Wichtig: Der Stop in Hamburg mit John Frieda muss kurzfristig verschoben werden. Infos erhälst du im entsprechenden Beitrag.

The INKEY List Glycolic Acid Exfoliating Scalp Scrub

theinkeylistglycolicscalpscrub

Ich habe ehrlich gesagt noch nie darüber nachgedacht, mir ein Säurehaltiges Peelingmittel auf die Kopfhaut aufzutragen. In Deutschland gibt es solche Produkte kaum und aufmerksam geworden auf solche Produkte bin auch erst durch The iNKEY List, die zwei Kopfhautpeelings auf den Markt gebracht haben. Da ich aber jetzt seit über einem Jahr von meinen Kopfhautproblemen berichte, wollte ich mir das Glycolic Scalp Scrub von The INKEY List anschauen.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Alpha-Glucan Oligosaccharide (Markenname Bioecolia®): unterstützt den Schutzmechanismus der Haut, beruhigt die Kopfhaut
  • Glykolsäure
  • Hydrogenated Castor Oil: kleine Kugeln, die aus Kastoröl hergestellt sind und ein mechanisches Peeling ermöglichen
  • Tetraselmis Suecica Extract (Markenname SymControl® Scalp): In Studien hat sich gezeigt, dass der Extrakt die Talg-/Sebumproduktion der Kopfhaut signifikant reduziert. Es wirkt außerdem schützend auf die Haarfasern

Das Peeling kombiniert zwei Arten von Peelingmechanismen mit zwei Wirkstoffen, die der Kopfhaut zu einer besseren Balance helfen. Kleine, ebenmäßige Kugeln aus Kastoröl bieten ein mechanisches Peeling, 7% Glykolsäure sorgen für ein mechanisches Peeling und die beiden Wirkstoffe Bioecolia und SymControl Scalp sorgen dafür, dass die Sebumreduktion reduziert und die Kopfhaut insgesamt beruhigt wird.

Ich habe das Peeling jetzt über mehrere Wochen zwei Mal pro Woche angewandt. Das Peeling habe ich direkt auf die trockene Kopfhaut aufgetragen. Der Applikator sorgt dafür, dass sich die Lösung in kleinen Mengen langsam verteilt. Sobald ich die Kopfhaut damit großzügig benetzt habe, habe ich das Serum und die Peelingkörner gründlich in die Kopfhaut einmassiert. Hierfür habe ich mir gerne zwei Minuten Zeit genommen, um sicher zu stellen, dass ich auch wirklich jeden Zentimeter meiner Kopfhaut bedecke.

Sobald man mit dem einmassieren fertig ist, wartet man 10 bis 15 Minuten. Da ich noch nie ein Peeling für meine Kopfhaut verwendet habe, habe ich am Anfang das Serum rund eine halbe Stunde einwirken lassen und danach immer für ca. 10 Minuten. Im Anschluss geht's ans Haarewaschen.

Da das Peeling nahezu undurchsichtig ist und sich die kleinen Körner gerne im Haar verfangen, habe ich mein Haar zwei Mal gewaschen. Beim ersten Mal wird das Peeling neutralisiert und die Kugeln lockern sich, beim zweiten Mal wird erst das Haar wirklich gründlich gewaschen. Danach habe ich ganz normal entweder Spülung oder Haarkur aufgetragen und mein Haar wie gewohnt getrocknet und ggf. gestylt.

Ich war tatsächlich vom ersten Tag an hin und weg. Das erste Mal seit inzwischen Jahren kam ich aus der Dusche, habe meine Haare getrocknet und hatte keinen Juckreiz. Es war das erste Mal seit Jahren, dass nicht mindestens ein kleiner Teil meiner Kopfhaut gejuckt hat. Sie war so ruhig, dass man meinen könnte, ich hätte etwas dafür verschrieben bekommen. Und das hat mich natürlich zu bewegt, das Peeling immer weiter verwenden.

Inzwischen wende ich das Peeling etwa einmal pro Woche an und lasse es 10 Minuten wirken. Bei der ersten Anwendung habe ich deutlich gefühlt, wie meine Kopfhaut "leichter" wurde - hier hatte ich das Peeling noch eine halbe Stunde wirken lassen. Und ich habe tatsächlich sofort gefühlt, wie viel das Peeling eigentlich von meiner Kopfhaut gelöst hat. Da ich jetzt schon gründlich "vorgepeelt" ist, halte ich mich an die 10 Minuten vorgabe, die nun auch vollkommen ausreicht.

Meine Kopfhaut war viel, viel klarer. Es gab keine Unregelmäßigkeiten und auch die kleinen "Hügel" und "Pickel" sind nach und nach verschwunden. Mir ist auch aufgefallen, dass mein Haaransatz viel, viel frischer war, als zuvor. Es dauert mindestens doppelt so lange, bis er glänzt, als zuvor. Das Haar wirkt viel länger frisch.

Ich bin so überrascht davon, dass ich mir manchmal einfach die Kopfhaut kratze und unter meine Fingernägel schaue. Früher waren hier immer Ablagerungen zu sehen, gegen die ich so stark gekämpft habe. Inzwischen sieht man wenn überhaupt vielleicht noch ein oder zwei einzelne Hautschüppchen. Früher habe ich mir einmalig die Kopfhaut gekratzt und hatte unter dem gesamten Fingernagel eine Lage an weißen Klümpchen von Hautzellen.

An Schuppen leide ich nicht und habe ich tatsächlich auch noch nie. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die regelmäßige Anwendung dieses Peelings auch hier immens hilft. Schließlich werden mit einer Anwendung alle toten Zellen direkt abgelöst, sodass es am Ende keinerlei Schuppen mehr gibt, die ins Haar fallen können.

Fazit

Seit knapp zwei Monaten wende ich das Peeling jetzt an. Die ersten vier Wochen zwei Mal pro Woche, inzwischen nur noch einmal pro Woche im Rahmen eines "Spa Days". Meine Kopfhaut hat sich immens gebessert. Sie ist glatter, reiner und frischer. Sie bildet kaum Ablagerungen und fühlt sich auch viel gesünder an.

Selten kommt es noch zu einem minimalen Juckreiz. Meistens wenn die letzte Dusche von Vortag schon wieder zu lange her ist und mein Haar gerne wieder gereinigt werden würde. Ich steige unter die Dusche wie jeden Tag, wasche mir mein Haar und poof, der Juckreiz ist weg.

Ich hoffe wirklich inständig, dass sich solche Peelings etablieren und vielleicht auch irgendwann bei Rossmann, dm und Co. zu finden sind. Denn 14 Euro pro Flasche sind natürlich nicht für jeden im Budget. Für mich war es aber fast schon eine Rettung. Ich bin so happy, dass ich meine Kopfhaut endlich auch als "ausgeglichen" und "neutral" bezeichnen kann.

Von mir gibt es daher eine volle Empfehlung. Sie ist jetzt komplett in meine Routine integriert und sobald sich die Flasche dem Ende nähert, werde ich auf alle Fälle wieder nachbestellen. Denn ich kann mir jetzt nicht mehr vorstellen, wieder zur alten Kopfhaut zurück zu fallen. Wer hätte gedacht, dass ich mal Glykolsäure in so hoher Konzentration freiwillig auf meine Kopfhaut auftragen würde...?

Inhaltsstoffe

Aqua, Glycolic Acid, Propanediol, Hydrogenated Castor Oil, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, Betaine, Glycerin, Sodium Hydroxide, Polyquaternium-10, Phenoxyethanol, Benzyl Alcohol, Alpha-Glucan Oligosaccharide, Citronellyl Methylcrotonate, Panthenol, Ethylhexylglycerin, Dehydroacetic Acid, Mannitol, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Sodium Benzoate, Tetraselmis Suecica Extract, Lactic Acid, Potassium Benzoate.

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Vegan

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Produkttransparenz

Inhalt: 150ml
Hergestellt in: Großbritannien
Hersteller: Brand Evangelists for Beauty Ltd.
Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.

Über Erkältungen, Desinfektionsmittel und Händewaschen

erkältung kneipp

 

Dieses Produkt wurde uns freundlicherweise von Kneipp zur Verfügung gestellt.

