WICHTIGE INFORMATION: Aktuell keine Beiträge mit Ausnahme von Pressemitteilungen. Lies den Beitrag hier, um mehr zu erfahren. Letztes Update: 03.09.2026

skintsugi Tri-Phase Micellar Cleansing Water

In einer der GLOSSYBOXen, die ich während der Black Friday Deals gekauft habe, war das Tri-Phase Micellar Cleansing Water von skintsugi, einer deutschen K-Beauty Brand, enthalten.

Wie der Name schon sagt, sieht man in der Flasche drei verschiedene Schichten, die durch schütteln zusammen geführt werden. Dabei ist aber vor allem die Fettschicht sehr merkwürdig gemacht.

Das Mizellenwasser besteht nämlich zum größten Teil aus Silikon- und Paraffinöl. Dann kommt Vitamin C hinzu, Meerwasser und ein sehr, sehr mildes Tensid.

Womit ich drastische Probleme hatte war, dass ich mich mit dieser Formel einfach nie wirklich sauber fühlte. Das "Wasser" ist sehr dick und ölig und zieht einen Ölfilm auf die Haut, wodurch ich mich ehrlich gesagt nach der Anwendung noch schmutziger gefühlt habe.

Vor der Anwendung hatte ich einfach Umweltschmutz und kleine Flusen o.Ä. auf der Haut. Was einem eben so in 24 Stunden begegnet. Und das wollte ich von der Haut nehmen. Doch nachdem ich das Wasser angewendet habe, war meine Haut beschwert und hatte diesen öligen Film, der sich schmutziger anfühlte, als die eigentlich zuvor schmutzige Haut selbst.

Ich kann die Formel zwar irgendwo nachvollziehen; man möchte hier das "Oil Cleanser"-Prinzip mit Mizellen verbinden, also im Grunde genommen die 2-Cleanser-Routine auf ein Produkt reduzieren. Ich finde aber, dass das falsch angegangen wurde.

Es ist natürlich super praktisch, den klassischen Cleanser und den Oil Cleanser in einer Formel zu haben, das Problem besteht aber darin, dass sich die Haut danach nicht wirklich sauber anfühlt.

Ein großes Problem sehe ich auch darin, dass beim Oil Cleansing das Öl wieder von der Haut genommen wird. Im Anschluss wird noch einmal mit einem tensidhaltigen Reiniger, meistens ein Gel oder Schaum, die Haut gereinigt.

Bei diesem Wasser hier verbleibt aber alles auf der Haut. Sowohl die synthetischen Mineralöle, als auch die restlichen Stoffe. Im Grunde genommen soll das die Creme im Prinzip ersetzen, aber auch das finde ich eher fatal.

Ein weiteres Problem war außerdem die Flasche selbst. Es ist schlichtweg unmöglich, das Wasser sauber aus der Flasche zu nehmen. Es läuft überall an den Seiten raus, selbst wenn ich ein XXL Pad verwende.

Die Flasche scheint einfach nicht richtig abzuschließen und die Öffnung ist nach innen gekehrt, sodass das "Wasser" vor dem eigentlichen entnehmen sammelt ("poolt"), wodurch alles eben überall hin läuft.

Fazit

Im Grunde genommen finde ich das Prinzip ganz cool gemacht, aber ich würde dieses Wasser keinesfalls verwenden. Es belastet die Haut, die Reinigung finde ich nicht wirklich gründlich und das Hautgefühl finde ich auch nicht angenehm.

Für mich fehlt hier ein "echter" reinigender Effekt. Damit Makeup aufzulösen ist soweit in Ordnung (wobei bei wasserfestem Mascara schon alles aufhört), aber als richtige Reinigung empfinde ich das Wasser einfach als nicht ausreichend.

Dazu kommt dann noch der Einsatz von Duft- UND Farbstoffen, was ich in einem Reiniger niemals und wirklich niemals gut heißen kann. Für mich ist das Ganze einfach ein Flop.

Inhaltsstoffe

Aqua, Dimethicone, Paraffinum Liquidum, Pentylene Glycol, Isohexadecane, Sea Water, Sodium Bicarbonate, Sodium Chloride, Sodium Hyaluronate, Ascorbyl Glucoside, Decyl Glucoside, Butylene Glycol, Tetrasodium Glutamate Diacetate, Sodium Hydroxide, Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin, Parfum, CI 61565.

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

 8720572620995

Produkttransparenz

Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Spanien
Hersteller: A&S IN BRANDS S.R.L.
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PET

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Tesori d'Oriente Flüssigseife Hammam

 

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Über die Rossmann App gab es 20% Rabatt auf alle Tesori d'Oriente Flüssigseifen. Sie waren sogar im Angebot, sodass ich statt der vollen 2,95€ etwa 1,50€ bezahlt habe. Ein guter Preis zum ausprobieren, wie ich finde.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Arganöl
  • Bergamottenextrakt

Die Basisformel ist ziemlich einfach gestaltet. SLES, Cocamidopropyl Betaine (CMPB) und Disodium Laureth Sulfosuccinate für eine gründliche Reinigung und einen möglichst starken Schaum, eine hohe Dosis Parfum, Arganöl und Bergamottenextrakt als pflegende Komponente - beide sogar in einer scheinbar ziemlich hohen Konzentration.

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Kommen wir erst einmal zum Duft, den alle, die die Seife ausprobiert haben, unfassbar gut fanden. Der Duft hat richtige Fans in meinen Besuchern gefunden. Er ist sehr würzig, kräftig, pudrig und schön warm. Eine wirklich perfekte orientalische Duftmischung.

Die Konsistenz ist sehr angenehm, leicht cremig, aber noch gut flüssig, sodass die Seife sofort stark aufschäumt. Der Schaum ist dabei schön reichhaltig, aber auch luftig. Er ist nicht so dick, wirkt aber wie eine cremige, dicke Schaumseife.

