Die süßeste Trend Edition des Jahres:Katjes GRÜN-OHR HASE by essence
„Jes, jes, jes, es ist endlich soweit! essence Beautyprodukte treffen erstmals auf den süßesten Hasen aller Zeiten - herausgekommen ist dabei die innovative Katjes GRÜN-OHR HASE by essence Trend Edition, die vom gleichnamigen berühmten Fruchtgummi inspiriert ist. Sieben vegane Beautyprodukte machen im Katjes GRÜN-OHR HASEN-Look richtig Fun und sind allesamt vom leckeren Katjes-Klassiker angeregt: fruchtiger Geschmack oder Duft, angesagte Jelly-Farben und innovative Texturen.
Warum ist Katjes die perfekte Kooperation für die Beautybrand? essence (mit der Mutterfirma cosnova) ist, genau wie Katjes, ein deutsches Familienunternehmen, das die gleichen, wichtigen Werte teilt: Tierschutz, Klimaneutralität und Diversity. Beide Brands sind – jeweils in ihrem Bereich – echte Trendsetter: Während Katjes seit 2016 bei seinen leckeren Fruchtgummis auf tierische Gelatine verzichtet und mit ihren beliebten GRÜN-OHR-HASEN sogar komplett vegan ist, entwickelt essence seit 2021 ausschließlich Beauty-Produkte mit veganen Inhaltsstoffen.
Auch das Look & Feel beider Brands spricht die gleiche Sprache und eine stylische, junge Zielgruppe an, die bewussten Spaß haben will - mit süßen Snacks und trendigem Make-up und garantiert ohne schlechtes Gewissen! It‘s a match!“
Uns ist nicht bekannt, wann die TE im Handel erscheint! Wir gehen von einem Launch im Juni aus.
Katjes GRÜN-OHR HASE by essence lash & brow gel mascara
Die beliebte lash & brow gel mascara kommt im super cuten Katjes GRÜN-OHR HASE by essence Look dahergehoppelt. Die transparente, vegane Textur fixiert und pflegt nicht nur die Augenbrauen, sondern auch die Wimpern und gibt beiden den perfekten Schwung - für langanhaltende Looks.
Um 1,99€*
Katjes GRÜN-OHR HASE by essence jelly blush
Beauty aus der Tube: Die Gel-Textur des Katjes GRÜN-OHR HASE by essence jelly blush duftet sanft nach Johannisbeeren und sorgt für rosa strahlende Wangen. Mit den Fingern lässt sich der jelly blush ganz einfach auftragen und verblenden. Die mit Squalan angereicherte Formulierung pflegt die Haut - für ein aufgepolstertes, glowy Finish. Um 2,49€*
Katjes GRÜN-OHR HASE by essence jelly face mask
Keep calm and hop on - das ist das Motto der Katjes GRÜNOHR HASE by essence jelly face mask. Einfach zurücklehnen und die angenehm kühlende gel-artige Textur auf der Haut auftragen. Die pflegende Gesichtsmaske spendet Feuchtigkeit und zaubert einen strahlenden Teint - denn auch busy Bunnys müssen mal durchatmen und sich sagen “I don’t carrot at all!”
Um 3,79€*
Katjes GRÜN-OHR HASE by essence glossy sheer lipstick
Glossy Wishes, Bunny Kisses: Für Lippen in einem sanften Pink und wunderschönem shiny Finish sorgt der Katjes GRÜN-OHR HASE by essence glossy sheer lipstick mit dezentem Johannisbeerduft. Dank des schmalen Stifts lässt sich die langanhaltende Textur präzise auf den Lippen auftragen.
Um 2,49 €*
Katjes GRÜN-OHR HASE by essence colour-changing lip glow
Nicht grün hinter den Ohren, sondern auf den Lippen: Die grüne Textur des Katjes GRÜN-OHR HASE by essence colour-changing lip glow passt sich dem individuellen pH-Wert der Lippen an - und färbt sie in einem einzigartigen, natürlichem Pink. Auch für Stupsnäschen ist der pH-reaktive Lippenstift ein Highlight und duftet nach süßen Erdbeeren.
Um 2,99 €*
Katjes GRÜN-OHR HASE by essence jelly lip oil
Das GRÜN-OHR HASE by essence jelly lip oil ist ein echter Allrounder: Das Lippenöl mit Johannisbeeröl verleiht den Lippen ein glossy, nicht-klebendes Finish und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit - für super weiche Lippen, die nach süßen Beeren duften!
Um 2,99 €*
Katjes GRÜN-OHR HASE by essence jelly nail polish
Der perfekte Farbtouch für Hasenpfötchen: Dank des pinkfarbenen jelly nail polish im super sweeten Katjes GRÜN-OHR HASEN Look sieht Nail Art zum Anbeißen aus! Durch die semi-transparente Deckraft und glossy Finish enstehen Trendnails im angesagten Jelly Nails-Look. Der zeichnet sich durch eine leicht getönte Optik aus, bei dem der Nagel noch hindurchschimmert. Jelly auf den Nägeln, Jellies in der Tüte - it’s a match!
Um 1,99 €*
Es gab bislang wenige Produkte in diesem Jahr, bei denen ich mir dachte, "Das muss ich unbedingt probieren". Doch Balea hat es mit mindestens einem geschafft, nämlich dem Trockenshampoo-Schaum "Fresh Up & Style".
Anders als alle trockenen Varianten wird das Haar tatsächlich "feucht gewaschen", denn das "Trockenshampoo" enthält auch ein mildes Tensid auf Basis von Kokos. Dennoch ist auch die Grundbasis hier der Einsatz von Reisstärke, um das Haar zu entfetten.
Ich habe mich ehrlich gesagt extrem darauf gefreut, wie das Trockenshampoo wohl performen würde und hatte nur wenige Tage nach dem Kauf einen Tag, wo ich es gut vertragen konnte. Es war einer der ersten heißen Tage in diesem Jahr und ich kam gut ins schwitzen, war aber morgens schon duschen. Ich wollte also nicht noch einmal duschen.
Stattdessen habe ich mich am Waschbecken mit einem Waschlappen gewaschen und das Trockenshampoo anstelle von Shampoo und Conditioner verwendet.
Das Trockenshampoo kann zwar generell auch ohne föhnen einfach im Haar belassen werden und an der Luft trocknen, ich würde das persönlich aber nicht empfehlen. Dazu gleich mehr. Direkt bei meiner ersten Anwendung habe ich das Trockenshampoo mit einem Föhn getrocknet.
Vor der Anwendung des Trockenshampoo-Schaums. Der Ansatz ist leicht fettig und feucht, Dellen im Haar.
Ansatz und Haupthaar nach der Anwendung. Das Haar ist nicht mehr fettig und weniger glänzend, der Ansatz klar.
Ich habe meine Hand ordentlich mit Schaum gefüllt und in der Stirnmitte durch das Haar bis an die Kopfhaut eingearbeitet und dann etwas weniger in meine Seiten aufgetragen, da ich ja einen Undercut habe und daher nur wenig Haar zum bedecken ist und ich ziemlich schnell an die Kopfhaut gerate.
Im Anschluss habe ich den Schaum, der beim auftragen bereits aufplatzte (wie es auch sein sollte), mit einer groben Bürste durch das Haar und in die Kopfhaut eingearbeitet. Im Anschluss habe ich das Haar noch einmal durchgebürstet, wie ich es nach einer Dusche tun würde.
Mit einer mittelstarken Wärme habe ich das Haar dann kurz durchgeföhnt und gut durchgebürstet. Obwohl sich das alles ziemlich lange anhört, habe ich maximal zwei Minuten für alles gebraucht. Das Ergebnis war erstaunlich gut.
