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Garnier Hautklar Tägliches Anti-Pickel Waschgel und Gesichtswasser

garnierhautklartäglichesantipickelreinigungsgel gesichtswasser

Ich erzähle immer so viel von Salicylsäure, wie begeistert ich davon bin und wie man es in guten Wirkkombinationen überall auf der Welt findet. Aber an den Drogerieprodukten gehe ich tatsächlich weitestgehend vorbei. Es ist nicht so, dass es keine Produkte gibt, aber die, die es gibt, sind oftmals seit Jahren nicht umformuliert wurden und als Massenprodukt auch nicht gerade mit den besten Wirkstoffen angereichert.

Ich habe mich aber daran zurück erinnert, wie unfassbar stark ich damals mit 16/17 die Hautklar-Serie von Garnier geliebt habe. Es war für mehrere Jahre mein absolutes Go-To und ich habe es unfassbar gut vertragen. Und es hatte auch gut geholfen, soweit ich mich erinnern konnte. Ob die Formel in den zehn Jahren geändert wurde, kann ich ehrlich gesagt nicht mehr sagen, denn die Flasche und Verpackung sieht noch original aus wie früher.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Eukalyptus-Extrakt
  • Salicylsäure
  • Zink Gluconate: wirkt antiseptisch, adstringierend

Weil ich in den vergangenen Monaten eher mittel- und hochpreisige Produkte mit verschiedenen Säuren vorgestellt habe, dachte ich mir, es wäre ganz gut, an den Ursprung zurück zu kehren und Hautklar von Garnier vorzustellen. Schließlich ist es noch immer eine der meistgekauften Marken bei Unreinheiten und hormoneller Akne ("Teenie-Akne").

Inzwischen habe ich ein umfangreiches Wissen rund um Wirk- und Inhaltsstoffe, habe Fortbildungen besucht, Wissen mit anderen ausgetauscht und was weiß ich wie viele Studien gelesen. Das verändert natürlich auch den Blick auf die Rückseite eines Produkts. Und hier hatten mich ein paar Dinge gestört.

Eines der kritischen Punkte ist der Einsatz von SLES, der gerade bei unreiner Haut eher schwierig ist. Unreine Haut entsteht häufig durch Stress und aggressive Wirkstoffe. Deshalb eignen sich vor allem Isethionate als Tenside gut, weil sie so gut wie keine allergische Reaktion verursachen und hochverträglich sind. Aber irgendwo kann ich den Einsatz verstehen, weil sich der Preis auch in den zehn Jahren nicht sonderlich verändert hat. Vielleicht muss man die Produkte also irgendwie preisgünstig gestalten.

Ein weiterer, massiver Kritikpunkt ist der Einsatz von Menthol. Menthol ist ein bekanntes und teilweise schwerwiegendes Kontaktallergen und basierend auf dem Hautgefühl, dass ich hatte und auf das ich später noch zurück kommen werde, ist die Konzentration im oberen Bereich angesiedelt. Stattdessen hätte man - wenn überhaupt - auch Menthyl Lactate setzen können. Das ist ein Produkt, dass wie Menthol wirkt und auf Menthol basiert, aber kaum allergisierend wirkt und zudem wahnsinnig gut verträglich ist.

Ein Qualitätspunkt, der mir auffiel, war der Einsatz von Zinc Gluconate anstelle von Zinc PCA. Obwohl beide den gleichen Anfangsstoff einsetzen, ist die Wirkung der beiden nicht vergleichbar. Und Zinc PCA ist auch in den günstigsten Eigenmarken überall vorhanden, weil seine talgregulierende Wirkung eben immens effektiv ist, ohne dabei die Haut anzugreifen. Warum man sich also für die "billige" Variante mit weniger Wirkung entschieden hat, verstehe ich nicht ganz.

Ein "je nachdem"-Problem ist der Einsatz von EDTAs. Sie geraten immer wieder in die Kritik und sind schon seit Jahren im Rückgang, weil sich keiner EDTAs freiwillig auftragen möchte. Warum man also hier noch immer auf EDTAs setzt, versteht sich mir nicht.

Ganz klassische Probleme sind wie bei fast allen Drogerieprodukten: der Einsatz von Farb- und Duftstoffen. Gerade unreine Haut reagiert darauf teilweise extrem. Mitunter sogar schlimmer als bei hypersensibler Haut, weil die Haut gerade komplett im Stress ist. Sein Produkt also mit Duft- und Farbstoffen, zusätzlich noch gepaart mit Menthol zu versetzen, kann ich nicht nachvollziehen.

Nachdem ich fast die komplette Formel kritisiert habe (sorry, dafür), komme ich mal zu den Tatsachen. Seitdem ich Reinigungsgel und Toner gekauft habe, habe ich mehr als die Hälfte von beiden Flaschen verbraucht.

Jeden Tag morgens und abends habe ich mir das Gesicht mit dem Reinigungsgel gewaschen und im Anschluss tonisiert; gefolgt von einer gut feuchtigkeitsspendenden Tagescreme, am Tag natürlich mit Sonnenschutz.

Das Reinigungsgel ist zwar effektiv, hat aber auch so einige Nachteile. Zum Beispiel ist es wahnsinnig aggressiv um die Augen und Schleimhäute herum. Der starke Duft und das Menthol sorgen dafür, dass die Haut förmlich brennt. Sie wird zwar - man kann sagen - gut gereinigt, aber dafür wird sie auch massivem Stress zugesetzt.

Schlimmer aber noch fand ich das Gesichtswasser, denn hier kam es wirklich zu heftigen Reaktionen, die ich nicht erwartet hätte. Ich verwende seit Jahren Säuren im zweistelligen Prozentbereich und kenne daher durchaus kribbeln und brennen, aber das Gesichtswasser ist wie pures Feuer auf der Haut. Und es wurde mir auch gestraft: noch nie habe ich meine Wangen so gerötet gesehen.

Und jetzt kann Garnier natürlich sagen, dass es eine Unverträglichkeit ist, aber das stimmt eben nicht. Ich habe mentholhaltige Produkte zu Hause, die ich regelmäßig anwende, SLES-haltige Reiniger und auch viele Produkte mit Salicylsäure. Es liegt ganz spezifisch an der wahnsinnig kritischen Formel von Garnier.

Rund sechs Wochen habe ich es durchgehalten, bis ich irgendwann einfach den Schlussstrich gezogen habe. Man gewöhnt sich an das brennen und man gewöhnt sich an den nach purer Säure riechenden Duft. Und selbst die Haut wird toleranter, weil man sie einfach jeden Tag auf's Neue wegätzt für die Schönheit. Aber irgendwann muss man einfach sagen: damals und heute sind zwei vollkommen verschiedene Stadien.

Fazit

Meine Wangen wurden auf Dauer rot und das Menthol hat mich wirklich massiv gestört. Ich verstehe nicht, warum man es in Produkten für unreine Haut verwendet - und dann sogar noch "echtes Menthol". Dieser Zusatzstoff ist wahnsinnig reizend und den Sinn dahinter kann ich schlichtweg nicht nachvollziehen.

Auch geht es mir einfach nicht in den Kopf, warum man sein Gesichtswasser blau färbt, wenn die Flasche komplett blau gefärbt ist. Wer packt freiwillig unnötige Farbstoffe in sein Produkt? Das ist etwas, mit dem ich mich jetzt schon seit Tagen beschäftige, weil mich das aufregt.

Warum ich damals so gut darauf reagiert habe, kann ich schlichtweg nicht mehr nachvollziehen. Wahrscheinlich weil die einzige Alternative Clearasil war und man sich dann auch gleich hätte das Gesicht verätzen können. Es gab wohl einfach nichts anderes, was ich hätte anwenden können.

Zwar erzielt man eine Wirkung mit diesen beiden Produkten, denn die Haut wird reiner; aber nicht aus guten Gründen. Der Haut wird immens Stress zugeführt, sie wird extrem ausgetrocknet und wahnsinnig belastet. Am Ende besteht für Bakterien gar keine Wachstumsmöglichkeit mehr. Aber dafür nimmt man auch immense Hautschäden in Kauf.

Alles in allem kann ich nur in jedem Fall von diesen Produkten abraten. Nicht einmal übergangsweise würde ich noch einmal zu den Gelen und Tonics greifen. Meine Haut hat schlichtweg besseres verdient - und das sage ich zu einem Produkt der L'Oréal Gruppe, dessen Motto "Weil ich es mir wert bin" ist.

