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Nachdem ich euch gestern den Luftreiniger djive ARC 2in1 vorgestellt habe, den ich von Reviewjoy zur Verfügung gestellt bekommen habe, geht es heute um einen "klassischen" Ventilator von djive, der mir ebenfalls zur Verfügung gestellt wurde.
Ich hatte im Beitrag zum Luftreiniger schon erwähnt, wie übermäßig glücklich ich war, als ich die E-Mail bekommen habe, dass ich ihn testen darf. Dass dann einen Tag später eine weitere E-Mail kommt, in der mir bestätigt wurde, dass ich zusätzlich auch noch den Ventilator testen darf, war für mich eine riesige Überraschung.
Kurzfakten
Sprachsteuerung & Smartphone App
3 leistungsstarke Stärkestufen (bis zu 63m³/min)
Timer-Funktion: 2, 5 oder 7 Stunden
80° Oszillation
Höhenverstellbarer Standfuß (90-120 cm) und neigbar
Etwa 58 dB auf kleinster, 60 dB auf mittlerer und 62 dB auf höchster Stufe
Bevor ich den Flowmate bekommen habe, hatte ich einen ganz klassischen, relativ kleinen Turmventilator, der in meiner alten Wohnung bzw. im alten Wohnzimmer mit ca. 17m² vollkommen ausreichend. In der neuen Wohnung, wo mein Wohnzimmer noch einmal um die Hälfte größer ist, war das ganze ein wenig anders.
Da hier der komplette Raumaufbau anders ist, ich inzwischen komplett neue Möbel habe und alles komplett unterschiedlich platziert ist, kam der Turmventilator nicht mehr auf die bestmögliche Leistung. Der Flowmate von djive hat da einen riesigen Unterschied gemacht. Nachdem ich ihn erhalten habe, habe ich meinen alten Ventilator daher einfach für ein paar Euros auf eBay Kleinanzeigen verkauft, da ich für ihn keine Verwendung mehr hatte.
Der Flowmate ist extrem einfach im Aufbau. Er kommt in einem echt kleinen Paket, womit ich nicht gerechnet habe - nur etwas größer als ein Karton für einen Toaster. Er besteht aus vier Teilen, die man aneinander verbaut. Der Part, der den Ventilator enthält, ist bereits komplett aufgebaut, nur noch der Schutz wird darüber angebracht.
Die Stange ist flexibel auf bis bis zu der angegebenen 120cm ausziehbar; ich habe die volle Länge verwendet. Daran angebracht wird nur noch der "Ventilatorkopf"; gehalten wird es von einer massiven Stahlplatte am Boden, an der die Stange mit einem Sicherheitsmechanismus verbunden wird.
Die einzelnen Komponente sind alle sehr schwer, was aber auch notwendig ist, um die massive Größe des Ventilators zu halten. Selbst auf höchster Stufe wackelt nichts; es ist aber auch gerade noch "leicht" genug, um ihn problemlos hin und her zu tragen, ohne ihn komplett auseinander nehmen zu müssen.
Die Einrichtung war ebenso einfach, wie beim djive ARC und erfolgte ebenso über die djive-Home App. Da ich mein Amazon-Konto bereits verbunden hatte, war die Verbindung zu meinen Alexas auch direkt etabliert.
Wird der Ventilator an den Strom angeschlossen, wechselt er sofort in den Einrichtungsmodus; die App erkennt ihn binnen weniger Sekunden direkt aus der App heraus. Die Verbindung wird mit einem einfachen "Tap" hergestellt und in der Cloud gesichert. Er war sofort danach betriebsbereit, mit Alexa verbunden und zusätzlich über die App steuerbar.
Der Ventilator hat drei unterschiedliche Stufen, wobei ich ganz ehrlich bin: die erste Stufe reicht MEHR als vollkommen aus. Ich kann euch nicht beschreiben, wie effektiv er ist, aber mit dem Flowmate ist ohne Witz keine Klimaanlage mehr notwendig.
Der Ventilator dreht sich so unfassbar schnell, dass die Luft darin nicht einmal mehr die Möglichkeit zu erhitzen, sodass extrem kühle, fast schon arktische Luft heraus gegeben wird. Wir hatten hier vor einigen Tagen das erste Mal Temperaturen um die 30°C und ich bin nicht ein einziges Mal über Stufe 1 gewesen.
Die herausgeschleuderte Luft ist wirklich extrem kalt. Das hat nichts mehr mit einer "Erfrischung" zu tun, sondern es ist wirklich arktisch-kühle Luft, die einem mit einer immensen Kraft entgegen geschmissen wird. Ich habe natürlich mal testweite auf Stufe 2 und 3 gestellt, dass aber sofort bereut, weil mir alle Bilder von der Wand geflogen sind. Die Stufen 2 und 3 sind meiner Meinung nach vollkommen übertrieben für einen Ventilator und vielmehr mit einer klassischen Klimaanlage vergleichbar; nur eben mit der Windkraft eines Ventilators.
Das einzige Problem liegt darin, dass durch die immense Kraft und das riesige Kopfteil mit einer unfassbaren Geschwindigkeit auch eine immense Lautstärke verursacht. In dem nachfolgenden Video seht ihr, wie ich ihn per "Alexa, Ventilator an" auf Stufe 1 einschalte und die Lautstärke ist dabei schon sehr laut.
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Auf den Stufen 2 und 3 intensiviert sich der Geräuschpegel natürlich entsprechend, sodass ich die Stufen niemals verwenden würde, wenn der Raum nicht wirklich immens groß ist und die Luft lange Strecken unterhalten muss. In einem "klassischen" Raum, wie bei mir mit knapp 25m² Größe ist die Stufe 1 viel mehr als nur ausreichend.
Ich bin ganz ehrlich: Wenn man es genau nimmt, ist schon Stufe 1 für meinen Raum eigentlich viel zu stark. Das Gute daran ist aber, dass ich seit ca. meinem 18. Lebensjahr Hitze viel extremer wahrnehme, als "normale" Menschen. Beispielsweise habe ich seit fast 10 Jahren nicht einmal einen Pullover getragen, selbst im tiefsten Winter. Fast ganzjährig gehe ich alleine mit T-Shirt raus, weil für mich selbst "frische Temperaturen" um die 15°C für mich viel zu hoch sind.
Für mich ist die Stufe 1 daher absolut perfekt. Es ist eine extreme Kälte, die einen um den Körper geschleudert wird und effektiv genug, um meine Hitzezustände perfekt zu kontrollieren. Aber schon Stufe 2 ist selbst für mich zu kalt. Hier sollte man wirklich einen großen Raum haben, wo es sich lohnt, die Stufe 2 oder eben 3 überhaupt anzuschalten.
Ganz praktisch ist es für mich, dass ich ihn zur Nacht auf Stufe 1 stellen kann, in der App, per Alexa oder per Fernbedienung einen Timer von zwei oder drei Stunden einstelle und dann schön kühl einschlafe. Er schaltet sich pünktlich aus und ich bekomme davon nichts mehr mit, kann also beruhigt und kühl einschlafen.
Fazit
Wer wie ich unter extremer Hitze leidet, für den ist der Ventilator von djive auf alle Fälle ein perfekter Begleiter. Aber ganz ehrlich: für "normale" Menschen, die einfach zwischendrin eine kleine Abkühlung brauchen, ist die Leistung viel zu stark und viel zu extrem. Es sind wirklich massive Temperaturunterschiede, die einem da entgegen geklatscht werden.
Meine Empfehlung liegt daher darin, ihn eher für größere Räume oder aber für Räume mit Familien, etc. einzusetzen. Wer alleine eine Abkühlung braucht, wird mit einem kleineren Modell viel glücklicher sein (den es u.a. auch von djive gibt, falls es unbedingt die Marke sein soll).
Die Leistung ist eben extrem und massiv, sodass er wirklich mit einem klassischen Ventilator nicht vergleichbar ist. Für mich allerdings ist er wirklich ein Segen und gegen keinen Betrag der Welt würde ich ihn wieder abgeben. Von mir gibt es daher eine absolute Weiterempfehlung - mit einem Sternchen attached.
Höhenverstellbarer Standfuß (90-120 cm) und neigbar
Etwa 58 dB auf kleinster, 60 dB auf mittlerer und 62 dB auf höchster Stufe
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Produkttransparenz
Inhalt: 1x1 Stück
Hergestellt in: China
Hersteller: Robovox Distributions GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Über Reviewjoy habe ich mich ganz ehrlich mit der Annahme beworben, dass ich niemals für diesen Produkttest ausgewählt werden würde. Inzwischen kann man ja keine zusätzlichen Angaben mehr machen, also wusste Reviewjoy nicht, dass ich seit Kindheit an Allergien habe. Und dennoch kam überraschend die E-Mail "Du wurdest für einen Produkttest ausgewählt". Ich habe mich ohne Witz so sehr darüber gefreut, dass ich meiner besten Freundin und meiner Mama geschrieben habe. Ich möchte seit Jahren einen Luftreiniger haben, vor allem für die Frühlings- und Sommerzeit, wo meine Allergien kaum auszuhalten sind, aber die Preise sind für mich einfach nicht tragbar. Meine Freude kam hier also wirklich von tiefstem Herzen.
