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Balea Beauty Expert Peeling Cleanser 0,8% AHA & 3% PHA

baleabeautyexpertpeelingcleanserahapha

In den letzten Wochen gab es hier auf gooloo.de und im Drogeriesortiment eine Menge an chemischen Peelings und Wirkstoff-Produkte, was mein Herz jedes Mal wieder höher schlagen lässt. Es hat mich immens gefreut, dass immer mehr hochkomplexe Aktivstoffe in die Drogerie einziehen und deshalb war es wohl kaum anders von mir zu erwarten, als dass ich die gesamte BEAUTY EXPERT-Reihe von Balea gekauft habe.

Für euch - und für mich - habe ich die gesamte Serie jeden Tag zwei Mal verwendet - morgens und abends; morgens mit der LSF30 10% Niacinamide Tagescreme, abends zusammen mit dem BHA Liquid Peel und der Nachtpflege mit Bakuchiol und Retinol. In den kommenden Wochen werde ich euch nach und nach die Serie genauer vorstellen, angefangen natürlich mit dem Reiniger.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Zucker-Tenside (Decyl Glucoside, Lauryl Glucoside)
  • Gluconolactone (PHA, 3%)
  • Maltooligosyl Glucoside/Hydrogenated Starch Hydrolysate
  • Milchsäure (AHA, 0,8%)

Um es rechtlich ohne Konsequenzen auszudrücken, darf man sehr wohl davon ausgehen, dass sich dm hier an Nø Cosmetics orientiert hat. Der AHA/PHA Peeling Cleanser von Nø ist eines der besten Produkte, die ich in den vergangenen Jahren vorgestellt habe und bis heute einer meiner liebsten Reiniger überhaupt. Wer sich mein Beitrag dazu noch nicht angesehen hat, sollte gerne einmal hier vorbeischauen und sich den noch einmal als Vergleich durchlesen.

Balea hat zwar einige Änderungen an der Formel vorgenommen und die Formel wurde anders aufgebaut, so sind z.B. die Aktivstoffe unterschiedlich, aber man kann sehr wohl davon ausgehen, dass sich an Nø orientiert wurde. So sind hier beispielsweise auch Glucosid-Tenside, also Zuckertenside, vorhanden; außerdem wurde hier auch auf Gluconolactone und Milchsäure als Peelingmittel gesetzt.

Was mir hier wirklich gut gefällt ist, dass dm sich hier wirklich Mühe gemacht hat, die Formel so sanft wie möglich zu gestalten, sodass auch Anfänger sofort mit der Reinigung anfangen können. So werden extrem milde Tenside zusammen mit MG-60 (Maltooligosyl Glucoside/Hydrogenated Starch Hydrolysate) eingesetzt, welches die Schaumbildung optimiert, die aber bereits sanften Tenside noch milder zur Haut macht. Man wollte hier wirklich auf jeden Fall umgehen, dass es zu Irritationen kommt und das rechne ich hoch an. Es wurden sich hier also auf jeden Fall auch eigene Gedanken gemacht, die Formel so freundlich wie möglich zu gestalten.

Was mich jedoch gewundert hat war, dass auf bakterienhemmende Wirkstoffe gänzlich verzichtet wurde und die Konzentration der PHA Gluconolactane auf 3% erhoben wurde, obwohl 2% die absolute beste Konzentration für den Wirkstoff darstellt. Es gibt außerdem keinen großen Unterschied zur Leistung in Bezug auf die Erhöhung auf 3%. Diese beiden Tatsachen haben mich doch sehr überrascht und ich habe mich auch gewundert, ob das vielleicht im Ergebnis negativ auffallen wird.

Als ich den Reiniger das erste Mal verwendet habe, kam er mir fast exakt so vor, wie der Cleanser von Nø Cosmetics. Auch hier ist es eine dick-gelige, milchige Konsistenz, die nur sehr leicht aufschäumt. Auch der leicht saure Geruch war fast exakt gleich wie bei Nø Cosmetics - das ist aber auch nicht verwunderlich, da die Säuren selbst zu diesem Duft beitragen. Hier ist also einfach die gleiche chemische Reaktion passiert.

Der Reiniger schäumt nicht stark auf, das ist auch auf der Tube angegeben, sondern bildet eher einen dicken Film, den man auf der Haut einmassiert. Dabei entstehen minimal kleine Schaumblasen, die so betrachtet aber einfach aussehen, wie ein milchiger Film.

Am Anfang war ich echt begeistert, weil der Reiniger extrem sanft zur Haut ist. Ich hatte keinerlei Rötungen, Spannungsgefühle oder aber einen Juckreiz, sondern fühlte mich sehr sicher in der Anwendung. Zu keinem Zeitpunkt kam mir die Reinigung zu abrasiv oder aggressiv vor. Ich habe es daher tatsächlich sehr genossen, den Reiniger zwei Mal täglich, morgens und abends, anzuwenden.

Doch nach knapp einer Woche ist mir etwas sehr unangenehmes aufgefallen. Während meine Haut sichtbar gut strahlte und auch schön glatt und ebenmäßig aussah, haben sich immens viele Pickel gebildet. Und ich will nicht bitchy klingen, aber ich habe fast damit gerechnet. Grund hierfür sind die Tenside.

Obwohl ich es sehr begrüße, dass sie so sanft zur Haut sind, sind sie bei der Bekämpfung von Unreinheiten nicht effektiv genug. Außerdem sind sie sehr schwach bei der Entfernung von Makeup, sodass auf der Haut ziemlich viele Rückstände verbleiben. Das ist mir schon relativ früh aufgefallen, da ich schon für Lidschatten oder Mascara-Reste wirklich extrem viel Druck aufbauen musste, um die Pigmente von der Haut oder den Wimpern zu lösen. Etwas, dass ein Reiniger mit Einfachheit erledigen sollte.

Ich habe deshalb meine Reinigungsroutine auch schon am Anfang verlängert und das Gel rund ein bis zwei Minuten lang gründlich und in kreisenden Bewegungen mit viel Druck in die Haut eingearbeitet in der Hoffnung, dass der längere Hautkontakt dafür sorgen würde, dass die Tenside aktiver wirken und somit mehr Schmutz und Ablagerungen entfernen.

Nach rund drei Wochen Anwendung hat sich mein Hautbild daher in einer Hinsicht verbessert und in einer Hinsicht verschlechtert. So hatte ich einen angenehmen, schönen Glow auf der Haut; dafür sind aber auch Hautunreinheiten aufgeblüht, als gäbe es kein Morgen. Nach knapp drei Wochen hatte ich überall im Gesicht wieder kleine Unreinheiten. Am Kinn, unter der Lippe, am Nasenflügel, im Bereich der Stirn, vor allem hier am Haaransatz und auch auf der weichen Fläche der Wangen.

Ich muss hier leider Gottes sagen, dass die Reinigung schlichtweg nicht effektiv genug ist, um Schmutz, Ablagerungen und vor allem auch Talgdrüsen-Sekrete zu entfernen. Obwohl man sich die größte Mühe gibt, den Reiniger so gut es nur geht in die Haut einzuarbeiten, spriessen bakterielle Mikroinfektionen (Pickel, Papeln, Mitesser) aus einfach jeder Ecke heraus.

Ich finde wirklich, dass die Reinigung schlichtweg nicht tief genug vordringt. Das Makeup schwierig zu entfernen ist weiß ich und ich kann das einem Reiniger durchaus verzeihen, wenn dafür der Rest der Haut gründlich und effektiv gereinigt wird. Doch das ist hier einfach nicht der Fall. Die Haut ist deutlich schneller nachgefettet und ich habe persönlich von Tag zu Tag nachsehen können, wie sich meine Poren "weiten" und aufquellen.

Fazit

Ich habe den Reiniger jetzt konsequent einen Monat lang zwei Mal täglich angewendet und dabei fast die erste Flasche aufgebraucht. Doch irgendwann hat es mir einfach gereicht. Ich habe mich im Spiegel gesehen und wirklich angefangen zu weinen, weil meine Haut auf einmal wieder voller Pickel und erhabenen Rötungen war; etwas, dass mich zutiefst in meine Zeit mit schwerer, entzündlicher, hormoneller Akne in der Jugend zurück versetzt hat.

Nach vier Wochen und etwa einer 4/5 leeren Flasche habe ich daher endgültig den Schlussstrich gezogen. Ich bin wieder zurück zum Neutrogena Anti-Pickel+ Reinigungsgel gewechselt, von dem ich sehr, sehr positiv beeindruckt war und welches extrem gut gegen Mitesser und Unreinheiten ankämpft. Und siehe da: innerhalb von nur wenigen Tagen hat sich über die Hälfte der Pickel verkrochen.

Es hat wirklich nur wenige Tage gedauert, bis die Haut wieder ins Gleichgewicht kam. Und dadurch ist für mich absolut ersichtlich, dass die Reinigung des AHA/PHA Cleansers von Balea schlichtweg nicht ausreicht. Es fehlt an bakterienhemmenden Komponenten und die Tenside alleine sind einfach nicht effektiv genug, um die Haut vollständig zu reinigen und die Talgdrüsenfunktion zu reduzieren; was dann am Ende wieder zu neuen Pickeln führt.

