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Das Balea Creme-to-Oil Peeling habe ich ehrlich gesagt nur ganz zufällig gesehen und natürlich direkt mitgenommen. Ihr wisst ja alle, wie sehr ich chemische Peelings liebe und "klassischen Peelings" gegenüber bevorzuge. Und das Peeling hatte es mir sofort angetan.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Milchsäure
Glycerin
Cetearyl Alcohol
Panthenol
Bakuchiol
Ich finde die Formel persönlich extrem interessant. Milchsäure ist extrem mild zur Haut und kann selbst bei extrem empfindlicher und allergener Haut eingesetzt werden; zudem ist die Konzentration von 5% extrem gut ausgewählt.
Für die Beruhigung hat man dann zum einen die ölige Konsistenz (die auch das Peeling an sich angenehmer macht), eine große Menge Panthenol und Glycerin; und für eine gute Stimulierung der Haut eine kleine Menge Bakuchiol.
Die Menge ist nicht angegeben, aber ich gehe von 0,1 bis 0,2% aus; in solchen Formeln wird Bakuchiol meistens sehr gering formuliert, damit das Ganze nicht zu potent ist oder reizend wirkt.
Die Formel ist frei von Duftstoffen und hat daher einen natürlichen, leicht säuerlichen Duft, der direkt von der Milchsäure stammt. Aus der Tube gepresst ist es eine milchige, gelige Konsistenz, die sich aber sofort in eine ölige Form umwandelt. Schon die leichte Wärme der Haut bei Erstberührung setzt sie in die ölige Form um.
Das Peeling soll täglich nach der gründlichen Reinigung angewendet werden. Übrigens ohne zusätzliche Pflege. Es ist also im Grunde genommen nicht nur das Peeling, sondern auch die Feuchtigkeitspflege der Haut. Die Formel passt dazu auf jeden Fall; die Haut erhält einen ausreichenden Schutz und viel Feuchtigkeit.
Die erste Anwendung war ein wenig mit Reiz verbunden; 5% Milchsäure sind zwar milder als die meisten anderen Säuren und deutlich milder als Glykolsäure; aber immernoch ziemlich hoch konzentriert, woran sich die Haut gewöhnen muss.
Entwarnung kann ich hier aber für alle geben: Egal, ob man zuvor bereits chemisch gepeelt hat oder komplett neu dabei ist: an das Peeling gewöhnt man sich super schnell. Ein bis zwei Nächte und schon spürt man darauffolgend gar nichts mehr.
Was ich nicht ganz so optimal finde ist die tägliche Anwendung. 5% Milchsäure ist nicht schwerwiegend und wie gesagt mild genug für selbst empfindlichste Hauttypen.
Aber dennoch ist ein bisschen Vorsicht geboten; man möchte die Haut gesund halten und nicht bis zum Kern wegpeelen. Und umso milder die Säure und Anwendung ist, umso schwieriger lässt sich einschätzen, wo man sich gerade befindet.
Ich zum Beispiel verwende jetzt seit über zehn Jahren chemische und enzymatische Peelings. Und selbst ich habe mir eine leichte chemische Verbrennung zugezogen. Nach etwa einer Woche hatte ich Rötungen auf den Wangen. Ich habe schlichtweg nicht mitbekommen, dass es gar nichts mehr zum peelen gibt, sondern die Haut bereits an ihrem gesündesten Stand angekommen ist.
Danach habe ich mir das ganze ein bisschen nach Zeitplan eingerichtet. Jeden zweiten Tag wende ich das Peeling an für zwei Wochen, dann eine Woche Pause und wieder von vorne.
In der Zeit sammeln sich immer wieder ausreichend tote Hautzellen auf der Oberfläche an, die dann mit dem Peeling wieder entfernt werden. Und: seitdem gab es keinerlei Reizung oder Rötung.
Es gab aber auch Momente, in dem das Peeling so wundervoll gewirkt hat, dass ich lange Zeit keine Anwendung benötigte. Den Glow erhält man sich nicht, indem man immer weiter und weiter peelt, sondern auf die Bedürfnisse der Haut eingeht. Und manchmal braucht sie eben kein Peeling.
Es gab also durchaus Zeitpunkte, wo ich für zwei, manchmal sogar drei Wochen keinerlei Peeling angewendet habe, sondern einfach eine gute, feuchtigkeitsspendende Creme angewendet habe, wie vor dem Peeling.
Erst wenn ich wieder eine gewisse fahle Farbe oder einen grauen Schleier gesehen habe, habe ich das Peeling wieder in meine Routine aufgenommen.
Aber ich glaube man liest schon zwischen den Zeilen heraus: das Peeling ist nicht nur wahnsinnig mild, sondern auch extrem effektiv. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich das Peeling am Ende so gut finden würde, wie ich es tue.
Fazit
Die Formel ist hocheffektiv, super mild und extrem einfach in die tägliche Pflegeroutine zu integrieren. Zwar muss man ein wenig Vorsicht walten lassen und zwingend auf den Sonnenschutz über den Tag hinweg achten, aber abgesehen davon ist es eines der effektivsten Peelings, die ich persönlich je ausprobiert habe.
Wichtig ist jedoch darauf zu achten, nicht zu viele Aktiva in die Pflege aufzunehmen. Das Cream-to-Oil Peeling sollte euer einziger hochkonzentrierter Wirkstoff in der Routine sein. Bitte nicht mit anderen Säuren oder konzentrierten Retinoiden mischen, denn ansonsten tut ihr eurer Haut viel zu viel an und endet in ziemlich schmerzhaften Verbrennungen.
Mein einziges Manko ist, dass das Tragegefühl nicht so angenehm ist. Zum einen, reizt der hohe Säurenanteil den Bereich um die Augen herum, sodass man mindestens zwei Zentimeter Abstand halten sollte und für diesen Bereich dann eine gesonderte Pflege benötigt, zum anderen zieht die ölige Konsistenz kaum ein.
Selbst am nächsten Tag sieht man noch deutlich Rückstände des öligen Films. Da er nur sehr oberflächlich einzieht, verbleibt ein ziemlich klebriger, öliger Film auf der Haut. Und da dieser nicht einzieht, landet er auch leider in der Bettwäsche.
Ich wechsle schon jetzt mindestens einmal pro Woche meine Bettwäsche und würde ich das Kissen nicht drehen, würde ich maximal drei Nächte bekommen. Denn ein Teil des Öls landet unweigerlich auch in der Bettwäsche. Glücklicherweise macht das aber keine Probleme; sanfte Waschmittel reinigen das Ganze komplett raus.
Im Endeffekt ist das Peeling aber extrem gut. Es ist wohl überlegt, gut und hochkonzentriert formuliert, sanft genug für alle Hauttypen und clever gestaltet. Es ist ein wenig Vorsicht geboten, aber abgesehen davon ist es eines der aktuell empfehlenswertesten Peelings, vor allem für den Preis.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
4066447230956
Produkttransparenz
Inhalt: 75ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Bei meiner dm Onlinebestellung habe ich in den Neuheiten Duschgele von Old Spice gesehen, die allesamt mit 4,5-5 Sternen glänzten. Und ganz ehrlich: da haben die Alarmglocken geschlagen, denn Old Spice macht okay'e Düfte, die einfach am typischen Maskulin anhaften und *bloß nicht* ins warme oder feminine übergehen. Wie das 5 Sterne bekommen kann, hat mich einfach extrem gewundert. Also habe ich das Original zum Warenkorb hinzugefügt.