Kurzfakten
Luftreinigung: HEPA 14 Filter und UV-C Licht
Frische Brise in 9 Gebläse-Stufen + leistungsstarken Turbo-Modus
Auto-Ventilation: Automatische Anpassung der Windgeschwindigkeit an die Luftqualität
Smartphone Steuerung mit djive home App
SmartHome Kompabilität: Amazon Alexa und Google Home
Ruhemodus (29 dB)
Offline-Nutzung möglich mit IR-Fernbedienung
80° Oszillation, 80cm hoch und besonders leise
Bevor ich direkt einsteige: natürlich habe auch ich die negativen oder mittleren Rezensionen gesehen. Ich habe das Gerät jetzt seit ca. drei Wochen täglich im Einsatz, vor allem in der Mittagszeit, wenn die Straßen stark befahren werden und der Wind Pollen herein bringt. Ich bin also ziemlich positiv gestimmt, dass ich einige Kritikpunkte nachvollziehen und selbst bewerten kann.
Ein großer Faktor, der in den Bewertungen immer gesagt wurde, war der chemische Geruch. Zwei oder drei Mal habe ich diesen Kommentar gesehen. Zwar stimme ich zu, ja, beim ersten öffnen ist der Geruch schon extrem; aber ganz ehrlich: weder Staubsauger, Mikrowelle oder Waschmaschine haben bei mir nach dem ersten öffnen großartig besser gerochen. Man bekommt nunmal ein "fabrikfrisches" Gerät, dass zusätzlich mit einer Farbe lackiert wurde, bei mir z.B. Metallic Grey. Es stimmt zwar, dass der Geruch am Anfang überwältigend ist, es hat aber auch nur wenige Stunden gedauert, bis der Geruch weg war. Hier stimme ich also wenig zu.
Ein weiterer Kritikpunkt war, dass der Deckel verkeilt war und ja, dem Stimme ich vollkommen zu. Auch ich musste mit einem Messer Druck aufbauen, um den Deckel zu öffnen, wo der HEPA-Filter eingesetzt wird, ohne dessen die Wirkung gen null ist (wobei das UVC-Licht auch ohne Filter wirken würde).
Jedoch: es steht selbst in der Anleitung, dass es gerade beim ersten öffnen zu diesem Problem kommen kann. Es wird nämlich auch explizit darauf hingewiesen, dass starke Magneten enthalten sind, damit sich die Kappe nicht selbständig öffnen kann. Es ist zwar ehrlich gesagt wirklich nervig, aber im Grunde genommen öffnet man die Kappe nur beim ersetzen bzw. ersten einsetzen des Filters. Und bei mir ließ sich die Abdeckung nach dem ersten öffnen auch deutlich einfacher öffnen, sodass ich kein Messer einsetzen musste. Also auch hier stimme ich halbwegs zu.
Der letzte Kritikpunkt war, dass der Filter ausverkauft war. Kein Scherz: Jemand hat gesagt "Super tolles Gerät, aber Filter ausverkauft, daher Punktabzug". Die Bewertung war auch gar nicht so alt, also habe ich good ol' Google geöffnet und "djive HEPA-14 Filter" eingegeben. Siehe da: bei Amazon auf Lager, bei OTTO auf Lager, im djive-Shop auf Lager - und bei allen zum gleichen Preis. Selbst wenn tatsächlich zu diesem Zeitpunkt bei ALLEN Verkäufern der Filter ausverkauft war: kurz warten und schon kommen sie wieder. Manchmal ist die Nachfrage eben größer. Dem Kritikpunkt halte ich also entgegen.
Das waren so die Kritikpunkte, die ich immer wieder gesehen habe. Mit dem Gerät sind aber sonst auch die Verfasser der Kritikpunkte alle ziemlich zufrieden gewesen. Ich persönlich empfand keinen dieser Kritikpunkte als schlechtes Merkmal. Das sind alles ziemlich einfach zu lösende Probleme, bei denen man ggf. nur etwas Wartezeit benötigt. Daher: Weiter im Text.
Oben seht ihr ja schon die Kernaussagen, deshalb gehe ich einmal fast direkt zur Anwendung und Nutzung. Auf dem Display wird in Echtzeit angegeben, wie viele Partikel der Größe PM2,5 pro Kubikmeter (m³) in der Luft gemessen werden. Mit Anstieg der Zahl ändert sich auch die Farbe. Grundsätzlich dazu muss man wissen, dass die EU selbst sagt, dass es keine "gesunde Begrenzung" gibt (Quelle: Umweltbundesamt AT) und alle Partikel dieser Größe gefährlich sind. Das wusste ich z.B. auch nicht, sondern habe mich erst darüber informiert, als ich den Luftreiniger das erste Mal angeschaltet und die Anzeige gesehen habe.
djive stuft die Partikelmenge in Grün, Gelb, Orange und Rot ein. Bis ca. 30 Partikel/m³ bleibt die Anzeige grün, bis ca. 60 Partikel/m³ ist die Anzeige gelb, darüber geht's direkt nach orange und schon ab ca. 75 Partikel/m³ ist die Anzeige rot. Und mit Echtzeit meine ich wirklich Echtzeit. Binnen Sekunden ändert sich die Aussage auf dem Display exakt basierend auf den Ergebnissen. Dafür nenne ich euch noch später ein paar Beispiele.
Bei mir ist die Anzeige ziemlich konstant. Gerade morgens und nachts; zwischen ca. 2 und 6 Uhr, ist die Anzeige eigentlich immer grün und konstant. Zwischen 0 und 10 Partikel sind bei mir in der Zeit angezeigt. Sobald der Alltag beginnt, erhöht sich auch die Partikelzahl. Die Fenster meiner Wohnung sind z.B. komplett auf der Seite des Parkplatzes und man den Spike, wenn ein Auto an der Wohnung vorbei fährt, sofort erkennen. Für einige Minuten kann der Wert hier tatsächlich in den 80er Bereich hoch gehen, beruhigt sich aber nach einigen Minuten wieder.
Kernaussagen (Quelle: Artikelbeschreibung):
Mit dem HEPA 14 Filter des djive ARC Casual werden zuverlässig 99,995 % aller Schwebstoffe, wie z. B. Viren, Bakterien, Pollen, Feinstaub oder Aerosole aus der Luft herausgefiltert. HEPA 14 Filter werden vor allem in Räumen mit hoher Besucherfrequenz, z.B. Arztpraxen eingesetzt. Somit ist der ARC Casual für Allergiker - aber auch für alle, die reine, saubere Luft schätzen - bestens geeignet. Um eine konstant hohe Filterleistung zu gewährleisten, sollte der HEPA 14 Filter nach ca. 720 Stunden Betrieb gewechselt werden.
Das zuschaltbare UV-C Licht wirkt - zusätzlich zur HEPA 14 Filterung - keimeliminierend gegen Bakterien, Pilze und Viren aus der Luft. Somit sorgt das UV-C Licht für ein neues Hygienelevel. Dies macht den ARC Casual Ventilator für Allergiker geeignet. Durch die geschlossene Lichtquelle ist die UV-C Sterilisation unschädlich für Mensch und Tier.
Wie ganz oben schon gesagt, leide ich seit frühester Kindheit unter einer Vielzahl an Allergien, darunter Hunde, Katzen, Pollen, Gräser, verschiedene Sträucher und Hölzer, Schimmel, Milben, Hausstaub, Aerosole und verschiedene Tierspeichel, sowie Federn. Als Allergien verteilt wurden, schrie ich als Kind also "Her damit". Ich bin ganzjährig medikationspflichtig, ich erhalte eine verschreibungspflichtige Variante von Cetirizin.
Einen Luftreiniger wollte ich daher gerne haben, um gerade in den Hochzeiten von Frühling und Sommer ein wenig besser geschützt zu sein. Ich weiß zwar, dass auch ein Luftreiniger keine Magie ist, aber ich hatte mir erhofft, dadurch zumindest ein wenig Linderung zu erhalten.
Ich arbeite und lebe im Wohnzimmer mit einer Größe von knapp 22m²; der djive ARC ist auf 25m² ausgerichtet und kann diese Größe innerhalb einer Stunde um 99,995% reinigen. Ich habe ihn also natürlich auch hier eingesetzt, schließlich arbeite ich auch im Wohnzimmer und verbringe deshalb am meisten Zeit hier. Es macht also Sinn.
Einrichtung
Die Einrichtung empfand ich als extrem einfach. Ich habe schon mehrere Produkte der Marke, aber bislang keines mit "Smart"-Funktionen, also war die App für mich auch Neuland. Die Einrichtung war aber wirklich idiotensicher. Alles ist wahnsinnig gut beschrieben, es gibt sogar Bildanleitungen und zusätzlich auch noch Hilfsartikel.
In der App habe ich mich einfach kurz registriert und unter "Profil" meine Amazon-Konto für Alexa verbunden. Beim Ersteinstecken geht der ARC sofort in den Einrichtungsmodus und wird auch binnen Sekunden von der App gefunden. Das Gerät wird sofort registriert, mit dem Konto verbunden und in der Cloud gespeichert.
Im Anschluss habe ich das Gerät umbenannt, ganz einfach zu "Luftreiniger" und in meiner Alexa-App unter "Geräte" dem Raum "Wohnzimmer" hinzugefügt. Praktischerweise wurde der Luftreiniger dadurch auch direkt meiner Routine "Alles aus" hinzugefügt.
Alexa versteht tatsächlich alle Funktionen sofort. Per Sprachsteuerung kann ich den ARC nicht nur einschalten, sondern auch den Modus benennen ("Alexa, starte den Max-Modus von Luftreiniger") oder die Stärke einstellen ("Alexa, Luftreiniger auf Stufe 5"). Wenn ich Alexa sagte, "Alexa, Luftreiniger an", startete der ARC automatisch in den Standard-Modus auf der gleichen Stufe, die beim letzten Mal eingesetzt wurde.