Obwohl ich mich wirklich wie ein kleines Kind gefreut habe, als ich den Cleanser in den Händen hielt, bin ich auf ganzer Linie enttäuscht. Es ist somit auch definitiv keine Konkurrenz zum "Original" von Nø Cosmetics.

Wer also eine gründliche, porenreinigende und bakterienbekämpfende Reinigung benötigt und nicht in alte Muster zurückfallen möchte, sollte zwingend zum Peeling Cleanser von Nø Cosmetics greifen oder aber den Anti-Pickel+ Reiniger von Neutrogena, dessen Leistung ich ebenso extrem gut finde. Beide Reiniger sind deutlich effektiver, ebenso sanft zur Haut und extrem gut in der Reinigung der Haut, sowie der Bekämpfung von Bakterien.

Zumindest mit dieser Formel bietet Balea derzeit leider keine Alternative. Ich hoffe aber sehr, dass - sofern sich genug Kunden melden - diese Formel vielleicht noch einmal verbessert wird.

Inhaltsstoffe

AQUA, SODIUM CARBOXYMETHYL STARCH, SODIUM LACTATE, BUTYLENE GLYCOL, GLUCONOLACTONE, DECYL GLUCOSIDE, LAURYL GLUCOSIDE, MALTOOLIGOSYL GLUCOSIDE/HYDROGENATED STARCH HYDROLYSATE, ALOE BARBADENSIS LEAF JUICE, PANTHENOL, LACTIC ACID, COCAMIDOPROPYL BETAINE, INULIN, XANTHAN GUM, CITRIC ACID, SODIUM BENZOATE.

Ohne Alkohol
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

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 4066447068429

Produkttransparenz

Inhalt: 125ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG
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Makeup Revolution Sport Fix Extra Hold Makeup Fixing Spray

makeuprevolutionsportfixextraholdmakeupspray

Ich habe euch ja letzte Woche den MEGA CONCEAL Concealer von Makeup Obsession vorgestellt, welchen ich bei Douglas gekauft habe. Da auch mein Fixierspray zu Neige ging und es genau dieses nicht mehr von Revolution gibt, habe ich mich nach einem neuen umgesehen und einfach mal zum Sport Fix Extra Hold Spray gegriffen. Die Beschreibung gefiel mir sehr gut und auch die Rezensionen, die man so aus aller Welt liest, waren überwiegend positiv.

Das Spray basiert vor allem auf Alkoholen, Polymeren und einigen Säuren. Das ist eigentlich immer ein gutes Zeichen, weil ich mein Makeup sozusagen oberflächlich austrocknen möchte, damit es sich zusammen zieht und dadurch selbst fixiert. Auch meine vorher verwendeten Fixiersprays haben einen ähnlichen Ansatz, welcher sich bei mir als sehr effektiv herausstellte.

Damit die Haut dann nicht komplett ausgetrocknet wird, wird ein wenig Sonnenblumenöl hinzugefügt, außerdem ist ein Retinolderivat enthalten - was ich aber tatsächlich für relativ unsinnig halte, weil es das Makeup nicht durchdringen kann. Solche Wirkstoffe werden aber gerne eingesetzt, damit man es auf die Flasche schreiben kann und Revolution ist bei weitem nicht die einzige Marke, die darauf setzt.

Abgesehen davon sind noch Aloe Vera, Vitamin E und Kastoröl enthalten, wahrscheinlich um der austrocknenden Wirkung des Alkohols ein wenig entgegen zu wirken, da das Makeup auch nicht zu trocken werden darf. Im Grunde genommen ist die Formel ziemlich einfach gestrickt, sieht aber auf den ersten Blick auch effektiv aus.

Das Spray ist nicht parfümiert und hat leider ziemlich große Tropfen. Das Spray vernebelt die Lösung nicht wirklich, sondern sprüht relativ große Tropfen hinaus, sodass man das Fixierspray lieber aus einer kompletten Armlänge heraus auftragen sollte, damit sich die Tropfen in der Luft noch ein wenig spalten.

Als ich das Spray das erste Mal verwendet habe, habe ich mich an die empfohlenen 30cm Entfernung gehalten, was definitiv ein Fehler war. Man sah große Tropfen überall auf der Haut aufliegen und es hat sehr lange gedauert, bis diese eingezogen und verblasst sind. Glücklicherweise wurde das Makeup dabei nicht ruiniert. Gelernt habe ich daraus aber auf jeden Fall, die Entfernung so weit wie möglich zu halten.

Die Wirkung fand ich dabei schon von Anfang an nicht ganz so gut. Um mir ein exaktes Bild zu machen, habe ich das Spray jetzt in so vielen verschiedenen Szenarien wie nur irgendwie möglich verwendet. Mal für einen vollen Tag, wo ich Makeup bis zu 12 Stunden getragen habe, mal für den Partyabend, also nur wenige Stunden und mal nur für ein ganz leichtes Tages-Makeup mit BB Cream, ein bisschen Concealer, Puder und Co.

Bei allen Szenarien ist mir aufgefallen, dass das Spray als erstes ganz gut wirkt. Sobald die Haut "trocken" war, fühlte sich das Makeup eigentlich sehr gut und fixiert an. Es wurde leicht ausgetrocknet, aber ohne dass dabei ein spannender Effekt entstand. Man konnte aber deutlich sehen, dass überschüssige Öle aus den verschiedenen Produkten gut entfernt worden. Gerade in der T-Zone fand ich, dass man einen mattierenden Effekt gut erkennen konnte.

Fazit

Etwa zehn Mal habe ich das Fixierspray jetzt verwendet in allen möglichen Situationen und auch in diversen Wetterlagen. Und wirklich gut finde ich es leider Gottes nicht.

Am Anfang fand ich den Effekt auf das Makeup sehr gut; der leicht austrocknende Effekt war genau das, wonach ich suche, da ich schnell nachfette und vor allem als Trans*-Person auch viel dickere Schichten verwende, als eine "normale Frau" es tun würde.

Doch schon nach relativ kurzer Zeit stellt man fest, dass das Makeup doch bröckelt und nicht ganz so an Ort und Stelle festhält. Nach zwei oder drei Stunden sieht man deutlich einen Glanz auf der Haut und gerade um den Bereich der Nase herum erkennt man ein leichtes aufbrechen von Foundation und Puder.

Das war auch leider ganz unabhängig von der Situation so: mal war ich komplett aktiv, bin viel durch die Gegend gelaufen, war im Stress; aber es gab auch Momente, in dem ich ruhig und entspannt war und dem Makeup keinerlei Probleme hinzugefügt habe. Ich habe einfach gesessen, mich im Freundeskreis unterhalten, etc.

Doch immer nach diesen knapp 2-3 Stunden ist der Glanz zum Vorschein gekommen. Ganz schlimm fand ich dabei leider auch, dass nach dieser Grenze das Makeup auch transferiert wurde. Am Abend hatte mein Oberteil, Shirt, Pullover, Sweater oder Ähnliches also einen schönen Rand voll mit Makeup.

Ich finde das Spray daher leider überhaupt nicht empfehlenswert oder gut. Obwohl ich bislang nie Probleme mit den Fixiersprays von Revolution hatte und so ziemlich alle sehr gut waren, empfinde ich diese Formel als nicht sonderlich langanhaltend.

Und das es sich nunmal als Sport Extra Hold Spray bezeichnet, kann man eine gewisse Basis verlangen, die hier einfach nicht gegeben ist. Ich würde es daher auch nicht erneut kaufen und muss wohl doch wieder zurück zu Morphe wechseln.

Inhaltsstoffe

Aqua, Alcohol Denat., Propylene Glycol, Amp-Acrylates/Allyl Methacrylate Copolymer, Benzyl Alcohol, Dehydroacetic Acid, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Tocopheryl Acetate, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Helianthus Annuus Seed Oil, Panthenol, Retinyl Palmitate, Linseed Acid, Sorbitol, Aesculus Hippocastanum Seed Extract, Sodium Benzoate, BHT.

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
PeTA Cruelty Free & Vegan

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Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Duftstoffe
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PeTA Cruelty Free & Vegan

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Produkttransparenz

Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Großbritannien
Hersteller: Revolution Beauty Ltd.
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Balea Lippenpflege Intensiv

balealippenpflegeintensiv

Ich habe euch ja in den letzten Wochen mit chemischen Peelings überrannt und in dem ein oder anderen Beitrag auch erwähnt, dass meine Lippen die extremen Dosen nicht so einfach hin genommen haben, obwohl ich extrem darauf geachtet habe, einen großen Umweg um meine Lippen zu machen. Ich hatte eigentlich dafür einen Lippenbalsam aus der Apotheke mit LSF gekauft; der war aber so furchtbar, dass ich bei meinem nächsten dm-Trip einfach den objektiv am besten formulierten Lippenbalsam von Balea mitgenommen habe.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Rübsen(Canola)öl
  • Bienenwachs
  • Lackbaumwachs
  • Sheabutter
  • Arganöl
  • Sanddorn-Extrakt
  • Rosmarin-Extrakt

Ich habe mir die diversen Lipbalms einmal zur Hand genommen und fand die Formel des Intensiv Lippenbalsams für trockene Haut einfach am Besten. Es ist eine Ölbasis aus Canola-Öl oder vielmehr Rübsenöl, mit schützenden Wachsen, Sheabutter und Arganöl. Also eine sehr, sehr gut rückfettende Formel mit reichhaltiger Konsistenz.

