Wichtig: Der Stop in Hamburg mit John Frieda muss kurzfristig verschoben werden. Infos erhälst du im entsprechenden Beitrag.

SUVA Beauty UV Primates Hydra FX Palette

suvauvprimarieshydrafxlinerpalette

SUVA Beauty ist glaube ich DIE Marke, an die man denkt, wenn man sich überlegt, Eyeliner zum "selbst anmischen" zu kaufen. SUVA ist so ziemlich die Ikone von wasseraktivierten Eyelinern. Als Erstes gab es ja "nur" die Neon-Varianten von SUVA, aber inzwischen gibt es unzählige Farben und Finishes mit und ohne UV-Effekt, die von SUVA angeboten werden.

Ich war wegen des Preises fast am überlegen, erst ein Dupe zu kaufen (Revolution z.B.), aber das fand ich ein bisschen schäbig, erst den Dupe zu kaufen und dann erst das Original zum Vergleich zu ziehen. Also habe ich bei Douglas meine Beauty Points eingelöst und zudem gab es noch einen kleinen Rabatt, sodass mich die Primates Palette rund 20 Euro gekostet hat anstelle der sonst knapp 30 Euro.

Ich war ja in den letzten Wochen und Monaten so oder so auf der Suche nach richtig guten Eyelinern, was man auch daran sieht, dass ich viele hier vorgestellt habe. Besonders an einem richtig guten, weißen Eyeliner war ich interessiert und da war es natürlich passend, dass in der Palette auch ein knalliges kokainweiß enthalten war. Oder schneeweiß. Je nachdem.

Überrascht war ich davon, dass man zwar preislich ganz schön in die Tasche greift, aber auch wirklich viel Produkt erhält. Die Palette mit fünf Farben bietet pro Farbe satte 2g an. Das ist für eine Palette dieser Art schon ganz schön viel; viele Dupes liegen häufig unter einem Gramm pro Farbe, wenn nicht sogar weniger. Das war also auf jeden Fall schon ein Pluspunkt.

Da ich so einen Eyeliner noch nie verwendet habe, war ich natürlich ein wenig ängstlich. Ich habe natürlich die dramatischen Swatch-Videos schon tausendfach gesehen, aber selbst mit Wasser in eine Farbe zu tunken, ist dann noch einmal was anderes.

suvauvprimarieshydrafxlinerpaletteswatch

Doch um ehrlich zu sein, war die Anwendung extrem einfach. Statt direkt Wasser in die Palette oder die Farbe zu geben, habe ich einfach einen einzigen Spritzer Wasser mit einer Sprühflasche direkt auf meinen Eyelinerpinsel gegeben und den Pinsel dann in der jeweiligen Farbe kreisen eingetaucht. Und obwohl es auf dem Pinsel selbst sehr wässrig und dünn aussieht, ist die Farbe auf der Haut extrem deckend, was mich extrem überrascht hat.

Es war egal, ob die Haare des Pinsels natürlich oder künstlich waren, auf dem Pinsel selbst sah die Farbe sehr verdünnt aus, insbesondere wenn die Pinselhaare sehr dunkel waren. Doch sobald man damit auf die Haut kommt, ist die Farbe komplett abdeckend und ehrlich gesagt sogar viel einfacher anzuwenden, als mit Filzapplikatoren oder aber Eyeliner-Gelen.

Durch die wässrige Konsistenz und die extrem starke Deckkraft konnte ich den dünnsten, kleinsten Pinsel anwenden und so scharfe, extrem präzise Linien ziehen, wie es mit jedem anderen Eyeliner einfach nicht möglich war. Selbst hauchdünne Linien ließen sich mit einem einfachen Pinsel viel einfacher zeichnen, als mit jeder anderen Eyeliner-Konsistenz. Ich war wirklich überrascht davon, wie einfach die Anwendung war.

Noch begeisterter war ich aber von der Qualität. Alle fünf Farben; weiß, neongelb, rot, marineblau und schwarz; hatten eine extreme, unvergleichbare Deckkraft, die auf der Haut zudem auch noch binnen Sekunden herunter trocknete. Und was hier so unfassbar genial war: das Finish war mehr als matt. Es war fast schon Sahara-trocken; aber nicht in einem negativen Sinne, überhaupt nicht.

Die Farbe trocknet auf der Haut binnen weniger Sekunden komplett herunter und sobald die Farbe trocken ist, lässt sie sich überhaupt nicht mehr bewegen. Wir hatten hier z.B. vor ein paar Tagen eine extreme Hitzewelle und genau an dem Tag musste ich perfekt aussehen. Als ich am Abend nach Hause kam war wirklich alles zerlaufen. Die Foundation hat gebröckelt, der Lidschatten hat sich überall festgesetzt. Aber der Eyeliner hielt an Ort und Stelle fest. Selbst der direkte Schweiß auf dem Lid hat dieser Farbe einfach nichts und wirklich überhaupt nichts angetan.

Etwas, was mich auch sehr überrascht hat, war die gelbe Farbe. Die lässt sich nämlich nicht komplett deckend auftragen, selbst in mehreren Schichten. Das habe ich schon öfters erlebt und es liegt einfach an den Pigmenten, die sich nicht aufeinander schichten lassen.

Doch obwohl die Farbe nicht deckend ist, sobald eine Kamera auf die Farbe gelenkt wird, sowohl mit, als auch ohne Blitz, wirkt sie komplett deckend. Und auch beim genauen hinsehen kann man nicht sehen, dass sie eigentlich eine gewisse Transparenz hat. Ihr seht ja oben am Swatch-Foto, dass die Farbe komplett deckend aussieht und mit der Sonne um die Wette strahlt; aber im echten Leben hat sie eine gewisse Transparenz. Damit ist sie übrigens alleine: alle anderen vier Farben decken bereits mit der kleinsten Menge, weil die Pigmente sich anders verhalten. Gelb ist umso schwieriger, umso leuchtender oder giftiger sie aussehen soll.

Ich muss auch ganz ehrlich zugeben, dass ich die ganzen letzten Male, an denen ich ein Eyeliner getragen habe (also 99% der Zeit) immer zu dieser Palette gegriffen habe. Und das obwohl ich eine Menge unfassbar guter Eyeliner habe. got2b, Kiko Milano, Maybelline... alle Eyeliner, die ich in den letzten Beiträgen vorgestellt habe, haben mich überzeugt. Aber trotzdem habe ich immer wieder zu der Palette gegriffen, weil man selbst mit nur wenig Wasser die krasseste Pigmentierung erzielt hat, die es gibt. Kein anderer Eyeliner war mit der ersten "Schicht" so deckend wie die Farben von SUVA und das selbst auf extrem dunklen Farben und Glitter.

Außerdem war die Anwendung mit einem Pinsel natürlich auch viel gelassener, weil man Druck und Intensität perfekt bestimmen konnte, während man bei einem "normalen" Eyeliner auf die Formel und Konsistenz festgelegt ist und diese wenig verändern kann.

Und was ich auch hier noch unbedingt anmerken muss ist, dass der enthaltene Pinsel eine außergewöhnliche gute Qualität hat. Man hat sich hier wirklich viel, viel Mühe gegeben, einen richtig guten, langanhaltenden Pinsel zu kreieren anstelle einen, den man direkt nach der Anwendung in die Tonne wirft. Die Haare sind super weich, treten aber überhaupt nicht auseinander und halten fest aneinander zusammen, sodass die gezogene Linie immer wirklich absolut perfekt ist.

Fazit

Ich kann nur jedem empfehlen, diese Palette zu kaufen. Wer wie ich nicht ohne Eyeliner aus dem Haus gehen kann, muss die Eyeliner unbedingt kaufen. Es muss nicht gleich die große Palette für 30 Euro sein, aber ich kenne wirklich keinen Eyeliner, der so unfassbar gut performt, wie die von SUVA.

Ich bin so happy mit meinem Einkauf und wirklich jedes Mal, wenn ich die Palette verwende, erstrahlt mein komplettes Gesicht. Es macht so viel Spaß die Farben zu verwenden, die Anwendung ist soooo einfach und die Qualität ist einfach einzigartig. Einfach alles und wirklich alles an dieser Palette ist absolut makellos.

Inhaltsstoffe

Aqua (Water, Eau), Calcium Carbonate, Glycerin, Mica, Acacia Senegal Gum, Methylparaben. May Contain +/-: Red 28 (Ci 45410), Titanium Dioxide (Ci 77891), Blue 1 Lake (Ci 42090), Yellow 10 Lake (Ci 47005), Orange 5 (Ci 45370), Yellow 5 Lake (Ci 19140).

Cruelty Free
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Cruelty Free
Vegan

 824644001380

Produkttransparenz

Inhalt: 5x2=10g
Hergestellt in: China
Hersteller: SUVA Beauty Inc.
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

MANHATTAN The Multi-Tasker Concealer Fair 20

manhattanthemultitaskerconcealerfairrose20

Ich war mir wirklich unsicher, ob ich den neuen Multi-Tasker Concealer von Manhattan vorstellen sollte. Ich habe immer ziemlich volle Displays überall in Drogerien gesehen und war mir nicht sicher, ob es an Wissen mangelt oder die Leute mit dem Produkt unzufrieden waren. Als es dann 20% Rabatt bei Rossmann auf alle Concealer gab, hab ich doch zugeschlagen.