Das Trockenshampoo hat nicht nur Dellen von Haarreif und Haargummis aus dem Haar entfernt, sondern das Haar exakt so frisch aussehen lassen, wie nach einer gründlichen Reinigung und Pflege unter der Dusche.
Die Kopfhaut wurde komplett von Fett befreit und sah wieder richtig frisch aus, unangenehme Gerüche wurden entfernt und das Haar wurde komplett wieder geglättet und "gebügelt", sodass es aussah, als käme man frisch aus der Dusche.
Trocken wirkte das Haar aber auch nicht. Das Haar fühlte sich wahnsinnig angenehm an und behielt einen leichten, schönen Glanz, der so auch nach einer "normalen Wäsche" entstehen würde. Es sah frisch und sauber wie nach Shampoo und Conditioner aus.
Fazit
Es ist, ich glaube, bislang die beste Form eines Trockenshampoos, die ich erlebt habe. Ein extrem großer Vorteil liegt vor allem darin, dass es unmöglich ist, dass sich im Haar weiße Rückstände ablagern. Denn durch die Feuchtigkeit des Schaums wird die Reisstärke aufgelöst und tritt somit nicht als Pulver auf das Haar auf.
Es ist außerdem das einzige Trockenshampoo, dass tatsächlich mit einem fettlösenden und reinigenden Tensid einher kommt. Die brauchen nämlich ein feuchtes Medium, denn als trockenes Pulver sind sie wirkungslos.
Das Ergebnis sind richtig frische, glatte und ebene Haare, die gepflegt, sauber und frisch aussehen. Die Kopfhaut fühlt sich frei und sauber an, Ablagerungen werden gründlich entfernt und auch unangenehmer Fettglanz und Talg werden effektiv entfernt.
Dennoch: ein Trockenshampoo ersetzt niemals eine gründliche Haarpflege. Das Haar sollte regelmäßig gründlich und tiefgehend mit einem effektiven Shampoo gereinigt und gepflegt werden. Ein Trockenshampoo kann vielleicht einen zusätzlichen Tag schenken, sollte aber niemals als Dauerlösung betrachtet werden.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Haartypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
4066447277500
Produkttransparenz
Inhalt: 150ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich wollte mir mal wieder ein paar Spa-Momente gönnen und habe daher bei dm einfach mal geschaut, was es so neues im Gesichtsmasken-Sortiment gab. Dabei ist mir die Fruchtsäure- & Pflegemaske von Balea aus der Hautrein-Serie aufgefallen, die ich gleich mal mitgenommen habe (zusammen mit anderen Masken natürlich).
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Milchsäure
Salicylsäure
(Insgesamt 5% als Komplex)
Panthenol (5%)
Pantolactone
(und)
Sheabutter
Mandelöl
Reiskeimöl
Allantoin
Reitgrasextrakt
Kiefernschwammextrakt
Die Zusammensetzung gefiel mir extrem gut. Anstatt von klassischer Glykolsäure setzt man hier auf die genauso effektive, aber viel, viel mildere Milchsäure zusammen mit ein wenig Salicylsäure. Ich denke, hier hat man bestimmt ein 4:1-Verhältnis verwendet, denn die meisten Masken solcher Art enthalten 1% Salicylsäure, der Rest ist dann der AHA-Anteil. Genau aufgeschlüsselt ist es aber nicht.
Die Maske ist parfümfrei und hat dadurch den klassischen, sehr sauren Duft, der direkt von den Säuren kommt. Er ist überhaupt nicht unangenehm, aber eben auch nicht das leckerste, was man schnuppern kann. Ich fand es aber extrem gut, dass man sich gegen Duftstoffe entschieden hat.
Die Maske ist ein transparentes, sehr dickes Gel, dass sich jedoch sehr einfach verteilen lässt. Es erinnert ein bisschen an ein typisches Reinigungsgel von der Konsistenz her. Und die Wirkung setzte sofort ein.
Für eine relativ geringere Säurekonzentration war das prickeln ganz schön stark. Ich möchte nicht lügen: es ist nicht weit vom 30%/2% Peeling von The Ordinary entfernt. Es ist schon stark, aber überhaupt nicht schmerzhaft oder glühend. Es ist eben... am wirken.
Sofort hat man natürlich keine Ergebnisse gesehen, deswegen gehen wir direkt zur nächsten Maske. Nachdem ich das Gel abgewaschen habe, habe ich die Pflegemaske aufgetragen.
Auch sie kommt ohne Duftstoffe und hat auch einen leicht sauren Duft, aber deutlich weniger als bei der Peelingmaske. Sofort trat ein super angenehmer, kühlender Effekt auf. Ich denke das kommt aber auch davon, dass bis eben Säuren aktiv wirkten und die Haut nun beruhigt wird. Ich kann gleich sagen: weder Menthol noch Pfefferminze werden für diesen Effekt eingesetzt. Sehr intensive wirkung, starkes brennen, jedoch keine schmerzen.
Die Konsistenz ist auch super angenehm, sehr dick, aber einfach zu verteilen mit einer schönen, cremigen Konsistenz. Sie reicht aus, um das gesamte Gesicht in einer ziemlich gleichmäßigen, dicken Schicht einzuhüllen.
Die Formel ist auch richtig, richtig gut und voll mit extrem entspannenden, beruhigenden Stoffen, darunter Mandel- und Reiskeimöl, Allantoin und Sheabutter. Sie alle wirken richtig rückfettend, feuchtigkeitsspendend und immens stark beruhigend.
Die Maske soll eigentlich nur abgenommen und nicht abgewaschen werden, aber ich kann das "Restgefühl" von Masken einfach nicht ausstehen. Ich habe es daher sanft mit einem feuchten Tuch abgetupft, gewartet, bis das Gesicht an der Luft getrocknet ist, meine Creme aufgetragen und bin dann zu Bett gegangen.
In den kommenden Tagen habe ich natürlich genau darauf geachtet, wie sich die Haut verhält. Am nächsten Tag ist mir sofort ein Unterschied aufgefallen: die Haut fing an zu "shedden". Sie war sehr matt und leicht gespannt, was bedeutet, dass das Peeling effektiv gewirkt hat.
Ich muss dazu aber direkt sagen, bevor jetzt alle schreien: wie bei einem Profipeeling war es natürlich nicht. Ich rede hier von der absolut äußersten Schicht. Es war nicht so, als könnte man die Haut abziehen wie bei einem Sonnenbrand. Man hat aber deutlich gesehen, dass sich die toten Hautzellen von der "frischen Haut" gründlich getrennt haben.
Nach der ersten Gesichtswäsche ist schon ein großer Teil entfernt worden und man konnte einen sanften Glow sehen. Am Abend wurde dieser Effekt dann mit der zweiten Reinigung nochmal ein wenig erhöht.
Richtige Ergebnisse hat man aber am darauffolgenden Tag gesehen, also am zweiten Tag nach der Anwendung. Die Haut hatte einen super ebenen, sehr angenehmen, leichte glow-igen Teint; alle Pickel waren ausgetrocknet und man sah eine schöne, straffe Haut.
Am nächsten Tag, also am dritten Tag nach der Anwendung war das Ergebnis dann noch einmal besonders schön anzusehen, weil die Pickel da komplett entfernt wurden (durch die antibakterielle Wirkung der Salicylsäure, die für mehrere Minuten auf der Haut auflag und zusammen mit der Milchsäure in den Pickel eindringen konnte).
Fazit
Wie bei allen Peelings ist das Ergebnis zwar nicht dauerhaft, aber für ein Drogerieprodukt, weit, weit, WEIT mehr als man erwarten kann oder darf. Es ist ein richtig effektives, gründlich wirkendes Peeling, dass tatsächlich tief in die Haut eindringt und ein schön glattes, ebenes Hautbild hervor bringt.