Inhaltsstoffe

Reinigungsgel: AQUA / WATER, COCO-BETAINE, PROPYLENE GLYCOL, SODIUM LAURETH SULFATE, PEG-120 METHYL GLUCOSE DIOLEATE, SODIUM CHLORIDE, DISODIUM COCOAMPHODIACETATE, BENZYL SALICYLATE, EUCALYPTUS GLOBULUS EXTRACT / EUCALYPTUS GLOBULUS LEAF EXTRACT, LIMONENE, LINALOOL, MENTHOL, MENTHOXYPROPANEDIOL, SALICYLIC ACID, SODIUM BENZOATE, TETRASODIUM EDTA, ZINC GLUCONATE, PARFUM / FRAGRANCE.
Gesichtswasser: AQUA/WATER, ALCOHOL DENAT., DIPROPYLENE GLYCOL, GLYCERIN, SALICYLIC ACID, ZINC GLUCONATE, EUCALYPTUS GLOBULUS/EUCALYPTUS GLOBULUS LEAF EXTRACT, PROPYLENE GLYCOL, SODIUM HYDROXIDE, BENZOPHENONE-4, PEG-60 HYDROGENATED CASTOR OIL, CI 42090, PARFUM/FRAGRANCE, BENZYL SALICYLATE, CITRAL, HEXYL CINNAMAL, LIMONENE, LINALOOL.

Ohne Parabene

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Mischhaut, unreine Haut, fettige Haut.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Parabene

 4084200772901, 4084200771904

Produkttransparenz

Inhalt: je 200ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH
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Revolution Skincare Salicylic Balancing Body Blemish Spray

revolutionskincarebodyblemishspray

Das Blemish Body Spray von Revolution Skincare ist immer und immer wieder ausverkauft. Deshalb hatte ich mich auch zuerst einer der AHA Bodylotions von Revolution Skincare gewidmet, weil sie schlichtweg eher erhältlich war. Das Spray wollte ich aber unbedingt ausprobieren, weil ich im oberen Körperbereich; an den Schultern und an den oberen Armgelenken, immer wieder unter ziemlich starken Pickelherden litt.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Hamamelis-Wasser
  • Salicylsäure
  • Allantoin

Viele E-Commerce-Riesen haben Bewertungen zusammen gesammelt und so sah man z.B. bei der Suche auf Google immer wieder Bewertungen über 4 Sternen. Kunden, die sich das Spray gekauft haben, schienen also sehr begeistert, was mir natürlich sehr viel Hoffnung gab, als ich es endlich im Warenkorb hatte - übrigens bei Zalando, wo es jetzt immer wieder ausverkauft ist.

Das Spray ist extrem milde formuliert und enthält nur 0,5% Salicylsäure, eingebettet in einer Lösung aus Hamameliswasser und Allantoin. Das hatte mir schon von Anfang an Bedenken bereitet, weil 0,5% Salicylsäure im Wirkkomplex wirklich im unteren Bereich liegt. Nicht umsonst sind die meisten Toner und Waschgele mit 2% konzentriert.

Ich habe mich dennoch sehr gefreut, denn das einzig vergleichbare Spray, dass man sich einfach auf solche Areale auftragen kann kommt von Paula's Choice und kostet - je nach Händler - drei bis vier Mal so viel, wie das Spray von Revolution Skincare; enthielt aber auch 2% anstelle der 0,5% von Revolution.

Seit fast sechs Wochen habe ich das Spray jeden einzelnen Tag auf die trockene Haut aufgetragen, immer frisch, nachdem ich duschen war. Etwa zehn Sprühstöße habe ich Tag ein, Tag aus auf die Haut aufgetragen. Über die Schultern und so ziemlich überall am oberen Körper.

Wirklich viel habe ich aber ehrlich nicht gesehen. Und es war deutlich mühsamer, sowie teurer. Im Endeffekt hätte ich mir genauso gut eine Flasche mit Sprühapplikator kaufen und mit dem Anti-Pickel Gesichtswasser von Neutrogena befüllen können. Die 2% Salicylsäure darin wäre deutlich effektiver, als das Spray.

Fazit

Das Einzige, was ich dem Spray gut heißen kann, ist die minimalistische Formel ohne Duft- und Farbstoffe. Die Lösung ist sehr leicht und zieht schnell ein, nur leider zeigt sie kaum Wirkung.

Ich habe wirklich viel Hoffnung in das Spray gesteckt und inzwischen bis auf wenige Milliliter fast vollständig verbraucht. Ich hatte an eine ähnlich effektive Formel wie die von Paula's Choice gekauft, nur eben zu einem wesentlich erschwinglicheren Preis.

Doch jetzt im Fazit kann ich dem Spray kaum etwas gut heißen. Das Spray wirkt eigentlich überhaupt nicht. Es hat meine Entzündungsherde nur minimal beeinflusst und verbessert - und auch das erst nach Wochen der Anwendung.

So hatte ich z.B. ganz oben am Arm einen ziemlich schwer entzündeten, schmerzhaften Pickel. Nach über sechs Wochen ist er immer noch da und gerötet, nur eben kleiner. Aber es sollte keine sechs Wochen dauern, um einen einzigen Pickel zu bekämpfen.

Auch im Allgemeinen ist meine Haut nicht wirklich reiner oder verfeinert gewesen. Sie ist auch nicht glatter und wirkt zudem auch nicht gepeelt. Ich sehe noch überall feine Hautzellen, die abschuppen und auf den Boden fallen. Wirklich glänzend oder eben ist meine Haut auch nicht geworden. Ich bin daher wirklich gewählt, ein Salicylsäure-haltiges und parfümfreies Gesichtswasser einfach umzufüllen.

Inhaltsstoffe

Aqua (Water, Eau), Alcohol Denat., Betaine, Glycerin, Inulin, Phenoxyethanol, PPG-26-Buteth-26, Salicylic Acid, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Hamamelis Virginiana (Witch Hazel) Water, Tetrasodium Glutamate Diacetate, Sodium Hydroxide, Allantoin, Fructose, Benzoic Acid, Dehydroacetic Acid

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
PeTA Cruelty Free & Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
PeTA Cruelty Free & Vegan

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Produkttransparenz

Inhalt: 150ml
Hergestellt in: Großbritannien
Hersteller: Revolution Beauty Ltd.
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The INKEY List Glycolic Acid Exfoliating Scalp Scrub

theinkeylistglycolicscalpscrub

Ich habe ehrlich gesagt noch nie darüber nachgedacht, mir ein Säurehaltiges Peelingmittel auf die Kopfhaut aufzutragen. In Deutschland gibt es solche Produkte kaum und aufmerksam geworden auf solche Produkte bin auch erst durch The iNKEY List, die zwei Kopfhautpeelings auf den Markt gebracht haben. Da ich aber jetzt seit über einem Jahr von meinen Kopfhautproblemen berichte, wollte ich mir das Glycolic Scalp Scrub von The INKEY List anschauen.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Alpha-Glucan Oligosaccharide (Markenname Bioecolia®): unterstützt den Schutzmechanismus der Haut, beruhigt die Kopfhaut
  • Glykolsäure
  • Hydrogenated Castor Oil: kleine Kugeln, die aus Kastoröl hergestellt sind und ein mechanisches Peeling ermöglichen
  • Tetraselmis Suecica Extract (Markenname SymControl® Scalp): In Studien hat sich gezeigt, dass der Extrakt die Talg-/Sebumproduktion der Kopfhaut signifikant reduziert. Es wirkt außerdem schützend auf die Haarfasern

Das Peeling kombiniert zwei Arten von Peelingmechanismen mit zwei Wirkstoffen, die der Kopfhaut zu einer besseren Balance helfen. Kleine, ebenmäßige Kugeln aus Kastoröl bieten ein mechanisches Peeling, 7% Glykolsäure sorgen für ein mechanisches Peeling und die beiden Wirkstoffe Bioecolia und SymControl Scalp sorgen dafür, dass die Sebumreduktion reduziert und die Kopfhaut insgesamt beruhigt wird.

Ich habe das Peeling jetzt über mehrere Wochen zwei Mal pro Woche angewandt. Das Peeling habe ich direkt auf die trockene Kopfhaut aufgetragen. Der Applikator sorgt dafür, dass sich die Lösung in kleinen Mengen langsam verteilt. Sobald ich die Kopfhaut damit großzügig benetzt habe, habe ich das Serum und die Peelingkörner gründlich in die Kopfhaut einmassiert. Hierfür habe ich mir gerne zwei Minuten Zeit genommen, um sicher zu stellen, dass ich auch wirklich jeden Zentimeter meiner Kopfhaut bedecke.