Ich muss aber von vorne herein sagen: Manhattan hat sich wirklich keine Mühe gegeben, Hauttöne abzudecken. Die Farbauswahl liegt zwischen Albino und Kartoffel. Es gibt warme Töne, aber selbst die sind alle im sehr hellen Bereich. Ich glaube fünf unterschiedliche Farben waren im Display und sie alle waren white. Und das ist heutzutage einfach nicht mehr in Ordnung. Grundsätzlich nicht, aber gerade jetzt, wo so viele Marken ihr Sortiment endlich mal um dunkle Hauttöne erweitern, ist es absolut nicht in Ordnung, dass man eine Kollektion heraus bringt, die nur die hellsten Menschen abdeckt.

Ein weiteres Manko war das Marketing. Ich kann mit deutschen Influencern nichts anfangen. Mit den meisten nicht, aber deutsche Influencer sind echt meh. Und als ich das Display gesehen habe, habe ich mich gefreut, dass man einen männlichen Influencer für die Vermarktung gewählt hat, aber am Ende war es doch ein Influencer. Und da es sich nicht um eine Influencer-Kollektion handelt, sondern um einen Concealer, der jetzt zum Standard-Sortiment gehört, hat man das nicht deutlich genug gezeigt. Und ich glaube das hat auch mit dazu beigetragen, dass die Displays alle ziemlich gefüllt waren.

Und jetzt wo ich gerade schreibe fällt mir ein, dass es noch ein anderes Problem gibt. Denn es ist wieder ein Dupe zum Shape Tape von tarte. tarte hat diesen Applikator, die Textur und das Multitasking mit seinem Shape Tape Concealer erfunden und es gibt bereits eine Vielzahl an echt guten Dupes. Dann eine so starke Ähnlichkeit zu bereits lancierten Dupes zu haben, macht das Ganze natürlich auch uninteressanter. Aber okay. Genug Kritik, kommen wir zum Produkt.

Wie gesagt: Applikator ist Shape Tape. Oder ZARA. Oder Revolution. Alles gleich. Groß, fluffig, weich mit einem Abstreifmechanismus an der Öffnung, sodass nur eine gewisse Menge an Concealer tatsächlich heraus genommen wird.

Hier muss ich schon direkt sagen, dass das bei diesen Applikatoren tatsächlich sehr wichtig ist, weil sie sonst wirklich wahnsinnige Mengen aufsaugen würden, aber hier hat man die den Abstreifer doch ein wenig spärlich gemacht. Normalerweise tunkt man einmal mit so einem Applikator ein und kann einen Bereich, z.B. unter dem Auge, komplett ausfüllen. Hier musste man doch zwei bis drei Mal eintunken.

Die Konsistenz ist auch deutlich leichter als bei den ganzen Dupes, im Vergleich zum "Original" sogar fast schon wässrig. Das ist ganz besonders schwierig, da viele, viele Foundations - gerade solche mit stark matten Finishes - überhaupt nicht mit sehr flüssigen Concealern klar kommen. Bei mir hatte es sich beim verblenden zum Glück aufgelöst, aber als ich den Concealer als erstes aufgetragen habe, sah es so aus, als hätte er die Foundation darunter komplett aufgelöst. Es gab diesen "Aufbruch"-Effekt; also man sah ein bisschen echte Haut hindurch schimmern. Was bei Full Coverage Concealern natürlich kein gutes Signal ist.

Beim verblenden muss ich aber sagen, dass die Qualität doch ganz in Ordnung war. Ich muss zwar sagen, dass Revolution's Conceal & Define Concealer immernoch deutlich stärker deckend sind - und nur die Hälfte kosten; aber für Manhattan ist das doch solid. Gegenüber deren klassischen Concealern oder aber auch vielen "normalen" Concealern der Standard-Sortimente ist es auf jeden Fall eine stärkere Deckkraft und kommt Full Coverage doch sehr nahe. Nicht perfekt, aber doch sehr positiv.

Was ich gut fand und oben schon Mal angeschnitten habe war, dass die wässrige Konsistenz beim verblenden nicht zu bemerken war. Mit einem beautyblender ließ sich der Concealer wirklich gut verblenden und hat eine deckende Pigmentierung gezeigt. Für mich persönlich zwar noch immer ein bisschen zu leicht, aber für ein Drogerieprodukt um die sieben Euro herum auf jeden Fall vollkommen in Ordnung.

Womit ich nicht ganz zufrieden bin, sind die Farbtöne. Die hellste Farbe Fair 20, die ich verwendet habe, war mir persönlich fast schon zu dunkel und der Unterton war nicht sonderlich gut. Und das man es geschafft hat nur helle Hauttöne abzudecken und dann selbst hier noch Fehler zu machen; das ist schon ein ganz eigenes Problem.

Ich habe es am Ende mit einem komplett weißen, also pigmentierten, Bakingpoweder von Revolution geschafft, den Ton noch etwas aufzuhellen und zu neutralisieren, aber sind wir mal ehrlich: das hätte wirklich nicht sein müssen.

Immerhin: der Concealer performt sehr gut. Sobald man ihn denn genug bearbeitet hat, dass man mit dem Teint zufrieden ist, hält er ziemlich gut an Ort und Stelle aus. Es gab kein Creasing, er ließ sich gut verblenden und auch bei sehr warmen Temperaturen gab er nicht nach. Er ist zwar nicht zu 100% schweißresistent, aber hält doch deutlich länger aus als vergleichbare Concealer des selbigen Preissegments.

Fazit

Also ich weiß ehrlich nicht genau, wie ich diesen Beitrag abschließen soll. Ja, mit ein bisschen Arbeit kriegt man gute Ergebnisse mit dem Concealer hin und für den Preis ist die Leistung auf jeden Fall in Ordnung, wenn auch nicht überragend.

Aber Manhattan hat sich hier echt selbst in den Tod gefahren. Extrem wenige Farben, keine Repräsentation dunkler Hauttöne und die Töne, die vorhanden sind, sind nicht einmal für die hellsten Hauttöne universell verwendbar.

Von mir gibt es persönlich keine Weiterempfehlung. Es ist eine ziemlich einfache Nachmache und dann noch nicht einmal eine gute. Revolution's Conceal & Define deckt ich glaube irgendwas bei 50 Farben ab, kostet 3,49€ und performt um ein Vielfaches besser als der neue Multi-Tasker von Manhattan.

Ich bin ein großer Fan von Manhattan und eine Vielzahl ihrer Produkte sind wirklich das Non-Plus Ultra, vor allem die Eyeliner und Puderfoundations. Aber dieser Launch ist wirklich schlecht.

Inhaltsstoffe

AQUA, ISODODECANE, CYCLOPENTASILOXANE, TRIMETHYLSILOXYSILICATE, BUTYLENE GLYCOL, CETYL PEG/PPG-10/1DIMETHICONE, TALC, CETEARYL ETHYLHEXANOATE, ACRYLATES CROSSPOLYMER, DIMETHICONE/VINYL DIMETHICONE CROSSPOLYMER, MAGNESIUM SULFATE, BIS-PEG/PPG-14/14 DIMETHICONE, BORON NITRIDE, AMMONIUM ACRYLATES COPOLYMER, TRIBEHENIN, ISOPROPYL TITANIUM TRIISOSTEARATE, DISTEARDIMONIUM HECTORITE, LECITHIN, LAURETH-7, ALUMINA, PHENOXYETHANOL, TRIHYDROXYSTEARIN, CHLORPHENESIN, PROPYLENE CARBONATE, XANTHAN GUM, ALCOHOL DENAT., GLYCERIN, TOCOPHERYL ACETATE, DISODIUM EDTA, DISODIUM DECETH-6 SULFOSUCCINATE, SILICA, SODIUM PCA, UREA, LAURETH-30, SODIUM DEHYDROACETATE, TREHALOSE, HEXYLENE GLYCOL, POLYQUATERNIUM-51, CAPRYLYL GLYCOL, TRIACETIN, SODIUM HYALURONATE, PENTAERYTHRITYL TETRA-DI-T-BUTYL HYDROXYHYDROCINNAMATE, [May Contain +/-: TITANIUM DIOXIDE (CI 77891), IRON OXIDES (CI 77491, CI 77492, CI 77499)]
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

 3616302977864

Produkttransparenz

Inhalt: 11ml
Hergestellt in: Vereinigtes Königreich
Hersteller: Manhattan Cosmetics
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

The Beauty Mask Company Bubble Creme Maske

thebeautymaskcompanybubblecrememaske

 

Dieses Produkt ist auf Amazon erhältlich. Mit deinem Kauf über unseren Link unterstützt du unsere Arbeit ohne Extrakosten.

Auf Amazon ansehen

Ich berichte wirklich selten über Masken und viele Trends sind an mir vorbei gegangen. Grund dafür ist vor allem, dass ich meine alltägliche Pflegeroutine optimieren möchte und auf Wirkstoffe setzen möchte, die ich täglich zu mir nehmen kann. Doch manchmal braucht man eine Maske. Ich hatte z.B. kurz bevor die Hitzewelle ankam wirklich verstopfte Poren, Entzündungen überall und schmerzende Pickel. Deshalb habe ich geschaut, was mich bei Rossmann so interessieren würde und habe mir zwei oder drei Masken mitgenommen, darunter auch die Bubble Creme Maske von The Beauty Mask Company.

