Zu deutsch: Polyglutaminsäure. Als Feuchtigkeitsspender ist PGA beeindruckend leistungsfähig: Es kann bis zu 5.000-mal sein eigenes Gewicht an Wasser binden – deutlich mehr als Hyaluronsäure. Das liegt an seiner besonders wasserliebenden Struktur. Außerdem bremst PGA den Abbau der körpereigenen Hyaluronsäure, indem es das zuständige Enzym (Hyaluronidase) hemmt.
Eine 2025 veröffentlichte Studie zeigte, dass PGA in Hautzellen und einem künstlichen Hautmodell messbare Effekte hat: Es regt die Produktion wichtiger Hautbarriere-Proteine (Filaggrin, Involucrin, Loricrin) an und fördert gleichzeitig die körpereigene Hyaluronsäure-Produktion – und das umso stärker, je höher die eingesetzte Menge ist.
Für die Haut ist PGA gut verträglich: Es reizt nicht und löst keine allergischen Reaktionen aus, selbst bei empfindlicher Haut. Auch aus Umweltsicht punktet PGA – es ist natürlichen Ursprungs und biologisch abbaubar.