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Die neue Niacinamide Tagescreme mit Lichtschutzfaktor 30 und 10% Niacinamiden von Balea gehört zwar eigentlich nicht zum BEAUTY EXPERT-Launch, wurde aber in der selben Woche gelauncht und passt auch ziemlich in die Serie, denn auch die Tagescreme kommt ohne Farb- und Duftstoffe aus - etwas, dass in der BEAUTY EXPERT-Serie durchgehend ist.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Dibutyl Adipate
UV-Filter
Niacinamid
Panthenol
Süßholzwurzel-Extrakt
Die Creme besitzt gleich mehrere synthetische UV-Filter, darunter unter anderem Avobenzon (Butyl Methoxydibenzoylmethane), Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine und Ensulizone (Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid). Daneben gibt es als Lipide Dibutyl Adipate und C12-15 Alkyl Benzoate.
Die Konzentration an Niacinamiden beträgt 10% und ist damit doppelt so hoch wie das wirkende Maximum. Nur bis etwa 5% entfaltet Niacinamide seine volle Wirkung, darüber hinaus gibt es keinen zusätzlichen Effekt. Es ist aber immer gut andere Marken mit höheren Prozenten zu übertrumpfen (Hallo, Paula's Choice), es ist aber absolut unnötig mehr als 5% einzusetzen. Dennoch: die Konzentration liegt über 5%, weshalb alle positiven Effekte von Niacinamide sich entfalten können.
In dieser Formel wirkt Niacinamide also talgreduzierend und klärend (ab ca. 4%), peelend (ab ca. 2%), reinigend (ab ca. 2%), zellregenerierend (ab ca. 1-3%), feuchtigkeitsspendend (ab ca. 1%) und aufhellend (Alters-/Pigmentflecken, ab ca. 2-5%).
Die Konsistenz der Creme ist sehr, sehr dick und etwas fest-cremig. Sie verläuft nicht mehr, ist also schon so dick, dass ein zerfließen nicht mehr möglich ist. Der Auftrag ist aber überraschend einfach, da sich die Creme extrem gut verteilen und ausbreiten lässt.
Auf der Haut wird ein feuchtigkeitsspendender und schützender Film hinterlegt, der zwar leicht glänzt, aber nicht fettig wirkt. Es sieht ein bisschen so aus, als hätte man gerade eine rückfettende Pflegemaske aufgetragen. Der Glanz ist also definitiv nicht störend und es sieht auch nicht so aus, als würde die Haut fettig sein.
Etwa ein Teelöffel (ca. 3-4ml) ist notwendig (laut Empfehlung von Dermatologen), um das Gesicht vollständig mit dem angegebenen Lichtschutzfaktor zu bedecken. Ich bin aber ehrlich: das ist eine wahnsinnig riesige Menge, die man auch schlichtweg nicht eingearbeitet kriegt. Obwohl erst bei dieser Menge der vollständige Schutzfaktor auftritt, habe ich deutlich weniger verwendet. Etwa 2ml pro Anwendung habe ich verwendet, sodass eine Tube knapp einen Monat hält.
Mit knapp 2ml lässt ist die Verteilbarkeit noch sehr gut. Es dauert zwar schon ein wenig, bis alles an Ort und Stelle eingezogen ist, aber ich habe nie mehr als eine halbe bis vielleicht eine Minute gebraucht. Übrigens: es gab auch keinen weißen Film auf der Haut - zumindest nicht mit ca. 2ml. Ich glaube aber auch, dass bei vollem ausreizen der Menge wenn überhaupt nur ein leichter Film entsteht, der aber auch schnell abklingen sollte, da keine Oxide in der Creme enthalten sind (z.B. Titanium Dioxide / CI 77891).
Der Creme konnte ich auch ganz überraschend einen Härtetest unterziehen. Zum Muttertag sind meine Eltern und Ich zusammen mit meinem Onkel zum Fischmarkt nach Eckernförde gefahren. Es war immens heiß, bis zu knapp 30°C und der Himmel war komplett wolkenfrei. Knapp fünf Stunden waren wir der offenen Sonne ausgesetzt, nur selten gab es kurze Wolkenvernnebelungen.
Und siehe da: auch die 2ml haben komplett gereicht. Mein gesamtes Gesicht war komplett frei von Sonnenbränden, während mein restlicher Körper verbrannt war. Denn es sollte eigentlich ziemlich kalt werden, weshalb ich nur mein Gesicht eingecremt habe und dachte, ich würde die ganze Zeit mit der Jacke herum laufen. Falsch gedacht.
Ich hatte einen leichten Sonnebrand auf der Kopfhaut, einen leichten auf den Armen und einen ziemlich starken im Bereich des Ausschnitts meines T-Shirts. Mein Gesicht hingegen war vollkommen gesund. Es gab keinerlei Verbrennungen, keine Rötungen, keine Reizungen. Die Haut war komplett gesund und strahlend, auch die Tage danach gab es keinen Sonnenbrand. Die Effektivität ist damit also auf jeden Fall gesichert.
Aber auch allgemein gefällt mir die Creme ausgesprochen gut. Obwohl nur wenige Lipide enthalten sind, fühlt sich die Haut extrem gut, geschmeidig und wahnsinnig weich an. Auch ein geschütztes Gefühl ist vorhanden. Es gab weder Spannungsgefühle, noch trockene oder aber gereizte Hautstellen.
Auch über den Tag hinweg ließ die Pflegewirkung nicht nach. Selbst ganz früh morgens aufgetragen fühlte sich die Haut am Abend noch echt gut, geschmeidig und weich an - und das obwohl ich gerade an heißen Tagen mit viel Sonne schnell unter trockener Haut leide.
Was für mich aber ganz besonders wichtig war, war der Einsatz zusammen mit Foundation und Co. Doch auch hier gibt es Entwarnung: die Creme verstand sich mit allen Foundations und Concealern extrem gut und auch Primer ließen sich problemlos über den leichten Film auf der Haut auftragen, ohne dass Foundation, Concealer und Co. verrutschten oder aber weniger gut an Ort und Stelle hielten.
Es gab jedoch auch leider Tage, an dem meine Haut die Creme nicht sehr gut vertragen hat. Vor allem Tage nach chemischen Peelings oder nach der Rasur. Selbst am nächsten Tag kam es dann zu einem "Brandgefühl" nach dem Auftragen. Gegen die Inhaltsstoffe bin ich jedoch nicht allergisch. Ich gehe daher davon aus, dass die unnötig hohe Menge an Niacinamiden die Haut gereizt hat, da sie ab ca. 5% bereits einen peelenden Effekt aufweist.
Fazit
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich positiv überrascht. Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, die Creme so gut zu finden, weil es mir ein wenig an Rückfettern fehlte, aber selbst ohne diese fühlte sich die Haut die ganze Zeit über echt gut und geschmeidig an.
Gerade auch, dass sie sich so gut mit anderen Produkten verstand und weder die eigene, noch die der anderen Produkte verfälschte, war für mich ein riesiges Plus. Wenn eine Creme sich nicht mit meinem Makeup versteht, wechsle ich nicht das Makeup, sondern die Creme. Doch das musste ich hier glücklicherweise nicht.
Und auch der leicht glänzende Film auf der Haut hat mich überhaupt nicht gestört. Er klebt nicht und ist auch nicht wirklich "ölig", wenn man ihn berührt, sondern er ist einfach "da". Deshalb hat er mich überhaupt nicht gestört. Wäre er klebrig, wäre das für mich ein riesiges Minus gewesen.
Alles in allem bin ich sehr begeistert mit Ausnahme der oben genannten Tage, wo es zu einem brennenden Hautgefühl kam. Auch verstehe ich den Einsatz von 10% Niacinamiden (abgesehen vom Marketing) nicht, aber auch trotz des hohen Einsatzes (der aber nur bis 5% eine richtige Wirkung erzielt), bin ich mit der Creme größtenteils zufrieden.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Alkohol
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Vegan
4066447068467
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Vor ein paar Wochen habt ihr vielleicht schon den ersten Beitrag rund um die Beauty Expert-Serie von Balea gelesen, als ich euch von dem AHA & PHA Cleansing Gel berichtet habe. Ich habe einmal das komplette Sortiment gekauft und darunter natürlich auch das Liquid Peeling mit 2% BHA.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Salicylsäure (BHA, 2%)
Tee-Extrakt
Als ich mir die ersten Meinungen und Kommentare angesehen habe, bin ich unfassbar oft auf Paula's Choice gestoßen und da möchte ich nur kurz sagen: Paula's Choice ist wegen massivem Marketings bekannt, ja, aber bei weitem nicht die Erfinderin von Salicylsäure. Die gibt es nämlich schon seit unzähligen Jahrzehnten, auch in der Drogerie. Nur wurde sie eben nie als solches explizit angeworben. So basiert z.B. die gesamte Hautklar-Serie von Garnier auf Salicylsäure und in Apotheken waren BHA-haltige Produkte schon seit Urzeiten erhältlich.