Was ich beim Kauf noch gar nicht wirklich wusste war, dass The Beauty Mask Company zu Lornamead, einem eher kleinen Kosmetikunternehmen aus der Nähe von Hamburg, dass vor allem für HandSan, BRISK und CD bekannt ist. Dieses wurde samt seiner Marken 2021 an die Mailänder Sodalis Group verkauft bzw. übernommen, die vor allem Marken besitzt, die in Deutschland keine Relevanz haben und hier auch nicht vertrieben werden. Die Marke wurde selbst aufgebaut und nicht - wie ich angenommen hatte - unter Lizenz aus Asien übernommen. Alles von Vermarktung bis Verpackung sah eben danach aus, dass die Maske direkt aus Korea stammen würde, was wahrscheinlich auch sehr zum Erfolg der Marke beigetragen hat.

Dass die Marke ein bisschen an mir vorbei gezogen ist, wundert mich nicht, wo ich jetzt weiß, dass sie zu Lornamead gehört. Denn wer meine Beiträge zu CD und HandSan gelesen hat weiß, dass ich so einiges an den Produkten auszusetzen habe. Dennoch: Ich habe mich wirklich gefreut, jetzt endlich die Maske nach dem K-Beauty Trend auszuprobieren.

Ich muss aber direkt eingehend sagen: ganz richtig hat's The Beauty Mask Company nicht gemacht. Diese Bubble Masken sind nicht nur ein Trend, sondern der Ursprung liegt in wirklich effektiven, tiefgehend reinigenden Masken, die damals vor allem durch Amazon in Deutschland Bekanntheit bekommen haben. Auch ich habe sie damals probiert und war begeistert - hab aber nie darüber berichtet, sondern damals nur auf Amazon eine Bewertung veröffentlicht.

Bei der Bubble Mask von The Beauty Mask Company wurde aber eher am Trend festgehalten, als an der Wirkung selbst. So fällt hier zum Beispiel auf, dass es keine echte chemische Reaktion basierend auf Wirkstoffen gibt. Denn die Maske schäumt einfach bei Luftkontakt auf. Als ich sie auf die Haut aufgetragen habe, hat sich einfach schon so viel Schaum gebildet, dass es auf der Haut kaum noch zu einer Reaktion kam.

Ein weiteres Problem ist auch, dass die Wirkstoffe nicht wirklich präsent sind. Die Maske ist an sich keine Maske, sondern ein Reinigungsgel, dass sich als Maske deutlich teurer verkaufen lässt.

Hauptkomponenten der "Maske" sind Wasser, Sodium Laureth Sulfate und Tonerde. Es wirkt dadurch auch nur so reinigend wie ein klassisches Reinigungsgel, hat aber kaum einen nennenswerten, nachhaltigen Effekt auf die Haut.

Als ich die Maske auftrug, war die Haut angenehm sauber und frisch, aber nicht mehr, als ein ganz klassisches Waschgel es auch tun würde. Um ehrlich zu sein ist der Effekt meines aktuell verwendeten Reinigungsgels von CeraVe sogar effektiver.

Was ich auch sehr kritisch finde ist, dass hier Karbon/Carbon eingesetzt wird zusammen mit Perfluorobutyl-Komponenten. Diese sind nämlich zwar für die Kosmetik als Viskositätsregler und Lösemittel freigegeben, es handelt sich aber im Grunde genommen um ziemlich toxische Stoffe, die vor allem zu industriellen Zwecken und in Kühlmitteln eingesetzt werden.

Hier in der Maske haben sie wohl weniger eine toxische Eigenschaft; das muss ich zwingend anmerken - aber es ist dennoch nicht verachtenswert, dass es unzählige Lösungsmittel gibt, die viel, viel sanfter sind und zusätzlich überhaupt keine toxische Eigenschaft besitzt. Sieht man sich nämlich die wissenschaftlichen Definitionen der beiden Ether an, ist das erste, was einem in den Blick fällt der Hinweis, dass sie eine Relevanz zum Treibhauseffekt haben. Warum setzt man denn so etwas in einer Maske ein?

Also: wie hat denn die Maske jetzt gewirkt? Um ehrlich zu sein, nicht sonderlich. Wie ganz am Anfang schon beschrieben hatte ich bereits Probleme die Maske überhaupt aufzutragen. Es ließ sich keine gleichmäßige Schicht bilden und an einigen Stellen haftete die Maske nicht einmal auf der Haut fest, weil der Schaum schon so luftig war, dass am Ende nichts an der Haut andocken konnte. Es gab also Stellen im Gesicht, die überhaupt keine Maskenbestandteile erhielt.

Und dann ist auch ganz explizit aufgefallen, dass auf der Haut nicht wirklich viel ausgerichtet wurde. Der Schaum drang nicht in die Haut ein und es wirkte nur sehr oberflächlich, wie eben ein ganz normales Reinigungsgel. Es wirkte hier fast ausschließlich das Tensid Sodium Laureth Sulfate auf die Haut ein, während die anderen Wirkstoffe keine Möglichkeit hatten, auf der Haut überhaupt eine Reaktion zu erzielen.

Fazit

Das Ergebnis war daher: die Haut wurde oberflächlich gereinigt, aber die Maske hat weder aktiv gegen Unreinheiten geholfen, noch hat sie beim abfließen von Pickeln verholfen. Mitesser und Verstopfungen waren noch in exakt gleichen Mengen vorhanden und auch über die darauffolgenden Tage hat es keine sichtbaren Ergebnisse gegeben.

Da einige Masken tatsächlich erst einige Tage später wirken, habe ich in der Zeit nichts verwendet, was die Ergebnisse der Maske selbst beeinträchtigen könnte, also z.B. chemische Peelings, sondern nur mein Reinigungsgel und meine Tages- oder Nachtcreme verwendet.

Aber auch hier gab es nach knapp einer Woche keine Verbesserung. Erst mit meinem chemischen 30% AHA Peeling, dass ich aktuell knapp alle zwei bis drei Wochen verwende, hatte ich wieder "sichtbare Ergebnisse" gesehen, nämlich dass die Poren sich besser entleeren konnten und die "Kappen" der Mitesser entfernt wurden, sodass ich diese ganz einfach per Extraktion entleeren konnte.

Aber nichts davon war auf die Maske selbst zurück zu führen. Ich habe mich wirklich sehr auf die Maske gefreut und ich habe alle Informationen aus diesem Beitrag erst Tage nach meiner Anwendung heraus gesucht. Doch am Ende machen meine "Erkenntnisse" sehr viel Sinn, wenn ich mich mit der Erfahrung der Maske auseinandersetze. Es gibt deutlich bessere und effektivere Masken - auch direkt im Regal nebenan in jeder Rossmann-Filiale. Von mir gibt es daher leider keine Empfehlung - trotz hoher Hoffnung.

Inhaltsstoffe

Aqua, Kaolin, Sodium Laureth Sulfate, Bentonite, Glycerin, Methyl Perfluorobutyl Ether, Methyl Perfluoroisobutyl Ether, Butylene Glycol, Cocamidopropyl Betaine, Pentylene Glycol, Carbon, Glycyrrhiza Glabra Root Extract, Parfum, Xanthan Gum, Triethyl Citrate, Citric Acid, Pyrus Malus Peel Extract, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, Ethylhexylglycerin, Phenoxyethanol.

Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Mischhaut, ölige Haut, unreine Haut.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Vegan

 4045612006572

Produkttransparenz

Inhalt: 10ml
Hergestellt in: Taiwan
Hersteller: Lornamead GmbH
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

Yves Saint Laurent Libre Eau de Parfum

yvessaintlaurentlibre

In den vergangenen Wochen habe ich schon einige Düfte von allen möglichen Marken vorgestellt, aber so langsam nähern wir uns auch Marken aus dem "echten" Luxusbereich. Anfangen möchte ich gerne mit dem noch relativ neuen Duft Libre von Yves Saint Laurant.

  • Kopfnote: Mandarine, Lavendel
  • Herznote: Jasmin, Orange
  • Basisnote: Moschus

Der Duft soll ein Gefühl von Freiheit und Lebensfreude schenken; vor allem sehr fruchtige Noten sollen hervorgehoben sein mit einer gewissen würzigen Herbe des Moschus und einer sehr herben Note aus Lavendel.

Den Duft habe ich jetzt über Wochen getragen - vor allem, weil ich mich einfach nicht genau festsetzen konnte, ob ich den Duft nun mag oder tiefgehend hasse. An einem Tag fand ich ihn gut, am anderen wollte ich ihn von meiner Haut abbrennen. Der Duft ist auf so viele Arten sehr merkwürdig.

Yves Saint Laurant's Düfte sind für mich ein sehr bekanntes Markenzeichen. Vor allem sehr pudrige, sinnliche Düfte kamen bisher aus dem Hause YSL heraus und Libre passt für mich einfach überhaupt nicht zur Marke und wenn ich das einmal ehrlich sagen darf, empfinde ich den Duft als sehr "half ass" konzipiert.