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Sobald man mit dem einmassieren fertig ist, wartet man 10 bis 15 Minuten. Da ich noch nie ein Peeling für meine Kopfhaut verwendet habe, habe ich am Anfang das Serum rund eine halbe Stunde einwirken lassen und danach immer für ca. 10 Minuten. Im Anschluss geht's ans Haarewaschen.

Da das Peeling nahezu undurchsichtig ist und sich die kleinen Körner gerne im Haar verfangen, habe ich mein Haar zwei Mal gewaschen. Beim ersten Mal wird das Peeling neutralisiert und die Kugeln lockern sich, beim zweiten Mal wird erst das Haar wirklich gründlich gewaschen. Danach habe ich ganz normal entweder Spülung oder Haarkur aufgetragen und mein Haar wie gewohnt getrocknet und ggf. gestylt.

Ich war tatsächlich vom ersten Tag an hin und weg. Das erste Mal seit inzwischen Jahren kam ich aus der Dusche, habe meine Haare getrocknet und hatte keinen Juckreiz. Es war das erste Mal seit Jahren, dass nicht mindestens ein kleiner Teil meiner Kopfhaut gejuckt hat. Sie war so ruhig, dass man meinen könnte, ich hätte etwas dafür verschrieben bekommen. Und das hat mich natürlich zu bewegt, das Peeling immer weiter verwenden.

Inzwischen wende ich das Peeling etwa einmal pro Woche an und lasse es 10 Minuten wirken. Bei der ersten Anwendung habe ich deutlich gefühlt, wie meine Kopfhaut "leichter" wurde - hier hatte ich das Peeling noch eine halbe Stunde wirken lassen. Und ich habe tatsächlich sofort gefühlt, wie viel das Peeling eigentlich von meiner Kopfhaut gelöst hat. Da ich jetzt schon gründlich "vorgepeelt" ist, halte ich mich an die 10 Minuten vorgabe, die nun auch vollkommen ausreicht.

Meine Kopfhaut war viel, viel klarer. Es gab keine Unregelmäßigkeiten und auch die kleinen "Hügel" und "Pickel" sind nach und nach verschwunden. Mir ist auch aufgefallen, dass mein Haaransatz viel, viel frischer war, als zuvor. Es dauert mindestens doppelt so lange, bis er glänzt, als zuvor. Das Haar wirkt viel länger frisch.

Ich bin so überrascht davon, dass ich mir manchmal einfach die Kopfhaut kratze und unter meine Fingernägel schaue. Früher waren hier immer Ablagerungen zu sehen, gegen die ich so stark gekämpft habe. Inzwischen sieht man wenn überhaupt vielleicht noch ein oder zwei einzelne Hautschüppchen. Früher habe ich mir einmalig die Kopfhaut gekratzt und hatte unter dem gesamten Fingernagel eine Lage an weißen Klümpchen von Hautzellen.

An Schuppen leide ich nicht und habe ich tatsächlich auch noch nie. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die regelmäßige Anwendung dieses Peelings auch hier immens hilft. Schließlich werden mit einer Anwendung alle toten Zellen direkt abgelöst, sodass es am Ende keinerlei Schuppen mehr gibt, die ins Haar fallen können.

Fazit

Seit knapp zwei Monaten wende ich das Peeling jetzt an. Die ersten vier Wochen zwei Mal pro Woche, inzwischen nur noch einmal pro Woche im Rahmen eines "Spa Days". Meine Kopfhaut hat sich immens gebessert. Sie ist glatter, reiner und frischer. Sie bildet kaum Ablagerungen und fühlt sich auch viel gesünder an.

Selten kommt es noch zu einem minimalen Juckreiz. Meistens wenn die letzte Dusche von Vortag schon wieder zu lange her ist und mein Haar gerne wieder gereinigt werden würde. Ich steige unter die Dusche wie jeden Tag, wasche mir mein Haar und poof, der Juckreiz ist weg.

Ich hoffe wirklich inständig, dass sich solche Peelings etablieren und vielleicht auch irgendwann bei Rossmann, dm und Co. zu finden sind. Denn 14 Euro pro Flasche sind natürlich nicht für jeden im Budget. Für mich war es aber fast schon eine Rettung. Ich bin so happy, dass ich meine Kopfhaut endlich auch als "ausgeglichen" und "neutral" bezeichnen kann.

Von mir gibt es daher eine volle Empfehlung. Sie ist jetzt komplett in meine Routine integriert und sobald sich die Flasche dem Ende nähert, werde ich auf alle Fälle wieder nachbestellen. Denn ich kann mir jetzt nicht mehr vorstellen, wieder zur alten Kopfhaut zurück zu fallen. Wer hätte gedacht, dass ich mal Glykolsäure in so hoher Konzentration freiwillig auf meine Kopfhaut auftragen würde...?

Inhaltsstoffe

Aqua, Glycolic Acid, Propanediol, Hydrogenated Castor Oil, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Betaine, Glycerin, Sodium Hydroxide, Polyquaternium-10, Phenoxyethanol, Benzyl Alcohol, Alpha-Glucan Oligosaccharide, Citronellyl Methylcrotonate, Panthenol, Ethylhexylglycerin, Dehydroacetic Acid, Mannitol, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Sodium Benzoate, Tetraselmis Suecica Extract, Lactic Acid, Potassium Benzoate.

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Vegan

 5060879820326

Produkttransparenz

Inhalt: 150ml
Hergestellt in: Großbritannien
Hersteller: Brand Evangelists for Beauty Ltd.
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

Über Erkältungen, Desinfektionsmittel und Händewaschen

erkältung kneipp

 

Dieses Produkt wurde uns freundlicherweise von Kneipp zur Verfügung gestellt.

Zur Webseite von Kneipp

Das ich mit Kneipp zusammen arbeite, wisst ihr ja bereits. Kneipp stellt uns "VIP-Autoren" regelmäßig Produkte zur Verfügung, teilt uns Informationen rund um das Unternehmen mit und unterstützt uns mit Gewinnspielen. Normalerweise erstelle ich Reviews für und mit Kneipp, aber vor ein paar Wochen hat Kneipp die Autoren, also auch mich gefragt, ob wir uns einem bestimmten Thema widmen möchten. Interessierte konnten sich melden und ich fand das Thema Erkältung interessant, da ich so oder so im Winter ein bisschen mehr auf das Thema Hygiene eingehen wollte.

Für das Thema hat mir Kneipp vier Produkte zur Verfügung gestellt und sie werden natürlich auch in diesem Beitrag gefeatured. Aber auch unabhängig davon, hätte ich diesen Beitrag in einer ähnlichen Form veröffentlicht. Es geht mir vor allem um ein Thema: Handhygiene.

In den letzten Monaten werde ich mit einem Produkt zugeballert: Desinfektionsmittel. Hunderte - und ich meine wortwörtlich - hunderte Anzeigen und Marken wurden mir präsentiert. Und jede Anzeige ist frecher, als die davor.

Desinfektionsmittel sind essenziell, das ist keine Frage. Der gesamte Gesundheitsbereich würde ohne Desinfektionsmittel schlichtweg kollabieren. Sie sind effektiv, indem die Bakterien und Viren durch Ethanol, also reinem Alkohol, abtöten. Bis zu 99,99% aller Bakterien und Viren können dadurch getötet werden.

Eine 100%ig tötende Lösung gibt es nicht. Keime, Bakterien und Viren bilden immer wieder Resistenzen - gegen Antibiotika, aber eben auch Alkohol. Deshalb gibt es offiziell kein Desinfektionsmittel, dass zu 100% tötet.

Etwas, was bei Desinfektionsmitteln aber häufig vergessen wird zu sagen ist, wie unnötig sie eigentlich sind (dazu gleich mehr) und wie sehr sie schaden. Denn der extrem hohe Alkoholgehalt, der gerne mal die 70% Grenze übersteigt, entzieht unserer Haut und dem essenziellen Schutzmantel unserer Haut Feuchtigkeit, macht ihn durchlässig und angreifbar.

Gesundheitsbehörden und die gesamte Wissenschaft kommt zum Ergebnis, dass Desinfektionsmittel durchaus praktisch sind, z.B. unterwegs, wenn keine Möglichkeit zum Händewaschen besteht; aber wenn möglich immer die Hände gewaschen werden sollen. Und hier beginnt gleich auch die "Promo" mit den Kneipp-Seifen (die ich tatsächlich schon seit Jahren liebe, HIER gibt's Beiträge aus der Vergangenheit).