Ein weiteres Argument, was ich in den Bewertungen auf dm.de gesehen habe, war, dass viele Kund*innen das Peeling mit eben dem von Paula's Choice verglichen haben. Es fielen Argumente wie "günstiger, aber nicht so effektiv", ebenso wie "es fehlt der Wirkstoff Methylpropanediol". Und auch hier einmal klar gestellt: beides falsch.
Was Balea und das weltbekannte 2% Peeling von PC unterscheiden, ist lediglich die Art und Weise, wie die Formeln aufgebaut sind. Sie sind aber exakt gleich effektiv; beide enthalten Diole, zweikettige Alkohole. Balea setzt auf Propanediol, Paula's Choice auf Methylpropanediol. Obwohl sich beide chemisch und strukturell unterscheiden, erfüllen beide den exakt gleichen Sinn, nämlich, dass die BHA weiter in die Haut transportiert wird, als es ihr natürlich möglich wäre.
(Methyl)Propanediol sind sogenannte Lösungsmittel, die in der Lage sind, Wirkstoffe, ganz besonders Säuren, in tiefere Hautschichten zu transportieren. Beide basieren also auf dem exakt gleichen Wirkprinzip, was das Peeling von Balea zu einer deutlich günstigeren Alternative macht. Und auch hier wird Tee-Extrakt eingesetzt, um die reizende Wirkung von BHA, gerade bei Erstanwender*innen zu mildern.
Es gitb aber tatsächlich einen Unterschied in der Effektivität zwischen beiden Produkten. Das liegt aber nicht an der Formel oder den eingesetzten Wirkstoffen selbst, sondern daran, dass Balea es vielleicht ein bisschen zu milde gemeint hat.
Aber nach dem ganzen Vergleich hin und her, wandern wir einfach mal kurz zurück zum Ursprung. Das Liquid Peeling von Balea ist frei von Duftstoffen, basiert auf nur sechs Inhaltsstoffen und ist extrem gut verträglich. Im Vergleich zu ähnlichen Peelings (die häufig als "Gesichtswasser" vermarktet werden), ist die Lösung von Balea ölig und braucht sehr lange zum einziehen. Das ist so ziemlich der einzig echte Unterschied zu etablierten Marken. Und damit kommen wir wieder zum letzten Absatz.
Balea setzt hier nämlich ein bisschen zu freundlich an, was dafür sorgt, dass die Wirkung erheblich verzögert wird. Statt eine Wasserbasis einzusetzen, setzt Balea vor allem auf Propanediol. Es ist der umfänglichste Inhaltsstoff in der Formel; alle anderen Stoffe, wie eben das Wasser, kommen danach. Und das ist ein bisschen das Problem.
Propanediol ist nämlich eine ölige Substanz, die eigentlich eingesetzt wird, um Wirkstoffe tiefer in die Haut vordringen zu lassen. Bei sehr hohen Konzentrationen spielt aber die ölige Konsistenz des Lösungsmittels dagegen. Denn ölige Konsistenzen lagern sich auf der Haut ab und ziehen erst nach langer Zeit in die Haut ein. Hier hat Paula's Choice es tatsächlich richtig gemacht: es ist eine Wasserbasis, gefolgt von Methylpropanediol und mit Verzicht auf Glycerin, welches beim Balea-Peeling enthalten ist.
So ziemlich alle BHA-Peelings sind flüssige, wässrige Lösungen, die mit einem Wattepad oder direkt mit der Hand auf das Gesicht aufgetragen werden. Dabei zieht die Lösung in der Regel binnen weniger Sekunden vollständig ein und hinterlässt ein trockenes, leicht mattiertes Hautbild.
Bei Balea ist es aber anders: es ist eine sehr ölige und dicke Konsistenz, die ein bisschen an verdicktes Wasser zu Ernährung von Menschen mit Schluckreflex-Problemen eingesetzt wird. Die Lösung lagert sich in einem schmierigen, öligen Film auf der Haut ab und zieht auch partout nicht ein. Selbst zehn Minuten nach dem Auftrag ist noch ein schmieriger Belag auf der Haut sicht- und fühlbar. Und genau das sorgt dafür, dass das Peeling als "milder" oder "weniger effektiv" bezeichnet wird, was auch stimmt.
Die hohe Konzentration an Propanediol sorgt dafür, dass es keine wässrige, von der Haut aufnehmbare Lösung ist, sondern das die einzelnen Moleküle zu dick sind, um effektiv von der Haut aufgenommen zu werden. Das bedeutet zwar nicht, dass die Salicylsäure nicht eindringen kann; jedoch wird sie nicht vollständig aufgenommen. Das Ergebnis: es wird als "milder" empfunden, obwohl die richtige Antwort eigentlich ist, dass es nicht effektiv ist.
Fazit
Balea hat sich im Grunde genommen die Formel selbst versaut. Die Salicylsäure kann die dicke, ölige Konsistenz nicht durchbrechen und kann damit auch nicht effektiv in die Haut einziehen. Dadurch werden nur prozentuale Mengen der Säure überhaupt in die Haut transportiert, während der Rest mit der Zeit auf der Haut einfach aufliegt und durch die Luft inaktiviert wird.
Viele haben sich bei dm.de z.B. darüber beschwert, dass die Lösung einfach nicht einzieht und das stimmt. Die Haut kann die Formel nicht richtig aufnehmen, weil die extrem dicke Konsistenz dafür sorgt, dass die Haut aktiv daran behindert wird, die Wirkstoffe aufzunehmen.
Das Ergebnis ist also, dass das Peeling nicht so wirkt, wie es soll. Nur ein Teil der Aktivstoffe dringt in die Haut vor, was letztendlich dafür sorgt, dass das Peeling ziemlich ineffizient ist. Es ist war nicht komplett unwirksam, aber der Effekt ist um ein vielfaches leichter, als bei jeder anderen 2%-Lösung.
Bei mir war z.B. überhaupt kein peelender Effekt sichtbar. Es drang so wenig in die Haut ein, dass man im Grunde genommen auch vollständig darauf hätte verzichten können. Ich habe daher mal experimentell ein 2% BHA-haltiges Gesichtswasser einer Konkurrenzmarke verwendet und siehe da: es hat keine drei Tage gedauert, bis man die abgestorbenen Hautzellen überall auf der Haut beobachten konnte. Gerade im Bereich der Nase hatte sich richtig viel Hautschmutz angelagert, weil ich über Wochen, in denen ich das Balea Peeling verwendet habe, gar nicht richtig gepeelt habe. Ebenso war es auch mit dem Neutrogena Anti-Pickel+ Waschgel: auch hier war schnell ein Ergebnis sichtbar.
Im Grunde genommen ist das Peeling also nicht mild, sondern schlichtweg ineffizient. Es zieht nicht in die Haut ein, es peelt nicht richtig und sorgt zudem für eine extrem schwierige Zeit in der Gesichtspflege, weil sich jede Creme mit der öligen Masse auf der Haut verbindet und dadurch ebenso schlecht einzieht.
Bis Balea die Formel also komplett überarbeitet hat, ist meine Empfehlung: nicht kaufen. Es ist nicht effektiv, es ist extrem nervig und dadurch auch einfach sein Geld nicht wert. Gleichzeitig empfehle ich aber dennoch auch nicht das Peeling von Paula's Choice, denn das ist extrem überteuert, was absolut nicht gerechtfertigt ist.
Sucht anstelle nach einem 2%igen Gesichtswasser oder Serum ohne Duftstoffe. Ich habe z.B. zwei richtig gute auf Amazon für mich entdeckt, die tausendfach so effektiv sind, wie dieses hier. Und hier darf man nicht vergessen: ob sie Gesichtswasser oder Peeling heißen, ist irrelevant: sie tun beide exakt dasselbe.
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Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
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Vegan
4058172783098
Produkttransparenz
Inhalt: 125ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
In der Kampagne zur VoxBox, die mir unter anderem auch das Revitalift Glykolsäure-Set von L'Oréal Paris beschert hat, wurde ich gefragt, ob ich auch an Nahrungsergänzungsmitteln interessiert sei. Ich habe zwar explizit angegeben, dass ich kein Interesse daran habe, habe aber dennoch ein Paket mit den INAO by essence Clean Skin Gummies bekommen.
Ich halte ehrlich gesagt nicht viel von Nahrungsergänzungsmitteln. Das einzige, was ich verwende, sind Flohsamenschalen in einer praktischen Kapsel, um mir mein Sexleben ein wenig einfacher gestalten zu können (Darmreinlichkeit). Abgesehen davon halte ich nichts von teilweise extrem überdosierten Vitaminen.
Grund dafür ist, dass nahezu alles, was wir uns täglich einführen; ob es jetzt direkt frisches Gemüse, aber auch teilweise ein Softdrink oder die 5-Minuten-Terrine von Maggi ist; extrem viele Vitamine und Mineralien zu uns nehmen. Gerade in Deutschland ist eine Unterversorgung extrem selten und Ärzte sind sich einig, hohe Dosen täglich einzunehmen, kann sogar stark negativ wirken. Es gibt nämlich auch Überdosen an Vitaminen und Mineralstoffen.