Als Aromastoff wird hier Ethylvanillin hergestellt; ein komplett synthetisch hergestelltes Aroma, welches jedoch komplett ungefährlich ist. Es sorgt für den angenehmen Duft und Geschmack nach Vanille. Da der Rest des Balsams komplett natürlich ist, hat es mich wirklich nicht gestört, dass man hier auf einen günstigen, synthetischen Aromastoff zurückgegriffen hat, als echte Vanille, die ja bekanntlich alles andere als günstig ist.

Mich hat es sogar ein bisschen überrascht, denn ich empfinde den Duft, sowie den Geschmack sogar fast noch ein bisschen besser, als bei echter Vanille. Für mich ist Ethylvanillin nicht ganz so herb, sondern eher eine mildere Variante, was mir persönlich sehr gut gefiel.

Der Rest ist eigentlich ganz einfach gehalten. Es gibt kein besonderes Design oder einen innovativ aussehenden Behälter, sondern eine ganz einfache, klassische Drehhülse. Finde ich vollkommen okay, der muss nicht gut aussehen, sondern er soll wirken.

Den Lipbalm habe ich mir bei Bedarf aufgetragen. Da ich schon sehr reichhaltige Cremes verwende, achte ich darauf, meine Lippen nicht zu überfetten. Hier und da habe ich den Balm daher aufgetragen, wenn meine Lippen nach Feuchtigkeit geschrien haben.

Gerade als ich z.B. die Neutrogena Anti-Pickel+ Serie getestet und verwendet habe, wurden meine Lippen extrem stark angegriffen, weshalb ich hier zwei oder drei Mal täglich eine dünne Schicht aufgetragen habe.

Ich bin kein so großer Lipbalm-Enthusiast und muss mich beinahe dazu zwingen, einen Lipbalm aufzutragen, aber ich fand die Formel von dem hier so toll, dass ich mich tatsächlich sogar ein bisschen darauf gefreut habe, eine neue, dünne Schicht aufzutragen.

Gerade auch am Abend, nachdem ich mich bettfertig gemacht und ins Bett gelegt habe, habe ich als letzten Schritt, schon im Bett liegend, eine kleine Schicht des Balsam aufgetragen.

Auch die Wirkung gefiel mir unfassbar gut. Obwohl der Balsam so extrem reichhaltig ist und ölbasiert ist, hat es sich auf den Lippen niemals klebrig oder ölig angefühlt. Es wurde eine dünne, aber intensiv pflegende Schicht auf die Lippen abgelegt, die sich zudem auch schön lange gehalten hat.

Meine Lippen fühlten sich sofort viel besser an, das Spannungsgefühl ließ nach und die Haut hat sich auch langsam, aber sicher entspannt. Gerade wenn ich den Lippenbalsam am Abend aufgetragen habe, waren die Lippen am Morgen wie komplett erneuert.

Als sich meine Haut komplett gepellt hat, waren meine Trocken wirklich extrem rau, trocken und aufgebrochen und wenn ich den Lippenbalsam aufgetragen habe, hat sich der Zustand wirklich binnen Sekunden verbessert. Die Lippen wurden wirklich extrem stark unterstüzt und binnen weniger Tage hat sich alles wieder komplett beruhigt.

Fazit

Obwohl die Formel wirklich nicht besonders ist, muss ich sagen, ist die Wirkung der Hammer. Wie gesagt: ich trage ungerne Lipbalms und habe deshalb auch so gut wie nie welche zuhause, aber mir gefiel die Wirkung hier einfach wahnsinnig gut.

Für den günstigen Preis hätte ich nicht erwartet, dass sich meine Lippen so schnell erholen würden. Und vor allem auch, dass mich die Konsistenz so begeistern würde.

Gerade bei Lipbalms mit dicken Ölen (wie eben Arganöl) habe ich immer die Angst, dass die Lippen sich dann anfühlen, als hätte man direkt Rapsöl auf sie aufgetragen, aber hier empfand ich den Film auf den Lippen als unfassbar angenehm und überhaupt nicht störend.

Ich bin insgesamt echt mega begeistert. Die Lippen haben die Formel unfassbar gut vertragen, das Hautgefühl war immens gut, der Geschmack und der Duft waren sehr angenehm und nicht zu stark und vor allem hält eine dünne Schicht wirklich wahnsinnig lange. Für den Preis würde ich ihn daher auf jeden Fall wieder kaufen und auch empfehlen.

Ein bisschen Vorsicht ist geboten bei den Allergikern wegen des Ethylvanillins und der pflanzlichen Extrakte, aber abgesehen davon, ist die Formel extrem verträglich.

Inhaltsstoffe

Brassica Campestris Seed Oil, Cera Alba, Hydrogenated Palm Oil, Rhus Verniciflua Peel Cera, Butyrospermum Parkii Butter, Helianthus Annuus Seed Cera, Argania Spinosa Kernel Oil, Ascorbyl Palmitate, Citral, Citrus Aurantium Dulcis Peel Oil, Ethyl Vanillin, Helianthus Annuus Seed Oil, Hippophae Rhamnoides Fruit Extract, Limonene, Linalool, Rosmarinus Officinalis Leaf Extract, Tocopherol.

Ohne Alkohol
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
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Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Trockene Haut, sensible Haut.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Alkohol
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone

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Produkttransparenz

Inhalt: 4,8g
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG
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REVOX B77 JUST AHA ACIDS 30% Peeling Solution

revoxb77ahaacids30

Vor bereits einigen Monaten habe ich mir das 30% AHA Acids Peeling von REVOX B77 gekauft. Die Marke ist seit kurzem bei Douglas erhältlich und umfasst ein riesiges Sortiment an hochpotenten Wirkstoff-Konzentrationen - es gibt Peelings, Seren, Toner, Haarpflegen und in Zukunft bestimmt noch das ein oder andere Produkt mehr.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • AHAs aus Fruchtsäften aus Apfel, Limette und Kiwi

Anders als bei den meisten chemischen Peelings wird hier nicht direkt die Säure eingesetzt, also Glykol-, Milch- oder Mandelsäure; sondern stattdessen der Fruchtsaft verwendet. Dieser enthält die natürlichen Säuren und wird in der Formel auf eine Konzentration von 30% gebracht.

Als zusätzliche Komponente dienen dann nur noch Regulierungswirkstoffe; direkte Säuren sind der Formel nicht hinzugefügt. Ebenso enthält sie keine Farb- oder Duftstoffe. Gelöst ist sie in Wasser.

Das Konzept die Fruchtsäfte anstelle der Säuren einzusetzen ist nicht unbedingt neu, kommt z.B. in one.two.free's Glow Serie vor (hier jedoch als Ferment) oder aber auch in Soap & Glory's Sugar Crush Lotion. Doch das ist die erste Formel, die tatsächlich ausschließlich die Säfte verwendet. Hier sind also keine direkten AHAs gelöst, sondern "nur" die Fruchtsäfte selbst, die die AHAs enthalten. Das habe ich so noch nie zuvor gesehen.

Gemacht wurde die Formel für empfindliche Hauttypen, die den direkten Hautkontakt zu Säuren nicht so gut vertragen. Sie ist außerdem viel sanfter, als direkt gelöste Säuren und hat deutlich weniger Reizungen; der Peeling-Effekt selbst ist aber fast so effektiv, wie bei direkt gelösten Säuren.

Angewendet wird das chemische Peeling wie die meisten: nach der Reinigung soll die Haut komplett getrocknet sein und es darf nichts auf sie aufgetragen werden. Einige Tropfen der Lösung sollen dann in die Haut eingearbeitet werden und für 10-15 Minuten dort verwahren. Danach soll das Gesicht mit viel Wasser gereinigt werden, was gleichzeitig die Wirkung neutralisiert. Im Anschluss wird mit Toner, Serum und Pflege ganz normal weiter gearbeitet.

Bei der ersten Anwendung war ich extrem überrascht davon, wie sanft die Formel ist. Es gab weder ein brennen, noch ein Juckreiz oder eine andere Form von Reizen. Das einzig sichtbare war, dass die Haut stark zusammen gezogen wurde, was bei solchen "trocken aufliegenden" Formeln aber ganz normal ist und sich durch das abwaschen auch komplett löst.

Die Formel ist also tatsächlich extrem gut für diejenigen geeignet, die ein Problem mit brennen oder Rötungen nach der Anwendung einer direkt gelösten Säuremischung haben (z.B. The Ordinary's 30% AHA + 2% BHA).

Die Haut habe ich in den nachfolgenden Tagen gründlich beobachtet und nach jeder Anwendung habe ich mir genau angesehen, wie das Peeling wirkt.

Bei der ersten Anwendung ist mir ein starkes abschuppen aufgefallen. Obwohl ich täglich säurehaltige Produkte verwende, sind die Konzentrationen in einem sehr verträglichen Bereich, weshalb nach und nach Zellen abgelöst werden. Bei einer 30%igen Lösung ist der Effekt aber sehr konzentriert, weshalb selbst bei mir eine sichtbare Abschuppung erfolgte.