Jetzt kommen wir zu meiner Aussage, dass Desinfektionsmittel unnötig sind. Desinfektionsmittel haben, wie oben bereits gesagt, durchaus ihren Zweck. Vor allem in Krankenhäusern und Arztpraxen, wo eine schnelle, hygienische Desinfektion notwendig ist und eben nicht alle 30 Zentimeter ein Waschbecken steht.

Was viele aber vergessen - und das sieht man auch häufig im Panikkauf von Desinfektionsmitteln während der Corona-Pandemie - ist, dass Hände waschen die erste Wahl ist. Gründliches Händewaschen reinigt, tötet Bakterien, Keime und Viren und hat zudem noch den Vorteil, dass auch Schmutzpartikel gründlich entfernt werden.

Die WHO, sowie die gesamte medizinische Fachliteratur beschreibt, dass ein gründliches Händewaschen mit einer ganz einfachen Seife, ob nun auf Sulfaten, Isethionaten oder verseiften Ölen bestehend, die Hände effektiv und gründlich reinigt.

Hierzu gibt es auch eine kleine Eselsbrücke: empfohlen wird, die Hände anzufeuchten, die Seife aufzuschäumen und 20-30 Sekunden lang gründlich in den Händen, insbesondere zwischen den Fingern und Fingergliedern einzumassieren und im Anschluss so gründlich abzuwaschen, dass das Wasser klar ist. Ca. 30 Sekunden dauert das singen des englischen "Happy Birthday". Zwei Mal im Kopf "Happy Birthday to you..." trällern erfüllt die Vorgaben und Empfehlungen der WHO und der Gesundheitsämter.

Was mich an diesem Thema so sauer macht ist, dass Desinfektionsmittel auf einmal ein Luxusprodukt wurden, aus dem ganze Unternehmen und Marken entstanden sind. So sehe ich auf Instagram regelmäßig Anzeigen, die hunderte Likes haben, mit einer 30ml Flasche für 9,90€. Oder "Vorteilspacks", bestehend aus 2x50ml für 29,90€. Das sind horrende Preise, die von einer Vielzahl frisch gegründeter "Desinfektions-Startups" in den Feed gespült werden.

Geworben wird mit "beruhigenden Formeln", u.a. beigesetzt mit Aloe Vera-Saft, -puder oder -extrakt. Doch was nicht gesagt wird: die horrende Menge an Ethanol und häufig zusätzlich antibakteriellen Wirkstoffen, neutralisiert auch die Wirkung von Aloe Vera und Co. Selbst der beste, grünste und Bio'ste Aloe Vera-Saft kommt nicht gegen eine 70%ige Ethanol-Mischung an. Es ist Greenwashing, dass suggerieren soll, dass man sich mit 70% Alkohol auch noch etwas Gutes auf die Hand schmiert.

Nicht falsch verstehen: ihr dürft Desinfektionsmittel gerne anwenden und ihr solltet es auch, wo immer angebracht. Bei mir z.B. wenn ich mehrere Türklinken anfassen musste oder im Bus hin und her tingeln musste. Hier ist ein Desinfektionsmittel praktisch und effektiv. Aber sobald dann wieder ein Waschbecken mit Seife zur Verfügung steht, nutze ich natürlich Seife.

Wer konstant und wiederholt Desinfektionsmittel nutzt, gerade jetzt in der Kältezeit, wo unsere Haut durch Heizung und eiskalter Luft zu Rissen und Trockenheit neigt, tut sich damit nichts Gutes. Desinfektionsmittel sind immer eine kurze, schnelle Lösung, ersetzen aber nicht das essenzielle: gründliches Händewaschen mit Seife.

Übrigens: Desinfektionsmittel lassen sich ziemlich einfach selbst und extrem günstig herstellen. Alles, was ihr benötigt sind diese Zutaten:

  • 830 ml Ethanol (96%) oder 750 ml Isopropylalkohol (99,8%)
  • 45 ml Wasserstoffperoxid 3%
  • 15 ml Glycerin 98%
  • 110 ml destilliertes oder abgekochtes und abgekühltes Wasser

Quelle: Südwestrundfunk

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The Plug
Ich baue die Kneipp-Seifen einfach mal hier ein. Wer gooloo.de schon etwas länger liest, hat meine Beiträge zu den Kneipp-Seifen wahrscheinlich schon mal gesehen. Insbesondere zur Variante "Lebensfreude", die ich vor ca. zwei Jahren absolut gefeiert habe. Der ultra-fruchtige, frische und zitrische Duft mit dieser dicken, cremigen Formel hat mich einfach absolut begeistert. Und wenn ich die Seife mal zufällig sehe, kaufe ich sie mir auch.

Kneipp hat die Flaschen neu aufgesetzt. Statt der runden, klobigen Seifenspender sind sie jetzt schlank und haben "Style". Das Design wurde modernisiert, die Formeln sind aber gleich geblieben. Und es gibt neue Varianten.

Meine liebste Variante ist Litsea Cubeba + Zitrone. Hier ist wieder dieser ultra-leckere, zitrisch-fruchtige Duft, der sich zudem auch noch wahnsinnig lange hält. Direkt darauf gefolgt kommt die Cremeseife Mandelblüten Hautzart. Sie hat einen höheren Öl-Anteil und enthält mehr Sheabutter; auch die Konsistenz ist deutlich dicker und kräftiger. Ich fand sie auch etwas milder, als die beiden anderen Seifen, die ich zur Verfügung gestellt bekommen habe; da sie auch auf die trockene Haut abzielt, ist das aber auch nicht verwunderlich.

Es gibt noch eine dritte Seife, aber die ist nicht ganz mein Fall. Der Duft ist Rosmarin und Wasserminze; ein sehr frischer, kräftiger Duft, der aber nicht ganz so mein Typ ist. Aber: wer diesen Duft eher mag und die Süße von Mandelblüten oder aber das zitrische von Litsea Cubeba und Zitrone nicht mag, ist mit dieser gut bedient.

kneipparomapflegeduscheerkältungszeit

Erkältung
Wie eingangs erwähnt, dreht es sich in diesem Beitrag vor allem um die Erkältung. Mit den Desinfektionsmitteln bin ich etwas abgeschliffen, aber das Thema wollte ich unbedingt ansprechen, weil niemand auf überteuerte Desinfektionsmittel reinfallen sollte, wenn eine Seife von Kneipp und Co. ebenso effektiv ist.

Aber wir sind in der Erkältungszeit. Und in einer weltweiten Pandemie. Und hier kommen natürlich auch Ängste hervor. Der Winter ist eine typische Erkältungszeit und viele machen sich Sorgen, wie man damit umgehen soll. Allem voran: keine Schuld geben und nicht verzweifeln. Niesen ist nicht gleich Corona. Aber es ist natürlich mehr Vorsicht geboten, als sonst typisch.

Selbttests sind daher bei mir zuhause immer auf Vorrat. Nicht nur für mich, sondern vielleicht auch mal für eine Freundin, die sich nicht so wohl fühlt oder wie vor Kurzem für meine Mama, die keinen mehr hatte. Alle sind bislang immer negativ zurück gekommen - zum Glück.

Wer sich aber erkältet fühlt, sollte den Euro für einen Selbsttest ausgeben, um sicher zu gehen. Oder sich bei einer Teststelle telefonisch melden, um zu fragen, ob ein Test möglich wäre. Der Test kommt negativ zurück? Super! Ganz ehrlich, ich freue mich. Jetzt geht es darum, die Erkältung zu bessern.

Ich bin bei einigen ätherischen Ölen und Aromatherapie-Ansätzen kritisch, aber tatsächlich kenne ich Kneipp's Erkältungsprodukte schon von Kind auf. Und sie helfen nachweislich. Das gilt mindestens für die Erkältungs-Serie, die auf Öle setzt, die seit Jahrhunderten zur Linderung benutzt werden.

Im Paket für diesen Beitrag war daher auch die Erkältungsdusche dabei. Sie enthält Menthol und Minzöle. Der Duft ist mir normalerweise zu stark und intensiv; aber im Winter habe ich tatsächlich ein, zwei Flaschen im Regal stehen. Denn sie wirken.

Nicht nur unter der Dusche, sondern auch in Tees und Kapseln wirken Minzöle und Menthol schleimlösend und atemwegsbefreiend. Schon eine Dusche kann dabei helfen, die Atemwege zu öffnen. Grund dafür ist eine Reaktion auf die intensiven Duftwolken, die Minze und Menthol mit sich bringen.