Immerhin: Anders als die Skin Gummies diverser anderer Marken, übertreibt INAO by essence es in den Konzentrationen nicht so stark. Zwei Gummies decken 100% des Vitamin C-Bedarfs, 200% des Biotin-Bedarfs und 30% des Zink-Bedarfs. Das ist zwar immernoch ganz schön viel, aber andere Marken setzen Konzentrationen in mehreren Tausend-Prozent ein. Immerhin hat man sich hier ein wenig gezügelt.
Dennoch bleibt: ihr nehmt genug von allem auf, was ihr esst. Und selbst eure Öle in Kosmetik sind extrem reich an Wirkstoffen. Nahezu jedes Öl enthält z.B. Retinolderivate und Vitamine. Wir nehmen also schon so genug von Wirkstoffen auf - deshalb wollte ich an der Kampagne auch nicht teilnehmen.
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Da ich jetzt aber nunmal "drin" war und die ganzen Gummies auch nicht verwerfen wollte, habe ich einen Monat lang die Gummies eingenommen. Versorgt wurde ich mit 3 Monatspackungen, aber für mich stand fest: nach einem Monat wird Schluss sein; schließlich mangelt es mir weder an Vitaminen, noch Mineralien oder Mikronährstoffen, denn diese werden bei mir alle drei Monate im Bluttest getestet.
Influenster und essence waren sich wohl auch schon einig bei der Wirksamkeit, denn bewerten soll man nicht explizit die Wirkung, sondern das empfinden nach der Einnahme, den Geschmack und die einfachheit der Integration in den Alltag.
Ich muss sagen, dass ich von Anfang an nicht sonderlich begeistert war. Zum einen kleben die Gummies extrem zusammen und man muss die Dose mit einer Kraft schütteln, um auch nur zwei Gummies herauszubekommen, weil sie alle aneinander kleben. Obwohl sie kühl, trocken und vor Licht geschützt bei mir zuhause lagern.
Aber nicht nur das war ein Problem, sondern auch der widerliche Geschmack. Es wird zwar natürliches Bananenaroma angegeben, aber ich finde, dass sie einfach nur grausam künstlich schmecken. Keine Banane der Welt schmeckt so. Ich gehe sehr stark davon aus, dass man die Konzentration einfach komplett übertrieben hat. Denn es schmeckt nicht wie eine normale Banane, sondern als hätte man den Geschmack aus 100 Banenen extrahiert und in einen einzelnen Gummie herein gespritzt.
Auch die Konsistenz ist nicht angenehm. Es ist ein bisschen wie Silica-Gel und zwischendrin sind kleine "Stücken", die beim draufbeißen auch noch schön zwischen den Zähnen knirschen. Schon beim darüber schreiben wird mir wieder schlecht. Aber: ich habe es durchgezogen. Einen Monat lang habe ich mir täglich zwei dieser Gummies herunter gewürgt.
Und was ist passiert? Naja, wie erwartet gar nichts. Zwar ist in der Formel tatsächlich ein Stoff enthalten, der von Innen heraus wirken kann, nämlich die Ceramide aus Reiskleieextrakt, jedoch merkt man davon nichts. Ceramide sind extrem hilfreich und verdammt wichtig für unsere Haut, aber selbst bei einem Monat täglicher Zufuhr sieht oder merkt man keinen Unterschied. Dennoch: immerhin bei den Ceramiden bin ich mir sicher, dass sie tatsächlich vom Körper irgendwie genutzt und verstoffwechselt wurden.
Fazit
Aber auch abgesehen davon habe ich einfach keinen Unterschied festgestellt. Meine Haut war weder deutlich reiner, noch war der Teint irgendwie verbessert, noch hat sich an dem allgemeinen Zustand der Haut etwas verbessert. Wenn Verbesserungen auftraten lag das einzig und allein daran, dass ich wirkstoffbasierte und hochkonzentrierte Pflegeprodukte verwende und mein Gesicht fast schon religiös zwei Mal täglich gründlich reinige.
Die Gummies haben einfach nichts bewirkt, was nicht auch eine halbwegs vernünftige äußerliche Pflege tun würde. Es ist zwar gut, dass Aktivkulturen enthalten sind, denn in einigen Studien hat man tatsächlich heraus gefunden, dass diese sich zumindest positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken und auch der Einsatz von natürlich gewonnen Ceramiden gefällt mir, wobei ich bei der Recherche leider nur auf chinesische Shopping-Angebote, vor allem von AliExpress gestoßen bin, als ich nach "Reiskleieextrakt Ceramide" gesucht habe.
Im Großen und Ganzen: herausgeschmissenes Geld. Wie nahezu jedes Nahrungsergänzungsmittel, dass ohne ärztlichen Rat bezogen werden kann. Man sieht nichts, fühlt nichts und optimiert nichts, da es in der Regel auch nichts zu optimieren gibt. Und genau deshalb wollte ich von Anfang an gar nicht am Test teilnehmen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Nährwerte
Nährstoffangaben
je 2 Gummies (Tagesdosis)
NRV*
Vitamin C
80mg
100%
Biotin (B7)
100µg
200%
Zink
3mg
30%
Lactobacillus Plantarum
109 Kulturen
-
Reiskleieextrakt
60mg
-
davon Ceramide
6mg
-
*NRV: Prozent des Nährstoffbezugwertes nach Lebensmittelinformationsverordnung (VO (EU) Nr. 1169/2011)
Wichtige Merkmale und Hinweise
Glutenfrei
Laktosefrei
Vegan
4059729366573
Produkttransparenz
Inhalt: 180g = 60 Gummies
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: cosnova GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Dieses Produkt wurde uns freundlicherweise von Hands on Veggies zur Verfügung gestellt.
Zum Produkt bei Hands on Veggies
In den vergangenen Wochen habe ich euch einige Produkte von Hands on Veggies vorgestellt. Mit dabei waren das feuchtigkeitsspendende Duschgel, der Lipbalm Wild Forest und das unfassbar gute Haarpflege-Duo Repair & Care. Ein Produkt habe ich jedoch noch nicht vorgestellt, nämlich die Sensitive Bodylotion mit Grünkohl. Ich wollte mir die Formel sehr genau ansehen und habe die Bodylotion daher aktuell fast vollständig aufgebraucht.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Kokosöl
Kakaobutter
Sheabutter
Kamillenblütenwasser
Jojobaöl
Ferment aus Lactobacillus und Radieschen
Mandelöl
Kokosextrakt
1-Eicosanol (Fettalkohol; Arachidyl Alcohol)
Grünkohlproteine
Löwenzahnwurzelextrakt
Brennnesselblütenextrakt
Zitronenproteine
Rosmarinextrakt
Karottenproteine
Hopfenextrakt
Sonnenblumenöl
Was mir sofort auffiel und was ich wirklich noch nie gesehen habe, ist die schiere Menge an Wirkstoffen. Satte 17 Stück sind alleine in dieser einen Tube. Öle und Lipide aus Kokos, Kakao, Jojoba, Mandel und mehr, Extrakte aus Rosmarin, Hopfen und Kokos, Blütenwasser aus Kamille, sowie diverse Proteine aus Grünkohl, Karotte und Zitrone. Ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie ein Körperpflege-Produkt gesehen, dass so extrem gefüllt ist mit tatsächlich echten Aktivstoffen - also Stoffen, die tatsächlich in der Haut wirken und nicht nur für Konsistenz, Duft oder Ähnliches zuständig sind.
Was mich aber noch viel mehr überrascht hat, war die Konsistenz. Bei so vielen Ölen und Aktivstoffen geht man irgendwo automatisch von einer richtig, richtig fettigen und ölüberströmten Konsistenz aus, aber ehrlich gesagt fühlt sie sich genau so leicht an wie die schnell einziehende Bodylotion von Neutrogena oder die Serummilch von Balea. Sie ist zwar dicker, zieht aber ebenso schnell ein und hinterlässt auch überraschenderweise keinen Fettfilm.
Auf der Haut liegt zwar ein schützender Film, der u.a. dafür sorgt, dass kein Wasser aus der Haut entweichen kann (transepidermaler Wasserverlust), aber er ist weder fettig noch ölig. Selbst wenn man die Haut direkt berührt, fühlt es sich nicht wie eine Fettschicht an, sondern einfach, wie sehr glatte Haut, so als ob man sie gerade gepeelt hat. Mich erinnert das Hautgefühl sehr an die Zeit, wo ich noch häufig Selbstbräuner verwendet habe. Da musste man auch richtig doll schrubben, weil es zu der Zeit noch keine chemischen Peelings für den Körper gab und genau diese Glätte empfinde ich auch hier.
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Was ich aber auch ganz genau hervorheben möchte: Viel heißt nicht unbedingt gut. Ganz klar. Aber hier sieht man, dass man sich tatsächlich damit auseinander gesetzt hat, was empfindliche Haut benötigt. Kamillenblütenwasser wirkt immens beruhigend, lindert Rötungen und ist zudem stark entzündungshemmend. Kokosöl liegt auf der Haut auf und zieht nur ganz langsam ein, Kakao- und Sheabutter sind immens gute Rückfetter und von der Haut extrem gut annehmbare Lipide, die lange auf der Haut aufliegen können. Und die Proteine füllen vielerlei Speicher auf, unterstützen den Schutzmantel der Haut und sind erheblich daran beteiligt, Signale korrekt weiterzuleiten. Es sind also nicht nur irgendwelche 17 Aktivstoffe, sondern tatsächlich welche, die der Haut nachhaltig gut tun.
