Im essence so mesmerizing Trend-Update wimmelt es nur so vor Beauty-Schätzen. Mermaidcore-würdige Texturen, Farben und Designs erinnern an die mythischen und magischen Wunder des Meeres. Auffällige Effekte wie Holo-, Glitzer- und PerlglanzFinishes lassen die Augen, Wangen, Lippen und Nägel strahlen und schimmern. Ein Hauch von strahlendem Highlighter und Rouge sorgt für einen hübschen Look, während glänzende Lippen- und Nagel-Finishes ein Statement setzen. Diesem mesmerizing Beauty-Trend sollte man definitiv Aufmerksamkeit schenken.
Uns ist kein Launchdatum bekannt.
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• Einfach mit den Fingern auftragen und mit einem Make-up-Schwämmchen oder Pinsel verblenden
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• Pflegendes Lippenöl mit 3D-Schimmer-Effekt
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• Feuchtigkeitsspendende und erfrischende Eye Patches in Form einer Meerjungfrauenflosse
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• Für einen hübschen Perlglanz-Nagel-Effekt
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Ich hatte euch im Beitrag zu Perwoll bereits angeteasert, dass ich es mit zwei Konzernen aufnehme. Zum Einen Henkel, zum Anderen L'Oréal Paris.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Milchsäure
Glykolsäure
Gluconolactone
Salicylsäure
Mandelsäure
L'Oréal hat es in dieser Produktserie mal wieder geschafft nicht nur fünf Jahre allen anderen hinterher zu hinken, sondern es auch gleich wieder schlechter zu machen als alle anderen.
Das Dark Spot Peeling klingt eigentlich vielversprechend und die aktiven Säuren, ein Mix aus AHAs, BHA und PHA, sind hochwertige, effektive Schälmittel, die dunkle Pigmentflecken sehr einfach aufhellen und den Teint ausgleichen können.
Doch wie so oft hat L'Oréal sich mal wieder selbst ruiniert. Ich kenne keine andere Marke, die es mal für mal, Launch für Launch hinkriegt, alles schlecht zu machen. Die Bright Reveal Serie ist Glanzstück dieser Misere und ganz besonders dieses Peeling.
Die Basis ist nicht nur vergällter Alkohol (Alkohol steht als erster Wirkstoff in der Auflistung), sondern auch noch vollgepackt mit so viel Müll, dass es mich wundern würde, wenn jemand keine allergische Reaktion bekommt.
Das Peeling ist nicht nur - entgegen ALLER Dermatologen weltweit - parfümiert, sondern enthält auch noch richtig schön viel Glittermüll. Denn das Peeling ist voll mit Mica, einem Schimmer, und Farbstoffen.
Dazu kommt dann auch noch die wohl dümmste Verpackung überhaupt. Die Flasche ist nicht nur wahnsinnig dämlich gestaltet, sie ist auch nervig.
Zunächst muss man die Flasche nach unten halten, die Kappe abnehmen und dann am Plastikhals drücken, um das Peeling zu nehmen. Es sieht wirklich so aus, als würde man eine Kuh melken.
Die peelende Wirkung ist eigentlich ganz okay, aber das nachwirken ist immens. Die Haut ist extrem gereizt, gerötet und teilweise stark brennend; ein synthetischer Füllstoff, namentlich Ethyl Menthane Carboxamide (Markenname WS-23), soll dafür sorgen, dass man das Ganze gar nicht so schlimm findet. Es ist ein Kühlmittel.
Und dennoch schafft es das Peeling über Wochen hinweg die Hautschutzbarriere so krass anzugreifen und zu schädigen, dass man pro Anwendung Wochen braucht, um wieder zum Ursprungszustand zurückzukehren.
Es gibt wirklich wenige Produkte, bei der sich meine Haut so sichtlich gewehrt hat. Die Haut wurde vollkommen ausgetrocknet, überreizt, überanstrengt und in ihrer Grundfunktion komplett gestört.
Es hat Wochen gedauert, die Schutzbarriere der Haut wieder aufzubauen. Und das nach gerade einmal zwei Anwendungen innerhalb von drei Wochen.
Vom "erneuerten Hautbild" konnte ich übrigens nichts sehen. Mein Gesicht fiel nämlich eher durch kirschrote Flecken und Angeschwollenheit auf.
Zugleich lügt L'Oréal - wie immer - in einer Art und Weise, die fast schon belustigend ist.
L'Oréal sagt eine Verbesserung innerhalb von einer Woche voraus, jedoch nur wenn das Peeling vier mal pro Woche verwendet wird. L'Oréal empfiehlt jedoch selbst, dass Peeling nicht mehr als einmal pro Woche anzuwenden.
Ich möchte einmal festhalten: bei einer viermaligen Anwendung pro Woche würdet ihr eure komplette Hautschutzbarriere unumkehrbar zerstören. Ihr würdet so tief in die Haut gehen, dass ihr über Schichten hinweg Entzündungen auslöst.
Das Ergebnis wären schwerste Verbrennungen, unfassbare Schmerzen und extreme Empfindlichkeit, und das über Monate hinweg. So ein Peeling sollte - nun gut, das von L'Oréal gar nicht, aber im Allgemeinen - höchstens alle 10 Tage angewendet werden, und das ist häufig schon zu viel.