Ganz ehrlich: dieser Beitrag ist nichts anderes als ein Roast und hier brach meine Professionalität ein. Eine so abgrundtief bescheidene Formel habe ich glaube ich, ehrlich gesagt, noch nie gesehen. Noch nie.
Ich komme gleich darauf zu, warum das so ist, aber irgendeiner von den Weißmantel Marketing-Doktoren, die wir aus den P&G-Spots kennen muss doch in irgendeiner Abfüllanlage gestanden und gesagt haben "Jo, wir verpesten die Menschen". Ehrlich: wie das grünes Licht bekommen hat, werde ich nie verstehen.
Kommen wir erstmal an das absolut offensichtlichste: was für ein überteuerter Müll. Die Formel ist grottenschlecht, mit den billigsten vom billigsten angereichert, unspektakulär und langweilig. Einzig und allein der Name trägt hier irgendwas bei.
Das Zweite: der Duft soll Vanille und Zimt enthalten. Bullshi*. Zimt kann ich ja irgendwo noch hinaus schnuppern, ein bisschen "zimtähnliches" kommt einem entgegen. Aber Vanille? Am Po. Das Zeug riecht einfach wie eine luxuriösere Version von Eisbonbons aus jedem Discounter.
Der Duft ist so widerlich "männlich" gestaltet, dass er das Symbol der US-Amerikanischen Proud Boys sein könnte. Ich habe selten einen so klischeebehafteten Duft erlebt, wie diesen hier.
Das absolut Schlimmste aber ist die Formel: keine und wirklich keine aktuell im Handel erhältliche Duschgel-Formel ist wohl so aggressiv, disruptierend und schädigend wie diese hier.
Procter & Gamble, das Feelgood "unsere Werbung ist sooooo schön leicht"-Unternehmen, hat hier wirklich alles und ich meine ALLES, was eure natürliche Hautschutzbarriere zerstört in eine Formel gepackt und euch mehr als zwei Euro dafür zahlen lassen.
P&G ist das einzige Unternehmen, dass ich kenne, dass im Jahre 2023 freiwillig und ohne Druck von Außen Natriumlaurylsulfat (SLS) in ein Duschgel gepackt hat, DASS MAN ANGEBLICH AUCH IM GESICHT UND IM HAAR VERWENDEN KANN.
Abgerundet wird der Müll dann auch noch mit einer der heftigsten Konzentration an Duftstoffen, noch mehr aggressiven Tensiden (Sodium Xylenesulfonate) und komplett ohne Pflegestoffe. Ehrlich: in der Formel ist nicht EIN EINZIGER PFLEGESTOFF ENTHALTEN. KEINER.
Mit jeder Dusche wascht ihr euch im Grunde genommen ein Stück Haut ab. Und mit jeder Anwendung wird die Haut schwächer, trockener und gereizter, damit ihr mit 35 Jahren auch schön eine Haut wie euer 60-jähriger Vater habt. Klasse, oder?
Wirklich: Ich habe alles getan, um mich anzufreunden und die Flasche bis zur Hälfte verbraucht und jeden Tag einfach nur gehofft, dass sich etwas bessern würde. Aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sautrocken, angegriffen und feuerrot meine Haut ist.
Die Haut hat so extrem gespannt und teilweise wirklich wie Feuer gebrannt, wie ich es noch nie erlebt habe. Die Haut hat um Feuchtigkeit gebettelt und nur meine fetteste, paraffinhaltigste Bodylotion hat Abhilfe geschaffen.
Fazit
Selten - oder eher nie - komme ich mit solchen Formeln in Kontakt. P&G hat sich wirklich gesagt "Scheiß drauf". Die Formel ist so austrocknend und aggressiv, dass es unfassbar ist, dass man sowas im Jahre 2023 auf den Markt bringt. VOM UNTERNEHMEN MIT DEM LENOR-GEFÜHL.
Ich kann nur so dringend wie nur irgendwie möglich von der Verwendung abraten: Dermatologen, Ökotest, Stiftung Warentest, Codecheck, ToxFox und Co. sind sich zum ersten Mal in einem einig: SLS sollte von niemanden verwendet werden.
Der Stoff ist austrocknend, greift den Schutzfilm der Haut an, kann Aphten und Entzündungen im Mundraum verursachen und schädigt die Haut selbst bei kurzer Anwendung. Und wird dennoch hier verwendet.
Das ist einfach nur peinlich für P&G. Und ich kann nicht verstehen, wie man so einem Müll 5 Sterne geben kann. Wirklich: Bitte, bitte, tut euch einen Gefallen und macht viele Schritte drum rum.
Und wenn es UNBEDINGT ein Duft von Old Spice sein muss: nehmt den Deostick, der enthält immerhin Silikone zum Feuchtigkeitsausgleich; oder eben das Spray, dass ist einfach "nur" Duftstoff, ohne Zusatzmüll. Eure Haut wird es euch danken.
Und ganz ehrlich: Es gibt viel schönere Düfte da draußen. Ich kann den "Appeal" von Old Spice ja irgendwo noch verstehen, aber nicht auf Kosten der Hautgesundheit.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Parabene
8006540838976
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Procter & Gamble GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Bis vor einigen Monaten habe ich regelmäßig über neue und interessante Düfte berichtet und werde so langsam die Serie fortsetzen. Rund 40 Düfte lagern noch zum ausprobieren und vorstellen; und heute möchte ich mich dem Good Fortune Eau de Parfum von Viktor&Rolf widmen.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Kopfnote: Fenchel, Enzian
Herznote: Jasmin
Basisnote: Vanille
Als erstes fand ich die Duftnoten-Komposition ziemlich langweilig, um ehrlich zu sein. Fenchel, Enzian, Jasmin und Vanille. Der Enzian ist ein wenig eigen und besonders, aber abgesehen davon sind alle Noten ziemlich reichlich in Verwendung.
Doch, oh Boy, habe ich mich getäuscht. Ich weiß nicht genau was passiert ist, aber als ich den Duft das erste Mal geschnuppert habe, fühlte ich mich unfassbar wohl und geborgen auf eine Art und Weise.
Man geht bei Fenchel und Enzian eigentlich von einer extremen Herbe und Würzigkeit aus, aber der Duft ist wahnsinnig, wahnsinnig mild, pudrig und romantisch aufgelegt.
Zwar kommt einem als erstes ein "Pow" entgegen, vor allem der Fenchel macht sich bemerkbar, aber dann kommen einem diese unfassbar süßen, romantisch-pudrigen Noten von Jasmin und Vanille entgegen.