Das ich empfindliche Haut habe, wissen die meisten von euch, die schon ein bisschen länger dabei sind. Erst vor einigen Wochen hatte ich es in ein paar Rezensionen wieder angesprochen. Ganz schlimm sind bei mir die Arme, Bauch (witzigerweise aber nicht Brust) und der Unterschenkel. Gerade letzteres habe ich mir schon so oft aufgekratzt, dass tiefe Narben vorhanden sind, die ich nie wieder los werden werde. Es ist mir daher immens wichtig, dass, wenn ich eine Bodylotion trage, sie sofort lindert, aber vor allem auch langanhaltend. Eine Bodylotion, die im Schlaf ihre Wirkung verliert, bringt mir einfach nichts. Die Sensitive Bodylotion hat aber tatsächlich alle Erwartungen erfüllt.
Bevor ich darüber erzähle, möchte ich aber noch kurz auf den Duft eingehen. Der ist... sagen wir einzigartig. Schließe deine Augen und denke an nichts. Und jetzt denke langsam an gekochten Grünkohl... den du dir auf die Haut reibst. Ich kann auf jeden Fall verstehen, warum man einen Grünkohl-Duft in eine Bodylotion packt, in der einer der Hauptwirkstoffe Proteine aus Grünkohl ist. Aber ganz ehrlich: der Duft ist nicht gerade angenehm. Ich finde er riecht eher wie der Vorkoch-Tag bei Omi. Das Gute ist aber: der Duft ist extrem leicht und verfliegt unfassbar schnell. Beginnt man den zweiten Arm einzucremen, ist der Duft am ersten Arm schon fast verschwunden.
Kommen wir aber zur Wirkung, begonnen nach dem ersten Auftrag. Nachdem ich aus der Dusche gestiegen bin und mein Körper komplett trocken war, habe ich kleine Mengen der Bodylotion großzügig in die Haut einmassiert. Während ich nicht zwingend meinen gesamten Körper eincreme, habe ich jeden Tag mindestens meine Arme und meine Beine eingecremt, denn das sind die Stellen, die erheblich unter trockener Haut leiden.
Nachdem auftragen kommt erst einmal ein aufatmen, denn die lästigen Spannungsgefühle sind weg. Die Haut hat wie oben schon angedeutet einen leichten, glättenden Film auf der Haut, der die Haut wahnsinnig glatt erscheinen lässt, selbst wenn darunter noch die eine oder andere abgestorbene Hautzelle liegt. Die Haut wirkt wahnsinnig glatt und ebenmäßig und hat einen ganz, ganz leichten, gesunden "Glanz". Vor allem aber wirkt die Bodylotion extrem beruhigend. Die Haut kann wirklich aufatmen und endlich wieder entspannen. Das war die ersten Tage nach der Anwendung mein Highlight aus dem gesamten Paket (zusammen mit dem Conditioner).
Wie ich ganz zu Anfang schon erwähnt habe, habe ich die Tube inzwischen fast vollständig aufgebraucht. Ich wollte eigentlich als erstes über die Balea BEAUTY EXPERT Bodylotion berichten, weil sie eben brandneu ist, aber ich habe einfach immer zur Bodylotion von Hands on Veggies gegriffen. Obwohl ich den Duft bis heute nicht sonderlich ausstehen kann, ist die Wirkung wirklich fantastisch.
Die trockenen Hautstellen haben extrem abgenommen und gerade auch an den Gelenken ist die raue, tote Haut wieder schön weich und geschmeidig geworden. Die Bodylotion wirkt wirklich extrem lange nach, sodass man selbst noch am nächsten Tag den dünnen Film auf der Haut fühlt. Und am morgen aufgetragen bis hin zum späten Abend am nächsten Tag gibt die Haut wirklich Ruhe. Ich hatte deutlich weniger Juckreiz, kaum Spannungsgefühle und viel, viel weniger Rötungen. Außerdem habe ich mich in der Nacht nicht mehr gekratzt. Die Feuchtigkeitsversorgung hat also auch in der Nacht ihre volle Wirkung gezeigt.
Fazit
Ich weiß, ich hab die Marke wirklich von A bis Z gepriesen mit nur kleinen Makeln am Rand, aber auch die Wirkung der Sensitive Bodylotion ist einfach unfassbar gut. Die Bodylotion ist mit knapp 10 Euro für all das, was sie enthält und wie intensiv sie wirkt, extrem günstig. Und vor allem überrascht war ich davon, dass trotz der ätherischen Öle kein einziger negativer Reiz verursacht wurde.
Die rückfettende Wirkung ist wirklich unverkennbar und kaum von einer hochpreisigen Pflege aus der Apotheke zu unterscheiden und ich finde, dass sich das Hautbild unfassbar stark ins positive gewandelt hat. Die Haut ist viel weicher, geschmeidiger, reizärmer und vor allem gestärkt.
Obwohl ich den Duft echt nicht gut finde, habe ich einfach jeden Tag rituell zur Lotion gegriffen, weil ich wusste, wie gut sie meiner Haut tut. Und es hat mir ehrlich Spaß gemacht, sie Tag für Tag aufzutragen. Ich finde wirklich selten richtig, richtig gute Bodylotions, die mir auf allen Ebenen gefallen - aber diese hier gehört definitiv dazu. Und ganz ehrlich: sie kostet nur ein Ticken mehr als Produkte von konventionellen Marken aus der Drogerie, wirkt aber tatsächlich, anstelle nur Paraffine auf der Haut aufzuschichten. Von mir gibt es daher eine volle Empfehlung.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Trockene, sensible Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Bio
ECOGEA Organic
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
PeTA Cruelty Free & Vegan
9120043489325
Produkttransparenz
Inhalt: 150ml
Hergestellt in: Österreich
Hersteller: No Planet B GmbH / niceshops GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Über die Try It Sampling Community von Bazaarvoice habe ich an einer Kampagne von SANTE Naturkosmetik teilgenommen. Man konnte sich zwei Produkte aus einer riesigen Auswahl an Produkten der Marke auswählen, die man im Anschluss testet und vorstellt. Ich habe früher schon öfter an solchen Kampagnen teilgenommen, ihr könnt einfach nach Bazaarvoice suchen, um diese Beiträge zu finden.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Sojaöl
Traubenkernöl
Kokosöl
Sheabutter
Spilanthol (aus Acmellla Oleracea)
Kamillenextrakt
Flügeltangextrakt
Hyaluronsäure
Milchsäure
Vitamin E
Sonnenblumenöl
Einleitung
Ich kann mich noch wahnsinnig gut daran erinnern, als SANTE damals die Bio-Botox Serie oder auch "Sofort Glättende"-Serie gelauncht hat. Es gab unzählige Werbekampagnen und ich wollte die Produkte tatsächlich immer mal probieren, aber hatte ehrlich gesagt ein bisschen Angst, so viel Geld für die Produkte auszugeben, wenn sie nicht so gut mit meinem Hauttyp und -zustand übereinstimmen.
Was ich auch nicht wusste war, dass die Serie inzwischen um eine ganze Reihe an Produkten ergänzt wurde. Es ist eine komplette Serie an Pflegeprodukten; als damals gelauncht wurde, waren es glaube ich gerade einmal zwei: ein Serum und eine 24H Creme.
Was ich wichtig anzumerken finde ist, dass bis heute noch viele über den Begriff "Bio-Botox" lachen. Häufig sehe ich das in gesponserten Beiträgen auf Facebook, in denen sich Nutzer über den Begriff lustig machen. Doch der Begriff ist tatsächlich passend und trifft zu.
In der Sofort Glättenden Pflege-Serie wird das sogenannte "Spilanthol" eingesetzt. Es wird vor allem aus dem Extrakt der Jambú-Pflanze gewonnen, wo es in Konzentrationen um 1,2% vorkommt. Es ist ein Lokalanästhetikum, dass dazu führt, dass die Menge an Muskelkontraktionen im Gesicht reduziert wird, ohne dass dabei Mimik oder Gestik beeinträchtigt werden, wie es bei Botox der Fall ist.
Da der Wirkstoff die Hornschicht der Haut durchdringt, kann er sich in der Haut ansammeln, dadurch kann die Wirkung über einen längeren Zeitraum andauern. Der Inhaltsstoff baut sich jedoch auch auf natürliche Weise nach und nach wieder ab, sodass – im Gegensatz zum “echten Botox” – keine dauerhafte Paralysierung der Muskeln erfolgt. Der Effekt ist also umkehrbar bzw. abbaubar.
Ob man es nun glauben will oder nicht, aber ja, die Cremes und Seren der Serie bewirken tatsächlich und nachweislich einen verjüngernden Effekt, der bei kontinuierlicher Anwendung sogar lange anhalten kann. Außerdem gut ist, dass der Wirkstoff extrem gut verträglich ist. Der Effekt ist natürlich nicht so stark wie bei Botox, aber ja, man kann nachweisen, dass sich Falten erhöhen und die Kontraktionen der Muskeln abnehmen, wodurch Falten weniger prägnant zu sehen sind.