Die Reinigung gefällt mir ausgesprochen gut. Die Hände werden sehr gründlich und tiefgehend gereinigt, auch starke, unangenehme Gerüche, wie von Zwiebeln oder Knoblauch, werden in einer einzigen Anwendung restlos entfernt.

Die Pflegewirkung ist auch deutlich besser als bei den meisten anderen Marken. Die Seife trocknete meine extrem trockene Haut nicht aus und auch sonst habe ich keine Beschwerden über die Seife erhalten. Die Haut fühlt sich nach der Anwendung auch deutlich gelassener und besser an, als beispielsweise Balea-, ISANA- oder NIVEA-Seifen.

Fazit

Ich bin alles in allem wirklich sehr begeistert. Zwar ist der Preis von 2,95€ pro Flasche auf Dauer etwas hefty, aber ich muss sagen, dass die Seife im Vergleich zu vielen anderenSiefen deutlich milder und pflegender ist.

Interessant finde ich das, weil die Duschen bei mir komplett durchgefallen sind. Man hat also scheinbar die Seifen reichhaltiger und pflegender gestaltet. Das ist natürlich gut bei häufigem Händewaschen, aber trotzdem ungewöhnlich. Von mir gibt es auf jeden Fall eine positive Empfehlung.

Inhaltsstoffe

AQUA, SODIUM LAURETH SULFATE, SODIUM CHLORIDE, COCAMIDOPROPYL BETAINE, PARFUM, ARGANIA SPINOSA KERNEL OIL, CITRUS AURANTIUM AMARA FLOWER EXTRACT, LAURYL GLUCOSIDE, DISODIUM LAURETH SULFOSUCCINATE, PEG-7 GLYCERYL COCOATE, GLYCERIN, SODIUM LAUROYL GLUTAMATE, STYRENE/ACRYLATES COPOLYMER, TETRASODIUM GLUTAMATE DIACETATE, LACTIC ACID, POTASSIUM SORBATE, SODIUM BENZOATE, BENZYL ALCOHOL, LIMONENE, LINALOOL.

Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

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Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik

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Inhalt: 300ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: Viale Europa / Lornamead GmbH
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elkos Fuß & Bein Eisgel

Ich hatte euch vor kurzem über den Fussbalsam von efasit berichtet, von dem ich ja überhaupt nicht begeistert war. Stattdessen entschied ich mich daher mal beim EDEKA nebenan vorbei zu schauen um zu gucken, ob sie vielleicht ein duftendes Gel oder Ähnliches haben. Und dort habe ich dann das Fuß & Bein Eisgel von elkos gefunden.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Alkohol
  • Hamameliswasser
  • Menthol
  • Ackerminzenöl
  • Allantoin
  • Eukalyptusöl
  • Niedere Scheinbeerenöl
  • Grünminzeöl
  • Pfefferminzöl

Das Gel hat eine alkoholbasierte Formel, in der mehrere ätherische Öle gelöst sind, darunter aus Ackerminze, Grüner Minze, Eukalyptus und Pfefferminze, sowie Hamameliswasser, Menthol und Allantoin.

Das ergibt zusammen eine adstringierende, desinfizierende und durch die Kombination aus Minz-, sowie Eukalyptusöl und Menthol eine sehr kühlende und erfrischende Wirkung - zumindest theoretisch.

Zuerst das Gute: die extrem hohe Menge an Alkohol wirkt tatsächlich desinfizierend und durchblutungsfördernd. Das Alkohol dringt in die Haut ein und entfernt einen Großteil von Keimen, was gerade in einem Kliniksetting von Vorteil ist.

Der Duft ist dabei sehr alkoholisch angehaucht, aber nicht zu extrem. Die erfrischenden Düfte aus Minze und Co. wirken sehr angenehm frisch und haben einen leicht kühlenden Duft, der sogar in der Nase leicht abkühlt.

Nicht ganz so gut umgesetzt ist aber die Haltbarkeit der Düfte. Denn obwohl sich ätherische Öle in Alkohol sehr wohl fühlen, hat die Konzentration nicht ausgereicht, um die Haut langanhaltend zu erfrischen. Schon nach weniger als einer Stunde war der größte Teil des Duftes verschwunden.

Da ich mir das Gel eigentlich als potente Duftbombe für Käsefüße gekauft habe - und die Inhaltsstoffe auch in der Lage dazu sind - war ich natürlich enttäuscht. Aber Hauptzweck und Kaufanreiz ist ja etwas anderes: der kühlende Effekt.

Aber auch hier war die Wirkung enttäuschend. Es gab nur einen leicht erfrischenden Effekt, der aber vor allem auf Basis des Duftes entstand; nicht durch einen tatsächlich kühlenden Effekt.

Sowohl Beine, als auch Füße wurden nicht revitalisiert, erfrischt oder aufgeweckt; sie wurden einfach nur mit ätherischen Ölen überdeckt. Einen wirklich kühlenden Effekt gab es aber überhaupt nicht, auch nicht dieses angenehme Knistern, das man von typischen Eisgelen kennt.

Fazit

Obwohl die Formel eigentlich sehr vielversprechend ist, ist es am Ende nichts anderes als ein besser duftendes Desinfektionsgel. Die hohe Menge an Alkohol wirkt desinfizierend und keimhemmend, hat aber sonst keinen Effekt.

Gut ist zwar die angenehm leichte Konsistenz, die auf der Haut keinen Film bildet und schnell einzieht; das bringt einem aber nichts, wenn man von der Wirkung des Gels nichts hat.

Alles in allem bin ich sehr unzufrieden. Es ist gut für eine Erfrischung zwischendurch, aber etwas langanhaltenderes wäre wünschenswert.