Was mir sehr gut gefiel war, dass die Haut nicht so matt und fahl aussah, wie es in den ersten Tagen eines Peelings normalerweise üblich ist. Zwar war ein gewisser matter Effekt durch die noch anhaftenden Hautschuppen gegeben, doch dieser war deutlich milder, sodass man nicht so "krank" aussah.

Abgesehen davon unterscheidet sich die Anwendung eigentlich auch nicht von konventionellen Direktsäuren. Auch hier ist der Prozess nach 2-3 Tagen komplett abgeschlossen, sodass eine strahlende, sehr frische Haut zum Vorschein kommt.

Was mir besonders gut gefiel war, dass die Haut am folgenden Tag nicht so extrem empfindlich reagierte. Ich habe natürlich trotzdem einen LSF von 30 getragen, aber man hat deutlich sehen können, dass die Haut nicht so sehr gestresst wurde. Meine Wangen hatten z.B. gar keine Rötung, was bei mir relativ häufig der Fall ist.

Fazit

Insgesamt muss man aber auch sagen, dass der Effekt nicht ganz so extrem ist, wie bei klassischen direkt aufgetragenen Säuren. Da die Haut die Fruchtsäfte noch selbst verwerten muss und sich die Säuren erst im Prozess aus den Säften herauslöst ist die Wirkung deutlich gehemmter, als bei direkt aufgetragenen Säuren.

Es hat daher auch 2-3 Anwendungen gebraucht, bis ich das "gleiche" Ergebnis hatte als mit einer 30% Direktsäure-Formel. Hier verwende ich ja gerne Revolution's oder The Ordinary's Formel sehr gerne.

Zwar wurde genau so gepeelt, der Effekt ist jedoch deutlich milder, als bei direkt aufgetragenen Säuren, da diese direkten Säuren eine höhere Potenz hat. Sie gehen direkt ans Wert, da sie nicht erst in Säuren umgewandelt werden müssen.

Aber ganz ehrlich: ich nehme es gerne in Kauf, ein Produkt drei Mal zu verwenden anstelle von einer Anwendung, wenn ich dafür eine deutlich mildere und sanftere Wirkung habe und am Ende doch auf so ziemlich das gleiche Ergebnis komme.

Ich finde die Formel ist daher durchaus eine Alternative für die Menschen, die die hochkonzentrierten Säuren entweder nicht vertragen oder sich unsicher bei der Anwendung sind.

Dieses Peeling ist wirklich extrem mild, effektiv, hinterlässt keinerlei brennen oder Juckreiz und reizt die Haut auch bei weitem nicht so stark, wie es eben hochkonzentrierte AHAs tun; vor allem weil hier in der Regel die Glykolsäure im Vordergrund steht, welche bekanntlich eine der reizendsten ist.

Von mir gibt es daher durchaus eine Empfehlung. Der Preis ist mehr als fair, die Formel ist intelligent gestaltet worden und auch der Effekt ist sehr, sehr gut.

Inhaltsstoffe

Aqua, Pyrus Malus Juice, Citrus Aurantifolia Juice, Actinidia Chinensis Fruit Juice, Propylene Glycol, Phenoxyethanol, Xanthan Gum, PPG-1-PEG-9 Lauryl Glycol Ether, Disodium EDTA, Potassium Hydroxide, Citric Acid, Sodium Benzoate, Potassium Sorbate.

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

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Vegan

 5060565101333

Produkttransparenz

Inhalt: 30ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Revuele Ltd.
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Makeup Obsession MEGA CONCEAL 02

makeupobsessionmegaconceal02

Wer sich die Makeup-Kategorie hier anschaut oder vielleicht schon länger mitliest, weiß, dass es für mich kaum einen besseren Concealer gibt, als die Conceal & Define-Serie von Revolution. Ich brauche einen extrem hochdeckenden Concealer, der wirklich abdeckt und nicht nur so tut, oder es von sich behauptet, und eben das tun die Concealer von Revolution.

Weil die Concealer aber auch grundsätzlich in den helleren Farbtönen ausverkauft sind und ich leider Gottes wirklich geistweiß im Gesicht bin, musste ich mir langsam aber sicher Alternativen heraus suchen, auf die ich zugreifen kann, wenn es mal wieder "Ausverkauft" in der Produktbeschreibung heißt. Meinen ersten Anlauf habe ich daher bei der Schwestermarke Makeup Obsession gewagt und mir dort den MEGA CONCEAL Concealer in der Farbe 02 gekauft. Ein wenig mehr pink als meine geliebte C1 und C0.5 von Revolution, aber nahezu gleich hell.

Auch die Hauptinhaltsstoffe sind gleich: man kann die INCI-Auflistung beider Produkte vergleichen und sieht sofort, dass der erste Chunk an Inhaltsstoffen exakt übereinstimmt. Ich hatte daher die Hoffnung, dass auch die Formel zumindest ähnlich sein würde.

Was jedoch sofort auffällt ist, dass beim MEGA CONCEAL die Liste um ein vielfaches länger ist. Das Problem hierbei: umso mehr Inhaltsstoffe, umso dünner in der Regel auch die Konzentration an Pigmenten. Und genau das ist hier leider passiert.

Obwohl die Grundstoffe und auch der Preis gegenüber der Conceal & Define Concealer ähnlich ist, so ist die Formel des MEGA CONCEALs um ein vielfaches dünner.

Als ich den Applikator aus der Tube genommen habe, ein sehr, sehr großer, leicht abgerundeter Applikator mit einer flachliegenden Seite, mit der man Kontakt zur Haut nimmt, habe ich eigentlich keinen großen Unterschied zu den Conceal & Define Concealern gesehen. Die Konsistenz war nur minimal flüssiger, aber sonst eigentlich sehr vergleichbar.

Doch als ich den Concealer aufgetragen habe, ist sofort die extrem dünne Pigmentierung aufgefallen. Der Concealer hat beim auftragen schon Schlieren gezogen und überall dort, wo man etwas Druck auf die Haut ausübte, hat man sofort gesehen, dass die Konsistenz komplett ausgedünnt wurde. An den Seiten sammelte sich also eine erhöhte Wand, in der Mitte, wo der Concealer entlang streift, sieht man aber nur einen sehr dünnen Film.

Ich habe den Concealer trotzdem eingearbeitet - mit einem Pinsel und mit einem Schwamm - und fand, dass die Deckkraft einfach mit jedem einklopfen auf die Haut noch dünner wurde. Also habe ich mehr Concealer aufgetragen, in der Hoffnung, dass ich Deckkraft aufbauen könnte. Doch auch das schlug komplett fehl.

Egal, wie sehr ich mich bemühte und egal, wie viel Concealer ich aufgetragen habe, die Deckkraft war einfach nicht da. Es fühlte sich eher an, wie eine wässrige Lösung, die einfach auf der Haut aufliegt, aber man konnte einfach keine Deckkraft aufbauen. Und durch das viele einarbeiten und durch die Versuche, die Konsistenz einfach besser zu verteilen, ist am Ende sogar noch die Foundation von der Haut abgelöst worden. Und das obwohl ich einen sehr klebrigen Primer mit einem starken "Grip" verwende, um so etwas zu vermeiden.

Fazit

Ich habe es jetzt genau drei Mal versucht, irgendeine Form von Deckkraft aus diesem Concealer heraus zu suchen und es funktioniert einfach nicht. Es ist einfach ein wässriger Film, den man auf die Haut aufbringt, ohne dass dabei aber irgendwelche Pigmente festhalten.

Die darunter liegende Foundation (übrigens auch von Revolution) ist einfach aufgebrochen und mit jeder weiteren Schicht hat man alles einfach nur verschlimmert.

Wirklich jeder Concealer, den man in der Drogerie findet, so schlecht er auch sein mag, erzielt bessere Ergebnisse als dieser hier. Und da hilft es auch nicht, dass feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, wie Rosenöl enthalten sind.

Der Concealer ist das einzige Produkt, bei dem ich keine Kompromisse erlaube. Concealer müssen decken und überdecken. Es ist eine ziemlich einfache Aufgabe, die sich günstig herstellen lässt. Und das wurde hier einfach nicht getan. Er landete daher - so sehr es mir weh tat - direkt in der Tonne. Für mich ist er einfach unbrauchbar.

