Odol med 3 Zahnpasta Original

Odol med 3 Zahnpasta Original
 

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In der dm-App gab es extrem viele PAYBACK-Punkte für den Kauf von odol-med 3 Produkten, sodass ich selbst der Kauf der günstigsten Varianten lohnte. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich noch nie die einfachen, klassischen Formeln probiert habe und hab mir einfach mal zwei Tuben der "Original"-Formel gekauft.

Odol-med3 Zahnpasta, Original, mit 3in1 Schutz für starke Zähne, gesundes Zahnfleisch** und...
  • Die Zuckersäuren-Schutz-Formel bildet einen Schutzschild gegen Zuckersäure-Attacken* – eine der Hauptursache von Karies
  • 3in1 Schutz für die gesamte Familie: Stärkt den Zahnschmelz, hilft, das Zahnfleisch zu schützen** und erfrischt den Atem
  • Frischer Geschmack

Aktualisiert am 19.04.2024 um 23:23 Uhr / Bilder: Amazon Product Advertising API


Die Formel hat viele Fans und sie erfüllt ihren Zweck. Es ist eine optimale Menge an Fluorid enthalten und ich muss sagen, dass der Minzgeschmack wirklich gut gemacht wurde.

Für eine Marke, die sich zu Oral-B und Co. einreiht, die berüchtigt dafür sind, Menthol in eine unnötige Extreme zu heben, ist odol's Geschmack ziemlich mild gehalten. Es ist ein sehr angenehmes Minzaroma, angenehm erfrischend, ohne zu extrem zu sein.

Es ist auch nicht wirklich scharf, sondern ziemlich mild, was optimal für die mit Hypersensibilität ist. Zwar wird auch hier ein frischer Geschmack erzielt, er ist aber viel, viel milder, als z.B. bei Oral-B.

Was ich aber nicht gut heißen kann (und dennoch werde ich die Zahncreme natürlich aufbrauchen): Natriumlaurylsulfat oder SLS. Ich kann nur immer und immer wieder davor warnen.

SLS ist eines der aggressivsten und angreifendsten Tenside, die wir Menschen verwenden. Die Tenside sind so scharf, dass sie bei kontinuierlicher Anwendung nachweislich die Hautbarriere brechen, austrocknen und auch dafür bekannt sind, im Mundraum Aphten auszulösen.

SLS wird von keiner einzigen Institution empfohlen; es wird sogar proaktiv davon abgeraten. So sehr, dass kaum ein Unternehmen noch das Tensid einsetzt. Und doch findet man es hier.

Hinzu kommt der Einsatz von Titandioxid. Der Stoff wird gerade neu beurteilt vom SCCS, dem Scientific Commitee on Consumer Safety. Odol-med 3 ist damit nicht alleine, Bedenken sind aber trotzdem angebracht.

Bei Inhalation gilt er als gesichert krebserregend. Und auf dem Prüfstand steht der Einsatz nun in der Kosmetik. Der Stoff kann sich nämlich in Zellen anreichern und Entzündungen begünstigen. Gerät er durch offene Wunden (die beim Zähneputzen sehr häufig vorkommen) in den Körper oder in die Blutbahn, sind die Folgen (möglicherweise) kritisch. Vorsicht wird auf jeden Fall bereits seit mindestens 2017 empfohlen.

Wenn man nun bedenkt, dass SLS extrem abnutzend und aggressiv wirkt, begünstigt der Stoff grundsätzlich auch Partikel in den Körper gelangen zu lassen, noch schlimmer dann, wenn man bereits unter Problem in der Mundhöhle leidet. Man sieht also: Gefahren überall.

Die Reinigung ist zwar gut und langanhaltend und auch der Atem wird halbwegs effektiv erfrischt, aber das zu einem ziemlich hohen Preis. Während man beim Einkaufspreis gut sparen kann, zahlt man häufiger mit Gefahr.

Fazit

Für mich gilt daher auf jeden Fall das: Ich werde die beiden Tuben aufbrauchen, denn ich habe (zumindest aktuell) wenig Probleme mit meinen Zähnen und meinem Zahnfleisch. Es ist ziemlich stark und gesund.

Verschenken möchte ich es nicht, denn damit geht das Risiko einfach auf eine andere Person über; und weg schmeißen tu ich nichts, dass seinen Zweck erfüllt. Das ist verschwenderisch.

Bin ich glücklich damit, die Zahnpasta zu verwenden? Nein, ehrlich gesagt nicht. Ist die Reinigung effektiv? Ja. Machen andere Zahnpasten es besser? Oooooh ja, insbesondere die Eigenmarken. Die haben solch aggressive Stoffe schon seit vielen Jahren nicht mehr im Einsatz.

Das Titandioxid lässt sich zwar auch dort finden; nicht aber in Kombination mit entzündungsbegünstigenden Tensiden und einer vielfach milder gestalteten Formel. Nicht ganz risikofrei, aber deutlich risikoärmer.

Im Allgemeinen sage ich daher: Wer Acht auf seine Zähne und sein Zahnfleisch geben will, sollte sich von odol-med 3 trennen. Und zwar besser früher als später.

Inhaltsstoffe

Aqua, Hydrated Silica, Sorbitol, Glycerin, Sodium Lauryl Sulfate, Xanthan Gum, Aroma, Titanium Dioxide, PEG-6, Sodium Fluoride, Sodium Saccharin, Carrageenan, Limonene, CI 73360, CI 74160. Enthält: Natriumfluorid (1450 ppm F⁻).

Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Erwachsene.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Vegan

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Produkttransparenz

Inhalt: 75ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

Verpackungsmaterial

Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.

Recyclinganteil

Unbekannt.

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Dieser Inhalt wurde veröffentlicht am Donnerstag, 2. November 2023 und zuletzt bearbeitet am Sonntag, 11. Februar 2024 16:17. Hinweise zu dieser Angabe findest du in den Allgemeinen Hinweisen.
ÜBER Eileen Pahl
Diese/r Autor/in wurde am 22.01.1995 geboren, hat empfindliche Mischhaut im Gesicht, Akne Typ 1, sowie Neurodermitis (atopische Dermatitis) am Ober- und Unterkörper i.V.m. trockener Haut. Die Haare sind kurz (Undercut), blond, gefärbt, chemisch behandelt und trocken.