Ich weiß nicht, ob ich den Beitrag hier noch vor der Klinik einplane, ich hoffe es aber, dass ich das hier noch rechtzeitig schaffe. Ich finde es jedes Jahr aufs Neue wichtig, sich mit Sonnenpflege zu beschäftigen. Da ich bei der Sonnenpflege ziemlich empfindlich bin, Neurodermitis und eine Kontaktdermatitis bei Sonnenstrahlen habe, war ich auf der Suche nach einer so milden Pflege wie nur irgendwie möglich und entschied mich für dieses Produkt hier.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
UVA/UVB-Filter
Sodium Stearoyl Glutamate
Cetyl Alcohol
Bevor wir anfangen, ein wichtiger Hinweis: Für den Faktor 50 habe ich mich nur deshalb entschieden, weil das Produkt im Angebot war und somit günstiger als die Pflege mit LSF 30.
Was viele nicht wissen: Ab LSF 30 gibt es nahezu keinen Unterschied in der Sicherheit. Bei LSF 30 wird eine Wirksamkeit von 97% attestiert, bei LSF 50 nur einen Prozent mehr, 98%.
Worauf man sich aber geeignet hat ist, dass bei Babys und Kleinkinder ein Prozent doch viel ausrichten kann. Hier wird immer der höchste Sonnenschutz empfohlen. Ein "normaler" Mensch aber ist mit einer LSF 30 so gut bedient, wie es nur geht. Der Ein Prozent-Unterschied macht hier keinen sichtbaren oder wirksamen Unterschied.
Nachdem wir das geklärt haben. Wozu eine Med-Pflege? Bei mir macht es Sinn, hier komme ich auf den ersten Absatz zurück. Aber ich rate euch allen: Beschäftigt euch mit eurer Sonnenpflege. Es gibt viele Gründe, sich für ein Produkt zu entscheiden, dass für sensible Haut konzipiert wurde.
Dazu müssen wir verstehen oder zumindest anerkennen, dass Sonnenstrahlen viele chemische Reaktionen in unserer Haut auslösen. Und: Es macht die Haut empfänglicher und somit auch sensibler gegenüber äußeren Reizen.
Wir alle haben sofort eine Idee im Kopf, wenn man uns sagt, "Wie riecht Sonnencreme?". Und obwohl auch ich den Duft sehr lecker finde: Es ist nicht gerade von Vorteil, seiner Haut zusätzlichen Stress auszusetzen. Und genau deshalb landete ich bei der Med-Serie; diese hier wurde sogar speziell für besonders anfällige Hauttypen konzipiert - inklusive Menschen mit einer Tendenz zur "Mallorca-Akne".
Das war jetzt einmal ein kleiner Crash-Kurs. Kommen wir speziell zu *diesem* Produkt.
Rossmann hat hier eine unfassbar gute Formel auf den Markt gebracht, dass kann ich sofort sagen. Und wer nicht ins Detail lesen will: Ich empfehle dieses Produkt auf alle Fälle. Für die, die gerne mehr Informationen haben, kommen wir jetzt dazu, warum das so ist.
Die Formel ist sehr einfach aufgebaut, bedient sich aber an extrem wirksamen, chemischen UVA- und UVB-Filtern. Sie alle sind hochverträglich, nicht korallenschädigend und haben außerdem keinerlei Warnstufen. Sie sind alle frei von Untersuchungskomissionen und eignen sich auch für Babies.
Hinzu kommt, dass die Formel sehr, sehr angenehm auf der Haut ist. Das Sonnenspray zieht sehr gut ein und hinterlässt auf der Haut nur einen leicht fühlbaren Film, der aber nicht klebt oder sich festhakt.
Die Formel fühlt sich wirklich wahnsinnig angenehm auf der Haut an und hinterlässt zudem auch überhaupt keinen weißen Film. Selbst beim einmassieren ist das Sonnenspray nahezu transparent, sodass sich kein Film bilden kann.
Fazit
Die Effektivität ist aber das, was mir am wichtigsten ist. Und hier überzeugt Sunozon immens. Bei mir reichen zwei bis drei Minuten für schwere Verbrennungen. Kein Scherz. Das ist Tatsache. Ich kann daher sehr gut bemessen, wie gut ein Sonnenschutz wirkt.
Hier muss ich sagen, habe ich mich von Sekunde eins an sicher gefühlt. Meine Haut erhitzte sich nicht (was eine Vorwarnung für einen Sonnenbrand bei mir ist) und fühlte sich die ganze Zeit elastisch an. Wenn ein Sonnenschutz versagt, bemerke ich das immens schnell dadurch, dass sich meine Haut anspannt.
Selbst bei direkter, ungeschützter Sonneneinstrahlung fühlte ich mich immens sicher. Ich habe es mir zugetraut, satte 30 Minuten ohne nachcremen direkt in der Sonne zu verbringen. Das ist einer der längsten Rekorde der letzten Jahre für mich.
Aber mein Vertrauen ist natürlich begrenzt. Deshalb hielt ich mich exakt an die Anweisungen auf der Rückseite. Nach 40 Minuten wurde nachgecremt - nun, einmal. Denn das war das einzige Mal, wo ich mehr als 40 Minuten der Sonne ausgesetzt war.
Für mich ist das eine der sichersten und besten Pflegen, die ich je probiert habe. Ich habe mich extrem geschützt und sicher gefühlt und ich bin bis heute ohne Sonnenbrand. Ich denke, dass das meine neue Haupt-Schutzpflege wird.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Sensible Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Parabene
4305615827704
Produkttransparenz
Inhalt: 200ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Über Johnson & Johnson's Markenbotschafter-Plattform, die früher noch direkt zu Bazaarvoice's Try It Plattform gehörte, konnte ich mir das neue Aqua Fluid mit Lichtschutzfaktor 25 von Neutrogena anfordern.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Caprylyl Methicone
Helioplex (UV-Filterkomplex)
Polymere
Vitamin C (als Sodium Ascorbyl Phosphate)
Hyaluronsäure
Die Formel ist, wie für Neutrogena üblich, relativ einfach aufgebaut. Caprylyl Methicone, ein Silikonöl, als Basis, Helioplex, ein UV-Schutzfilter aus den Wirkstoffen Avobenzon und Oxybenzon, dass ebenfalls eine Neutrogena-Marke ist, sowie ein Polymerkomplex, Vitamin C und Hyaluronsäure.
