WICHTIGE INFORMATION: Aktuell keine Beiträge mit Ausnahme von Pressemitteilungen. Lies den Beitrag hier, um mehr zu erfahren. Letztes Update: 03.09.2026
Vor etwa zwei bis drei Wochen habe ich auch das erste Produkt aus der neuen ÉCLAT Cosmetics-Reihe vorgestellt, den Contour Mascara. Heute geht es um zwei der neuen Velvet Lipcreams, die es aktuell in einer kleinen Auswahl an Farben gibt.
ÉCLAT sagt selbst aus, dass die Lipcreams lange halten, einen velvety Finish haben und die Lippen weich halten. Es soll keinen unangenehmen, austrocknenden Effekt geben. Für den Start habe ich mir zwei ganz klassische Allround-Farben im pinken Spektrum gekauft, Dusty Pink und Vintage Pink.
Dusty Pink wird als ein mitteldunkles, zartes und romantisches Pink beschrieben. Auf den Bildern im Onlineshop sieht es aber deutlich dunkler aus, als es eigentlich ist. Es ist ein sehr, sehr helles braun mit einem pinken Unterton, jedoch finde ich das Pink hier beiweitem nicht so prägnant, wie es online dargestellt und beschrieben wird.
Bei Vintage Pink kommt die Beschreibung näher dran. Es wird als ein helles, zartes, romantisches Pink beschrieben, dass den Namen ziemlich nahe kommt. Auch im echten Leben finde ich die Beschreibung sehr passend. Es ist ein helles, neutral-warmes Pink mit einem sehr natürlichen Pink-Ton, der nicht auffällig ist. Die Farbe eignet sich daher wunderbar für den Alltag, ist aber auch bei einem klassischen Makeup am Abend sehr passend.
Die Applikatoren sind relativ einfach gehalten, es sind kleine Flocked Doefoot-Applikatoren, mit einer enger zulaufenden Spitze, die zur Anwendung an den Lippenkonturen gedacht ist. Die Applikatoren sammeln für ihre Größe überraschend viel der Farbe auf, sodass sich mit einem Tunk in die Tube beide Lippen nahezu vollständig ausfüllen lassen. Nur selten musste ich noch ein zweites Mal eintunken, um kleine Fehler auszubessern.
Das Finish finde ich aber, ist falsch beschrieben. ÉCLAT gibt bei allen Farben ein velvety Finish an; also ein mattes Finish, dass aber noch bis zu einem gewissen Grad einen Schimmer hinterlässt, wenn Licht darüber fährt; zusätzlich würde sich ein solches Finish sehr weich an den Lippen anfühlen, fast wie bei einem klassischen Lippenstift, nur eben mit einer mattierenden bzw. trocknenden Formel.
Doch ich persönlich würde die Lippenstifte als voll-matt beschreiben. Die Swatches oben wurden direkt nach dem Auftrag aufgenommen und man sieht schon da sehr deutlich, dass sie vollständig herunter trocknen und sich die Lippen zusammen gezogen haben. Zwar sieht man an den Konturen der Lippe noch eine leichte Reflektion des Lichtes, doch auch diese verschwand nur wenige Sekunden später.
Die Farbe trocknet tatsächlich vollkommen herunter und hat ein voll-mattes Finish, dass mit einem Velvet-Finish nicht zu vergleichen ist. Zwar ist die Konsistenz sehr leicht, sodass man auf den Lippen keine "Schicht" fühlt, aber es kommt doch zum klassischen trocknen der Lippen. Hier habe ich mir eher eine dickere Schicht vorgestellt, die cremig auf den Lippen liegt. Doch das ist hier wirklich nicht der Fall.
Die Pigmentierung würde ich als gut beschreiben, jedoch auch nicht als perfekt. Es kann durchaus vorkommen, dass noch etwas natürliche Farbe der Lippe hindurch schimmert, sodass man gerade in der Mitte der Lippen häufig noch einmal eine dünne, zweite Schicht auftragen muss. Zwar kommt man damit weg, nur eine Schicht zu tragen, aber bei näherer Betrachtung ist durchaus noch ein schimmern der Lippenfarbe hindurch zu sehen.
Dafür überzeugt aber die Haltbarkeit: durch das starke herunter trocknen, fixiert sich die Farbe wirklich sehr gut auf den Lippen und sorgt so dafür, dass es sich extrem lange hält. Auch beim trinken und essen verbleibt ein Großteil der Farbe an Ort und Stelle, sodass man kaum nachtragen muss. Nur bei stark ölhaltigem essen löst sich die Farbe auf, wie es für Liquid Lipsticks auch üblich ist.
Fazit
Für den Preis finde ich die Formel soweit okay. Ich finde es gibt noch deutliches Potential nach oben. Schade finde ich das langweilige Design. Während die Parfümflakons ein Upgrade bekommen haben, ist die Kosmetik super einfach unkreativ gestaltet.
Auf den Lippenstiften selbst gibt es auch keinen Farbnamen, sodass man die Farben teilweise nur sehr schlecht auseinander halten kann. Und da die Farben in echt anders aussehen, als es im Onlineshop dargestellt ist, ist es auch schwierig, im Falle eines Falles seine Lieblingsfarbe nachzubestellen.
Zwar finde ich die Haltbarkeit absolut exzellent; jedoch sorgt der stark austrocknende Effekt auch dafür, dass sich die Lippen nach langer Tragezeit sehr trocken anfühlen. Am Abend war ich daher schon auf meine stark feuchtigkeitsspendende Creme angewiesen, um meine Lippen wieder ein bisschen aufzufrischen.
Insgesamt finde ich die Lippenstifte gut, ich muss aber auch sagen, dass die Konkurrenz bereits viel weiter ist. Gleiche oder ähnliche Farben in teilweise schon besseren Formeln, gibt es inzwischen in nahezu jeder Drogerie und so finde ich es auf lange Zeit schwierig, sich hiermit auf dem Markt halten zu können.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Vegan
4251783374048, 4251783374086.
Produkttransparenz
Inhalt: 7,5ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: ÉCLAT GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Falls ihr vom Beitrag gestern hierher gekommen seid: herzlich Willkommen zurück! Für alle, die neu hier sind: Gestern habe ich das neue Anti-Pickel+ Reinigungsgel vorgestellt, von dem ich tatsächlich extrem positiv überrascht wurde. In der Einleitung habe ich aber gesagt, dass es an der Serie generell erhebliche Probleme gibt, die ich in diesem Beitrag gerne beleuchten möchte, da sie auch stark vom Serum abhängig sind.
Kommen wir also erst einmal zum Knackpunkt: das Serum ist eine Silikongrundlage, in der verschiedene Säuren (Mandel-, Glykol- und Salicylsäure, sowie Gluconolactone) eingearbeitet sind. Die Gesamtkonzentration liegt bei 10% alleine in den AHAs und PHAs, die Konzentration der Salicylsäure (BHA) wird nicht näher beleuchtet; ich gehe also von typischen 1-2% aus. Der pH-Wert ist mit einem pH um 4 herum sehr sauer.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Glykolsäure (AHA)
Mandelsäure (AHA)
Gluconolactone (PHA)
Salicylsäure (BHA)
Wie auch das Reinigungsgel ist das Serum alkoholfrei, ohne Duftstoffe und ohne Farbstoffe. Es hat einen leicht säurigen, klinischen Duft, der von den Inhaltsstoffen kommt und daher nicht zusätzlich hinzugefügt wurde.
Das Serum soll in der Anfangszeit ein Mal alle zwei Tage auf die gereinigte Haut aufgetragen werden, nachdem eine Toleranz aufgebaut wurde, soll die Anwendung ein Mal täglich, bestenfalls zum Abend hin, erfolgen. Da ich persönlich bereits seit Jahren mit chemischen Peelings arbeite und meine Haut hier eine hohe Toleranz hat, habe ich auf eine Anwendung pro Tag nach knapp einer Woche umgestellt.