Inhaltsstoffe

AQUA, ALCOHOL DENAT., ISOPROPYL ALCOHOL, PROPYLENE GLYCOL, XANTHAN GUM, HAMAMELIS VIRGINIANA LEAF WATER, MENTHOL, MENTHA ARVENSIS HERB OIL, ALLANTOIN, EUCALYPTUS GLOBULUS LEAF OIL, GAULTHERIA PROCUMBENS LEAF OIL, MENTHA VIRIDIS LEAF OIL, MENTHA PIPERITA OIL, SODIUM HYDROXIDE, LIMONENE, LINALOOL, CI 42090.

Ohne Mikroplastik
Ohne Parabene
Vegan

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Ohne Mikroplastik
Ohne Parabene
Vegan

 4311501680995

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Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Unbekannt / Nicht ausgewiesen
Hersteller: Titania Fabrik GmbH
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Unbekannt.

essence Trend Edition so mesmerizing | Presse

essence trend update: so mesmerizing

Im essence so mesmerizing Trend-Update wimmelt es nur so vor Beauty-Schätzen. Mermaidcore-würdige Texturen, Farben und Designs erinnern an die mythischen und magischen Wunder des Meeres. Auffällige Effekte wie Holo-, Glitzer- und PerlglanzFinishes lassen die Augen, Wangen, Lippen und Nägel strahlen und schimmern. Ein Hauch von strahlendem Highlighter und Rouge sorgt für einen hübschen Look, während glänzende Lippen- und Nagel-Finishes ein Statement setzen. Diesem mesmerizing Beauty-Trend sollte man definitiv Aufmerksamkeit schenken.

Uns ist kein Launchdatum bekannt.

so mesmerizing liquid lip balm
• Pflegender, flüssiger Lippenbalsam in einer einzigartigen Meerjungfrauenform
• Mit Jojoba & Vitamin E
• Schlüsselanhänger-freundliches Design
Um 2,29 € *

so mesmerizing eye & face highlighter glaze
• Holografische Puderperlen verleihen einen schillernden Glow
• Für einen transparenten Glanzeffekt auf den Augen und im Gesicht
• Einfach mit den Fingern auftragen und mit einem Make-up-Schwämmchen oder Pinsel verblenden
Um 3,79 € *

so mesmerizing colour-changing lipstick
• pH-reaktiver Lippenstift, der die Lippen in einem natürlichen Rosaton färbt
• Faszinierende Kappe mit beweglichem, schwimmendem Glitzer
Um 3,29 € *

so mesmerizing shimmer lip oil
• Pflegendes Lippenöl mit 3D-Schimmer-Effekt
• Für superweiche, glänzende Lippen
Um 2,99 € *

so mesmerizing blush stick
• Cremiger Rouge-Stick für rosige, strahlende Wangen
• Mit dezentem Schimmer
• Praktische Stick-Anwendung
Um 2,99 € *

so mesmerizing hydrogel eye patches
• Feuchtigkeitsspendende und erfrischende Eye Patches in Form einer Meerjungfrauenflosse
• Mit Hyaluronsäure und Vitamin C
• Sorgt für einen Wake-up Eye-Effekt
• Dermatologisch getestet
Um 1,99 € *

so mesmerizing nail polish
• Für einen hübschen Perlglanz-Nagel-Effekt
• Perfekt zum Kreieren des “Glazed Donut”-Nail Trends
• Semi-transparentes Finish
Um 1,99 €*

so mesmerizing glitter top coat
• Rosafarbener holografischer Glitter Top Coat
• Transparentes Finish
Um 2,29 € *

*Unverbindliche Preisempfehlung

L'Oréal Paris Bright Reveal Dark Spot Hauterneuerndes Peeling

 

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Ich hatte euch im Beitrag zu Perwoll bereits angeteasert, dass ich es mit zwei Konzernen aufnehme. Zum Einen Henkel, zum Anderen L'Oréal Paris.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Milchsäure
  • Glykolsäure
  • Gluconolactone
  • Salicylsäure
  • Mandelsäure

L'Oréal hat es in dieser Produktserie mal wieder geschafft nicht nur fünf Jahre allen anderen hinterher zu hinken, sondern es auch gleich wieder schlechter zu machen als alle anderen.

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Das Dark Spot Peeling klingt eigentlich vielversprechend und die aktiven Säuren, ein Mix aus AHAs, BHA und PHA, sind hochwertige, effektive Schälmittel, die dunkle Pigmentflecken sehr einfach aufhellen und den Teint ausgleichen können.

Doch wie so oft hat L'Oréal sich mal wieder selbst ruiniert. Ich kenne keine andere Marke, die es mal für mal, Launch für Launch hinkriegt, alles schlecht zu machen. Die Bright Reveal Serie ist Glanzstück dieser Misere und ganz besonders dieses Peeling.

Die Basis ist nicht nur vergällter Alkohol (Alkohol steht als erster Wirkstoff in der Auflistung), sondern auch noch vollgepackt mit so viel Müll, dass es mich wundern würde, wenn jemand keine allergische Reaktion bekommt.

Das Peeling ist nicht nur - entgegen ALLER Dermatologen weltweit - parfümiert, sondern enthält auch noch richtig schön viel Glittermüll. Denn das Peeling ist voll mit Mica, einem Schimmer, und Farbstoffen.

Dazu kommt dann auch noch die wohl dümmste Verpackung überhaupt. Die Flasche ist nicht nur wahnsinnig dämlich gestaltet, sie ist auch nervig.

Zunächst muss man die Flasche nach unten halten, die Kappe abnehmen und dann am Plastikhals drücken, um das Peeling zu nehmen. Es sieht wirklich so aus, als würde man eine Kuh melken.