Ich muss auch sagen, dass die Wirkung bzw. der Effekt ziemlich lange anhielt. Ich habe unreine Haut, dass bedeutet, die Pickel würden so oder so in irgendeinem Umfang wieder zurück kommen. Aber für ein oder zwei Wochen hatte ich eine richtig schön glatte, "saubere" Haut komplett ohne sichtbare Ausbrüche.
Ich muss sagen, dass mir die gesamte Experience extrem gut gefallen hat. Die Formel ist nicht nur atemberaubend gut aufgestellt und minimalistisch gestaltet, sondern auch genauso effektiv. Die Peelingmaske tut exakt was sie tun soll und die Pflegemaske beruhigt die Haut durch den dadurch verursachten Stress. Und für einige Zeit verbleibt eine richtig schön strahlende, ebene und glatte Haut.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Glutenfrei
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Parabene
Vegan
4066447071856
Produkttransparenz
Inhalt: 2x8=16ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Dove hat relativ still und heimlich zwei neue Produkte für das Men+Care Sortiment gelauncht: den Hydration Boost Cleanser (bzw. "Face Wash") und eine Feuchtigkeitscreme. Bevor ich mich komplett auf die Serie einläute, wollte ich erst einmal den Reiniger probieren, von dem Dove viel verspricht.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Tensid auf Basis von Kokos und Aminosäuren
Polymere
Kokos- und Stearinsäure
Niacinamid
Die Formel ist etwas sanfter als beim restlichen Dove Men+Care-Sortiment, wo fast ausschließlich auf SLES als Tensid gesetzt wird - außerdem sind die Co-Tenside und Hilfsstoffe etwas milder formuliert; ganz ohne Sulfate kommt das Waschgel aber nicht aus. Immerhin: das mengenmäßig am höchsten eingesetzte Tensid, Sodium Cocoyl Glycinate, ist sehr mild zur Haut.
Wirklich viele Wirkstoffe gibt es aber leider nicht in der Formel. Es ist - wie bei 99% aller Produkte - Glycerin enthalten; abgesehen davon kommen eher leichte Wirkstoffe zum Einsatz, z.B. Coconut Acid und Stearic Acid. Konsistenz- und Filmbildend, auch auf der Haut, wirken hier synthetische Polymere. Sie sorgen dafür, dass sich das Hautbild angenehm anfühlt, außerdem machen sie die Konsistenz des Gels aus.
Zwar setzt man auch Niacinamid ein, dass ist aber so unfassbar weit hinten in der Formel, dass ich anzweifle, dass es über 0,1% kommt. Es liegt weit hinter dem Konservierungsstoff Phenoxyethanol, der bereits auf 1,0% begrenzt ist. Man hätte im Grunde genommen also genauso darauf verzichten können, denn die kleinste Wirkung zeigt Niacinamid erst ab 1,0%.
Auch beim Rest ist man ziemlich klischeebehaftet. Die Konsistenz ist exakt so wie jedes andere Dove Men+Care-Produkt, also ziemlich dick mit einem kräftigen Schaum, der sich etwas cremig anfühlt und natürlich musste es blau gefärbt werden. Auch der Duft schreit "FÜR MÄNNER". Muss wirklich nicht sein.
Nicht einmal der männlichste aller Männer ist zwingend darauf angewiesen, seine Männlichkeit farblich und duftend ins Gesicht geschrien zu bekommen. Außerdem sind beides Dinge, die nicht sonderlich gut ankommen. Sowohl Duft-, als auch Farbstoffe wirken reizend. Auch wenn man sie verträgt, sollten sie von Anfang an nicht dabei sein.
Ich habe das Reinigungsgel trotz aller Probleme ziemlich gut vertragen. Ich muss aber sein, dass es nur bedingt essenzielle Anforderungen erfüllt. Angefangen bei der Formel, die mir einfach zu sehr auf Image geprägt ist, anstatt wirklich etwas wirksames beizutragen.
Hinzu kommt die Reinigungswirkung. Dove gibt explizit an, dass es die Haut nicht austrocknet, aber trotzdem aktiv gegen Schmutz und Unreinheiten wirkt. Und das ist nicht der Fall: es reinigt zwar sehr gründlich, enthält aber keine Wirkstoffe, die tatsächlich explizit gegen Unreinheiten ankämpfen.
Es stimmt zwar, dass die Reinigung sehr gründlich ist, denn die Haut wird sehr gründlich von Ablagerungen und Talg befreit, was in einem angenehmen, leicht mattierten Teint resultiert - aber gegen zugrundeliegende Probleme wirkt es eben nicht an.
Ich muss aber zugeben, dass Dove mit seiner feuchtigkeitsspendenden Wirkung halbwegs recht hat. Ich finde zwar nicht, dass es unbedingt Feuchtigkeit spendet, aber doch, dass es Feuchtigkeit bewahrt. Während der gesamten Anwendungszeit gab es nicht einmal Probleme mit Spannungsgefühlen.
Leider muss ich aber alle unreinen und fettigen Hauttypen und -zustände enttäuschen: innerhalb von zwei Wochen hat sich mein Hautbild sichtbar verschlechtert. Es kam zwar nicht zu starken Entzündungen, aber doch zu vielen, kleinen Pickeln, vor allem im Bereich der Stirn und Schläfen - also den typischen "Aknespots".
Fazit
Ich muss sagen, dass Dove ein wenig in die richtige Richtung geht. Vor allem hat es mir gefallen, dass man die Menge an Sulfaten erheblich reduziert und auf viel mildere Tenside gesetzt hat. Doch bei den Grundproblemen hat sich Dove kein Stück verbessert.
Während Dove das "weibliche Sortiment" mit all den schönen Duften und Duschen immens verbessert und die Formel extrem überarbeitet hat, setzt man bei Dove auf die alten Formeln, die heute kaum noch überhaupt neu ins Sortiment aufgenommen werden. Es kommt wirklich selten vor, dass eine Marke mit einer "neuen Formel" wirbt und auf Sulfate und Polymere setzt. Das ist schon fast einzigartig.
Ich bin ganz ehrlich: die meisten Reinigungsgele haben eine bessere Formel. Wirklich. Selbst alteingesessene Marken wie NIVEA haben mildere oder mindestens mehr überlegte Formeln. Und: ich kann bei Männerhaut grundlegend nichts mehr empfehlen, als die Creme-zu-Schaum Reinigung für trockene Haut von CeraVe; und für alle anderen Hauttypen das schäumende Reinigungsgel.
Denn die beiden Formeln sind komplett Unisex und gehen auf extrem viele Probleme ein, die bei Männerhaut häufig anzutreffen sind. Und ehrlich gesagt: auf den Milliliter-Preis herunter gerechnet ist CeraVe teilweise sogar günstiger.
Also: Man kann mal zugreifen, wenn man auf Reisen seine Pflege vergessen hat, aber nur weil Neu drauf steht, muss man nicht unbedingt hingreifen oder sich anbinden. Hier wurden extrem viele Möglichkeiten komplett ausgelassen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Parabene
Ohne Silikone
8886467067501
Produkttransparenz
Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Thailand
Hersteller: EcoMundo / Unilever SA Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Wilkinson hat ganz schön viel Marketing für ihre neue Barber Style-Serie betrieben. Es gab Online-Aktionen, z.B. bei Amazon, Aktionen in Supermärkten und Drogerien und eben auch mit PAYBACK. Und da habe ich z.B. zugegriffen. Denn auf den Kauf gab es 40- oder 50fach-Punkte und somit 20% bzw. 25% Rabatt bei dm. Ein ziemlich guter Deal; aus 10 Euro werden dadurch 8 bzw. 7,50.