Ich komme gleich darauf zu sprechen, warum ich dieses Serum so extrem kritisch betrachte; zuvor möchte ich aber gerne die allgemeine Verträglichkeit und das Ergebnis beleuchten.
Ein großes Problem an dem Serum war, dass man es schlichtweg nicht dosieren kann. Es ist eine Tube mit einer einfachen Öffnung, es wird einem aber kein ausreichend guter Hinweis gegeben. Eine erbsengroße Menge ist eben für Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ich finde es echt beschissen, dass man nicht einen einfachen Pumpspender eingesetzt hat, der pro Druck die optimale Menge freigibt.
Vor allem auch, weil das Serum extrem flüssig ist. Da man es auch nicht mehr in die Tube bekommt, kann ich mit Gewissheit sagen, dass irgendjemand da draußen einfach aus Prinzip zu viel aufgetragen hat, weil er oder sie das Serum nicht verschwenden wollte. Und obwohl ich das verstehen kann, ist das bei dieser Formel extrem gefährlich. Eine minimale Überdosierung kann im schlimmsten Fall zu einer chemischen Verbrennung führen.
Ein weiterer, nur auf das Serum bezogener Kritikpunkt ist für mich, dass die Konzentration extrem überdosiert ist. Für einen gleich-effektiven Effekt hätte eine Konzentration von 2-3% AHA und 2-3% PHA mehr als genügend ausgereicht. Und da die PHA tatsächlich ähnlich effektiv wirkt wie Salicylsäure, hätte man diese entweder komplett weg lassen können oder aber erheblich reduzieren können. 10% + Salicylsäure ist eine Shitload of Acids, wenn ihr mich fragt.
Wie oben schon beschrieben, habe ich das Serum in einer erbsengroßen Menge am Anfang alle zwei Tage, nur kurze Zeit später dann einmal täglich, auf das frisch gereinigte und komplett trockene Gesicht aufgetragen. Angewendet habe ich es immer abends kurz vor dem Schlafen gehen, da Leave-On Formeln in der Nacht viel effektiver wirken; außerdem würden sie am Morgen die Lichtempfindlichkeit nur noch stärker intensivieren, als so schon.
Effekt
Die Wirkung des Serum ist soweit sehr gut. In der Anfangsphase wird erst die oberste Hautschicht komplett entfernt. Es kommt daher zwischendrin auch zu einem extrem matten und fahlen Hautbild, was normal ist, vor allem, wenn man bislang keine säurehaltigen Produkte angewendet hat oder deutlich geringere Konzentrationen. Das ist also komplett normal.
Nach ein bis zwei Wochen ist erst einmal alles entfernt, was nicht mehr als "lebendes Gewebe" bezeichnet werden kann. Es sind schlichtweg auf der Haut aufliegende, tote Zellen, die aber vom hauteigenen "Kleber" noch befestigt sind.
Danach sieht man erst wirklich den Effekt auf der Haut. Zum einen ist die Haut um ein vielfaches glatter, da Schicht über Schicht unterschiedlich angeordneter Zellen abgetragen wurde. Beim fühlen über die Haut fällt einem eine deutlich Glätte und Ebenheit auf.
Ein weiterer Punkt ist natürlich, dass Pickel verblassen, Narben etwas ebener und feiner aussehen; außerdem sieht man einen anfänglichen Effekt auf Pigmentflecken. Bei mir war es z.B. so, dass ein Pigmentfleck, den ich seit Geburt etwa 5cm unter meinem Auge habe, nicht mehr so "pigmentiert" aussah. Er ist nach etwa zwei bis drei Wochen stark verblasst. Noch sichtbar, aber deutlich unauffälliger.
Außerdem fiel mir auf, dass Cremes deutlich schneller einzogen. Dadurch, dass sie sich nicht mehr durch totes Gewebe schummeln mussten, sind Cremes viel schneller eingezogen. Einen ähnlichen Effekt habe ich auch bei der Foundation festgestellt: sie lag viel glatter und ebener auf der Haut; außerdem konnte man keine hochliegenden Hautzellen sehen.
Ich bin jetzt irgendwo zwischen dem ersten Viertel und der ersten Hälfte des Serums durch und habe - zusammen mit dem Reinigungsgel - einen erheblichen Unterschied festgestellt. Die Haut ist viel, viel glatter, sieht extrem frisch aus, nimmt Pfllege deutlich besser auf und hat sich außerdem nicht mehr mattiert.
Auch sehr, sehr alte, seit Jahren bestehende Narben wurden erheblich ausgebessert. Sie wirkten glatter, die Oberfläche war feiner und optisch wirkt es so, als ob sie leicht an Höhe verloren haben. Das kann aber auch erstmal nur ein Ersteffekt sein, denn gerade bei Narben muss man eine solche Pflege über Monate hinweg fortsetzen, da auch neue Zellen dazu beitragen können, die Höhe wieder zu erheben.
Ich wollte es aber trotzdem einmal anmerken, weil es für ein Drogerieprodukt nach so kurzer Zeit doch ein erhebliches Merkmal ist, nachdem sich vor allem viele "alte" Aknepatienten sehnen.
Kritik an der Serie
Wenn ich so positiv über das Serum und die Serie berichte und im Grunde genommen keinen negativen Effekt festgestellt habe, warum bin ich dann so kritisch und erwähne überall, dass ich noch was mit Neutrogena offen habe? Nun.
Neutrogena spielt hier erheblich mit der Gefahr von gutgläubigen Menschen. Die schiere Konzentration des Serums alleine ist fast im medizinischen Bereich. Das ist kein Produkt, dass man einfach mal so beginnen sollte, auf die Haut aufzutragen. Ich bin der festen Meinung, dass man mindestens über Monate hinweg sich an die Anwendung von Säuren gewöhnen sollte.
Doch ich kenne Verbraucher: ich bin ebenso einer. Ein Produkt, dass so heftig mit einem reinigenden Effekt wirbt, wird auch von Leuten gekauft, die nie in ihrem Leben ein säurehaltiges Produkt verwendet habe. Vielleicht sogar von jungen Menschen und Jugendlichen, die vielleicht bislang noch nicht einmal beim Hautarzt waren, sondern mit ganz einfachen, hormonellen Pickeln zu tun haben und nach einer schnellen Lösung suchen.
Außerdem sind die Anwendungshinweise ein schlechter Witz. Neutrogena sagt in einem Nebensatz, dass es wichtig ist, tagsüber einen hohen Lichtschutz zu tragen. Aber ich kann euch nicht sagen, wie furchtbar dieser Hinweis ist.
Wir reden hier von einer extrem hoch konzentrierten Formel, die bis in die tieferen Hautschichten der Haut eindringen. Das ist keine oberflächliche Behandlung, sondern wirklich ein Mix an extrem effektiven Säuren, die mit jeder Anwendung Schicht über Schicht an Zellgewebe durchdringen.
Begibt man sich ohne Lichtschutz in die direkte Sonne, können bereits wenige Minuten ausreichen, um eine Verätzung hervorzurufen. Ich liebe Säuren - aber man darf nicht unterschätzen, wie gefährlich eine falsche Anwendung und Pflege sein kann.
Seitdem ich die Serie verwende, laufe ich mit einer Sonnencreme (natürlich ohne Duft- und Farbstoffe) durch die Gegend und trage konstant einen Lichtschutz von 50. Die Sonne hat auf die Oberfläche einer Haut, die frisch mit Säuren behandelt wurde, einen so extrem starken Effekt, dass es zu schmerzhaften Verbrennungen, Verätzungen und Co. kommen kann. Und Neutrogena weist hier nicht einmal annähernd genug darauf hin, wie vorsichtig man bei der Anwendung eigentlich sein muss.