Inhaltsstoffe

Aqua, Dimethicone, Cyclopentasiloxane, Dimethicone Crosspolymer, Phenyl Trimethicone, Isododecane, Isobutylmethacrylate/Bis-Hydroxypropyl Dimethicone Acrylate, Ethylhexyl Palmitate, Quaternium-90 Bentonite, Propylene Carbonate, Butylene Glycol, Polymethylsilsesquioxane, Cetyl Peg-Ppg-10/1 Dimethicone, Hydrogenated Castor Oil, Silica, Sorbitan Sesquioleate, Sodium Chloride, Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin, Triethylhexanoin, Polyglyceryl-4 Isostearate, Hexyl Laurate, Lecithin, Polyhydroxysteric Acid, Isopropyl Myristate, 2-Ethylhexyl Palmitate, Isostearic Acid, Polyglycerol-3 Polyricinoleate, Tocopheryl Acetate, Pentaerythrityl Tetra-Di-T-Butyl Hydroxyhydrocinnamate, Rosa Rubiginosa Seed Oil, Caffeine, Caprylic/Capric Triglyceride, Camellia Sinensis Leaf Extract, May Contain: Titanium Dioxide (Ci 77891), Yellow Iron Oxide (Ci 77492), Red Iron Oxide (Ci 77491), Black Iron Oxide (Ci 77499)

PeTA Cruelty Free & Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

PeTA Cruelty Free & Vegan

 5057566090339

Produkttransparenz

Inhalt: 13ml
Hergestellt in: Taiwan
Hersteller: Revolution Beauty Ltd.
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L'Oréal Paris LASH PARADISE Mascara Waterproof

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Ich kaufe relativ wenige Produkte von L'Oréal Paris... Es gibt ein paar Produkte, auf die ich nicht ganz verzichten kann, aber grundsätzlich spricht mich das Sortiment nicht so sehr an. Das Einzige, worauf ich mich immer verlassen habe war, dass die Mascaras von L'Oréal ihr Geld absolut wert sind. In den über 15 Jahren, die ich jetzt Make Up trage kann ich mich an keinen Mascara von L'Oréal Paris erinnern, den ich wirklich schlecht fand.

Da es bei dm gerade eine Aktion mit 40fach Punkten auf einen Wunschmascara von L'Oréal gab, war das die perfekte Gelegenheit, mal einen der neuen Mascaras für (rechnerisch) wenig Geld auszuprobieren. Es gibt ja aktuell wirklich viele neue Mascaras bei L'Oréal, einer davon ist die Serie der LASH PARADISE-Mascaras. Gestartet hat die Linie mit einem Mascara, neu dazu gekommen ist einer mit einem besonders dunklem Schwarz und die wasserfeste Variante. Und letztere habe ich mir während der Aktion gekauft.

Was mir an den LASH PARADISE Mascaras sehr, sehr gut gefällt ist die Bürste. Der Mascara hat eine außergewöhnliche Bürste mit sehr, sehr vielen, eng aneinander liegenden und in verschiedene Richtungen ausgehenden Bürsten aus einem sehr weichen Nylon-Mix. Die Bürste hält zwar stand, biegt sich aber mit den Wimpern, sodass es beim auftragen nicht piekst. Die Bürste und ihre Fasern sind also sehr weich, bleiben aber trotzdem in Stellung.

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Außerdem ist die Bürste wahnsinnig gut für alle Wimpernlängen. Sowohl sehr kurze, als auch von Natur aus lange Wimpern werden sehr, sehr gut in die Bürste eingefangen, vernesten sich zwischen den einzelnen Fasern und werden dadurch wahnsinnig gut erfasst.

Auch hat die Bürste eine Sache, die ich so noch nie alleine von einer Bürste erhalten habe: echten, geschwungenen Schwung. Man sieht auf den Bildern ganz deutlich, wie die Wimpern "gerollt" werden und wie ein Fächer nach oben geschwungen werden. Bei meinen Wimpern muss ich immer auf eine Wimpernzange zurück greifen, da meine Wimpern sehr gerade sind und es war die erste Bürste, die ohne zusätzliche Mechaniken die Wimpern wirklich geschwungen hat.

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Auch mit der Deckkraft und der Konsistenz war ich sehr zufrieden. Wenn man die Bürste das erste Mal aus der Tube heraus zieht, sieht die Konsistenz sehr uneben und klumpig aus, weil sich ganz viele kleine Reservoire zwischen den einzelnen Fasern bilden; doch beim Auftrag werden diese nicht an die Wimpern abgegeben. Der Auftrag ist dadurch extrem gleichmäßig, Klumpen werden nicht an die Wimpern abgetreten, sondern bleiben zwischen den Fasern gefasst.

Ich habe den Mascara zusammen mit einem 10fach verstärkenden Spiegel angewandt (gibt es wirklich überall, bei dm für rund 3-5 Euro, je nach Ausführung), weil man durch die stark gefüllten Fasern die Wimpern nicht ganz so gut erkennen kann. Ich habe daher den Spiegel verwendet, um zu sehen, dass ich die Wimpern auch wirklich gut erfasst habe. Das ist schon ein kleines Makel, da aber fast jeder, den ich kenne, einen solchen Spiegel zuhause hat, gehe ich nicht davon aus, dass es ein allzu großes Problem darstellt. Dennoch: ein Hinweis an die ohne Spiegel.

Das Volumen der Wimpern gefiel mir auf Anhieb wirklich wahnsinnig gut. Die Bürste hat die Wimpern wirklich extrem gut eingefasst und die Konsistenz wurde wahnsinnig gut und gleichmäßig an die Wimpern abgegeben. Durch die quervernetzten Bürstenfasern wurden die Wimpern zudem sehr schön voneinander getrennt, sodass sich ein richtig gutes Volumen aufbauen konnte.

Was mir auch sehr gefiel war, dass die Wimpern extrem flexibel blieben. Obwohl die Konsistenz sehr schnell herunter trocknet, konnte man die Wimpern noch problemlos biegen (ich teste das, in dem ich mit einer Fingerkuppe Druck auf einzelne Wimpern ausübe und sehe, ob diese in ihre Stellung zurück springen oder verharren).

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Und auch den Wassertest hat der Mascara ausgesprochen gut überstanden. Das Bild hierüber zeigt, wie ich frisch aus der Dusche komme, ohne den Mascara abgeschminkt zu haben. Die Wimpern sind noch genau gleich schwarz, es gibt keinerlei Tropfen und keine "Panda-Augen". Obwohl ich mein Kopf komplett unter laufendes Wasser hielt, ist die Farbe weder aufgelöst worden, noch hat sich die Form der Wimpern großartig verändert.

Für einige könnte das aber auch ein Problem sein, denn der Mascara ist zwingend auf eine Abnahme mit einem stark ölhaltigen Reiniger angewiesen. Selbst Waschgel, viel Schaum und Wasser haben dem Mascara nichts angetan. Er ließ sich wirklich nur mit einem Öl-Reiniger entfernen. Wasser alleine, auch mit Waschgel kombiniert, hat den Mascara nicht vollständig entfernt.

Fazit

Ich bin alles in allem echt wahnsinnig beeindruckt. Das ist der erste Mascara, der den Zusatz "Waterproof" wirklich verdient, das Volumen ist sensationell gut und alleine für die geschwungenen Wimpern würde ich den Mascara immer wieder kaufen.

Das einzige Problem: Man kann ihn nicht einfach so schnell auftragen. Hat man irgendwelche Flecken oder kleine Punkte auf dem Lid, lässt sich das Ganze nicht entfernen. Erst ein ölhaltiger Reiniger löst die Farbe wieder ab; hat man also Punkte oder Striche unter den Augen oder auf dem Lidschatten, muss man damit leider leben.

Ich habe sehr sehr unterschiedliche Rezensionen zu dem Mascara gelesen und kann die Bedenken von vielen Leuten nicht verstehen. Ich persönlich fand die Anwendung sehr einfach (trotzdessen, dass ein Spiegel notwendig war) und bin vom Volumen absolut begeistert.

Ich kann ihn daher auch wirklich nur empfehlen. Ich weiß, dass die Leute den "originalen" LASH PARADISE am Besten finden und sowohl an der dunklen Variante, als auch an der wasserfesten auszusetzen haben, aber ich kann ehrlich gesagt nichts bemerkenswert schlechtes in der Formel finden. Extrem dunkel, schöne Trennung, wahnsinniges Volumen und eine extreme Haltbarkeit zu einem vertretbaren Preis. Ich würde ihn also nicht nur empfehlen, sondern auch sofort wieder kaufen.

Inhaltsstoffe

ISODODECANE • CERA ALBA • COPERNICIA CERIFERA CERA • DISTEARDIMONIUM HECTORITE • DILINOLEIC ACID/BUTANEDIOL COPOLYMER • AQUA • ALLYL STEARATE/VA COPOLYMER • ORYZA SATIVA CERA • PARAFFIN • ALCOHOL DENAT. • POLYVINYL LAURATE • VP/EICOSENE COPOLYMER • PROPYLENE CARBONATE • TALC • SYNTHETIC BEESWAX • ETHYLENEDIAMINE/STEARYL DIMER DILINOLEATE COPOLYMER • PEG-30 GLYCERYL STEARATE • CANDELILLA CERA • RICINUS COMMUNIS SEED OIL • PANTHENOL • MALTODEXTRIN • PENTAERYTHRITYL TETRA-DI-T-BUTYL HYDROXYHYDROCINNAMATE • BHT • CENTAUREA CYANUS FLOWER EXTRACT • [+/- MAY CONTAIN: CI 77499 / IRON OXIDES].
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

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Produkttransparenz

Inhalt: 6,4ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH
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Kneipp Cremedusche Samtweich

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Dieses Produkt wurde uns freundlicherweise von Kneipp zur Verfügung gestellt.