Beim ersten Auftrag kommt ein sehr beißender Duft hervor, der extrem intensiv ist. Aber keine einzige der Noten, die angegeben wurden, sind hierbei bemerkbar. Ich habe den Duft jetzt unzähligen Menschen präsentiert, um mir zu helfen, den Duft einzuschätzen und wir alle sind zu der Erkenntnis gekommen, dass die erste Duftwolke eine Art "Synthetischer Weichspüler, der zu hoch dosiert wurde" entspricht.

Es ist weder eine fruchtige, noch eine blumige Note hervor getreten; nicht einmal der Moschus war wirklich erkennbar. Es ist eher eine Mischung aus taufrischem Morgen und so ziemlich jedem Herrenduft, der etwas mit "Luft" und "Strand" zu tun hat.

Es ist eine sehr unangenehme, beißende Kombination aus extrem intensiven, ultra-beißenden Düften, die am Ende aber kein Gesamtbild ergeben.

Ich habe wirklich alle möglichen Menschen aus meinem Leben danach gefragt, was sie von dem Duft halten. Sowohl an mir, aber auch selbst getragen. Männer und Frauen, die jüngste Person knapp 20, die älteste fast 60. Und keiner - und wirklich kein einziger - empfand den Duft als angenehm oder aber der Beschreibung entsprechend.

Wir alle waren uns sogar einig darüber, dass es an sehr alte, verfuschte Düfte erinnert, die dann irgendwo in Duty Free-Shops am Flughafen vertrieben wurden, weil sie keine Parfümerie mehr an den Mann bringen konnte.

Ich muss wirklich sagen, dass der Duft überhaupts nicht mit dem Luxus, den man mit der Marke YSL verbindet, besitzt. Erst nach vielen Stunden, wenn der Duft beinahe schon wieder vollständig verflogen ist, erkennt man minimal fruchtige Noten, die man als halbwegs akzeptabel beschreiben könnte.

Fazit

Ich bin von Yves Saint Laurant wirklich enttäuscht. Die Marke hat tatsächlich einen ziemlich großen Platz in meinem Herzen, weil viele Frauen aus meiner Familie damals YSL-Düfte getragen haben. Es war mein erster Eintritt in "luxuriöse Kosmetik" und ist bis heute tief in meiner Entwicklung aufgegangen.

Doch was man mit diesem Duft erzielen wollte, erschließt sich mir nicht. Wenn sich wirklich alle befragten Personen einig sind, dass der Duft einfach weder lecker, noch angenehm ist, dann liegt diese Bewertung definitiv nicht an mir, sondern an YSL.

Das nicht eine einzige Person aus meinem Kreis diesen Duft auch nur mit einer halbwegs positiven Note bewertet hat, zeugt doch von der mangelnden Qualität dieses Duftes. Es gibt bestimmt Menschen, die sich diesem Duft annehmen würden; aber es gibt hundertfach bessere Düfte, teilweise vom gleichen Hersteller, der Luxury Products LLC, die Düfte für viele High End-Marken herstellt und vertreibt - und das zu einem deutlich faireren Preis mit einer deutlich höheren Qualität.

Inhaltsstoffe

ALCOHOL, PARFUM / FRAGRANCE, AQUA / WATER, LIMONENE, LINALOOL, BENZYL SALICYLATE, HYDROXYCITRONELLAL, BENZYL ALCOHOL, ETHYLHEXYL SALICYLATE, BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE, COUMARIN, GERANIOL, METHYL ANTHRANILATE, CITRONELLOL, CITRAL, ISOEUGENOL, ALPHA-ISOMETHYL IONONE, FARNESOL, CI 14700 / RED 4, CI 19140 / YELLOW 5, CI 60730 / EXT. VIOLET 3

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

 3614272648500

Produkttransparenz

Inhalt: 1ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: Luxury Products LLC
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

NYX Lip Lingerie Gloss Maison

nyxliplingerielipglossmaison

 

Dieses Produkt ist auf Amazon erhältlich. Mit deinem Kauf über unseren Link unterstützt du unsere Arbeit ohne Extrakosten.

Auf Amazon ansehen

Jeder, der nur kurz Mal auf gooloo.de herum gestöbert hat, hat schon irgendwo einen Satz von mir gesehen, in dem ich Lippenstifte von NYX erwähne. Erwähnungen kommen fast immer vor, wenn es um Lippenprodukte geht, gerade um Liquid Lipsticks, weil NYX meiner Meinung nach mitunter die besten Liquid Lipsticks der Welt herstellt. Und ich bin auch ein riesiger Fan der Lip Lingerie-Serie, die unfassbar viele Nudetöne für alle Hauttöne anbietet.

Da Glosses nicht so mein Ding sind, habe ich nie die Glosses der Lip Lingerie-Reihe vorgestellt und habe mich daher gefreut, bei eBay Kleinanzeigen eine Beautybox gekauft zu haben, in der auch der Gloss enthalten war. Denn ganz ehrlich: Glosses kaufe ich wirklich, wirklich selten "aus eigener Handlung heraus".

In der Box war die Farbe Maison; ein neutrales, leicht warmes, dunkles braun. Von den Liquid Lipsticks sind sie wirklich kaum zu unterscheiden, denn die Verpackung ist exakt gleich mit der Ausnahme des Aufdrucks "Gloss" auf den Glosses. Auch derselbe Applikator wird hier verwendet, was ich tatsächlich sehr begrüße, da mir die Applikatoren der Lip Lingerie Liquid Lipsticks schon sehr gut gefallen haben, wenn sie auch ein bisschen "langweilig" sind. Es sind eben ganz einfache, klassische Applikatoren.

Als Erstes war ich seht angetan, denn als ich den Applikator herausgezogen habe, kam mir eine richtig starke, deckende Farbe entgegen. Sie war nur minimal dünner als die der Liquid Lipsticks, weshalb ich fest davon ausgegangen bin, dass ich hier die Intensität der Liquid Lipsticks sehen würde, nur eben in einer veränderten Gloss-Form.

nyxliplingerielipglossmaisonswatch

Doch als ich den Gloss aufgetragen habe, ist mir sofort aufgefallen, dass sich die Farbe extrem merkwürdig verteilt. Es ist keine durchgehend gleiche Pigmentierung, sondern die Farbe setzt sich sehr, sehr unterschiedlich auf der Lippe ab. Man kann also eine komplette ebene, glatte Schicht auftragen und dennoch sieht förmlich jeder Millimeter anders aus.

Ich hab mir in der Nacht mal die Mühe gemacht und den Gloss solange aufgetragen, bis ich ein ebenmäßiges Ergebnis hatte und das war einfach unmöglich. Man sieht das hier im Instagram-Beitrag (hierfür müsst ihr die Cookies von Instagram akzeptieren):

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von gooloo.de (@gooloode)

Ich habe hier insgesamt zwei Schichten aufgetragen. Am Anfang noch ganz zögerlich und gleichmäßig, um die Lippe zu "primen" und darüber dann noch einmal eine kräftige Schicht, um die Farbe überall vollständig deckend aufzutragen; aber wie man sieht: trotz einer inzwischen relativ dicken Schicht ist die Farbe nicht gleichmäßig.

Im Grunde genommen ist das nicht schlecht, WENN es nicht darum geht, eine Farbe ALS Gloss einzusetzen, sondern nur einen TINT mit einzubringen, also einen Hauch an Farbe. Aber NYX sagt selbst, dass der Gloss alleine ebenso deckend sein soll wie die gleiche Farbe aus der Liquid Lipstick-Serie und das ist eben nicht der Fall.

Was mir auch aufgefallen ist: Man kann den Gloss zwar richtig gut mit der jeweiligen Farbe des Liquid Lipsticks paaren, ABER hier streiten sich die beiden Formeln. Der Gloss verringert die Haltbarkeit der Lip Lingerie Lipsticks wirklich immens. Die Farbe darunter fängt ziemlich schnell an aufzubrechen, was ich ziemlich schade finde, denn alleinstehend halten die Lip Lingerie-Farben echt wahnsinnig lange durch. Ich hätte mir da einfach ein wenig mehr "Kompabilität" zwischen den beiden Formeln gewünscht.

Fazit

Ich muss aber zugeben: die Farbe ist nicht schlecht. Die Deckkraft ist bereits um einiges kräftiger, als es für den Drogeriebereich übrig ist und es gibt aktuell keine Glosses, die mir on the Spot einfallen, die an eine ähnliche Deckkraft heran kommen.

Die Farbe ist zwar schwierig komplett gleichmäßig aufzutragen, aber wer sich die Mühe macht, mit einem Lipliner vorzuarbeiten und vielleicht einen semi-deckenden Lippenstift als Basis aufzutragen, kann mit der restlichen Deckkraft aus dem Gloss sozusagen die volle Deckkraft herauszutricksen.

Es ist zwar schade, dass zwischen Gloss und Liquid Lipstick ein so riesiger Unterschied gegeben ist, aber am Ende ist es kein Produkt für die Tonne. Man kann durchaus mit dem Lipgloss arbeiten, man muss eben nur etwas mehr tricksen und noch auf zusätzliche Produkte zurückgreifen, aber es ist am Ende definitiv möglich, eine volldeckende, glossy Farbe auf die Lippen aufzutragen.

