Zu deutsch: Zimt. Vor allem das Rindenöl wird hier in der Kosmetik verwendet.
Eine 2017 in Phytotherapy Research veröffentlichte Studie zeigte, dass Zimtrindenöl in menschlichen Hautzellenversuchen ein breites Spektrum an Entzündungsbotenstoffen (u. a. IL-1, IL-6, IL-8, TNF-β) sowie gewebeabbauende Enzyme hemmt. Das deutet auf ein anti-entzündliches und anti-fibrotisches Potenzial hin, das bei entzündlichen Hauterkrankungen relevant sein könnte.
Zimtrindenöl ist eines der stärksten Kontaktallergene unter den ätherischen Ölen. Der Hauptwirkstoff Cinnamaldehyd löst bei einem erheblichen Teil der Anwender Hautreaktionen aus – laut einem Survey des Tisserand Institute bei 27% der Nutzer. In EU-Kosmetika muss Cinnamaldehyd ab bestimmten Konzentrationen deklariert werden; die IFRA empfiehlt je nach Produktkategorie Maximalwerte von 0,1–1%.