Ich fand die Serie extrem ansprechend. Die Formeln sahen nicht nur ziemlich gut aus (z.B. auch bei der Gesichtscreme), sondern auch das Design. Das minimalistische Design, dass tatsächlich sehr an Marken wie American Crew erinnert, sieht extrem schick und hochwertig aus. Und auch das Design des Rasierers gefiel mir sehr.
Überraschend war aber auch, dass man bei den Klingen auf ein anderes Design und auf eine andere Verarbeitung gesetzt hat. Der Zwischenraum ist etwas enger und die Klingen sind auch etwas schräger angesetzt. Sie sind eher Lamellen, als klassisch neben- bzw. übereinander platziert.
Wo ich mir Sorgen gemacht habe, war beim Gleitstreifen. Denn Wilkinson hat sich hier auf gefährliches Terrain begeben. Statt eines "echten" Gleitstreifens hat man auch hier auf diese dünne, enge Lamelle gesetzt, die angeblich irgendetwas tun soll. Ich habe dieses Konzept aber schon vielfach kritisiert. Beim Wechsel bei Gillette Venus vor ca. zehn Jahren, aber auch bei nahezu allen Eigenmarken bis hin zur Amazon-Brand.
Denn während man durchaus behaupten kann, dass sich echte Gelpools ein wenig schneller aufbrauchen, muss man auch einfach zugeben, dass diese dafür aber auch viel effektiver wirken. Denn bei den Gleitstreifen, wie sie jetzt auch hier eingesetzt werden, wird kein Film gebildet. Es soll zwar dazu beitragen, dass die Klinge besser über die Haut fährt, aber das stimmt einfach nicht.
Mir sind viele Dinge aufgefallen, die - wie ich finde - sich beim Barber Style-Rasierer gegenüber klassischen Serien wie Hydro 3 und Hydro 5 verschlechtert haben.
Zu allererst ist mir sofort aufgefallen, dass die Klingen deutlich weniger scharf sind. Sie gleiten auch nicht so effektiv über die Haut, sondern haken und ziepen ziemlich stark. Selbst mit einem stark geligen Reinigungsgel lässt sich die Bewegung der Klinge nicht sonderlich manipulieren.
Die Klingen haben auch ein ziemlich mattes Aussehen, was mich persönlich grundsätzlich beunruhigt, insbesondere weil es sich bis zu dem Kontaktpunkt zur Haut zieht. Ich denke, dass dies auch proaktiv dazu beiträgt, dass die Klinge nicht so effektiv über die Haut fährt.
So empfand ich die Rasur als deutlich unangenehmer als im Vergleich zu sowohl Hydro 3, als auch Hydro 5. Die Klingen gleiten viel schlechter über die Haut und setzen sich extrem einfach fest. Selbst leichte Stoppeln von zwei, drei Tagen Bartwuchs behindern die Klingen erheblich.
Auch die Haltbarkeit ist deutlich schlechter, als bei den Hydro-Serien. Während mich eine Hydro 5-Klinge (die klassichen, nicht sensitiv) locker sechs Monate begleiten kann, musste ich beim Barber Style spätestens nach 15 oder 20 Anwendungen, auch bei kurzem Haar, die Klinge tauschen. Sie nutzte sich deutlich schneller ab; an "schlechten Tagen" musste ich die Klinge schon nach zwei oder drei Wochen tauschen.
Fazit
Während ich das Design wirklich fantastisch und extrem ansprechend finde und auch die Formeln in der Gesichtspflege-Serie, ohne sie probiert zu haben, extrem ansprechend und wahnsinnig gut ausgewählt finde, so finde ich, hat man beim Rasierer extrem an Qualität gespart.
Der Grund, warum ich vor ca. 10 Jahren zu Wilkinson gewechselt bin (Hydro 3, 5 und Silk) war, dass sich Gillette für diese Plastikstreifen entschieden hat und die Gelpools entfernt hat. Wilkinson ist bekannt für seinen extrem gut filmbildenden Gelfilm, der die Klingen auch nahezu unzerstörbar macht. Das man sich jetzt auch für diese matten, dünnen Klingen ohne echten Gleitfilm entschieden hat, finde ich extrem beängstigend.
Ich finde das mit Ausnahme des Designs alles falsch gemacht wurde. Die Rasur ist deutlich ungründlicher; es verbleiben Millimeterlange Stoppeln selbst mit einer frischen Klinge - außerdem muss die Klinge viel schneller und häufiger getauscht werden.
Ich hoffe wirklich, dass es nur bei dieser Serie bleibt und die restlichen Produkte verschont bleiben, denn wenn auch Wilkinson jetzt dieses Design auf alle Produkte überträgt, habe ich bald keine Marke mehr, die mir qualitativ hochwertige Produkte anbietet.
Ich war wirklich ein bisschen gehyped bei dem Rasierer, bin aber leider Gottes wahnsinnig enttäuscht. Die 10 Euro sollte man definitiv eher in ein Hydro-Set investieren. Immerhin bleibt's in der Markenfamilie.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
4027800121700
Produkttransparenz
Inhalt: 1 Rasierer, 2 Klingen
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Wilkinson Sword GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Die Reloaded-Paletten von Revolution sind für mich fast schon ein Stück Nostalgie. Sie waren mitunter die ersten Produkte, die ich damals für gefühlte Cents bei Kosmetik4Less gekauft habe. Ihre Qualität war immer *meh*, aber für den Einstieg und das Ausprobieren massiv gut. Ich habe mich daher doch ein bisschen gefreut, als ich (im letzten Jahr, ja) in der sfmbox-Box von Rossmann die Reloaded-Palette in der Variante "Affection" gesehen habe.
Ich kenne die Reloaded-Welt eigentlich nur als Paletten mit entweder einer Mischung aus schimmernden und matten Farben oder nur matten Farben. Meistens folgen sie auch keinem wirklichen Konzept mit Ausnahme einiger Nude-gehaltenen Paletten. Die Affection-Palette hat aber ein Konzept und ein Finish: Nude und schimmernd.
Wie alle Reloaded-Paletten enthält auch diese hier 15 Farben. Diese tragen auch alle keine Namen, sondern nur die Zahlen 1 bis 15. Die Schimmer-Finishes unterscheiden sich zwischen einzelnen Farben; es gibt mal sehr sanftes Schimmer oder das hinzusprinkeln von Schimmer zu einigen Grundfarben, z.B. bei einem Schwarz (Nummer 10), in das sehr feine Schimmerpartikel in silber und blau hinzugefügt wurde.
Dazu kommen dann "klassische" Schimmerfarben, die ich immer gerne als feucht bezeichne, weil sie so aussehen, als wären sie in einer feuchten Basis eingebettet. Hier macht der Schimmer die Grundfarbe aus. Trocken aufgetragen haben sie eine angenehme, dezente, vollständige Reflektion; feucht aufgetragen können sie beinahe metallisch aussehen, selbst dann, wenn sie auf dem Lid "herunter getrocknet" sind.
Wie oben schon erwähnt sind die Paletten nicht durch ihre besonders gute Qualität bekannt, sondern eher durch ihren Preis. Zwar betrifft diese Aussage fast ausschließlich die matten Farben, bei denen häufig Pigmentierung fehlt, aber auch die schimmernden Farben sind mindestens ansatzweise betroffen.
Hier war ich aber sehr positiv von den "richtigen" Schimmerfarben angetan. Zwar sind sie wie alle Farben der Palette sehr pudrig und trocken, überzeugen aber durch eine sich sehen lassende Pigmentierung, eine starke Deckkraft und eben auch einen sehr guten Schimmereffekt.