Wir können nahezu alle Stoffe ignorieren, denn wirklich tun tut nur der UV-Filterkomplex etwas, sowie das Silikon; minimal Vitamin C und Hyaluronsäure.
Caprylyl Methicone auszuwählen finde ich sehr, sehr gut. Es ist ein wahnsinnig leichtes, überhaupt nicht fettendes und schnell absorbierendes Silikonöl, dass einen sehr, sehr guten Film auf der Haut hinterlässt. Hierdurch wirkt es feuchtigkeitsversiegelnd; sie kann also nur schwer austreten, wodurch der feuchtigkeitsspendende Effekt herrührt.
Die Formel ist natürlich gefärbt, was sich in die Hydro Boost-Reihe einreiht; bis heute finde ich es wahnsinnig unnötig, aber ich verstehe, dass man sein Branding durchgehend aufrecht erhalten muss und deshalb auch hier blaue Pigmente einsetzt.
Die Konsistenz ist sehr flüssig, aber cremig. Es ist eine Art "dickes Wasser", angenehm fließend und sehr gut verteilbar mit einer sehr, sehr leichten Konsistenz auf der Haut. Es verteilt sich sehr, sehr gut, wird dabei vollkommen transparent und hinterlässt keinen Glanz. Der schützende Film ist nahezu nicht wahrnehmbar; nur beim fühlen mit dem Finger merkt man einen dünnen Film zwischen Finger und Haut.
Extrem enttäuscht bin ich davon, dass J&J mal wieder in Vergangenheit stecken geblieben ist. Nicht einmal die meisten regulären Sonnenschutzmarken setzen noch auf Octocrylene; hier ist es aber enthalten. Damit ist es in vielen Schutzgebieten verboten, sollte also auf Reisen grundsätzlich mitgenommen werden. Der Stoff wirkt nämlich korallenschädigend.
Das Aqua Fluid ist zudem parfümiert, was mich nicht verwundert, aber trotzdem stört. Es gibt bislang nur ein Produkt von Hydro Boost was parfümfrei ist und mit dem Aqua Fluid hätte man eine perfekte Möglichkeit gehabt, das Sortiment um immerhin ein unparfümiertes Produkt zu erweitern.
Ich mag persönlich auch parfümierte Produkte, aber beim Sonnenschutz bin ich extrem kritisch geworden. Ich verwende hier ausschließlich unparfümierte Produkte und finde einfach, dass es eine verpasste Chance war. Immerhin: die Duftstoffe sind auf "Parfum" begrenzt und enthält keine zusätzlichen, deklarationspflichtigen Allergen (z.B. Alpha-Isomethyl Ionone).
Aber kommen wir zum wichtigen: die Pflege gefällt mir überraschend gut. Obwohl die Konsistenz wirklich extrem leicht ist, fühlt sich die Haut über den gesamten Tag hinweg wunderbar an. Ich hatte überhaupt keine Spannungsgefühle, keine Trockenheit oder Rötungen.
Das Einzige, was schlichtweg keinen Sinn macht: Man bewirbt das Produkt mit "Perfekt als letzter Schritt vor dem Makeup" und sagt aber gleichzeitig, dass das Produkt zwei Mal täglich aufgetragen werden soll. Das ist mitunter das dümmste, dass ich je gelesen habe.
Laut Neutrogena soll ich das Produkt also als Tages- UND Nachtpflege verwenden. Zur Nacht hin brauchen wir extrem reichhaltige Formeln, die unsere Haut auffüllen. Lichtschutzfaktor gehören in keine Nachtpflege. Keine. Sie sind nicht nur wirkungslos, sondern nehmen auch den Platz anderer Wirkstoffe weg. Also das ist absoluter Quatsch.
Kommen wir aber zum Sonnenschutz. Obwohl ich den Einsatz von Octocrylene wirklich stark hasse, ist der Schutz extrem effektiv. Ich habe meinen Aufenthalt in der Sonne falsch kalkuliert. Arme und Beine habe ich mit dem Sonnenschutzspray von sunozon bekleidet; das Gesicht mit dem Aqua Fluid und darüber ein schwarzes, bespitztes Kleid getragen.
Arme und Beine? Komplett gesund. Gesicht? Geschützt, ohne Brand. Meine Brust, Nacken und Hals? Komplett verbrannt. Das zeigt zwei Dinge. Erstens: Ich habe nicht damit gerechnet, so lange in der Sonne zu sein. Zweitens: Neutrogena's Sonnenschutz ist extrem gut.
Ich habe eine Schicht aufgetragen (jedoch auch etwas dicker) und nie nachgecremt (weil ich Makeup getragen habe). Und ich hatte 0 Probleme. Kein Sonnenbrand, keine Rötung, keine verletzte Haut. Sie war gesund, frisch, prall und komplett ohne Rötung.
Fazit
Also: Es gibt einiges zu kritisieren. Der Einsatz von Octocrylene, Duftstoffen und Farbstoffen in einer Sonnenschutz-Pflege ganz vorne herein. Zum Ende möchte ich aber auch noch zwei Dinge ansprechen.
Zum einen: das Vitamin C wird keine sonderlich starke Wirkung zeigen. Die Konzentration ist nicht angegeben, ich gehe aber von wirklich kleinen Mengen aus. Außerdem ist Vitamin C in einer Sonnenschutzpflege nicht optimal.