Bei den meisten Menschen, selbst mit Narben und Pigmentflecken, reicht die Anwendung zwei bis drei mal pro Monat vollkommen aus, um das Hautbild nachhaltig zu verbessern.
Noch dämlicher: L'Oréal empfiehlt seinen eigenen Lichtschutz. Auch den habe ich über trnd kennenlernen dürfen und auch wenn er etwas besser war, fiel er ebenso durch. Ich zitiere: Insgesamt sehe ich einfach keine Vorteile gegenüber einem klassischen Vitamin C-Serum und einer guten, ausgewogenen Tagespflege mit LSF. Vor allem der Einsatz von Duftstoffen ist immer kritisch, wenn es um schützende und optimierende Wirkstoff-Kosmetik geht.
Ich fand persönlich ein Vitamin C-Serum am Abend aufgetragen und das trennen meiner Tages- und Nachtpflege besser als mit diesem Fluid. Denn Seren bieten vor allem den Vorteil, dass es sich (bei einer guten Marke) um einen reinen Wirkstoff in einer neutralen Formel handelt - ganz ohne Schnickschnack. Dadurch wirkt der Wirkstoff ungehemmt und besonders effektiv.
Also: Ich finde schon ein Schritt in die richtige Richtung; die Formel ist deutlich minimalistischer und effektiver konzentriert als es von L'Oréal Paris üblich ist - dennoch nichts, was man nicht schon in einer effektiven Form großflächig findet.
Ich kann nur so dringend von diesem Peeling abraten, wie es nur geht. Es gibt so effektive, hochaktive Peelings, die nicht nur einen Bruchteil von L'Oréal's Preis kosten, sondern auch noch effektiver, sanfter und alles in allem besser sind. Und dabei meine ich auch The Ordinary, aber nicht nur. Auch wenn The Ordinary zum Standard erhoben wurde, es gibt inzwischen noch sanftere Peelings.
Dieses Peeling wird eure Haut einfach nur wegätzen. Und bei dm, Müller und Co. sehe ich schon wieder nur positive Bewertungen. Und diese muss ich kritisch sehen. Denn das Peeling hat bei meiner Haut, die seit über 10 Jahren chemische Peelings anwendet und verträgt, heftigste Reaktionen ausgelöst.
L'Oréal wird mit jedem Launch schlechter und das hier ist eines der neuesten Fails.
Hier sind deutlich bessere Empfehlungen auf Amazon.
Wichtig bei allen: Achtet darauf, dass KEINE DUFTSTOFFE, KEINE ÄTHERISCHEN ÖLE, KEIN RETINOL ODER RETINOIDE, sowie KEINE FARBSTOFFE enthalten sind.
Retinoide erhöhen die Wirksamkeit viel zu stark, sodass ihr am Ende beim gleichen Ergebnis wie mit L'Oréal herauskommt. Der Rest sollte selbsterklärend sein.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Parabene
3600524122911
Produkttransparenz
Inhalt: 25ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Es ist selten, dass einem beim schreiben eines Beitrags wirklich wütend und heiß wird. Heute schreibe ich gleich zwie solcher Beiträge, einen für L'Oréal, einen für Henkel. Mit letzterem starten wir heute.
Perwoll war schon immer eine überteuerte Marke, die ihre Versprechen wenn überhaupt nur halbwegs erledigen konnte. Die Marktanteile liegen daher nach wie vor bei Marken wie Lenor, Spee und Persil.
Und Henkel scheint es finanziell ganz schön schlecht zu gehen. Ebenso wie L'Oréal hebt der Weltkonzern seine Preise erheblich an, teilweise um das Doppelte, und entfernt gleichzeitig auch immer mehr Produkt aus seinen Flaschen.
Perwoll ist das bislang schlechteste, am meisten lügende und verzogenste Waschmittel, dass mir je vor die Augen gekommen ist.
Dazu muss man erstmal bei den Basics anfangen: Schon die Formel ist ätzend. Perwoll setzt hier auf Isothiazolinone, sehr stark sensibilisierende Konservierungsmittel, gegen die viele Menschen eine Allergie haben oder entwickeln; außerdem Phosphonate.
Keiner der Stoffe ist faserpflegend, es gibt auch nichts, was sich tatsächlich um die Fasern legen könnte. Denn alle Inhaltsstoffe sind wasserlöslich und werden spätestens mit dem Schleudergang aus der Wäsche herausgerungen.
Dann kommt Fakt 1: Es gibt keine leuchtenderen Farben. In diesem Test habe ich wirklich viel Zeit investiert und drei Kleidungsstücke immer und immer wieder ausschließlich mit Perwoll gewaschen, den Rest mit Dash oder Spee.
Es ließ sich während der gesamten Zeit kein Unterschied erkennen. Die Farben waren weder leuchtender, noch war die Oberfläche glatter oder weicher. Diese Claims sind absolut gelogen.
Preislich bewegt ihr euch pro Waschladung alleine für das Waschmittel um 70 Cent. Etwa viermal so viel das nächstgelegene Marken-Waschmittel.
Denn Henkel betrügt hier auf eine so widerlich-dreiste Art und Weise, wie man es selten erlebt. Denn eine "Waschladung" ist bei Perwoll gerade einmal 2kg. Für eine 6-8kg Maschine, also die Ladung, die in gut 8 von 10 Haushalten mit einer Ladung gewaschen wird, sind etwa 135ml bei normaler Wasserhärte und normaler Verschmutzung notwendig.