Formel
Was mir sehr, sehr gut gefällt ist, dass die Formel extrem reichhaltig ist. Sowohl in der Tages-, als auch in der Nachtpflege werden intensive Rückfetter verwendet, darunter Traubenkernöl, Sheabutter und Kokosöl. Außerdem werden beruhigende und ausgleichende Extrakte eingesetzt, hinzu kommt der Einsatz von Hyaluronsäure.
Was mich aber leider sehr stark stört ist, dass die Cremes beide in einer Grundlage auf Alkoholbasis eingebettet sind. Normalerweise wird eine Cremebasis mit Wasser und Glycerin, sowie ggf. einem Neutralöl, wie Caprylic/Capric Triglyceride formuliert. Da die Naturkosmetik aber stark eingeschränkt darin ist, welche Wirkstoffe sie einsetzen können (synthetische Stoffe sind nicht erlaubt), muss man häufig Wirkstoffe als Multitalent einsetzen. Und hier greift man häufig auf Alkohol zu. Es ist zum einen ein Konservierungsmittel, wirkt antibakteriell und kann dabei helfen, unterschiedliche Lösungen miteinander zu verbinden.
Das Problem dabei ist, dass es sich um einen einfachen Alkohol handelt. Dieser wirkt also feuchtigkeitsentziehend auf die Haut und kann bei bereits angegriffener oder trockener Haut den Zustand sogar verschlimmern, insbesondere dann, wenn die Konzentration der Lipide nicht ausreicht, um den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen. Und selbst dann ist Alkohol kein sonderlich guter Basisstoff.
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Konsistenz, Anwendung
Kommen wir aber langsam zu den Produkten selbst. Ich habe die Tagespflege und die Nachtpflege verwendet. Nach der gründlichen Reinigung und Tonisierung und nach dem auftragen meines Serums habe ich die Tagespflege am Morgen und die Nachtpflege zum späten Abend aufgetragen.
Die Konsistenz beider Cremes ist nahezu identisch. Es ist eine sehr, sehr flüssige Emulsion, die sich mehr wie ein leichtes Serum anfühlt. Sie "settled" sich selbst, ist in der Dose also immer glatt gestrichen und eben. Für die Anwendung musste ich im Vergleich zu anderen Cremes deutlich mehr verwenden, da die normale Menge einer kleinen Haselnuss bei mir nicht ausreichte, um meine Haut wirklich gut zu versorgen. Sowohl morgens, als auch abends musste ich in etwa die Größe einer halben Walnuss verwenden, da sich meine Haut sonst nicht wohl fühlte.
Der Duft ist blumig-süßlich mit einer ganz leichten, würzigen, vielleicht herben Note. Der Duft verfliegt aber auch sehr schnell, sodass ich mich daran nicht sonderlich störte. Hier sollte aber aufgepasst werden, wenn man gereizte Haut hat, denn die verträgt in der Regel keine Duftstoffe.
Wirkung
Was mir ganz gut gefiel, war die doch sehr angenehme und anschmiegsame Konsistenz beider Cremes. Sie ließen sich extrem gut verteilen und durch ihre flüssige, leichte Konsistenz zogen sie extrem schnell in die Haut ein. Dadurch verblieben auch keinerlei fettigen Rückstände auf der Haut, es verblieb jedoch ein ganz leichtes, gesundes "strahlen" - jedoch komplett ohne die Fettigkeit.
Da ich keine ausgeprägten Falten habe, war es für mich schwer zu erkennen, ob und wie die Creme genau bei mir wirkt. Von einer anästhesierenden Wirkung habe ich z.B. nichts mitbekommen. Es fühlte sich nicht an, als wäre meine Haut betäubt oder aber das ich bestimmte Zonen meines Gesichts nicht mehr spüre. Ich bin zwar auch nicht davon ausgegangen, dass es so sein würde, aber vielleicht stellt man sich ja beim lesen diese Frage.
Die Verträglichkeit empfand ich als überraschend gut. Es gab keinen Gewöhnungseffekt, bedeutet also, dass ich die Creme sofort ohne negative Reaktion der Haut dauerhaft anwenden konnte. Es gab weder Reizungen, noch Rötungen, wobei ich aber sagen muss, dass es zu Spannungsgefühlen kam.
Ich gehe aber hier sehr stark davon aus, dass das vom Spilanthol kam. Denn es war kein Spannungsgefühl aufgrund von Trockenheit - im Gegenteil: die Haut fühlte sich sogar ziemlich gepflegt, weich und eben an - sondern wohl eher eine Wirkung des Spilanthols auf die Haut selbst.
Ich finde auch, dass sich meine Haut ziemlich gut und gepflegt anfühlte. Sie war schön prall und aufgepolstert, gerade am Auge und im Bereich der Nase wirkte die Haut glatter - etwa nach fünf bis sechs Tagen ist mir das zum ersten Mal sehr deutlich aufgefallen - und auch so hatte die Haut einen sehr schönen und gleichmäßigen Teint.
Ein bisschen bemängeln möchte ich aber, dass sich am nächsten Morgen die Haut ziemlich trocken anfühlte. Obwohl man gerade bei einer Nachtpflege davon ausgeht, dass diese extrem reichhaltig und langanhaltend wirkend formuliert wird, war das hier nicht der Fall. Auch jetzt nach mehreren Wochen Anwendung fühlt sich meine Haut am Morgen trocken an - insbesondere im Bereich des Kinns und der Stirn.
Ein bisschen problematisch war auch die Tagespflege in Kombination mit Makeup. Wenn ich hier meine normale, stark pigmentierte und leicht mattierende Foundation verwendet habe, fühlte sich meine Haut darunter sehr trocken an. Zwar hat man davon nichts gesehen, es gab zum Beispiel keine Einrisse oder gebrochene Stellen, aber die Haut darunter fühlte sich doch sehr ausgetrocknet an. Obwohl ich eigentlich zu schnell nachfettender Haut neige, musste ich hier statt meines normalen mattierenden Primers zwingend einen stark feuchtigkeitsspendenden Primer verwenden, um den Effekt auszugleichen.
Aber: das Versprechen empfinde ich doch als tatsächlich getroffen. Ganz feine Linien wurden nach knapp zwei Wochen Anwendung extrem stark gemildert und im Bereich der Nase und der Stirn haben die Falten immens an Tiefe verloren. Ich habe zwei ganz prägnante Denkfalten, die gerade auch bei hysterischem Lachen gerne zum Vorschein kommen und hier ist es sogar Freunden und Familie aufgefallen, dass die Faltentiefe immens abgenommen hat.
Auch bei ziemlich gelassenem Gesichtsausdruck waren minimale Linien von diesen Falten zu sehen, während diese nunmehr komplett verschwunden sind und tatsächlich erst wieder auftauchen, wenn viele Areale des Gesichts in Bewegung sind, also beim gestikulieren, lachen oder eben nachdenken.
In diesem Aspekt hat die Formel also tatsächlich komplett überzeugt. Jedoch muss ich auch hier anmerken, dass man es bei meiner noch recht jungen Haut viel, viel einfacher hat, erste Falten zu kaschieren und aufzupolstern. Inwieweit das jetzt bei Haut ausfällt, die 60 oder 70 Jahre Emotionen und Gestik gespeichert hat, kann ich eben nicht eindeutig sagen. Aber: ich glaube schon, dass auch hier zumindest eine sichtbare Reduktion möglich ist. Das liegt auch ganz einfach daran, dass extrem wenig des Wirkstoffs nötig ist, um die betäubende Wirkung zu erzielen. Und da er sich in der Haut einlagert, lässt sich dieser Effekt auch ziemlich lange beihalten.
Fazit
Kommen wir zum Fazit. Es gibt schon einige Dinge, die ich noch persönlich ändern würde. Zum Beispiel würde ich gerne sehen, dass auf den einfachen Alkohol als Allround-Mittel verzichtet wird. Auch in der zertifizierten Naturkosmetik gibt es inzwischen vollkommen pflanzliche Konservierungsstoffe, die der Haut eben keine Feuchtigkeit entziehen.
Außerdem fehlt mir in der Tagespflege ein extrem wichtiger Punkt: Sonnenschutz. Man hätte der Creme sehr einfach mineralische UV-Filter zusetzen können, ohne dabei die Integrität der Formel zu beeinträchtigen. Und gerade bei reifer Haut ist es wichtig, auf einen guten Sonnenschutz zu achten, da ihre eigenen Schutzsysteme schlichtweg altersbedingt abgenommen haben.
Die Wirkung und das Versprechen empfinde ich aber sowohl als sehr gut, als auch als bewiesen bzw. bestätigt. Ich habe einen erhebenden, glättenden Effekt sehr deutlich feststellen können und auch Freunden und Familie, wie oben schon geschrieben, ist aufgefallen, dass die Faltentiefe extrem abgenommen hat.