Die ersten Minuten sind mild-würzig und leicht herb mit einer blumig-süßen Note und allmählich verbleibt eine sehr, sehr deutliche Jasmin-Note, die durch die Vanille extrem gut abgerundet wird. Es verbleibt ein wahnsinnig romantischer, sanfter und warmer Duft, der die Seele wirklich erwärmt.
Was ich an dem Duft auch besonders beeindruckend finde ist, dass er selbst nach unzähligen Stunden noch genauso intensiv (aber mild) duftet, wie nach dem ersten aufsprühen. Er ist extrem langlebig, sanft und lieblich.
Fazit
Für mich ist er auch schwer einzuordnen. Auf den ersten Blick würde ich ihn zu den Gala-typischen Abenddüften zählen, aber er hat gleichzeitig auch diese universelle Wärme, die man täglich tragen möchte. Mich erinnert das sehr an ultra-klassische Düfte aus den 50ern und 60ern, die bis heute bestehen.
Seine Wärme ist eher etwas glamouröses, abendliches, aber die süße Milde des Duftes lässt sich nicht perfekt dort einkategorisieren. Ich habe ihn auch wahnsinnig gerne an sonnengefüllten, mild-warmen Tagen genossen - und viele Komplimente bekommen.
Wenn ich wählen müsste, würde ich ihn zu den "besonderen Düften" zählen; die Violen und Flacons, die man sich für besondere Momente aufbewahrt. Aber gleichzeitig ist er auch so schön, dass man ihn täglich mit sich tragen möchte.
Das ist mein erster Duft von Viktor&Rolf und ich muss sagen, dass er mich zutiefst beeindruckt hat. Ein so leckerer, sanfter und pudriger Duft, der wirklich perfekt zu mir passt. Und auch komplett überrascht, weil man die Noten niemals als solches beschreiben würde.
Von mir gibt es auf alle Fälle eine Weiterempfehlung. Ein wirklich genialer, lieblicher, romantischer Duft.
Inhaltsstoffe
ALCOHOL • PARFUM • AQUA • DIPROPYLENE GLYCOL • LIMONENE • LINALOOL • BENZYL SALICYLATE • BENZYL ALCOHOL • BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE • HYDROXYCITRONELLAL • METHYL ANTHRANILATE • CITRONELLOL • ALPHA-ISOMETHYL IONONE • COUMARIN • GERANIOL • ISOEUGENOL • BENZYL BENZOATE • CITRAL • TRIS(TETRAMETHYLHYDROXYPIPERIDINOL) CITRATE • EUGENOL • FARNESOL • CI 60730 • CI 17200. Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
3614273663229
Produkttransparenz
Inhalt: 1,2ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: Luxury Products LLC Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Über den Home Tester Club wurde ich als Testerin für MANHATTAN's neue Liquid Lipsticks ausgewählt. Da ich ja schon eine kleine Nude-Maus bin habe ich mich für die Farbe 700 Noho Mocha entschieden; ein etwas helleres, sanftes braun mit einer minimal pinken Note im Farbton.
Was mir sofort aufgefallen ist: MANHATTAN hat den Applikator gewechselt (im Vergleich z.B. zu den STAY MATTE Liquid Lipsticks). Es ist jetzt ein Doefoot-Applikator, der mich sehr an Jeffree Star's Applikatoren erinnert: ein sehr weiches Material mit einer Einkerbung, in der sich die Farbe sammelt.
Swatch der Farbe 700 Noho Mocha des All Day Wear Liquid Lipsticks von MANHATTAN.
MANHATTAN hat die Farben parfümiert; es ist ein sehr süßlicher, aber doch ganz angenehmer Duft, dem ich aber nichts Natürliches in Vergleich stellen kann. Es ist so eine bunte Mischung aus Jahrmarkt-Leckereien.
Die Formel ist ziemlich unspannend, wenn auch erprobt: Isododecane als Basis, Polymere für die Konsistenz und Silikone für die Geschmeidigkeit. Die Konsistenz des Liquid Lipsticks ist jedoch deutlich dünner, als man es von einem Liquid Lipstick kennt.
Die Formel ist wirklich extrem dünn, was eigentlich ganz gut ist, da das Ganze natürlich schön leicht auf den Lippen ist, gleichzeitig ist aber auch das Problem, dass sich darin nicht viel Pigment ansammelt.
Ich muss wirklich sagen, dass für diesen übermäßig langen, extravaganten Namen ziemlich wenig entgegen gebracht wird. Dem Liquid Lipstick fehlt es vollkommen an Deckkraft und Pigmentierung; und auch das Finish ist stark austrocknend.
Fazit
Ich bin wirklich maßlos enttäuscht von dem Produkt. Es ist leider eines der schlechtesten Produkte dieser Art. Es fehlt dem Liquid Lipsticks so massiv an Pigmenten, dass selbst drei nacheinander aufgetragene Schichten kaum Farbe auf die Lippe bringen.
Das Finish ist extrem durchsichtig und hindurch schimmernd und die Lippen fühlen sich wirklich wahsinnig trocken an. Zwar ist es ganz angenehm, dass sich die Formel so leicht auf den Lippen anfühlt, das Ganze bringt einem aber nichts, wenn es an Farbe und Deckkraft mangelt und die Lippen dabei ausgetrocknet werden.
Dabei kann MANHATTAN eigentlich ganz gut Lippenstifte formulieren. Mit mein liebster Lippenstift (vor ewigen Jahren aus der "Blogger's Choice Collection") kommt von dieser Marke. Aber diese Formel ist wirklich furchtbar. Staubtrocken, kaum Deckkraft und viel zu überzogen beschrieben.
Inhaltsstoffe
ISODODECANE, POLYETHYLENE, BIS-CARBOXYDECYL DIMETHICONE, C9-12 ALKANE, POLYPROPYLENE, QUATERNIUM-90 SEPIOLITE, PHENYL TRIMETHICONE, TRIMETHYLSILOXYSILICATE, HDI/TRIMETHYLOL HEXYLLACTONE CROSSPOLYMER, QUATERNIUM-90 MONTMORILLONITE, COCO-CAPRYLATE/CAPRATE, SILICA DIMETHYL SILYLATE, PHENOXYETHANOL, CAPRYLYL GLYCOL, PARFUM/FRAGRANCE,TRIETHOXYCAPRYLYLSILANE, BENZYL BENZOATE, UNDECYLENIC ACID, SILICA, BENZYL SALICYLATE, BENZYL CINNAMATE, LINALOOL, CINNAMYL ALCOHOL, [May Contain/Peut Contenir/+/-:IRON OXIDES (CI 77491, CI 77492, CI 77499), TITANIUM DIOXIDE (CI 77891), D&C RED NO. 7 CALCIUM LAKE (CI 15850), FD&C BLUE NO. 1 ALUMINUM LAKE (CI 42090), FD&C YELLOW NO. 5 ALUMINUM LAKE (CI 19140), MICA, D&C RED NO. 6 BARIUM LAKE (CI 15850), FD&C YELLOW NO. 6 ALUMINUM LAKE (CI 15985)].