Und zu guter Letzt ist für mich noch ein großes Problem mit der Dosierung. Menschen neigen ganz einfach dazu, mehr zu verwenden, als sie müssen. Und ich garantiere, dass mindestens ein Mensch das Serum verwendet hat, ohne sich einmal die Warnhinweise durchzulesen.
Und diesem Menschen kann man das auch nicht übel nehmen: seit Jahrzehnten finden wir in der Drogerie ausschließlich minimale Wirkstoffkonzentrationen; für alles andere gingen wir entweder in die Apotheke, zum Hautarzt oder haben uns irgendwas aus dem Ausland bestellt. Das ist jetzt das erste Mal, dass so extreme Konzentrationen in jedem Regal stehen. Und hier hat Neutrogena einfach die Pflicht, auf die Wirksamkeit hinzuweisen und z.B. mit einem Pumpspender dafür zu sorgen, dass das Serum genauestens dosiert wird.
Fazit
Also: was soll ich sagen? Die Wirkung ist sehr gut und effizient. Meine Haut hat eine extrem hohe Toleranz für Säuren und obwohl ich seit Jahren regelmäßig säurehaltige Produkte verwende, war selbst bei mir ein extremer Unterschied feststellbar. Und das binnen kürzester Zeit.
Die Formel ist in Ordnung, mir persönlich fehlt es aber an Beruhigungsmitteln wie Allantoin, außerdem sehe ich den Einsatz von Polymeren und EDTAs in einer solchen Formel als extrem kritisch an. Hier finde ich, hätte man die Formel einfach noch verträglicher machen können.
Dennoch gebe ich zu: die Wirkung ist exzellent - wenn man sich genauestens an die Vorgabe hält und mit einer gewissen Vorsicht an die Anwendung heran geht. Ich würde dieses Serum niemals jemanden empfehlen, der zuvor nicht mit Säuren gearbeitet hat.
Bevor man sich das Serum kauft, sollte man seiner Haut auf jeden Fall die Möglichkeit bieten, eine Toleranz aufzubauen. Und man muss sich zwingend daran erinnern, jeden einzelnen Tag und mehrere Tage über die letzte Anwendung hinaus, einen hochwertigen, schadstofffreien Sonnenschutz anzuwenden - selbst wenn es windig, regnerisch und wolkig ist.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Unreine Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Alkohol
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
3574661654546
Produkttransparenz
Inhalt: 30ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: Johnson & Johnson Santé Beauté France Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Aktuell ist für mich jeder Besuch in der Drogerie ein absolutes Delight: immer mehr Marken aus allen Preisbereichen setzen auf hochwertige, klinisch erprobte Wirkstoffe, verzichten auf immer mehr Zusätze, reduzieren ihre Duftstoffe oder verzichten sogar gänzlich darauf und konzentrieren sich auf Produkte, die tatsächlich wirken.
Auch Neutrogena hat sich dem Markt angenommen und mit seiner Anti-Pickel+ Serie hochkonzentrierte, klinische, duftstofffreie Formeln auf den Markt gebracht. Ich werde diesen Beitrag in zwei aufteilen; heute das Reinigungsgel und morgen das Serum, in dem ich auch meine Kritik an der Serie zu Tage bringen werde.
Da ich aber - vorweg genommen - mit dem Reinigungsgel sehr positive Erfahrungen gemacht habe, wollte ich meine Kritik an der Serie nicht in diesen Beitrag mit aufnehmen. Denn viele negative Aspekte kommen beim Serum erst zu Tage. Also: heute und morgen lesen oder auf morgen warten und beide nacheinander lesen.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Glykolsäure (AHA)
Gluconolactone (PHA)
Salicylsäure (BHA)
Das Reinigungsgel enthält keine Duftstoffe und zudem auch keine Farbstoffe. Aktive Inhaltsstoffe ist die AHA Glykolsäure, die BHA Salicylsäure und die PHA Gluconolactone. Die Gesamtkonzentration liegt bei 4%, dadurch hat das Reinigungsgel einen sauren pH-Wert.
Die genaue Zusammensetzung ist nicht bekannt, aber meine Theorie besagt, dass es wohl um die 1% Salicylsäure, etwa 2% Glykolsäure und 1% PHA sein werden. Grund dafür ist, dass sowohl Glykolsäure, als auch Gluconolactone die Intensität der Salicylsäure verstärken und hier daher vom üblichen 2% deutlich herunter gestuft werden kann. Ist aber natürlich auch nur eine Einschätzung.
Die Konsistenz des Reinigungsgels ist furchtbar - ganz ehrlich. Gelig, aber will sich partou nicht mit Wasser aufschäumen lassen. Man muss also zwei Pumpstöße in der Mitte der Handfläche der einen Hand auftragen und dann mit einem feuchten Zeigefinger der anderen Hand in der Mitte aufemulgieren. Man kann die Hände nicht einfach "zusammen drücken" und dann aufemulgieren, denn dann fällt - kein Scherz - das komplette Gel komplett in den Abfluss. Gewöhnt man sich aber zum Glück nach einigen Tagen dran.
Hat man es dann erst einmal geschafft, das Gel ordentlich aufzuschäumen, ist das weitere Prozedere aber ganz einfach. Sobald der "Grundschaum" gebildet ist, kann man es einfach zwischen den Handflächen weiter aufschäumen und dann in die feuchte Haut einmassieren.
Hier bildet das Gel einen sehr dünnen, leichten Schaum, der sich jedoch sehr gut verteilen lässt. Im Augenbereich sollte wegen des sauren pH-Werts aufgepasst werden; ich persönlich hatte hier aber keine Probleme, z.B. Reste von Mascara oder Eyeliner mit abzureiben.
Den Schaum habe ich für etwa eine halbe bis eine Minute sehr gründlich in die gesamte Gesichtshaut eingearbeitet und dann mit viel Wasser gründlich abgespült. Das ist unbedingt notwendig, da die Säure weiter aktiv bleibt. Wäscht man also den Schaum nicht gründlich von der Haut ab, verbleibt mehr "Aktivstoff" auf der Haut, als nötig ist.
Für Neutrogena-Verhältnisse ist die Reinigungsleistung extrem gründlich und zugleich ganz schön sanft. Das gilt aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Denn Neutrogena setzt in der Formel, zumindest in einer kleinen Konzentration, einen der aggressivsten Tenside überhaupt ein: Sodium Lauryl Sulfate. Dieses Tensid entzieht der Haut aktiv Feuchtigkeit und wird daher schon seit Jahren gemieden. Warum er - obwohl Sodium C14-16 Olefin Sulfonate als aktives Tensid vollkommen ausreichend ist - hier eingesetzt wird, verstehe ich absolut nicht.
Die Reinigung ist aber tatsächlich extrem effektiv und - im Vergleich zu anderen Neutrogena-Formeln - ziemlich sanft. Außerdem sorgt der Einsatz verschiedener Hydroxysäuren für eine viel effektivere Reinigung und Heilung von Pickeln und Pickelmalen, als bei einer klassichen Formel, die nur auf Salicylsäure baut, wie es Neutrogena im Rest seiner Anti Pickel-Produkte auch tut.
Fazit
Inzwischen bin ich bei der Hälfte der Flasche angekommen, habe es täglich zwei Mal angewendet und bin soweit sehr angetan von der Wirkung. Ich habe die Serie begonnen, als ich einen aktiven Akneschub hatte. Viele Entzündungen, teilweise stark schmerzende Pickel.