Gewünscht hätte ich mir nur, dass die Konsistenz bei beiden reichhaltiger gewesen wäre. Es hätte mich wirklich nicht gestört, wenn die Creme dicker oder fettiger gewesen wäre. Ich glaube ich hätte das sogar fast noch als positiver empfunden.
Im Großen und Ganzen finde ich aber schon, dass die Kriterien und Wünsche, sowie Versprechen eingehalten und gedeckt wurden. Beide Cremes waren für mich sehr gut verträglich, ließen sich extrem gut auftragen, sorgten für einen sehr schönen, natürlich strahlenden Teint und erfüllten ihren aufpolsternden Effekt. Nur eben die Intensität der Feuchtigkeitsversorgung wurde nicht optimal getroffen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen, reife Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Bio
NaTrue Zertifiziert
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
PeTA Cruelty Free & Vegan
4055297161848, 4055297161893
Produkttransparenz
Inhalt: je 50ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: LOGOCOS Naturkosmetik GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Dieses Produkt wurde uns freundlicherweise von Hands on Veggies zur Verfügung gestellt.
Zum Produkt bei Hands on Veggies
Ich habe euch ja inzwischen schon das Haarpflege-Set Repair & Care, sowie das feuchtigkeitsspendende Bio-Duschgel von Hands on Veggies vorgestellt, welche mir zur Verfügung gestellt wurden. Für die Bodylotion brauche ich noch etwas Zeit, aber den Lipbalm möchte ich euch nun heute vorstellen.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Rizinusöl
Candelillawachs
Kakaobutter
Arganöl
Avocadoöl
Rosmarinextrakt
Sonnenblumenöl
Steviaextrakt
Es scheint so, als würde der Lippenbalsam tatsächlich per Hand gefüllt werden. Wenn man ihn das erste Mal verwendet, sieht man deutlich, dass das Pouring nicht maschinell gemacht wurde. Er hat kleine Unebenheiten ganz oben, denn er hat eine ganz leichte Wölbung, die bei einer maschinellen Füllung wohl nicht erfolgt wären. Ist übrigens überhaupt nicht schlimm, nach zwei bis drei Anwendungen hat man die kleine Delle schon aufgebraucht. Ich finde, dass hat aber einen schönen Charakter an sich.
Besonders toll finde ich die Verpackung. Es gibt ja aktuell extrem viele neue Konzepte von nachhaltiger Verpackung und es gibt immer wieder neue Designpreise für solche Entwicklungen. Hands on Veggies hat hier einfach eine Kartonhülle verwendet, die vollkommen abbaubar ist. Nichts an der Verpackung besteht aus Kunststoff oder Plastik. Der Lippenbalsam befindet sich in der Tube und wird von unten mit einem kleinen "Stopfer" nach oben heraus gepresst. Und auch dieser ist aus einfachem Karton hergestellt.
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Der Lippenbalsam ist ungefärbt, hat also eine ganz typische, leicht gelbliche, wachsartige Farbe. Der Duft ist leicht hölzern und naturverbunden; es riecht ein bisschen nach Ziedernholz. Der Duft ist aber nur zu vernehmen, wenn man ihn direkt an die Nase hält, auf den Lippen habe ich vom Duft ehrlich gesagt überhaupt nichts mitbekommen.
Der "Geschmack" (obwohl man Lippenbalsam natürlich auch nicht essen sollte) ist sehr süßlich und wird wohl vom eingesetzten Stevia-Extrakt erzeugt. Denn abgesehen davon ist keine weitere Aroma-Komponente enthalten. Obwohl der Geschmack deutlich süßer als Haushaltszucker ist, finde ich ihn nicht künstlich oder penetrant. Es ist einfach nur ein Ticken süßer, als klassischer Zucker.
Abgesehen davon ist die Formel eigentlich eine sehr verbreitete Basis. Es gibt zum einen Öle, unter anderem aus Rizinus, Avocado und Argan, sowie Candelillawachs und Kakaobutter. Das eingesetzte Wachs sorgt dabei wie eine Art "Deckel", sodass die Öle gezwungen sind, in die Lippen einzudringen. Außerdem sorgt das Wachs davor, dass der Wasserverlust verringert wird.
Der Lippenbalsam fühlt sich sehr reichhaltig auf den Lippen an; hinterlässt aber leider auch einen leicht öligen Film auf der Haut. Man spürt also deutlich, dass man etwas auf den Lippen hat. Hier finde ich, sind andere Formeln tatsächlich ein bisschen besser aufgestellt, weil sie den "fettigen Effekt" nicht haben. Dazu muss man aber auch sagen, dass hier keinerlei Emulgatoren oder Konsistenzgeber hinzugefügt wurden und man daher das "rohe Öl" auf den Lippen trägt.
Die Wirkung finde ich aber ganz ausgezeichnet. Die Lippen werden richtig schön aufgefüllt und das Öl setzt sich in den feinen Rillen der Lippen ab, sodass diese wieder richtig schön ebenmäßig und glatt aussehen. Außerdem hält sich das Öl extrem lange und zieht nicht sofort ein, sodass über einen wahnsinnig langen Zeitraum immer wieder Feuchtigkeit an die Lippen zugeführt wird.
Fazit
Was mir nicht ganz so gut gefällt ist, dass die Tube sehr, sehr breit ist, was den Lippenbalsam auch sehr breit macht. Man geht damit sehr leicht über die Lippen hinüber und schmiert sich das Öl sozusagen auch dort hin. Ich würde es vielleicht später einmal begrüßen, die Tube nur ein Ticken dünner zu gestalten, damit auch der Lippenbalsam am Ende ein wenig dünner ist.
Die Feuchtigkeitsversorgung finde ich wie oben schon gesagt, sehr, sehr gut. Die Formel ist sehr verträglich, wirkt wahnsinnig lange nach und sorgt für einen sofortigen, aber auch langanhaltenden Effekt. Die Lippen werden schön aufgefüllt und fühlen sich deutlich beruhigt und besänftigt an.
Ein kleines Manko ist aber, dass sich der Lippenbalsam leider auch nicht so extrem von der Konkurrenz abhebt. Ich finde den Markt an Lipbalms wirklich extrem übersättigt und es ist wirklich schwierig, hier in irgendeiner Form noch eine Innovation nach vorne zu bringen.
Die Formel selbst ist eben auch nicht komplett verändert oder neuartig; einzigartig macht fast ausschließlich die Verpackung und das hier auf Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau eingesetzt werden, statt konventionell angebauter Rohstoffe mit häufig synthetischen Düngern.
Aber an den Rohstoffen selbst hat sich nichts sonderlich verändert. Man würde solche und ähnliche Formeln auch in vielen anderen Marken wieder finden. In einer anderen Qualität vielleicht, aber doch die gleichen Rohstoffe.
Wem es aber sehr am Herzen liegt, vollkommen natürliche Formeln mit Bio-Rohstoffen anzuwenden und auf so viel Synthetik wie möglich verzichten möchte, hat mit dem Lippenbalsam auf jeden Fall eine solche Variante gefunden.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Bio
ECOGEA Organic
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
PeTA Cruelty Free & Vegan
9120043489653
Produkttransparenz
Inhalt: 7g
Hergestellt in: Österreich
Hersteller: No Planet B GmbH / niceshops GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Vor zwei oder drei Wochen hatte ich euch schon die neue Cremedusche von Kneipp vorgestellt, die mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Zum Launch gehörten aber auch zwei neue Aroma-Pflegeduschen, Guten Morgen - mit dem Duft von Limette und Basilikum - sowie Urlaubsgefühl - mit dem Duft von Mandarine und Agave - die ich euch in diesem Beitrag vorstellen werde.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Zitronenextrakt
Basilikumextrakt
Limettenöl
Orangenblütenöl
Sonnenblumen-Hybridöl
und
Blauer Agavenstammextrakt
Mandarinschalenöl
Eukalyptusöl
Orangenblütenextrakt
Zitronenextrakt
Minzblattöl
Sojaöl
Beide Duschen enthalten sowohl einen sehr fruchtigen, sommerlichen Duft, als auch eine würzige Unternote. So ist bei der Pflegedusche Guten Morgen die Limette ganz deutlich heraus zu duften, während der Duft des Basilikums nur ganz leicht hindurch schimmert; bei der Aroma-Pflegedusche Urlaubsgefühl ist die Mandarine aber in etwa gleichauf konzentriert mit dem Duft der Agave.
Die Mischung aus Limette und Basilikum finde ich tatsächlich extrem angenehm. Die Limette kommt kräftig hindurch, während der Basilikum nur ganz leicht abrundet und die zitrische Note ein klein wenig mildert. Der Duft ist gerade am Morgen wirklich wahnsinnig erfrischend und wirkt wahnsinnig aufweckend. Es ist daher vor allem eine Alternative für die, die mit den normalen aufweckenden Duschen, die häufig auf Minze und Menthol basieren, nicht so ganz klar kommen. Auch ich finde am frühen Morgen die Note aus Minze und Menthol extrem übertrieben, weshalb das hier eine schöne Alternative ist, die zugleich auch deutlich milder wirkt.