Die peelende Wirkung ist eigentlich ganz okay, aber das nachwirken ist immens. Die Haut ist extrem gereizt, gerötet und teilweise stark brennend; ein synthetischer Füllstoff, namentlich Ethyl Menthane Carboxamide (Markenname WS-23), soll dafür sorgen, dass man das Ganze gar nicht so schlimm findet. Es ist ein Kühlmittel.

Und dennoch schafft es das Peeling über Wochen hinweg die Hautschutzbarriere so krass anzugreifen und zu schädigen, dass man pro Anwendung Wochen braucht, um wieder zum Ursprungszustand zurückzukehren.

Es gibt wirklich wenige Produkte, bei der sich meine Haut so sichtlich gewehrt hat. Die Haut wurde vollkommen ausgetrocknet, überreizt, überanstrengt und in ihrer Grundfunktion komplett gestört.

Es hat Wochen gedauert, die Schutzbarriere der Haut wieder aufzubauen. Und das nach gerade einmal zwei Anwendungen innerhalb von drei Wochen.

Vom "erneuerten Hautbild" konnte ich übrigens nichts sehen. Mein Gesicht fiel nämlich eher durch kirschrote Flecken und Angeschwollenheit auf.

Zugleich lügt L'Oréal - wie immer - in einer Art und Weise, die fast schon belustigend ist.

L'Oréal sagt eine Verbesserung innerhalb von einer Woche voraus, jedoch nur wenn das Peeling vier mal pro Woche verwendet wird. L'Oréal empfiehlt jedoch selbst, dass Peeling nicht mehr als einmal pro Woche anzuwenden.

Ich möchte einmal festhalten: bei einer viermaligen Anwendung pro Woche würdet ihr eure komplette Hautschutzbarriere unumkehrbar zerstören. Ihr würdet so tief in die Haut gehen, dass ihr über Schichten hinweg Entzündungen auslöst.

Das Ergebnis wären schwerste Verbrennungen, unfassbare Schmerzen und extreme Empfindlichkeit, und das über Monate hinweg. So ein Peeling sollte - nun gut, das von L'Oréal gar nicht, aber im Allgemeinen - höchstens alle 10 Tage angewendet werden, und das ist häufig schon zu viel.

Bei den meisten Menschen, selbst mit Narben und Pigmentflecken, reicht die Anwendung zwei bis drei mal pro Monat vollkommen aus, um das Hautbild nachhaltig zu verbessern.

Noch dämlicher: L'Oréal empfiehlt seinen eigenen Lichtschutz. Auch den habe ich über trnd kennenlernen dürfen und auch wenn er etwas besser war, fiel er ebenso durch. Ich zitiere:
Insgesamt sehe ich einfach keine Vorteile gegenüber einem klassischen Vitamin C-Serum und einer guten, ausgewogenen Tagespflege mit LSF. Vor allem der Einsatz von Duftstoffen ist immer kritisch, wenn es um schützende und optimierende Wirkstoff-Kosmetik geht.

Ich fand persönlich ein Vitamin C-Serum am Abend aufgetragen und das trennen meiner Tages- und Nachtpflege besser als mit diesem Fluid. Denn Seren bieten vor allem den Vorteil, dass es sich (bei einer guten Marke) um einen reinen Wirkstoff in einer neutralen Formel handelt - ganz ohne Schnickschnack. Dadurch wirkt der Wirkstoff ungehemmt und besonders effektiv.

Also: Ich finde schon ein Schritt in die richtige Richtung; die Formel ist deutlich minimalistischer und effektiver konzentriert als es von L'Oréal Paris üblich ist - dennoch nichts, was man nicht schon in einer effektiven Form großflächig findet.

L'Oréal Paris REVITALIFT Clinical Anti-UV Fluid LSF50+

Fazit

Ich kann nur so dringend von diesem Peeling abraten, wie es nur geht. Es gibt so effektive, hochaktive Peelings, die nicht nur einen Bruchteil von L'Oréal's Preis kosten, sondern auch noch effektiver, sanfter und alles in allem besser sind. Und dabei meine ich auch The Ordinary, aber nicht nur. Auch wenn The Ordinary zum Standard erhoben wurde, es gibt inzwischen noch sanftere Peelings.

Dieses Peeling wird eure Haut einfach nur wegätzen. Und bei dm, Müller und Co. sehe ich schon wieder nur positive Bewertungen. Und diese muss ich kritisch sehen. Denn das Peeling hat bei meiner Haut, die seit über 10 Jahren chemische Peelings anwendet und verträgt, heftigste Reaktionen ausgelöst.

L'Oréal wird mit jedem Launch schlechter und das hier ist eines der neuesten Fails.

Hier sind deutlich bessere Empfehlungen auf Amazon.

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Wichtig bei allen: Achtet darauf, dass KEINE DUFTSTOFFE, KEINE ÄTHERISCHEN ÖLE, KEIN RETINOL ODER RETINOIDE, sowie KEINE FARBSTOFFE enthalten sind.

Retinoide erhöhen die Wirksamkeit viel zu stark, sodass ihr am Ende beim gleichen Ergebnis wie mit L'Oréal herauskommt. Der Rest sollte selbsterklärend sein.

Inhaltsstoffe

AQUA • ALCOHOL DENAT. • LACTIC ACID • GLYCOLIC ACID • GLUCONOLACTONE • PROPANEDIOL • SODIUM HYDROXIDE • GLYCERIN • SILICA • SALICYLIC ACID • MICA • MANDELIC ACID • POLYACRYLATE CROSSPOLYMER-6 • CI 77891 / TITANIUM DIOXIDE • HYDROXYETHYLCELLULOSE • ETHYL MENTHANE CARBOXAMIDE • NIACINAMIDE • XANTHAN GUM • PARFUM • TRISODIUM ETHYLENEDIAMINE DISUCCINATE • CI 19140 / YELLOW 5 • CI 42090 / BLUE 1

Ohne Parabene

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Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Parabene

 3600524122911

Produkttransparenz

Inhalt: 25ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH
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Verpackungsmaterial

PAP-21
FSC

Recyclinganteil

Unbekannt.