Aus den ausgelobten 27 Waschladungen werden dadurch mal schnell nur 10, bei 8kg Maschinen sogar 8. Im schlimmsten Fall erhöht sich der Preis also nochmal auf rund 87 Cent pro Waschladung.
Gut ist der Duft, aber keinesfalls rechtfertigend für einen solchen widerlich überteuerten Preis. Auch die Waschleistung ist nicht besser. Die Kleidung wird "normal sauber", etwas, dass auch das billigste Waschmittel genauso gut hinbekommt.
Ich weise dazu auch gerne nochmal auf das Waschmittel von Aldi hin, dass die beste Waschleistung erzielt hat. Kein einziges Markenprodukt, und vor allem Perwoll, konnten nicht an die Waschleistung herankommen.
Fazit
Das ist eine der schlimmsten Verbrauchertäuschungen, die ich je erlebt habe. Henkel kann mich wirklich mal am allerwertesten. Dann sollen sie sich lieber auf ihr Persil konzentrieren. Das ist zwar auch komplett überteuert, hat aber wenigstens eine verlässliche Qualität. Etwas, das hier nicht gegeben ist.
Das Waschmittel ist vollkommen überteuert, hat eine nahezu exakt gleiche Formel wie jedes andere Billo-Waschmittel und kann keinen einzigen der Claims erfüllen. Ein Produkt, bei dem man sich gerne fragen darf, "Warum habe ich das gekauft?"
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Buntwäsche, 20°-60°C.
Wichtige Merkmale und Hinweise
4015200033679
Produkttransparenz
Inhalt: 1,35L / 27 WL
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Henkel AG & Co.KGaA Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Ich glaube viele von euch warten schon auf zahlreiche Reviews zur neuen Schauma-Pflege oder haben sich bislang schon viele Rezensionen angeschaut. Ich bin absolut keine Befürworterin für Schauma-Produkte, aber die Formel hier fand ich sehr interessant.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Cetearyl Alcohol
Behentrimonium Chloride
Distearoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate>
Aprikosenöl
Sheabutter
Reisextrakt
Stearamidopropyl Dimethylamine
Silikonöl
Cetrimonium Chloride
Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride
Schauma, bzw. Schwarzkopf, hat hier wirklich fast schon eine Revolution mit ihrer Marke gestartet. Denn kein einziges Schauma-Produkt enthält eine so qualitativ hochwertige Formel, wie diese Multitalent-Kur.
Neben bekannten Haarpflegern wie Behentrimonium Chloride und natürlichen Fetten aus Aprikose und Sheanuss, gibt es auch noch Reisextrakt und erst danach Silikonöl.
Das Ergebnis ist ein komplett anderes Haar- und Anwendungsgefühl, als man es von Schauma kennt oder gekannt hat. Die Kur verhält sich komplett anders und ist ausnahmsweise mal keine Formel, die einfach nur das Haar beschwert.
Kommen wir aber erst zu den Basics. Die Haarkur hat eine sehr dickflüssige Konsistenz und eine typische creme-weiße Farbe. Der Duft ist angenehm süßlich und fruchtig, nicht zu stark, nicht zu schwach.
Im Haar aufgetragen lässt sich die Haarkur sehr einfach verteilen und einmassieren; es ist ziemlich einfach dabei eine gleichmäßige Verteilung zu erzielen. Dabei reicht ein kleiner Klecks für ziemlich viel Haar aus.
Die Kur habe ich vorwiegend als Kur oder als schnelle Intensiv-Spülung verwendet. Selten mal als Leave-In Pflege und nie als Pflege, dass im feuchten Haar verbleibt. Grund dafür ist einfach die lange Zeit, die das Haar durch das zusätzliche Wasser beschwert wird.
Und was soll ich sagen? Ich finde die Kur wahnsinnig, wahnsinnig gut. Sie duftet sehr angenehm, die enthaltenen Wirkstoffe sind sehr hochwertig und auch das Ergebnis lässt sich zeigen.
Das Haar lässt sich direkt nach der Anwendung hervorragend gut kämmen, hat keine Knötchen und hat eine angenehm gleichmäßige, ebene Struktur.
Nach dem föhnen fühlt sich das Haar angenehm weich und geschmeidig an, die Spitzen sind nicht trocken oder pieksig und es hat einen sehr angenehmen, natürlichen Glanz.
Auch das enthaltene Silikon fungiert optimal. Es ist gering konzentriert und beschwert das Haar überhaupt nicht. Es hilt aber mit einem schützenden Film dabei, das Haar über die Anwendung hinaus weiter zu schützen.
Fazit
Bei mir war es z.B. so, dass ich trotz immens geschädigtem, mehrfach chemisch behandeltem und blondiertem Haar, die Kur nur etwa einmal alle ein bis zwei Wochen anwenden musste.
Die Wirkung hielt überraschend lang an und das, wie zuvor gesagt, ohne das beschwerende Gefühl langanhaltend verbleibender Inhaltsstoffe, die sich auf das Haar legen.