Bedienung:
Wie man oben schon sehen kann, die Bedienung ist relativ einfach. Ich steure den ARC fast ausschließĺich über Alexa und Routinen, aber auch über die App lässt sich alles wahnsinnig gut steuern. Die Übersicht ist extrem gut gestaltet, die Modis erklären sich von selbst, per Regler kann man die Gebläsestufe einstellen und über die Optionen lassen sich Oszillation ("Drehen"), UV und Co. einstellen.
Auch die beigelegte Fernbedienung ist extrem gut. Der Modus lässt sich oben bedienen, UV links an- oder ausschalten, die Oszillation links und rechts kann man einen Timer stellen, der auf dem Display des ARCs auch noch einmal bestätigt wird. Über + und - lässt sich zwischen den neun Stufen, zwischen 1 und 9, wechseln. Alles in allem auch hier alles komplett selbsterklärend und einfach.
In Betrieb:
Wie weiter oben schon erwähnt, verwende ich den Luftreiniger jetzt seit 2-3 Wochen. Ich verwende ihn täglich (wenn ich zuhause bin), vor allem in der Mittags- bis Nachmittagszeit. Persönlich finde ich den Auto-Modus am Besten; bei guten Werten ist er ziemlich ruhig und still, sobald die Anzeige steigt, erhöht er automatisch seine Stärke.
Das funktioniert auch extrem gut. Vor ein paar Tagen sind im Nachbarhaus neue Leute eingezogen und es gab daher ziemlich viel Verkehr und natürlich auch Staub, der durch die Luft fliegt, schließlich sind sie nahe an meinem Fenster. Hier konnte man sehr gut beobachten, wie der ARC arbeitet.
Er hat binnen Sekunden wahrgenommen, dass mehr Partikel in der Luft sind und Werte zwischen 70 und 150 PM2,5/m³ wahrgenommen. Er ist graduell aufgestiegen, zunächst auf Stufe 3, später dann bis zum Maximum. Und sobald sich die Partikel abgebaut haben, ist er vollkommen automatisch herunter gefahren. Nach knapp 5-10 Minuten war er wieder im grünen Bereich und hat sich auf Stufe 1 oder 2 festgelegt. Kam dann wieder ein Aufschwung, hat er sich wieder angepasst.
Jetzt in den ersten Hitzetagen habe ich den ARC auch nachts laufen lassen. Hierbei habe ich den Sleep-Modus gewählt, der extra leise ist und auf den geringeren Stufen verbleibt. Dadurch dauert es zwar grundsätzlich länger, bis die Partikel geringer werden, dafür wird man aber auch durch hohe Lautstärke nicht aus dem Schlaf gerissen. Bei mir ist die Luft in der Nacht ziemlich gut und bleibt meistens unter 5, lasse ihn aber trotzdem gerne nachts laufen, weil ich mich dann ein bisschen geschützter fühle. Natürlich bekomme ich nicht viel von seiner Arbeit mit, aber bislang bin ich konstant mit 0 Partikeln aufgewacht.
Kritikpunkte:
Ich habe eigentlich keine richtige Kritik, weil ich mit dem ARC sehr zufrieden bin (dazu auch gleich mehr im Fazit), jedoch ist die Lautstärke doch ziemlich hoch in den höheren Stufen. Bis etwa zum höheren gelben Bereich im Auto-Modus ist die Lautstärke komplett vertretbar und nicht lauter als ein klassischer Ventilator. Steigt die Anzeige aber in den orangenen oder roten Bereich, ist die Lautstärke schon sehr hoch. Beispielsweise musste ich in diesen Zeiten Anlage oder Fernseher lauter stellen, bis sich die Partikelmenge wieder beruhigt hat.
Jedoch kann man das auch ganz einfach umgehen, indem man in den Schlaf- oder Standard-Modus wechselt und auf die Stufe stellt, die man am besten findet. Ich bin im Standard-Modus z.B. meistens auf Stufe 3 oder 4. Erhöht sich die Partikelmenge, ist die Reinigung zwar langwieriger, weil er nicht die volle Power gibt, aber ein wirklich großer zeitlicher Unterschied entsteht meiner Meinung nach nicht. Es dauert auf den mittleren Stufen nur Minuten länger, um vom roten in den grünen Bereich zu kommen.
Fazit
Ich weiß der Beitrag war extrem lang, aber ich wollte so viele Punkte wie möglich mitnehmen, denn schließlich investiert man in ein höherwertiges Produkt. Ich denke aber auch, dass man herausgelesen hat, dass meine persönlichen Erfahrungen überwiegend positiv sind.
Persönlich finde ich, dass sich meine Luftqualität innerhalb des Raumes tatsächlich verbessert hat. Wenn ich morgens aufwache, während der ARC im Schlafmodus lief (hier lasse ich ihn laufen und stelle keinen Timer), habe ich z.B. wirklich deutlich weniger Atemprobleme. Gerade zu den heißen Tagen mit knapp 30°C habe ich einen immensen Unterschied festgestellt. Ich litt DEUTLICH weniger unter Schnappatmung und musste in der Zeit im Vergleich auch deutlich seltener zur Notfallmedikation greifen (Inhaler).
Und auch preislich finde ich den ARC extrem gut eingesiedelt. Wenn man sich mehrere Produkte auf dem Markt ansieht - von Marken aus allen Preisbereichen - ist ARC eine der besten Wahlen. Der HEPA 14-Filter ist extrem effektiv, hält mit rund 720 Anwendungsstunden außerordentlich lange und ist im Nachkauf mit knapp 40 Euro auch deutlich günstiger als Vergleichsmodelle.
Basierend auf den Funktionsumfang, die Effektivität, die Haltbarkeit und auch den Stromverbrauch finde ich den ARC auch extrem gut an. Höherpreisige Marken bieten keine höhere Effektivität; bei meiner Recherche bin ich nur auf Produkte gestoßen, die eine größere Raumgröße umfassen. Aber ich denke, dass mit 25m² Raumgröße der ARC bei den meisten effektiv funktionieren wird.
Was mir auch positiv auffiel war, dass ARC in dem Preisbereich einer der wenigen Luftreiniger ist, der zusätzlich eine UVC-Desinfektion anbietet. Es gibt zwar auch andere Geräte mit UV-Desinfektion, diese sind aber meistens zumindest etwas teurer. Im Preisbereich um die 200 Euro sind die meisten Alternativen nur mit einem Filter ausgestattet.
Das Einzige, was ich persönlich negativ - oder vielleicht einfach nur falsch beschrieben finde - ist, dass der ARC nicht wirklich "kühlt", sondern die gereinigte Luft wie ein klassischer Ventilator abgibt. Zwar ist die Luft, die aus der Reinigung heraus gegeben wird, tatsächlich kühl und angenehm, vor allem an heißen Tagen, aber eine Reduktion der Raumtemperatur wie bei einer klassischen Klima-Anlage erfolgt nur stark begrenzt und ist natürlich auch extrem abhängig davon, wie der Raum ausgestattet ist, wie groß er ist und ob die Oszillation aktiviert ist.
Wenn ich den ARC direkt auf mich richte, ist die Luft extrem kühl und wahnsinnig angenehm, vor allem bei gleitender Hitze, aber sobald man neben den Luftreiniger tritt, ist die Raumtemperatur deutlich wärmer. Es ist also eher gereinigte Luft, die wie bei einem Ventilator ausgegeben wird, aber kein Vergleich zu einer "echten" Klimaanlage.
Dennoch bin ich vollkommen begeistert. Ich habe in meinem Leben nie einen Luftreiniger gesehen, besessen oder "erlebt" und bin hin und weg. Wie vor ein paar Zeilen schon einmal gesagt, finde ich das aufstehen deutlich angenehmer; meine Atmung empfinde ich als freier und dank des Displays kann ich in Echtzeit nachverfolgen, wie es um meine Luft steht.
Für den Preis finde ich auch den Funktionsumfang extrem gut. Ich habe keinen direkten Vergleich gefunden, der mit allen Smart Home-Geräten kompatibel ist, per WLAN gesteuert werden kann, UVC UND HEPA-Filter enthält und gleichzeitig so viele unterschiedliche Modis anbietet. Für einen vergleichbaren Umfang muss man bei anderen Marken deutlich mehr ausgeben.
Ich bin auf jeden Fall mega happy mit dem ARC und habe mir auch gleich einen neuen Filter bestellt. Und ich verwende ihn bis heute täglich und denke auch nicht, dass das abnehmen wird. In den Wintermonaten vielleicht, da ich hier auch deutlich weniger Atemprobleme habe, aber im anstehenden Sommer wird der ARC auf jeden Fall dauerhaft laufen, wenn ich zuhause bin.
Ich persönlich würde ihn daher nicht nur weiter empfehlen, sondern auch persönlich kaufen. Er reiht sich perfekt mit meinen anderen allergieunterstützenden Produkten ein, inklusive meines Shark-Staubsaugers (den ich bis heute abgrundtief liebe und mindestens einmal pro Woche bei irgenden erlebe) und meiner Waschmaschine, die ganz besonders gründliche Allergieprogramme hat.