Und der Gloss-Effekt ist am Ende auch wahnsinnig schön. Die gelige, dicke Konsistenz bringt einen sehr starken Gloss-Effekt mit einer leichten Erhabenheit hervor, was Volumen hinzufügt und dadurch die Lippen voller wirken lässt. Er ist zwar etwas schwerer auf den Lippen, aber auch nicht unangenehm zu tragen.

Und: wenn man denn alles auf den Lippen hat, hält sich der Gloss überraschend gut. Er nutzt sich natürlich auch über die Zeit ab, aber durch die relativ volle, dicke Konsistenz hält er ziemlich lange aus - selbst kleine Snacks machen dem Gloss nichts aus.

Inhaltsstoffe

Hydrogenated Polyisobutene, Polybutene, Diisostearyl Malte, Silica Silylate, Calcium Aluminum Borosilicate, Parfum, Tin Oxide, Calcium Sodium Borosilicate, Calcium Titanium Borosilicate, Glycerin, Silica, Alumina, Aluminium Hydroxide, Caprylyl Glycol, Tocopheryl Acetate, Phenoxyethanol, Eugenol, Hydroxycitronellal, Benzyl Alcohol, Benzyl Salicylate. MAY CONTAIN (+/-): Red 30 Lake (CI 73360), Iron Oxides (CI 77491, CI 77492, CI 77499), Manganese Violet (CI 77742), Titanium Dioxide (CI 77891), Mica.

Cruelty Free
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Cruelty Free
Vegan

 800897155339

Produkttransparenz

Inhalt: 3,4ml
Hergestellt in: China
Hersteller: NYX Professional Makeup LLC
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

STEVE LAURANT Lip Liner Vogue

stevelaurantliplinervogue

Steve Laurant war mir als Marke komplett unbekannt, aber ich wusste, dass sie zwischendrin immer mal wieder Produkte für Beautyboxen-Anbieter bereitstellen. Bei eBay habe ich tatsächlich eine Anzeige ganz in der Nähe gesehen, in der eine Dame den noch komplett verschweißten, brandneuen Lipliner für wenig Geld abgeben wollte und den habe ich mich dann auch alsgleich geschnappt. Der ist übrigens jetzt schon seit Wochen ausverkauft, es scheint also mit der Vermarktung über Boxen geklappt zu haben.

Steve Laurant sagt:
Steve Laurant is an modern beauty brand dedicated to bringing you the best in cruelty-free cosmetics. We're all about bringing our customers exceptional quality and rich pigments at budget-friendly prices. Inclusivity is at the forefront of our brand and we encourage our community of beauty enthusiasts to make the most out of makeup. Steve Laurant embodies the freedom of expression through makeup while empowering our customers to be themselves.
"Steve Laurant ist eine moderne Schönheitsmarke, die sich dem Ziel verschrieben hat, Ihnen das Beste an tierversuchsfreier Kosmetik zu bieten. Uns geht es darum, unseren Kunden außergewöhnliche Qualität und reichhaltige Pigmente zu budgetfreundlichen Preisen anzubieten. Inklusivität steht bei unserer Marke an erster Stelle und wir ermutigen unsere Community von Beauty-Enthusiasten, das Beste aus Make-up herauszuholen. Steve Laurant verkörpert die Freiheit des Ausdrucks durch Make-up und befähigt unsere Kunden, sie selbst zu sein."

Die Beschreibung der Marke passt nicht ganz, denn ich muss sagen, budget-friendly ist die Marke nicht wirklich. Es ist schon ein sehr gehobenes Preisniveau. Glosses und Lippenstifte kosten nur etwas weniger als vergleichbare Produkte von Dior oder Lancome bei Douglas. Nur der Lipliner ist im mittleren Segment verblieben - knapp 15 US$ oder 13€ wird hierfür verlangt.

Die Farbe Vogue, die ich gekauft habe und Teil der Boxen war, scheint hierbei der Bestseller zu sein. Wie oben schon erwähnt, ist er bereits seit Wochen ausverkauft. Es wundert mich tatsächlich nicht, denn es ist eine sehr universelle Nudefarbe mit einer minimal beerigen Note. Dadurch ließ er sich mit unfassbar vielen Farben kombinieren. Sowohl hellere Brauntöne, als auch hellere Beerentöne ließen sich damit exzellent paaren.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass Lipliner für mich schon dann perfekt sind, wenn sie sich halbwegs einfach auftragen lassen und gut halten. Sie müssen nicht einmal stark deckend sein, sondern dürfen sich auch gerne aufbauen lassen, um eine stärkere Farbe zu erhalten. Und daher wusste ich auch nicht genau, wie ich am Ende über den Lipliner berichten würde. Schließlich hatte ich keine hohen Ansprüche.

stevelaurantliplinervogueswatch

Doch als ich den Lipliner verwendet habe, muss ich ehrlich sagen, war ich ein bisschen baff. Das fing schon bei der Konsistenz an; eine solche habe ich nie - und wirklich noch nie - erlebt. Es war DIE perfekte Mischung aus wachsig und cremig. Auf den Lippen aufgetragen hatte sie den perfekten Charakter einer Wachsbasis, indem sie einfach sofort an Ort und Stelle fest fror, beim auftragen aber wie ein cremiger Satin-Lippenstift daher glitt.

Der Lipliner hat sich wirklich wie eine Eins aufgetragen und hatte eine extrem starke Deckkraft, die mich echt ein bisschen umgehauen hat. Ich glaube ich habe noch nie einen Lipliner gesehen, der sich SO EINFACH auftragen ließ und nur perfekte Ergebnisse hinterließ.

Er glitt wirklich wie von selbst über die Lippen, fixierte sich sofort und selbst über Schichten an Puder, Concealer und Foundation hinterließ er die perfekte, volldeckende Farbe, die vom Auftrag auf komplett nackten Lippen ohne Alles kaum zu unterscheiden ist.

Ich kann es wirklich schlecht in Worte fassen, denn wenn man Lippenstifte ausprobiert, gibt es immer Unterschiede von Marke zu Marke und sogar von Serie zu Serie und Farbe zu Farbe. Man findet immer Unterschiede. Aber bei Liplinern will man einfach nur, dass sie Farbe hinterlassen und nicht zerfließen - das ist eben einfach erreicht und erfordert nicht viel Research and Development.

Aber Steve Laurant's Lipliner unterscheidet sich wirklich von allen anderen - selbst zu denen von MAC und Co. aus den höheren Preisbereichen. Diese einzigartige, ultra-cremige Konsistenz, die sich auf den Lippen dann aber wie ein Wachs festsetzt und dazu verhilft, Lippenstifte wirklich fest in sich einzuschließen, ist ehrlich einmalig. Ich kenne kein vergleichbares Produkt, dass diesem Ergebnis nahe kommt.

Fazit

Ich weiß nicht, ob ich jetzt unbedingt noch weitere Farben kaufen würde, denn Steve Laurant hat aktuell nur drei unterschiedliche Farben, von denen (zum Zeitpunkt, an dem ich den Beitrag schreibe) zwei ausverkauft sind. Aber mit der Farbe Vogue hat man eben schon ein extrem universelles Nude, dass nicht nur zu unzähligen Farben passt, sondern auch zu allen Hauttönen gleichzeitig.

Aus meiner Sicht gibt es unzählige Gründe, die Farbe immer wieder nach zu kaufen. Aber gleichzeitig brauche ich wirklich Ewigkeiten, um nur einen einzigen aufzubrauchen. Ich trage eben nicht ausschließlich Nudes, sondern wechsle von Tag zu Tag und Gemüt zu Gemüt zwischen allen Farben der Welt. An einem Tag ist es ein beeriges Nude, am anderen kann es Kokainweiß werden.

Ich empfehle jedem, der die Möglichkeit hat, die Farbe zu kaufen. Es ist ein absolut perfekt gemachter Lipliner. Aber der Rest der Marke ist für mich einfach sehr... schlicht. Zu schlicht. Es gibt für mich einfach keine Abhebung zu anderen Marken. Mein Endergebnis ist daher: Lipliner yes, der Rest... vielleicht.

Inhaltsstoffe

Castor Oil, Polyisobutene, Ethylhexyl Palmitate, Copernicia Cerifera Wax, Ceresin, Microcrystalline Wax, Ozokerite, Mica, Phenoxyethanol, Capryl Glycol. May contain +/-: Titanium Dioxide, Iron Oxides, Red 6 Lake, Red 7 Lake, Red 28 Lake, Blue 1 Lake, Yellow 5 Lake, Manganese Violet.

Cruelty Free
Glutenfrei

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Cruelty Free
Glutenfrei

 none

Produkttransparenz

Inhalt: 1g
Hergestellt in: China
Hersteller: Steve Laurant
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

got2b FARB/ARTIST NEONS 107 Neongelb

got2bfarbartistneons107neongelb

 

Dieses Produkt ist auf Amazon erhältlich. Mit deinem Kauf über unseren Link unterstützt du unsere Arbeit ohne Extrakosten.

Auf Amazon ansehen

Anfang Juni haben sich meine Eltern, meine Stiefschwester und Ich uns auf den Weg zum monatlichen Fischmarkt begeben. Doch wie sich herausstellte: diesen Monat gab's gar keinen Fischmarkt (einen großen Flohmarkt mit zusätzlichen Händlern), sondern die Sprottentage. Nichts für uns, zum Glück ist aber Sonntags auch die Innenstadt in Eckernförde auf, weshalb wir uns dorthin begeben haben.