Und die Hyaluronsäure hat so gut wie keinen Mehrwert. Den absolut größten Teil erledigt das Glycerin. Glycerin ist weitaus effektiver als Hyaluronsäure, speichert viel mehr Feuchtigkeit und nimmt auch mehr auf. Außerdem verschließt es die Haut und schützt so vor Feuchtigkeitsverlust.
Zusammen mit dem Silikonöl wird also dazu beigetragen, die Haut zu schützen und ihre Feuchtigkeit zu bewahren. Die Hyaluronsäure hat da wenig mit zu tun. Beides ist also ziemlich nutzlos.
Also: die Pflege ist überteuert, voller Claims, die wenig Sinn machen, in einer extrem langweiligen Formel. Aber effektiv. Und wer Fan von der Hydro Boost-Serie ist, kann's ja gerne kaufen; ich würde es aber nicht empfehlen. Es gibt weitaus bessere Sonnenschutzpflegen für einen Bruchteil des Preises.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
3574661748764
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in:
Hersteller: Johnson & Johnson SBF Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Ich weiß, dass SCANDAL eine riesige Fangemeinde hat und es inzwischen auch Adaptionen des Originalduftes gibt; an mir ist der Duft scheinbar ein bisschen vorbei geflogen. Aber jetzt habe ich es endlich mal geschafft, mich dem Duft zu widmen.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Kopfnote: Gardenie, Blutorange
Herznote: Honig
Basisnote: Patchouli
Dazu muss ich aber direkt sagen: Honig und Blutorange dufte ich nicht heraus, aber es geht in die Richtung. Zu Beginn kommt einem erst einmal ein riesiges, florales Bouquet entgegen. Ich kann kaum glauben, dass hier "nur" Gardenien vorhanden sein sollen.
Der Duft ist wirklich extrem floral und erinnert mich so ein bisschen an wild gewachsene Wiesen, wo alles kreucht und fleucht. Es ist eine wirklich unfassbar leckere Komposition an floralen Noten, die sofort begeistert.
Und dann kommt einem auch etwas fruchtiges entgegen, ABER ich finde nicht, dass es nach Blutorange riecht. Es ist eher eine leichte, fruchtige Süße, ein bisschen so, als hätte man Zitrusfrüchte in Zuckerkulör angebraten. Es ist nicht direkt fruchtig, aber auch nicht direkt süß.
Den Honig duftet man aber tatsächlich extrem stark heraus, was ich liebe. Und man scheint sich hier für einen Duft entschieden, der beim Begriff "Honig" im Kopf entsteht.
Es ist nicht irgendeine Honignote, sondern es duftet wirklich wie der "perfekte" Honig. Sehr, sehr süß, aber auch ein bisschen blumig. Fast schon eine Mischung aus Honig und Zuckerkulör.
Nicht ganz so geliebt habe ich die "Endphase" des Duftes. Der Patchouli ist zwar lecker und auch bei mir ein gern geschnupperter Duft, aber ich glaube, dass die Mischung aus allen Noten das ganze ein bisschen bitter wirken lässt.
So für die ersten ein, zwei Stunden duftet es wirklich lecker, aber nach dem ersten verfliegen verbleibt eine sehr herbe Note, die für mich nicht so gut zusammen passt. Ich finde, dass es ein bisschen zu extrem für das ist, was einem als erstes entgegen kommt.
Fazit
Ich finde das auch ein bisschen schade, denn die ersten Noten sind so unfassbar lecker und passen perfekt in mein Duftkabarett. Es ist genau das, wonach ich suche. Eine intensive Süße mit einem blumigen Bouquet - genau perfekt jetzt für den Sommer.
Aber der Patchouli passt für mich nicht so gut ins Bild. Ich kann die Fangemeinde absolut verstehen, keine Frage. Aber für mich persönlich ist der Patchouli dann einfach zu herb.
Ich glaube das liegt auch gar nicht so sehr an den blumigen Noten, sondern am Honig. Der Honig hat eine leicht bittere Note, wenn er verfliegt. Probiert das gerne zuhause aus: Schnuppert einmal ordentlich am Honig, verschließt das Glas und genießt. Und in den letzten Sekunden kommt eine leicht bittere Note, bevor der Duft aus der Nase ganz verschwunden ist.
Und das gepaart mit dem sehr, sehr herben, würzigen Patchouli passt für mich einfach nicht zusammen. Ich glaube tatsächlich, dass man hier nicht den Patchouli hätte auswechseln sollen, sondern den Honig. Die beiden direkt aufeinander folgend passen für mich einfach nicht zusammen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
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Wichtige Merkmale und Hinweise
8435415006675
Produkttransparenz
Inhalt: 1,5ml
Hergestellt in: Spanien
Hersteller: Antonio Puig SA Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Der Cils Booster XL von Lancôme ist jetzt schon seit über einem Jahr in der "Im Test"-Liste. Ganz ehrlich: Ich bin nicht so der große Fan von Wimpernprimern und hielt es für unnötig, ihn vorzustellen. Doch dann dachte ich mir: "Okay, für mich vielleicht nicht relevant, für andere aber durchaus". Und deshalb hab ich mich dann mit dem Primer beschäftigt, ausprobiert und nun für euch alles zusammen gefasst.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Reis-, Copenicia-, Bienen- und Candelillawachs
2-Oleamido-1,3-Octadecanediol
Kunstseide (Rayon)
Grundsätzlich positiv fällt die Formel auf. Es enthält ein Ceramid, verschiedene Wachse und sehr interessant: Kunstseide (INCI: Rayon). Das ist eine der Hauptkomponenten, die die Wimpern fülliger aussehen lassen soll.
Was mir auch gefiel: die einfach gehaltene Bürste, die jedoch besonders lange Filamente hat. So sammelt sich das Produkt ganz am inneren Rand und weniger bis in die Spitzen, sodass nur eine dünne, feine Schicht beim verwenden auf die Wimpern übertragen wird.