Bei den mehr mondänen, einfach gehaltenen Schimmerfarben (wie eben auch dem Schwarz Nr. 10), muss man schon etwas auf einen guten Schimmer hoffen. Grundsätzlich schlecht sind sie aber nicht. Sie alle lassen sich gut bearbeiten und manipulieren, um das Beste aus ihnen heraus zu holen. Auch wirklich schlecht ist keine der Farben.
Jedoch muss ich zugeben, dass man den wirklich echten Effekt fast nur dann erhält, wenn man sie feucht aufträgt, was sich aber nicht immer machen lässt, vor allem, wenn man nur einen sehr dezenten Schimmer braucht. Da der Schimmereffekt durch Feuchtigkeit aber stark zunimmt, lässt sich dieser Trick nicht überall anwenden.
Abgesehen von der Tatsache, dass die Farben allesamt doch sehr trocken formuliert sind, hatte ich nicht wirklich Probleme bei der Anwendung. Grundsätzlich habe ich alle Farben ohne große Achtung zum "laufen gebracht". Zwar musste ich mit dem Fallout etwas vorsichtig sein, aber mit einer guten Puderschicht unter dem Auge ließ sich wirklich problemlos arbeiten.
Fazit
Im Grunde genommen kann man sagen, dass sich die Formel seit den Anfängen der Marke nicht verändert hat. Mit 5,99€ UVP je 15 Farben bewegt sich Revolution in einem extrem günstigen Markt und kann hier natürlich nicht die beste Qualität anbieten. Man sieht aber schon, dass man immerhin versucht, das Beste aus den Farben heraus zu holen, um die Produkte erschwinglich zu halten.
Ich stehe den Reloaded-Paletten grundsätzlich positiv gegenüber, so auch der Affection-Palette. Auch wenn die Ansprüche an Qualität in den vergangenen Jahren konstant nach oben gegangen ist, gibt es eine Zielgruppe für die Palette und das sind vor allem Menschen, die sich die beste Qualität oder die besten Namen eben nicht leisten können. Und vor gar nicht allzu langer Zeit gehörte ich auch dazu. Mit der Marke verbinde ich also einen langen Lernprozess.
Ich empfinde die Palette als durchaus empfehlenswert. Sie ist zwar nicht mit BEAUTYBAY, Morphe und Co. vergleichbar, aber bietet für ihren Preis eine doch sehr akzeptable Qualität. Man kann mit allen Farben nahezulos problemlos arbeiten und auch einen perfekten Look heraus holen. Auch wenn die Zielgruppe der Paletten eher begrenzt ist, würde ich sie weiterhin empfehlen.
Inhaltsstoffe
MICA, NYLON-12, PARAFFINUM LIQUIDUM, ETHYLHEXYL PALMITATE, MAGNESIUM ALUMINUM SILICATE, POLYBUTENE, DIMETHICONE, PHENOXYETHANOL, METHYLPARABEN, CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES). SHADE 2: INGREDIENTS: MICA, TALC, NYLON-12, DIMETHICONE, SILICA, MAGNESIUM ALUMINUM SILICATE, PHENOXYETHANOL, METHYLPARABEN, CI 77491 (IRON OXIDES). SHADES 3, 5: INGREDIENTS: MICA, NYLON-12, MAGNESIUM ALUMINUM SILICATE, PARAFFINUM LIQUIDUM, ETHYLHEXYL PALMITATE, POLYBUTENE, DIMETHICONE, PHENOXYETHANOL, METHYLPARABEN. [+/- MAY CONTAIN: CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES)]. SHADE 4: INGREDIENTS: MICA, SYNTHETIC FLUORPHLOGOPITE, MAGNESIUM ALUMINUM SILICATE, NYLON-12, PARAFFINUM LIQUIDUM, ETHYLHEXYL PALMITATE, POLYBUTENE, PHENOXYETHANOL, DIMETHICONE, METHYLPARABEN, TIN OXIDE, CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES). SHADES 6,9,11,12: INGREDIENTS: MICA, TALC, MAGNESIUM STEARATE, PARAFFINUM LIQUIDUM, ETHYLHEXYL PALMITATE, POLYETHYLENE, POLYBUTENE, DIMETHICONE, METHYLPARABEN, PROPYLPARABEN. [+/- MAY CONTAIN: CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES), CI 77492 (IRON OXIDES), CI 77499 (IRON OXIDES)]. SHADE 7: INGREDIENTS: MICA, TALC, PARAFFINUM LIQUIDUM, MAGNESIUM STEARATE, ETHYLHEXYL PALMITATE, POLYBUTENE, POLYETHYLENE, DIMETHICONE, METHYLPARABEN, PROPYLPARABEN, CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES). SHADE 8: INGREDIENTS: MICA, TALC, PARAFFINUM LIQUIDUM, ETHYLHEXYL PALMITATE, MAGNESIUM STEARATE, POLYBUTENE, POLYETHYLENE, DIMETHICONE, METHYLPARABEN, PROPYLPARABEN, CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES). SHADE 1: INGREDIENTS: MICA, CALCIUM SODIUM BOROSILICATE, MAGNESIUM STEARATE, ETHYLHEXYL PALMITATE, PARAFFINUM LIQUIDUM, DIMETHICONE, POLYBUTENE, METHYLPARABEN, PROPYLPARABEN, CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77499 (IRON OXIDES), CI 77266 (BLACK 2), CI 1635 (RED 4). SHADE 13: INGREDIENTS: MICA, TALC, MAGNESIUM STEARATE, PARAFFINUM LIQUIDUM, ETHYLHEXYL PALMITATE, POLYBUTENE, POLYETHYLENE, DIMETHICONE, METHYLPARABEN, PROPYLPARABEN, TIN OXIDE, CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES), CI 77499 (IRON OXIDES). SHADE 14: INGREDIENTS: MICA, TALC, MAGNESIUM STEARATE, ETHYLHEXYL PALMITATE, PARAFFINUM LIQUIDUM, DIMETHICONE, POLYETHYLENE, POLYBUTENE, METHYLPARABEN, PROPYLPARABEN, TIN OXIDE, CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES). SHADE 15: INGREDIENTS: MICA, TALC, PARAFFINUM LIQUIDUM, MAGNESIUM STEARATE, ETHYLHEXYL PALMITATE, POLYBUTENE, POLYETHYLENE, DIMETHICONE, METHYLPARABEN, PROPYLPARABEN, TIN OXIDE, CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77491 (IRON OXIDES), CI 7547 (CARMINE), CI 1635 (RED 4).
Ohne Duftstoffe
PeTA Cruelty Free & Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Inhalt: 16,5g
Hergestellt in: China
Hersteller: Revolution Beauty Ltd. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
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Obwohl ich euch gestern das Shampoo und die Spülung der neuen Bond Repair-Serie von L'Oréal Paris vorgestellt habe, möchte ich fast verwetten, dass mindestens die doppelte Menge an Leuten auf den Beitrag zum Serum klickt. Ich hatte, nachdem ich mir Shampoo und Spülung selbst gekauft habe, über Bazaarvoice ein Muster des neuen Serums bekommen. L'Oréal Paris hat mit seinem Leave-In Serum nicht gerade wenig versprochen und - für Drogerieverhältnisse - auch einen ordentlichen Preis ans Produkt geheftet. Ich war also ebenso gespannt, was mich erwarten würde.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Isododecane
Silikone
Polyacrylamide
Zitronensäure
Natriumcitrat
Ich hatte schon in meinem Instagram-Beitrag gesagt, dass ich vermute, dass L'Oréal hier ein bisschen auf den Erfolg mit REDKEN's Citric Acid Bonding-Serie zurück gegriffen hat und eine ähnliche Formel für den "Otto-Normal-Verbraucher" herstellen wollte. Denn obwohl die Konzentrationen in der Serie der Drogerie deutlich höher ist (mit bis zu 20% (als Wirkstoffkomplex) gegenüber 11% (reine Zitronensäure) bei REDKEN bzw. 5% im Leave-In-Serum), so sind die Grundsubstanzen ähnlich.