Zur Webseite von Kneipp

Das ich mit Kneipp zusammen arbeite, wisst ihr ja bereits. Kneipp stellt uns "VIP-Autoren" regelmäßig Produkte zur Verfügung, teilt uns Informationen rund um das Unternehmen mit und unterstützt uns mit Gewinnspielen. Normalerweise erstelle ich Reviews für und mit Kneipp, aber vor ein paar Wochen hat Kneipp die Autoren, also auch mich gefragt, ob wir uns einem bestimmten Thema widmen möchten. Interessierte konnten sich melden und ich fand das Thema Erkältung interessant, da ich so oder so im Winter ein bisschen mehr auf das Thema Hygiene eingehen wollte.

Für das Thema hat mir Kneipp vier Produkte zur Verfügung gestellt und sie werden natürlich auch in diesem Beitrag gefeatured. Aber auch unabhängig davon, hätte ich diesen Beitrag in einer ähnlichen Form veröffentlicht. Es geht mir vor allem um ein Thema: Handhygiene.

In den letzten Monaten werde ich mit einem Produkt zugeballert: Desinfektionsmittel. Hunderte - und ich meine wortwörtlich - hunderte Anzeigen und Marken wurden mir präsentiert. Und jede Anzeige ist frecher, als die davor.

Desinfektionsmittel sind essenziell, das ist keine Frage. Der gesamte Gesundheitsbereich würde ohne Desinfektionsmittel schlichtweg kollabieren. Sie sind effektiv, indem die Bakterien und Viren durch Ethanol, also reinem Alkohol, abtöten. Bis zu 99,99% aller Bakterien und Viren können dadurch getötet werden.

Eine 100%ig tötende Lösung gibt es nicht. Keime, Bakterien und Viren bilden immer wieder Resistenzen - gegen Antibiotika, aber eben auch Alkohol. Deshalb gibt es offiziell kein Desinfektionsmittel, dass zu 100% tötet.

Etwas, was bei Desinfektionsmitteln aber häufig vergessen wird zu sagen ist, wie unnötig sie eigentlich sind (dazu gleich mehr) und wie sehr sie schaden. Denn der extrem hohe Alkoholgehalt, der gerne mal die 70% Grenze übersteigt, entzieht unserer Haut und dem essenziellen Schutzmantel unserer Haut Feuchtigkeit, macht ihn durchlässig und angreifbar.

Gesundheitsbehörden und die gesamte Wissenschaft kommt zum Ergebnis, dass Desinfektionsmittel durchaus praktisch sind, z.B. unterwegs, wenn keine Möglichkeit zum Händewaschen besteht; aber wenn möglich immer die Hände gewaschen werden sollen. Und hier beginnt gleich auch die "Promo" mit den Kneipp-Seifen (die ich tatsächlich schon seit Jahren liebe, HIER gibt's Beiträge aus der Vergangenheit).

Jetzt kommen wir zu meiner Aussage, dass Desinfektionsmittel unnötig sind. Desinfektionsmittel haben, wie oben bereits gesagt, durchaus ihren Zweck. Vor allem in Krankenhäusern und Arztpraxen, wo eine schnelle, hygienische Desinfektion notwendig ist und eben nicht alle 30 Zentimeter ein Waschbecken steht.

Was viele aber vergessen - und das sieht man auch häufig im Panikkauf von Desinfektionsmitteln während der Corona-Pandemie - ist, dass Hände waschen die erste Wahl ist. Gründliches Händewaschen reinigt, tötet Bakterien, Keime und Viren und hat zudem noch den Vorteil, dass auch Schmutzpartikel gründlich entfernt werden.

Die WHO, sowie die gesamte medizinische Fachliteratur beschreibt, dass ein gründliches Händewaschen mit einer ganz einfachen Seife, ob nun auf Sulfaten, Isethionaten oder verseiften Ölen bestehend, die Hände effektiv und gründlich reinigt.

Hierzu gibt es auch eine kleine Eselsbrücke: empfohlen wird, die Hände anzufeuchten, die Seife aufzuschäumen und 20-30 Sekunden lang gründlich in den Händen, insbesondere zwischen den Fingern und Fingergliedern einzumassieren und im Anschluss so gründlich abzuwaschen, dass das Wasser klar ist. Ca. 30 Sekunden dauert das singen des englischen "Happy Birthday". Zwei Mal im Kopf "Happy Birthday to you..." trällern erfüllt die Vorgaben und Empfehlungen der WHO und der Gesundheitsämter.

Was mich an diesem Thema so sauer macht ist, dass Desinfektionsmittel auf einmal ein Luxusprodukt wurden, aus dem ganze Unternehmen und Marken entstanden sind. So sehe ich auf Instagram regelmäßig Anzeigen, die hunderte Likes haben, mit einer 30ml Flasche für 9,90€. Oder "Vorteilspacks", bestehend aus 2x50ml für 29,90€. Das sind horrende Preise, die von einer Vielzahl frisch gegründeter "Desinfektions-Startups" in den Feed gespült werden.

Geworben wird mit "beruhigenden Formeln", u.a. beigesetzt mit Aloe Vera-Saft, -puder oder -extrakt. Doch was nicht gesagt wird: die horrende Menge an Ethanol und häufig zusätzlich antibakteriellen Wirkstoffen, neutralisiert auch die Wirkung von Aloe Vera und Co. Selbst der beste, grünste und Bio'ste Aloe Vera-Saft kommt nicht gegen eine 70%ige Ethanol-Mischung an. Es ist Greenwashing, dass suggerieren soll, dass man sich mit 70% Alkohol auch noch etwas Gutes auf die Hand schmiert.

Nicht falsch verstehen: ihr dürft Desinfektionsmittel gerne anwenden und ihr solltet es auch, wo immer angebracht. Bei mir z.B. wenn ich mehrere Türklinken anfassen musste oder im Bus hin und her tingeln musste. Hier ist ein Desinfektionsmittel praktisch und effektiv. Aber sobald dann wieder ein Waschbecken mit Seife zur Verfügung steht, nutze ich natürlich Seife.

Wer konstant und wiederholt Desinfektionsmittel nutzt, gerade jetzt in der Kältezeit, wo unsere Haut durch Heizung und eiskalter Luft zu Rissen und Trockenheit neigt, tut sich damit nichts Gutes. Desinfektionsmittel sind immer eine kurze, schnelle Lösung, ersetzen aber nicht das essenzielle: gründliches Händewaschen mit Seife.

Übrigens: Desinfektionsmittel lassen sich ziemlich einfach selbst und extrem günstig herstellen. Alles, was ihr benötigt sind diese Zutaten:

  • 830 ml Ethanol (96%) oder 750 ml Isopropylalkohol (99,8%)
  • 45 ml Wasserstoffperoxid 3%
  • 15 ml Glycerin 98%
  • 110 ml destilliertes oder abgekochtes und abgekühltes Wasser

Quelle: Südwestrundfunk

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The Plug
Ich baue die Kneipp-Seifen einfach mal hier ein. Wer gooloo.de schon etwas länger liest, hat meine Beiträge zu den Kneipp-Seifen wahrscheinlich schon mal gesehen. Insbesondere zur Variante "Lebensfreude", die ich vor ca. zwei Jahren absolut gefeiert habe. Der ultra-fruchtige, frische und zitrische Duft mit dieser dicken, cremigen Formel hat mich einfach absolut begeistert. Und wenn ich die Seife mal zufällig sehe, kaufe ich sie mir auch.

Kneipp hat die Flaschen neu aufgesetzt. Statt der runden, klobigen Seifenspender sind sie jetzt schlank und haben "Style". Das Design wurde modernisiert, die Formeln sind aber gleich geblieben. Und es gibt neue Varianten.

Meine liebste Variante ist Litsea Cubeba + Zitrone. Hier ist wieder dieser ultra-leckere, zitrisch-fruchtige Duft, der sich zudem auch noch wahnsinnig lange hält. Direkt darauf gefolgt kommt die Cremeseife Mandelblüten Hautzart. Sie hat einen höheren Öl-Anteil und enthält mehr Sheabutter; auch die Konsistenz ist deutlich dicker und kräftiger. Ich fand sie auch etwas milder, als die beiden anderen Seifen, die ich zur Verfügung gestellt bekommen habe; da sie auch auf die trockene Haut abzielt, ist das aber auch nicht verwunderlich.