Bei der Dusche mit Mandarine ist das etwas anders. Hier finde ich den Duft sehr merkwürdig ausgewählt. Denn obwohl die Mandarine ein super leckerer Duft ist, sorgt die Note von Agave für eine merkwürdige Reaktion, die den Duft der Mandarine extrem bitter macht. Es ist also nicht dieser lecker, sommerliche, zitrische Mandarinen-Duft, sondern riecht ein bisschen wie ein Salatdressing.
Interessant finde ich hier nur, dass nicht irgendein Agaven-Extrakt eingesetzt wird, sondern genau der der Blauen Agave. Wer das nicht weiß: aus genau dieser Sorte wird Tequila hergestellt.
Beide Duschen haben einen ähnlichen Grundaufbau; die Wirkstoffe werden dann nur entsprechend der Dusche ausgetauscht. So enthält die Dusche Guten Morgen Zitronen-Extrakt und Basilikum-Extrakt; die ätherischen Öle stammen vor allem aus Limette und Orange.
Bei der Dusche Urlaubsgefühl werden Mandarinenschalenöl, Minzöl, Eukalyptusöl, Orangenblüten-, Zitronen und Agavenstammextrakt verwendet. Ich gehe sehr stark davon aus, dass der Zusatz des Minz- und Eukalyptusöls für diese bittere Note sorgen, denn die Unternote riecht auch ein wenig minzig. Abgeneigt bin ich also vielleicht nicht von der Agave, sondern vom eingesetzten Minzöl. Ich finde die Kombination aus Mandarine und einem so herben Duft paaren sich einfach nicht sonderlich gut.
Obwohl die Formeln der beiden am Ende doch ziemlich unterschiedlich sind, verhalten sich beide bei der Anwendung wirklich exakt gleich. Auch die Konsistenz fühlt sich absolut gleich an, sodass ich hier wirklich gar keinen Unterschied feststellen konnte.
Die Konsistenz ist angenehm fließend und flüssig, lässt sich sehr, sehr gut verteilen und schäumt bei Kontakt mit der feuchten Haut zu einem extrem kräftigen, cremig, aber zugleich auch luftigen Schaum auf. Durch die immense Schaumbildung benötigt man daher auch wirklich wenig Gel pro Areal, da sich der Schaum sehr, sehr weitläufig aufschäumen und verteilen lässt.
Das Hautgefühl nach der Anwendung finde ich soweit gut. Es ist nicht optimal, was für mich vor allem auch an den vielen ätherischen Ölen liegt, aber im Großen und Ganzen habe ich die Aroma-Pflegeduschen deutlich besser vertragen, als von den letzten Kneipp Launches. Ich hatte weder Spannungsgefühle, noch trockene Haut, was bei anderen Sorten tatsächlich der Fall war. Die Verträglichkeit finde ich hier also deutlich besser.
Fazit
Die Guten Morgen Aroma-Pflegedusche würde ich tatsächlich sofort wieder nachkaufen. Obwohl Limette eigentlich überhaupt nichts für mich ist, finde ich den Duft extrem angenehm und wirklich exzellent formuliert. Er ist nicht zu stark, sodass man nach einem Zitronenreiniger riecht, aber auch nicht zu leicht, sodass man von der Limette nur die abgestandene Schale mitbekommt.
Bei der Dusche Urlaubsgefühl ist das aber anders. Ich finde wirklich, dass sich hier die beiden Duftnoten immens beißen. Mandarine und Eukalyptus, sowie Minze machen für mich einfach keine gute Kombination. Hier ist der Duft einfach viel zu beißen und extrem gestaltet und man kann sich gar nicht so wirklich an der Mandarine erfreuen. Und ich persönlich liebe den Duft von Aprikosen, Mandarinen und Orangen besonders, weshalb ich hier wirklich enttäuscht war.
Für beide aber gilt: Obwohl die Formel im Vergleich zu "älteren" Sorten ziemlich gleich geblieben ist, finde ich die Formel hier deutlich verträglicher. Ich weiß nicht, ob hier vielleicht an den Konzentrationen geschraubt wurde, aber ich habe das Gefühl, als wären diese deutlich milder zur Haut.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Vegan
4008233163543, 4008233163567.
Produkttransparenz
Inhalt: je 200ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Kneipp GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Letztes Jahr habe ich von GEHWOL ein riesiges Paket mit gefühlt dem halben Sortiment bekommen, in der super viele Fußpflege-Produkte enthalten waren. Zwei davon hatte ich bereits vorgestellt, aber die anderen kannte ich noch gar nicht. Schon damals habe ich gesagt, dass es dauern wird, bis ich jedes einzelne Produkt vorstelle, weil ich gerne jeder Creme die bestmögliche Chance geben möchte.
Eine dieser Cremes war die Med Sensitive Pflege für empfindliche Haut, die sich erheblich von den restlichen Formeln abzeichnet. Sie enthält Ceramide und Mikrosilber, und verzichtet zudem vollständig auf Duftstoffe. Auf sie habe ich mich besonders gefreut und heute stelle ich sie endlich vor.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Jojobaöl
Mandelöl
Mikrosilber
Bisabolol
Ceramide
Ingwer-Extrakt
4-t-Butylcyclohexanol
Die Creme unterscheidet sich auch erheblich von den bisherigen Produkten, die ich von GEHWOL probiert und vorgestellt habe. Es ist eine super dicke, extrem reichhaltige Creme, die aber überraschenderweise wahnsinnig gut in die Haut einzieht und sich ehrlich gesagt ein bisschen wie eine richtig schöne Gesichtscreme anfühlt.
Sie hat eine ganz seidige, weiche Textur, die sich super schön auf die Haut auflegt und bildet einen wahnsinnig angenehmen, dünnen Film auf der Haut, der die Füße richtig schön weich und geschmeidig pflegt. Und obwohl die Creme so reichhaltig und dick ist, fühlt sie sich an, als würde man nichts tragen. Es klebt nicht, es gibt keine Fettabdrücke und selbst Socken lassen sich direkt nach dem auftragen überziehen, als wäre die Haut trocken.
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Und was ich besonders toll an der Formel finde ist, dass hier Ceramide eingesetzt werden. Ceramide sind extrem wichtige Bausteine der Haut und haben extrem vielfältige Funktionen. Sie sind außerdem einer der wichtigsten Bausteine des Schutzmantels der Haut, der grundsätzlich bei trockener Haut gestört ist. Es macht also auch sehr viel Sinn, sie in der Fußcreme einzusetzen.
Eine weitere wichtige Komponente der Formel ist zudem das Mikrosilber. Den Inhaltsstoff findet man ziemlich selten in Kosmetika. Fündig wird man häufig bei speziell gemachten Handtüchern für Allergiker, da hier das Mikrosilber als dauerhaft wirkendes antimikrobielles Mittel eingesetzt wird. Mikrosilber hemmt nämlich die Bildung von Mikroorganismen und Bakterien erheblich. Ich kenne es z.B. aus dem Waxingbereich. Hier wird es häufig als Nachpflege eingesetzt, um die Haut zu beruhigen und die gestesste Haut davor zu bewahren, Organismen in die Haut eindringen zu lassen. Also auch diese Komponente ist in der Creme sehr sinnig.
Neben den Ölen wirkt zudem auch der Wirkstoff 4-t-Butylcyclohexanol. Er wirkt auf der einen Seite geruchshemmend, auf der anderen Seite dient er aber auch - zusätzlich zum Bisabolol - hautberuhigend. Reizungen der Haut werden mit diesem Inhaltsstoff gemildert, während die Öle und Lipide dafür sorgen, dass die Haut sich wieder aufbaut und mit Feuchtigkeit versorgt wird.
Ich habe jetzt etwa die halbe Tube der Creme verbraucht und sie jeden Tag direkt nach der Dusche frisch auf die Füße aufgetragen. Von der Wirkung her ist es glaube ich eine meiner liebsten Cremes, die ich je von GEHWOL probiert habe. Grund dafür war vor allem, dass die Creme extrem schnell Wirkung zeigt.
Risse in der Haut durch Druckstellen werden extrem schnell gemildert und die Haut wirkt schon nach ein paar Tagen viel, viel weicher und deutlich belastungsfähiger. So empfand ich auch, dass die Druckstellen viel weniger empfindlich waren, als vor der Anwendung. Außerdem konnte man wirklich von Tag zu Tag sehen, wie die Oberfläche der Haut am Fuß gerade, weicher und ebenmäßiger wurde.
Die Haut wird dabei wirklich mit wahnsinnig viel Feuchtigkeit versorgt, die sich zudem auch wahnsinnig lange in der Haut hält. Zwar muss man bei dieser Creme bei der Hornhaut und Druckstellen noch selbst Hand anlegen und dafür sorgen, die Füße regelmäßig zu peelen und von Hornhaut zu befreien, aber dafür wird auch gesorgt, dass die Bildung neuer abgestorbener Hautzellen immens verlangsamt wird.
Ganz besonders gut fand ich die Creme jetzt auch vor allem in den ersten Tagen, wo es wärmer wurde. Man konnte seine Füße wieder richtig schön zeigen. Die Haut war glatt und super weich, die Fußnägel wirkten angenehm gepflegt und ebenmäßig und vor allem wurden die trockenen Hautstellen wirklich immens verringert.