Am EuroShop hab ich dann spontan gehalten, um mir noch ein paar Aufbewahrungsboxen für mein Makeup zu kaufen und kurz vor der Kasse hab ich bei den Haarbürsten gehalten, bis ich gesehen habe, dass in einer Box unter den Bürsten hunderte Boxen von got2b und L'Oréal lagen. Von got2b ein knalliges neongelb als semi-permantene Haarfarbe, von L'Oréal ein Pastellpink. Da ich Pink schon oft genug hatte, habe ich mir einfach ein paar Boxen von got2b's FARB/ARTIST mitgenommen - für je nur einen einzigen Euro.

Erst ein paar Wochen später habe ich die Packung verwendet, denn: ich hatte ein Interview mit unserem Zeitungsverlag für eine Story, die in ganz Schleswig-Holstein vertrieben werden soll. Da sollte die Haarfarbe natürlich schön frisch und knallig sein, also habe ich mir ein Tag zuvor die Haare gefärbt.

Ich bin ehrlich gesagt überhaupt kein Fan von Schwarzkopf-Marken, zumindest aus dem Drogeriebereich. Fast alle performen extrem unterdurchschnittlich. Deshalb war ich doch überrascht davon, wie gut die Haarfarbe am Ende werden würde.

got2bfarbartistneons107neongelbswatch

Wie bei allen semi-permanenten Haarfarben habe ich die Farbe gründlich aufgetragen, einmassiert und bis in die Spitzen eingearbeitet. Ich habe die Haare dann komplett verhüllt (zur Not reicht eine Mülltüte) und einfach sitzen lassen. In der Zeit habe ich Serverupdates eingespielt, ein paar Änderungen hier auf der Webseite vorgenommen und ein paar neue Konzepte erarbeitet. Und dann nach so eineinhalb bis zwei Stunden (ich bin übrigens wahnsinnig schnell beim schreiben) hab ich mich unter die Dusche begeben und die Haare ganz normal gewaschen.

Als ich das letzte Mal eine Farbe von Schwarzkopf-Marken verwendet habe, ist diese in gefühlt zwei Wäschen heraus gewaschen worden. Auch La Riche's Directions Neon Yellow war unfassbar schlecht und ich habe ehrlich gesagt damit gerechnet, dass ich 80% der Haarfarbe direkt wieder auswaschen würde und VIELLEICHT mit einem leichten Pastell verbleiben würde.

Doch als ich aus der Dusche stieg und zum Spiegel ging, kam mir ECHTES, PURES NEONGELB entgegen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich war. Ich habe förmlich radioaktiv gestrahlt vor Glück. Ich wollte diese Farbe immer haben (siehe vorigen Absatz) und war einfach nur unfassbar glücklich, wie gut sie geworden ist.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von gooloo.de (@gooloode)

Es war ein komplettes, echtes neongelb - unfassbar strahlend, komplett deckend und durch meinen ganz kleinen Ansatz, an dem die Farbe nur leicht hielt (da nicht blondiert), gab es diesen mega geilen Übergang, den ich so niemals selbst hinbekommen hätte.

Was mich vor allem aber überrascht hat, war, wie unfassbar gut die Farbe leuchtete. Das Haar war komplett voller Glanz (ich habe die beigefügte Spülung übrigens NICHT verwendet), die Farbe war lebendig und das Haar fühlte sich komplett geschmeidig an.

Und was mich an den folgenden Tagen noch viel mehr überrascht hat war, wie gut sich die Farbe hielt. Obwohl sie natürlich täglich etwas an Intensität verlor, blieb die "Grundfarbe" noch unfassbar intensiv und hielt sich echt lange im Haar. Über mehrere Wochen hatte ich die Farbe im Haar; trotz täglicher Wäsche.

Fazit

Ich muss sagen, dass mich der Test echt komplett überrascht hat. Die Farbe ist einfach der Hammer und ich kann absolut nicht verstehen, wie sie im EuroShop gelandet ist. Die Farbe ist extrem glänzend, intensiv, schädigt das Haar überhaupt nicht und hält sich extrem lange.

Das ist im Großen und Ganzen die beste semi-permanente Farbe, die ich jemals probiert habe. Weder Directions, noch Manic Panic haben bei mir so gute, gleichmäßige und langanhaltende Farbergebnisse erzielt. Und selbst zum Originalpreis von knapp neun Euro ist die Farbe noch echt günstig.

Hätte ich gewusst, dass die Farbe so gut performen würde, hätte ich sie schon vor Ewigkeiten zum "Vollpreis" bei dm oder Co. gekauft. Von mir gibt es eine komplette Empfehlung.

Inhaltsstoffe

Farbe: AQUA, CETEARYL ALCOHOL, COCONUT ALCOHOL, PEG-8, BASIC YELLOW 87, CETEARETH-20, DISODIUM COCOAMPHODIPROPIONATE, METHYLPARABEN, PARFUM, POLYQUATERNIUM-6, PROPYLPARABEN, ETIDRONIC ACID, ETHANOLAMINE.
Spülung: AQUA, CETEARYL ALCOHOL, QUATERNIUM-87, PROPYLENE GLYCOL, HYDROLYZED KERATIN, MACADAMIA TERNIFOLIA SEED OIL, PANTHENOL, ISOPROPYL MYRISTATE, CITRIC ACID, DISTEAROYLETHYL HYDROXYETHYLMONIUM METHOSULFATE, SODIUM BENZOATE, STEARMIDOPROPYL DIMETHYLAMINE, CETEARETH-20, GLYCERYL STEARATE, PARFUM, BENZYL SALICYLATE, HEXYL CINNAMAL, LINALOOL, LIMONENE.

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

 4015100216257

Produkttransparenz

Inhalt: 1x50ml, 2x15ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Schwarzkopf & Henkel
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

MONDAY Haircare Moisture Shampoo & Conditioner

mondayhaircaremoistureshampooconditioner

Es ist wirklich, wirklich lange her, als ich euch auf Instagram gezeigt habe, dass ich mit Shampoo und Conditioner von MONDAY Haircare gekauft habe. Zwischendrin kamen aber noch Kooperationen zustande (u.a. mit meiner absoluten Liebe zum Repair-Conditioner von Hands on Veggies), weshalb sich die Vorstellung etwas verzögert hat.

Nachdem ich aber die Pflege von Hands on Veggies bis auf den letzten Tropfen aufgebraucht habe, habe ich direkt mit dem Test von MONDAY angefangen.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Milde Tenside (anionische und kokosbasierte)
  • Reisprotein
  • Kokosöl
  • Sheabutter
  • Polymere
  • Amodimethicone
  • Behentrimonium Chloride
  • Hydroxypropyl Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride
  • Stearamidopropyl Dimethylamine

Ich kannte die Marke vorher noch überhaupt nicht und habe sie auch nur sehr zufällig bei ASOS gesehen. Ich hatte die ganze Zeit überlegt, ob ich mir nun die Sensitive-Serie oder aber die Moisture-Serie kaufen würde, habe mich am Ende aber doch für die Moisture-Serie für mein chemisch behandeltes Haar entschieden.

Was mir sofort sehr gut gefiel, war das unfassbar schöne, zugleich aber auch minimalistische Design und die wirklich schicken Pumpspender. Für weniger als 6 Euro pro Flasche finde ich es doch sehr erstaunlich, dass man sich für ein so "exklusives" Design entschieden hat.

Mir gefiel auch die Formel sehr gut. Es werden anionische Tenside, teilweise aus Kokos (Isethionate) anstelle von SLES verwendet, Reisprotein, Sheabutter und Kokosöl dienen als Feuchtigkeitsspender und Faserpfleger; für den eher "schnellen" Effekt wird auf Polymere und Amodimethicone gesetzt (anstelle von nicht wasserlöslichen Silikonen).

Amodimethicone habe ich schon genauer vorgestellt (dazu einfach mal auf den Namen tippen) und finde ihn als Pflegestoff in der Haarpflege sehr gut. Anders als klassische Silikone haftet Amodimethicone nur an geschädigten Flächen fässt, da Amodimethicone positiv geladen ist, Haarschäden jedoch immer negativ. Wo Amodimethicone nicht andocken kann, wird es einfach mit Wasser aus dem Haar heraus gewaschen, ohne einen Buildup-Effekt zu bieten.

Die eingesetzten Polymere sind umwelttechnisch nicht sonderlich gut (denn sie zählen zu Mikroplastikpartikeln, die frei im Meer landen), jedoch sind sie sanfter zum Haar und halten nicht am Haar fest. Sie sind außerdem einer der synthetischen Pflegestoffe, die sich nicht im Haar ablagern, also auch hier gibt es keinen Buildup-Effekt. Ganz besonders bei welligem Haar und strukturiertem Haar ist das ein wichtiger Faktor, da diese besonders prävalent für Buildup sind. Die gesamte MONDAY-Serie eignet sich daher besonders gut auch für wellige und strukturierte Haare.