Im Leave-In Serum ist die Formel sogar ein bisschen minimalistisch. Es wird das erdölbasierte Isododecane als Lösungsmittel eingesetzt und das sogar in ziemlich hohen Konzentrationen; es ist mengenmäßig höher angesiedelt als Wasser.
Isododecane ist ein unfassbar gutes und extrem hochverträgliches Lösungsmittel, dass wir vor allem von Liquid Lipsticks kennen. Denn es hinterlässt kein unangenehmes Hautgefühl, keinen klebrigen Film und ist zudem extrem leicht auf der Haut. Man kann es außerdem mit nahezu jedem Stoff kombinieren und am Ende jedes nur erdenkliche Finish herstellen. Das es in so immensen Mengen in einem Haarpflege-Produkt eingesetzt wird, hat mich zwar gewundert, aber auch interessiert gemacht.
Weitere Komponenten sind dann Silikone, Polyacrylamid, Glycerin, Wasser und Urea. Darauf gefolgt ist die namensgebende Zitronensäure, sowie ein Abkömmling, das Natriumcitrat. Gehen wir erst einmal darauf ein, wie Zitronensäure überhaupt in der Haarpflege vorkommt.
Zitronensäure wird seit jeher in Kosmetik verwendet, doch erst seit wenigen Jahren erkennt man die Vorteile hochkonzentrierter Zitronensäure in der Haarpflege. Zitronensäure sammelt sich im Haarfolikel an, zieht Nährstoffe an sich und gibt selbst auch Nährstoffe ab, wirkt glättend auf die Haarstruktur und hat zudem noch einen ziemlich effektiven Trick.
Durch eine chemische Konzentration erhitzt sich Zitronensäure auf der Kopfhaut. Keine Sorge: Feuer entsteht nicht, aber es ist wärmer, als in der Flasche selbst. Das sorgt für eine wahnsinnig langanhaltende Stimulation der Haarfolikel. Es hat sich gezeigt, dass Zitronensäure zu mehr Haar beiträgt und auch zu gesünderem Haar.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist Zitronensäure als AHA. Als chemischer Exfoliator sorgt die Zitronensäure, die als sehr mild wahrgenommen wird, dafür, dass abgestorbene Hautzellen effektiv von der Kopfhaut entfernt werden und dafür, dass auch sonstige Rückstände, sowie Öle entfernt werden. So viel also zu der Zitronensäure.
Das Serum hatte mich als erstes ein wenig verwundert, weil ich "nur" wenige Inhaltsstoffe mit Zusatzpotenzial gesehen habe. Im ersten Moment habe ich nur die vielen Silikone und Synthetikbestandteile gesehen. Ich persönlich bin zwar bis heute treue Anwenderin silikonhaltiger Pflegeprodukte (in Maßen und hohen Qualitäten), aber auf den ersten Blick war das doch eine ziemlich große Menge.
Und die sieht und spürt man tatsächlich auch. Denn ich persönlich empfand das Serum als alles andere als angenehm in der Anwendung. Es ist extrem klebrig, hinterlässt einen öligen Film auf der Haut und muss direkt nach der Anwendung zumindest von den Händen gewaschen werden. Fässt man damit einmal den Föhn an, kriegt man die ölige Schicht wochenlang nicht runter, selbst mit dem besten Reiniger (Ich spreche aus Erfahrung). Ab der zweiten Anwendung also folgende Routine: aus der Dusche, Serum auftragen und verteilen, Hände wäschen, dann föhnen.
Im Haar selbst einmal aufgetragen sieht man ehrlich gesagt kaum etwas. Man sieht vor dem föhnen zwar einen leichten Glanz, aber im Haar wirkt das Serum deutlich sympathischer. Es verklebt das Haar auch nicht, sondern lässt sich sehr, sehr einfach und überraschend gleichmäßig verteilen. Interessant, was Unterschiede in Struktur so alles anrichten.
Das Serum ist im Haar überraschend leicht, sollte aber dennoch schnell eingearbeitet werden. Ich persönlich würde auch zwingend zum föhnen raten. Denn als ich einmal ein bisschen abgelenkt wurde (die beste Freundin hat angerufen, ihr kennt das), fand ich es extrem schwer, mein Haar zu bändigen. Natürliches trocknen ist mit dem Serum also ein No-Go, da das Haar hierdurch sehr klebrig wird und einen fettig wirkenden Glanz hat.
Doch wenn man das Haar föhnt - was so im besten Fall innerhalb der ersten ca. 10 Minuten erfolgen sollte - ist von dem Serum wirklich nichts mehr sichtbar. Aber fühlbar. Und das ordentlich.
Ich fand die Kombination aus Shampoo und Spülung bereits sehr wirksam, sodass hier mein Haar bereits immens an Kämmbarkeit gewonnen hat. Doch mit dem Serum wurde das ganze nochmal auf ein neues Level gebracht.
Das Haar war unfassbar krass weich und wirkte wirklich aalglatt von der ersten bis zur letzten Faser. Es war wirklich wie eine Schutzschicht, die das Haar umgab und das Ganze komplett ohne Rückstände im Haar oder der Kopfhaut und komplett ohne beschwerendes Haargefühl. Obwohl das Serum selbst sehr schwer und ölig auf mich wirkt, ist davon im Haar überhaupt nichts zu spüren.
Fazit
Ich wende das Serum (zum Zeitpunkt, wo ich diesen Beitrag schreibe) seit rund vier Wochen täglich einmal an und muss sagen, dass es doch einen großen Unterschied zu vorher gibt. So bleibt mein Haar zum Beispiel deutlich länger glatt, hat deutlich weniger Spliss und ich sehe auch deutlich weniger Haare in der Bürste.
Ich komme sogar ein Ticken länger ohne waschen aus (bei mir jedoch auf Stunden bezogen). Mein Haar fettet seit frühester Erinnerung extrem schnell nach (auch durch bedingte Hyperhidrose) und seitdem ich das Serum anwende komme ich länger mit dem "Frisch gewaschen"-Look davon. Teilweise hatte ich noch am selben Tag "schmutzig" aussehendes Haar; mit dem Serum habe ich aber mindestens einen vollen Tag-und-Nacht-Zyklus Ruhe.
Dennoch muss ich - wie schon damals bei REDKEN - sagen, dass die Formel überteuert ist. Wenn man sich das ganz genau anschaut haben wir eine Mischung aus Silikonen, Glycerin, Wasser und Zitronensäure. Alles extrem günstige Wirkstoffe, die wir deshalb weit verbreitet in allen Drogeriemarken sehen.
Zwar kostet es natürlich Geld die Formel zu perfektionieren und Zertifizierungen für den Verkauf einzuholen, aber wenn Marke X eine Creme mit den selben Bestandteilen für 3€ in den Handel haut, kann ich mir nicht vorstellen, dass L'Oréal das dreifache zahlen muss, nur weil es ein Haarserum anstelle einer Creme ist.