Frische Brise in 9 Gebläse-Stufen + leistungsstarken Turbo-Modus
Auto-Ventilation: Automatische Anpassung der Windgeschwindigkeit an die Luftqualität
Smartphone Steuerung mit djive home App
SmartHome Kompabilität: Amazon Alexa und Google Home
Ruhemodus (29 dB)
Offline-Nutzung möglich mit IR-Fernbedienung
80° Oszillation, 80cm hoch und besonders leise
4260522142053
Produkttransparenz
Inhalt: 1x1 Stück, 1x1 Stück
Hergestellt in: China
Hersteller: Robovox Distributions GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Nachdem ich euch die neue Anti-Stress Pflegedusche von Dove mit Kamille und Hafer vorgestellt habe, widme ich mich auch gleich der neuen Care by Nature Dusche Belebend mit Mangobutter von Dove; für die meine heiß geliebte Sensitive Pflege-Dusche aus dem Sortiment geflogen ist.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Mangobutter
Mandelextrakt
Mandelöl
Laurin-, Palmitin-, Stearin-, Caprylsäure
Dove gibt an, dass 5x mehr natürliche Inhaltsstoffe enthalten sind; auf was genau sich das bezieht, kann man sich selbst ausmalen, denn genau definiert ist es nicht. Beim Blick auf die Inhaltsstoffe sind tatsächlich viele Rohstoffe *auf Basis* natürlicher Rohstoffe enthalten, aber die waren auch schon in den alten Formeln vorhanden.
Die verschiedenen Säuren, wie Palmitin-, Stearin- und Laurinsäure sind allesamt natürlich; die Isethionat-Tenside basieren fast ausschließlich auf Kokos - aber eben all diese Stoffe sind in nahezu allen Dove Duschprodukten vorhanden. Woher die magische fünf also kommt, ist mir nicht ersichtlich.
Für das neue Design darf man aber auch gleich ordentlich in die Tasche greifen: die Duschen sind nicht nur knapp 50 Cent teurer geworden, sondern enthalten auch 25ml weniger Inhalt. 225ml statt 250ml sind in einer Flasche enthalten. Wie im Beitrag zur Anti-Stress Dusche bereits erwähnt, habe ich mir die Dusche auch nur gekauft, weil ich sie am Ende mit zwei Coupons gratis bekommen habe.
Auch hier werden Farbstoffe verwendet, die absolut keinen Sinn ergeben. Die Pflegedusche ist leicht gelblich, wie bei der Anti-Stress Dusche auch, was aber vorher nicht nötig und auch nicht enthalten war und hier ebenso unnötig ist. Die Farbe macht absolut keinen Unterschied.
Im Gegensatz zur klassischen Formel, hier nehme ich als Beispiel die klassische reichhaltige Pflegedusche und meine Lieblingsdusche, die Sensitive Pflege, ist die Konsistenz dünner und etwas flüssiger. Es ist nicht mehr diese moussige Konsistenz, die wie bei einer Cleansing Cream aufschäumt, sondern eine etwas dünnere Konsistenz, die aber ebenso den klassischen "Dove-Film" auf der Haut bildet.
Auf der Haut bildet sich also ganz klassisch wie bei den alten Duschen auch ein Film, der mit dem weiteren einmassieren weiter aufschäumt. Das klassiche "Dove-Erlebnis" bleibt also beibehalten, wobei ich sagen muss, dass das auch nicht wirklich verwunderlich ist, weil die Inhaltsstoffe im Vergleich zu den klassischen Duschen nahezu alle gleich geblieben sind.
Was genau hier jetzt also den Preisaufschlag ausmacht ist: nichts. Es wird auf die nahezu gleiche Formel gesetzt, die Grundstoffe sind allesamt exakt gleich geblieben und es wurden nur natürliche Hilfsmittel, wie eben Mangobutter, Mandelöl und Mandelextrakt eingesetzt.
Doch auch hier wird ordentlich gelogen, denn keiner der Stoffe ist in einer wirksamen Konzentration vorhanden. Alle drei Stoffe tauchen kurz vor Ende der Inhaltsstoff-Auflistung auf, weshalb man mit gutem Gewissen sagen kann, dass die Konzentration um/bei <1,0%, wenn nicht sogar weniger, sein wird.
Wenn man sich die Formel ganz genau betrachtet und mit einer "alten" Flasche vergleicht, von denen ich zum Glück noch zwei Zuhause habe, erkennt man kaum wirkliche Unterschiede. Die Tenside sind gleichgeblieben, die Emulgatoren sind gleichgeblieben und ebenso die Verdickungsmittel und Konsistenzgeber. Nur hier und da tauchen kleine Änderungen auf mit Spuren von Mangobutter.
Fazit
Für das Duscherlebnis bedeutet das nichts schlechtes per sé, aber eben auch nichts Neues. Im Grunde genommen kauft man die exakt gleiche Dove-Formel nur mit einem anderen Duft und anstelle des Soja- oder Sonnenblumenöls wird eben eine mikroskopisch kleine Menge an Mandelöl und Mangobutter eingesetzt.
Die Konzentration beider ist so extrem gering, dass sie auf die Haut überhaupt keine Wirkung haben. Es wirken viel mehr die sanften Tenside, die rückfettend wirken (Isethionate), während Mango und Mandel sich einfach hübsch auf der Flasche machen.
Mit der schönen, grünen Farbe und dem riesigen PeTA-Logo wird dann zusätzlich suggeriert, dass man sich und der Umwelt etwas Gutes tut - dabei tut man exakt soviel wie beim Kauf einer klassischen Dove-Dusche auch, die nicht den Namenszusatz "Care by Nature" trägt.
Was soll ich sagen... die Dusche reinigt exakt gleich wie die normalen Dove-Duschen auch und die Formel ist trotz allem immerhin sanfter als Sulfatbasierte Duschgele. Aber wirklich verändert oder gar verbessert hat sich nichts. Für mich persönlich war es genau das gleiche Duscherlebnis, was ich auch zuvor mit der alten Reichhaltige Pflege-Formel hatte, dass im Angebot fast einen Euro weniger kostete und zusätzlich noch 25ml mehr Inhalt bot.
Die Dusche ist zwar gut, aber sie ist nicht herausstechend oder verbessert. Man duscht sich mit der gleichen Formel, die seit Jahren in den Drogerien verkauft wurde - nur mit einem schöneren Design und einem neuen Duft. Ob man das unbedingt haben muss, ist jedem selbst überlassen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Parabene
Ohne Sulfate
PeTA Cruelty Free
8720181222696
Produkttransparenz
Inhalt: 225ml
Hergestellt in: Niederlande
Hersteller: Unilever SA Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich fange heute ausnahmsweise mal mit einem Produkt an, dass nicht in der "Im Test"-Liste aufgelistet war. Denn eigentlich hatte ich mir den Solimo Damenrasierer nur als Zwischenlösung gekauft, weil die Wilkinson-Klingen aufgrund mehrerer Aktionen hier in der Region ausverkauft waren. Doch der Rasierer hat mir ohne Witz so gut gefallen und hat so eine unfassbar gute Qualität, dass ich jetzt von Wilkinson's Hydro Silk vollständig zu Solimo gewechselt bin.
Angefangen hatte alles mit einer Rabattaktion, die mir in der Amazon-App angezeigt wurde. Das Starterset mit Handstück und einer Klinge kostete nur knapp zwei Euro, sodass ich mir den Rasierer schnell für die Rasur zwischendurch bestellt habe, bis eben die Wilkinson-Klingen wieder verfügbar sind.
Die Rasur war aber so enorm gut, dass ich mir direkt nach der ersten Anwendung gleich 10 Klingen nachbestellt habe. Die waren zum Glück auch gerade im Angebot, sodass ich nur knapp neun Euro für sie bezahlt habe. Zwar sind sie auch so sehr günstig - je nach Tag kosten sie zwischen 12 und 15 Euro - aber bei einem so guten Preis kann man schlecht nein sagen.
Für mich sahen die Klingen auf den ersten Blick wahnsinnig schlecht gemacht aus und auch die Bilder zeugten eher von einer geringeren Qualität, doch die Rasur war eine der besten, die ich jemals hatte. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass sie sogar besser oder mindestens genau so gut sind die die Hydro Silk-Klingen von Wilkinson.
Enthalten sind fünf Klingen pro Kopf, die von einem gleitenden Film ummantelt sind. Als Gillette sie damals eingeführt hat, bin ich zu Wilikinson gewechselt, weil der angebliche Gleitfilm überhaupt nicht glitt. Hier hatte ich aber zum Glück nicht so eine furchtbare Qualität.
Der Film hat mich extrem überrascht, denn erstens hält er unfassbar lange (mit der ersten Klinge habe ich fast einen Monat lang meinen Körper von A bis Z rasiert, ohne dabei den Film vollständig zu verbrauchen) und zum anderen ist die Gleitwirkung unfassbar gut.
Obwohl der Gleitfilm nur oben an der Klinge befestigt ist, gleitet die Klinge wirklich wie eine Eins über die komplette Haut, ohne jemals zu stoppen, sich zu verhaken oder aber die Haut mitzuschleifen. Dennoch greift die Klinge bis ganz direkt an die Haut, sodass man für einige Tage nicht einmal Stoppeln feststellen kann.
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Ich war auch sehr überrascht davon, wie gut die Inhaltsstoffe des Gleitfilms sind. Auch hier sind PEG-115M und PEG-7M enthalten; gerade diese beiden finden sich in nahezu jeder Klinge. Doch daneben sind extrem hochwertige Öle und Lipide enthalten. Kakaobutter, Jojobaöl, Aloe Vera, Traubenkernöl und Sheabutter bilden einen reichhaltigen, extrem gut gleitenden Film, der die Haut wahnsinnig gut schützt.