Binnen weniger Tage haben sich die Entzündungsherde allesamt gelegt; sie waren nicht mehr aktiv. Einzelne Pickel konnten problemlos abfließen, ohne dass am Ende ein Mal oder eine Narbe verblieb. Besonders rein wurde die T-Zone. Gerade um den Nasenflügel herum hatte ich ziemlich schmerzhafte, aber sehr kleine Pickel. Binnen einer Woche waren diese komplett verschwunden.
Und tatsächlich: seitdem ich das Reinigungsgel verwende, hat sich nicht ein einziger neuer Pickel gebildet. Ich gebe es ungerne zu, weil ich damit gleichzeitig den Einsatz von SLS gut heißen muss, aber leider war das Reinigungsgel tatsächlich extrem effektiv.
Das Hautbild ist komplett aufgeklart, die Anzahl an roten Punkten und Unebenheiten ist extrem stark zurück gegangen und ich konnte nicht ein neues Pickelmal sehen. Außerdem empfand ich meine früheren Narben als viel "ebener" und glatter wirkend. Und das jetzt nach gerade einmal knapp vier Wochen Anwendung.
Selbst bei der Entfernung groben Schmutzes, von Foundation, getönter Tagescreme, Mascara und Co. war das Reinigungsgel immens effektiv. Und das alles ohne meine Haut zu reizen. Selbst typische Gewöhnungsphasen sind vollständig ausgeblieben. Es gab kein brennen, kein Spannungsgefühl oder aber Rötungen bzw. Juckreiz.
Obwohl ich mich ein bisschen davor ziere, muss ich dem Reinigungsgel fast den vollen Punktestand geben. Die Reinigungs ist extrem wirksam, hocheffizient, langanhaltend und zudem auch noch schonend. Es bleibt natürlich dabei: einige verwendete Inhaltsstoffe sind mehr als kritisch; aber leider überzeugt die Wirkung einfach auf jeder einzelnen Ebene.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Unreine Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Alkohol
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
3574661655611
Produkttransparenz
Inhalt: 200ml
Hergestellt in: Griechenland
Hersteller: Johnson & Johnson Santé Beauté France Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Als ich den neuen MAX IT Volume Mascara von CATRICE das erste Mal gesehen habe, wollte ich ihn unbedingt haben. Die riesige, fein getrennte Bürste mit unterschiedlich langen Borsten hat mich sofort gefasst. Als er dann bei Douglas endlich als "Erhältlich" angegeben war, habe ich ihn sofort meiner Bestellung hinzugefügt. Es gab schon lange keinen Mascara mehr, den ich so unbedingt ausprobieren wollte.
Als ich ihn das erste Mal öffnete, war ich sofort begeistert. Es war das perfekte Zusammenspiel aus Konsistenz, Intensität der Farbe und der Bürste. Die Konsistenz war flüssig und fließend, hatte aber eine gewisse Festigkeit, sodass sie z.B. nicht tropfte oder aber auf den Wimpern zerfloss. Dadurch hat sich die Farbe wirklich perfekt und nach dem Bilderbuch-Prinzip in der Bürste verteilt.
Und auch die Bürste fand ich auf den ersten Blick wahnsinnig gut. Die Bürste ist am obersten Kopf etwas schmaler und geht dann in einen dickeren Bereich über, der vor allem für die langen Wimpern des mittleren Wimpernkranzes geeignet ist.
Und auch die Nylonbürsten waren sehr gut angeordnet. Zwischen den einzelnen Borsten war ausreichend Platz, um eine Wimper fest zu umklammern, ohne dass sie sich dabei verfangen würde. Und durch die verschiedenen Längen der Borsten war ich mir auch sicher, dass der Auftrag wohl sehr einfach sein würde.
Am oberen Wimpernkranz lässt sich die Bürste auch sehr einfach anwenden. Mir ist hier aber aufgefallen, dass es wahnsinnig schwer war, die Bürste wirklich bis an den Ansatz der Wimper zu bringen. Die einzelnen Borstenlängen haben dafür gesorgt, dass man nicht bis ganz an den Ansatz der Wimper vorstoßen konnte.
Zwar hat man beim direkten Blick in den Spiegel nichts bemerkt, aber gerade wenn man den Kopf leicht nach unten legte hat man gesehen, dass die obere Seite der Wimpern nicht wirklich mit Farbe erfasst wurde. Nur die "untere Seite" der Wimpern wurde wirklich gut mit Farbe erfasst.
Ein riesiges Problem war aber bei den unteren Wimpern, was mich extrem enttäuscht hat. Es war mir schier unmöglich, die unteren Wimpern überhaupt mit Farbe zu benetzen. Die unterschiedlich langen Borsten haben schlichtweg kaum Wimpern erfasst. Stattdessen war es so, als würden die Borsten dafür sorgen, dass sie von den Wimpern "weg gestoßen" würden.
So konnte ich mit EXTREMER Präzision und stillgelegtem Atem gerade so die mittleren Wimpern am unteren Wimpernkranz benetzen, aber es sah einfach sehr unprofessionell und unschön aus. Es wurde nur leicht Farbe "abgerieben", aber man konnte sie nicht wirklich in Form bringen. Sie zeigten in jede Richtung, aber ganz sicherlich nicht in die Mitte.
Obwohl die Konsistenz und die Grundform der Bürste an sich eigentlich perfekt miteinander zusammen spielen sollten, fand ich den Auftrag extrem anstrengend und überhaupt nicht überzeugend. Die Wimpern wurden zwar in schwarze Farbe gehüllt (zumindest oben), aber ein wirkliches Volumen wurde nicht gegeben.
Die Wimpern wurden auch nicht schön getrennt, sondern sahen eher zusamme geklebt und verklumpt aus. Nicht ganz wie beim Spinnenbein-Effekt, aber doch sehr unschön. Es sah so aus, als hätte man den Mascara betrunken verwendet und sich ein beschwipstes "Okay" gegeben.
Fazit
Aber nicht nur das war ein Problem, sondern auch die Formel an sich. Die Farbe ist zwar schön deckend und hat eine angemessene Tiefe an Schwarz, aber hält überhaupt nicht. Schon minimaler Schweiß, jetzt gerade an den schönen Frühlingstagen mit Sonne, hat dafür gesorgt, dass sich der Mascara sofort von den Wimpern löst.
Und auch kleinste Mengen Wasser sorgen dafür, dass die Farbe förmlich über das gesamte Gesicht läuft. Wirklich: nur die kleinste Menge an Feuchtigkeit, nicht einmal direkt Nässe, hat dafür gesorgt, dass sich die Farbe vollkommen von der Wimper löst.
Es ist keine wasserfeste Formel, aber bei jedem Mascara kann man ein gewisses Mindestmaß an Langlebigkeit erwarten - unabhängig vom Preis. Und das ist hier einfach nicht gegeben. An einem Tag hat es keine volle Stunde gedauert, bis sich die Farbe überall unter dem Auge abgesetzt hat. Während ich NICHT WEINEND bei meinem Therapeuten saß. Ich habe förmlich nichts getan außer atmen und der Mascara zerfloss einfach komplett.
Ich habe mich wirklich massiv auf diesen Mascara gefreut und habe ihn direkt am ersten Launchtag bei Douglas gekauft, aber das ist einer der schlechtesten Mascaras, die ich seit langer Zeit je ausprobiert habe.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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4059729356673
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Inhalt: 11ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: cosnova GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ende letzten Jahres habe ich bei einem Gewinnspiel auf der keraphlex-Facebook-Seite ein zweiteiliges Haarpflege-Set der patentierten keraphlex-Serie gewonnen. Die Produkte sind für den Salon konzipiert und wird tatsächlich auch in einigen Salons eingesetzt, ist aber vor allem auch für Privatanwender Zuhause geeignet.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Hydrolyzed Vegetable Protein PG-Propyl Silanetriol
Behentrimonium Methosulfate
Jojobaöl
Weizenprotein
Panthenol
Cetrimonium Chloride
keraphlex selbst sagt aus, dass sie den Wirkstoffkomplex aus Proteinen und Silikonen, INCI Hydrolyzed Vegetable Protein PG-Propyl Silanetriol, selbst patentiert, doch ganz bestätigen konnte ich das nicht. Der Wirkstoff ist tatsächlich patentiert, jedoch konnte ich in den öffentlichen Unterlagen keine Informationen zu ELKADERM, dem Hersteller von keraphlex, finden. Patentiert wurde der Wirkstoff von der Firma Croda [Quelle].