Kneipp hat gerade die neuen Frühlings-Produkte auf den Markt gebracht; vor allem neue Bäder, Badekristalle und Duschen sind neu dazu gekommen. Da ich nicht mehr die Möglichkeit habe zu baden (was in aktuellen Zeiten gar nicht so schlecht ist), habe ich mich auf die drei neuen Duschen, eine Cremedusche und zwei Aroma-Pflegeduschen, beschränkt.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Marulaöl
  • Aprikosenmilchextrakt
  • Sheabutter
  • Mandarinenöl
  • Orangenöl
  • Mandelöl
  • Jojobaöl
  • Sojaöl

Die letzten Launches von Kneipp haben sich ja sehr auf den pflegenden Markt konzentriert: es gab neue Seren, Cremes und Reinigungsgele, dafür weniger neue Duschen. Ich hab mich daher sehr darauf gefreut, mit was für Duftwelten man diesmal in Kontakt kommt.

Kneipp hat ja schon vorher Duschen mit einem "Gefühl wie eingecremt" gelauncht, zuletzt die Cremedusche Sanfte Pflege mit Baumwollduft und -extrakt, die ich im Herbst letzten Jahres für euch ausprobiert habe. Diesmal hat man mit der Cremedusche Samtweich auf einen kräftigen, fruchtigen Duft gesetzt; die Formel soll aber dennoch pflegend und feuchtigkeitsspendend sein und sich in die Reihe einfügen.

Die Cremedusche Samtweich enthält ebenso wie ihr Vorgänger keine Farbstoffe; ist aber diesmal nicht vegan. Denn in der Formel wird auf fettfreie Kuhmilch gesetzt. Hinzu kommen für die Serie typisch mehrere Öle und ein großer Schuß Sheabutter. Leider sind jedoch auch hier wieder PEGs vorhanden. Ob man diese jetzt eingesetzt hat, um die Öle tiefer in die Haut einbringen zu können, kann ich nicht sagen, jedoch bevorzuge ich grundsätzlich PEG-freie Produkte.

Der Duft der Cremedusche ist diesmal richtig, richtig gut gelungen. Ich finde Mandarine riecht sehr, sehr schnell zu sauer oder hat einen bitteren Nebengeruch, weshalb ich selten Produkte oder Parfums kaufe, die Mandarine beinhalten. Ich denke, dass die Formel eigentlich nach einem fruchtigen Mix riechen soll; aus Orange, Aprikose und Mandarine, aber für mich riecht sie ganz klar nach Mandarine. Fruchtig, leicht süß, leicht sauer.

Kneipp hat hier eine richtig gute Note getroffen. Es riecht nach frisch aufgeschnittener, perfekt reifer Mandarine - der Duft ist zwar stark, aber auch nicht zu intensiv oder penetrant. Er verteilt sich angenehm beim duschen, verfliegt aber auch relativ schnell, sodass man nicht stundenlang in einer Wolke herumsteht. Ich finde das sehr gut gemacht, weil ich bei zu intensiven Düften einfach auch gerne mal Kopfschmerzen bekomme.

Die Konsistenz der Cremedusche ist extrem dick und auch leicht ölig; sie lässt sich aber dennoch sehr, sehr gut verteilen und aufschäumen. Weil der Schaum sehr, sehr kräftig ist und sich auch sehr gut großflächig verteilen lässt, braucht man relativ wenig pro Anwendung, was ich sehr gut finde. Ein kleiner Tropfen reicht aus, um z.B. den ganzen Arm plus Achsel gründlich zu waschen.

Was ich hier auch ganz praktisch finde: weil der Schaum so dick ist und selbst beim vielfachen einmassieren kaum an "Masse" verliert, kann man sich richtig schön rasieren, ohne dass die Klinge überhaupt engen Hautkontakt hat. Ich habe die Cremedusche daher auch gerne unter den Achseln oder im Intimbereich verwendet, weil die Klinge durch den leicht öligen Film wirklich wahnsinnig gut auf der Haut gleiten konnte.

Die Reinigung gefällt mir auch sehr, sehr gut. Zwar sind auch hier - wie immer - SLES enthalten, aber die immense Anzahl an Ölen und vielleicht auf der Schuß Milch, der in der Formel vorhanden ist, sorgt dafür, dass die Reinigung ziemlich sanft einher geht. Die Haut wird richtig, richtig gründlich gereinigt; auch starker Schweißgeruch vom konstanten Schleppen, wird mit ein paar Tropfen gründlich und komplett entfernt.

Weil man sich hier doch für einen relativ intensiven Duft entschieden hat, für den natürlich auch eine Menge an ätherischen Ölen und hieraus resultierenden, zusätzlichen Duftstoffen zum Einsatz kommen, habe ich eigentlich damit gerechnet, dass die pflegende Wirkung deutlich geringer oder milder ausfällt, als bei der sehr leicht bedufteten Cremedusche Sanfte Pflege aus dem letzten Jahr.

Doch ich bin positiv überrascht worden: der intensive Duft hat die pflegende Wirkung überhaupt nicht ausgehebelt. Zwar gebe ich zu, dass ich die Wirkung der Cremedusche Sanfte Pflege einen kleinen Ticken intensiver empfand, aber dennoch ist der pflegende Effekt bei der Cremedusche Samtweich nicht zu verachten.

Fazit

Ich bin insgesamt sehr, sehr positiv überrascht und angetan. Der Duft ist wahnsinnig lecker, intensiv, aber auch nicht zu intensiv oder penetrant. Der Schaum ist extrem stark, dick und cremig, sodass er sich sehr weit verteilen lässt und die reinigende Wirkung empfand ich als wahnsinnig sanft.

Im Vergleich zu den Aroma-Pflegeduschen spürt man doch sehr, dass die Öle hier gründlich auf die Haut einwirken. Die Haut fühlte sich nach dem duschen sehr weich und gepflegt an, es gab keinerlei Spannungsgefühle und auch das Hautgefühl im Allgemeinen war sehr, sehr angenehm, eben und gleich.

Ich finde, hier wurde die Formel tatsächlich wahnsinnig gut mit dem intensiven Duft verbunden. Die Vielzahl an Ölen macht wirklich einen Unterschied beim duschen und gerade jetzt im Frühlingsanfang empfinde ich die Wirkung und den Duft als sehr angenehm und mild. Ich würde sie daher auch auf jeden Fall nachkaufen.

Inhaltsstoffe

Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Glycerin, Coco-Glucoside, PEG-40 Sorbitan Peroleate, Cocamidopropyl Betaine, PEG-18 Glyceryl Oleate/Cocoate, Glyceryl Oleate, Glycol Distearate, Prunus Armeniaca (Apricot) Fruit Extract, Sine Adipe Lac, Sclerocarya Birrea Seed Oil, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil, Butyrospermum Parkii (Shea) Butter, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil, Citrus Nobilis (Mandarin Orange) Peel Oil, Linalool, Limonene, Hexyl Cinnamal, Benzyl Alcohol, Citronellol, Sodium Levulinate, Sodium Anisate, Parfum (Fragrance), Hydroxypropyl Methylcellulose, Sodium Chloride, Citric Acid, PEG-14M, Sodium Hydroxide, Silica, Glycine Soja (Soybean) Oil, Hydrogenated Palm Glycerides Citrate, Tocopherol.

Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene

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Produkttransparenz

Inhalt: 200ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Kneipp GmbH
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tomorrowlabs Hair Restoration Thickening and Restoring Conditioner

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Dieses Produkt wurde uns freundlicherweise von Reviewjoy zur Verfügung gestellt.

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Über Reviewjoy habe ich mich für den Test mit dem Thickening & Restoring Conditioner von tomorrowlabs beworben und wurde tatsächlich nur wenige Tage später darüber benachrichtigt, dass ich für ihn ausgewählt wurde. Den Conditioner wollte ich unbedingt testen, weil die Formel nur aus wenigen Inhaltsstoffen besteht, gleichzeitig aber für 40€ über die Ladentheke geht. Da wollte ich natürlich wissen, ob das berechtigt ist.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Distearoyl Dimonium Chloride
  • Sodium Gluconate (Chelatbildner/Metall-Ion-anziehend)
  • Panthenol
  • Hydroxypropyltrimonium Hyaluronate
  • Redensyl

tomorrowlabs sagt selbst auf der Flasche:

Für starkes Haar und eine aktive Kopfhaut. Der regenerierende Thickening & Restoring Conditioner mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen wurde mit wissenschaftlichen Experten entwickelt, um das Haar intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen und das Haar gesund und stark zu halten.

Der echte und einzige Wirkstoff, der hier auf den Haaraufbau wirkt, ist Redensyl (Larix Europaea Wood Extract, Glycine, Sodium Metabisulfite, Larix Europaea Wood Extract, Glycerin, Zinc Chloride und Camellia Sinensis Leaf Extract). Er zeichnet sich wiefolgt aus:

This ingredient is the best alternative to hair transplantation, and the first hair care cosmetic active ingredient based on regenerative medicine to fight against hair loss. Redensyl reactivates the bulge stem cells (ORSc) to stimulate hair growth. It provides better results in 84 days than a surgical hair transplant procedures, with up to +28,200 new hairs. The technology received the silver Innovation Zone award at in-cosmetics 2014, in Hamburg. [Quelle]

Die Kurzfassung lautet: es ist der erste kosmetische Wirkstoff, der regenerativ gegen Haarausfall wirkt. Bei einer Anwendung über 84 Tage werden bis zu 28.200 neue Haare gebildet und bietet dadurch bessere Resultate, als bei einer Haartransplantation.