Mir gefiel die Anwendung auch sehr. Es war wirklich nur eine hauchfeine Schicht, die sich über die einzelnen Wimpern legte und durch die eng anliegenden Filamente wurden die Wimpern dabei schon leicht getrennt und in die Länge gezogen. Sozusagen "geordnet".
Ich habe eine Schicht aufgetragen, bis ein weißer "Schimmer" auf den Wimpern lag, das Ganze rund 30 Sekunden lang schnell antrocknen lassen und dann ganz normal mit meinem Mascara die Wimpern in Farbe gehüllt.
Ein extremer Unterschied ist mir ehrlich gesagt nicht aufgefallen. ABER: Ich fand, dass die Wimpern deutlich besser getrennt aussahen und viel mehr in Szene gesetzt wurden.
Im Vergleich zur Anwendung ohne Primer ist mir auch keine sonderlich veränderte Dicke aufgefallen. Die Wimpern sehen minimal fülliger aus, aber ganz ehrlich: mit ein paar mehr Schichten hätte man das Ergebnis auch exakt so mit Mascara alleine erzielen können.
Was aber natürlich praktisch ist: der Booster bietet eine schützende Zwischenschicht zwischen den Wimpern und dem Mascara. Dadurch werden die Wimpern etwas weniger ausgetrocknet bzw. angegriffen; und sowohl Ceramid als auch die Kunstfasern wirken schützend.
Sehr gut war die Verträglichkeit; vor allem auch aus einem besonderen Grund: Man trägt keine richtigen "Fasern" auf. Statt sichtbarer, einzelner Fasern, wie man das von 2-in-1 Systemen kennt (z.B. auch von Maybelline und L'Oréal), trägt man hier eher eine verflüssigte Version hiervon auf.
Auf den Wimpern lastet also viel, viel weniger Gewicht als z.B. mit den Mascaras, die man aus China von TikTok und Co. kennt, wo man sichtbare, einzelne Fasern auf die Wimpern aufbringt.
Fazit
Das Ergebnis sehe ich daher zwiegespalten. Wenn man sehr kurze oder brüchige Wimpern hat, kann einem der Cils Booster XL sehr gut helfen. Er schenkt etwas mehr Dichte und Dicke und erzeugt ein sanftes Volumen, noch bevor man zum Mascara kommt.
Aber wer "normale", halbwegs vernünftig lange Wimpern hat, wird keinen besonderen Effekt feststellen. Es ist zwar gut, dass man seine Wimpern etwas besser schützt und pflegt, aber man kann ohne Probleme auch auf den Primer verzichten.
Ich kenne Primer, bei denen es wirklich extreme Ergebnisse und heftige Unterschiede gibt, aber Lancôme's Version ist leider keiner davon. Ich kann die zusätzliche Pflege wertschätzen, brauche sie aber - persönlich - nicht.
Inhaltsstoffe
AQUA• ORYZA SATIVA CERA • COPERNICIA CERIFERA CERA • CERA ALBA • STEARIC ACID • CANDELILLA CERA • TRIETHANOLAMINE • PALMITIC ACID • ACACIA SENEGAL GUM • PANTHENOL • PEG/PPG-17/18 DIMETHICONE • LECITHIN • SODIUM POLYMETHACRYLATE • MYRISTIC ACID • 2-OLEAMIDO-1,3-OCTADECANEDIOL • PHENETHYL ALCOHOL • POLOXAMER 188 • RAYON • HYDROXYETHYLCELLULOSE • POLYCAPROLACTONE • POLYQUATERNIUM-10 • TOCOPHERYL ACETATE • METHYLPARABEN • PHENOXYETHANOL • PROPYLPARABEN. Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
4056047468347
Produkttransparenz
Inhalt: 4ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: Lancôme Luxury Products, LLC Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Die Verpackung wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Das Balea Creme-to-Oil Peeling habe ich ehrlich gesagt nur ganz zufällig gesehen und natürlich direkt mitgenommen. Ihr wisst ja alle, wie sehr ich chemische Peelings liebe und "klassischen Peelings" gegenüber bevorzuge. Und das Peeling hatte es mir sofort angetan.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Milchsäure
Glycerin
Cetearyl Alcohol
Panthenol
Bakuchiol
Ich finde die Formel persönlich extrem interessant. Milchsäure ist extrem mild zur Haut und kann selbst bei extrem empfindlicher und allergener Haut eingesetzt werden; zudem ist die Konzentration von 5% extrem gut ausgewählt.
Für die Beruhigung hat man dann zum einen die ölige Konsistenz (die auch das Peeling an sich angenehmer macht), eine große Menge Panthenol und Glycerin; und für eine gute Stimulierung der Haut eine kleine Menge Bakuchiol.
Die Menge ist nicht angegeben, aber ich gehe von 0,1 bis 0,2% aus; in solchen Formeln wird Bakuchiol meistens sehr gering formuliert, damit das Ganze nicht zu potent ist oder reizend wirkt.
Die Formel ist frei von Duftstoffen und hat daher einen natürlichen, leicht säuerlichen Duft, der direkt von der Milchsäure stammt. Aus der Tube gepresst ist es eine milchige, gelige Konsistenz, die sich aber sofort in eine ölige Form umwandelt. Schon die leichte Wärme der Haut bei Erstberührung setzt sie in die ölige Form um.
Das Peeling soll täglich nach der gründlichen Reinigung angewendet werden. Übrigens ohne zusätzliche Pflege. Es ist also im Grunde genommen nicht nur das Peeling, sondern auch die Feuchtigkeitspflege der Haut. Die Formel passt dazu auf jeden Fall; die Haut erhält einen ausreichenden Schutz und viel Feuchtigkeit.
Die erste Anwendung war ein wenig mit Reiz verbunden; 5% Milchsäure sind zwar milder als die meisten anderen Säuren und deutlich milder als Glykolsäure; aber immernoch ziemlich hoch konzentriert, woran sich die Haut gewöhnen muss.
