Reines Retinol (Vitamin A/A1) kann in Konzentrationen von bis zu 1% eingesetzt werden und sind hoch potent. Sie muss in der Haut zuerst in Retinal umgewandelt und schließlich in Retinolsäure oxidiert werden. Je höher die Konzentration ist, desto höher ist das Risiko einer Reizung. Retinol kann bereits in kleinen Mengen durch äußerliche Anwendung in Kosmetika zu einer Überdosierung führen, da Retinol bereits durch Lebensmittel aufgenommen wird. Retinol wirkt Zellerneuernd, Bindegewebsfestigend und kann zudem einen peelenden Effekt auf die Haut haben. Dabei löst es abgestorbene Hautzellen von der Oberfläche, sodass es zu einem feineren Hautbild kommt. Es regt die Wundheilung an und fördert eine Glättung der Haut.

Für die Beurteilung von Inhaltsstoffen beziehen wir uns auf folgende Angaben:

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), European Comission on Drugs and Cosmetics (ECC), The Food and Drug Administration (FDA), GREENPEACE, WWF, Allergie.de, Haut.de, Kosmetikanalyse.org / Cosmeticanalysis.com, Ecco Verde, Heike Käser, "Naturkosmetische Rohstoffe", Linz, Verlag Freya, 3. Auflage 2012, Markus Schirner,  "Aroma-Öle", Schirner Verlag, Darmstadt, 4. Auflage 2011, Utopia, Verbraucherzentrale Bundesverband, Umweltbundesamt, Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Beyer & Söhne, Vegpool, Wikipedia (unter Prüfung der Quellenangaben), Chemie.de, Altmeyers Enzyklopädie, Fachbereich Dermatologie, National Library of Medicine's PubChem, Prospector®, cosmeticsinfo, Lesielle, Cosmacon, Herstellerangaben von patentierten Wirk- und Zusatzstoffen

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