Cruelty Free (Leaping Bunny)
Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Cruelty Free (Leaping Bunny)
Vegan
3616304354229
Produkttransparenz
Inhalt: 7,4ml
Hergestellt in: Vereinigtes Königreich
Hersteller: MANHATTAN Cosmetics Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Ich hatte im letzten Jahr wirklich viele gesundheitliche Probleme. Wiederholte Harnwegsinfektionen, bakterielle Infektionen und Mykosen - alle immer schön im Wechsel. Da die Medikamente nur innerlich wirken, habe ich mich dazu entschlossen, meine Wäsche grundsätzlich zu desinfizieren, um der Bildung neuer Probleme entgegen zu wirken.
Als ich mich dann nach Desinfektionszusätzen umgeschaut habe ist mir aufgefallen, dass alle ziemlich ähnlich sind. Auch das enthaltene Desinfektionsmittel, Didecyldimethylammoniumchlorid, ist zwischen allen Preisen und Marken vertreten. Also habe ich mich einfach für die günstigste Option entschieden: domol.
Der Hygienespüler wird je nach Bedarf angewendet: zwei volle Kappen als Weichspüler-Ersatz gegen Bakterien, vier gegen Pilze. Um beides zu bekämpfen habe ich jedes Mal vier Kappen verwendet bei einer Waschladung von ca. 6-8 Kilo. Bei letzterem ggf. noch eine Kappe mehr.
Nun muss ich sagen, dass ich kein Mikrobiologie-Labor im Wohnzimmer stehen habe. ABER: Durch die schwüle Luft der ersten Frühlings- und Sommermonate hatte ich regelmäßig klamm stinkende Handtücher; was übrigens auch durch Bakterien entsteht. Also konnte ich zumindest hierdurch feststellen, ob etwas wirkt.
Und man kann es kurz fassen: Es wirkt. Die Handtücher wurden ohne den Spüler einfach nicht mehr frisch. Die Feuchtigkeit staute sich an und Bakterien haben sich wunderbar eingenistet.
Aber nach nur einem einzigen Waschgang (4 Kappen Hygienespüler, wie immer 60°C Vollwaschgang) war der Geruch komplett weg. Die Handtücher rochen komplett neutral, trockneten in gleicher Zeit, aber ohne den stinkenden, klammen Geruch. Also hat der Hygienespüler auf jeden Fall seinen Job erfüllt.
Ich möchte aber ganz klar sagen: Natürlich ist ein Hygienespüler grundsätzlich kein Muss. Die Tenside, die wir in Waschmitteln haben, sind komplett ausreichend. Nur wenn es zwingend notwendig oder medizinisch erforderlich ist, wie es eben bei mir der Fall war, sollte ein solches Produkt hinzugefügt werden.
Denn man darf auch nicht vergessen: Biozide sind nicht ohne. Und Desinfektionsmittel können auch einiges verschlimmern, z.B. bei stark empfindlicher Haut oder stark trockenen Hauttypen. Ich hatte glücklicherweise keine Probleme und mein Bedarf wurde problemlos gedeckt; nicht weniger, nicht mehr.
Fazit
Ich persönlich verwende ihn jetzt weiterhin. Die Wirkung ist sehr gut, ich fühle mich wohler in meiner Kleidung und die Bakterienlast ist tatsächlich zurück gegangen, z.B. bei E.coli (im Vergleich zum Testergebnis vor der regelmäßigen Anwendung des Hygienespülers).
Ich möchte aber auch sagen, dass mein Problem nicht "normal" ist. Ich habe ein geschwächtes Immunsystem und eine sehr niedrige Bakterienschwelle, weshalb es für mich persönlich am besten war, einen hygienischen Zusatz einzusetzen.
Wer also ähnliche Probleme hat, kann gerne zum Hygienespüler greifen; es ist aber absolut kein Muss. Der "normale, gesunde Mensch" benötigt keinesfalls solche Zusätze. ABER: Wenn man auch ein Problem mit klammen Handtüchern oder unangenehmen Gerüchen hat, reichen zwei Kappen aus, um dem komplett entgegen zu wirken.
Inhaltsstoffe
Unter 5% nichtionische Tenside. Enthält Desinfektionsmittel (2,49 g Didecyldimethylammoniumchlorid (Didecyldimonium Chloride) pro 100 g). Enthält Duftstoffe. Enthält Bitrex. Biozid-Nr.: N-85572.
Ohne Mikroplastik
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Mikroplastik
4305615596150
Produkttransparenz
Inhalt: 1,5L (18WL)
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich habe euch jetzt gerade erst einen Highlighter vorgestellt, aber ein paar warten noch auf ihre Veröffentlichung, darunter auch einen, den ich bei Kosmetik4Less bestellt habe. Da waren zwei enthalten, einer von W7, den ich euch bereits vorgestellt habe und der heutige, der FEELS 3D Highlighter von Makeup Obsession in der Farbe BO$$.
Der Highlighter ist sehr trocken gepresst, lässt sich aber trotzdem überraschend gut anwenden. Ich weiß, dass Revolution das manchmal vergeigt als Marke, aber hier darf ich Entwarnung geben: er ist zwar sehr stark gepresst, aber lässt sich problemlos mit allen Pinsel aufnehmen und auf die Haut übertragen.
Die Farbe ist eine Mischung aus Blau, Violett und ganz leicht Pink und das Finish ist schimmernd mit einem Duochrome-Effekt. Der Schimmer ist sehr subtil, aber durch den Duochrome-Effekt ist der Effekt noch einmal viel krasser.
Denn obwohl der Schimmer nur sehr fein und einfach gehalten ist, entsteht durch die Reflektion aus dem Farbshift ein sehr, sehr starker Glanz, der mit dem Licht hin und her schwankt. Ganz besonders bei seitlichem Kameralicht kommt der Glanz mit dem Shift besonders gut hervor. Die klassischen Swatches sehen auch viel subtiler aus, als er tatsächlich auf der Haut ist.
Die Grundfarbe, die einem entgegen kommt ist eine Mischung aus viel violett und etwas pink, bei aber bereits sehr leichter Bewegung kommt der blaue Unterton hervor. Er shiftet dann zwischen blau, violett und pink hin und her; und obwohl die Farben so nicht stimming klingen, ist das Ergebnis perfekt ineinander übergehend.
Swatches des Makeup Obession Feels 3D Highlighters. Von links nach rechts: Tageslicht, Fotolicht, Selfielicht, weiß.
Was mir auch bei dem Highlighter besonders gut gefällt ist, dass man die Intensität sehr, sehr gut und einfach manipulieren kann. Auf bereits abgepuderter, "trockener" Haut ist der Schimmereffekt etwas subtiler und der Duochrome-Effekt auch etwas leichter.
Doch mit etwas Feuchtigkeit, also entweder auf einer Glow Foundation aufgetragen oder aber auch über mit Settingspray benebelter Haut, kommt ein extrem starker Duochrome-Effekt mit einem leicht metallischen Farbglanz hervor.