Ich bin wirklich unfassbar beeindruckt und sehr positiv überzeugt von der Formel und frage mich schon jetzt, wie die Konkurrenz reagieren wird. Denn eine so effektive und gute Kur wie diese hier, die gerade einmal drei Euro kostet, wird den Markt sicherlich ein bisschen aufbrechen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Normales bis trockenes Haar.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Vegan
4015100805024
Produkttransparenz
Inhalt: 300ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Schwarzkopf & Henkel a division of Henkel AG & Co. KGaA Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Viele von euch können den Trend wahrscheinlich nicht mehr ausweichen. Slugging, also das exzessive auftragen von Petrolatum ("Vaseline") oder petroleumhaltigen Produkten, ist einer der meist diskutiertesten Trends, der seinen Ursprung, wie immer, in Rassismus hat.
Zunächst einmal müssen wir uns die Basics anschauen. Der Begriff "Slugging" ist neumodern und er taucht eigentlich alle Jahre wieder auf. Schon zu Zeiten von Vine gab es Referenzen zum "Slugging". Der Name selbst ist aber relativ neu, wenn auch schon ein paar Jahre alt.
Ursprung
Wie aus Slugging ein Trend geworden ist, ist - wie so häufig - das abschauen bei People of Color. Früher, gerade zu Hochzeiten des Rassismus, u.a. auch schon in den 60er Jahren, war es für PoC Kinder verpöhnt, trockene, raue, "graue" Haut zu haben. Kinder wurden als ungepflegt angesehen.
Um dem entgegen zu kommen benötigte es ein Mittel, dass günstig ist und bis zu einem gewissen Grad auch "versteckend" wirkt. Petrolatum war überall vorhanden und war schon bei Generationen vor den der Mütter ein beliebtes Hautpflegemittel.
Wurde Petrolatum in einer gleichmäßigen, dicken Schicht auf die Haut aufgetragen, verschwanden die rauen Partien der Haut, die wir bis heute noch unseren Ellenbogen oder Knien kennen. Man sah "akzeptabler" aus.
In vielfachen Reviews, sowie in Videos, in denen Kinder mit ihren Eltern sprechen (z.B. auch auf TikTok), wurde auf diese Form der abstrusen Diskriminierung hingewiesen. So wurden Mütter, die ihre Kinder "ashy" ("aschig") in die Haut brachten, häufig als schlechter angesehen. Um den Idealvorstellungen der Weißen besser gerecht zu werden, wurde durch das überhebliche eincremen versucht, diesen Punkt nicht länger als Angriffspunkt zu nutzen.
Die Bezeichnung "ashy" ist bis heute ein großer Teil des PoC Sprachgebrauchs. Insbesondere in Comedysendungen kann man Sätze wie "Get your ashy Ass, here" bis heute noch häufig antreffen.
Auch die VOGUE spricht in ihrem Artikel (engl.) über die kulturelle Siginifikanz von aschiger Haut. Der Begriff Slugging ist neumodern in dem Sinne, dass jemand dieser Anwendung einfach einen Namen geben wollte. Da man große Mengen der Petrolatum auf die Haut packt, fiel Slugging als Name passend: "klatschen" á la "Auf die Haut klatschen".
Benefits und Anwendung
Bis heute ist Slugging, oder vielmehr die Anwendung von Petrolatum ein häufig angewendetes Hautpflegemittel.
Petrolatum wirkt okkludierend, also verschließend, auf die Haut. Dadurch wird der transepidermale Wasserverlust stark gehemmt, da die Feuchtigkeit nicht aus der Petroleumschicht herausdringen kann.
Studien haben Petrolatum selbst aber auch hautpflegende Eigenschaften zugeschrieben. Petrolatum kann der Haut bei der Heilung helfen, spendet selbst Feuchtigkeit und ist dank des fehlens von Allergenen nahezu vollständig reizfrei. Petrolatum ist günstig, fällt bei der Produkten von Erdölpräparaten so oder so an und ist zudem in jedem Discounter, Supermarkt und jeder Drogerie erhältlich. Mit Preisen von gerade einmal drei Euro je 100g ist Petrolatum ein günstiges Hautpflegemittel, dass von allen Generationen angewendet werden kann.
Die Anwendung macht den Unterschied
Auf TikTok, Instagram und Co. wird Slugging häufig falsch angewendet. Slugging ist alleine oder über anderer Hautpflege möglich, z.B. Seren oder wirkstoffhaltigen Cremes. Dazu wird maximal die Größe einer Fingerkuppe auf das gesamte Gesicht, Hals und Dekolleté angewendet. Mehr ist nicht nur unnötig, sondern eine Mehrbelastung der Haut.
Kurz zusammengefasst kann mitgeteilt werden, dass Petrolatum in vielfachen Anwendungen (Arzneikosmetika, Wundversorgung, Dekorative Kosmetik (Puder, Foundations, et. al.)) sogar besser abschneidet als pflanzliche Öle, z.B. aus Bäumen, Pflanzen, Blüten, Wurzeln oder Zwiebeln. Die insgesamte Toxizität ist tatsächlich auch weniger vom Mineralöl abhängig, sondern davon, wie der Rest des Endverbraucherproduktes formuliert wurde. Enthält ein Produkt beispielsweise bekannte Allergene, wie Duftstoffe oder ätherische Öle, ist das Risiko erheblich höher, eine allergische Reaktion zu haben. In vielen Anwendungsbereichen ist Petrolatum bis heute das Mittel der Wahl.