Auch die Exklusivität ist etwas anzuzweifeln, denn ich habe zufällig gerade ein Shampoo gekauft, dass den gleichen Wirkstoff enthält: Schadenlöscher von Garnier. Dort wird der Wirkstoff ebenso verwendet; zu einem weitaus günstigerem Preis.
Die Serie baut auf diesem Wirkstoff sehr auf. Es handelt sich dabei um einen reichhaltigen Proteinkomplex, der aus natürlichen Rohstoffen gewonnen wird und dann mit einer Silikonmischung angereichert wird. Durch seine Struktur dringt er bis in die letzte Haarschicht ein und wirkt von Innen aufbauen, von Außen schützend. All das ist wissenschaftlich nachgewiesen und studiert.
Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff ist Behentrimonium Methosulfate. Dabei handelt es sich um Quaterniummischungen, die im Haar keinen Buildup-Effekt auslösen, wie es klassische Silikone tun und hierbei einen antistatischen, schützenden Film um das Haar legt, der sich jedoch aus wieder auswaschen lässt.
Der Rest der Formel verzichtet zudem vollständig auf Silikone und Silikonderivate: nur der Proteinkomplex, der mit Silikonen selbst angemischt ist, ist als Silikonbestandteil enthalten. Jedoch löst auch er keinen Buildup-Effekt aus und gilt sogar als einer der effizientesten Wirkstoffe in der Haarpflege überhaupt.
Weitere Bestandteile sind u.a. Jojobaöl, dass stark feuchtigkeitsspendend wirkt, aber gleichzeitig auch extrem leicht und dadurch das Haar nicht beschwert; Glycerin, Weizenproteine und Panthenol. Alles in allem ist es also eine sehr gut zusammengesetzte Haarformel, die gerade auch bei natürlich-welligem Haar gut eingesetzt werden kann, da keine Rückstände im Haar verbleiben, die insbesondere bei "Kinky Hair" Ablagerungen hinterlassen.
Die Konsistenz der Lösung ist leicht cremig-gelig mit einer gewissen Festigkeit. Es lässt sich jedoch sehr gut verteilen und auch mit der Bürste weiter einarbeiten, ohne dass es hierbei zu unregelmäßigem Auftrag kommt. Der Duft ist extrem stark und für meinen Geschmack ein bisschen SEHR intensiv.
Sobald man die Flasche nur öffnet (es ist ein Dosierapplikator im Deckel eingebettet), verteilt sich der immens intensive Duft im ganzen Raum. Er ist über Räume hinweg wahrnehmbar und für mich einfach zu viel. Es riecht zwar angenehm - süßlich, ein bisschen würzig - aber die Intensität ist mir einfach viel zu krass.
Außerdem wird bei der Duftzusammenstellung auf Lilial gesetzt. Ich denke hier wird inzwischen umformuliert worden sein, denn der Inhaltsstoff ist seit dem 1. März in der EU für alle Formen von Kosmetik verboten. Auch NIVEA musste hier umdenken, denn der typische "NIVEA"-Duft setzt erheblich auf den Inhaltsstoff, der nach Maiglöckchen riecht.
Die Anwendung ist ziemlich einfach und jederzeit möglich. Das Prinzip ist hier stark mit dem von OLAPLEX vergleichbar: wie auch das Bonding Treatment, wird der keraphlex Home Perfector auf das handtuchtrockene/feuchte Haar aufgetragen, gründlich mit der Bürste eingearbeitet und verbleibt dann zwischen 5 und 10 Minuten auf dem Haar.
Ich habe hierzu zuerst mit einem Shampoo das Haar zwei Mal gründlich gewaschen (wie man es auch tun sollte) und keine Folgeprodukte aufgetragen. Nach einem kurzen abtrocknen, habe ich den Home Perfector aufgetragen, eingearbeitet und nach 10 Minuten gründlich mit viel Wasser ausgewaschen.
Schon beim bürsten des Haares ist mir sofort aufgefallen, dass die Struktur des Haares viel glatter war. Denn auch die Bürste kam durch das Haar hindurch, als hätte ich es in Öl getaucht. Es hat nicht geziept und die Bürste ist nicht einmal stehen geblieben. Man hat also deutlich den Film auf dem Haar gespürt.
Nach dem ausspülen verbliebt ein großer Teil der Glätte weiterhin im Haar. Denn auch nach dem auswaschen glitt die Bürste mit doch relativ eng-verzahnten Borsten problemlos durch das Haar, ohne dass es weiterer Produkte oder Treatments bedarf.
Fazit
Ein bisschen problematisch war für mich die Longevity der Behandlung, die zudem auch extrem variieren konnte. Habe ich zum Beispiel nach der Anwendung das Haar geföhnt, hatte ich für einige Tage glattes, einfach zu stylendes Haar.
Habe ich das Haar jedoch an der Luft trocknen lassen, nachdem ich es extrem gründlich mit dem Handtuch getrocknet habe, verblieb der Effekt teilweise bis zu 10 Tage im Haar. Die Formel scheint also extrem von den Styling-Gewohnheiten abzuhängen.
Viele werden sich natürlich bei einem solchen Produkt fragen: Ist es eine Alternative zum vollkommen überteuerten OLAPLEX? Jein.
Man muss hier doch schon differenzieren. Ich finde es ist durchaus eine gute Alternative zu OLAPLEX, vor allem aufgrund des Preises und weil OLAPLEX zwingend von einer Salonbehandlung abhängig ist, aber der Wirkmechanismus ist einfach komplett anders angsetzt.
Was ich sagen kann: Ich finde es ist ein richtig gutes Heim-Treatment. Das Haar wird wirklich gut gepflegt und hält man sich daran, das Treatment ca. einmal pro Woche aufzutragen, kann man den Effekt mit einer Flasche durchaus über Monate anhalten und dabei helfen, dass sich der Haarkortex erholt.
Es ist aber auch extrem abhängig davon, wie es angewendet wird; mit welchen Produkten es kombiniert wird; wie gravierend der Haarschaden ist; und vor allem auch, ob man sich regelmäßig für einen guten Haarschnitt zum Friseur bewegt.
Der Home Perfector ermöglicht zwar durchaus gute, sichtbare und langanhaltende Ergebnisse, aber es ist eben von vielen Wenn's und Aber's abhängig. Dennoch: es lässt sich durchaus ein Ergebnis erzielen, dass mit einer guten Friseurbehandlung VERGLEICHBAR ist, aber ganz daran kommt es nicht. Für den Preis finde ich die Leistung aber doch sehr gut, vor allem wegen der schonenden Formel und den hochkomplex wirkenden Hauptinhaltsstoffen.
Außer das Lilial; Hier dürfen Reste der alten Produktion noch verkauft werden, es darf aber in der neuen Produktion nicht mehr enthalten sein.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Stark geschädigtes, chemisch behandeltes, blondiertes Haar.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
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Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: ELKADERM GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Jetzt wird es bunt: Die neuen gel nail colour Nail Polishes inspirieren mit einer riesigen Shade-Auswahl, einer clean beauty Formulierung und WOW Performance! Dank patentiertem, breitem double-touch Pinsel sind die Nagellacke einfach aufzutragen. Dann heißt es: nur 40 Sekunden warten – denn so schnell trocknen die gel nail colour Nagellacke und verleihen den Nägeln ein langanhaltendes Gel-Finish. Die Formulierung ist vegan, hat eine kurze Liste an Inhaltsstoffen und kommt ohne Mikroplastikpartikel aus. Darüber hinaus sind die Nail Polishes klimaneutral dank CO2-Kompensation. In 48 Farben.