Als Kind hat mir meine Mama auch immer ein Kneipp-Bad bereitet, wenn ich erkältet war. Mit schön heißem Wasser und ein paar Tropfen des Erkältungsbades lag ich vor mich hin, habe die Hitze des Wassers genossen und den erfrischenden, kühlenden Effekt des Menthols. Gerade in der "aktiven Zeit", wenn die Atemwege schön blockiert sind, können solche Bäder und Duschen helfen.

Aber auch abseits von Kneipp gibt es Kapseln und Pillen, die bei Atemwegsblockierungen helfen. Ich habe z.B. die Minzöl-Kapseln von dm's Eigenmarke im Winter konstant auf Vorrat. Sie schmecken scheußlich, weil sie so extrem intensiv sind und sie sorgen dafür, dass sich der Hals wie die Antarktis anfühlt, aber sie helfen.

Gut zu wissen
Wichtig bei der Anwendung ätherischer Öle ist aber, dass sie Allergien auslösen können und häufig auch unentdeckt bleiben, wenn man sich nicht auf Allergien hat testen lassen. Es ist daher Vorsicht geboten. So gut ein schönes Minzöl-Bad auch sein kann, man darf nicht vergessen, dass es sich um hochkonzentrierte, reine Ölmischungen handelt, die eben auch Allergien auslösen können. Vor der Anwendung ist daher dringend zu beachten oder zu klären, ob eine Allergie vorliegt.

Auch ein Patchtest kann helfen. Dafür wird eine klitzekleine Menge eines Produkts auf eine unauffällige, gut geschützte Stelle, z.B. hinter dem Ohr, aufgetragen und verbleibt dort für 24 Stunden. Ist keine Rötung, Juckreiz, o.Ä. feststellbar, ist man "Good to go". Denn in dieser Zeit hätte sich eine Allergie in den meisten Fällen gezeigt.

Wer sich unsicher ist, ob eine Allergie vorliegt, sollte beim Hausarzt nachfragen, einen Allergietest beim Allergologen oder Dermatologen machen, oder vielleicht auch die Eltern fragen. Denn häufig werden Allergien schon im Kindesalter getestet.

Warum hilft Minze?
"An der Bronchialschleimhaut gibt es zwei Arten von Drüsenzellen, die mukösen Drüsenzellen, die an der pathologischen Absonderung von hochviskösen Sekreten beteiligt sind, und die serösen Drüsen­zellen, die dünnflüssigen Schleim sezernieren. Die Drüsenzellen erledigen zusammen mit den Zilien Schleimbildung und Schleimtransport und spielen so eine essenzielle Rolle bei der Selbstreinigung der Lunge, der mukoziliären Clearance.

Die ätherischen Öle stimulieren vorwiegend die serösen Drüsenzellen, weniger die mukösen Drüsenzellen. Somit ändern sich Volumen und Zusammensetzung des Bronchial­sekrets: Einerseits wird das Sekret flüssiger, wodurch das Abhusten erleichtert wird, andererseits wird durch die Volumenzunahme der Abhustreflex ausgelöst. Ätherische Öle wirken also als Sekretolytika (erhöhte Sekretion der serösen Drüsenzellen) und als Sekretomotorika (Steigerung der mukoziliären Clearance)."
(Quelle: Deustche Apotheker Zeitung)

Abschluss
Kommen wir allmählich zum Abschluss. Die Erkältungszeit kann gerade in einer Pandemie erhlich beängstigend sein. Und ja, es ist Vorsicht geboten. Bei Erkältungssymptomen heißt es: Kontakt vollständig vermeiden; Corona-Status abklären und erst dann in die Behandlung gehen. In leichten Erkältungsfällen helfen Bäder und Duschen alleine. Doch manchmal ist ein Infekt so stark, dass er weiter behandelt werden muss.

Bei nicht-entzündlichen Infekten, bei der die Atemwege nicht so drastisch blockiert sind, aber sich enger anfühlen, können Minzöl-Kapseln und -tabletten helfen. Apothekerinnen nehmen sich gerne die Zeit und beraten, welche Optionen am besten sind.

Wenn es aber darüber hinaus geht, sollten Selbstversuche vermieden werden. Bei akuten Atemwegserkrankungen solltet ihr unbedingt zum Arzt. Ich habe häufig gehört, "mit einer Erkältung geht man nicht zum Arzt, sondern macht weiter", aber dieser Satz ist gefährlich. Hinter einer scheinbaren Erkältung kann sich durchaus Schlimmeres verstecken. Bei akuten Fällen ist also zwingend der ärztliche Rat einzuholen.

Wer nicht unter einem Notfall leidet, aber außerhalb von Praxiszeiten schwer erkrankt und Hilfe benötigt, findet Hilfe übrigens bundesweit kostenfrei unter der 116 117; der Telefonnummer der kassenärztlichen Vereinigung, die Anlaufstellen und Notarztpraxen vermitteln kann. Im aktuen Notfall und bei lebensbedrohlichen Zuständen gilt: 112 anrufen.

Übrigens: ein heißer, frisch aufgebrühter Kräutertee kann tatsächlich den ein oder anderen Keim abtöten. Viele Kräutertees haben sich sehr gesundheitsfördernd gezeigt. Also darf im Winter gerne öfters zum Teekessel gegriffen werden. Pro-Tipp: lose, frische Kräutermischungen schmecken häufig besser. Hier lohnt es sich tatsächlich, ein oder zwei Euro mehr zu bezahlen.

Und wie immer gilt, dass eine ausgewogene Ernährung, die Zufuhr von Vitaminen und Mineralien aus Obst und Gemüse essenziell sind. Zwar kann man damit keine Krankheiten bekämpfen, aber das Immunsystem insoweit aufrüsten, dass es den ein oder anderen Infekt besser oder schneller beheben kann. Und auch wenn es keiner hören mag, aber Sport hilft nicht nur beim Gewicht, sondern auch immens in der Entwicklung des Immunsystems.

Und damit wünsche ich euch eine hoffentlich infektfreie Erkältungszeit ohne überteuerte Desinfektionsmittel.

Rival loves me Gimme more Glitter! Bouncy Highlighter

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Vor ein paar Wochen war ich wirklich komplett zufällig bei Rossmann, weil ich dringend Zahnpasta brauchte. Da ich gerade unterwegs zu einem Termin war, hielt ich kurz in der Filiale in unserer immer kleiner werdenden Innenstadt und lief an der Rival-Theke vorbei, wo mir sofort der rote Glitzer ins Auge fiel. Ich griff sofort zum Highlighter, der in rotem Glitter strahlte, öffnete ihn und war hin und weg. Ich musste ihn haben - und es war der letzte.

Als erstes dachte ich mir, dass das Ganze nur eine schlechte Formel mit Overspray war. Wer verkauft schon einen richtig guten, extrem metallischen Highlighter für knapp über drei Euro? Falsch gedacht. Als ich zuhause war, die Folie abnahm und den Highlighter das erste Mal ausprobierte, stockte mir wirklich der Atem.

Was ich für ein Overspray hielt, war tatsächlich im Highlighter eingebettetes, ultrafeines Glitter, dass in der gesamten Formel eingespeist war und nicht nur oben aufgesprüht wurde. Die Basis des Highlighters ist ein leichtes, neutrales gold, aber das Glitter und die feinen Schimmerpartikel sind kühl und icy mit einem silber-blauen und weißen, reflektierenden Farbton.

Der Highlighter hat auch eine überraschend gut aufgemachte Formel. Die Basis sind mineralische Pigmente eingebettet in verschiedene Silikonderivate und -polymere, die für eine ultra-glatte, seidige und weiche Konsistenz sorgt, die sich fast wie Butter anfühlt. Zudem trocknet sie auf der Haut nicht aus, sondern wirkt fast eine Art "Gloss" auf der Haut.

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Auch die Pigmentierung ist so stark, dass ich fast glaube, dass Rossmann hier ein Minusgeschäft gemacht hat. Ich meine das vollkommen ernst, wenn ich sage, dass der Highlighter nahezu gleich wie FENTY BEAUTY's Killawatt Highlighter ist. Dieselbe einzigartige angenehme, butterige Konsistenz und diese markante Mischung aus feinen Schimmerpigmenten und sichtbarem Glitter, für die die Killawatt Highlighter so berühmt sind.

Auch ich habe einen solchen Highlighter schon gekauft und kann die beiden daher sehr gut miteinander vergleichen. Auch der Formelaufbau ist ähnlich, wenn auch nicht komplett vergleichbar.