Es gibt noch eine dritte Seife, aber die ist nicht ganz mein Fall. Der Duft ist Rosmarin und Wasserminze; ein sehr frischer, kräftiger Duft, der aber nicht ganz so mein Typ ist. Aber: wer diesen Duft eher mag und die Süße von Mandelblüten oder aber das zitrische von Litsea Cubeba und Zitrone nicht mag, ist mit dieser gut bedient.

kneipparomapflegeduscheerkältungszeit

Erkältung
Wie eingangs erwähnt, dreht es sich in diesem Beitrag vor allem um die Erkältung. Mit den Desinfektionsmitteln bin ich etwas abgeschliffen, aber das Thema wollte ich unbedingt ansprechen, weil niemand auf überteuerte Desinfektionsmittel reinfallen sollte, wenn eine Seife von Kneipp und Co. ebenso effektiv ist.

Aber wir sind in der Erkältungszeit. Und in einer weltweiten Pandemie. Und hier kommen natürlich auch Ängste hervor. Der Winter ist eine typische Erkältungszeit und viele machen sich Sorgen, wie man damit umgehen soll. Allem voran: keine Schuld geben und nicht verzweifeln. Niesen ist nicht gleich Corona. Aber es ist natürlich mehr Vorsicht geboten, als sonst typisch.

Selbttests sind daher bei mir zuhause immer auf Vorrat. Nicht nur für mich, sondern vielleicht auch mal für eine Freundin, die sich nicht so wohl fühlt oder wie vor Kurzem für meine Mama, die keinen mehr hatte. Alle sind bislang immer negativ zurück gekommen - zum Glück.

Wer sich aber erkältet fühlt, sollte den Euro für einen Selbsttest ausgeben, um sicher zu gehen. Oder sich bei einer Teststelle telefonisch melden, um zu fragen, ob ein Test möglich wäre. Der Test kommt negativ zurück? Super! Ganz ehrlich, ich freue mich. Jetzt geht es darum, die Erkältung zu bessern.

Ich bin bei einigen ätherischen Ölen und Aromatherapie-Ansätzen kritisch, aber tatsächlich kenne ich Kneipp's Erkältungsprodukte schon von Kind auf. Und sie helfen nachweislich. Das gilt mindestens für die Erkältungs-Serie, die auf Öle setzt, die seit Jahrhunderten zur Linderung benutzt werden.

Im Paket für diesen Beitrag war daher auch die Erkältungsdusche dabei. Sie enthält Menthol und Minzöle. Der Duft ist mir normalerweise zu stark und intensiv; aber im Winter habe ich tatsächlich ein, zwei Flaschen im Regal stehen. Denn sie wirken.

Nicht nur unter der Dusche, sondern auch in Tees und Kapseln wirken Minzöle und Menthol schleimlösend und atemwegsbefreiend. Schon eine Dusche kann dabei helfen, die Atemwege zu öffnen. Grund dafür ist eine Reaktion auf die intensiven Duftwolken, die Minze und Menthol mit sich bringen.

Als Kind hat mir meine Mama auch immer ein Kneipp-Bad bereitet, wenn ich erkältet war. Mit schön heißem Wasser und ein paar Tropfen des Erkältungsbades lag ich vor mich hin, habe die Hitze des Wassers genossen und den erfrischenden, kühlenden Effekt des Menthols. Gerade in der "aktiven Zeit", wenn die Atemwege schön blockiert sind, können solche Bäder und Duschen helfen.

Aber auch abseits von Kneipp gibt es Kapseln und Pillen, die bei Atemwegsblockierungen helfen. Ich habe z.B. die Minzöl-Kapseln von dm's Eigenmarke im Winter konstant auf Vorrat. Sie schmecken scheußlich, weil sie so extrem intensiv sind und sie sorgen dafür, dass sich der Hals wie die Antarktis anfühlt, aber sie helfen.

Gut zu wissen
Wichtig bei der Anwendung ätherischer Öle ist aber, dass sie Allergien auslösen können und häufig auch unentdeckt bleiben, wenn man sich nicht auf Allergien hat testen lassen. Es ist daher Vorsicht geboten. So gut ein schönes Minzöl-Bad auch sein kann, man darf nicht vergessen, dass es sich um hochkonzentrierte, reine Ölmischungen handelt, die eben auch Allergien auslösen können. Vor der Anwendung ist daher dringend zu beachten oder zu klären, ob eine Allergie vorliegt.

Auch ein Patchtest kann helfen. Dafür wird eine klitzekleine Menge eines Produkts auf eine unauffällige, gut geschützte Stelle, z.B. hinter dem Ohr, aufgetragen und verbleibt dort für 24 Stunden. Ist keine Rötung, Juckreiz, o.Ä. feststellbar, ist man "Good to go". Denn in dieser Zeit hätte sich eine Allergie in den meisten Fällen gezeigt.

Wer sich unsicher ist, ob eine Allergie vorliegt, sollte beim Hausarzt nachfragen, einen Allergietest beim Allergologen oder Dermatologen machen, oder vielleicht auch die Eltern fragen. Denn häufig werden Allergien schon im Kindesalter getestet.

Warum hilft Minze?
"An der Bronchialschleimhaut gibt es zwei Arten von Drüsenzellen, die mukösen Drüsenzellen, die an der pathologischen Absonderung von hochviskösen Sekreten beteiligt sind, und die serösen Drüsen­zellen, die dünnflüssigen Schleim sezernieren. Die Drüsenzellen erledigen zusammen mit den Zilien Schleimbildung und Schleimtransport und spielen so eine essenzielle Rolle bei der Selbstreinigung der Lunge, der mukoziliären Clearance.

Die ätherischen Öle stimulieren vorwiegend die serösen Drüsenzellen, weniger die mukösen Drüsenzellen. Somit ändern sich Volumen und Zusammensetzung des Bronchial­sekrets: Einerseits wird das Sekret flüssiger, wodurch das Abhusten erleichtert wird, andererseits wird durch die Volumenzunahme der Abhustreflex ausgelöst. Ätherische Öle wirken also als Sekretolytika (erhöhte Sekretion der serösen Drüsenzellen) und als Sekretomotorika (Steigerung der mukoziliären Clearance)."
(Quelle: Deustche Apotheker Zeitung)

Abschluss
Kommen wir allmählich zum Abschluss. Die Erkältungszeit kann gerade in einer Pandemie erhlich beängstigend sein. Und ja, es ist Vorsicht geboten. Bei Erkältungssymptomen heißt es: Kontakt vollständig vermeiden; Corona-Status abklären und erst dann in die Behandlung gehen. In leichten Erkältungsfällen helfen Bäder und Duschen alleine. Doch manchmal ist ein Infekt so stark, dass er weiter behandelt werden muss.

Bei nicht-entzündlichen Infekten, bei der die Atemwege nicht so drastisch blockiert sind, aber sich enger anfühlen, können Minzöl-Kapseln und -tabletten helfen. Apothekerinnen nehmen sich gerne die Zeit und beraten, welche Optionen am besten sind.

Wenn es aber darüber hinaus geht, sollten Selbstversuche vermieden werden. Bei akuten Atemwegserkrankungen solltet ihr unbedingt zum Arzt. Ich habe häufig gehört, "mit einer Erkältung geht man nicht zum Arzt, sondern macht weiter", aber dieser Satz ist gefährlich. Hinter einer scheinbaren Erkältung kann sich durchaus Schlimmeres verstecken. Bei akuten Fällen ist also zwingend der ärztliche Rat einzuholen.

Wer nicht unter einem Notfall leidet, aber außerhalb von Praxiszeiten schwer erkrankt und Hilfe benötigt, findet Hilfe übrigens bundesweit kostenfrei unter der 116 117; der Telefonnummer der kassenärztlichen Vereinigung, die Anlaufstellen und Notarztpraxen vermitteln kann. Im aktuen Notfall und bei lebensbedrohlichen Zuständen gilt: 112 anrufen.