Entwarnung kann ich hier aber für alle geben: Egal, ob man zuvor bereits chemisch gepeelt hat oder komplett neu dabei ist: an das Peeling gewöhnt man sich super schnell. Ein bis zwei Nächte und schon spürt man darauffolgend gar nichts mehr.
Was ich nicht ganz so optimal finde ist die tägliche Anwendung. 5% Milchsäure ist nicht schwerwiegend und wie gesagt mild genug für selbst empfindlichste Hauttypen.
Aber dennoch ist ein bisschen Vorsicht geboten; man möchte die Haut gesund halten und nicht bis zum Kern wegpeelen. Und umso milder die Säure und Anwendung ist, umso schwieriger lässt sich einschätzen, wo man sich gerade befindet.
Ich zum Beispiel verwende jetzt seit über zehn Jahren chemische und enzymatische Peelings. Und selbst ich habe mir eine leichte chemische Verbrennung zugezogen. Nach etwa einer Woche hatte ich Rötungen auf den Wangen. Ich habe schlichtweg nicht mitbekommen, dass es gar nichts mehr zum peelen gibt, sondern die Haut bereits an ihrem gesündesten Stand angekommen ist.
Danach habe ich mir das ganze ein bisschen nach Zeitplan eingerichtet. Jeden zweiten Tag wende ich das Peeling an für zwei Wochen, dann eine Woche Pause und wieder von vorne.
In der Zeit sammeln sich immer wieder ausreichend tote Hautzellen auf der Oberfläche an, die dann mit dem Peeling wieder entfernt werden. Und: seitdem gab es keinerlei Reizung oder Rötung.
Es gab aber auch Momente, in dem das Peeling so wundervoll gewirkt hat, dass ich lange Zeit keine Anwendung benötigte. Den Glow erhält man sich nicht, indem man immer weiter und weiter peelt, sondern auf die Bedürfnisse der Haut eingeht. Und manchmal braucht sie eben kein Peeling.
Es gab also durchaus Zeitpunkte, wo ich für zwei, manchmal sogar drei Wochen keinerlei Peeling angewendet habe, sondern einfach eine gute, feuchtigkeitsspendende Creme angewendet habe, wie vor dem Peeling.
Erst wenn ich wieder eine gewisse fahle Farbe oder einen grauen Schleier gesehen habe, habe ich das Peeling wieder in meine Routine aufgenommen.
Aber ich glaube man liest schon zwischen den Zeilen heraus: das Peeling ist nicht nur wahnsinnig mild, sondern auch extrem effektiv. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich das Peeling am Ende so gut finden würde, wie ich es tue.
Fazit
Die Formel ist hocheffektiv, super mild und extrem einfach in die tägliche Pflegeroutine zu integrieren. Zwar muss man ein wenig Vorsicht walten lassen und zwingend auf den Sonnenschutz über den Tag hinweg achten, aber abgesehen davon ist es eines der effektivsten Peelings, die ich persönlich je ausprobiert habe.
Wichtig ist jedoch darauf zu achten, nicht zu viele Aktiva in die Pflege aufzunehmen. Das Cream-to-Oil Peeling sollte euer einziger hochkonzentrierter Wirkstoff in der Routine sein. Bitte nicht mit anderen Säuren oder konzentrierten Retinoiden mischen, denn ansonsten tut ihr eurer Haut viel zu viel an und endet in ziemlich schmerzhaften Verbrennungen.
Mein einziges Manko ist, dass das Tragegefühl nicht so angenehm ist. Zum einen, reizt der hohe Säurenanteil den Bereich um die Augen herum, sodass man mindestens zwei Zentimeter Abstand halten sollte und für diesen Bereich dann eine gesonderte Pflege benötigt, zum anderen zieht die ölige Konsistenz kaum ein.
Selbst am nächsten Tag sieht man noch deutlich Rückstände des öligen Films. Da er nur sehr oberflächlich einzieht, verbleibt ein ziemlich klebriger, öliger Film auf der Haut. Und da dieser nicht einzieht, landet er auch leider in der Bettwäsche.
Ich wechsle schon jetzt mindestens einmal pro Woche meine Bettwäsche und würde ich das Kissen nicht drehen, würde ich maximal drei Nächte bekommen. Denn ein Teil des Öls landet unweigerlich auch in der Bettwäsche. Glücklicherweise macht das aber keine Probleme; sanfte Waschmittel reinigen das Ganze komplett raus.
Im Endeffekt ist das Peeling aber extrem gut. Es ist wohl überlegt, gut und hochkonzentriert formuliert, sanft genug für alle Hauttypen und clever gestaltet. Es ist ein wenig Vorsicht geboten, aber abgesehen davon ist es eines der aktuell empfehlenswertesten Peelings, vor allem für den Preis.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
4066447230956
Produkttransparenz
Inhalt: 75ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Bei meiner dm Onlinebestellung habe ich in den Neuheiten Duschgele von Old Spice gesehen, die allesamt mit 4,5-5 Sternen glänzten. Und ganz ehrlich: da haben die Alarmglocken geschlagen, denn Old Spice macht okay'e Düfte, die einfach am typischen Maskulin anhaften und *bloß nicht* ins warme oder feminine übergehen. Wie das 5 Sterne bekommen kann, hat mich einfach extrem gewundert. Also habe ich das Original zum Warenkorb hinzugefügt.
Ganz ehrlich: dieser Beitrag ist nichts anderes als ein Roast und hier brach meine Professionalität ein. Eine so abgrundtief bescheidene Formel habe ich glaube ich, ehrlich gesagt, noch nie gesehen. Noch nie.
Ich komme gleich darauf zu, warum das so ist, aber irgendeiner von den Weißmantel Marketing-Doktoren, die wir aus den P&G-Spots kennen muss doch in irgendeiner Abfüllanlage gestanden und gesagt haben "Jo, wir verpesten die Menschen". Ehrlich: wie das grünes Licht bekommen hat, werde ich nie verstehen.