Mit einem trockenen, abgerundetem Highlighterpinsel habe ich ihn einfach auf die Haut aufgetragen und war begeistert von dem Glanz und der Reflektion. Auf dem Pinsel konnte man kaum erkennen, dass Produkt aufgenommen wurde, aber sobald der Pinsel die Haut berührte, strahlte die Haut wirklich wie in einem SciFi-Film.

Überraschend war einfach diese krasse Symbiose aus den kleinsten, ultrafeinen Schimmerpigmenten, die in ihrer neutral-goldenen Basis eingebettet waren, gepaart mit diesen ultra-reflektierenden Glitterfragmenten, die in einem so kühlen, einzigartigen Ton auf der Haut glänzten. Es sah wirklich so aus, als hätte man sich einen feinen Wassernebel auf die Haut aufgetragen.

Fazit

Ich habe den Highlighter jetzt bei jedem Look getragen, den ich in den vergangenen Wochen geschminkt habe und habe gerade einmal so an der Oberfläche gekratzt. Ich habe das Gefühl, dass das einmalige reinhalten des Pinsels schon fast zu viel Produkt ist. Er verteilt sich unfassbar lange und verliert auch scheinbar nie an Deck- oder Strahlkraft.

Ich kann daher mehr als genügend verstehen, warum ich in der Filiale die letzte Verpackung gegriffen habe, obwohl Rossmann nicht über die limitierte Edition gesprochen hat. Jeder, der so sehr Highlighter liebt wie Ich, ist auf der Suche nach genau solchen Formeln und Produkten - und wenn man sie dann für 3,49€ zufällig in der Rossmann-Filiale sieht, nimmt man ihn natürlich mit - und wenn es nur zum ausprobieren ist.

Ich bin insgesamt einfach Hin und Weg. Das hat Rossmann wirklich fantastisch gemacht. Die Formel ist fantastisch, die neutrale Basis eignet sich für extrem viele Hauttöne auf jeder Seite des Spektrums und der Glitteranteil ist absolut perfekt. Ich würde mir wirklich zutiefst wünschen, dass diese Formel irgendwann dauerhaft in der Filiale landet - vielleicht sogar in noch mehr Farbtönen. Ich persönlich würde mir z.B. ein pink wünschen, ein pink-violett oder sogar ein blau.

Inhaltsstoffe

Silica, Calcium Sodium Borosilicate, Dimethicone, Talc, Methyl Methacrylate Crosspolymer, Caprylic/Capric Triglyceride, Cyclopentasiloxane, Hydrogenated Polyisobutene, Dimethicone/Vinyl Dimethicone Crosspolymer, Mica, Ethylene/Propylene/Styrene Copolymer, Butylene/Ethylene/Styrene Copolymer, Caprylyl Glycol, Phenoxyethanol, Parfum, Tin Oxide, BHT, Hexylene Glycol, CI 77891, CI 77491, CI 77492.

Ohne Duftstoffe
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

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Ohne Duftstoffe
Vegan

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Produkttransparenz

Inhalt: 8g
Hergestellt in: China
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH
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Handsan 100% Parfümfrei Cremeseife

handsan100parfümfreihandseife

 

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Handsan ist für mich keine besonders interessante Marke, aber vor einigen Wochen gab es einen ziemlich starken Rabatt in der Rossmann-App. Und da ich gerade Seife brauchte, habe ich den Coupon genutzt, um mir die neueste Seife von Handsan anzuschauen, die 100% Parfümfrei Cremeseife.

Die Formel ist ehrlich gesagt sehr einfach aufgebaut und von Eigenmarken nicht zu unterscheiden. Die Hauptwirkstoffe kennt man auch von der Seife nebenan, von ISANA. Sodium Laureth Sulfate, Cocamidopropyl Betaine und Coco-Glucoside als antibakterielle, waschaktive Substanzen (Tenside) und bspw. Glyceryl Oleate als Rückfetter.

Nur ein Inhaltsstoff ist in der Seife von ISANA nicht vorhanden, Formic Acid oder zu deutsch Ameisensäure. Diesen Wirkstoff habe ich das erste Mal in Neutrogena's Versuch, eine Handseife zu kreieren, entdeckt und schon dort sehr kritisiert. Er ist vollkommen unnötig für eine gründliche Reinigung und wird häufig als antibakterieller Wirkstoff eingesetzt, obwohl die Tenside den genau gleichen Effekt erzielen. Er ist außerdem ziemlich aggressiv und greift bei häufiger Anwendung den hauteigenen Schutzmantel an.

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Die Formel ist einfach gehalten und natürlich effektiv: alleine das SLES sorgt für eine hervorragende Reinigung, ist aber ebenso austrocknend wie auch die Ameisensäure. Zwar wird hier in der Formel auf Aggressoren durch Duftstoffe verzichtet, aber von einer sanften Wirkung ist die Formel weit entfernt.

Die Seife ist auch so nicht wirklich von einer günstigen Alternative unterscheidbar. Die Seife schäumt sehr gut auf und bildet auch einen cremigen, festen Schaum, der sich schön verteilen lässt. Aber das sehe ich eben auch in jeder Seife von ISANA, Balea und Co.

Die Wirkung ist gut, da darf man mich nicht falsch verstehen und auch die Wirkung ist effektiv. Aber dafür muss man bei weitem keine zwei Euro ausgeben; einmal abgesehen davon, dass sich die Produktion auf wenige Cents belaufen wird.

Fazit

Im Grunde genommen ist die Seife "gut" - zumindest aus der Sicht eines Standard-Verbrauchers. Es wird eine cremige Formel angeboten, die sehr gut reinigt. Aber im Hintergrund wird dabei auch mit jeder Anwendung der Schutzmantel der Haut unnötigerweise angegriffen.

Es gibt viel, viel sanftere Formeln, die genauso effektiv sind, aber auf neuere, sanftere Tenside und Wirkmechanismen setzen. Das hier auf Duftstoffe verzichtet, macht in der Wirkung am Ende kein Unterschied, da zwar ein Aggressor abgesetzt wird, aber ein anderer - die Ameisensäure - eingesetzt wird.

Ein kleineres Problem lag auch bei der Wirkung: so wurden zwar die Hände gründlich und effektiv gereinigt; aber Gerüche konnten nicht neutralisiert oder geschwächt werden. Nach dem kochen mit Zwiebeln und Co. behielt man daher auch bei einer gründlichen Reinigung den Geruch an den Händen.

Ich würde sie auf jeden Fall nicht erneut kaufen - auch mit Coupon. Ich habe trockene Haut und habe insgesamt feststellen müssen, dass die Seife hier auch noch dazu beigetragen hat. Ich musste öfter nachcremen und genau darauf achten, die Haut nicht noch trockener werden zu lassen.

Inhaltsstoffe

Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Glycerin, Cocamidopropyl Betaine, Sodium Chloride, Coco-Glucoside, Glyceryl Oleate, Glycol Distearate, Laureth-4, Hydrogenated Vegetable Glycerides Citrate, Tocopherol, Citric Acid, Formic Acid, Sodium Benzoate, Potassium Sorbate.

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Vegan

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Inhalt: 300ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Lornamead GmbH
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Eil: dm startet Test- und Impfzentren im Pilotprojekt | Presse

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Bild: Urheberrecht dm / Sebastian Heck

Die aktuelle vierte Welle erfordert neue Anstrengungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Eine wesentliche Säule ist dabei das Testen, eine zweite das Impfen.

In Zusammenarbeit mit den Landesregierungen und auf vielfachen Wunsch der örtlichen Behörden wird dm ab dem kommenden Mittwoch, 15. Dezember 2021, erneut Corona-Schnelltest-Zentren nahe bei dm-Märkten betreiben. Zum Start eröffnen acht Testzentren in Containern. Weitere Testzentren, auch integriert in dm-Märkte, sind in Planung. Die ersten Standorte eröffnen in Rheinland-Pfalz und in Mecklenburg-Vorpommern.

Für einen Schnelltest können Bürgerinnen und Bürger unter dm.de/corona-schnelltest-zentren oder per „Mein dm-App“ einen Termin am jeweiligen Standort buchen. Speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen den für die Bürger kostenlosen Test durch, das Ergebnis kommt nach 15 Minuten per E-Mail.

„Die vierte Welle erschwert das Zusammenleben und füllt die Intensivstationen. Wir von dm wollen mit der Wiederaufnahme der Testzentren erneut einen Beitrag leisten, um die pandemiebedingten Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger zu verringern. Mit mehr als 500 dm Corona-Schnelltest-Zentren konnten wir während der dritten Welle bereits zu mehr Lebensqualität für alle beigetragen,“ so Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung.