Übrigens: ein heißer, frisch aufgebrühter Kräutertee kann tatsächlich den ein oder anderen Keim abtöten. Viele Kräutertees haben sich sehr gesundheitsfördernd gezeigt. Also darf im Winter gerne öfters zum Teekessel gegriffen werden. Pro-Tipp: lose, frische Kräutermischungen schmecken häufig besser. Hier lohnt es sich tatsächlich, ein oder zwei Euro mehr zu bezahlen.

Und wie immer gilt, dass eine ausgewogene Ernährung, die Zufuhr von Vitaminen und Mineralien aus Obst und Gemüse essenziell sind. Zwar kann man damit keine Krankheiten bekämpfen, aber das Immunsystem insoweit aufrüsten, dass es den ein oder anderen Infekt besser oder schneller beheben kann. Und auch wenn es keiner hören mag, aber Sport hilft nicht nur beim Gewicht, sondern auch immens in der Entwicklung des Immunsystems.

Und damit wünsche ich euch eine hoffentlich infektfreie Erkältungszeit ohne überteuerte Desinfektionsmittel.

Rival loves me Gimme more Glitter! Bouncy Highlighter

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Vor ein paar Wochen war ich wirklich komplett zufällig bei Rossmann, weil ich dringend Zahnpasta brauchte. Da ich gerade unterwegs zu einem Termin war, hielt ich kurz in der Filiale in unserer immer kleiner werdenden Innenstadt und lief an der Rival-Theke vorbei, wo mir sofort der rote Glitzer ins Auge fiel. Ich griff sofort zum Highlighter, der in rotem Glitter strahlte, öffnete ihn und war hin und weg. Ich musste ihn haben - und es war der letzte.

Als erstes dachte ich mir, dass das Ganze nur eine schlechte Formel mit Overspray war. Wer verkauft schon einen richtig guten, extrem metallischen Highlighter für knapp über drei Euro? Falsch gedacht. Als ich zuhause war, die Folie abnahm und den Highlighter das erste Mal ausprobierte, stockte mir wirklich der Atem.

Was ich für ein Overspray hielt, war tatsächlich im Highlighter eingebettetes, ultrafeines Glitter, dass in der gesamten Formel eingespeist war und nicht nur oben aufgesprüht wurde. Die Basis des Highlighters ist ein leichtes, neutrales gold, aber das Glitter und die feinen Schimmerpartikel sind kühl und icy mit einem silber-blauen und weißen, reflektierenden Farbton.

Der Highlighter hat auch eine überraschend gut aufgemachte Formel. Die Basis sind mineralische Pigmente eingebettet in verschiedene Silikonderivate und -polymere, die für eine ultra-glatte, seidige und weiche Konsistenz sorgt, die sich fast wie Butter anfühlt. Zudem trocknet sie auf der Haut nicht aus, sondern wirkt fast eine Art "Gloss" auf der Haut.

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Auch die Pigmentierung ist so stark, dass ich fast glaube, dass Rossmann hier ein Minusgeschäft gemacht hat. Ich meine das vollkommen ernst, wenn ich sage, dass der Highlighter nahezu gleich wie FENTY BEAUTY's Killawatt Highlighter ist. Dieselbe einzigartige angenehme, butterige Konsistenz und diese markante Mischung aus feinen Schimmerpigmenten und sichtbarem Glitter, für die die Killawatt Highlighter so berühmt sind.

Auch ich habe einen solchen Highlighter schon gekauft und kann die beiden daher sehr gut miteinander vergleichen. Auch der Formelaufbau ist ähnlich, wenn auch nicht komplett vergleichbar.

Mit einem trockenen, abgerundetem Highlighterpinsel habe ich ihn einfach auf die Haut aufgetragen und war begeistert von dem Glanz und der Reflektion. Auf dem Pinsel konnte man kaum erkennen, dass Produkt aufgenommen wurde, aber sobald der Pinsel die Haut berührte, strahlte die Haut wirklich wie in einem SciFi-Film.

Überraschend war einfach diese krasse Symbiose aus den kleinsten, ultrafeinen Schimmerpigmenten, die in ihrer neutral-goldenen Basis eingebettet waren, gepaart mit diesen ultra-reflektierenden Glitterfragmenten, die in einem so kühlen, einzigartigen Ton auf der Haut glänzten. Es sah wirklich so aus, als hätte man sich einen feinen Wassernebel auf die Haut aufgetragen.

Fazit

Ich habe den Highlighter jetzt bei jedem Look getragen, den ich in den vergangenen Wochen geschminkt habe und habe gerade einmal so an der Oberfläche gekratzt. Ich habe das Gefühl, dass das einmalige reinhalten des Pinsels schon fast zu viel Produkt ist. Er verteilt sich unfassbar lange und verliert auch scheinbar nie an Deck- oder Strahlkraft.

Ich kann daher mehr als genügend verstehen, warum ich in der Filiale die letzte Verpackung gegriffen habe, obwohl Rossmann nicht über die limitierte Edition gesprochen hat. Jeder, der so sehr Highlighter liebt wie Ich, ist auf der Suche nach genau solchen Formeln und Produkten - und wenn man sie dann für 3,49€ zufällig in der Rossmann-Filiale sieht, nimmt man ihn natürlich mit - und wenn es nur zum ausprobieren ist.

Ich bin insgesamt einfach Hin und Weg. Das hat Rossmann wirklich fantastisch gemacht. Die Formel ist fantastisch, die neutrale Basis eignet sich für extrem viele Hauttöne auf jeder Seite des Spektrums und der Glitteranteil ist absolut perfekt. Ich würde mir wirklich zutiefst wünschen, dass diese Formel irgendwann dauerhaft in der Filiale landet - vielleicht sogar in noch mehr Farbtönen. Ich persönlich würde mir z.B. ein pink wünschen, ein pink-violett oder sogar ein blau.

Inhaltsstoffe

Silica, Calcium Sodium Borosilicate, Dimethicone, Talc, Methyl Methacrylate Crosspolymer, Caprylic/Capric Triglyceride, Cyclopentasiloxane, Hydrogenated Polyisobutene, Dimethicone/Vinyl Dimethicone Crosspolymer, Mica, Ethylene/Propylene/Styrene Copolymer, Butylene/Ethylene/Styrene Copolymer, Caprylyl Glycol, Phenoxyethanol, Parfum, Tin Oxide, BHT, Hexylene Glycol, CI 77891, CI 77491, CI 77492.

Ohne Duftstoffe
Vegan

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Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

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Inhalt: 8g
Hergestellt in: China
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH
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Handsan 100% Parfümfrei Cremeseife

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Handsan ist für mich keine besonders interessante Marke, aber vor einigen Wochen gab es einen ziemlich starken Rabatt in der Rossmann-App. Und da ich gerade Seife brauchte, habe ich den Coupon genutzt, um mir die neueste Seife von Handsan anzuschauen, die 100% Parfümfrei Cremeseife.

Die Formel ist ehrlich gesagt sehr einfach aufgebaut und von Eigenmarken nicht zu unterscheiden. Die Hauptwirkstoffe kennt man auch von der Seife nebenan, von ISANA. Sodium Laureth Sulfate, Cocamidopropyl Betaine und Coco-Glucoside als antibakterielle, waschaktive Substanzen (Tenside) und bspw. Glyceryl Oleate als Rückfetter.

Nur ein Inhaltsstoff ist in der Seife von ISANA nicht vorhanden, Formic Acid oder zu deutsch Ameisensäure. Diesen Wirkstoff habe ich das erste Mal in Neutrogena's Versuch, eine Handseife zu kreieren, entdeckt und schon dort sehr kritisiert. Er ist vollkommen unnötig für eine gründliche Reinigung und wird häufig als antibakterieller Wirkstoff eingesetzt, obwohl die Tenside den genau gleichen Effekt erzielen. Er ist außerdem ziemlich aggressiv und greift bei häufiger Anwendung den hauteigenen Schutzmantel an.

Die Formel ist einfach gehalten und natürlich effektiv: alleine das SLES sorgt für eine hervorragende Reinigung, ist aber ebenso austrocknend wie auch die Ameisensäure. Zwar wird hier in der Formel auf Aggressoren durch Duftstoffe verzichtet, aber von einer sanften Wirkung ist die Formel weit entfernt.