Ich habe niemals in meinem Leben damit gerechnet, ein Beautyprodukt von verflucht noch eins AMAZON so gut zu bewerten, aber die Klinge ist einfach unfassbar genial. Die Klingen sind ultrascharf, kommen bis direkt an die Haut heran und sorgen für eine extrem glatte und zudem auch noch ziemlich schonende Rasur.
So hatte ich zum Beispiel überhaupt keine Rötungen und selbst Rasurpickel waren nur sehr, sehr wenige vorhanden und auch nur da, wo ich selbst mit etwas mehr Druck (aus der Gewohnheit heraus, nicht weil ich es musste) auf die Haut rasiert habe. Abgesehen davon war die Haut extrem beruhigt, glatt und hatte diesen schönen Glanz, den man aus den Werbespots kennt.
Vor allem aber überzeugte mich, wie gut sich die Haut nach der Rasur anfühlte. Ich bin ohne Einschnitte davon gekommen und die Haut war super glatt, weich und geschmeidig. Ich musste nur eine ganz leichte Bodymilk auftragen, um die Haut wieder vollständig auszugleichen, wo vorher eine richtig reichhaltige Creme notwendig war.
Fazit
Ich bin alles in allem hin und weg. Die Klingen sind unfassbar gut gemacht, das Handstück rutscht überhaupt nicht, auch dann nicht, wenn die Hände voll mit Schaum und Duschgel sind, der Gleitfilm wirkt extrem gut und nutzt sich nur wahnsinnig langsam ab und vor allem hält die Klinge unfassbar lang.
Die erste Klinge habe ich nicht einmal ausgetauscht, weil sie zu Ende war, sondern weil sie mir beim trocken legen in den Mülleimer gefallen ist. Da wollte ich jetzt nicht unbedingt rein greifen. Wäre das nicht passiert, würde ich wahrscheinlich bis heute noch an der ersten Klinge hängen.
Ich bin alles in allem einfach nur hin und weg und kann sie nur empfehlen. Eine richtig gute Formel; günstig, aber qualitativ extrem hochwertig hergestellt und eine absolut präzise, gründliche und saubere Rasur ohne Verletzungen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Produkttransparenz
Inhalt: 1 Griff, 1 Klinge oder 10 Klingen
Hergestellt in: Griff: China, Klingen: USA
Hersteller: Amazon EU S.á.r.l Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Manchmal stelle ich mir wirklich die Frage, warum ich überhaupt nach verträglichen Produkten suche, wenn sie am Ende doch alle wieder aus dem Sortiment genommen werden. So war es auch mit Dove, die ihr komplettes Sortiment aufgehübscht und auch gleich verteuert haben. Die Sensitive Pflegedusche war eines von gerade einmal drei Duschgelen, dass ich problem- und schmerzlos vertragen habe.
Nur eine einzige Filiale in einem Umkreis von 30km führte die Duschcreme überhaupt und jetzt wollte ich wieder zu Rossmann, mich bevorraten, als ich vor einem leeren Regal stand. Die Dusche gibt es jetzt endgültig nicht mehr.
Doch Dove hat mich gleich auf dem falschen Fuß erfasst, denn sie haben nicht nur meine liebste, duftfreie Dusche aus dem Sortiment genommen, sondern auch ordentlich viel Greenwashing betrieben. Überall ist jetzt das PETA-Zertifikat, die neuen Duschen enthalten 25ml weniger Inhalt und kosten etwa 50% mehr.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Laurin-, Stearin-, Palmitin-, Caprylsäure
(unreifer) Haferextrakt
Kamillenextrakt
Sojaöl
Sonnenblumenöl
Damit wollte ich mich nicht geschlagen geben und habe daher einfach aus Frust die einzige Dusche gekauft, die noch 250ml enthielt und zum alten Preis erhältlich war. Die neue Dusche habe ich mir dank zwei Coupons selbst geschenkt, denn für die musste ich am Ende gar nichts bezahlen. Und sobald die Flaschen aufgebraucht sind, geht es erneut auf die Suche.
Aber stoppen wir einmal und schauen uns die neue Anti-Stress Pflegedusche mit blauer Kamille und Hafer an. Zum einen: es ist ganz normale Kamille, zumindest laut INCI, denn dort steht Chamomilla Recutita, also Echte Kamille und somit weiß. Vielleicht meinten sie aber auch nur den Duft alleine und nicht die enthaltenen Inhaltsstoffe; trotzdem irgendwie ein bisschen "Aufhübschung".
Die Formel ist eigentlich ziemlich gleich geblieben und genau das stört mich. Dove hat extrem nachgelegt und alle Formeln überarbeitet und sie haben in mehreren Interviews und Presseanfragen ausgesagt, dass sie auch Bestandteile wie EDTAs aus ihren Formeln nehmen möchten. Und trotzdem ist das Regal voller brandneuer Sorten und sie alle enthalten weiterhin EDTA.
Außerdem stört mich auch hier wieder, dass man einen eigentlich super sanften Duft in einer so krassen Menge der Dusche beigefügt hat, dass man aus kilometer-weiter Entfernung den Duft noch exakt wahrnimmt. Es ist kein milder, stressreduzierender Duft, sondern ein richtig strenger, extremer und stark konzentrierter Duft, der sich über Stunden im Badezimmer hält.
Aber nun gut. Gibt es denn auch was Positives zu berichten? Naja, nicht wirklich. Zugegeben: die Formel ist dank des Einsatzes von Isethionat-Tensiden schon mal deutlich milder, als klassische Sulfat-Formeln, weil Isethionate nicht austrocknen und einzelne Isethionate sogar rückfettend und schützend wirken. Im Vergleich zu anderen Duschen ist auch diese Formel also relativ mild.
Der heftige Einsatz an Duftstoffen reduziert das Ganze aber. Zwar gebe ich immernoch offen und gerne zu, dass ich die Konsistenz der Duschen sehr gut finde und überraschend gut vertrage, aber gerade einmal ein Viertel der Duftintensität hätte mehr als vollkommen gereicht. Der Duft ist wirklich extrem stark konzentriert und kommt sehr weit vorne in der Auflistung vor, was bedeutet, dass mehr Parfümöl enthalten ist, als alle positiven Wirkstoffe zusammen.
Immerhin hat Dove seine Cremeformel beibehalten. Die Dusche schäumt sehr stark auf, bildet einen extrem dicken, cremeartigen Schaum, der sich fest auf der Haut absetzt und sich erst mit viel Wasser von der Haut löst. Das ist auch ganz gut so, denn so haben die enthaltenen Öle einen längeren Kontakt zur Haut.
Schade finde ich aber, dass Dove hier Farbstoffe eingesetzt haben. Dove hat in seinen "alten" Formeln selten Farbstoffe eingesetzt und warum die Dusche jetzt unbedingt einen Hauch von gelb haben musste, verstehe ich nicht. Auch in Verbindung mit Kamille und Hafer macht die Farbe keinen Sinn.
Dafür ist es aber das erste Mal, dass ich pflanzliche Extrakte in einer Dove-Dusche sehe. Es wird der Extrakt des unreifen Hafers eingesetzt, sowie der Extrakte der Kamille. Beide sind extrem beruhigend und werden z.B. in therapeutischen Formeln für Neurodermitis eingesetzt. Ich kenne daher beide Stoffe sehr, sehr gut. Sie sind hier zwar in extrem geringer Konzentration vorhanden, aber immerhin hat Dove IRGENDWAS versucht.
Im Vergleich zu meiner heiß geliebten Sensitive Pflege-Dusche ist das hier natürlich ein extremer Wertverlust für mich. Ich trauere ihr schon jetzt hinterher und schaue traurig auf meine letzte Flasche im Badezimmer. Dennoch: die meisten konventionellen Marken, allem voran NIVEA, machen es noch schlimmer. Das ist zwar nicht unbedingt ein Gütesiegel, aber ich sag mal so: immerhin.
Fazit
Der Duft an sich ist angenehm, wenn auch viel zu stark konzentriert. Er ist ein wenig künstlich, aber doch ganz angenehm. Stressreduzierend würde ich das Ganze jetzt nicht nennen, aber eben auch nicht das schlimmste, was man einatmen kann.
Die reinigende Leistung ist wie immer exzellent. Das war bei Dove aber noch nie wirklich das Problem; das konnte auch meine Sensitive Pflege-Lieblingsdusche sehr gut. Das Hautgefühl nach der Anwendung finde ich sehr gut.
Es gab aber tatsächlich ein paar einzelne Situationen, wo die Haut doch etwas gereizt wirkte. Und das führe ich direkt auf den massiven Einsatz von Duftstoffen zurück. Glücklicherweise wirklich nur sehr selten, aber etwas, dass eben vorher mit der Sensitive Pflege-Dusche nicht der Fall war.