Die häufigsten Annahmen
Petrolatum sorgt für Pickel
Diese Annahme ist vollständig falsch. In Studien konnte sogar festgestellt werden, dass Produkte, wie Petrolatum, Papeln und Pusten reduzieren, sowie die Häufigkeit und die Intensität von Ausbrüchen der Akne mildern konnten.
Petrolatum ist gesundheitsschädlich/toxisch
Diese Annahme ist vollständig falsch. Es gibt keine belegbaren Daten für diese Behauptung. Auch das BfR kommt abschließend zu dem Ergebnis, dass eine gesundheitsschädigende Wirkung durch Petrolatum "unwahrscheinlich" ist. BfR: "Die akute Toxizität von Mineralöl-Destillaten ist gering; so zeigte beispielsweise eine einmalige orale Dosis von 5 g/kg KG eines 100 % Paraffins bei Ratten keine adversen Effekte (CIR 1984)."
Petrolatum löst Allergien aus
Diese Annahme ist vollständig falsch. Allergische Reaktionen auf Petroleumgele, wie Petrolatum, sind extrem selten. Es ist extrem unwahrscheinlich, jemals eine allergische Reaktion auf Petrolatum beobachten zu können.
Petrolatum reduziert die Eigenheilung der Haut
Diese Annahne ist vollständig falsch und gesundheitsschädigend. Petrolatum gilt als Mittel der Wahl bei der Versorgung von Wunden, trockener Haut, Ekzemen und insbesondere therapieresistenten, trockenen Hautzuständen. Petrolatum erhöht die Konzentration der Feuchtigkeit in der Haut, stärkt die Hautschutzbarriere und regt die Haut zur Heilung an.
Petrolatum sollte nicht von Kindern verwendet werden
Diese Annahme ist vollständig falsch. Es gilt sogar das Gegenteil: Mineralöle werden bei der Baby- und Kinderpflege, z.B. in Babyöls sogar bevorzugt. Grund hierfür ist, dass sie weder reizend, noch allergenisierend wirken. Unverträglichkeiten sind deutlich höher bei Produkten, die pflanzliche Öle enthalten. Grund hierfür ist vor allem, dass in so frühen Jahren in der Regel noch keine Allergene getestet werden. Wichtig anzumerken ist jedoch, dass dies ausschließlich Petrolatum und Mineralöle betrifft, die nicht parfümiert wurden.
Anreichungen im Körper
Aromatische Kohlenwasserstoffe ("MOAH") stehen in der Kritik, weil sie sich im Körper anreichern können. Jedoch kommt das BfR zu folgenden Ergebnissen:
(...) Die altersabhängige Zunahme der mittleren MOSH-Konzentration deutet auf eine Anreicherung von MOSH über die Zeit im Fettgewebe hin. Allerdings ist hierbei zu berücksichtigen, dass ältere Generationen in jüngeren Jahren in höherem Maße gegenüber Mineralölen über die Nahrung exponiert waren als jüngere Generationen, was neben der Anreicherung über die Zeit zusätzlich die Höhe des Anstiegs mit erklärt. Entzündliche granulomatöse Veränderungen in der Leber von Fischer 344 Ratten sind ein adverser Effekt, der bisher ausschließlich in diesem speziellen Rattenstamm zu beobachten war.
Weder mittel- noch hochviskoses Weißöl in Lebensmittelqualität erwies sich in vivo als kanzerogen (Trimmer et al. 2004, EFSA 2009, 2013a)
Nach JECFA waren in einer 2-Jahres-Fütterungsstudie an Sprague-Dawley Ratten mit Paraffinwachsen ähnlicher Viskosität (Dosis bis 5800 mg/kg Körpergewicht und Tag) keine kanzerogenen Effekte nachweisbar (Shubik et al. 1962). Unter Berücksichtigung der Ergebnisse für mittel- und hochviskose Weißöle (Trimmer 2004) schlussfolgert die EFSA, dass es für die mikrokristallinen Wachse in Lebensmittelqualität keine Hinweise auf ein kanzerogenes Potential gibt (EFSA 2013b).
In Studien zu dermalen Penetration mit radioaktiven Tracern wurde weder in vitro in der Rezeptorflüssigkeit noch in vivo im Blut Radioaktivität detektiert. Wenn auch hier der Beobachtungszeitraum nicht über 48 Stunden hinausging, so scheinen MOSH über die dermale Expositionsroute kaum systemisch verfügbar zu werden. Einerseits ist offensichtlich, dass MOSH sich im Körper insbesondere durch die Aufnahme über den Gastrointestinaltrakt anreichern können, andererseits gibt es keine eindeutigen Befunde, dass Kosmetika über eine dermale Absorption dazu relevant beitragen würden.
In der Schön für mich-Box von Rossmann war ein Produkt von Haarliebe by DominoKati dabei: das Frischekick Trockenshampoo. Ich wollte die Produkte gerne mal ausprobieren, weshalb das natürlich super für einen ersten Eindruck war.
Das Trockenshampoo ist wirklich extrem simpel formuliert und enthält neben Cetrimonium Chloride keinerlei Pflegestoffe. Anders als bei batiste und vielen anderen Lösungen wird dem Haar also nicht viel gegeben, sondern es wird tatsächlich "nur" erfrischt.