Perwoll Renew Color Waschmittel

 

Dieses Produkt wurde uns freundlicherweise von Perwoll zur Verfügung gestellt.

Zur Webseite von Perwoll

Es ist selten, dass einem beim schreiben eines Beitrags wirklich wütend und heiß wird. Heute schreibe ich gleich zwie solcher Beiträge, einen für L'Oréal, einen für Henkel. Mit letzterem starten wir heute.

Perwoll war schon immer eine überteuerte Marke, die ihre Versprechen wenn überhaupt nur halbwegs erledigen konnte. Die Marktanteile liegen daher nach wie vor bei Marken wie Lenor, Spee und Persil.

Und Henkel scheint es finanziell ganz schön schlecht zu gehen. Ebenso wie L'Oréal hebt der Weltkonzern seine Preise erheblich an, teilweise um das Doppelte, und entfernt gleichzeitig auch immer mehr Produkt aus seinen Flaschen.

Perwoll ist das bislang schlechteste, am meisten lügende und verzogenste Waschmittel, dass mir je vor die Augen gekommen ist.

Dazu muss man erstmal bei den Basics anfangen: Schon die Formel ist ätzend. Perwoll setzt hier auf Isothiazolinone, sehr stark sensibilisierende Konservierungsmittel, gegen die viele Menschen eine Allergie haben oder entwickeln; außerdem Phosphonate.

Keiner der Stoffe ist faserpflegend, es gibt auch nichts, was sich tatsächlich um die Fasern legen könnte. Denn alle Inhaltsstoffe sind wasserlöslich und werden spätestens mit dem Schleudergang aus der Wäsche herausgerungen.

Dann kommt Fakt 1: Es gibt keine leuchtenderen Farben. In diesem Test habe ich wirklich viel Zeit investiert und drei Kleidungsstücke immer und immer wieder ausschließlich mit Perwoll gewaschen, den Rest mit Dash oder Spee.

Es ließ sich während der gesamten Zeit kein Unterschied erkennen. Die Farben waren weder leuchtender, noch war die Oberfläche glatter oder weicher. Diese Claims sind absolut gelogen.

Preislich bewegt ihr euch pro Waschladung alleine für das Waschmittel um 70 Cent. Etwa viermal so viel das nächstgelegene Marken-Waschmittel.

Denn Henkel betrügt hier auf eine so widerlich-dreiste Art und Weise, wie man es selten erlebt. Denn eine "Waschladung" ist bei Perwoll gerade einmal 2kg. Für eine 6-8kg Maschine, also die Ladung, die in gut 8 von 10 Haushalten mit einer Ladung gewaschen wird, sind etwa 135ml bei normaler Wasserhärte und normaler Verschmutzung notwendig.

Aus den ausgelobten 27 Waschladungen werden dadurch mal schnell nur 10, bei 8kg Maschinen sogar 8. Im schlimmsten Fall erhöht sich der Preis also nochmal auf rund 87 Cent pro Waschladung.

Gut ist der Duft, aber keinesfalls rechtfertigend für einen solchen widerlich überteuerten Preis. Auch die Waschleistung ist nicht besser. Die Kleidung wird "normal sauber", etwas, dass auch das billigste Waschmittel genauso gut hinbekommt.

Ich weise dazu auch gerne nochmal auf das Waschmittel von Aldi hin, dass die beste Waschleistung erzielt hat. Kein einziges Markenprodukt, und vor allem Perwoll, konnten nicht an die Waschleistung herankommen.

Fazit

Das ist eine der schlimmsten Verbrauchertäuschungen, die ich je erlebt habe. Henkel kann mich wirklich mal am allerwertesten. Dann sollen sie sich lieber auf ihr Persil konzentrieren. Das ist zwar auch komplett überteuert, hat aber wenigstens eine verlässliche Qualität. Etwas, das hier nicht gegeben ist.

Das Waschmittel ist vollkommen überteuert, hat eine nahezu exakt gleiche Formel wie jedes andere Billo-Waschmittel und kann keinen einzigen der Claims erfüllen. Ein Produkt, bei dem man sich gerne fragen darf, "Warum habe ich das gekauft?"

Inhaltsstoffe

5-15%: anionische Tenside, <5%: Seife, nichtionische Tenside, Phosphonate. Weitere Inhaltsstoffe: Duftstoffe (Citronellol, Hexyl cinnamal), Konservierungsmittel (Benzisothiazolinone, Methylisothiazolinone), Enzyme.

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Buntwäsche, 20°-60°C.

Wichtige Merkmale und Hinweise

 4015200033679

Produkttransparenz

Inhalt: 1,35L / 27 WL
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Henkel AG & Co.KGaA
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Verpackungsmaterial

PE-HD

Recyclinganteil

Unbekannt.

Schauma Feuchtigkeitsspendende Multitalent-Kur 5 & 5

Ich glaube viele von euch warten schon auf zahlreiche Reviews zur neuen Schauma-Pflege oder haben sich bislang schon viele Rezensionen angeschaut. Ich bin absolut keine Befürworterin für Schauma-Produkte, aber die Formel hier fand ich sehr interessant.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Cetearyl Alcohol
  • Behentrimonium Chloride
  • Distearoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate>
  • Aprikosenöl
  • Sheabutter
  • Reisextrakt
  • Stearamidopropyl Dimethylamine
  • Silikonöl
  • Cetrimonium Chloride
  • Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride

Schauma, bzw. Schwarzkopf, hat hier wirklich fast schon eine Revolution mit ihrer Marke gestartet. Denn kein einziges Schauma-Produkt enthält eine so qualitativ hochwertige Formel, wie diese Multitalent-Kur.