Alles in allem kann ich das Ganze also nur als "Okay" oder "Meh" bezeichnen. Ich finde es schade, dass Dove aus alten Fehlern schlicht und einfach nicht lernt und jetzt auch noch höhere Preise für im Grunde genommen gleichgebliebene Formeln verlangt. Aber: das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich halte auf jeden Fall Ausschau nach neuen Alternativen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Parabene
Ohne Sulfate
PeTA Cruelty Free
8720181215469
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Niederlande
Hersteller: Unilever SA Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Der Start zwischen mit und BEAUTY EXPERT von Balea verlief wirklich nicht gut. Sowohl der Reiniger, als auch das BHA-Peeling haben mich wahnsinnig enttäuscht. Überzeugt war ich eher von anderen Balea Launches, z.B. der Niacinamide Tagescreme und den Natural Beauty-Duschen. Doch auch aus dem BEAUTY EXPERT-Sortiment gibt es endlich was Positives zu berichten: die Nachtcreme mit 0,3% Retinol und 2% Bakuchiol.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Bakuchiol
Gehärtetes Kokosfett
Coco-Caprylate
Retinyl Palmitate
Sonnenblumenöl
Ich bin eigentlich kein großer Fan davon, Retinol und Bakuchiol zu mischen. Zwar vertragen sich beide Stoffe wahnsinnig gut miteinander und kommen sich auch nicht in die Quere, jedoch ist Retinol bekannt dafür, die Haut zu reizen und vor allem zu Beginn der Anwendung die Haut stark zu reizen. Bei den einen kommt es zu Rötungen, bei anderen schon zu leichten Verbrennungen - häufig durch den Auftrag zu großer Mengen. Deshalb finde ich sie als Mono-Wirkstoffe viel besser, als gemischt in einer Creme.
Immerhin: mit einer Konzentration von rund 0,3% aus Retinolderivaten (Retinyl Palmitate) hat Balea immerhin in noch verträglichem, unteren Bereich angesetzt. Für ein Drogerieprodukt hätte ich persönlich keine Konzentration von über 0,2% angesetzt, aber auch 0,3% sind noch ziemlich verträglich. Und da es erst in der Haut zu "echtem" Retinol umgewandelt wird, gab es - zumindest bei mir - keinerlei Hautreaktionen, die ich als negativ beschreiben würde. Zumindest nicht nach der ursprünglichen Eingewöhnungszeit, dazu aber später mehr.
Die Formel an sich finde ich auch wahnsinnig gut gemacht. Es sind starke Rückfetter vorhanden, vor allem das gehärtete Kokosfett, und es gibt keine zusätzlichen Reizstoffe, wie z.B. Duft- oder Farbstoffe, sodass die Creme an sich extrem gut verträglich ist.
Zusammen mit der Niacinamide-Tagescreme habe ich die Pflege mit Retinol und Bakuchiol am Abend verwendet. Nach der Reinigung habe ich einen vollen Pumpstoß, was in etwa der Größe einer kleinen Walnuss entspricht, großzügig auf die Haut aufgetragen und in kreisenden Bewegungen sanft in die Haut einmassiert.
Was mir extrem gut gefiel war, dass die Konsistenz zwar direkt aus der Tube sehr dick und kräftig ist, sich auf der Haut aber eher zu einer öligen Konsistenz wandelt, die sich extrem gut und langanhaltend verteilen lässt. Auf der Haut verbleibt am Ende ein schützender, dünner Ölfilm, der Feuchtigkeit spendet und beruhigend wirkt.
Auch die Wirkung der Creme gefiel mir wahnsinnig gut. Die Haut fühlte sich extrem entspannt an nach dem Auftrag und konnte sich wirklich "gehen lassen". Der Stress war wie weggecremt und gerade auch an heißen Sonnentagen, wo die Haut bei mir unter starker Trockenheit litt, wirkte die Creme extrem erholsam und beruhigend.
Auch bis in den nächsten Tag war die Wirkung zu spüren: man wachte mit sehr glatter, weicher und geschmeidiger Haut auf; das Hautbild sah sehr klar und fein aus und auch Spannungsgefühle und Co. waren überhaupt nicht zu verspüren, selbst dann, wenn man am Tag zuvor lange der Sonne ausgesetzt war und die Haut dadurch natürlich deutlich gestresster war.
Doch auch hier gibt es von mir zumindest ein wenig Kritik. Das hat vor allem mit der Eingewöhnungsphase zu tun. Obwohl ich persönlich schon häufiger Retinoide eingesetzt habe, hatte ich in den ersten Tagen mit Spannungsgefühlen und Rötungen zu kämpfen. Sie waren zum Glück nur ganz leicht, aber die Angabe von 0,3% lässt einen vermuten, dass so etwas nicht vorkommen würde.
Und zum anderen hätte ich die Creme ohne Retinol sogar noch besser gefunden. Bakuchiol wirkt fast exakt genau so auf die Haut, wie es Retinol tut. Retinol geht jedoch noch einige Schritte weiter und hat z.B. auch einen zelllösenden, also peelenden Effekt, der die Haut gerade am Anfang der Anwendung dünner und empfindlicher macht.
Obwohl diese Reaktion erst in der Haut selbst passiert, darf man nicht vergessen, dass bereits 0,3% Retinol ziemlich viel für die Haut sind. Gerade zu Beginn fängt man eigentlich mit einer Konzentration von 0,1% an, teilweise sogar noch darunter, um die Haut schrittweise an Retinoide heran zu führen; und geht dann später auf 0,2%, 0,3% und 0,5%. Viel mehr braucht es gar nicht, es gibt aber natürlich ausreichend Produkte, die noch höhere Konzentrationen anbieten.
Aktuelle Studien und auch ich persönlich als Person, die sich mit Wirkstoffen beschäftigt und seit Jahren mit Retinolen persönlich gehandhabt hat, finde, dass die Creme ohne Retinyl Palmitate sogar noch besser gewesen wäre.
Denn auch ohne dieses Retinolderivat hätte die Haut alle positiven Eigenschaften bekommen: das Hautbild wirkt ebener und glatter, Faltentiefen werden reduziert, die Zellregeneration wird angekurbelt und auch die Kollagen- und Elastinbildung wird alleine durch Bakuchiol in ausreichender Menge angekurbelt.
Zudem darf man nicht vergessen, dass Retinol bzw. Retinoide in fast jedem natürlichen Lebensmittel stecken. Egal ob Karotte, Salat oder das Öl zum anbraten: in ihnen allen stecken ordentliche Menge Retinol, sodass es kaum erforderlich ist, sie zusätzlich noch durch die Hautpflege aufzunehmen.
Und ich persönlich finde einfach, dass 0,3% direkt zu Anfang, am besten noch, ohne jemals Retinoide verwendet zu haben, sind ganz schön heavy. Vor allem, wenn man sich vorher mit verschiedenen Säuren das Gesicht gewaschen und gepeelt hat, wie es im BEAUTY EXPERT-Sortiment der Fall ist.
Fazit
Ich meine; ich bin immernoch zufrieden mit der Creme. Ihre Wirkung hat sie auf jeden Fall erfüllt. Vor allem die extrem tiefgehende und intensive Feuchtigkeitsversorgung gefällt mir hier unfassbar gut, die ich so auch nicht unbedingt von Balea gewohnt bin. Es gibt extrem starke Rückfetter, die wirklich langanhaltend dafür sorgen, dass die Haut geschützt wird.
Und auch den positiven Effekt auf die Haut gibt es, nachdem man sich an die Creme gewöhnt hat. Zu Beginn kommt es zwar häufig zu Reizen, weshalb Balea auch selbst empfiehlt, die Creme erstmal nur jeden zweiten Tag anzuwenden, bis man sich an sie gewöhnt hat; aber sobald man die Toleranz gebildet hat sieht man doch einen deutlichen, positiven Wandel.
Bei mir war es z.B. so, dass der hautreinigende Effekt deutlich verbessert wurde. Durch den zelllösenden Effekt kam deutlich gesündere, strahlendere Haut zum Vorschein und es wurde zusätzlich immens viel Feuchtigkeit in die Haut eingespeist, die sich zudem auch noch gesammelt hat.
Ich würde die Creme daher auf jeden Fall wieder kaufen und auch empfehlen, aber für Neuanfänger mit dem Hinweis, dass man sich das Ganze gut ausplanen sollte. Nicht täglich anwenden, gründlich und LANGSAM daran gewöhnen und keinesfalls - und wirklich KEINESFALLS - Lichtschutzfaktor am nächsten Tag vergessen, denn Retinoide erhöhen die Durchlässigkeit der Haut gegenüber UV-Strahlen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Alkohol
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
4058172783098
Produkttransparenz
Inhalt: 30ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich glaube jeder, der in den späten 2000er oder Anfang der 2010er Jahre angefangen hat, mit Makeup herum zu experimentieren ist irgendwann an ARDELL geraten. ARDELL war schon immer ein Teil meines Beautykits, vor allem die Wispies werden von mir gerne nachgekauft. Deshalb hab ich mich auch riesig darüber gefreut, dass ARDELL einer Kooperation zugestimmt hat und ich euch das Sortiment einmal näher bringen darf.
Ich wollte den Anfang unbedingt mit den neuen MAGNETIC MEGA HOLD Liner & Lashes machen, denn das Internet ist gerade überschwemmt mit Beiträgen darüber und auch hierzulande werden die Wimpern nach und nach den Sortimenten hinzugefügt.
Das Prinzip gibt es schon länger; ich persönlich habe aber nie magnetische Wimpern getragen, weil ich schlichtweg das Vertrauen darin haben muss, dass sie halten. Und wenn man, wie ich, vor allem 301s trägt, muss man sich sicher sein, dass der Kleber ordentlich hält. Und gerade bei 301s gibt es auch gutem Grund keine magnetischen Vorrichtungen, denn die Wimpern sind einfach zu schwer.