Ich hätte mir außerdem mehr Weitsicht gewünscht: eine konzentrierte Säureformel ist die perfekte Gelegenheit, um hochwertige Wirkstoffe, wie Aminosäuren, Vitamine und Keratin in das Haar zu preschen und dank des Silikons nachhaltig festzuhalten. Doch man beruft sich hier nur auf Zitronensäure als Allround-Talent.
Zwar ist es richtig, dass Zitronensäure alleinstehend viel bewirken kann, aber ich bin ehrlich: die Plex-Serie von Balea Professional macht es besser. Es ist für mich einfach nicht ausreichend, Silikon, Wasser und Zitronensäure zusammen zu mischen und eine Wunderwaffe zu vermarkten. Ich finde hier wurde einiges an Spielraum verpasst.
Ich bin zwar sehr zufrieden mit der Wirkung, vor allem auch jetzt nach längerer Anwendung; aber ich finde, dass die Plex-Serie im Grunde genommen dasselbe Haargefühl hinterlassen hat zu weniger als einem Drittel des Preises, den L'Oréal verlangt. Ich zweifle daher sehr an, dass ich das Serum in Zukunft noch einmal kaufen werde.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
3600524075576
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Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
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Viele von euch waren genauso wie Ich gespannt auf die neue Bond Repair-Serie von L'Oréal Paris' Elvital. Hochkonzentrierte Zitronensäure verwendet der Konzern bereits in seiner Pro-Marke REDKEN; eine Serie die ich absolut geliebt habe - und ich war natürlich gespannt, wie man es hier umgesetzt hat.
Die Serie für den Drogeriemarkt hat tatsächlich eine sehr ähnliche Formel. Zwar erkennt man Unterschiede in der Konzentration, aber sowohl bei REDKEN als auch bei Elvital werden ähnliche Wirkstoffe eingesetzt. Neben der Zitronensäure sind das z.B. PEG-55 Propylene Glycol Oleate, Polymere, Silikone und ebenso sanfte Tenside; bei REDKEN jedoch Tenside auf Basis von Zucker und Kokos.
Die REDKEN-Serie habe ich sehr, sehr lange nicht mehr verwendet, deshalb kann ich leider keinen exakten Unterschied beschreiben. Ich denke aber, dass die Konsistenzen ähnlich sein werden.
Für die Reinigung setzt L'Oréal auf eine Mischung verschiedener Tenside und der Zitronensäure, wobei diese im Shampoo nur sehr gering konzentriert ist. Haupttensid ist das gegenüber klassischen Sulfaten mildere Sodium C14-16 Olefin Sulfonate, das Aminosäure-Tensid Sodium Lauroyl Sarcosinate und als Co-Tenside Betaine.
Die Serie hat nicht den klassischen "Elvital-Duft". Er ist etwas leichter und zitrischer, hat aber genauso eine künstliche Süße, wie man sie von Elvital kennt. Ich persönlich mag den Duft etwas weniger, vielleicht liegen mir die Basisnoten nicht so gut.
Das Shampoo hat eine extrem dicke, reichhaltige und wenig fließende Konsistenz. Trotz seiner festen Konsistenz lässt es sich jedoch sehr gut aufschäumen. Es bildet einen so dicken Schaum, dass sich das Shampoo viel mehr wie eine Bodylotion anfühlt.
Die Reinigung ist aber trotz der cremigen Konsistenz extrem gründlich: das Shampoo entfernt auch wirklich tiefsitzenden Schmutz, Ablagerungen und fettige Rückstände. Jedoch muss ich sagen, dass die Frische deutlich kürzer ist als bei Shampoos mit einer leichteren Konsistenz.
Mit dem Shampoo neigte das Haar etwas mehr zu Fettigkeit. Und ich empfand persönlich auch, dass das Haar nicht so lange frisch duftete. Es verlor schnell an "Frisch gewaschen"-Gefühl.
Der Conditioner hat eine komplett andere Konsistenz: er ist sehr cremig, leicht, verteilt sich extrem einfach und hinterlässt auch keine Rückstände. Auf dem Haar verteilt wird die Creme transparent und ist wirklich überhaupt nicht sichtbar.
Was mir am Conditioner auch sehr, sehr gut gefiel war, dass er sich extrem einfach ausspülen ließ. Während das Shampoo etwas belastend wirkte (auch wenn das nach dem ausspülen verschwindet), war der Conditioner wirklich kaum spürbar.
Das Shampoo finde ich in seiner Reinigung als gut, wenn ich auch zugeben muss, dass ich andere Shampoos tiefgehender finde; auch Shampoos, die mit einer reichhaltigen Konsistenz auf stark geschädigtes Haar abzielen.
Den Conditioner finde ich in seiner Pflege sehr gut, ich muss aber zugeben, dass man ganz schön viel von ihm braucht. Da die Konsistenz sehr dünn ist und sich die Creme nicht weit verteilen lässt, muss man ziemlich viel davon verwenden, um das untere Drittel des Haares vollständig zu bedecken; noch mehr, wenn man bis zum zweiten Drittel hoch geht.
Fazit
Obwohl mir der Effekt der Pflege gut gefiel muss ich zugeben, dass ich vom Ergebnis ein bisschen enttäuscht bin. Im direkten Vergleich muss ich zugeben, dass Balea's Professional Plex-Serie um ein vielfaches angenehmer in der Anwendung ist.
Die Bond Repair-Serie ist weitaus dicker, setzt sich gerne mal im Haar ab, wenn man nicht kräftig genug ausspült und fühlt sich auch nicht so angenehm während der Anwendung an. Zwar verschwindet das Gefühl, sobald man beide Produkte ausgewaschen hat, aber gestört hat es mich dennoch ein wenig.
Ich muss einfach sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht für mich stimmt. Ich finde, dass die Serie überteuert ist und nur ein sehr begrenztes Publikum anspricht. Denn ich habe z.B. stark gestresstes Haar durch Bleichen, Colorieren und Co., aber eben auch ein Problem mit schnell stopfenden Talgdrüsen und schneller Fettigkeit, was durch die Serie noch einmal verstärkt wird.
Die Serie eignet sich wirklich nur, wenn man extrem feines, stark geschädigtes und extrem Frizz- und Splissanfälliges Haar hat. Denn die extrem dicke Konsistenz verschlechtert das Gefühl etwas.
Ich muss aber auch zugeben, dass das Ergebnis trotzdem effektiv ist. Das Haar ist extrem gut kämmbar, lässt sich sehr einfach stylen, fühlt sich extrem weich an und hat einen angenehmen Glanz.
Dennoch finde ich, dass die Plex-Serie von Balea Professional besser ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt viel mehr und das Serum z.B. (das von Elvital stelle ich morgen vor) ist auch viel leichter im Haar und vollkommen schwerelos, was bei Elvital nicht ganz der Fall ist.
Ich denke schon, dass es für die Serie ein Publikum gibt, ich gehöre aber nicht unbedingt dazu. Ich finde sie nicht schlecht, aber eben auch nicht atemberaubend.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Stark geschädigtes, chemisch behandeltes und/oder coloriertes Haar.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Ohne Sulfate
3600524074654, 3600524074791
Produkttransparenz
Inhalt: 200ml, 150ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
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Es ist jetzt schon einige Zeit lang her, nachdem ich euch meine Käufe von REVOX B77 vorgestellt habe. Ein Produkt aus dem Haul fehlt aber noch: der Unifying Regenerator bzw. das Retinol-Serum von REVOX B77. Es enthält 0,3% Retinol als Retinyl Palmitate, eine besonders sanfte Form des Retinols, der sich auch zur Anwendung auf empfindlicher Haut eignet.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Retinol (0,3%, als Retinyl Palmitate)
Caprylic/Capric Triglyceride
Mandelöl
Sonnenblumenöl
Avocadoöl
Kokosöl
Rosmarinöl
Die Konsistenz des Serums ist weniger wie ein Serum, sondern vielmehr wie ein Hautöl. Durch seinen hohen Anteil an verschiedenen Ölen (u.a. Mandel, Sonnenblume, Avocado, Kokos und Rosmarin) ist auch verständlich, warum das so ist.