Die Konsistenz und der Duft gefielen mir auf Anhieb unfassbar gut. Die Formel ist EXAKT so gut wie bei einem Friseur; es hat genau den gleichen, dicken, cremigen Effekt auf das Haar, verteilt sich unfasbar gut, lässt sich bis direkt an die Kopfhaut einarbeiten und wäscht sich dennoch vollkommen restlos aus. Ich habe bislang nicht ein einziges Shampoo entdeckt, dass exakt das gleiche Friseur-Erlebnis bildet. Die Konsistenz ist wirklich überhaupt nicht zu der aus einem Salon unterscheidbar. Sie sind exakt gleich.

Überrascht hatte mich dabei auch die Leichtigkeit des Conditioners. Anstelle eine dicken, gel-cremigen Konsistenz ist die des Conditioners eher flüssig, leicht und nur leicht cremig. Sie lässt sich extrem gut in das Haar einarbeiten und schäumt ganz leicht auf, sodass man nur sehr wenig pro Anwendung benötigt, da man ihn wirklich weitläufig verteilen kann.

Nach dem ausspülen von Shampoo und Conditioner fühlt sich das Haar ehrlich gesagt fast schon magisch-gut an. Die Spitzen sind sehr gepflegt, das Haar ist absolut schwerelos und leicht; es gibt keine Art von Beschwerung des Haares; und es lässt sich wirklich wahnsinnig gut durchkämmen.

Was mir auch sofort auffiel war, dass sich das Haar extrem einfach trocknen und bewältigen ließ. Es lag keine beschwerende Schicht auf dem Haar, sodass sich mein doch kurzes Haar binnen Sekunden trocken-föhnen ließ. Im Anschluss war es luftig leicht, unbeschwert, hatte einen angenehmen Glanz und fühlte sich sehr weich und geschmeidig an.

Ich muss auch sagen, dass sich das Haargefühl sehr positiv und stark von sowohl Profi-Pflegen, als auch silikonbasierten Produkten aus der Drogerie unterscheidet. Denn hier wird das Haar nicht beschwert und es liegt auch kein Film auf dem Haar. Es wird einem nicht vorgetäuscht, dass das Haar gesund sei.

Denn hier ist mir sehr stark aufgefallen, dass die Pflege vor allem auf die gesunden Partien ansetzt. Während meine Spitzen etwas optisch verbessert wurden, war dennoch ein Schaden zu sehen und das finde ich gut. Denn: Schäden kann man nicht reparieren! Was einem in der Werbung suggeriert wird ist einfach nicht wahr und ich finde es bei dieser Pflege von MONDAY wirklich gut, dass kein dicker Film auf die Spitzen gelegt wird, damit sie so aussehen, als wären sie "zu retten".

Während der Anwendung war ich beim Friseur und habe mir die Spitzen schneiden lassen und mein Undercut wieder nach rasieren lassen. Und ich konnte keinen Unterschied feststellen (im positiven Sinne). Mein gesundes, nicht angegriffenes Haar sah noch genau so gut aus, nur das eben jetzt die toten Spitzen und spröden, faserigen Resthaare entfernt wurden.

Mein Haar sah gesund aus, war federleicht, erhielt einen sehr schönen, natürlich gehaltenen Glanz und wurde nicht mit Schichten über Schichten an Silikonen und Paraffinen bedeckt, wie es gerade bei Profi-Pflege (allem voran REDKEN's Extreme-Serie) der Fall ist.

Hier wird nur ein Silikontyp verwendet, der sich zudem auch noch komplett auswäscht; die Polymere sind ebenso nicht beschwerend und aufliegend und die natürlichen Bestandteile, wie eben das Reisprotein, die Sheabutter und das Kokosöl, besitzen noch die Möglichkeit, tatsächlich in das Haar vorzudringen.

Fazit

Obwohl es natürlich doof ist - da bin ich ganz ehrlich - das hier mehrere Polymere eingesetzt werden, muss ich ganz klar sagen, dass MONDAY's Pflege - für je knapp 6 Euro pro Flasche - deutlich fortschrittlicher, verträglicher und vor allem besser ist, als die meisten Friseurprodukte.

Egal, welche Marke man sich ansieht: ob BC, REDKEN, Kerastasé oder Matrix: sie alle setzen entweder auf mehrere Silikone oder aber setzen zusätzliche Paraffine ein. Auf Dauer beschwert man sich dadurch nur sein Haar und täuscht gesundes Haar vor.

MONDAY's Formel hingegen zielt viel mehr darauf ab, das gesunde Haar langfristig zu schützen und Schäden vorzubeugen, als das Haar einfach vollzuspachteln. Inzwischen habe ich sowohl Shampoo, als auch Spülung, über Wochen hinweg täglich verwendet und bin bis heute ein riesiger Fan.

Das Haar wird extrem gründlich und tiefgehend gewaschen, die Kopfhaut erhält eine sensationell feuchtigkeitsspendende Pflege (vor allem durch die Sheabutter) und das Haar wird in einem natürlichen, manageable Zustand gehalten, während Schäden so gut wie möglich vorgebeugt wird.

Obwohl einige hier schreien werden, dass trotzdem Synthetik vorhanden ist - was ja stimmt - muss ich sagen, dass diese Pflege mehr für mein Haar gemacht hat, als viele, viele Friseurpflegen zuvor. Es ist extrem gut verträglich, beschwert nicht und reinigt extrem tiefgehend trotz sehr, sehr milder Tenside. Ich kann die Moisture-Serie daher nur herzlichst weiter empfehlen. Ich finde die wirklich gut gemacht und für den Preis beinahe unschlagbar in seiner Kategorie.

Inhaltsstoffe

Shampoo: AQUA, COCAMIDOPROPYL BETAINE, DISODIUM LAURETH SULFOSUCCINATE, SODIUM COCOYL ISETHIONATE, SODIUM CHLORIDE, HYDROLYZED RICE PROTEIN, BUTYROSPERMUM PARKII BUTTER, COCOS NUCIFERA OIL, TOCOPHERYL ACETATE, CITRIC ACID, COCO-GLUCOSIDE, SODIUM LAUROYL SARCOSINATE, HYDROXYPROPYL GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE, GLYCERYL OLEATE, POLYQUATERNIUM-7, POLYQUATERNIUM-10, POLYQUATERNIUM-11, ACRYLATES COPOLYMER, PHENOXYETHANOL, COCAMIDE MIPA, SODIUM BENZOATE, GLYCOL DISTEARATE, BENZYL ALCOHOL, ETHYLHEXYLGLYCERIN, GLYCOL STEARATE, SODIUM SULFITE, HEXYL CINNAMAL, LINALOOL, PARFUM.
Conditioner: AQUA, CETEARYL ALCOHOL, GLYCERIN, BEHENTRIMONIUM CHLORIDE, AMODIMETHICONE, BUTYROSPERMUM PARKII BUTTER, COCOS NUCIFERA OIL, HYDROLYZED RICE PROTEIN, PANTHENOL, TOCOPHERYL ACETATE, GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE, HYDROXYETHYLCELLULOSE, CITRIC ACID, SODIUM BENZOATE, ISODODECANE, SODIUM PCA, STEARAMIDOPROPYL DIMETHYLAMINE, PHENOXYETHANOL, BENZYL ALCOHOL, ETHYLHEXYLGLYCERIN, CETRIMONIUM CHLORIDE, TRIDECETH-12, ISOPROPYL ALCOHOL, TETRASODIUM EDTA, HEXYL CINNAMAL, PARFUM.

Ohne Farbstoffe
Ohne Parabene
Ohne Sulfate
PeTA Cruelty Free & Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Trockenes Haar, geschädigtes Haar.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Farbstoffe
Ohne Parabene
Ohne Sulfate
PeTA Cruelty Free & Vegan

 4897097266329, 4897097266404

Produkttransparenz

Inhalt: je 350ml
Hergestellt in: China
Hersteller: ZUZU UK Ltd. / ZURU Germany GmbH
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

one.two.free! Get that GLOW, girl! super glow set

onetwofreesuperglowset

Vor bereits einigen Monaten habe ich mir bei Douglas das one.two.free! Glow-Set, bestehend aus Creme und Serum, bestellt, jedoch nie die Zeit dafür gefunden, es auszuprobieren. Doch jetzt habe ich endlich alle Notizen zusammen getragen, die Creme und das Serum aufgebraucht und die Zeit, euch beides genauer vorzustellen.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Fermente
  • Macadmiaöl
  • AHA aus Birne (Lactobacillus/Pear Juice Ferment Filtrate)
  • Vitamin E
  • Hyaluronsäure
  • Hydrogenated Phosphatidylcholine
  • Sheabutter
  • Squalan
  • Ceramide
  • Schminkwurz-Extrakt
  • Schiefer Schillerporling-Extrakt
  • Ginseng-Extrakt

Was mir an der Formel extrem gut gefällt ist die intelligente Auswahl hochaktiver Wirkstoffe. Hydrogenated Phosphatidylcholine hat einen leichten Peelingeffekt und ist vor allem in der Lage, Vitamine besonders tief in die Haut zu tragen. Das Ferment aus Birne wirkt ebenso wie ein Peeling, hat aber überhaupt keinen Reiz auf die Haut, was es gerade für Menschen mit empfindlicher Haut optimal macht.