„In der aktuellen Lage erscheint es uns sinnvoll und notwendig, unser Angebot um eine weitere Säule – das Impfen – zu ergänzen“, erklärt Werner die dm-Ambition. „Als größter Drogeriewarenhändler Europas versorgen wir Menschen mit vielen Produkten für Gesundheit und individuelles Wohlbefinden. Deswegen halten wir es für sinnvoll sowohl ein Testangebot als auch ein Impfangebot anzubieten. Denn damit werden wir besser durch die Pandemie kommen und möglichst viele Menschen erhalten einen Zugang zum Einzelhandel und zur Gastronomie,“ ergänzt Werner.

In Kooperation mit den Ärzten und Experten von SW Healthservices wird dm am Samstag, 18. Dezember 2021, in Karlsruhe im dm-dialogicum einen Probelauf für Booster-Impfungen für Bürgerinnen und Bürger anbieten. Interessierte ab 30 Jahren können ab heute unter dm.de/impfaktion einen Termin für eine Booster-Impfung buchen. Geimpft wird der Impfstoff Moderna.

„Mit der Wiedereröffnung der Schnelltest-Zentren und der Impfaktion in Karlsruhe wollen wir Erfahrung sammeln, wie die Angebote von den Menschen in der jetzigen Phase angenommen werden. Für die Eröffnung neuer Schnelltest-Zentren und die Schaffung weiterer Angebote für Booster-Impfungen benötigen wir Planungssicherheit, geringe bürokratische Aufwendungen und einheitliche Vorgaben der Behörden. Wenn diese gegeben sind, können wir das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in kürzester Zeit ausweiten,“ erläutert Christian Harms, als dm-Geschäftsführer verantwortlich für das Ressort Mitarbeiter und das Projekt.

Weitere Informationen zum Projekt dm Corona-Schnelltest-Zentren
Gemeinsam mit der Landesregierung Baden-Württemberg hat dm-drogerie markt Anfang März 2021 das Vorhaben gestartet, Bürgerinnen und Bürgern in Corona-Schnelltest-Zentren bei dm-Märkten kostenfreie Corona-Antigen-Schnelltests anzubieten. Damit unterstützte dm die Bundesregierung und die Länder bei der Bewältigung der Pandemie. Für das Projekt ist dm-drogerie markt Ende September 2021 mit dem Efficient Consumer Response (ECR) Award in der Kategorie „Held:innen der Stunde“ ausgezeichnet worden. Mit dem ECR Award zeichnet GS1 Germany alljährlich unternehmens- und wettbewerbsübergreifende Kooperationsprojekte aus.

sebamed Balsam Deo Sensitive

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Beim Black Friday-Sale von GLOSSYBOX habe ich mir nach dem Zufallsprinzip eine der vier angebotenen Boxen für 6,50€ bestellt. Ich habe dann die Pure Relaxation Box erhalten, dessen Inhalt sich auf jeden Fall gelohnt hat. Zwar war nicht alles für mich interessant, aber der Wert hat sich auf alle Fälle gelohnt. Eines der Produkte aus der Box war das neue Deo von sebamed; dem Sensitive Balsam.

Er verzichtet auf Aluminiumsalze und setzt stattdessen vor allem auf Glucoronsäure. Das ist ein pflanzlich hergestelltes, stark verträgliches Mittel, dass u.a. auch als Desinfektionsmittel eingesetzt wird und so auch Keime und Bakterien töten soll. Es gilt als hautfreundlich und nicht austrocknend, wie es z.B. klassischer Ethanol in Desinfektionsmitteln tun würde.

Verwundert war ich über die verschiedenen Zuckerbestandteile. Es sind Glucose, also Haushaltszucker, sowie Rhamnose, ein Einfachzucker enthalten. Auch Glucoside werden hier eingesetzt. Was Zucker in einem Deo zu tun hat, verstehe ich nicht ganz; vor allem, weil Zucker eigentlich als Nährboden für Bakterien dient.

Ansonsten ist die Formel relativ unspannend. Es sind ist Bisabolol enthalten und einer der eingesetzten Stoffe hat einen ähnlich beruhigenden Effekt wie Panthenol, soll hierbei aber verträglicher sein. Die Haut soll dadurch beruhigt werden und auch eine Anwendung direkt nach der Rasur ist dank der beruhigenden Wirkung möglich.

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Es ist ein klassischer Deoroller, den man schon seit Jahrzehnten kennt. Durch rollen auf die Achseln wird der Balsam langsam auf dem Ball verteilt und dann eben an die Achseln weiter gegeben. Die Konsistenz ist dick und emulsionsartig, vielleicht sogar ein bisschen cremig und hinterlässt zunächst einen weißen Film auf der Haut, der jedoch nach einigen Minuten verschwindet und auch nicht auf der Kleidung sichtbar wird. Getestet habe ich den Balsam mit schwarzen und weißen Textilien; weder weiße, noch gelbe Ablagerungen waren zu sehen.

Der Duft ist ganz angenehm und leicht süßlich. Er verfliegt sehr schnell und ist nur ganz leicht, sodass man ihn nur durch direktes schnuppern an der Achsel riechen kann. Die Wirkweise des Deos ist mir bislang nicht bekannt gewesen, eine solche Formel habe ich bislang nicht gesehen.

Dem sebamed Deobalsam habe ich einigen Tests unterzogen. Ich habe ihn täglich aufgetragen; mal hatte ich entspannte Tage, mal war es auch etwas stressig und manchmal musste ich ganz schön schleppen. Schließlich stehe ich mitten im Umzug.

An Tagen mit leichter Aktivität wirkt das Deo ganz gut. Ich konnte hier keinen Geruch feststellen und auch Schweiß war nicht sichtbar. Aber schon bei der dritten Anwendung gab es massive Probleme. Ich musste an dem Tag nur ein paar Kartons hin und her schleppen, habe mich also nicht verausgabt oder ähnliches; und roch dennoch am Abend furchtbar nach Schweiß. Und nicht frischem Schweiß. Der Geruch muss sich also über Stunden entwickelt haben.

Einige Tage danach habe ich nicht nur bei mir geschleppt, sondern auch bei meinen Eltern, die gerade ihr Haus umbauen. Ich habe hier schon dicker aufgetragen, da ich ja nun wusste, dass die Effektivität nicht sonderlich gut ist und boom: ich habe bestialisch gestunden. Ich habe gar nicht viel geschwitzt, aber gestunken, als hätte ich wirklich tagelang nicht geduscht. Und dabei habe ich nach dem Duschen immer kurz geschnuppert, ob meine Achsel riecht. Aber nein, da war nichts.

Fazit

Man kann also insgesamt sagen, dass der Balsam komplett unnütz ist. Selbst kleinste Schweißmengen bilden unangenehme Gerüche und ich habe das Gefühl, dass die enthaltenen Einfachzucker hier noch einmal kräftig dazu beitragen, schließlich bieten sie allerlei Bakterien einen perfekten Nährboden.

Und es gibt auch kein wirkliches Pro für den Balsam, denn es gibt inzwischen massig günstige, aluminium- und duftstofffreie Formeln, die deutlich effektiver sind, aber nur einen Bruchteil kosten. In allen Drogerien gibt es effektive Deos ohne kritische Stoffe, die sich für empfindliche Haut hervorragend eignen.

Nach insgesamt knapp zwei Wochen habe ich das Experiment dann einfach aufgegeben. Knapp die Hälfte der Tage konnte ich am Abend, spätestens aber am Morgen des nächsten Tages unangenehmen und beißenden Schweißgeruch feststellen.

Statt zum sebamed Deo-Balsam habe ich dann doch einfach klassisch zu meinem Rexona und einem angenehm duftenden Spray gegriffen. Mir war das auch einfach zu blöd. Für mich ergibt die Formel nicht komplett Sinn und die Wirkung kann ich leider nur als mangelhaft bezeichnen. Nachkaufen würde ich es daher keinesfalls.

Inhaltsstoffe

Aqua, Glycerin, Cetearyl Isononanoate,1,2-Hexanediol, Polyglyceryl-3 Caprylate, Bisabolol, Glucose, Glucuronic Acid, Rhamnose, Ethylhexylglycerin, Octenidine HCL, C14-22 Alcohols, C12-20 Alkyl, Glucoside, Propylene Glycol, Propanediol, Xanthan Gum, Citric Acid, Sodium Hydroxide, Parfum.