ARDELL hat jetzt aber mit leichten, synthetischen Wimpern seinen Start in den Magnet-Bereich gewagt und ich habe mich ehrlich darüber gefreut sie auszuprobieren, weil ich mir zu 100% sicher war, dass man der Qualität von ARDELL vertrauen kann und dass man sich dort Gedanken darüber macht, wie Wimpern nicht nur gut aussehen, sondern auch lange halten. Wie gesagt: seit fast 15 Jahren verwende ich ARDELL-Wimpern.
Das Prinzip ist ganz einfach: an den Wimpern sind extrem kleine, dünne Magneten angebracht, die mit dem Eyeliner reagieren, der in dem Startset enthalten ist. Der Eyeliner selbst wird wie ein normaler, klassischer Eyeliner auch am Lidrand aufgetragen und nachdem dieser getrocknet ist, zieht er die Magneten der Wimpern an sich heran. Etwas klebend wirkt er aber dennoch, um die Wimpern festzuhalten.
Doch hier hat ARDELL wirklich schlechte Qualität auf den Markt gebracht. Der Eyeliner ist zwar extrem intensiv pigmentiert und hat ein richtig schönes Nachtschwarz, ist aber extrem schlecht formuliert. Er ist extrem dickflüssig und klumpig. Als erstes dachte ich, das wäre vielleicht einfach ein dummer Zufall, doch bei meiner Recherche bin ich fast nur auf solche Aussagen gestoßen.
Der Eyeliner ließ sich einfach nicht direkt bis zum Lidrand auftragen, weil er sich immer und immer wieder an den Wimpern festgeklebt hat. Ich habe wirklich alles versucht: den Eyeliner auszubürsten, noch einmal komplett von vorne anzufangen, ohne Primer, das Gesicht waschen und im Augenbereich keine Creme auftragen; aber nichts davon hat geholfen.
Dann war noch ein weiteres Problem: die Wimpern wollten nicht halten. Zumindest nicht dort, wo sie sollten. Sie "zogen" sich einfach selbst zurecht und platzierten sich, wo immer sie wollten. Wenn man dann versucht hat, mit Wimpernzange nachzuhelfen oder zu korrigieren, ist einem die Wimper immer wieder abgeflogen.
Ich habe es insgesamt fast zehn Mal probiert und das hier war das beste Ergebnis, dass ich hinbekommen habe:
Fazit
Ich habe mich wirklich mega darauf gefreut, die Wimpern auszuprobieren. Es sind ganz klassische, feine Wimpern, die ein bisschen an die Naked Lashes von ARDELL erinnern, sodass man sie hätte richtig gut tragen können, aber die Formel und die Wimpern beißen sich einfach selbst ins Nichts.
Ich habe wirklich mit größter Präzision gearbeitet, immer wieder frisch von vorne angefangen, weil ich den Wimpern wirklich die bestmögliche Chance geben wollte. Aber am Ende kam einfach nur Müll heraus.
Ein weiteres Problem trat dann bei meinem "besten" Versuch auf: der Eyeliner löst sich vom Auge und setzt sich überall am Auge ab. Ich habe mir bei den Versuchen mehrmals fast das Auge zugeklebt. Und ganz ehrlich: ich trage jetzt seit 15 Jahren Wimpern und finde die Anwendung mit einem klassischen Kleber um ein Vielfaches einfacher, als diese Fisselarbeit.
Es gibt von mir daher leider keine Empfehlung; die "normalen" Lashes lassen sich viel einfacher anwenden.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Cruelty Free (Leaping Bunny)
074764612359
Produkttransparenz
Inhalt: 1 Paar, 1x2,5g
Hergestellt in: China
Hersteller: RP. MSL Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Viele von euch wissen ja, dass ich bereits seit einigen Jahren silbergraues Haar habe. Ich bin von Natur aus dunkelblond, weshalb ich regelmäßig blondiere und töne, bis ich dann entweder eine semipermanente Tönung einsetze oder aber eine dauerhafte Coloration verwende. Bislang habe ich gerne Silvergrey von Colour Freedom verwendet, jedoch sind die dauerhaften Colorationen nur noch selten im Handel aufzufinden. Deshalb hab ich mich gefreut, dass ich über trnd eine neue Coloration ausprobieren durfte.
Ich mag die At Home-Colorationen von L'Oréal Paris extrem gerne. Sie haben eine extrem gute Qualität, sind wahnsinnig gut formuliert und kommen den professionellen Anwendungen sehr Nahe. Vor allem aber sind die After-Care Produkte sehr gut formuliert, sodass man ziemlich schadfrei aus der Coloration heraus kommt. Aus dem riesigen Sortiment an Farben, die man in der Drogerie kaufen kann, ist L'Oréal Paris die einzige Marke, die ich persönlich (abgesehen von Colour Freedom) kaufen würde.
Ganz witzig finde ich dabei zum Beispiel Schwarzkopf, die sich eigentlich selbst den Markt ruinieren. Ich kenne niemanden, der mit den Schwarzkopf-Marken gute Erfahrungen gemacht hat. Gerade Syoss ist ein riesiges Problem, da die meisten Profi-Farben und auch Tönungen mit der Formel nicht kompatibel sind. Ruiniert man sich also das Haar, kann auch der Friseur nicht helfen - oder zumindest selten. Bei den L'Oréal-Farben ist das glücklicherweise nicht so - hat man einen Fehler gemacht, kann der Friseur meistens helfen.
Noch bevor ich wusste, dass ich für den Test ausgewählt wurde, habe ich mit dem B+++ Ultra-Aufheller von Garnier Olia die Haare blondiert. Sie waren schon knapp 15cm heraus gewachsen, weshalb ich erst einmal meinen Undercut geschnitten habe, dann habe ich blondiert und etwa zeitgleich die Bestätigung bekommen, dass ich beim Test dabei bin. Ein paar Tage später habe ich mir dann SoHo Silvergrey von Préférence gekauft und auf das frisch blondierte Haar aufgetragen.
Die Coloration besteht nur aus zwei Komponenten: der Entwicklerlösung und der Farbe. Diese habe ich in der Flasche einfach zusammen gefügt und gründlich für 1-2 Minuten geschüttelt, bis ich sicher war, dass beide Komponenten gut miteinander verbunden sind.
Aufgetragen habe ich die Farbe erst in den unteren Längen und zum Schluss bis an den Ansatz aufgetragen. Zuletzte habe ich die Farbe noch per Hand mit den Handschuhen gründlich eingearbeitet und im Anschluss abgedeckt, damit die zusätzliche Wärme die Farbe schön entwickeln kann.
[afh_product asin="B09P2858NT"]
Die Farbe wurde schnell dunkler und wirkte am Ende fast wie ein dunkles braun mit einem schwärzlichen Ton, was ich aber schon von anderen silbergrauen Farben kenne. Diese sehen aufgetragen um ein vielfaches dunkler aus, als es am Ende der Fall ist.
Im Anschluss bin ich unter die Dusche gesprungen und habe die Farbe gründlich ausgewaschen. Danach habe ich mit einem Shampoo zwei Mal gereinigt, um die Entwicklung zu neutralisieren und alle Farbreste gründlich aus dem Haar herauszuspülen. Ich empfehle auch dringend zwei Reinigungen, da Farbreste sich wirklich einfach ansammeln können.
Im Anschluss habe ich den Farbpflegebalsam gründlich im Haar verteilt und bis zur Kopfhaut einmassiert. Im Anschluss bin ich mit einer breit gefächerten Bürste durch das ganze Haar gegangen, um den Balsam gründlich zu verteilen und habe ihn einige Minuten wirken lassen. Sobald ich mit dem Körper fertig war, habe ich dann auch den Balsam gründlich ausgewaschen.
Fazit
Die Anwendung war extrem einfach, beinahe selbsterklärend und sehr schonend. Mein Haar hat keinen Haarbruch erlitten; das Haar hatte einen wundervollen, sehr sanften Glanz und fühlte sich ausgesprochen weich und geschmeidig an. Das enthaltene Adimethicone füllt die negativ geladenen Flächen im Haar auf (dort, wo sich Schäden befinden), während sich der Rest ausspült, sodass Haarschäden stark minimiert wurden.
Das Ergebnis war eine richtig schöne, extrem leuchtende, mitteldunkle silbergraue Farbe, die sich auch nicht weiter aufhellt. Selbst nach mehreren Haarwäschen und inzwischen knapp ein bis zwei Wochen "Tragedauer" ist die Farbe noch genauso voller Leuchtkraft; das Haar fühlt sich gepflegt, weich und geschmeidig an und auch die Spitzen haben keinerlei Schaden erhalten.
Die Farbe gefällt mir richtig, richtig gut und kam genauso heraus, wie ich sie mir vorgestellt hab. Das die Farbe etwas dunkler ist und der silberne Glanz besonders stark heraus schimmert, gefällt mir ganz besonders gut.
Und auch meine Kopfhaut hat keinen Schaden davon getragen. Das einzige, was ich zu bemängeln habe ist, dass L'Oréal Paris diesmal den unangenehmen Geruch des Wasserstoffperoxids gehemmt hat. Normalerweise sorgt L'Oréal Paris besonders penibel dafür, dass die Farben und Blondierungen nicht in den Augen brennen; was hier jedoch der Fall ist. Es ist ein klassischer, brennender Duft, den man auch von Blondierungen aus dem Friseursalon kennt. Glücklicherweise verflog er aber auch relativ zügig. Es hat mich dennoch gewundert, dass L'Oréal ihn diesmal nicht überdeckt oder minimiert hat, was bei sonst so ziemlich jeder L'Oréal-Farbe der Fall ist.