Außerdem sind hochgradig effektive Feuchtigkeitsspeicher vorhanden, wie Squalan, Ceramide, Hyaluronsäure und Macadamiaöl, die die Haut nicht nur oberflächlich beruhigen und schützen, sondern in Kombination sehr, sehr tief in die Haut eindringen können.

Die Konsistenz der Creme ist dabei extrem interessant, denn normalerweise würde man bei einer so reichhaltigen Formel von einer dicken, cremigen Konsistenz ausgehen; doch die Glow Cream ist beinahe wie Wasser. Sie ist extrem dünn, sehr flüssig und zieht zudem extrem schnell in die Haut ein, ohne dass sie einen Film hinterlässt.

Zwar entstehen beim initiellen auftragen ein weißer, dünner Film auf der Haut, der erst durch gründliches einarbeiten und einmassieren verschwindet, dennoch ist die "Schwere" der Creme kaum größer als die von normalem, fließendem Wasser.

Mir hatte das am Anfang ein wenig Angst gemacht, denn häufig sind so dünne Konsistenz auch ein Zeichen dafür, dass die feuchtigkeitsspendende und schützende Wirkung stark begrenzt ist. Gerade auch in den ersten Tagen kam es mir so vor, als wäre die Versorgung nur sehr oberflächlich.

Ich habe die Creme und das Serum natürlich trotzdem weiter verwendet; und siehe da: es war anscheinend nur die Eingewöhnungsphase. Denn am Anfang hatte ich nach 4-6 Stunden, je nachdem auch wie aktiv ich an dem Tag war, Spannungsgefühle, gerade im Bereich der Nasenfalten, der Lippen und der Wangen.

Doch nach knapp einer Woche Anwendung hatte sich die Haut an die Formel gewöhnt. Sie hatte keinerlei Spannungsgefühle mehr und auch das "ziehende" Gefühl ist verschwunden. Gleichzeitig ist mir auch nach knapp einer Woche aufgefallen, dass die Haut, gerade im Bereich der Stirn, deutlich "glänzender" war. Nicht fettig, sondern tatsächlich so, als käme man frisch vom professionellen Peeling.

Ich hatte mich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so genau mit der Formel beschäftigt, weil ich ja fast immer zumindest halbblind an den Test heran trete, weshalb ich hier doch sehr überrascht war. Vor allem, weil ich sowohl Serum, als auch Creme nur einmal täglich am Abend verwendet habe, weil ich am Tag zwingend auf einen Sonnenschutz angewiesen war, den die Formel leider nicht mit sich bringt.

Nach knapp zwei oder drei Wochen habe ich mich genau mit der Formel und ihren Wirkstoffen beschäftigt und geschaut, inwieweit das auf meiner Haut sichtbar war. Vor allem der extrem sanfte Peelingeffekt ist mir sehr stark aufgefallen, weil die Haut ein "leuchten" und "glänzen" zeigte, dass man sonst eigentlich wie gesagt nur nach einem sehr guten Peeling erhält.

Überrascht war ich vor allem davon, weil man hiervon wirklich überhaupt nichts mitbekommt. Es gibt kein typisches brennen oder einen Juckreiz von Peelings auf Basis direkter AHAs, wie Mandel- oder Glykolsäure, sondern der Effekt baut sich erst mit der Zeit auf und ist für den Anwender überhaupt nicht bemerkbar.

Das Serum aus dem Set finde ich dabei schon fast wieder uninteressant, weil die Creme sowohl mit, als auch ohne Anwendung des Serums (ich habe mal eine Woche lang nur die Creme abends verwendet) genau so effektiv war. Ich habe einen wirklich extremen Unterschied gesehen, der mir aber erst auffiel, als ich Bilder von einigen Wochen zuvor gesehen habe. Die Haut wirkte viel ebener und ganz besonders im Bereich der Stirn müssen unendliche Schichten an toten Zellen abgetragen worden sein, weil sich hier das Hautbild komplett geklärt hat.

Was mich nur leider an allen Formeln von one.two.free! so sehr stört, weshalb es für mich auch so lange gedauert hat, die Marke überhaupt einmal auszuprobieren, ist, dass sie immernoch auf Duftstoffe setzt. Es gehört "zum Erlebnis dazu". Ich finde aber, dass die Wirkung der Creme so extrem gut ist, dass ich mit einem zusätzlichen Duft nicht noch beeindruckt werden muss.

Der 50ml Tiegel hat bei mir für knapp sechs Wochen gereicht; das Serum mit 8ml nur einige wenige Wochen. Und dennoch habe ich den Test in einem Zug durchgezogen, weil ich die Wirkung von der Creme so unfassbar gut fand.

Nach drei oder vier Wochen kann man wirklich einen extremen Unterschied erkennen. Die Haut ist nicht nur ebener, sondern fast schon "gerader". Makel wurden ganz, ganz sanft über Wochen hinweg abgetragen, die Haut erhielt wirklich einen faszinierenden "Glow" und vor allem die extrem effektive Peelingwirkung war für mich herausragend, weil man davon wirklich nichts mitbekommt.

Fazit

Dennoch: es gibt auch ein paar Kleinigkeiten, die mich stören. Zum einen der Duft, der nicht nur komplett unnötig ist, sondern leider auch überhaupt nicht angenehm. Es ist ein extrem künstlicher, säuerlicher Duft, der mich fast ein bisschen an verdorbene Zitronen erinnert. Er ist überhaupt nicht angenehm und wirklich gewöhnungsbedürftig; und kommt aus irgendeinem Grund nur in der Creme vor, während das Serum nach nichts riecht.

Zum anderen ist aber auch das Problem, dass die Feuchtigkeitsversorgung stark tagesabhängig ist. Am Abend aufgetragen, nachdem ich viel Zeit in der Sonne verbracht habe, war der beruhigende und feuchtigkeitsspendende Effekt zum Beispiel nicht annähernd so gut, wie an einem bewölkten Tag.

Am Anfang war das ganz klar durch die Umgewöhnung der Haut auf die neue Formel, das hat mich also nicht extrem überrascht; aber auch nach einigen Wochen gab es ein paar Tage, wo mir die Feuchtigkeitsversorgung nicht ausreichte.

Ich kann mich noch an einen Tag erinnern, wo ich nachts aufgestanden bin, weil meine Haut so stark gespannt hat. Da musste ich wirklich eine zweite Schicht auftragen, um meine Haut ruhig zu kriegen. Da hatte ich die Creme aber auch schon um die drei Wochen herum in Anwendung, weshalb ich das auch nicht mehr auf die Anfangsphase schieben konnte.

Ich würde die Creme daher mit zwei Änderungen komplett lieben: einmal die Duftstoffe weg und zum anderen die Creme einen Ticken reichhaltiger machen, um der Haut diesen Hin-und-Her-Modus zu ersparen.

Doch alles in allem finde ich die Creme extrem empfehlenswert. Es ist zwar etwas Eingewöhnung erforderlich, aber gerade für hyperempfindliche Menschen, die wirklich überhaupt nicht auf AHAs zurück greifen können, ist die Creme eine unfassbar gute Alternative. Der Peeling-Effekt ist extrem gründlich, baut sich aber über eine sehr lange Zeit auf, sodass man seiner Haut nicht diesem Stress aussetzt.

Zudem ziehen die Wirkstoffe extrem tief in die Haut ein, was bei Gesichtscremes sehr selten ist. Also es gibt sehr viele positive Eigenschaften in der Creme, weshalb ich auch ein bisschen verliebt in die Formel bin. Es gibt aber noch ein bisschen Weg nach oben, um die Creme wirklich perfekt zu machen.

Beim Serum habe ich allerdings keinen wirklich positiven Effekt gesehen. Das Serum bietet ein bisschen mehr Grundfeuchtigkeit für die Haut, weshalb ich es in der Eingewöhnungsphase durchaus empfehlen würde, um den Spannungseffekt zu mildern; doch später gab es für mich keinen ersichtlichen Grund, warum ich hätte das Serum weiter verwenden sollen.

Inhaltsstoffe

Ultimate Glow Cream: Aqua, Propylheptyl Caprylate, Pentylene Glycol, Polyglyceryl-3 Methylglucose Distearate, Glycerin, Macadamia Integrifolia Seed Oil, Saccharomyces Ferment Filtrate, Cetearyl Alcohol, Lactobacillus/Pear Juice Ferment Filtrate, Betaine, Xanthan Gum, Butylene Glycol, Tocopherol, Parfum, Sodium Hyaluronate, Helianthus Annuus Seed Oil, Caprylic/Capric Triglyceride, Hydrogenated Phosphatidylcholine, Butyrospermum Parkii Butter, Squalane, Ceramide NP, Alkanna Tinctoria Root Extract, Linalool, Geraniol.
Super Glow Serum: Aqua, Sodium Ascorbyl Phosphate, Pentylene Glycol, 3-O-Ethyl Ascorbic Acid, Sodium Hyaluronate, Butylene Glycol, Saccharomyces Ferment Filtrate, Inonotus Obliquus Extract, Glycerin, Panax Ginseng Root Extract, Lactobacillus/Grape Juice Ferment Filtrate

Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Vegan

 4062853040349

Produkttransparenz

Inhalt: 1x9ml, 1x50ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Ultimate Skin Aesthetics GmbH
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.