Hierfür verantwortlich ist Reisstärke, die hier jedoch etwas dick ist. Denn beim aufsprühen bildet sich zunächst sofort ein weißer Film auf dem Haar, was dafür spricht, dass die Reisstärke nicht fein genug ist.
Ich habe das Trockenshampoo also reichlich aufgetragen, erst mit den Fingern gut eingearbeitet und im Anschluss lange ausgekämmt, bis es keine sichtbaren Rückstände mehr gab.
Der Duft ist schlichtweg "frisch", ich würde daraus jetzt nicht direkt eine Note heraus erkennen. Er ist aber angenehm und haftet auch für kurze Zeit im Haar an.
Den Effekt des Trockenshampoos fand ich aber leider nicht so gut. Wie ich oben schon geschrieben habe, verwende ich eine ordentliche Menge, um das Trockenshampoo wirklich gleichmäßig verteilen und einarbeiten zu können.
Außerdem wird durch die größere Menge auch dafür gesorgt, dass wirklich jedes Fünkchen Öl aus dem Haar absorbiert und heraus gekämmt wird.
Doch hier war es so, dass der Haaransatz immernoch leicht glänzend und ölig wirkte, während das Haupthaar und die Längen angenehm frisch aussahen. Das ist aber natürlich nicht Sinn und Zweck der Sache.
Fazit
Für mich hat es am Ende nicht für ein gutes Ergebnis gereicht. Ich finde die Formel zu einfach und dann auch nicht richtig entwickelt. Das Öl wird nicht gründlich genug aufgenommen und die Stärke scheint auch nicht so absorbierend zu sein, wie man es von anderen Trockenshampoos kennt.
Am Ende ist der Markt extrem übersättigt mit deutlich besseren Formeln, die teilweise sogar noch weniger Geld kosten. Für mich ist es daher keine Weiterempfehlung kein Nachkauf wert.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Vegan
9120112223133
Produkttransparenz
Inhalt: 200ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Lifestyle Distribution GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Bei Garnier kommen mal mehr, mal weniger spannende Launches hevor, sehr interessant fand ich dabei die Reiniger, wobei genauer genommen, nur den Hydrating Cleanser. Denn ich halte nichts von Garnier's Aktivkohle Versessenheit gepaart mit sehr leicht konzentrierten Säuren.
However, die Formel des Hydrating Cleansers sah für mich sehr spannend aus, weshalb ich ihn mir schon vor einiger Zeit zugelegt habe.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Sanfte Tenside aus Kokosbasis
Niacinamide
Hyaluronsäure
2-Oleamido-1,3-Octadecanediol
Tonerde (Kaolin)
Kokosölfettsäure (Coconut Acid)
Polymere
Salicylsäure
Die Formel ist wirklich extrem sanft und enthält zwar ein Betain (Coco-Betaine), jedoch nicht CMPB, gegen die nicht wenige Menschen allergisch reagieren. Das ist schon mal sehr gut.
Weiterhin sind sehr hochwertige Pflegestoffe enthalten, darunter Hyaluronsäure, Niacinamid, Salicylsäure, Tonerde, und das Ceramid 2-Oleamido-1,3-Octadecanediol.
So langsam ziehen alle Gesichtsreiniger nach und kommen in praktischen Pumpflaschen, so auch das Reinigungsgel von Garnier hier. Mit einem Pumpstoß wird die optimale Menge an Reinigungsgel aus der Flasche heraus genommen.
Dank des Verzichts auf Duft- und Farbstoffe hat das Reinigungsgel eine einfache, semitransparente, gelige Konsistenz und duftet nach nichts. Sie hat einen minimalen "Eigengeruch", den man aber ernsthaft nicht wahrnehmen kann.
Das Reinigungsgel bildet einen wirklich extrem guten und ernsthaft perfekten Schaum, bei dem sich alle anderen Marken (auch innerhalb der L'Oréal-Gruppe) sich ein Beispiel nehmen dürfen. Richtig dick, cremig und reichhaltig.
Die Reinigung gefiel mir auf Anhieb wirklich extrem gut. Der kräftige, dicke Schaum lässt sich wunderbar in die Haut einarbeiten und dringt extrem tief in die Poren ein und löst auch tiefsitzenden Schmutz mit Leichtigkeit.
Dabei ist das Reinigungsgel auch extrem effektiv bei allen Formen des Makeups. Reste von Mascara, Foundation oder Concealer werden problemlos in einer einzigen Anwendung komplett von der Haut entfernt.
Dabei ist die Reinigung zwar effektiv, aber auch extrem mild. Die Reinigung fühlt sich wirklich wie auf Wolken an, die Haut ist tiefgehend geklärt und die Haut fühlt sich nach der Anwendung an wie pure Seide.
Die Haut ist unfassbar glatt, schön prall, hat einen angenehmen Glow und hat zudem keinerlei Spannungsprobleme, Irritationen, Rötungen oder sonstiges. Sie fühlt sich einfach klasse an.
Es ist wirklich der Traum eines jeden Gesichtsreiniger-Fanatikers, so wie ich einer bin.
Fazit
Mein einziges Manko ist der Einsatz so vieler PEG- und PPG-Verbindungen, die die Haut deutlich durchlässiger machen, was auch den hauteigenen Schutz negativ beeinträchtigen kann.