Insgesamt bin ich mit der Farbe, der Anwendung und der Behandlung extrem zufrieden. Die Farbe ist wie beschrieben und vorgestellt, die Formel ist sehr gut gemacht und auch die Nachbehandlung ist sehr gut. Außerdem waren keine Haarschäden sichtbar oder aber fühlbar.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Haartypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
3600524015107
Produkttransparenz
Inhalt: ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Für mich sind Highlighter ein absolutes Must Have. Zwischendrin trage ich sie auf der komplett nackten Haut - vielleicht noch mit ein bisschen Mascara oder aber einem ganz dezenten, hauchfeinen Eyeliner. Ich liebe den Glow-Effekt auf die Haut und gerade auf den richtigen Partien aufgetragen, wirken Highlighter wahre Wunder.
Den Highlighter von OFRA x NikkieTutorials habe ich mir bei einer meiner liebsten Verkäuferinnen auf eBay verkauft. Sie abonniert so ziemlich jede Beautybox, die es gibt und die Produkte, die sie nicht mag, verkauft sie einfach. Ich habe bei ihr schon unzählige Produkte gekauft, auch immer mit Originalrechnung und einem Foto der Box.
Der Highlighter war wohl in einer Box in Großbritannien enthalten, dessen Namen ich gerade vergessen hab. Man kann die Box aber soweit ich weiß, inzwischen auch gegen Aufpreis in Deutschland erwerben. Mindestens ein Produkt ist immer ein "High End"-Produkt und in dieser Box war es ein Highlighter nach dem Zufallsprinzip von OFRA. Und sie hatte Glück, bzw. ich bei ihr, denn bei ihr war Space Baby aus der Collab zwischen OFRA und NikkieTutorials enthalten.
Ich wollte mir den Highlighter so oder so kaufen und das ich so noch ein paar Euros gespart habe, kam da natürlich perfekt gelegen. Zusammen mit Rodeo Drive ist Space Baby einer von zwei Highlightern mit einer besonders starken Leuchtkraft, die aber auch nur ganz subtil aufgetragen werden können.
Bei OFRA's Highlightern entscheidet man selbst darüber, wie intensiv der Highlighter wirken soll, je nachdem mit welchem Pinsel man aufträgt und natürlich auch in welcher Menge.
Ich verwende eigentlich immer einen sehr weichen, breiten Highlighterpinsel, fand aber tatsächlich - und das kam nie vor - dass der Highlighter damit viel zu stark auf der Haut wirkt und man einen unschönen Schatten gesehen hat. Gerade wenn man ein bissche seitlich darauf gesehen habe, sah es ein bisschen so aus, als würde der Highlighter von der Haut erhaben sein. Ich habe mich daher auch an OFRA's Empfehlung gehalten und eine Fan Brush verwendet.
Die Formel ist übrigens ein wenig verändert im Gegensatz zu den "Standard"-Highlightern von OFRA, die auch vor der Collab erhältlich waren und immernoch sind. Die Formel ist etwas weicher und enthält z.B. keine Nylon-Bestandteile. Die Highlighter sind eher auf der trocken-pudrigen Seite und das ist auch hier der Fall; jedoch auf der Haut fühlt sich der Highlighter überhaupt nicht trocken an und hat auch nicht den klassischen, trocken-aussehenden Effekt von Pudern.
Der Highlighter hat einen extrem kühlen, silber-weißen Grundton mit einem baby- bis türkisblauen Duochrome-Effekt, der bei sehr dunklen Lichtverhältnissen ein wenig ins hell-violette übergeht. Bei direktem Licht ist vor allem der hellblaue Duochrome-Effekt sichtbar.
Was mir bei der Formel ganz besonders gefällt und auch in dem Gesichtsbild zu sehen ist ist, dass die Formel auf der komplett trockenen Haut nicht pudrig aussieht oder so aussieht, als würden einzelne Staubpartikel auf der Haut liegen, sondern als wären sie mit der Haut "verbunden". Man sieht nicht einzelne, kleine Körnchen, sondern einen sehr flachen, ebenen Ton.
Vor allem gefällt mir der Highlighter in einem subtileren Ton, also wenn ich ihn sehr dünn auftrage. Ich finde, dass er in diesem Fall das Licht besonders natürlich einfängt und nur einen ganz leichten, blauen Ton zurück gibt. Gerade bei direktem Licht hinterlässt er dabei einen richtig schönen, leicht glänzenden Effekt, der ein bisschen wie Wasser auf der Haut aussieht.
Aber auch sehr ausdrucksstark, in mehreren Schichten aufgetragen, ist der Effekt wunderschön. Zwar geht es hier zu einem metallischen Glanz, anstelle eines leichten, natürlichen Glows, aber gerade bei einem schönen, glatten Teint mit nur leichter Betonung der Wangenknochen durch Contouring und gepaart mit einem leichten, subtilen Augen Makeup, wirkt der Highlighter als absoluter Blickfänger.
Was ich auch ganz befürworte ist, dass es fast unmöglich ist, zu viel aufzutragen. Oben hatte ich ja schon erwähnt, dass der Highlighter von der Haut erhaben ansieht, wenn man ihn mit einem Puderpinsel aufträgt; aber mit einem Fächerpinsel (Fan Brush) ist es fast unmöglich, zu viel aufzutragen. Durch die dünnen Haare vom Fächerpinsel, durch den sich auch nur eine bestimmte Menge an Pigmenten festhalten lässt, ist es fast unmöglich, diesen unnatürlichen Effekt zu erzeugen.
Was ich auch hier gerade an dem Ton sehr gut gemacht finde ist, dass selbst dunkle Hauttypen den extrem kühlen Look tragen können. Grund dafür ist die einzigartige Farbbasis mit silber und weiß. Die Basis ist nur ganz leicht pigmentiert, sodass auf dunkleren Hauttypen nicht ein weißer Film auf der Haut zu sehen ist, sondern viel mehr, die shiftenden blauen Pigmente.
Aber auch bei mir, einer albinoweißen Person, ist das ein Vorteil: es wirkt nicht zu "starchy" und trocken auf der Haut und man wird nicht überrannt mit Titan-Weiß, was viele Hersteller für eisige Highlighter als Basis nutzen. Es ist vielmehr so, dass die blauen Pigmente hindurch stechen und die Basis beinahe transparent auf der Haut aussieht. Dadurch ist auch der Duochrome-Effekt selbst bei dunkelsten Farbverhältnissen perfekt zu sehen.
Ich finde auch, dass man mit dem Highlighter ein bindendes Erlebnis erhält. Die Verpackung ist absolut einzigartig und wenn man die kleine Schatulle öffnet, kommt einem dieser muschelähnliche, gepresste Druck entgegen, den man sofort und unverkenntlich mit OFRA verbindet.
Auch die Verpackung und Umhüllung ist wahnsinnig schön. Es ist sehr modern und einfach gehalten, ist aber zugleich trotzdem ein blickfang. Es ist nicht einfaches, dünnes, "helles" Plastik, sondern eine ordentlich schwere Verpackung, die dank echt starkem Metallverschluss auch in der Tasche gut verschlossen bleibt. Und: der Spiegel ist - für so eine kleine Verpackung - echt riesig. Ich konnte damit richtig gut präzise Linien ziehen und hab ihn daher vor allem für den Eyeliner gerne verwendet oder aber um Wimpern aufzusetzen.
Fazit
Ich bin alles in allem mega glücklich mit dem Highlighter und bin absolut fasziniert und verliebt in die halbtransparente Pigmentbasis, die die blauen Schimmerpigmente so extrem gut einfängt. Dadurch ist der Auftrag mega einfach und der Glow-Effekt ist in einfach allen Lichtverhältnissen perfekt gegeben.
Zwar ist der Highlighter mitunter auch einer der teuersten, die ich je vorgestellt habe, aber dennoch trauere ich keinem Cent nach. Er legt sich so schön auf die Haut, wirkt trotz metallischem Glanz nicht aufdringlich und erhaben und lässt sich ganz nach den eigenen Bedürfnissen anpassen.
Und kleiner Tipp: Wer es wirklich EXTREM mag, sollte das Gesicht mit einer hauchdünnen Schicht Fixierspray benebeln. Umso feiner der Strahl, umso besser. Wenn man direkt danach den Highlighter aufträgt, kommt wirklich ein chrom-metallisches Ergebnis hervor, dass einem den absoluten Atem raubt.
Alles in allem kann ich verstehen, warum die Highlighter so gehyped werden und ich würde ihn auf jeden Fall wieder und wieder kaufen. Alleine die Verpackung ist schon jeden Cent wert.
Inhaltsstoffe
Mica, Zinc Stearate, Boron Nitride, Aluminum Starch Octenylsuccinate, Magnesium Aluminum Silicate, Silica, Trimethylsiloxysilicate, Dimethicone, Ethylene/Acrylic Acid Copolymer, Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin. May Contain: Bismuth Oxychloride, CI 77891, CI 77491, CI 77492, CI 77499, CI 77000.
Cruelty Free
Ohne Duftstoffe
Parabenfrei
Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Cruelty Free
Ohne Duftstoffe
Parabenfrei
Vegan
693102350106
Produkttransparenz
Inhalt: 10g
Hergestellt in: USA
Hersteller: Ofra Cosmetics Laboratories Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
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