Die Seife ist auch so nicht wirklich von einer günstigen Alternative unterscheidbar. Die Seife schäumt sehr gut auf und bildet auch einen cremigen, festen Schaum, der sich schön verteilen lässt. Aber das sehe ich eben auch in jeder Seife von ISANA, Balea und Co.

Die Wirkung ist gut, da darf man mich nicht falsch verstehen und auch die Wirkung ist effektiv. Aber dafür muss man bei weitem keine zwei Euro ausgeben; einmal abgesehen davon, dass sich die Produktion auf wenige Cents belaufen wird.

Fazit

Im Grunde genommen ist die Seife "gut" - zumindest aus der Sicht eines Standard-Verbrauchers. Es wird eine cremige Formel angeboten, die sehr gut reinigt. Aber im Hintergrund wird dabei auch mit jeder Anwendung der Schutzmantel der Haut unnötigerweise angegriffen.

Es gibt viel, viel sanftere Formeln, die genauso effektiv sind, aber auf neuere, sanftere Tenside und Wirkmechanismen setzen. Das hier auf Duftstoffe verzichtet, macht in der Wirkung am Ende kein Unterschied, da zwar ein Aggressor abgesetzt wird, aber ein anderer - die Ameisensäure - eingesetzt wird.

Ein kleineres Problem lag auch bei der Wirkung: so wurden zwar die Hände gründlich und effektiv gereinigt; aber Gerüche konnten nicht neutralisiert oder geschwächt werden. Nach dem kochen mit Zwiebeln und Co. behielt man daher auch bei einer gründlichen Reinigung den Geruch an den Händen.

Ich würde sie auf jeden Fall nicht erneut kaufen - auch mit Coupon. Ich habe trockene Haut und habe insgesamt feststellen müssen, dass die Seife hier auch noch dazu beigetragen hat. Ich musste öfter nachcremen und genau darauf achten, die Haut nicht noch trockener werden zu lassen.

Inhaltsstoffe

Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Glycerin, Cocamidopropyl Betaine, Sodium Chloride, Coco-Glucoside, Glyceryl Oleate, Glycol Distearate, Laureth-4, Hydrogenated Vegetable Glycerides Citrate, Tocopherol, Citric Acid, Formic Acid, Sodium Benzoate, Potassium Sorbate.

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Vegan

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Produkttransparenz

Inhalt: 300ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Lornamead GmbH
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Eil: dm startet Test- und Impfzentren im Pilotprojekt | Presse

pressebild dm corona schnelltest zentrum 21 22 1

Bild: Urheberrecht dm / Sebastian Heck

Die aktuelle vierte Welle erfordert neue Anstrengungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Eine wesentliche Säule ist dabei das Testen, eine zweite das Impfen.

In Zusammenarbeit mit den Landesregierungen und auf vielfachen Wunsch der örtlichen Behörden wird dm ab dem kommenden Mittwoch, 15. Dezember 2021, erneut Corona-Schnelltest-Zentren nahe bei dm-Märkten betreiben. Zum Start eröffnen acht Testzentren in Containern. Weitere Testzentren, auch integriert in dm-Märkte, sind in Planung. Die ersten Standorte eröffnen in Rheinland-Pfalz und in Mecklenburg-Vorpommern.

Für einen Schnelltest können Bürgerinnen und Bürger unter dm.de/corona-schnelltest-zentren oder per „Mein dm-App“ einen Termin am jeweiligen Standort buchen. Speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen den für die Bürger kostenlosen Test durch, das Ergebnis kommt nach 15 Minuten per E-Mail.

„Die vierte Welle erschwert das Zusammenleben und füllt die Intensivstationen. Wir von dm wollen mit der Wiederaufnahme der Testzentren erneut einen Beitrag leisten, um die pandemiebedingten Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger zu verringern. Mit mehr als 500 dm Corona-Schnelltest-Zentren konnten wir während der dritten Welle bereits zu mehr Lebensqualität für alle beigetragen,“ so Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung.

„In der aktuellen Lage erscheint es uns sinnvoll und notwendig, unser Angebot um eine weitere Säule – das Impfen – zu ergänzen“, erklärt Werner die dm-Ambition. „Als größter Drogeriewarenhändler Europas versorgen wir Menschen mit vielen Produkten für Gesundheit und individuelles Wohlbefinden. Deswegen halten wir es für sinnvoll sowohl ein Testangebot als auch ein Impfangebot anzubieten. Denn damit werden wir besser durch die Pandemie kommen und möglichst viele Menschen erhalten einen Zugang zum Einzelhandel und zur Gastronomie,“ ergänzt Werner.

In Kooperation mit den Ärzten und Experten von SW Healthservices wird dm am Samstag, 18. Dezember 2021, in Karlsruhe im dm-dialogicum einen Probelauf für Booster-Impfungen für Bürgerinnen und Bürger anbieten. Interessierte ab 30 Jahren können ab heute unter dm.de/impfaktion einen Termin für eine Booster-Impfung buchen. Geimpft wird der Impfstoff Moderna.

„Mit der Wiedereröffnung der Schnelltest-Zentren und der Impfaktion in Karlsruhe wollen wir Erfahrung sammeln, wie die Angebote von den Menschen in der jetzigen Phase angenommen werden. Für die Eröffnung neuer Schnelltest-Zentren und die Schaffung weiterer Angebote für Booster-Impfungen benötigen wir Planungssicherheit, geringe bürokratische Aufwendungen und einheitliche Vorgaben der Behörden. Wenn diese gegeben sind, können wir das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in kürzester Zeit ausweiten,“ erläutert Christian Harms, als dm-Geschäftsführer verantwortlich für das Ressort Mitarbeiter und das Projekt.

Weitere Informationen zum Projekt dm Corona-Schnelltest-Zentren
Gemeinsam mit der Landesregierung Baden-Württemberg hat dm-drogerie markt Anfang März 2021 das Vorhaben gestartet, Bürgerinnen und Bürgern in Corona-Schnelltest-Zentren bei dm-Märkten kostenfreie Corona-Antigen-Schnelltests anzubieten. Damit unterstützte dm die Bundesregierung und die Länder bei der Bewältigung der Pandemie. Für das Projekt ist dm-drogerie markt Ende September 2021 mit dem Efficient Consumer Response (ECR) Award in der Kategorie „Held:innen der Stunde“ ausgezeichnet worden. Mit dem ECR Award zeichnet GS1 Germany alljährlich unternehmens- und wettbewerbsübergreifende Kooperationsprojekte aus.

sebamed Balsam Deo Sensitive

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Beim Black Friday-Sale von GLOSSYBOX habe ich mir nach dem Zufallsprinzip eine der vier angebotenen Boxen für 6,50€ bestellt. Ich habe dann die Pure Relaxation Box erhalten, dessen Inhalt sich auf jeden Fall gelohnt hat. Zwar war nicht alles für mich interessant, aber der Wert hat sich auf alle Fälle gelohnt. Eines der Produkte aus der Box war das neue Deo von sebamed; dem Sensitive Balsam.

Er verzichtet auf Aluminiumsalze und setzt stattdessen vor allem auf Glucoronsäure. Das ist ein pflanzlich hergestelltes, stark verträgliches Mittel, dass u.a. auch als Desinfektionsmittel eingesetzt wird und so auch Keime und Bakterien töten soll. Es gilt als hautfreundlich und nicht austrocknend, wie es z.B. klassischer Ethanol in Desinfektionsmitteln tun würde.

Verwundert war ich über die verschiedenen Zuckerbestandteile. Es sind Glucose, also Haushaltszucker, sowie Rhamnose, ein Einfachzucker enthalten. Auch Glucoside werden hier eingesetzt. Was Zucker in einem Deo zu tun hat, verstehe ich nicht ganz; vor allem, weil Zucker eigentlich als Nährboden für Bakterien dient.

Ansonsten ist die Formel relativ unspannend. Es sind ist Bisabolol enthalten und einer der eingesetzten Stoffe hat einen ähnlich beruhigenden Effekt wie Panthenol, soll hierbei aber verträglicher sein. Die Haut soll dadurch beruhigt werden und auch eine Anwendung direkt nach der Rasur ist dank der beruhigenden Wirkung möglich.