Kommen wir erstmal an das absolut offensichtlichste: was für ein überteuerter Müll. Die Formel ist grottenschlecht, mit den billigsten vom billigsten angereichert, unspektakulär und langweilig. Einzig und allein der Name trägt hier irgendwas bei.
Das Zweite: der Duft soll Vanille und Zimt enthalten. Bullshi*. Zimt kann ich ja irgendwo noch hinaus schnuppern, ein bisschen "zimtähnliches" kommt einem entgegen. Aber Vanille? Am Po. Das Zeug riecht einfach wie eine luxuriösere Version von Eisbonbons aus jedem Discounter.
Der Duft ist so widerlich "männlich" gestaltet, dass er das Symbol der US-Amerikanischen Proud Boys sein könnte. Ich habe selten einen so klischeebehafteten Duft erlebt, wie diesen hier.
Das absolut Schlimmste aber ist die Formel: keine und wirklich keine aktuell im Handel erhältliche Duschgel-Formel ist wohl so aggressiv, disruptierend und schädigend wie diese hier.
Procter & Gamble, das Feelgood "unsere Werbung ist sooooo schön leicht"-Unternehmen, hat hier wirklich alles und ich meine ALLES, was eure natürliche Hautschutzbarriere zerstört in eine Formel gepackt und euch mehr als zwei Euro dafür zahlen lassen.
P&G ist das einzige Unternehmen, dass ich kenne, dass im Jahre 2023 freiwillig und ohne Druck von Außen Natriumlaurylsulfat (SLS) in ein Duschgel gepackt hat, DASS MAN ANGEBLICH AUCH IM GESICHT UND IM HAAR VERWENDEN KANN.
Abgerundet wird der Müll dann auch noch mit einer der heftigsten Konzentration an Duftstoffen, noch mehr aggressiven Tensiden (Sodium Xylenesulfonate) und komplett ohne Pflegestoffe. Ehrlich: in der Formel ist nicht EIN EINZIGER PFLEGESTOFF ENTHALTEN. KEINER.
Mit jeder Dusche wascht ihr euch im Grunde genommen ein Stück Haut ab. Und mit jeder Anwendung wird die Haut schwächer, trockener und gereizter, damit ihr mit 35 Jahren auch schön eine Haut wie euer 60-jähriger Vater habt. Klasse, oder?
Wirklich: Ich habe alles getan, um mich anzufreunden und die Flasche bis zur Hälfte verbraucht und jeden Tag einfach nur gehofft, dass sich etwas bessern würde. Aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sautrocken, angegriffen und feuerrot meine Haut ist.
Die Haut hat so extrem gespannt und teilweise wirklich wie Feuer gebrannt, wie ich es noch nie erlebt habe. Die Haut hat um Feuchtigkeit gebettelt und nur meine fetteste, paraffinhaltigste Bodylotion hat Abhilfe geschaffen.
Fazit
Selten - oder eher nie - komme ich mit solchen Formeln in Kontakt. P&G hat sich wirklich gesagt "Scheiß drauf". Die Formel ist so austrocknend und aggressiv, dass es unfassbar ist, dass man sowas im Jahre 2023 auf den Markt bringt. VOM UNTERNEHMEN MIT DEM LENOR-GEFÜHL.
Ich kann nur so dringend wie nur irgendwie möglich von der Verwendung abraten: Dermatologen, Ökotest, Stiftung Warentest, Codecheck, ToxFox und Co. sind sich zum ersten Mal in einem einig: SLS sollte von niemanden verwendet werden.
Der Stoff ist austrocknend, greift den Schutzfilm der Haut an, kann Aphten und Entzündungen im Mundraum verursachen und schädigt die Haut selbst bei kurzer Anwendung. Und wird dennoch hier verwendet.
Das ist einfach nur peinlich für P&G. Und ich kann nicht verstehen, wie man so einem Müll 5 Sterne geben kann. Wirklich: Bitte, bitte, tut euch einen Gefallen und macht viele Schritte drum rum.
Und wenn es UNBEDINGT ein Duft von Old Spice sein muss: nehmt den Deostick, der enthält immerhin Silikone zum Feuchtigkeitsausgleich; oder eben das Spray, dass ist einfach "nur" Duftstoff, ohne Zusatzmüll. Eure Haut wird es euch danken.
Und ganz ehrlich: Es gibt viel schönere Düfte da draußen. Ich kann den "Appeal" von Old Spice ja irgendwo noch verstehen, aber nicht auf Kosten der Hautgesundheit.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Parabene
8006540838976
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Procter & Gamble GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Bis vor einigen Monaten habe ich regelmäßig über neue und interessante Düfte berichtet und werde so langsam die Serie fortsetzen. Rund 40 Düfte lagern noch zum ausprobieren und vorstellen; und heute möchte ich mich dem Good Fortune Eau de Parfum von Viktor&Rolf widmen.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Kopfnote: Fenchel, Enzian
Herznote: Jasmin
Basisnote: Vanille
Als erstes fand ich die Duftnoten-Komposition ziemlich langweilig, um ehrlich zu sein. Fenchel, Enzian, Jasmin und Vanille. Der Enzian ist ein wenig eigen und besonders, aber abgesehen davon sind alle Noten ziemlich reichlich in Verwendung.
Doch, oh Boy, habe ich mich getäuscht. Ich weiß nicht genau was passiert ist, aber als ich den Duft das erste Mal geschnuppert habe, fühlte ich mich unfassbar wohl und geborgen auf eine Art und Weise.
Man geht bei Fenchel und Enzian eigentlich von einer extremen Herbe und Würzigkeit aus, aber der Duft ist wahnsinnig, wahnsinnig mild, pudrig und romantisch aufgelegt.