Ich persönlich bin ja eher für die extremere Variante; dafür sind aber so ziemlich alle aus meinem Freundeskreis eher auf der subtileren Seite. Während ich also wie ein gut geölter Roboter durch die Gegend einher laufe, können meine Freunde den Highlighter ebenso verwenden aber mit einem deutlich feineren, subtileren Finish.
Ich war auch generell überrascht von dem Highlighter. Denn in der Packung sieht er ziemlich schlicht und einfach gehalten aus und auch wenn man den Pinsel eintunkt, sieht es eher so aus, als würde er nicht viel bringen.
Das kommt vor allem auch dadurch, dass auf dem Pinsel nicht viel zu sehen ist. Es hat mich selbst immens überrascht, wie viel Farbe und Effekt eigentlich auf die Haut kommt, obwohl man kaum etwas auf dem Pinsel sieht. Die paar Sprinkler reichen wirklich komplett aus, um das gesamte Gesicht mit Highlights zu versetzen.
Fazit
Ich glaube man merkt es im Beitrag bereits an: Ich finde den Highlighter wirklich klasse. Er ist extrem vielseitig und trotz des sehr starken Duochrome-Effekts lässt er sich sehr, sehr fein und subtil anwenden.
Der Farbwechsel ist extrem gut gemacht, die Farben gehen alle perfekt ineinander über und runden sich gegenseitig wahnsinnig gut ab. Außerdem ist es echt mega praktisch, dass man die Intensität perfekt beeinflussen und manipulieren kann.
Alles in allem bin ich richtig happy mit meinem Kauf, vor allem auch deshalb, weil der Highlighter extrem affordable ist. Bei Makeup Obsession ist das immer so ein Hit or Miss und hier kann ich definitiv sagen, dass es ein Hit ist.
Inhaltsstoffe
MICA, DIMETHICONE, PETROLATUM, DIMETHICONE/VINYL DIMETHICONE CROSSPOLYMER, ETHYLHEXYL PALMITATE, ISONONYL ISONONANOATE, CERA ALBA, BIS-DIGLYCERYL POLYACYLADIPATE-1, HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL, CARTHAMUS TINCTORIUS SEED OIL, STYRENE/BUTADIENE COPOLYMER, PROPYLPARABEN, BHT, TIN OXIDE. [+/- MAY CONTAIN: CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES), CI 77492 (IRON OXIDES), CI 77499 (IRON OXIDES), CI 45410 (RED 28)].
AND/OR:
MICA, DIMETHICONE, PETROLATUM, DIMETHICONE/VINYL DIMETHICONE CROSSPOLYMER, ETHYLHEXYL PALMITATE, ISONONYL ISONONANOATE, CERA ALBA, BIS-DIGLYCERYL POLYACYLADIPATE-1, HELIANTHUS ANNUUS (SUNFLOWER) SEED OIL, CARTHAMUS TINCTORIUS SEED OIL, STYRENE/BUTADIENE COPOLYMER, PROPYLPARABEN, BHT, TIN OXIDE. [+/- MAY CONTAIN (PEUT CONTENIR): CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES), CI 77492 (IRON OXIDES), CI 77499 (IRON OXIDES), CI 45410 (RED 28)].
Ohne Duftstoffe
PeTA Cruelty Free
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
PeTA Cruelty Free
5057566165747
Produkttransparenz
Inhalt: 10g
Hergestellt in: China
Hersteller: Revolution Beauty Inc. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
In den vergangenen 12 Jahren habe ich viel Zeit und Arbeit in gooloo gesteckt, Produkte im Wert von mehreren hunderttausend Euro vorgestellt und gefühlt genau so viel in die Infrastruktur gesteckt - das ist aber ein anderes Thema.
Ich hatte immer die Idee, Produkte persönlich zu betonen, mich aber mit Ausnahme der Produktvorstellung nicht selbst in den Fokus zu stellen. Doch in den letzten Jahren sind wir gefühlt Jahrzehnte in die Vergangenheit verschwunden und ich finde es wichtig, Stimmen wie meiner Gehör zu verschaffen. Und da ich bereits einen gewissen Teil an Publikum besitze, möchte ich heute ein wenig von mir erzählen.
Mein auf dem Personalausweis eingetragener Name ist Nico Pahl, ich bin AMAB ("Assigned Male at Birth"), bin am 22.01.1995 in Rendsburg geboren und nenne mich Eileen. Diesen Namen trage ich seit inzwischen 15 Jahren, als ich mich mit 13 Jahren als Trans*frau geoutet habe.
Ich kann mich glücklich schätzen, dass viele, die gooloo verfolgen, dies bereits wissen und sich nicht abgewendet haben. Etwas, für das ich sehr, sehr dankbar bin.
Mein Leben verlief alles andere als "gut" und mein Vater versuchte dies dafür verantwortlich zu machen, dass ich "diesen Weg" gehe. Eine Meinung, die viele teilen. Dass "Anders sein" aus dem Nichts entsteht, wenn etwas nicht den erzkatholischen, weiß-christlichen Weg geht. Etwas, dass glücklicherweise in meiner Generation und allen danach immer weniger von Bedeutung ist; Etwas, von dem sie wissen, dass es nicht stimmt.
Ich konnte mich glücklich schätzen, in einer wirklich liberalen, grünen Region aufzuwachsen. Schleswig-Holstein hat bedeutend weniger AfD-, NPD- und Der dritte Weg-Wähler als wohl so ziemlich jedes andere Bundesland; und dennoch kann ich hier sehr deutlich spüren, wie ein christlich-weißer, radikaler Aufschwung immer lauter wird.
Und deshalb finde ich es wichtig, Sichtbarkeit zu zeigen. In meinem privaten Leben bin ich unendlich offen. Unter einem anderen Pseudoym (der aber auch mit meinem "echten Namen" verbunden ist), habe ich jahrelang YouTube-Videos produziert, mich gegen Rechtsradikalismus stark gemacht; Stand als offenes Ohr zur Seite, wenn Fragen zum Coming Out bestanden und habe im Familien- und Freundeskreis aufgeklärt.
Denn auch wenn Freunde und Familie, zumindest der Teil der Familie, der mich weltoffen akzeptiert und unterstützt, offen und einbezogen sind in die Probleme queerer Menschen, auch meiner persönlichen Schwierigkeit, sind die Welten zwischen mir, uns und ihnen unendlich weit auseinander.
Während meine Eltern sich um Benzinpreise und Heizungen sorgen, meine beste Freundin ihre Ängste mit dem ersten Kind bewältigen muss, denke ich darüber nach, ob ich morgen noch frei leben werde.
Es war noch nie so deutlich, dass eine Vielzahl an Menschen, wenn auch zum Glück noch immer die Minderheit, meinen Tod wünschen oder mindestens, dass ich meinen Mund halte oder in den Abgrund verschwinde.