Das Serum - ggf. werde ich es wegen seiner Konsistenz mal Öl bezeichnen, in diesem Fall schon jetzt Entschuldigung - hat einen mild intensiven, kräuterigen Duft. Wenn ich es beschreiben müsste, würde ich es in etwa als eine Art Rosmarin bezeichnen, die in Zuckerkulör gehüllt ist. Er ist deutlich milder als Rosmarin, sondern eher eine süße "Form" davon.
Auf der Haut bildet das Serum einen sehr dicken und auch öligen Film, der die Haut auch stark zum glänzen bringt. Da das Serum wegen seiner Dicke und reichhaltigen Konsistenz deutlich länger braucht, um in die Haut einzuziehen, muss man den Auftrag schon ein wenig planen.
Durch die sensibilisierende Wirkung des Retinols sollte man es grundsätzlich nicht morgens anwenden, weshalb ich es von Anfang an abends auf die gereinigte Haut aufgetragen habe. Da es aber doch sehr lange braucht, um einzuziehen, musste ich das Ganze ein bisschen genau planen. Ich habe es etwa eineinhalb Stunden vor dem eigentlichen zu Bett gehen aufgetragen; zu diesem Zeitpunkt war der ölige Film nahezu vollständig eingezogen, sodass man das Serum nicht ins Kissen abdrücken würde und dadurch die gesamte Wirkung verloren geht.
Von Anfang an gefiel mir die extreme Milde des Serums. Durch die extrem reichhaltige und stark ölhaltige Formel bemerkte man kaum etwas vom Retinol; auch das typische brennen, dass auch bei Retinyl Palmitate bereits in geringen Konzentrationen vorkommen kann, dass man vom Retinol kennt, blieb aus. Meine Haut hatte dadurch auch kaum eine Eingewöhnungszeit benötigt.
Was das Serum ein bisschen einzigartig macht: Es ist nicht vorgesehen, eine zusätzliche Pflege aufzutragen. Zwar kann man grundsätzlich über dem Serum eine Creme auftragen, jedoch sagt REVOX B77 selbst, dass die Wirkung am besten ist, wenn es alleine aufgetragen ist. Daran habe ich mich natürlich gehalten.
Es gab hierbei keinerlei "Entzugserscheinungen"; durch die reichhaltige, ölige Konsistenz wurde die Creme sehr gut "ersetzt". Die Haut fühlte sich auch ohne Creme komplett gepflegt, weich und geschmeidig an.
Da ich lange kein Retinol mehr in meiner Routine hatte (ich verwende besonders gerne Milch- und Mandelsäure in Konzentrationen um 5% herum; in meinem Reiniger v.a. Glykolsäure mit Tensiden auf Aminosäurebasis), hatte ich ein ganz retinol-typisches "Skin Purging".
Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann: Retinol wirkt erst richtig, wenn es über einen langen Zeitraum anwendet. Mindestens sechs Monate, empfohlen sind sogar zwölf. Grund hierfür ist, dass das Retinol nach und nach wirkt und verschiedene Phasen durchläuft, eine davon ist das Skin Purging. Das tritt i.d.R. nach dem ersten Monat auf.
Nach dem ersten Monat Anwendung hat sich die Zellregeneration einmal vollständig vollzogen und nun kommt viel "an die Oberfläche". Nach rund einem Monat Anwendung verschlechtert sich das Hautbild zunächst. Man sieht z.B. auch deutlich mehr tote Hautzellen. Ich hatte ein ganz typisches, lehrbuchähnliches Erlebnis: einen leichten Akneausbruch, einzelne, lokale, leichte Entzündungen und ein leicht fahlen Teint.
Das Gute ist aber, dass der Zustand relativ schnell wieder verschwindet. Je nach Hauttyp- und zustand sagt man alles zwischen ein paar Tagen und einem Monat sind üblich. Bei mir beruhigte sich die Haut ziemlich fix. Rund zwei Wochen dauerte es, bis sich die Haut beruhigte.
Ich habe das Serum rund drei Monate lang angewendet, wie oben beschrieben jeden Abend nach der gründlichen Gesichtsreinigung. Im letzten Monat habe einen Wechselrhythmus eingeführt: 1. Tag Serum, 2. Tag Glykolsäure, 3. Tag Pause und wieder von vorne. Denn die Kombination der beiden im richtigen Rhythmus kann die positive Wirkung erhöhen, sollte jedoch erst dann erfolgen, wenn die Haut an das Retinol gewöhnt wurde.
Ich hatte leider das Problem, dass ich das Serum nicht mehr rechtzeitig nachbestellen konnte, da es überall ausverkauft oder nicht auf Lager war. Da ich das Serum aber besonders gut vertragen habe, wollte ich nicht auf eine andere Formel umsteigen und habe die Anwendung lieber abgebrochen. Ich gehe nicht davon aus, dass ich innerhalb der nächsten Stunden sterbe, also habe ich noch genug Zeit dafür, die Behandlung nochmal von vorne anzufangen.
Fazit
Was ich in den drei Monaten so erlebt habe, ist sehr unterschiedlich und sprunghaft. Grundsätzlich kann ich aber ein paar Sachen sagen: das Serum speziell habe ich extrem gut vertragen. Trotz der eingesetzten ätherischen Öle und Duftstoffe hatte ich wirklich 0 Sensibilisierung. Es gab keine Rötungen, keine Spannungsgefühle, keine entzündlichen Reaktionen oder ähnliches. Das muss ich positiv hervorheben, auch wenn ich auf den Zusatz synthetischer Duftstoffe gerne verzichtet hätte.
Anders als bei der Retinol-Creme von REVOX B77 kann ich außerdem sehr positiv aussagen, dass es erhebliche Verbesserungen der Haut gab.
Schon nach -relativ- kurzer Anwendung sah die Haut "gespannter" und glatter aus - im positivsten Kontext überhaupt. Außerdem fiel mir - bis auf den Skin Purging-Moment - auf, dass die Haut deutlich reiner wirkte. Es gab viel weniger Pickel und auch im Allgemeinen wirkte die Haut viel ebener und "konformer".
Leichte Vorsicht war dennoch geboten: an Tagen, wo ich den Sonnenschutz vergessen habe (oder wo der Tag keine Sonne verhieß und sie dennoch hervor kam), habe ich diese Entscheidung doch sehr bereut. Denn trotz der geringen Konzentration hat sich die Sensibilisierung gegenüber UV-Strahlen immens stark erhöht. Hier ist wirklich extreme Vorsicht geboten.
Im Allgemeinen kann ich aber dennoch nur Positives berichten. Die Haut sah wirklich top notch klasse aus, Pickel wurden immens stark reduziert, der Hautton war VIEL ebener, die Haut sah frischer und glatter aus, es kam deutlich weniger zu "grauer", fahler Haut und auch im Allgemeinen empfand ich meine Haut als viel frischer und gesünder.
Von mir gibt es daher eine volle Empfehlung, sofern wenn man nicht empfindlich gegenüber ätherischen Ölen reagiert. Da Rosmarin ein doch ziemlich potentes Allergen ist, sollte allein schon beim Verdacht auf eine Empfindlichkeit dringend auf eine Anwendung verzichtet werden. Mit Ausnahme dieser Personengruppe kann ich die Anwendung des Serums aber sehr empfehlen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
5060565103757
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Revuele Ltd. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.