Außerdem werden in der Formel auch synthetische Polymere eingesetzt und wie ihr alle wisst, habe ich Verständnis für Polymere, außer in ausschließlich reinigenden Formeln, wie es hier der Fall ist.
Es ist einfach so, dass eine gute Formel weder PEGs, PPGs, noch Polymere benötigt. Und beim Milliardenumsatz von L'Oréal wäre es definitiv nicht schwer gewesen, die Formel hier noch einmal entsprechend anzufassen.
Dennoch kann ich das Gel nur empfehlen. Es ist extrem mild, brennt nicht mal bei direktem Augenkontakt und hinterlässt eine wirklich strahlend reine, super verfeinerte Haut, die man sich gerne stundenlang im Spiegel ansieht.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Parabene
Ohne Sulfate
Vegan
3600542488037
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Über Influenster habe ich die Möglichkeit bekommen, den Plumping, smoothing and moisturising Lipgloss in der Farbe 219 Bertha Pink von Gucci zu testen. Mit satten 41 Euro schlägt dieser zu Buche und hier gelten andere Regeln.
Bei einem so überdimensional hohen Preis hat Gucci zu liefern. Und zwar in wirklich jeder Hinsicht, um diesen Preis zu rechtfertigen. Schauen wir uns als erstes die Formel an.
Diese ist ehrlich gesagt extrem basic und wird von nahezu jeder Drogeriemarke in einer ähnlichen Weise genutzt. Polybutene und Octyldodecanol dienen als Lösungsmittel und Grundlage, hinzu kommen Verdickungsmittel (u.a. Sonnenblumenwachs), Geschmacks- und Duftstoffe, Methylnicotinat als Durchblutungsförderer, Chiliextrakt und Ingweröl als Reizmittel, um die Lippen kontrolliert anzuschwellen.
Es ist kein einziger echt hochwertiger Wirkstoff enthalten; es gibt keine Oligopeptide oder Peptide im Allgemeinen, keine natürlichen oder synthetischen Pflegemittel und auch sonst wirklich überhaupt nichts spannendes.
Die Farbe ist nur Deko, denn selbst beim abnehmen DIREKT nach dem auftragen lässt sich in einem schneeweißen Tuch kaum ein Pigment erkennen. Es ist wirklich ausschließlich für die Farbe in der Tube da, überträgt aber keine Pigmente auf die Lippen.
Swatch des GUCCI Plumping, smoothing and moisturising Lip Gloss in der Farbe 219 Bertha Pink.
Das einzig Gute, was dieser Lipgloss bietet, ist ein angenehmer Layereffekt auf den Lippen. Statt wie bei den meisten Glosses üblich hinterlässt dieser Lipgloss keinen klassischen, dünnen Film auf den Lippen, sondern sieht eher aus wie ein Gelpolster aus Silikon.
Die Lippen wirken dadurch extrem glatt (schon unnatürlich, ehrlich gesagt) und haben einen kristallklaren Glanz. Das sieht, wie ich finde, tatsächlich interessant aus, sorgt aber auch dafür, dass sich der Lipgloss extrem schwer und dick auf den Lippen anfühlt.
Der anschwellende Effekt ist hierbei minimal. Das Ingweröl hat sich sehr häufig schon als minder geeignet für solche kosmetischen Effekte gezeigt; Chiliextrakt ist zwar klassisch, müsste aber für einen guten Effekt mit einem Mentholderivat gepaart werden.
So habe ich weder ein kribbeln, noch ein erröten oder anschwellen festgestellt. Der Effekt ist viel zu minimal und ich glaube, dass das auch an der extrem dicken Konsistenz legt, bei der nur ein Teil tatsächlich Kontakt mit den Lippen hat.
Die Wirkung ist dadurch wirklich extrem minimal. Die Lippen haben keinen verdickenden oder anschwellenden Effekt, gepflegt werden sie auch nicht wirklich, denn im Grunde genommen haben nur die Lösungsmittel Kontakt zur Haut und der glättende Effekt hält nur solange an, wie der Lipgloss getragen wird. Nach dem abnehmen bleibt kein ausgleichender Effekt vorhanden.
Ich meine, ich wusste von Anfang an, dass mich Gucci enttäuschen würde. Ich kenne - auch von meinen betuchten Kontakten - keinen, der die Beautyprodukte von Gucci tatsächlich verwendet.
Zudem wurde in den vergangenen etwa fünf Jahren immer wieder angemerkt, wie drastisch die Qualität von Gucci nachgelassen hat. Und man sieht auch hier, dass Gucci sich 0 Gedanken gemacht hat.
Fazit
Wenn man sich den Gloss ansieht, sieht er - ohne Witz - aus wie ein Kindergloss aus irgendeinem Schminkset. Die Tube ist super billig gemacht, der Applikator ist ein Witz und die Formel mehr als billig.
Auf der Tube sind Sterne angebracht, die wirklich erahnen lassen, dass die Zielgruppe wohl um die sechs Jahre alt sein muss. Ich habe viel Luxuskosmetik ausprobiert - von Dior, Prada, Gucci und Co. Aber dieser Gloss hier ist wirklich katastrophal schlecht.
Jeder, und ich meine jeder, andere Lipgloss aus der Drogerie ist qualitativ tausend mal besser, als dieser Gucci Gloss für 41 Euro. Kauft euch den Müll keinesfalls.