Zwar kommt einem als erstes ein "Pow" entgegen, vor allem der Fenchel macht sich bemerkbar, aber dann kommen einem diese unfassbar süßen, romantisch-pudrigen Noten von Jasmin und Vanille entgegen.
Die ersten Minuten sind mild-würzig und leicht herb mit einer blumig-süßen Note und allmählich verbleibt eine sehr, sehr deutliche Jasmin-Note, die durch die Vanille extrem gut abgerundet wird. Es verbleibt ein wahnsinnig romantischer, sanfter und warmer Duft, der die Seele wirklich erwärmt.
Was ich an dem Duft auch besonders beeindruckend finde ist, dass er selbst nach unzähligen Stunden noch genauso intensiv (aber mild) duftet, wie nach dem ersten aufsprühen. Er ist extrem langlebig, sanft und lieblich.
Fazit
Für mich ist er auch schwer einzuordnen. Auf den ersten Blick würde ich ihn zu den Gala-typischen Abenddüften zählen, aber er hat gleichzeitig auch diese universelle Wärme, die man täglich tragen möchte. Mich erinnert das sehr an ultra-klassische Düfte aus den 50ern und 60ern, die bis heute bestehen.
Seine Wärme ist eher etwas glamouröses, abendliches, aber die süße Milde des Duftes lässt sich nicht perfekt dort einkategorisieren. Ich habe ihn auch wahnsinnig gerne an sonnengefüllten, mild-warmen Tagen genossen - und viele Komplimente bekommen.
Wenn ich wählen müsste, würde ich ihn zu den "besonderen Düften" zählen; die Violen und Flacons, die man sich für besondere Momente aufbewahrt. Aber gleichzeitig ist er auch so schön, dass man ihn täglich mit sich tragen möchte.
Das ist mein erster Duft von Viktor&Rolf und ich muss sagen, dass er mich zutiefst beeindruckt hat. Ein so leckerer, sanfter und pudriger Duft, der wirklich perfekt zu mir passt. Und auch komplett überrascht, weil man die Noten niemals als solches beschreiben würde.
Von mir gibt es auf alle Fälle eine Weiterempfehlung. Ein wirklich genialer, lieblicher, romantischer Duft.
Inhaltsstoffe
ALCOHOL • PARFUM • AQUA • DIPROPYLENE GLYCOL • LIMONENE • LINALOOL • BENZYL SALICYLATE • BENZYL ALCOHOL • BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE • HYDROXYCITRONELLAL • METHYL ANTHRANILATE • CITRONELLOL • ALPHA-ISOMETHYL IONONE • COUMARIN • GERANIOL • ISOEUGENOL • BENZYL BENZOATE • CITRAL • TRIS(TETRAMETHYLHYDROXYPIPERIDINOL) CITRATE • EUGENOL • FARNESOL • CI 60730 • CI 17200. Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
3614273663229
Produkttransparenz
Inhalt: 1,2ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: Luxury Products LLC Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Über den Home Tester Club wurde ich als Testerin für MANHATTAN's neue Liquid Lipsticks ausgewählt. Da ich ja schon eine kleine Nude-Maus bin habe ich mich für die Farbe 700 Noho Mocha entschieden; ein etwas helleres, sanftes braun mit einer minimal pinken Note im Farbton.
Was mir sofort aufgefallen ist: MANHATTAN hat den Applikator gewechselt (im Vergleich z.B. zu den STAY MATTE Liquid Lipsticks). Es ist jetzt ein Doefoot-Applikator, der mich sehr an Jeffree Star's Applikatoren erinnert: ein sehr weiches Material mit einer Einkerbung, in der sich die Farbe sammelt.
Swatch der Farbe 700 Noho Mocha des All Day Wear Liquid Lipsticks von MANHATTAN.
MANHATTAN hat die Farben parfümiert; es ist ein sehr süßlicher, aber doch ganz angenehmer Duft, dem ich aber nichts Natürliches in Vergleich stellen kann. Es ist so eine bunte Mischung aus Jahrmarkt-Leckereien.
Die Formel ist ziemlich unspannend, wenn auch erprobt: Isododecane als Basis, Polymere für die Konsistenz und Silikone für die Geschmeidigkeit. Die Konsistenz des Liquid Lipsticks ist jedoch deutlich dünner, als man es von einem Liquid Lipstick kennt.
Die Formel ist wirklich extrem dünn, was eigentlich ganz gut ist, da das Ganze natürlich schön leicht auf den Lippen ist, gleichzeitig ist aber auch das Problem, dass sich darin nicht viel Pigment ansammelt.
Ich muss wirklich sagen, dass für diesen übermäßig langen, extravaganten Namen ziemlich wenig entgegen gebracht wird. Dem Liquid Lipstick fehlt es vollkommen an Deckkraft und Pigmentierung; und auch das Finish ist stark austrocknend.
Fazit
Ich bin wirklich maßlos enttäuscht von dem Produkt. Es ist leider eines der schlechtesten Produkte dieser Art. Es fehlt dem Liquid Lipsticks so massiv an Pigmenten, dass selbst drei nacheinander aufgetragene Schichten kaum Farbe auf die Lippe bringen.
Das Finish ist extrem durchsichtig und hindurch schimmernd und die Lippen fühlen sich wirklich wahsinnig trocken an. Zwar ist es ganz angenehm, dass sich die Formel so leicht auf den Lippen anfühlt, das Ganze bringt einem aber nichts, wenn es an Farbe und Deckkraft mangelt und die Lippen dabei ausgetrocknet werden.
Dabei kann MANHATTAN eigentlich ganz gut Lippenstifte formulieren. Mit mein liebster Lippenstift (vor ewigen Jahren aus der "Blogger's Choice Collection") kommt von dieser Marke. Aber diese Formel ist wirklich furchtbar. Staubtrocken, kaum Deckkraft und viel zu überzogen beschrieben.