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colour grip BASE COAT
Die perfekte Base für ein makelloses Nail Styling. Mit seiner innovativen Colour Grip Haftungstechnologie verlängert der colour grip BASE COAT die Haltbarkeit jedes Farblacks. Der Unterlack überzeugt außerdem mit seiner Express-Trocknungszeit, schützt die Nägel vor Verfärbungen durch Farblacke und hat eine vegane, clean beauty Formulierung.
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colour shield TOP COAT
Brillante Gel-Nails, die lange halten? Na klar! Der colour shield TOP COAT legt sich wie ein Schutzschild über Nail Styling und Farblack. Damit verleiht der Überlack einen ultralangen Halt und ein hochglänzendes Gel-Finish – für eine DIY-Maniküre wie vom Profi. Um 1,79 €**
* Alle essence „clean beauty“ Produkte enthalten einen hohen Anteil an natürlichen Inhaltsstoffen und tragen zu nachhaltigem Palmölanbau bei. Sag „Goodbye“ zu: • PEGs • Mikroplastikpartikeln • Parabenen • Zusätzlich bei Nagellacken: Styrenepolymeren, Epoxidharzen, Melamin, Polyimiden, Ethyl Tosylamid, Campher, Triphenylphosphat Und sag „Hello“ zu „clean beauty“ @ essence. Bei einigen „clean beauty“ Produkten konnten wir sogar auf noch mehr Inhaltsstoffe verzichten.
** unverbindliche Preisempfehlung
Als damals Soap & Glory aus den Regalen verschwunden ist, war ich zerschmettert. Ich war vielleicht gerade 15 oder 16 Jahre alt (*weint innerlich*), als ich mich in eine Handcreme von Soap & Glory und deren Bestseller-Duschgel verliebt habe. Doch irgendwann - puff - waren die Produkte nirgendwo mehr erhältlich.
Soweit ich recherchieren konnte, gehört die Marke jetzt zur britischen Drogerie-/Parfümeriekette Boots und ist erst seit Kurzem wieder bei Douglas erhältlich. Douglas expandiert aktuell in nahezu alle Weltmärkte und hat hunderte von Marken ins Sortiment aufgenommen, die man sonst aus dem Ausland importieren musste.
Und mit dabei ist auch eine Auswahl von Soap & Glory-Produkten, darunter eines der ersten Produkte im deutschen "Verbrauchersegment", dass AHAs enthielt. Solche Formeln waren nämlich vor wenigen Jahren noch - wenn überhaupt - der Apotheke vorbehalten. Wollte ich schon damals ausprobieren, aber dann gab's die Marke ja "nicht mehr".
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Sheabutter
Dimethicone
Mandelöl
Kakaobutter
Kokosöl
Traubenkernöl
Milchsäure
Glykolsäure
Aloe Vera
Limettenöl
Kiwi-Fruchtwasser
Apfelsäure
Salicylsäure
Benzoesäure
Was mich als erstes sehr überrascht hat war, dass die Basis nicht aus synthetischen Ölen besteht, sondern aus Glycerin und einer großen Menge Sheabutter formuliert worden ist. Zwar kommt auch Dimethicone, also Silikonöl, zum Einsatz, jedoch ist der erheblich größere Teil komplett natürlich.
Neben der Sheabutter werden auch viele Öle und Butter eingesetzt, darunter aus Kakao, Limetten, Kokos, Mandel und Traubenkernen. Die Formel zeichnet sich auch dadurch aus, dass Soap & Glory unter anderem die Formel mit dem Einsatz von Kiwi-Fruchtwasser hat patentieren lassen. Es ist reicht an natürlichen Säuren, wirkt feuchtigkeitsspendend und glättend und hat zudem viele natürliche Vitamine und Mineralien.
Die Bodylotion hat durch den hohen Einsatz von Alphahydroxysäuren (AHA) einen sauren pH-Wert. Zum Einsatz kommen hier diverse Säuren; Glykolsäure, Milchsäure, Apfelsäure und die Betahydroxysäure (BHA) Salicylsäure. Letztere wirkt vor allem antibakteriell, weshalb sich die Bodylotion in den UK wohl als Tipp bei unreinen Hauttypen durchgesetzt hat.
Aber auch wenn es bis hierhin nach einem Hautpflege-Traum anhört, so gibt es durchaus auch ein paar unsympathische Inhaltsstoffe. Allem voran Benzophenone-4 (die gesamte Benzophenone-Gruppe wird den hormonell wirksamen Stoffen zugeordnet und dient vorwiegend als Konservierungsmittel und UV-Filter), Chelatbildner (EDTA) und Polymere. Weiterhin enthält sie auch zwei Farbstoffe, was ich gerade bei empfindlichen Wirkstoffen, wie AHAs immer stark kritisiere, da die Haut durch den Peelingprozess bereits stark belastet wird.
Die Bodylotion hat einen frischen, leicht sauren, zitrischen Duft, was sich auch durch den Namen ableiten lässt. Er ist zwar intensiv, verfliegt jedoch auch schnell, sodass man beim auftragen kurz einen angenehmen Hauch hat, dieser sich aber auf der Haut nicht langwierig ablegt.
Die Konsistenz ist sehr angenehm und lässt sich zudem auch extrem gut einmassieren und verteilen. Es ist eine sehr dicke Creme, die sich jedoch beim verteilen deutlich verdünnt. Es verbleibt kein klebender Film auf der Haut, dennoch fühlt man eine weiche, glatte Oberfläche.
In den ersten Tagen wird sich die Haut erst einmal verschlimmern. Denn in den ersten Tagen - bis ca. in die zweite, dritte Woche hinaus - löst sich erst einmal eine Menge an toter Hautzellen. Das sorgt für einen gräulichen, matten Schleier auf der Haut. Ist aber bei solchen Formeln tatsächlich normal; insbesondere wenn man auf den jeweiligen Hautpartien noch nie oder schon sehr lange keine Fruchtsäuren eingesetzt hat.
Da ich zwischendrin bereits Fruchtsäuren in meine Körperpflege integriert habe, vor allem wegen Pickeln auf Schultern und direkt dahinter, war bei mir der Schleier relativ schnell wieder weg. Als erstes sah die Haut sehr matt aus, nach knapp einer Woche kam das leichte Strahlen hindurch.
Wichtig anzumerken ist hier aber, dass man die Creme konstant und täglich anwenden sollte. Setzt man sie ab, wird sich das Hautbild verschlechtern. Ich war zwischendrin bettlägerig und habe daher relativ am Anfang einmal komplett unterbrochen und es schnell bereut. Denn weil der Peelingprozess erst nach zwei bis drei Monaten in erster Runde abgeschlossen ist, sind Pickel und Co. direkt zurück gekommen. Immerhin: Seitdem ist das nicht mehr passiert. Knapp vier Wochen habe ich die Creme jetzt brav jeden Tag aufgetragen und es gab keinen neuen Breakout.
Man erkennt eine Veränderung des Hautbildes schon ziemlich schnell. Nach knapp zwei Wochen ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass ich viel weniger Rötungen hatte und auch Entzündungsherde immens zurück gegangen sind. Nervig war es nur, dass man an sonnigen Tagen zwei Schichten auftragen musste: die Creme und einen hohen Lichtschutzfaktor, denn AHAs und BHAs sorgen dafür, dass die Haut deutlich lichtempfindlicher ist.