Fazit
Das einzige Manko war bei mir, dass der geruchshemmende Wirkstoff t-4-Butylcyclohexanol nicht so wirkte, wie er sollte. Ich neigte doch relativ häufig zu Fußgeruch. Zwar auch nur dann, wenn ich mich ausgiebig bewegt habe, aber auf mein Fußdeo habe ich dann später doch nicht weiter verzichtet. Ich habe es einfach nach dem eincremen auf die Füße aufgesprüht, da es mir sehr unangenehm ist, Fußgeruch zu haben, selbst wenn dieser nicht stark ist.
Dennoch würde ich die Creme absolut weiter empfehlen. Die Feuchtigkeitsversorgung ist wirklich exzellent und trockene Hautstellen, gerade auch im Bereich um den Nagel herum, werden wirklich intensiv gemildert. Außerdem gefällt mir das wahnsinnig gute Hautgefühl. Man kann problemlos Socken tragen, ohne dass die Füße wie Schleifpapier auf sie wirken.
Ich finde die Formel wirklich wahnsinnig gut gemacht. Sie wirkt schnell, langanhaltend und zudem extrem effizient. Gerade für Menschen mit sehr trockener Haut - dazu vielleicht sogar noch Diabetes, wie ich ihn habe - ist die Creme extrem empfehlenswert.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Empfindliche Haut; bei Neurodermitis, Pilzerkrankungen, bakterielle Infektionen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
4013474107249
Produkttransparenz
Inhalt: 75ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Eduard Gerlach GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Dieses Produkt wurde uns freundlicherweise von Hands on Veggies zur Verfügung gestellt.
Zum Produkt bei Hands on Veggies
Ich habe euch gestern ja bereits das Haarpflege-Duo von Hands on Veggies vorgestellt und euch auch ein wenig über die Marke erzählt. Mir wurden einige Produkte aus dem Sortiment für die Pflege von Kopf bis Fuß zur Vorstellung zur Verfügung gestellt und eigentlich wollte ich mit dem Duschgel noch ein bisschen warten. Da die Flasche aber jetzt tatsächlich leer war, hab ich den Beitrag doch ein wenig vorgeschoben.
Die Formel fand ich auf Anhieb wahnsinnig gut. Die Basis besteht aus zwei extrem milden, natürlichen Tensiden und einer großen Menge Avocadoöl; eine Menge an Extrakten, u.a. aus Stiefmütterchen und Rosmarin, bilden eine beruhigende und schützende Basis. Und ganz wichtig ist für mich das Colloidal Oatmeal. Das werde ich später noch einmal ein wenig beleuchten.
Das Duschgel ist nicht gefärbt und hat eine natürliche, gelbe Färbung und eine flüssig-gelige Konsistenz. Das Duschgel zerfließt sehr gut und lässt sich extrem gut verteilen und aufschäumen - sogar besser als so manche konventionelle Marke. Der Schaum ist recht cremig und ganz leicht ölig, jedoch nicht extrem dick. Es ist eine Mischung aus cremig und luftig.
Den Duft finde ich wahnsinnig angenehm, wenn auch unerwartet. Beschrieben wird er als eine Mischung aus Zitrusnoten und Teebaumöl, jedoch empfinde ich ihn viel mehr als leicht würzig und kräftig mit einer Zitrusbasis. Ich persönlich kann mit dem Duft von Teebaumöl überhaupt nicht um und war daher überrascht, dass der doch extrem unverkennbare Duft des Teebaums gar nicht wirklich wahrnehmbar ist. Für mich riecht es ein bisschen wie eine fruchtig-würzige Gewürzmischung.
Interessant fand ich das Hautgefühl, dass beim duschen entstanden ist. Während man den cremigen Schaum sanft in die Haut einmassiert und einarbeitet, verbleibt auf der Haut ein ganz dünner Film. Man fühlt ihn beim herüber streichen, sieht ihn aber nicht, auch nicht, wenn man aus der Dusche heraus tritt.
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[afh_product asin="B07BFW543H"]
Mir ist z.B. aufgefallen, dass das Wasser ganz leicht vom Körper abtropft und auch nicht wirklich haften bleibt, was ich so gar nicht erwartet habe. Normalerweise bin ich immer patschenass, wenn ich aus der Dusche steige, aber nach der Anwendung mit dem Duschgel von Hands on Veggies, sieht man nur einzelne Tröpfchen auf der Haut anhaften. Tatsächlich ist auch das Handtuch nach dem kompletten abtrocknen deutlich trockener, als im Vergleich zu "normalen" Duschgelen. Es scheint also ein dünner Ölfilm auf der Haut zu verbleiben, was natürlich auch für die feuchtigkeitsspendende Wirkung spricht.
Die Reinigung empfand ich als wahnsinnig sanft und überraschend gründlich. Öle und Ablagerungen wurden sehr gründlich entfernt und auch Schweißgerüche wurden ohne Probleme mit einem Abwasch entfernt. Wenn ich aus der Dusche getreten bin, hatte meine Haut einen sehr angenehmen, leichten Zitrusduft.
Was mir aber besonders gut gefallen hat, war die extrem milde Behandlung der Haut. Ihr wisst ja, dass ich am Körper vor allem sehr trockene und geschwächte Haut habe und deshalb schon in den vergangengen Jahren immer mildere Formeln in meinen Alltag integriert habe und trotz des Einsatzes von ätherischen Ölen - also auch damit einhergehend Duftstoffe - hat sich meine Haut extrem gut angefühlt.
Ich hatte keinerlei Rötungen oder Ausschläge und auch überhaupt keine Spannungsgefühle. Auch am Anfang, wenn man die Haut an eine neue Formel gewöhnt, ist es ja normal, dass so zumindest am ersten oder zweiten Tag ein leichtes Spannungsgefühl auftritt, aber das kam hier gar nicht vor. Ich denke, dass das vor allem an der großen Menge an Avocadoöl liegt.
Ein weiterer Grund wird aber auch definitiv das Colloidal Oatmeal, oder Haferpulver, gewesen sein. Haferpulver ist reich an ganz speziellen Proteinen, die u.a. entzündungsfördernde Proteine, die Zytokine, hemmen. Ich kenne den Inhaltsstoff vor allem aus der Behandlung der Neurodermitis; in einigen speziellen Apothekenpflegen wird er zum Beispiel eingesetzt und einige wenige Marken, die sich speziell an entzündliche Hauterkrankungen richten, setzen den Stoff ein.
Ich hatte mich z.B. am Arm verbrannt und normalerweise ist das auftragen von ätherischen Ölen die pure Hölle bei solchen Verletzungen, selbst dann, wenn sie nur sehr oberflächlich sind. Doch hier konnte ich die Dusche ohne Probleme verwenden. Es gab weder einen Reiz, noch irgendein unangenehmes Gefühl, dass man so von typischen Verbrennungen kennt. Auch zusätzlich gerötet war die Stelle nicht. Zwar gerötet durch die Verbrennung selbst, aber nicht noch zusätzlich gereizt. Das hat mich zum Beispiel extrem überrascht. Und daran wird vor allem das Haferpulver liegen: es hemmt nachweislich Entzündungen, wird extrem stark beruhigend und legt zusätzlich noch einen Film auf die Haut, der sich zudem nicht von Wasser beeinflussen lässt. Dadurch kommen wir auch wieder auf den wasserabweisenden Effekt vom Anfang zurück.
Fazit
Ich bin insgesamt extrem happy mit dem Duschgel und ehrlich gesagt überrascht, dass ich die ätherischen Öle so immens gut vertragen habe. Normalerweise gibt es mindestens am Anfang eine kleine Eingewöhnungsphase, wenn ich Produkte mit ätherischen Ölen verwende. Die Symptome verschwinden zwar auch schnell, aber es ist üblich, dass ich zumindest ein, zwei Tage lang eine Reizung feststelle. Dass das hier nicht der Fall war, überrascht mich also sehr.
Dennoch hätte ich mir auch gewünscht, dass es diese Formel vielleicht auch komplett ohne ätherische Öle geben würde. Also eine Art duftstofffreie Alternative für besonders empfindliche Hauttypen. Zwar hatte ich null Probleme mit der ölhaltigen Formel, aber gerade diese Masse an aktiv wirkenden Stoffen hätte ich mir wahnsinnig gerne in einer duftstofffreien Version gewünscht.
Dennoch: die Wirkung ist absolut genial. Die Reinigung ist extrem mild und dennoch so gründlich wie klassische Sulfatformeln; das Hautgefühl ist wahnsinnig weich und geschmeidig nach der Anwendung und der schützende Film verhindert zudem den zusätzlichen Wasserverlust. Gerade für extrem empfindliche Menschen mit stark trockener Haut, ist diese Formel daher wahnsinnig empfehlenswert.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Bio
ECOGEA Organic
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
PeTA Cruelty Free & Vegan
9120043489240
Produkttransparenz
Inhalt: 150ml
Hergestellt in: Österreich
Hersteller: No Planet B GmbH / niceshops GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
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