Inhaltsstoffe
POLYBUTENE, OCTYLDODECANOL, HYDROGENATED POLYISOBUTENE, SILICA, ETHYLHEXYL PALMITATE, HELIANTHUS ANNUUS SEED WAX, METHYL LACTATE, AROMA, CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE, PARFUM, METHYL NICOTINATE, OCTYLDODECYL STEAROYL STEARATE, TRIHYDROXYSTEARIN, PENTAERYTHRITYL TETRAISOSTEARATE, CAPSICUM FRUITESCENS FRUIT EXTRACT, GLYCINE SOJA OIL, ZINGIBER OFFICINALE ROOT OIL, ALPHA-ISOMETHYL IONONE, SODIUM HYALURONATE, LINALOOL, BENZYL SALICYLATE, CITRONELLOL, ROSA HYBRID FLOWER EXTRACT, +/-. CI 77891, CI 45410, CI 19140.
Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Vegan
3616303475048
Produkttransparenz
Inhalt: 6,5ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: Coty Inc. Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Wieder einmal in der Mein dm-App gab es einen Coupon speziell für die Sensitiv Männerdusche von Salthouse, die neu auf dem Markt ist. Sie wird extrem angepriesen und spricht in hohen Tönen. Mit 30% Rabatt habe ich mir die neue Dusche einmal gegönnt.
Die Formel ist etwas komplexer, als eine 55 Cent Männerdusche, aber dennoch relativ simpel gehalten. Interessant ist der Einsatz von Blasentangextrakt, dazu komme ich sofort.
Weitere wichtige Bestandteile sind Panthenol, Kochsalz und Meersalz und Hydroxypropyl Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride. Alles altbekannte Wirkstoffe, die beruhigend und teilweise desinfizierend wirken.
Blasentangextrakt wird zwar mengenmäßig viel in der Kosmetik verwendet, aber er ist noch ziemlich selten in unseren Regalen. Er ist reicht an Iod (bis zu 0,5%), Polyphenolen und Polysacchariden. Seine Funktionen sind vielschichtig, unter anderem wirkt er beruhigend, ausgleichend und desinfizierend.
Er wird auch häufig in der Behandlung der Schuppenflechte eingesetzt, viele apothenpflichtige Produkte enthalten den Extrakt, jedoch meist in Kombination mit anderen Wirkstoffen.
Das Duschgel hat eine sehr, sehr dickflüssige Konsistenz, die nicht sonderlich stark fließt. Bei Kontakt mit der feuchten Haut entsteht ein dünner, nicht cremiger oder reichhaltiger Schaum.
Der Duft ist ein typischer Männerduft, jedoch mag ich seinen natürlichen Hauch. Er ist nicht künstlich, sondern angenehm natürlich und wie etwas, dass man tatsächlich draußen finden kann.
Ich finde die Marketingtexte von Salthouse vollkommen überladen, was dieses Duschgel angeht. Die sensitive und ausgleichende Formel mit milden Waschsubstanzen bewahrt die Feuchtigkeit und wirkt Juckreiz- und Spannungsgefühlen entgegen. Die leicht kühlende Frischewirkung schenkt ein vitalisierendes Duscherlebnis. Das Duschgel ist speziell für die Bedürfnisse von trockener und empfindlicher Männerhaut entwickelt. (Quelle: Salthouse.com)
Der Text ist vollkommen übertrieben, es gibt auch keine spektakuläre Entwicklung in der Formel und gerade Salthouse sollte wissen, dass sensitive Produkte niemals und unter keinen Umständen vertretbar Duftstoffe enthalten sollten.
Auch die Aussagen sind einfach komplett überzogen. Ja, Blasentangextrakt *kann* sich positiv auf die Haut auswirken, ist aber gleichzeitig auch ein Schwamm für Schwermetalle, wie Blei, Cadmium und Arsen, der sich auch im Endprodukt nachweisen lässt.
Kommen wir also zu den basics: das Schaum- und Duschgefühl finde ich ganz okay, wenn auch nicht wirklich überragend. Die Reinigung ist dank SLES natürlich grandios, aber hier wirklich nicht schonend.
Fazit
Ich muss sagen, dass ich niemals damit gerechnet hätte, zu sagen, dass ein Duschgel von Men Expert milder ist als eines von Salthouse, aber das muss ich hier *leider* zugeben.
Ich fand meine Haut nach der Anwendung wirklich, wirklich trocken und hatte teilweise auch einen echt starken Juckreiz. Nach der Anwendung brauche ich wirklich eine stark beruhigende, milde Körperpflege, um meine Haut zu beruhigen.
Meine Haut hatte auf Dauer wirklich deutlich mehr trockene Stellen und Rötungen. Ich habe das Duschgel aufgebraucht, weil ich schließlich auch dafür bezahlt habe, aber ich würde es keinesfalls freiwillig noch einmal anwenden.
Es ist nicht das schlimmste Duschgel, aber seit langem doch eine der größten Marketinglügen. Eine Formel, die einfach unendlich oft bereits vorhanden ist und die dann auch keinerlei Erfolge erzielt. Es ist einfache Geldverschwendung auf hohem Niveau.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Sensible Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
4008890007013
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Murnauer Markenvertrieb GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.