Aluminiumfrei
Ohne Farbstoffe
Ohne Parabene

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Aluminiumfrei
Ohne Farbstoffe
Ohne Parabene

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Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: sebapharma GmbH & Co.KG
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Balea Professional Hairlicious Shampoo & Leave-In Conditioner

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Seit jetzt knapp zwei oder drei Monaten gibt es die Hairlicious-Serie von Balea als limitierte Edition in den dm-Märkten. Für mich war es ein bisschen katastrophal, an die Produkte heran zu kommen, denn aus irgendeinem Grund hat man sich dafür entschieden, die Produkte nur in ausgewählte Märkte zu bringen und online waren sie natürlich schnell ausverkauft. Es hat bei mir also ein wenig gedauert, bis ich sie überhaupt in den Händen halten konnte.

Das gesamte Angebot konnte ich nicht kaufen, denn viele Produkte waren bereits aus den Regalen leer gekauft. Aber immerhin Shampoo, Leave-In Conditioner, Kopfhautpeeling und Pre-Wash Maske konnte ich mir noch sichern, wobei ich die tatsächlich die letzte Pre-Wash Maske aus einer Filiale gekauft habe.

Balea verspricht eine besonders schonende und sanfte, stark pflegende Formel für alle Haartypen, verbunden mit einer unterstützenden Zusatzpflege aus Peeling und Maske. Das Shampoo und auch der Leave-In Conditioner werden als sanft, pflegende und feuchtigkeitsspendend angepriesen. Auf der Shampoo-Flasche wird z.B. von einer besonders pflegenden Formel gesprochen.

Wenn man sich die Formel dann aber einmal ansieht, ist das ganze Humbug. Das Shampoo ist extrem billig aufgesetzt und enthält keinerlei pflegenden Komponenten. Sulfate reinigen das Haar, als Pflegestoffe dienen Panthenol und Hydroxypropyl Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride. Beide Stoffe sind extreme Massenprodukte und kommen in nahezu jedem anderen Shampoo aus der Drogerie vor; selbst in den 55 Cent Shampoos von Balea.

Auch in der Spülung ist so gut wie nichts vorhanden. Auch hier sind Hydroxypropyltrimonium Chloride und Panthenol so ziemlich die einzigen Stoffe, die dem Haar irgendetwas zurück geben. Für die Kopfhaut sind keine spezifischen Wirkstoffe vorhanden. Dennoch werden beide Produkte mit je 1,95€ für fast das vierfache vom Balea Standard-Shampoo angeboten; nur eben in einer hübscheren Flasche und Pumpspender.

Kommen wir also einmal zur Anwendung. Das Shampoo lässt sich dank des Pumpspenders gut dosieren und schäumt dank der Sulfate und Co-Tenside kräftig auf. Es bildet einen sehr dicken, gut verteilbaren und einfach einzumassierenden Schaum, der sich ebenso einfach wieder aus dem Haar heraus waschen lässt. Das Haar wird gründlich gereinigt; auch Styling-Rückstände und sogar übriggebliebene Pigmente aus semi-permanenten Haartönungen werden kräftig ausgewaschen.

Da das Shampoo das einzige Wash-Out Produkt ist, fühlt sich das Haar nach dem duschen oder waschen erst einmal grausam an. Es ist komplett trocken, strohig und ihm fehlt es massiv an Glanz. Auch das Gefühl ist wie Stroh. Schließlich hat man dem Haar gerade alle möglichen Fette und Rückstände entzogen. Also geht man aus der Dusche heraus und dackelt mit seinem Strohballen auf dem Kopf zum Leave-In Conditioner.

Dieser ist sehr flüssig und hat eine wässrige, leichte Konsistenz. Im Grunde genommen ist es eine Wasser-Basis, in der ein bisschen Farbe, Panthenol und der haarpflegende Wirkstoff Hydroxypropyltrimonium Chloride eingebettet wurde. Den Conditioner soll man gründlich im Haar verteilen und mit den Fingern kräftig einarbeiten; von der Kopfhaut bis in die Spitzen. Hierbei entstand schon das erste Problem.

Trägt man den Conditioner nahe am Ansatz auf, so ist es nahezu unmöglich, dass Haar zu bändigen. Denn hier verklebt sich der Conditioner gerne, sodass er selbst nicht dann verfliegt oder trocknet, wenn man den Föhn minutenlang auf die selbse Stelle setzt. Ab der zweiten Anwendung habe ich daher die erste Hälfte meines Haares komplett ausgelassen und das Produkt nur noch in die untere Hälfte meines Haares aufgetragen.

Ich habe das Haar danach so gründlich wie nur irgendwie möglich durchgebürstet, um den wässrig-öligen Conditioner gründlich zu verteilen. Durch vielfaches durchkämmen war der Conditioner immerhin so gut verteilt, dass man sich die Haare trocknen konnte, ohne dass ölige oder glänzende Stellen zurück blieben. Gepflegt waren sie dennoch nicht.

Fazit

Das Haar hat sich nach der Anwendung immernoch trocken angefühlt. Zwar wurden die unteren Haarlängen leicht an den Haarfasern geglättet, sodass eine Haarbürste etwas besser durch das Haar gleiten konnte, aber das Haar war bei weitem nicht gepflegt.

Gerade an den Spitzen konnte man wirklich gebrochene, zerrissene Fasern entdecken. Sie waren trocken, widerspenstig und auch deutlich anfälliger für Haarbruch. Wohl gemerkt: beide Produkte hatte ich am gleichen Tag nach meinem Friseurbesuch angewendet, wo mir gerade alle toten Enden weg geschnitten wurden. Denn ich möchte bei einem Haarpflege-Test sicher gehen, dass das Ergebnis gerecht ist.

Das Haar fühlte sich einfach nicht gesund oder gut an. Die Haarfasern waren sehr rau und man konnte auch sehr deutlich sehen, dass das Haar deutlich weniger Glanz hatte. Gerade die trockenen Enden haben auf die Haut sogar "gepiekst", waren also komplett spitz und "hart".

Ich hatte mich ehrlich gesagt wahnsinnig auf den Test gefreut, weil ich mir dachte, dass Balea vielleicht ein bisschen in eine professionelle, aber modern gestaltete Richtung geht, aber an der Formel stimmt so einiges nicht. Die Sulfate kann ich absolut verstehen; auch ich würde sie im Shampoo einsetzen, weil unser Haar einfach ein Fänger für Schweiß, Talg, Öl, Ablagerungen und Umweltschmutz ist, wo ein aggressives Tensid gründlich arbeiten muss. Aber warum man dann kaum Pflegezusätze einsetzt, die das Haar wirklich nähren, um die Wirkung wieder auszugleichen, verstehe ich nicht.

Problematisch fand ich auch die Leave-In Lösung des Conditioners. Ich hätte mir ganz einfach eine vernünftige Spülung unter der Dusche gewünscht. Es ist nicht nur zeitaufwendig, wenn man längeres Haar hat, sondern verklebt auch bei falscher Anwendung. Ich hätte es viel besser gefunden, es wie das Shampoo einfach als Rinse-Off-Produkt zu formulieren.

Ich kann das Shampoo teilweise empfehlen, wenn man eine "pure" Tensid-Lösung haben möchte (z.B. weil man verschiedene Extrakte nicht verträgt, kein Pferdekeratin im Haar haben möchte, etc.), aber beim Conditioner hört's dann auf. Das Shampoo würde ich mir VIELLEICHT nachkaufen, wenn ich denn eine Spülung finde, die die Wirkung des Shampoos auch wieder ausgleicht.

Inhaltsstoffe

Shampoo: AQUA, SODIUM LAURETH SULFATE, COCAMIDOPROPYL BETAINE, SODIUM CHLORIDE, PARFUM, SODIUM BENZOATE, CITRIC ACID, PANTHENOL, POTASSIUM SORBATE, HYDROXYPROPYL GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE, CI 45100, SODIUM SULFATE.
Leave-In Conditioner: AQUA, CETEARYL ALCOHOL, GLYCERIN, COCO-CAPRYLATE, GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE, BETAINE, CETRIMONIUM CHLORIDE, DISTEAROYLETHYL HYDROXYETHYLMONIUM METHOSULFATE, PARFUM, SODIUM BENZOATE, PANTHENOL, CITRIC ACID, POTASSIUM SORBATE, MICA, CI 77891, CI 77491, SILICA, TIN OXIDE, TOCOPHEROL.

Ohne Mikroplastik
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Haartypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Mikroplastik
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan

 4058172893308, 4058172893315.

Produkttransparenz

Inhalt: 250ml, 200ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG
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