Wie oben schon erwähnt, lebe ich in einer der liberalsten Gegenden des Landes. Und dennoch wurde mir eine Waffe an den Kopf gehalten, wurde ich zwei Mal vergewaltigt (um mir "klar zu machen", dass das nichts ist, was einem Gefallen sollte), bespuckt und aus Geschäften verwiesen. Mir wurde meine EC-Karte abgenommen, weil mein Gesicht nicht mit meinem Namen übereinstimmt und selbst an Weihnachten war es mir verwehrt, vor dem Restaurant friedlich eine Zigarette zu rauchen, ohne bedrängt zu werden.
Ich habe glücklicherweise ein immens großes Support-Netzwerk. Menschen, die mich lieben und in jedem Fall schützen. Die sich vor mich stellen, sich für mich laut machen, wenn ich es nicht kann, und sich für mich einsetzen. Und dennoch fürchte ich jeden Tag. Nicht um mein Leben, denn das ist mir egal; sondern darum, dass jemand verletzt werden könnte, weil er sich hinter mich stellt. Weil ich Angst haben muss, dass mir lebenswichtige Dienste verweigert werden. Dass Ärzte mich ablehnen, dass meine Wohnung abgebrannt wird. Das meine Kontaktdaten geteilt werden (was inzwischen schon fast die Regel ist) und das ich mich beim Schritt zum Briefkasten fürchten muss.
Glücklicherweise habe ich an meiner Adresse eine große, positive Resonanz. Verkäufer*innen, die sich freuen, mich zu sehen; die Paket-Annahmestellen, die mich jedes mal so herzlich grüßen; Bäcker*innen, die sich freuen, wenn ich mir mal wieder Laugencroissants hole. Ich kann mich in dieser Hinsicht sehr glücklich schätzen.
Und dennoch bemerke ich natürlich die Blicke und der blanke Hass, der mir täglich begegnet, während ich einkaufen gehe. Und ich sehe auch die Menschen, die sich dazwischen stellen möchten, aber sich schlichtweg nicht trauen. Die gerne Kommentare unterdrücken würden, aber befürchten müssen, selbst verletzt zu werden. Die auch die Blicke und 180 Grad Rückenwenden sehen. Und so habe ich in 28 Jahren gelernt, eine extrem dicke Haut aufzubauen.
Inzwischen habe ich wenig Angst vor Konfrontation und kann mich lautstark verteidigen. Dass ich mir das jedoch beibringen und auferlegen musste, Das, genau Das ist das Problem.
Wenn ich überlege, wie gut es mir geht, wird mir gleichzeitig bewusst, wie schlimm es für andere sein muss, die in Regionen leben, in denen Rechtsradikale schon fast zur Tagesroutine gehören. Die kein Support-Netzwerk haben, die Niemanden haben, der sich hinter Sie stellt. Die sich nicht trauen, sich zu outen; die nicht den Support haben, um offen zu sich zu stehen. Die sich verstecken müssen.
Und genau deshalb braucht es Hilfe, Unterstützung, Verständnis und vor allem Aufmerksamkeit. Es braucht Stimmen, die sich gegen Hass und Hetze aussprechen; die Hassrede zur Anzeige bringen und Menschen für ihre Taten, ob online oder offline, zur Rechenschaft ziehen.
Wir brauchen Menschen, weit außerhalb der LGBTQIA*+ Community, die laut sind. Lauter, als die Populisten, die die Medien auf sich ziehen. Wir brauchen helfende Hände, die Organisationen unterstützten, die sich gegen Diskriminierung aussprechen. Wir brauchen Spenden, Zeit und vor allem ein offenes Ohr.
Ich möchte weg von mir wandern und euch an dieser Stelle gerne Organisationen präsentieren, die eure Hilfe brauchen. Projekte, die ihr unterstützten könnt; und vor allem auch aktuelle Nachrichten, die ihr höchstwahrscheinlich nicht mitbekommen habt, wenn ihr euch nicht aktiv darum bemüht, sie zu sehen. Denn es ist schockierend, dass ich fast täglich bei Queer.de lesen kann, wie weitere LGBTQIA*+ Menschen ermodert oder angegriffen wurden; davon aber nichts in den Hauptnachrichten höre. Ich möchte euch daher zum Ende hin ein bisschen mit unserer Realität konfrontieren. Was wir erleben und durchmachen müssen; in teilweise den weltoffensten und LGBTQIA*+ "freundlichsten" Städten.
Das hier sind Nachrichten der letzten 19 Tage. Neunzehn. Mit Ausnahme vom drei Artikeln alle aus Deutschland.
Und ich möchte kurz das Thema "Pridewashing" oder "Greenwashing für Queere" vorstellen. Denn es ist weitaus größer, als man es sich vorstellt.
Als Blogger*in fällt mir natürlich besonders stark das Greenwashing auf. Autohersteller und Airlines, die sich nicht einmal daran wagen, eine bunte Fahne in ihre Saudi-Arabien Landesaccounts zu stecken, weil sie die direkte Niederbrennung befürchten - und das natürlich den Profit schmälert, sich hierzulande aber als weltoffenes, unterstützendes Unternehmen präsentieren.
Hallo an dieser Stelle u.a. an BMW, Mercedes-Benz, Intel, Lenovo und so viele andere. Aus allen Branchen: Lebensmittel, Medien, Fahrzeuge, Produktionsstätten, Elektronik, Shopping und so vielen mehr.
Es gibt aber auch positive Fälle und auf die möchte ich mich fokussieren. Denn wenn ihr Geld bei einer Marke lassen wollt, weil sie queere Menschen repräsentiert und unterstützt, dann sollten es Marken sein, die das auch außerhalb der Sommerzeit tun.
So ist NYX z.B. schon seit jeher ein großer Unterstützer queerer Organisationen gewesen, hat Paraden finanziert und bringt immer wieder mit Produkten Aufmerksamkeit auf queere Bedürfnisse - auch außerhalb der Pride-Season.
Ähnlich steht es auch um MAC. MAC hat beispielsweise große Spenden an AIDS-Forschung geleistet und mit namhaften queeren Personen zusammen gearbeitet, als erstes z.B. mit RuPaul. Oder Videos zusammen mit Miss Fame produziert haben; sie aktiv in ihre Kampagnen einbezogen haben.
Bei beiden sehe ich es jedoch ein wenig mit Bedacht an, da beide inzwischen veräußert wurden. So gehört NYX inzwischen zu L'Oréal, die mal mehr, mal weniger präsent sind und ihren Aktivismus doch sehr regional behandeln, und MAC zu Estee Lauder, einem Unternehmen, dass eine Vielzahl von Kritik verdient.
Mit Malin+Goetz ist man auf der sicheren Seite - das ganze Jahr. Zwar ist die Preisklasse nicht in Jedermanns Budget; die Marke ist aber queer-owned und steht der Community eifrig zur Seite. Man versteckt sich außerdem nicht, sondern hat das Queersein fest ins Image gepackt.
Auch viele Celebrity-Marken haben eine queere Identität; sie catern nicht an eine Personengruppe, sondern an alle, ohne Wenn und Aber. Ganz weit vorne sind FENTY BEAUTY von Rihanna, ONE/SIZE von Patrick Starrr, about-face von Halsey (mit ikonischen Multi-Use Produkten, die nahezu überall im Gesicht verwendet werden können) und, natürlich, Trixie Cosmetics von Trixie Mattel mit einem der ikonischsten pinken Lippenstifte der Industrie ganz nach dem Motto "Professional Formulas in Toy Packaging".