Neben bekannten Haarpflegern wie Behentrimonium Chloride und natürlichen Fetten aus Aprikose und Sheanuss, gibt es auch noch Reisextrakt und erst danach Silikonöl.

Das Ergebnis ist ein komplett anderes Haar- und Anwendungsgefühl, als man es von Schauma kennt oder gekannt hat. Die Kur verhält sich komplett anders und ist ausnahmsweise mal keine Formel, die einfach nur das Haar beschwert.

Kommen wir aber erst zu den Basics. Die Haarkur hat eine sehr dickflüssige Konsistenz und eine typische creme-weiße Farbe. Der Duft ist angenehm süßlich und fruchtig, nicht zu stark, nicht zu schwach.

Im Haar aufgetragen lässt sich die Haarkur sehr einfach verteilen und einmassieren; es ist ziemlich einfach dabei eine gleichmäßige Verteilung zu erzielen. Dabei reicht ein kleiner Klecks für ziemlich viel Haar aus.

Die Kur habe ich vorwiegend als Kur oder als schnelle Intensiv-Spülung verwendet. Selten mal als Leave-In Pflege und nie als Pflege, dass im feuchten Haar verbleibt. Grund dafür ist einfach die lange Zeit, die das Haar durch das zusätzliche Wasser beschwert wird.

Und was soll ich sagen? Ich finde die Kur wahnsinnig, wahnsinnig gut. Sie duftet sehr angenehm, die enthaltenen Wirkstoffe sind sehr hochwertig und auch das Ergebnis lässt sich zeigen.

Das Haar lässt sich direkt nach der Anwendung hervorragend gut kämmen, hat keine Knötchen und hat eine angenehm gleichmäßige, ebene Struktur.

Nach dem föhnen fühlt sich das Haar angenehm weich und geschmeidig an, die Spitzen sind nicht trocken oder pieksig und es hat einen sehr angenehmen, natürlichen Glanz.

Auch das enthaltene Silikon fungiert optimal. Es ist gering konzentriert und beschwert das Haar überhaupt nicht. Es hilt aber mit einem schützenden Film dabei, das Haar über die Anwendung hinaus weiter zu schützen.

Fazit

Bei mir war es z.B. so, dass ich trotz immens geschädigtem, mehrfach chemisch behandeltem und blondiertem Haar, die Kur nur etwa einmal alle ein bis zwei Wochen anwenden musste.

Die Wirkung hielt überraschend lang an und das, wie zuvor gesagt, ohne das beschwerende Gefühl langanhaltend verbleibender Inhaltsstoffe, die sich auf das Haar legen.

Ich bin wirklich unfassbar beeindruckt und sehr positiv überzeugt von der Formel und frage mich schon jetzt, wie die Konkurrenz reagieren wird. Denn eine so effektive und gute Kur wie diese hier, die gerade einmal drei Euro kostet, wird den Markt sicherlich ein bisschen aufbrechen.

Inhaltsstoffe

Aqua, Cetearyl Alcohol, Isopropyl Myristate, Behentrimonium Chloride, Distearoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate, Prunus Armeniaca Kernel Oil, Butyrospermum Parkii Butter, Panthenol, Oryza Sativa Extract, Stearamidopropyl Dimethylamine, Cetyl Palmitate, Dimethicone, Parfum, Phenoxyethanol, Isopropyl Alcohol, Citric Acid, Methylparaben, Cetrimonium Chloride, Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride, Hexyl Cinnamal, Glycerin, Linalool, Limonene, Benzyl Salicylate, Benzyl Alcohol, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, Sorbic Acid

Ohne Farbstoffe
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Normales bis trockenes Haar.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Farbstoffe
Vegan

 4015100805024

Produkttransparenz

Inhalt: 300ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Schwarzkopf & Henkel a division of Henkel AG & Co. KGaA
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

Verpackungsmaterial

Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.

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Slugging: Wie aus Diskriminierung ein Trend wurde

Viele von euch können den Trend wahrscheinlich nicht mehr ausweichen. Slugging, also das exzessive auftragen von Petrolatum ("Vaseline") oder petroleumhaltigen Produkten, ist einer der meist diskutiertesten Trends, der seinen Ursprung, wie immer, in Rassismus hat.

Zunächst einmal müssen wir uns die Basics anschauen. Der Begriff "Slugging" ist neumodern und er taucht eigentlich alle Jahre wieder auf. Schon zu Zeiten von Vine gab es Referenzen zum "Slugging". Der Name selbst ist aber relativ neu, wenn auch schon ein paar Jahre alt.

Ursprung

Wie aus Slugging ein Trend geworden ist, ist - wie so häufig - das abschauen bei People of Color. Früher, gerade zu Hochzeiten des Rassismus, u.a. auch schon in den 60er Jahren, war es für PoC Kinder verpöhnt, trockene, raue, "graue" Haut zu haben. Kinder wurden als ungepflegt angesehen.

Um dem entgegen zu kommen benötigte es ein Mittel, dass günstig ist und bis zu einem gewissen Grad auch "versteckend" wirkt. Petrolatum war überall vorhanden und war schon bei Generationen vor den der Mütter ein beliebtes Hautpflegemittel.

Wurde Petrolatum in einer gleichmäßigen, dicken Schicht auf die Haut aufgetragen, verschwanden die rauen Partien der Haut, die wir bis heute noch unseren Ellenbogen oder Knien kennen. Man sah "akzeptabler" aus.

In vielfachen Reviews, sowie in Videos, in denen Kinder mit ihren Eltern sprechen (z.B. auch auf TikTok), wurde auf diese Form der abstrusen Diskriminierung hingewiesen. So wurden Mütter, die ihre Kinder "ashy" ("aschig") in die Haut brachten, häufig als schlechter angesehen. Um den Idealvorstellungen der Weißen besser gerecht zu werden, wurde durch das überhebliche eincremen versucht, diesen Punkt nicht länger als Angriffspunkt zu nutzen.