Die Pflege empfand ich dabei auch soweit sehr gut. Mir ging es vor allem darum, meine Haut reiner werden zu lassen und hartnäckige Unebenheiten und Pickel anzugehen. Hierfür habe ich an Schultern, Hals und Nacken unter der Dusche einen Salicylsäurehaltigen Reiniger eingesetzt und an Armen, Schulter und Co. täglich die Creme aufgetragen.
Denn als grundsätzliche Pflege kann man die Bodylotion auch nicht ganz betrachten. Denn sie versorgt die Haut mit immens viel Feuchtigkeit (die sie bei solchen Behandlungen auch dringend benötigt), aber zielt eben auf Effizienz. Gerade am Abend kam es also durchaus vor, dass man mal mit Spannungsgefühlen zu kämpfen hatte. Die Zielgruppe ist wirklich nicht unbedingt jeder, sondern schon Menschen, die mit Unreinheiten, einem ungleichmäßigem oder mattem Hautbild zu kämpfen haben.
Fazit
Ich bin aber insgesamt alles in allem extrem happy mit der Formel, was mich bei den von mir kritisierten Inhaltsstoffen tatsächlich selbst überrascht. Ich muss hier aber auch zugeben, dass es in diesem Preissegment und weit darüber hinaus keine Pflege gibt, die so viele Rückfetter gleichzeitig mit Säuren einsetzt.
Häufig wird bei solchen Produkten ausschließlich mit Vaseline oder Paraffinen gearbeitet (siehe z.B. Revolution Intense Moisture Lotion), die schlichtweg keine Penetration bis in die unteren Hautschichten bietet, sodass die Haut auf Dauer stark austrocknet oder sogar verschlimmert.
Hier wurde wirklich darauf geachtet, dass es eine tiefgebende Feuchtigkeitszuführ gibt, die bis in die Zellkerne vordringen kann, um den reizenden Effekt der Peelings auszugleichen. Die eingesetzten Lipide sind hochverträglich und vor allem extrem wirksam.
Und man darf auch nicht vergessen: das Hautbild hat sich tatsächlich zum Positiven gewandelt. Zwar muss man am Anfang dem Juckreiz wiederstehen, der durch die Säuren hervorgerufen wird, weil sie Schichten und Schichten an toten Zellen zunächst lösen müssen, um an ihr Ziel zu gelangen; aber am Ende ist das Hautbild doch deutlich klarer, ebener und ausgeglichener.
Es ist zwar schade, dass am Ende doch einzelne kritische Wirkstoffe in die Formel aufgenommen wurden und dafür gibt es definitiv Punktabzug; aber am Ende war das Ergebnis einfach extrem positiv. Ich habe die Creme wahnsinnig gut vertragen, sie hat effektiv und gezielt gewirkt und auch die Aussagen in der Beschreibung wurden eingehalten. Daher würde ich sie auch grundsätzlich empfehlen.
Wichtig ist aber auch hier einmal anzumerken, dass Menschen, die so oder so schon sehr empfindlich reagieren oder mit stark schwankender Haut zu kämpfen haben, definitiv auf apothekenpflichtige Kosmetika zurückgreifen sollten. Sehr gute Formeln gibt es z.B. von DERMASENCE, NeoStrata und Avéne - alle ohne Einsatz von Duftstoffen und Aggressoren.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Mineralöle
5045096192128
Produkttransparenz
Inhalt: 500ml
Hergestellt in: Großbritannien
Hersteller: Soap & Glory Cosmetics Co. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Auf Instagram habe ich euch schon mal gezeigt, was ich mir bei Douglas so alles gekauft habe. Ich brauchte dringend ein paar Sachen aus der Drogerie und hab mir gedacht, "Ach Mensch, kannst du dir auch ausnahmsweise gleich alles bei Douglas kaufen" - gesagt, getan.
Mit dabei waren auch ein paar Sachen, die ich im Sale hier und da gesehen habe. Im Sale-Bereich schaue ich mich selten um, aber manchmal werden einem die Sachen ja auch in den gesponserten Produkten oder in den Reels angezeigt und so war es auch bei dem CAT EYES Eyeliner von Douglas Collection.
Ich habe mich - ganz ehrlich - nie wirklich für die Douglas-Eigenmarken interessiert, weil das Sortiment - bis auf die Pflege - echt langweilig ist. Die Lidschattenpaletten sehen fast immer gleich aus, alles ist sehr seicht und gediegen. Aber als ich dann diesen knalligen Eyeliner gesehen habe, war ich dann doch ganz schön interessiert.
Die Formel ist nicht besonders, aber die Farbe und vor allem die immense Länge des Applikators haben mich interessiert. Es ist ein extrem langer Filzapplikator; viel länger als von Eyelinern, die man so in der Drogerie sieht. Und das fand ich irgendwie... spannend.
Tatsächlich hat sich diese Länge auch als wahnsinnig praktisch erwiesen. Mit der ganz vorderen Spitze kann man wirklich immens dünne, extrem seichte Linien ziehen, was ich super praktisch zum ziehen von Fülllinien finde. Und das habe ich mit dem Eyeliner auch gemacht. Mit der ganz vorderen Spitze erst einmal "Leitlinien" aufgezeichnet und dann einfach das breitere Stück zum auffüllen verwendet.
Die Pigmentierung finde ich dabei überraschend gut. Ich hab von Douglas Makeup-Produkten nicht nur Gutes gelesen, sondern häufig viel auch eine schlechte Pigmentierung in den Bewertungen auf. Bei dem hier gab es keine, also war das ein Kauf auf Gut Glück.
Aber ich kann Entwarnung geben: die Pigmentierung ist wirklich wahnsinnig und überraschend gut. Die Farbe ist richtig schön deckend und man muss keine Linie zwei Mal ziehen. Einmal gezogen und ausgefüllt und fertig. Man sieht die Haut nicht hindurch schimmern und die Farbe ist wirklich vollständig abdeckend.
Auch die Trocknungszeit hat mich wirklich überrascht. Binnen weniger Sekunden war der Eyeliner vollständig getrocknet und war im Anschluss auch komplett wisch- und rutschfest. Mit Wasser konnte man ihn doch abschrecken, aber durch reiben und wischen hat sich die Farbe wirklich nicht gekümmert.
Was ich nur anmerkenswert oder "interessant" finde ist, dass hier so viele Tenside eingesetzt werden. In Eyelinern werden sie häufig als Lösungsmittel eingesetzt, weil sich schwere Pigmente und Polymere sehr gut darin lösen lassen. Aber aus irgendeinem Grund sind in dieser Formel gleich drei Stück aus verschiedenen Stoffgruppen vertreten.
Nicht nur klassische Sulfate werden hier eingesetzt, sondern auch das Poloxamer 407 und das finde ich sehr merkwürdig. Denn das ist DER Inhaltsstoff, der gerne in Mizellenwasser eingesetzt wird. Der ist nämlich hydrophob und schließt Ablagerungen in sich ein.
Er wirkt wie eine Art Magnet auf alles, was sich aufsaugen lässt. Es hat mich daher wirklich sehr gewundert, ihn in dieser Formel zu finden. Und ehrlich gesagt: erklären kann ich es diesmal auch nicht. Ich habe keinerlei Infos darüber gefunden, warum er in Eyelinern eingesetzt wird.
Fazit
Auch wenn ich nicht ganz schlau aus der Formel werde, muss ich sagen, bin ich hin und weg. Kommt bei Douglas-Eigenmarken wirklich selten vor (obwohl die Nagellacke tatsächlich ganz gut sind), aber hier habe ich wirklich nichts ernsthaftes zu meckern.