Wer gerne qualitativ hochwertigen Vodka genießt, darf ABSOLUT jederzeit gerne trinken. Die schwedische Vodka-Marke ist einer der größten Sponsoren der queeren Welt. Man richtet seine Werbung gezielt an queere Communities, unterstützt die AIDS-Forschung, zahlt für Prideparaden und verbindet sich gerne mit queeren Künstler*innen, die ikonische Flaschen für ABSOLUT entwerfen. Der Vodka ist daher inzwischen fester Bestandteil der Community und es gibt kaum eine andere Marke, die mehr Ressourcen und Geld in die Bedürfnisse queerer Communities gesteckt hat. Und was an ABSOLUT besonders ist: Man identifiziert sich Eins-zu-Eins mit der queeren Community. Ohne Wenn und Aber, Makel oder Sternchen.
ABSOLUT war übrigens auch eine der ersten Marken, die Marketingkampagnen exklusiv in queeren Medien veröffentlicht haben. Bei The Advocate und After Dark.
Für Liebhaber von Kerzen ist eine der bekanntesten queeren Marken "Boy Smells". Die Marke ist hierzulande zwar relativ unbekannt - und mit einem Preispunkt von bis zu 60 Euro pro Kerze weit über dem normalen Budget, ist aber inzwischen ein fester Bestandteil der queeren Community. Gegründet von queeren Menschen, für und mit einem queeren Publikum, dass immer wieder begeistert. Die Marke nutzt ihre Ressourcen verantwortungsvoll und nicht selten findet man eine Kerze oder ein Parfum der Marke im Hintergrund - oder auch Vordergrund - queerer Influencer*innen und Dragperformer*innen.
In Sachen Bekleidung ist man sofort bei FENTY von Rihanna und YITTY von Lizzo. Es gibt wenige Marken, die so präsent in der queeren Community verankert sind. Alle Kampagnen enthalten queere Models, Künstler*innen und Influencer*innen und das gesamte Sortiment ist unumstößlich geschlechterfrei. Keine anderen Marken bemühen sich so gut darum, dass alle sich in der Kleidung wohl fühlen.
Wer sich gerne einen eigenen Überblick verschaffen möchte, findet im Corporate Equality Index der Human Right Campaign wichtige Informationen und Positivbeispiele. Obwohl die HRC sich vor allem in der englischen Sprache aufhält, sind auch viele Marken und Unternehmen vertreten, die auch im deutschen Sprachraum immense Umsätze erzielen.
Abschließend möchte ich ganz gerne noch etwas Kleines sagen: Unabhängig von diesem Beitrag bedanke ich mich bei jedem, der es mir möglich gemacht hat, seit 12 Jahren etwas zu tun, dass ich liebe und das ich bis zu meinem Lebensende fortsetzen möchte.
Ich möchte gleichzeitig darum bitten, zuzuhören. Auch wenn es vielleicht nicht in eurem Freundes-, Familien- oder Bekanntenkreis "queer sein" der Fall ist (wenn auch statistisch unwahrscheinlich), gibt es genug Menschen, die eure Aufmerksamkeit brauchen und verdienen. Es gibt fantastische Ressourcen und Stimmen, die euch sehr gut leiten können, um eine aktive Stimme für die queere Vielfalt zu sein. Und es gibt ganz sicherlich auch in eurer näheren Umgebung Organisationen, Geschäfte und Veranstaltungen, die Hilfe benötigen oder aber auch einfach einen Ort zum kennenlernen und austauschen bilden.
Ganz abschließend möchte ich verdeutlichen: Nutzt eure Stimme - auch politisch. Geht. Wählen. Bei allem. Informiert euch über Kandidat*innen und die dahinter stehende Partei; klärt auf, wo Falschinformationen sind und - wenn ihr könnt - setzt euch für die ein, die sich alleine nicht oder nur sehr erschwert verteidigen können.
Bei eBay Kleinanzeigen (bzw. ja jetzt "Kleinanzeigen") habe ich mir ein kleines Beautypaket mit zwei Highlightern und einem Lidschatten gekauft - zusammen für 9 Euro inklusive Versand. Ein Top Deal. Und einer davon war der Ruby Crush Highlighter von Makeup Revolution aus der Precious Stone-Collection. Daraus habe ich vor langer Zeit schon mal ein Eyeliner vorgestellt.
Ich bin als erstes davon ausgegangen, dass es "einfach nur" ein pinker Highlighter ist, so á la Jeffree Star's Skin Frost, aber es stellt sich heraus, dass es eher eine Kombination aus Rouge und Highlighter ist.
Denn während Highlighter grundsätzlich eine transparente Grundfarbe haben, so ist die Pigmentierung hier extrem hoch. Es ist ein richtig krasses Barbie-Neonpink, dass auch nicht gerade leicht deckend ist. Es ist schon richtig, richtig stark pigmentiert.
Ich gehe daher davon aus, dass es eher eine Art Rouge sein sollte, der schimmert. Ist ja auch vollkommen in Ordnung. Problem war hier nur, dass er so krass pigmentiert ist, dass selbst der feinste, kleinste Krümel ausreicht um die gesamte Haut wirklich komplett pink "zu färben".
Swatches des Makeup Revolution Precious Stone Highlighters. Von links nach rechts: Tageslicht, Fotolicht, Selfielicht, weiß.
Also musste ich im Anschluss mit einem sehr feinen, weichen Pinsel extrem nachblenden. Erst mit vielen, vielen Pinselstrichen wurde die Farbe allmählich leichter, bis nur noch ein "Sheen" übrig blieb.
Das kann man aber auch ganz positiv sehen, wenn es auch nicht unbedingt "Meins" ist: je nach Lust und Laune kann man den Rouge bzw. den Highlighter so intensiv oder so leicht wie möglich auftragen und verblenden.
Wenn man ihn sehr stark verblendet hat, verblieb aber auch nicht viel vom Schimmer übrig. Es ist nur ein sehr leichter, feiner Hauch, der auf der Haut liegen bleibt; der Schimmer ist also schon sehr an die Deckkraft des Pinks "gebunden".
Ich sehe daher wenig Einsatzmöglichkeiten - zumindest für mich selbst. Ich würde den Highlighter eher in den expressionistischen Bereich einreihen, á la Kandy Muse:
Quelle: Reddit
Ich muss sagen, dass ich so ein bisschen zwiegespalten bin. Einerseits finde ich solche Produkte wirklich kreativ und süß gestaltet, gleichzeitig denke ich mir aber auch "In welchen Situationen soll man so etwas anwenden?"
Denn die Farbe an sich in einer sheeren Deckkraft hätte ich richtig, richtig geil gefunden. Aber durch die immens hohe Pigmentierung mit dieser extremen Deckkraft macht die Farbe sehr schwer anwendbar oder vielmehr "dosierbar".