Die Bezeichnung "ashy" ist bis heute ein großer Teil des PoC Sprachgebrauchs. Insbesondere in Comedysendungen kann man Sätze wie "Get your ashy Ass, here" bis heute noch häufig antreffen.

@bighomieblocks we be sending our kids to school Vaseline UP 😂😂 AT lease we know they won’t be ashy 😂😂😂😂😂 #reels #comedy #funny #fyp #viral #kids ♬ Lights, Camera, Action! - Remix - Instrumental - Mr.Cheeks

Auch die VOGUE spricht in ihrem Artikel (engl.) über die kulturelle Siginifikanz von aschiger Haut. Der Begriff Slugging ist neumodern in dem Sinne, dass jemand dieser Anwendung einfach einen Namen geben wollte. Da man große Mengen der Petrolatum auf die Haut packt, fiel Slugging als Name passend: "klatschen" á la "Auf die Haut klatschen".

Benefits und Anwendung

Bis heute ist Slugging, oder vielmehr die Anwendung von Petrolatum ein häufig angewendetes Hautpflegemittel.

Petrolatum wirkt okkludierend, also verschließend, auf die Haut. Dadurch wird der transepidermale Wasserverlust stark gehemmt, da die Feuchtigkeit nicht aus der Petroleumschicht herausdringen kann.

Studien haben Petrolatum selbst aber auch hautpflegende Eigenschaften zugeschrieben. Petrolatum kann der Haut bei der Heilung helfen, spendet selbst Feuchtigkeit und ist dank des fehlens von Allergenen nahezu vollständig reizfrei. Petrolatum ist günstig, fällt bei der Produkten von Erdölpräparaten so oder so an und ist zudem in jedem Discounter, Supermarkt und jeder Drogerie erhältlich. Mit Preisen von gerade einmal drei Euro je 100g ist Petrolatum ein günstiges Hautpflegemittel, dass von allen Generationen angewendet werden kann.

Die Anwendung macht den Unterschied

Auf TikTok, Instagram und Co. wird Slugging häufig falsch angewendet. Slugging ist alleine oder über anderer Hautpflege möglich, z.B. Seren oder wirkstoffhaltigen Cremes. Dazu wird maximal die Größe einer Fingerkuppe auf das gesamte Gesicht, Hals und Dekolleté angewendet. Mehr ist nicht nur unnötig, sondern eine Mehrbelastung der Haut.

Desinformationen und Aufklärung

Petrolatum wird jedoch auch eine Vielzahl von Negativität entgegen gebracht. Nahezu alles basiert auf Voreingenommenheit. Für diesen Beitrag haben wir uns mit mehreren Studien und unabhängigen Zusammenfassgungen befasst. Eine große Referenz ist Petroleum jelly: A comprehensive review of its history, uses, and safety, DOI 10.1016/j.jaad.2023.06.010 nicht öffentlich abrufbar. Außerdem die Risikobewertung des BfR.

Kurz zusammengefasst kann mitgeteilt werden, dass Petrolatum in vielfachen Anwendungen (Arzneikosmetika, Wundversorgung, Dekorative Kosmetik (Puder, Foundations, et. al.)) sogar besser abschneidet als pflanzliche Öle, z.B. aus Bäumen, Pflanzen, Blüten, Wurzeln oder Zwiebeln. Die insgesamte Toxizität ist tatsächlich auch weniger vom Mineralöl abhängig, sondern davon, wie der Rest des Endverbraucherproduktes formuliert wurde. Enthält ein Produkt beispielsweise bekannte Allergene, wie Duftstoffe oder ätherische Öle, ist das Risiko erheblich höher, eine allergische Reaktion zu haben. In vielen Anwendungsbereichen ist Petrolatum bis heute das Mittel der Wahl.

Die häufigsten Annahmen

Petrolatum sorgt für Pickel
Diese Annahme ist vollständig falsch. In Studien konnte sogar festgestellt werden, dass Produkte, wie Petrolatum, Papeln und Pusten reduzieren, sowie die Häufigkeit und die Intensität von Ausbrüchen der Akne mildern konnten.

Petrolatum ist gesundheitsschädlich/toxisch
Diese Annahme ist vollständig falsch. Es gibt keine belegbaren Daten für diese Behauptung. Auch das BfR kommt abschließend zu dem Ergebnis, dass eine gesundheitsschädigende Wirkung durch Petrolatum "unwahrscheinlich" ist.
BfR: "Die akute Toxizität von Mineralöl-Destillaten ist gering; so zeigte beispielsweise eine einmalige orale Dosis von 5 g/kg KG eines 100 % Paraffins bei Ratten keine adversen Effekte (CIR 1984)."

Petrolatum löst Allergien aus
Diese Annahme ist vollständig falsch. Allergische Reaktionen auf Petroleumgele, wie Petrolatum, sind extrem selten. Es ist extrem unwahrscheinlich, jemals eine allergische Reaktion auf Petrolatum beobachten zu können.

Petrolatum reduziert die Eigenheilung der Haut
Diese Annahne ist vollständig falsch und gesundheitsschädigend. Petrolatum gilt als Mittel der Wahl bei der Versorgung von Wunden, trockener Haut, Ekzemen und insbesondere therapieresistenten, trockenen Hautzuständen. Petrolatum erhöht die Konzentration der Feuchtigkeit in der Haut, stärkt die Hautschutzbarriere und regt die Haut zur Heilung an.