Inhaltsstoffe
ISODODECANE, POLYETHYLENE, BIS-CARBOXYDECYL DIMETHICONE, C9-12 ALKANE, POLYPROPYLENE, QUATERNIUM-90 SEPIOLITE, PHENYL TRIMETHICONE, TRIMETHYLSILOXYSILICATE, HDI/TRIMETHYLOL HEXYLLACTONE CROSSPOLYMER, QUATERNIUM-90 MONTMORILLONITE, COCO-CAPRYLATE/CAPRATE, SILICA DIMETHYL SILYLATE, PHENOXYETHANOL, CAPRYLYL GLYCOL, PARFUM/FRAGRANCE,TRIETHOXYCAPRYLYLSILANE, BENZYL BENZOATE, UNDECYLENIC ACID, SILICA, BENZYL SALICYLATE, BENZYL CINNAMATE, LINALOOL, CINNAMYL ALCOHOL, [May Contain/Peut Contenir/+/-:IRON OXIDES (CI 77491, CI 77492, CI 77499), TITANIUM DIOXIDE (CI 77891), D&C RED NO. 7 CALCIUM LAKE (CI 15850), FD&C BLUE NO. 1 ALUMINUM LAKE (CI 42090), FD&C YELLOW NO. 5 ALUMINUM LAKE (CI 19140), MICA, D&C RED NO. 6 BARIUM LAKE (CI 15850), FD&C YELLOW NO. 6 ALUMINUM LAKE (CI 15985)].
Cruelty Free (Leaping Bunny)
Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Cruelty Free (Leaping Bunny)
Vegan
3616304354229
Produkttransparenz
Inhalt: 7,4ml
Hergestellt in: Vereinigtes Königreich
Hersteller: MANHATTAN Cosmetics Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Ich hatte im letzten Jahr wirklich viele gesundheitliche Probleme. Wiederholte Harnwegsinfektionen, bakterielle Infektionen und Mykosen - alle immer schön im Wechsel. Da die Medikamente nur innerlich wirken, habe ich mich dazu entschlossen, meine Wäsche grundsätzlich zu desinfizieren, um der Bildung neuer Probleme entgegen zu wirken.
Als ich mich dann nach Desinfektionszusätzen umgeschaut habe ist mir aufgefallen, dass alle ziemlich ähnlich sind. Auch das enthaltene Desinfektionsmittel, Didecyldimethylammoniumchlorid, ist zwischen allen Preisen und Marken vertreten. Also habe ich mich einfach für die günstigste Option entschieden: domol.
Der Hygienespüler wird je nach Bedarf angewendet: zwei volle Kappen als Weichspüler-Ersatz gegen Bakterien, vier gegen Pilze. Um beides zu bekämpfen habe ich jedes Mal vier Kappen verwendet bei einer Waschladung von ca. 6-8 Kilo. Bei letzterem ggf. noch eine Kappe mehr.
Nun muss ich sagen, dass ich kein Mikrobiologie-Labor im Wohnzimmer stehen habe. ABER: Durch die schwüle Luft der ersten Frühlings- und Sommermonate hatte ich regelmäßig klamm stinkende Handtücher; was übrigens auch durch Bakterien entsteht. Also konnte ich zumindest hierdurch feststellen, ob etwas wirkt.
Und man kann es kurz fassen: Es wirkt. Die Handtücher wurden ohne den Spüler einfach nicht mehr frisch. Die Feuchtigkeit staute sich an und Bakterien haben sich wunderbar eingenistet.
Aber nach nur einem einzigen Waschgang (4 Kappen Hygienespüler, wie immer 60°C Vollwaschgang) war der Geruch komplett weg. Die Handtücher rochen komplett neutral, trockneten in gleicher Zeit, aber ohne den stinkenden, klammen Geruch. Also hat der Hygienespüler auf jeden Fall seinen Job erfüllt.
Ich möchte aber ganz klar sagen: Natürlich ist ein Hygienespüler grundsätzlich kein Muss. Die Tenside, die wir in Waschmitteln haben, sind komplett ausreichend. Nur wenn es zwingend notwendig oder medizinisch erforderlich ist, wie es eben bei mir der Fall war, sollte ein solches Produkt hinzugefügt werden.
Denn man darf auch nicht vergessen: Biozide sind nicht ohne. Und Desinfektionsmittel können auch einiges verschlimmern, z.B. bei stark empfindlicher Haut oder stark trockenen Hauttypen. Ich hatte glücklicherweise keine Probleme und mein Bedarf wurde problemlos gedeckt; nicht weniger, nicht mehr.
Fazit
Ich persönlich verwende ihn jetzt weiterhin. Die Wirkung ist sehr gut, ich fühle mich wohler in meiner Kleidung und die Bakterienlast ist tatsächlich zurück gegangen, z.B. bei E.coli (im Vergleich zum Testergebnis vor der regelmäßigen Anwendung des Hygienespülers).
Ich möchte aber auch sagen, dass mein Problem nicht "normal" ist. Ich habe ein geschwächtes Immunsystem und eine sehr niedrige Bakterienschwelle, weshalb es für mich persönlich am besten war, einen hygienischen Zusatz einzusetzen.
Wer also ähnliche Probleme hat, kann gerne zum Hygienespüler greifen; es ist aber absolut kein Muss. Der "normale, gesunde Mensch" benötigt keinesfalls solche Zusätze. ABER: Wenn man auch ein Problem mit klammen Handtüchern oder unangenehmen Gerüchen hat, reichen zwei Kappen aus, um dem komplett entgegen zu wirken.
Inhaltsstoffe
Unter 5% nichtionische Tenside. Enthält Desinfektionsmittel (2,49 g Didecyldimethylammoniumchlorid (Didecyldimonium Chloride) pro 100 g). Enthält Duftstoffe. Enthält Bitrex. Biozid-Nr.: N-85572.
Ohne Mikroplastik
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Mikroplastik
4305615596150
Produkttransparenz
Inhalt: 1,5L (18WL)
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.