Ich persönlich habe keinen besonders starken Haarausfall, befinde mich also im gesunden Durchschnitt, jedoch hat mich die unterstützende Wirkung interessiert. Denn der Conditioner soll auch aufbauen und stärkend wirken. Zwar wird er vor allem bei Haarausfall beworben, jedoch auch bei geschwächtem oder stark geschädigtem Haar, in dessen Kategorie ich falle.

Angewendet habe ich den Conditioner mit einem neutralen Shampoo. Es enthielt keine Aktivstoffe und keinerlei Filmbildner; nur Behentrimonium Chloride wurde als leichtes Konditionierungsmittel eingesetzt. Nach der grünldichen Wäsche habe ich den Conditioner aufgetragen und bis auf die Kopfhaut einmassiert, mehrere Minuten lang einwirken lassen und danach gründlich ausgespült.

Ich gehe sehr stark davon aus, dass ich nach 84 Tagen nicht unbedingt einen Unterschied in der Masse der Haare feststellen würde, weil bei mir weder kahle, noch ausgedünnte Haarstellen vorhanden sind. Jedoch konnte ich den Conditioner auch nicht über volle 84 Tage testen; ein Mal, weil für den Test nur 30 Tage bereitgestellt wurde, zum anderen, weil eine Flasche hierfür nicht ausreichen würde.

Das Ganze hört sich jetzt ein bisschen niederschmetternd an, aber keine Sorge: trotz des deutlich verkürzten Zeitraums habe ich doch ziemlich starke Ergebnisse gesehen. Auf die komme ich gleich zu sprechen; ich möchte aber erstmal bei den ersten Anwendungstagen ansetzen.

Ganz zu Anfang war ich tatsächlich extrem genervt von dem Conditioner. Mein Haar fühlte sich extrem trocken und stark unterpflegt an und so war es z.B. für mich immens schwer, das Haar irgendwie zu bändigen. Ich musste zwingend auf ein Leave In-Spray einer anderen Marke zurück greifen, um das Haar überhaupt nur durchkämmen zu können. Aber ich sag immer selbst: einige Produkte müssen erst eingewöhnt werden. Und so habe ich den Conditioner ganz brav Tag ein, Tag aus angewendet.

Nach etwa fünf Tagen hatte sich dieser Effekt langsam gelegt. Als ich aus der Dusche kam ist mir das erste Mal nach diesen knapp fünf Tagen aufgefallen, dass das Haar etwas weicher und geschmeidiger wurde. An den Spitzen ist mir vor allem aufgefallen, dass sich Wasser gebunden hat. Sobald ich meine Haare handtuchtrocken getrocknet hatte, waren die Spitzen sofort komplett trocken; es legte sich kein Wasser daran fest.

Doch nach knapp fünf Tagen verblieb auch in den Spitzen Feuchtigkeit. Für mich war das ein Zeichen, dass sich die Wirkstoffe nun fest im Haar manifestiert haben und somit eine Art Wasserspeicher aufgebaut wurde. Bis die Haare jedoch wirklich geschmeidig wurden, hat es aber doch noch einige Tage gedauert.

Ich würde sagen um die 10-14 Tage täglicher Anwendung herum, hat man das volle Spektrum der Haarpflege erst wirklich bemerken und spüren können. Das Haar wurde langsam wirklich weich und geschmeidig und unter der Dusche konnte ich z.B. mit meinen Fingern ohne hängen zu bleiben durch das Haar hindurch fahren.

Auch nach dem ausspülen war es das erste Mal, dass sich das Haar wirklich gepflegt und genährt anfühlte. Ab etwa dem 10. Tag habe ich auch vollständig auf weitere Pflegeprodukte verzichtet, sondern das Haar nur mit einem neutralen Shampoo gereinigt und mit dem Conditioner gepflegt.

Es scheint so, als würde es bei diesem Conditioner etwas länger dauern, bis sich die Pflegestoffe wirklich im Haar festsetzen, sobald dies jedoch geschehen ist, fand ich die Pflege als sehr gut und wahnsinnig verträglich.

Ich wende den Conditioner jetzt knapp seit drei Wochen an und muss sagen, dass sich das Haar sehr weich und geschmeidig anfühlt. Es sieht auch tatsächlich danach aus, als würden weniger Haare ausfallen, denn es dauert deutlich länger, bis sich in meiner Bürste eine "erste Schicht" an Haaren angesammelt hat. Für mich persönlich ist das jetzt nicht unbedingt wichtig, da ich ja nicht unter Haarausfall leide, aber selbst mir ist aufgefallen, dass die Menge an Haaren - zumindest subjektiv - die ausfiel, geringer war.

Auch mit Bürste und Kamm kam ich jetzt direkt durch das Haar, ohne dass es weiterer Pflege bedarf. Manchmal setze ich mich nach dem duschen einfach hin, höre ein wenig Musik oder schaue mir etwas auf YouTube an. Dann sind die Haare meistens halbtrocken und extrem widerspenstig, weil sich die Feuchtigkeit mit der Trockenheit streitet. Doch selbst hier hatte ich wirklich keinerlei Probleme, die Haare zu kämmen oder durchzubürsten. Es ziepte minimal, aber auch nicht in einem Umfang, den ich als schmerzhaft oder unangenehm empfinden würde.

Fazit

Was mich persönlich nur sehr gestört hat, war der EXTREM intensive und massive Duft. Öffnet man die Flasche, füllt sich beinahe der ganze Raum binnen Sekunden mit dem Duft. Die ausgewählten Noten - blumig, süßlich, würzig - sind zwar nicht unangenehm, aber die schier massive Konzentration ist einfach viel zu heavy.

Nicht ganz entschlossen bin ich auch mit dem Wirkstoff Redensyl. Für mich persönlich war er ja nicht wirklich sinnvoll, da ich keinen Haarausfall habe; aber auch die generelle Beschreibung und Definition löst in mir einen leichten Schreck aus.

Obwohl die Studienlage tatsächlich wohl genährt ist und alle Meinungen zum gleichen Ergebnis kommen, zweifelt mein Unterbewusstsein daran, dass eine Spülung oder eine Pflege aus Shampoo und Spülung alleine eine Haartransplantation ersetzen soll.

Vor allem irritiert mich hierbei, dass, während bei einer Haartransplantation gezielt, gerade Linien transplantiert und eingesetzt werden, Rinse Off-Pflegeprodukte eben dort wirken, wo sie am aktivsten reagieren können. Ob man beide Ergebnisse wirklich vergleichen kann, kann ich einfach nicht direkt glauben.

Meine grundsätzliche Meinung ist aber: die Formel ist extrem gut ausgewählt. Es gibt Konditionierungsmittel, die bis in den Haarkern eindringen; es wird aktiv eine Wasser-Speichermöglichkeit in die Haarfasern eingearbeitet; das Haar fühlt sich bei regelmäßiger Anwendung tatsächlich besser, stärker und gesünder an; und die Formel setzt einzig und allein auf aktive Wirkstoffe (mit Ausnahme des Parfüms).

Ich denke, ich wäre sogar dazu bereit, jedes Mal 80 Euro für Shampoo und Spülung auszugeben, wenn ich nach einer Alternative zu einer Operation suchen würde. Ob ich in meinem jetzigen Zustand die Spülung noch einmal kaufen würde, wage ich aber zu bezweifeln.

Ich finde den Effekt wirklich gut und mein Haar fühlt sich tatsächlich kräftiger an, sieht strahlend aus und hat einen wunderschönen, gleichmäßigen Glanz. Das Problem ist aber, dass ich ähnliche Effekte durchaus auch von günstigeren Produkten erhalten kann.

Obwohl auf mehrere Kundengruppen gezielt wird, bin ich doch der Meinung, dass ich die Pflegeserie nur empfehlen würde, wenn tatsächlich ein Leiden durch Haarausfall ausgelöst wird. Für mich als einen "Otto-Normalverbraucher" mit ganz einfach geschädigtem Haar durch chemische Behandlungen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis auf Dauer zu gering.

Inhaltsstoffe

Aqua, Glycerin, Cetearyl Alcohol, Distearoylethyl Dimonium Chloride, Sodium Gluconate, Panthenol, Sodium Benzoate, Parfum, Potassium Sorbate, Citric Acid, Linalool, Hydroxypropyltrimonium Hyaluronate, Glycine, Larix Europaea Wood Extract, Sodium Metabisulfite, Camellia Sinensis Leaf Extract, Zinc Chloride.

Ohne Farbstoffe

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Dünner werdendes, strapaziertes Haar.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Farbstoffe

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Produkttransparenz

Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: tomorrowlabs GmbH
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Love Nature Universalwaschmittel Alpine Fresh

lovenatureuniversalwaschmittelalpinefresh

Nachdem Stiftung Warentest das Tandil Waschmittel von ALDI Nord als Testsieger gekürt hat, sind die Regale zumindest bei meinen Filialen - wie leer gefegt. Woher also noch schnell ein gutes, günstiges Waschmittel holen? Dank Rossmann-App konnte ich das Love Nature Waschmittel für unter drei Euro kaufen und bei dm gab es dann später 40fach Punkte; also kam ich auch hier auf knapp 3 Euro. Mit zwei Flaschen sollte ich also die nächsten Wochen überleben können.