Petrolatum sollte nicht von Kindern verwendet werden
Diese Annahme ist vollständig falsch. Es gilt sogar das Gegenteil: Mineralöle werden bei der Baby- und Kinderpflege, z.B. in Babyöls sogar bevorzugt. Grund hierfür ist, dass sie weder reizend, noch allergenisierend wirken. Unverträglichkeiten sind deutlich höher bei Produkten, die pflanzliche Öle enthalten. Grund hierfür ist vor allem, dass in so frühen Jahren in der Regel noch keine Allergene getestet werden. Wichtig anzumerken ist jedoch, dass dies ausschließlich Petrolatum und Mineralöle betrifft, die nicht parfümiert wurden.

Anreichungen im Körper
Aromatische Kohlenwasserstoffe ("MOAH") stehen in der Kritik, weil sie sich im Körper anreichern können. Jedoch kommt das BfR zu folgenden Ergebnissen:

    • (...) Die altersabhängige Zunahme der mittleren MOSH-Konzentration deutet auf eine Anreicherung von MOSH über die Zeit im Fettgewebe hin. Allerdings ist hierbei zu berücksichtigen, dass ältere Generationen in jüngeren Jahren in höherem Maße gegenüber Mineralölen über die Nahrung exponiert waren als jüngere Generationen, was neben der Anreicherung über die Zeit zusätzlich die Höhe des Anstiegs mit erklärt. Entzündliche granulomatöse Veränderungen in der Leber von Fischer 344 Ratten sind ein adverser Effekt, der bisher ausschließlich in diesem speziellen Rattenstamm zu beobachten war.
    • Weder mittel- noch hochviskoses Weißöl in Lebensmittelqualität erwies sich in vivo als kanzerogen (Trimmer et al. 2004, EFSA 2009, 2013a)
    • Nach JECFA waren in einer 2-Jahres-Fütterungsstudie an Sprague-Dawley Ratten mit Paraffinwachsen ähnlicher Viskosität (Dosis bis 5800 mg/kg Körpergewicht und Tag) keine kanzerogenen Effekte nachweisbar (Shubik et al. 1962). Unter Berücksichtigung der Ergebnisse für mittel- und hochviskose Weißöle (Trimmer 2004) schlussfolgert die EFSA, dass es für die mikrokristallinen Wachse in Lebensmittelqualität keine Hinweise auf ein kanzerogenes Potential gibt (EFSA 2013b).

In Studien zu dermalen Penetration mit radioaktiven Tracern wurde weder in vitro in der Rezeptorflüssigkeit noch in vivo im Blut Radioaktivität detektiert. Wenn auch hier der Beobachtungszeitraum nicht über 48 Stunden hinausging, so scheinen MOSH über die dermale Expositionsroute kaum systemisch verfügbar zu werden. Einerseits ist offensichtlich, dass MOSH sich im Körper insbesondere durch die Aufnahme über den Gastrointestinaltrakt anreichern können, andererseits gibt es keine eindeutigen Befunde, dass Kosmetika über eine dermale Absorption dazu relevant beitragen würden.

Haarliebe by DominoKati Frischekick Trocken Shampoo

In der Schön für mich-Box von Rossmann war ein Produkt von Haarliebe by DominoKati dabei: das Frischekick Trockenshampoo. Ich wollte die Produkte gerne mal ausprobieren, weshalb das natürlich super für einen ersten Eindruck war.

Das Trockenshampoo ist wirklich extrem simpel formuliert und enthält neben Cetrimonium Chloride keinerlei Pflegestoffe. Anders als bei batiste und vielen anderen Lösungen wird dem Haar also nicht viel gegeben, sondern es wird tatsächlich "nur" erfrischt.

Hierfür verantwortlich ist Reisstärke, die hier jedoch etwas dick ist. Denn beim aufsprühen bildet sich zunächst sofort ein weißer Film auf dem Haar, was dafür spricht, dass die Reisstärke nicht fein genug ist.

Ich habe das Trockenshampoo also reichlich aufgetragen, erst mit den Fingern gut eingearbeitet und im Anschluss lange ausgekämmt, bis es keine sichtbaren Rückstände mehr gab.

Der Duft ist schlichtweg "frisch", ich würde daraus jetzt nicht direkt eine Note heraus erkennen. Er ist aber angenehm und haftet auch für kurze Zeit im Haar an.

Den Effekt des Trockenshampoos fand ich aber leider nicht so gut. Wie ich oben schon geschrieben habe, verwende ich eine ordentliche Menge, um das Trockenshampoo wirklich gleichmäßig verteilen und einarbeiten zu können.

Außerdem wird durch die größere Menge auch dafür gesorgt, dass wirklich jedes Fünkchen Öl aus dem Haar absorbiert und heraus gekämmt wird.

Doch hier war es so, dass der Haaransatz immernoch leicht glänzend und ölig wirkte, während das Haupthaar und die Längen angenehm frisch aussahen. Das ist aber natürlich nicht Sinn und Zweck der Sache.

Fazit

Für mich hat es am Ende nicht für ein gutes Ergebnis gereicht. Ich finde die Formel zu einfach und dann auch nicht richtig entwickelt. Das Öl wird nicht gründlich genug aufgenommen und die Stärke scheint auch nicht so absorbierend zu sein, wie man es von anderen Trockenshampoos kennt.

Am Ende ist der Markt extrem übersättigt mit deutlich besseren Formeln, die teilweise sogar noch weniger Geld kosten. Für mich ist es daher keine Weiterempfehlung kein Nachkauf wert.

Inhaltsstoffe

BUTANE, PROPANE, ISOBUTANE, ALCOHOL DENAT., ORYZA SATIVA STARCH, PARFUM, AQUA, CETRIMONIUM CHLORIDE, BENZYL SALICYLATE, LINALOOL, LIMONENE, GERANIOL, CITRONELLOL.

Ohne Farbstoffe
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Farbstoffe
Vegan

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Produkttransparenz

Inhalt: 200ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Lifestyle Distribution GmbH
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

Verpackungsmaterial

Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.

Recyclinganteil

Unbekannt.