Die Farbe ist richtig schön deckend, kräftig und intensiv, die Formel lässt sich wahnsinnig gut anwenden, der extrem lange Filzapplikator ist ehrlich gesagt wahnsinnig hilfreich und vertragen habe ich auch alles.
Er hält wirklich lange, hat sogar eine komplette Party überstanden und sieht einfach schick aus. Eine ungewöhnliche Farbe, aber doch ziemlich universell einsetzbar. Von mir gibt es daher eine volle Empfehlung. Auch wenn ich aus der Formel nicht ganz schlau werde.
Inhaltsstoffe
AQUA, STYRENE/ACRYLATES/AMMONIUM METHACRYLATE COPOLYMER, METHYLPROPANEDIOL, CI 77492, CI 77891, CELLULOSE, POLOXAMER 407, COCO-GLUCOSIDE, PEG-60 HYDROGENATED CASTOR OIL, PHENOXYETHANOL, STYRENE/ACRYLATES COPOLYMER, POTASSIUM SORBATE, CITRIC ACID, SODIUM BENZOATE, CAPRYLYL GLYCOL, SODIUM LAURETH-12 SULFATE, SODIUM LAURYL SULFATE, SODIUM DEHYDROACETATE, BHT. Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
4036221982012
Produkttransparenz
Inhalt: 1ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Douglas Cosmetics GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Éclat ist vielen bereits ein Name - vor allem für ihre Dupedüfte ist die Marke bekannt und den Namen bei Google einzugeben, zeigt vor allem immer aktuell gehaltene Cheatlisten auf. Ich kenne Éclat tatsächlich schon von Anfang an. Damals haben Blogger immer kleine Pröbchen zum testen zugeschickt bekommen. Weil diese aber immer Random waren, bin ich schnell davon weg. Aber dennoch Kundin geworden.
Mein Duftportfolio ist vor allem luxuriös. Yves Saint Laurent und Giorgio Armani sind so die Duftmarken, mit denen ich etwas anfangen kann. Und zwischendrin hole ich mir tatsächlich auch mal das Original. Aber weil die Düfte einfach so unendlich teuer sind (übrigens: witzigerweise ist der Duft selbst häufig nicht das teuerste, sondern weil nahezu jeder Aspekt einer Markenflasche patentiert ist), greife ich gerne zum Dupe.
Ich bin ganz zufällig darauf aufmerksam geworden, dass Éclat jetzt eine eigene Makeup-Linie hat, denn es gab zum Valentinstag eine krasse Rabattaktion. Natürlich waren die meisten High End-Dupes davon ausgeschlossen, ABER immerhin der gesamte Éclat Cosmetics-Bereich war inkludiert. Ich habe mir daher zwei meiner Everyday Wear-Düfte bestellt und zusätzlich noch zwei Liquid Lipsticks und den Contour Mascara.
Der Mascara hat eine wunderschöne Hourglass-Form mit besonders dünnen Bürsten in der Mitte, während außen und innen die Bürsten länger sind. Ich mag solche Bürsten besonders gerne, weil ich persönlich finde, dass sie die Wimpern am besten einfangen und dabei am "saubersten" an der Haut entlang gleiten. Ich war daher schon sehr gespannt darauf, wie der Mascara performen würde.
Was mir sehr gefiel war die vegane Formel. Auf der Webseite steht darüber nämlich nichts, also war das eine angenehme Überraschung, als auf der Verpackung dann der Hinweis stand, dass der Mascara (und auch die Liquid Lipsticks) vegan sind.
Die Konsistenz der Mascara-Flüssigkeit fand ich auch ganz angenehm. Leicht wachsig, aber immernoch flüssig genug, dass man beim herausziehen aus der Tube noch am Ende der Bürste einzelne "Fäden" sehen konnte. Für mich lässt sich dadurch schon ein bisschen die Qualität erahnen, da ich - persönlich - festgestellt habe, dass die "festeren" Konsistenzen, die eben keine "Fäden" beim herausziehen ziehen, etwas schwieriger anzuwenden sind und vor allem auch dazu tendieren, die Flexibilität der Wimpern stark einzuschränken, da es die Wimpern "austrocknet".
Der Auftrag gefiel mir soweit auch sehr gut. So wie ich es geahnt habe, gleitete die Bürste sehr, sehr gut an den Wimpern entlang und ließ sich auch sehr gut hin und her schwingen. Nur beim Bürsten-Konsistenz-Gemisch gab es ein kleines Problem.
Die Bürste glitt nämlich sehr schön, aber einzelne Wimpern haben sich an den Nylonbürsten verhangen. Nicht schlimm, also ich musste nicht reißen oder ziehen oder ähnliches, aber man hat schon gemerkt, dass es während des Auftrags ein bisschen "geruckelt" hat. Hier gab es auf jeden Fall eine Diskrepanz zwischen des Bürstenmaterials und der Viskosität der Flüssigkeit.
Doch nach dem ersten "Schreck" ließ sich der Mascara eigentlich ganz klassisch anwenden. Ich fand den Auftrag ziemlich einfach. Das einzige Problem das ich hatte war, dass ich den Auftrag nie wirklich perfekt sauber hinbekommen habe - selbst mir großer Vorsicht.
Obwohl ich sehr lange Wimpern habe und daher auch viel Platz einsparen kann zwischen der Haut am Augenlid und der Bürste, habe ich es mit diesem Mascara irgendwie immer geschafft, schwarze Ablagerungen auf das Auge zu transportieren. Selbst mit größter Vorsicht habe ich es nie ganz hinbekommen, dass Auge frei von schwarzen Pünktchen zu halten.
Dafür gefiel mir aber die Farbe immerhin ganz gut (nachdem ich die Fehler mit einem Q-Tip weg gewischt habe). Die Farbe ist richtig schön dunkel, ein schönes, tiefes Schwarz ohne grauen Schleier. Außerdem blieben auch die Wimpern schön flexibel, wirkten nicht trocken oder "brüchig".
Fazit
Insgesamt bin ich mit dem Mascara eigentlich sehr zufrieden. Klar, es gibt Verbesserungsmöglichkeiten, aber das sage ich auch bei fast jedem Mascara. So 100% überzeugen mich wirklich selten Mascaras. Dennoch finde ich meine Kritikpunkte gerecht. Es ist nicht so, dass ich den Mascara in die Mülltonne verbanne, sondern hier und da gibt es einfach Besserungspotenzial.
Sehr schön fand ich nämlich das Ergebnis: auch wenn es nicht dieses typische False Lashes-Ergebnis war, nachdem ich mich sonst sehne, fand ich die Wimpern sehr, sehr gut in Form gebracht; sie wurden sehr gut voneinander getrennt; erhielten ein wenig Fülle und Präsenz und zudem eine kräftige, dunkle Farbe.
Aber: wasser- und schweißresistent ist er nicht. Zugegeben: das hat Éclat auch nicht behauptet, ist aber wichtig zu wissen. Einzelne Tröpfchen und einen kleinen Schauer hat er bislang sehr gut überstanden, aber wenn es wirklich mal richtig feucht wird - ob nun durch Wasser oder Schweiß - gibt er doch nach. Für den regnerischen Tag würde ich ihn also nicht verwenden.
Alles in allem würde ich es als einen guten, soliden Mascara bezeichnen. Nichts besonderes; keine neue, patentierte Formel, aber performant und wie beschrieben. Definiert schön, verleiht den Wimpern Fülle und Volumen und sieht dabei auch noch schön natürlich aus. Ob ich ihn nachkaufen würde, weiß ich aber tatsächlich nicht. Da gibt es einfach aktuell auch viele Launches aus der Drogerie, die günstiger sind und mindestens genau so gut arbeiten.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Vegan
4251783374000
Produkttransparenz
Inhalt: 9,5ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: ÉCLAT GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.