Es ist ein klassischer Deoroller, den man schon seit Jahrzehnten kennt. Durch rollen auf die Achseln wird der Balsam langsam auf dem Ball verteilt und dann eben an die Achseln weiter gegeben. Die Konsistenz ist dick und emulsionsartig, vielleicht sogar ein bisschen cremig und hinterlässt zunächst einen weißen Film auf der Haut, der jedoch nach einigen Minuten verschwindet und auch nicht auf der Kleidung sichtbar wird. Getestet habe ich den Balsam mit schwarzen und weißen Textilien; weder weiße, noch gelbe Ablagerungen waren zu sehen.

Der Duft ist ganz angenehm und leicht süßlich. Er verfliegt sehr schnell und ist nur ganz leicht, sodass man ihn nur durch direktes schnuppern an der Achsel riechen kann. Die Wirkweise des Deos ist mir bislang nicht bekannt gewesen, eine solche Formel habe ich bislang nicht gesehen.

Dem sebamed Deobalsam habe ich einigen Tests unterzogen. Ich habe ihn täglich aufgetragen; mal hatte ich entspannte Tage, mal war es auch etwas stressig und manchmal musste ich ganz schön schleppen. Schließlich stehe ich mitten im Umzug.

An Tagen mit leichter Aktivität wirkt das Deo ganz gut. Ich konnte hier keinen Geruch feststellen und auch Schweiß war nicht sichtbar. Aber schon bei der dritten Anwendung gab es massive Probleme. Ich musste an dem Tag nur ein paar Kartons hin und her schleppen, habe mich also nicht verausgabt oder ähnliches; und roch dennoch am Abend furchtbar nach Schweiß. Und nicht frischem Schweiß. Der Geruch muss sich also über Stunden entwickelt haben.

Einige Tage danach habe ich nicht nur bei mir geschleppt, sondern auch bei meinen Eltern, die gerade ihr Haus umbauen. Ich habe hier schon dicker aufgetragen, da ich ja nun wusste, dass die Effektivität nicht sonderlich gut ist und boom: ich habe bestialisch gestunden. Ich habe gar nicht viel geschwitzt, aber gestunken, als hätte ich wirklich tagelang nicht geduscht. Und dabei habe ich nach dem Duschen immer kurz geschnuppert, ob meine Achsel riecht. Aber nein, da war nichts.

Fazit

Man kann also insgesamt sagen, dass der Balsam komplett unnütz ist. Selbst kleinste Schweißmengen bilden unangenehme Gerüche und ich habe das Gefühl, dass die enthaltenen Einfachzucker hier noch einmal kräftig dazu beitragen, schließlich bieten sie allerlei Bakterien einen perfekten Nährboden.

Und es gibt auch kein wirkliches Pro für den Balsam, denn es gibt inzwischen massig günstige, aluminium- und duftstofffreie Formeln, die deutlich effektiver sind, aber nur einen Bruchteil kosten. In allen Drogerien gibt es effektive Deos ohne kritische Stoffe, die sich für empfindliche Haut hervorragend eignen.

Nach insgesamt knapp zwei Wochen habe ich das Experiment dann einfach aufgegeben. Knapp die Hälfte der Tage konnte ich am Abend, spätestens aber am Morgen des nächsten Tages unangenehmen und beißenden Schweißgeruch feststellen.

Statt zum sebamed Deo-Balsam habe ich dann doch einfach klassisch zu meinem Rexona und einem angenehm duftenden Spray gegriffen. Mir war das auch einfach zu blöd. Für mich ergibt die Formel nicht komplett Sinn und die Wirkung kann ich leider nur als mangelhaft bezeichnen. Nachkaufen würde ich es daher keinesfalls.

Inhaltsstoffe

Aqua, Glycerin, Cetearyl Isononanoate,1,2-Hexanediol, Polyglyceryl-3 Caprylate, Bisabolol, Glucose, Glucuronic Acid, Rhamnose, Ethylhexylglycerin, Octenidine HCL, C14-22 Alcohols, C12-20 Alkyl, Glucoside, Propylene Glycol, Propanediol, Xanthan Gum, Citric Acid, Sodium Hydroxide, Parfum.

Aluminiumfrei
Ohne Farbstoffe
Ohne Parabene

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Aluminiumfrei
Ohne Farbstoffe
Ohne Parabene

 4103040036728

Produkttransparenz

Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: sebapharma GmbH & Co.KG
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Balea Professional Hairlicious Shampoo & Leave-In Conditioner

baleaprofessionalhairliciousshampooleaveinconditioner

Seit jetzt knapp zwei oder drei Monaten gibt es die Hairlicious-Serie von Balea als limitierte Edition in den dm-Märkten. Für mich war es ein bisschen katastrophal, an die Produkte heran zu kommen, denn aus irgendeinem Grund hat man sich dafür entschieden, die Produkte nur in ausgewählte Märkte zu bringen und online waren sie natürlich schnell ausverkauft. Es hat bei mir also ein wenig gedauert, bis ich sie überhaupt in den Händen halten konnte.

Das gesamte Angebot konnte ich nicht kaufen, denn viele Produkte waren bereits aus den Regalen leer gekauft. Aber immerhin Shampoo, Leave-In Conditioner, Kopfhautpeeling und Pre-Wash Maske konnte ich mir noch sichern, wobei ich die tatsächlich die letzte Pre-Wash Maske aus einer Filiale gekauft habe.

Balea verspricht eine besonders schonende und sanfte, stark pflegende Formel für alle Haartypen, verbunden mit einer unterstützenden Zusatzpflege aus Peeling und Maske. Das Shampoo und auch der Leave-In Conditioner werden als sanft, pflegende und feuchtigkeitsspendend angepriesen. Auf der Shampoo-Flasche wird z.B. von einer besonders pflegenden Formel gesprochen.

Wenn man sich die Formel dann aber einmal ansieht, ist das ganze Humbug. Das Shampoo ist extrem billig aufgesetzt und enthält keinerlei pflegenden Komponenten. Sulfate reinigen das Haar, als Pflegestoffe dienen Panthenol und Hydroxypropyl Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride. Beide Stoffe sind extreme Massenprodukte und kommen in nahezu jedem anderen Shampoo aus der Drogerie vor; selbst in den 55 Cent Shampoos von Balea.

Auch in der Spülung ist so gut wie nichts vorhanden. Auch hier sind Hydroxypropyltrimonium Chloride und Panthenol so ziemlich die einzigen Stoffe, die dem Haar irgendetwas zurück geben. Für die Kopfhaut sind keine spezifischen Wirkstoffe vorhanden. Dennoch werden beide Produkte mit je 1,95€ für fast das vierfache vom Balea Standard-Shampoo angeboten; nur eben in einer hübscheren Flasche und Pumpspender.

Kommen wir also einmal zur Anwendung. Das Shampoo lässt sich dank des Pumpspenders gut dosieren und schäumt dank der Sulfate und Co-Tenside kräftig auf. Es bildet einen sehr dicken, gut verteilbaren und einfach einzumassierenden Schaum, der sich ebenso einfach wieder aus dem Haar heraus waschen lässt. Das Haar wird gründlich gereinigt; auch Styling-Rückstände und sogar übriggebliebene Pigmente aus semi-permanenten Haartönungen werden kräftig ausgewaschen.

Da das Shampoo das einzige Wash-Out Produkt ist, fühlt sich das Haar nach dem duschen oder waschen erst einmal grausam an. Es ist komplett trocken, strohig und ihm fehlt es massiv an Glanz. Auch das Gefühl ist wie Stroh. Schließlich hat man dem Haar gerade alle möglichen Fette und Rückstände entzogen. Also geht man aus der Dusche heraus und dackelt mit seinem Strohballen auf dem Kopf zum Leave-In Conditioner.

Dieser ist sehr flüssig und hat eine wässrige, leichte Konsistenz. Im Grunde genommen ist es eine Wasser-Basis, in der ein bisschen Farbe, Panthenol und der haarpflegende Wirkstoff Hydroxypropyltrimonium Chloride eingebettet wurde. Den Conditioner soll man gründlich im Haar verteilen und mit den Fingern kräftig einarbeiten; von der Kopfhaut bis in die Spitzen. Hierbei entstand schon das erste Problem.