Fazit
Kommen wir so zum Fazit... An sich ist der Highlighter echt schön, zumindest anzusehen. Die Farbe ist auch echt genial; die Anwendung ist aber eher meh. Auch erwarte ich beim Wort "Highlighter" mehr Highlights. Es ist nur ein sehr gediegener, leichter Schimmer, der beim verblenden immer weniger wird.
Es ist für mich also viel mehr ein extrem stark pigmentierter Rouge, dem ein paar Sprinkler Schimmer hinzugefügt wurden; aber selbst wenn man ihn 0 verblendet, findet man kaum Schimmer auf der Haut. Es ist nur sehr, sehr subtiler, sehr feiner und relativ einfach gehaltener Schimmer, der sich für mich nicht als Highlighter qualifiziert.
Ich finde ihn als Lidschatten z.B. viel, viel interessanter. Denn die krasse, neonpinke Farbe macht sich richtig gut für tolle, auffällige Looks - aber eben auf den Augen und weniger im Gesicht.
Inhaltsstoffe
Mica, Aluminum Starch Octenylsuccinate, Zinc Stearate Ethylhexyl Palmitate, Butylene Glycol, Dimethicone, Sorbitan Isostearate, Phenoxyethanol, Methylparaben, Propylparaben, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Parfum, Ethylhexylglycerin, Sodium Carbomer, Tocopheryl Acetate, Tin Oxide. [+/- May Contain: Ci 15850 (Red 6), Ci 15850 (Red 7), Ci 77491 (Iron Oxides), Ci 77492 (Iron Oxides), Ci 77499 (Iron Oxides), Ci 77891 (Titanium Dioxide)].
AND/OR
Mica, Methylparaben, Propylparaben, Tin Oxide. [+/- May Contain: Ci 15850 (Red 6), Ci 15850 (Red 7), Ci 77491 (Iron Oxides), Ci 77891 (Titanium Dioxide)].
PeTA Cruelty Free & Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
PeTA Cruelty Free & Vegan
5057566141215
Produkttransparenz
Inhalt: 10g
Hergestellt in: China
Hersteller: Revolution Beauty Inc. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Vom bye bye hair Nachbehandlungsbalsam habe ich persönlich nichts mitbekommen, als ich im Rossmann dran vorbei gelaufen bin. Es stand auf einem Aufsteller mit ausgelisteten Haarentfernungscremes aus einer mir unbekannten Limited Edition von ISANA - und ich habe einfach *alle* mitgenommen. Und eben besagten Balsam.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Glykolsäure (4%)
Propylene Glycol
Pfirsichextrakt
Der Balsam ist extrem einfach aufgebaut (aber wie sich herausstellt sehr effektiv). Es ist im Grunde genommen nur eine Mischung aus 4% Glykolsäure, Wasser und Propylene Glycol als Feuchtigkeitsspender, sowie Pfirsichextrakt für etwas Beruhigung, Glättung und eine leicht feuchtigkeitsspendende Wirkung.
Der Rest ist nur für die Aufrechterhaltung der Formel enthalten, z.B. Sodium Benzoate als Konservierungsmittel. Gestört hat mich persönlich der Einsatz von Duftstoffen, gerade in Nachbehandlungsbalms.
Es ist fast schon üblich, Rasur- und Enthaarungsprodukte mit Duftstoffen zu versetzen, selbst bei Produkten für empfindlichste Hauttypen wird meistens auf Duftstoffe gesetzt, aber gerade bei Glykolsäure habe ich damit gerechnet, dass man hierauf verzichten würde.
Glücklicherweise kann ich sagen, dass ich keinerlei Hautreaktionen hatte, obwohl ich dort, wo ich den Balsam verwendet habe, sehr empfindliche Haut habe. Dennoch darf man das Risiko nicht unterschätzen: Glykolsäure ist wortwörtlich dazu da, die Haut zu öffnen, durchdringlicher zu machen und tote Zellen abzulösen. Es ist daher der perfekte Eintrittspunkt für Duftstoffe, um Probleme zu bereiten.
ISANA gibt explizit an, dass der Balsam einmalig direkt nach der Rasur/Haarentfernung und Reinigung auf die Haut aufgetragen werden soll. Man sagt außerdem mit besonderem Nachdruck, dass man innerhalb von einer Woche den Balsam nicht erneut anwenden soll. Eine einzige Anwendung soll also für eine komplette Woche reichen.
Ich habe den Balsam jetzt sowohl nach der Nassrasur, als auch nach der Haarentfernung mit einer chemischen Haarentfernungscreme verwendet. In beiden Situationen habe ich meine Haut zunächst komplett von Haaren befreit, gründlich gereinigt und komplett abgetrocknet.
Ich habe den Balsam vor allem auf der Brust verwendet, schließlich muss ich mich leider noch dort rasieren; und es ist der Bereich, der besonders stark von Reizungen und Pickeln betroffen ist.
Hierzu habe ich etwa zwei bis drei Pumpstöße aus der Flasche entnommen und sanft in die Haut einmassiert, bis der Balsam vollständig eingezogen ist. Was mir sofort gefiel: Er zog noch während des einarbeitens in die Haut ein und hinterließ keinen Film.
Auch so ist der Balsam sehr flüssig und wässrig, was ich richtig gut finde. Er hat zwar eine leicht gelige Konsistenz, fühlt sich aber extrem leicht auf der Haut an und zieht auch sofort und rückstandslos ein, ohne dass man sich um etwas kümmern muss.
Fazit
Ich sage ganz klar: Parfüm hat hier drin nichts zu suchen. Aber. Der Nachbehandlungsbalsam hat wirklich - leider - extrem gut funktioniert. Wenn ich ihn verwendet habe, hatte ich nicht nur strahlende Haut, sondern auch tatsächlich 0 und wirklich gar keine Ausbrüche. Keine Rötung, keine Bumps, keine Entzündungen, keine Pickel(chen). Nichts.
Und ich habe mich fest daran gehalten: Eine einzige Anwendung direkt nach der Rasur auf der trockenen Haut. Und es hat alle Versprechen erfüllt. Meine Haut war extrem glatt, strahlend und hatte wirklich gar keine Bumps und Rötungen. Sie war super entspannt.
Ich meine... grundsätzlich macht das auch Sinn. Ebenso wie bei auf Alkohol basierenden Balms wird hier verhindert, dass die Pore verschließt, durch die das Haar hindurch wächst. Es bricht daher nicht unterhalb der Haut ab, sondern tritt ganz einfach wieder aus der Haut heraus. Das Ergebnis: die Haut bricht nicht auf, das Haar verbiegt sich nicht und auch Bakterien sammeln sich nicht in der Haut an. Das Ergebnis: Glatte, problemlose Haut.
Würde ich ihn nachkaufen? Auf alle Fälle, habe ich bereits. Er ist wahnsinnig preiswert, die minimalistische Formel ist extrem gut gelöst und nun ja... ich scheine das Parfüm sehr gut zu vertragen. Also werde ich es weiter anwenden, bis das Boot sinkt.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
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Produkttransparenz
Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
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