Love Nature-Produkte gibt es ja inzwischen fast überall, selbst Nachfüllstationen werden immer mehr lanciert. Es ist also eine gute Alternative zu bekannten Eigenmarken, vor allem auch, weil es preislich nicht viel teurer ist. Ich hab mir das Waschmittel daher gerne einmal genauer angeschaut.

Die meisten Substanzen sind gleich: verschiedene Tensid-Arten, Enzyme und Seife. Enzyme können problematisch sein, gerade bei empfindlichen Stoffen; aber da ich fast alles aus Baumwolle habe, war der Punkt für mich jetzt nicht ganz so wichtig, denn Baumwolle kommt sehr gut mit zugesetzten Enzymen klar.

Die Duftstoffe sind ECARF-Zertifiziert; das allergische Risiko ist damit nicht ganz vom Tisch, jedoch werden nur Duftstoffe mit einem extrem geringen Allergie-Risiko zertifiziert. Auf die Farbstoffe hätte ich gut verzichten können, gerade wenn man allergikerfreundliche Produkte auf den Markt bringt, aber nun gut. Da orientiert man sich wahrscheinlich auch sehr an den Konkurrenzprodukten direkt nebenan, die eben auch alle gefärbt sind.

Den Duft finde ich soweit sehr angenehm. Es ist ein sehr, sehr frischer, ganz leichter, angenehmer Duft, der mich so ein bisschen an ein frisch bezogenes Bett erinnert. Ich finde den Duft wahnsinnig gut, vor allem, weil er sich auch nicht mit zugesetzten Produkten streitet; ich verwende z.B. ein Wäscheparfüm, damit die Kleidung länger frisch bleibt und aus dem Schrank heraus noch wie frisch gewaschen riecht.

Das einzige, was ich an der Formel und auch an der ECARF-Zertifizierung störend finde ist, dass der Einsatz von Benzoisothiazolinone klein geredet wird. Das ist ein Konservierungsmittel, dass bakterizid und fungizid wirkt und als Biozid dient. Das Sensibilisierungsrisiko ist bei diesem Isothiazolinon zwar geringer als bei den restlichen, jedoch besteht immernoch eine ganz kleine Chance. Wie so etwas dann als allergikerfreundlich zertifiziert werden kann, frage ich mich immer wieder. Inzwischen vetraue ich da auch nur noch dem Label vom DAAB.

Dazu muss man wissen: ich bin auf diese Label nicht angewiesen. Ich hatte bislang keinerlei Probleme mit Waschmitteln. Aber ich weiß eben, dass es viele Menschen da draußen gibt, die auf solche Zertifizierungen dringend achten müssen. Deshalb merke ich hier an, dass ich ECARF nicht als sonderlich strikt empfinde; Duftstoffe sind erlaubt und auch Inhaltsstoffe bleiben erlaubt, wenn sie nur eine gewisse Schwelle unterschreiten.

Aber kommen wir jetzt endlich mal zum wichtigen; auch für die Menschen, die einfach nur wissen wollen, ob das Waschmittel etwas taugt. Für meinen Test zuhause habe ich sowohl schwarze, als auch dunkle, sowie helle und farbige Kleidung gewaschen. Für mich waren wichtig: wurden Flecken und Schmutz gründlich entfernt? Wurden Gerüche entfernt? Gab es Streifen oder sonstige Ablagerungen? Wurde die Farbe verfälscht? Wie "frisch" wurde die Kleidung?

Am beeindruckensten empfand ich die Waschleistung bei Neonfarben. Ich habe z.B. eine neonpinke Jogginhose mit neongelben Zugfäden, sowie ein neongelbes Oversize T-Shirt. An beiden hängt sich Schmutz sofort fest und man sieht richtig gründlich, wenn auch nur ein kleinstes Partikelchen daran hängen bleibt, weshalb ich hier am meisten darauf gespannt war, wie diese aus der Waschmaschine kommen.

Zu meiner Überraschung konnte ich die Waschleistung in Echtzeit noch in der Waschmaschine sehen. Auf meiner Jogginghose ist Kaffee verlaufen, als ich gestolpert bin. Die Zugfäden waren komplett braun und weil ich meine Waschmaschine nicht für ein Teil anstelle, auch schon ziemlich eingetrocknet.

Als die Waschmaschine so langsam begann sich zu drehen und zu wenden, habe ich durch die Scheibe hindurch gesehen, wie ein wirklich neongelbes Licht erstrahlte. Es war der Zugfaden, der schon nach wenigen Minuten in der Seifenlauge richtig krass strahlte. Das war ganz witzig anzusehen, wenn man in die Küche kam und einem gefühlt ein Neonlicht entgegen strahlte. Auch beim T-Shirt konnte man ein richtig kräftiges leuchten sehen.

Den gleichen Effekt hatte ich auch bei der weißen Wäsche. Die Wäsche wurde wieder richtig schön zum strahlen gebracht. Bereits ergraute Kleidung wurde zwar nicht wieder auf ein frisches weiß poliert, aber man konnte doch deutlich sehen, dass sie zumindest ein wenig Leuchtkraft zurück erhalten hat. Also auch hier fand ich die Leistung erst einmal sehr gut.

Bei der dunklen Wäsche konnte ich nicht wirklich eine Verbesserung sehen. Die Farben blieben aber immerhin ziemlich echt und auch nach mehreren Wäschen konnte ich keinen grauen Schleier feststellen. Das schwarz sah immernoch sehr gut aus und wirkte auch nicht verfälscht, weshalb ich auch hier keine Probleme sehe.

Am schwierigsten für ein neues Waschmittel ist meine Art zu waschen. Und jeder, der das Waschen seiner Eltern übernommen und beibehalten hat, sollte jetzt die nächsten Absätze überspringen.

Weil ich nämlich relativ wenig Kleidung besitze und meine Kleidung bis zum letzten Ende trage; und zu etwa gleichen Teilen helle, dunkle und farbige Wäsche besitze, wasche ich meine Kleidung immer zusammen. Hierfür verwende ich Farb- und Schmutzfangtücher und das schon seit Jahren, ohne dass jemals etwas passiert ist. Müsste ich die Wäsche trennen, hätte ich spätestens nach ein paar Tagen nichts zum anziehen und niemals eine volle Maschine, weshalb ich vor Jahren angefangen habe, alles zusammen zu waschen. Dabei ist nie etwas passiert. Es ist jedoch eine Herausforderung an das Waschmittel, da gemischte Wäschen erheblich schwerer sauber zu bekommen sind. Das ist für mich dann immer das Merkmal, dass mich sehen lässt, ob es sich lohnt, das Waschmittel weiter zu kaufen.

Und siehe da: auch bei gemischten Waschladungen hatte ich nichts zu bemängeln. Die Leuchtkraft blieb bei hellen und colorierten Textilien gleich gut, während dunkle Kleidung und schwarze Farben schön dunkel blieben und auch keinen Schleier bekommen haben.

Da ich viel schwitze und leider immer wieder mit bakteriellen Infektionen zu kämpfen habe (Immunschwäche durch Diabetes Typ I), muss ich leider alles auf 60° waschen, was auch erheblich dazu beitragen kann, dass die Kleidung kaputt geht. Aber auch hier konnte ich nichts erkennen, dass mich an der Waschkraft von Love Nature zweifeln lassen würde.

Fazit

Ich habe inzwischen die erste Flasche verbraucht und 15-20 Ladungen komplett damit gewaschen. Und ich bin konstant mit der Waschleistung zufrieden gewesen und musste kein einziges Kleidungsstück ein zweites Mal waschen, weil es entweder nicht richtig sauber gewaschen wurde oder aber noch Geruchsrückstände hatte.

Ich empfinde die Waschleistung als sehr, sehr gut. Die Wäsche kommt wirklich komplett sauber und fleckenfrei aus der Maschine; die Fasern werden geschont, fühlen sich nicht rau oder angekratzt an; die Farben leuchten sehr schön und auch dunkle Wäsche bleibt schän farbgetreu.

Außerdem gefällt mir der erfrischende Effekt sehr gut. Die Wäsche riecht nicht übermäßig nach den Duftstoffen, aber stets super frisch und angenehm. Selbst schweißgebadete Kleidung (ich hab ja zwischendrin auch beim renovieren geholfen) kommt super sauber und frisch aus der Maschine.

Ich persönlich werde das Waschmittel daher auf jeden Fall auch erneut kaufen. Der Preis ist fair, die Waschleistung sehr gut und auch die Farbechtheit mehr als zufriedenstellend. Außerdem ist der Duft nicht ganz so krass übersteuert, wie es im Waschsortiment sonst so üblich ist. Für mich daher auf jeden Fall eine Alternative zum Warentest-Testsieger.

Inhaltsstoffe

5-15% anionische Tenside, nichtionische Tenside, Seife. Weitere Inhaltsstoffe: Duftstoffe, Enzyme (Subtilisin, Amylase, Lipase, Mannanase, Cellulase), Konservierungsmittel (Benzisothiazolinone, Phenoxyethanol), Farbstoffe.

Leaping Bunny Cruelty Free
ECARF Allergikerfreundlich
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Leaping Bunny Cruelty Free
ECARF Allergikerfreundlich
Vegan

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Produkttransparenz

Inhalt: 960ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Love Nature GmbH
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