Trägt man den Conditioner nahe am Ansatz auf, so ist es nahezu unmöglich, dass Haar zu bändigen. Denn hier verklebt sich der Conditioner gerne, sodass er selbst nicht dann verfliegt oder trocknet, wenn man den Föhn minutenlang auf die selbse Stelle setzt. Ab der zweiten Anwendung habe ich daher die erste Hälfte meines Haares komplett ausgelassen und das Produkt nur noch in die untere Hälfte meines Haares aufgetragen.

Ich habe das Haar danach so gründlich wie nur irgendwie möglich durchgebürstet, um den wässrig-öligen Conditioner gründlich zu verteilen. Durch vielfaches durchkämmen war der Conditioner immerhin so gut verteilt, dass man sich die Haare trocknen konnte, ohne dass ölige oder glänzende Stellen zurück blieben. Gepflegt waren sie dennoch nicht.

Fazit

Das Haar hat sich nach der Anwendung immernoch trocken angefühlt. Zwar wurden die unteren Haarlängen leicht an den Haarfasern geglättet, sodass eine Haarbürste etwas besser durch das Haar gleiten konnte, aber das Haar war bei weitem nicht gepflegt.

Gerade an den Spitzen konnte man wirklich gebrochene, zerrissene Fasern entdecken. Sie waren trocken, widerspenstig und auch deutlich anfälliger für Haarbruch. Wohl gemerkt: beide Produkte hatte ich am gleichen Tag nach meinem Friseurbesuch angewendet, wo mir gerade alle toten Enden weg geschnitten wurden. Denn ich möchte bei einem Haarpflege-Test sicher gehen, dass das Ergebnis gerecht ist.

Das Haar fühlte sich einfach nicht gesund oder gut an. Die Haarfasern waren sehr rau und man konnte auch sehr deutlich sehen, dass das Haar deutlich weniger Glanz hatte. Gerade die trockenen Enden haben auf die Haut sogar "gepiekst", waren also komplett spitz und "hart".

Ich hatte mich ehrlich gesagt wahnsinnig auf den Test gefreut, weil ich mir dachte, dass Balea vielleicht ein bisschen in eine professionelle, aber modern gestaltete Richtung geht, aber an der Formel stimmt so einiges nicht. Die Sulfate kann ich absolut verstehen; auch ich würde sie im Shampoo einsetzen, weil unser Haar einfach ein Fänger für Schweiß, Talg, Öl, Ablagerungen und Umweltschmutz ist, wo ein aggressives Tensid gründlich arbeiten muss. Aber warum man dann kaum Pflegezusätze einsetzt, die das Haar wirklich nähren, um die Wirkung wieder auszugleichen, verstehe ich nicht.

Problematisch fand ich auch die Leave-In Lösung des Conditioners. Ich hätte mir ganz einfach eine vernünftige Spülung unter der Dusche gewünscht. Es ist nicht nur zeitaufwendig, wenn man längeres Haar hat, sondern verklebt auch bei falscher Anwendung. Ich hätte es viel besser gefunden, es wie das Shampoo einfach als Rinse-Off-Produkt zu formulieren.

Ich kann das Shampoo teilweise empfehlen, wenn man eine "pure" Tensid-Lösung haben möchte (z.B. weil man verschiedene Extrakte nicht verträgt, kein Pferdekeratin im Haar haben möchte, etc.), aber beim Conditioner hört's dann auf. Das Shampoo würde ich mir VIELLEICHT nachkaufen, wenn ich denn eine Spülung finde, die die Wirkung des Shampoos auch wieder ausgleicht.

Inhaltsstoffe

Shampoo: AQUA, SODIUM LAURETH SULFATE, COCAMIDOPROPYL BETAINE, SODIUM CHLORIDE, PARFUM, SODIUM BENZOATE, CITRIC ACID, PANTHENOL, POTASSIUM SORBATE, HYDROXYPROPYL GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE, CI 45100, SODIUM SULFATE.
Leave-In Conditioner: AQUA, CETEARYL ALCOHOL, GLYCERIN, COCO-CAPRYLATE, GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE, BETAINE, CETRIMONIUM CHLORIDE, DISTEAROYLETHYL HYDROXYETHYLMONIUM METHOSULFATE, PARFUM, SODIUM BENZOATE, PANTHENOL, CITRIC ACID, POTASSIUM SORBATE, MICA, CI 77891, CI 77491, SILICA, TIN OXIDE, TOCOPHEROL.

Ohne Mikroplastik
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Haartypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Mikroplastik
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan

 4058172893308, 4058172893315.

Produkttransparenz

Inhalt: 250ml, 200ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG
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Q+A Skincare Hyaluronsäure Tägliche Feuchtigkeitscreme

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Nachdem ich euch gestern das Hyaluronsäure Reinigungsgel von Q+A Skincare vorgestellt habe, folge ich natürlich auch gleich mit der Feuchtigkeitscreme, die Hyaluronsäuren in verschieden großer Molekülgröße enthält und sich zudem für alle Hauttypen gleichermaßen eignet. Die habe ich wie auch das Reinigungsgel bei Rossmann gekauft.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Sonnenblumenöl
  • Aloe Vera-Saft
  • Traubenkernöl
  • Unterschiedlich strukturierte Hyaluronsäuren
  • Polyglutaminsäure
  • Jojobaöl
  • Reiskeimextrakt
  • Gartengeißblatt-Extrakt und Extrakt des japanischen Geißblatts: wirken antimikrobiell, entzündungshemmend, stark beruhigend und stark antioxidativ

Die Formel finde ich sehr, sehr interessant, vor allem, weil für mich ein Inhalttstoff heraussticht: die Polyglutaminsäure. Der Inhaltsstoff ist in der Drogerie sehr selten zu finden, aber eigentlich viel interessanter, als Hyaluronsäure. Hyaluronsäure kann bis zu das 300fache an Wasser aufnehmen, Polyglutaminsäure jedoch vier Mal so viel, also knapp das 1.200fache seines eigenen Gewichts. Der Inhaltsstoff ist daher für mich viel, viel interessanter, als die Hyaluronsäure selbst.

Zwei Extrakte aus verschiedenen Geißblättern sorgt für einen stark beruhigenden Effekt und wirken zudem antioxidativem Stress hingegen; zusätzlich wirken sie entzündungshemmend und antimikrobiell, was die Creme auch hervorragend bei unreiner Haut macht.

Die Creme eignet sich sowohl zur Tages- und Nachtpflege und enthält deshalb auch keinen Lichtschutzfaktor. Der ist also zwingend darüber aufzutragen. Wie auch das Reinigungsgel hat die Feuchtigkeitscreme keine Duft- und Farbstoffe und ist damit beinahe geruchlos. Die Inhaltsstoffe selber sorgen für einen leicht "klinischen" Duft, also etwas sehr reines, medizinisches. Dadurch wird auch hier auf viele Reizstoffe verzichtet.

Die Konsistenz empfand ich als extrem ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig. Die Creme ist sehr, sehr dick und fest und hat ein pudriges Gefühl. Beim verteilen sieht sie wie eine uralte Sonnencreme aus den 90ern aus; die, die noch so einen richtig schönen, weißen Film auf der Haut hinterlassen haben. Um diesen los zu werden, musste man die Creme wirklich extrem lange in die Haut einmassieren und verteilen; auf der Hand blieben immer weiße Schlieren übrig. Gerade am Nasenflügel musste ich immer mit dem Finger noch einzelne Streifen entfernen.

Nachdem die Creme auf der Haut verteilt war, wirkte sie extrem mattierend und die Haut wirkte auch sehr matt, fast schon zu matt. Aufgrund der reichhaltigen Wirkstoffe wie Traubenkern- und Jojobaöl, sowie Aloe Vera, geht man eigentlich davon aus, dass die Creme den Teint eher frisch und glowy wirken lässt, aber das ist gar nicht der Fall. Die Haut wirkt ehrlich gesagt sogar ein bisschen fahl und trocken, fühlt sich aber nicht so an.

Ich habe morgens und abends einen kräftigen Klecks auf die Haut aufgetragen und für 1-2 Minuten einmassiert, bis sie endlich komplett verteilt war. Die Haut fühlte sich eigentlich ganz gut genährt an, aber ganz zufrieden war ich mit dem Hautgefühl dennoch nicht. Für mich wirkte das Hautbild sehr, sehr trocken und extrem matt und so hatte man das Gefühl, als würde die Haut spannen, obwohl sie nicht gespannt hat.

Auch den aufpolsternden Effekt kriegt man nur sehr bedingt. Sowohl Hyaluron- als auch Polyglutaminsäure können nur dann wirken, wenn in der Umgebung auch Wasser zum aufsaugen ist. Durch den extrem mattierenden Effekt wurde aber die Wirkung etwas gehemmt, sodass die Haut gar nicht so aufgepolstert und glatt aussah, wie es einem versprochen wurde. Eher das Gegenteil war der Fall.

Fazit

Ich bin insgesamt ziemlich zwiegespalten. Nachdem ich das Reinigungsgel so überraschend gut und sanft fand, hatte ich bei der Creme mit einem völlig anderen Ergebnis gerechnet. Vor allem hat mich extrem gestört, dass sich die Haut nach dem aufstehen am nächsten Morgen immer etwas trocken anfühlte.

Gerade auch jetzt im Winter ist mir immer wieder aufgefallen, dass sich an der Seite meiner Nase immer wieder Schuppen gesammelt haben und egal, wie gut und sehr ich gecremt habe, so wirklich wurde ich sie nie los.

Interessant ist das, weil sich die Formel in eine komplett andere Richtung bewegt. Es sind extrem hochwertige und tiefgehend einziehende Pflegeöle enthalten und die Polyglutaminsäure in Kombination mit der Hyaluronsäure sorgt für einen immense Wasserspeicherkapazität. Warum meine Haut sich also so zwischen den Stühlen angefühlt hat, verstehe ich auch nach mehreren Wochen Anwendung bis heute nicht.

Insgesamt würde ich die Creme teils/teils empfehlen. Für die gesunde, normale Haut, die eine klassische, leichte Feuchtigkeitspflege benötigt, reicht die Creme wohl definitiv aus. Aber geht es in die trockeneren Hauttypen oder auch jetzt in die kalte, anstrengende Jahreszeit, so würde ich die Creme nicht empfehlen, weil einfach viel bessere Alternativen zu einem teilweise deutlich besserem Preis in jeder Drogerie vorhanden sind.

Inhaltsstoffe

Aqua, Helianthus Annuus Seed Oil, Cetearyl Alcohol, Glyceryl Stearate, Glycerin, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Caprylic/Capric Triglyceride, Vitis Vinifera Seed Oil, Sodium Hyaluronate, Sodium Hyaluronate Crosspolymer, Polyglutamic Acid, Simmondsia Chinensis Seed Oil, Hydrolyzed Rice Bran Extract, Sucrose Stearate, Sodium Stearoyl Glutamate, Tocopherol, Propanediol, Benzyl Alcohol, Sodium Benzoate, Xanthan Gum, Coco-Glucoside, Coconut Alcohol, Dehydroacetic Acid, Lonicera Caprifolium Flower Extract, Lonicera Japonica Flower Extract, Citric Acid.

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
Parabenfrei

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
Parabenfrei

 5060486262649

Produkttransparenz

Inhalt: 75ml
Hergestellt in: Großbritannien
Hersteller: Ellipsis Brands Ltd
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Q+A Skincare Hyaluronsäure Reinigungsgel

qaskincarehyaluronsäurereinigungsgel

 

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Die Marke Q+A Skincare habe ich vor einiger Zeit mal bei mir im Instagram-Feed gesehen und notiert. In der Rossmann-App habe ich dann zufällig einen Coupon für die Marke gesehen, wusste aber gar nicht, dass es die Produkte mittlerweile auch bei Rossmann gibt. Also bin ich schnell los und habe mir das Reinigungsgel und die Feuchtigkeitscreme aus der Hyaluronsäure-Serie gekauft.

In dieser Formel sind unter anderem enthalten:

  • Sanfte Tenside auf Kokosbasis
  • Hyaluronsäure
  • Aloe Vera
  • Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer: synthetisches Polymer, dass das Reinigungsgel angenehmer im Auftrag macht

Die Formel gefiel mir schon einmal sehr gut, weil sie auf sehr sanfte Tenside setzt und mit Hyaluronsäure und Aloe Vera auch noch zwei intensive Feuchtigkeitsspender besitzt. Zwar kommen für das angenehme Gefühl Polymere zum Einsatz, jedoch finde ich das jetzt nicht ganz so schlimm, weil ich tatsächlich noch einige Produkte mit Polymeren besitze, vor allem Produkte aus der Apotheke setzen häufig noch darauf, um die Konsistenz zu verbessern.

Das Reinigungsgel hat mich auf Anhieb bei der ersten Anwendung sehr positiv überrascht, weil es wirklich einen massiv-dicken, cremigen Schaum bildet, der sich über das gesamte Gesicht verteilt und bis in die tiefste Pore hervordringt. Schon eine kleine Haselnussgroße Menge hat zu einem immens cremigen Schaum geführt, der sich wunderbar verteilen ließ.

Auch angenehm war, dass die Haut und auch das Auge nicht gereizt wurden. Mir ist es einige Male passiert, dass ich den Schaum habe ins Auge eindringen lassen und es gab kein brennen oder reizen. Auch auf der Haut konnte ich überhaupt keinen negativen Effekt feststellen.

Die Reinigung gefiel mir auch ansonsten sehr gut. Das Reinigungsgel dringt sehr tief in die Haut ein, bindet Schmutz und Fett an sich und hinterlässt ein sehr klares und frisches Hautbild. Ein bisschen Struggle gab es nur bei wasserfesten Produkten, wie Eyeliner und Mascara. Hier musste man doch etwas kräftiger reiben, um wirklich alles zu entfernen. Aber abgesehen davon, empfand ich die Reinigung als sehr, sehr gründlich und tiefgehend.

Positiv war für mich auch der Verzicht auf Farbstoffe, da diese ziemlich stark reizen können. Auch sehr gut ist der Verzicht auf Duftstoffe und ätherische Öle. Diese können nämlich sehr stark reizen und zudem bin ich mir ziemlich sicher, dass, wären sie in der Formel vorhanden, ich nicht so glimpflich mit dem Auge davon gekommen wäre.

Fazit

Insgesamt finde ich die Reinigung wahnsinnig gut. Das Reinigungsgel wirkt extrem tiefgehend, reinigt selbst groben Schmutz und Makeup sehr gründlich und hinterlässt dabei ein sehr weiches und feines Hautbild. Die Haut erhält einen ganz leichten Glow, fühlt sich frisch und sehr geschmeidig an.

Das einzige, was ein bisschen problematisch war, ist die Tatsache, dass meine Haut ganz am Anfang erst einmal mit zwei großen Pickeln reagiert hat. Diese konnte ich mit einem ganz einfachen Salicylsäure-Toner ganz einfach bändigen; und ich gehe davon aus, dass das einfach an der Umstellung lag. Darüber hinaus erhielt ich keine weiteren Pickel, fand es jedoch wichtig, das anzumerken.

Zwar ist der Preis mit knapp 9 Euro etwas höher, als bei Drogerieüblichen Produkten, dafür erhält man aber eine wirklich extrem sanfte und tiefenwirksam reinigende Lösung, die auf allerlei synthetische Zusätze, wie Duft- und Farbstoffe vollkommen verzichtet.

Inhaltsstoffe

Aqua, Coco-Betaine, Glycerin, Propanediol, Caprylyl/Capryl Glucoside, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Sodium Hyaluronate, Sodium Gluconate, Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder, Caprylyl Glycol, Phenoxyethanol, Sodium Hydroxide, Cocamidopropyl Betaine.

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
Parabenfrei

Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.

Empfehlungen; Haut- und Haartypen

Alle Hauttypen.

Wichtige Merkmale und Hinweise

Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
Parabenfrei

 5060486262618

Produkttransparenz

Inhalt: 125ml
Hergestellt in: Großbritannien
Hersteller: Ellipsis Brands Ltd
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