Über Bazaarvoice habe ich ein sehr tolles Angebot erhalten. Es gab nämlich eine Auswahl an Headsets, Kopfhörern und speziall auch Gaming-Headsets zum ausprobieren. Ich habe mich komplett intuitiv für die Crusher ANC 2 entschieden; der neueste Zuwachs bei Skullcandy und gleichzeitig auch das teuerste Headset.
Ich habe bislang nur ein einziges mal Over Ear Kopfhörer gehabt - sie haben damals knapp 25 Euro gekostet und waren überraschend gut. Aber in ein wirklich intensives Klangerlebnis habe ich noch nie investiert. Ich habe mich daher tatsächlich sehr auf das Probehören und Ausprobieren gefreut.
Kommen wir erst einmal zum Design. Die Ohrmuscheln sind flexibel und drehbar und haben einen dicken, sehr bequemen Schaumstoff, der die Ohren vollständig umklammert.
Die Kopfhörer haben ein vollständig mattes Design; die schwarze Farbe ist durchgehend mit wenig Helligkeit; einem leichten, grauen Unterton.
Am Bogen in der Mitte, dort, wo die Kopfhörer den Kopf berühren, ist eine Schaumstoffschicht in einem grau melierten Stoff, die etwa 2cm dick ist.
Der gesamte Bogen lässt sich verkleinern und vergrößern, indem man die Kopfhörer einfach am Bogen heraus zieht. Ich habe sie einfach aufgesetzt und den Bogen so lang gezogen, dass die Muscheln meine Ohren komplett bedecken.
Der Mechanismus ist etwas fixiert, sodass sich die Kopfhörer gut in der Position halten. Werden sie jedoch sehr locker oder offen transportiert, kann es durchaus sein, dass sich der Boden wieder verlängert, er lässt sich aber sehr einfach wieder in Position schieben.
Ein- und Ausschalten lassen sie sich durch den sehr hellen, rot-orangenen Knopf, der sich an der linken Seite befindet. Durch das drücken über ca. eine Sekunde lassen sie sich an- und wieder ausschalten; bei Druck über ca. 3 Sekunden hinweg gehen die Kopfhörer in den Pairing-Modus.
Das Pairing ist wirklich extrem einfach. Die Kopfhörer werden problemlos durch Bluetooth 5.0, 5.1, 5.2 und 5.3 Module erkannt und verbinden sich auch sofort hiermit. So ließen sie sich sowohl mit meinem Chromebook, meiner Anlage, meinem Smartphone und meinem Desktop-PC verbinden.
Durch Multipairing lassen sich mehrere Geräte gleichzeitig mit den Kopfhörern verbinden, wobei natürlich nur eins gleichzeitig genutzt werden kann. Das Smartphone benötigt unbedingt eine Verbindung, da über die Skull-iQ App die Kopfhörer aktualisiert werden und auch die Einstellungen hierdurch auf die Kopfhörer übertragen werden.
Die Kopfhörer werden zunächst in Englisch ausgeliefert, können aber bei der Ersteinrichtung einfach auf Deutsch gewechselt werden. Hierzu wird ein neues Sprachpaket installiert.
Die Sprachsteuerung funktioniert nach der Installation des Sprachpakets hervorragend. Mit "Hey Skullcandy..." lassen sich unterschiedliche Befehle ausführen. Auch Einstellungen können per Sprachbefehl geändert werden.
Was nicht funktioniert ist der Sprachassistent. Der ist nämlich zurzeit exklusiv auf Englisch verfügbar; auch Anbindungen über Alexa, Siri und Co. lassen sich zurzeit unter der deutschen Sprache nicht verwenden. Der Punkt wurde daher entsprechend auch nicht bewertet.
Kommen wir zum Klang. Die Kopfhörer haben sehr viele unterschiedliche Modi, es kann zwischen ANC und Ruhemodus gewechselt werden und auch personalisierte Hörprofile sind möglich. Es ist daher schwierig alles zu bewerten. Ich fokussiere mich daher auf drei Hörmodule: ANC, Persönliches Hörprofil und Crusher.
Kommen wir erst einmal zur Crusher-Funktion. Dabei handelt es sich um den Bassmodus von Skullcandy's Crusher-Serie. Und der ist exzellent in jeder Hinsicht.
Mit Crusher lassen sich selbst tiefe und höchst sensible Basstöne aus der Musik herausziehen, die durch die Hardware sehr, sehr gut wiedergegeben werden. Der Bass ist extrem intensiv, sogar so intensiv, dass sich die Muscheln intensiv auf- und abbewegen.
Der Bass lässt sich dabei sehr, sehr gut von den Ohren aufnehmen. Die Töne sind intensiv, aber extrem gut ausgewogen und ausgeklungen. Der Bass macht richtig, richtig viel Spaß und wird selbst auf die Knochen übertragen, sodass sich der Bass wirklich extrem gut erleben lässt.
Mit Crusher-Modus an werden vor allem die Bässe aus den Songs herausgeholt, während Melodien und Stimmen etwas herabgedrückt werden. Darauf gehe ich gleich noch ein. Nutzt man also Crusher erhält man einen extrem intensiven, professionellen Bass-Klang, unterdrückt jedoch die Feinheit von Stimmen.
Der ANC- und der Wachsamkeitsmodus sind etwas merkwürdig. Der ANC-Modus selbst, also die proaktive Geräuschunterdrückung funktioniert hervorragend. Ab etwa der Hälfte der Smartphone-Lautstärke hat man nahezu keinen Input von Außen.
Man hört weder Autos, noch Getriebe, auch im vielbefahrenen Zug bekommt man so gut wie nichts mit. Bei voller Lautstärke ist absolut nichts von Außen hörbar, auch ohne aktivierten Crusher-Bassmodus.
Interessant ist jedoch, dass auch bei nicht aktiviertem ANC-Modus (also "ANC aus" ohne Wachsamkeitsmodus) sehr viele Geräusche unterdrückt werden. Zwar tatsächlich nicht so intensiv und vollumfassend wie beim aktivierten ANC-Modus, jedoch ist es für mich nicht klar, warum man diese Option überhaupt eingeführt hat.
Der Wachsamkeitsmodus hingegen ist ebenso etwas schwer beschreiblich. Denn ist dieser aktiviert hört man zwar gewisse Geräusche; vor allem Motoren- und Getriebegeräusche lassen sich wahrnehmen, aber Ansagen oder gar Stimmen nicht so wirklich. So 100%ig wachsam ist man also eben doch nicht, wobei die Gefahr von einem Auto überfahren zu werden, etwas geringer wiegt.
Ist man mit ANC an oder aus oder Wachsamkeitsmodus an oder aus unterwegs und hat Crusher deaktiviert, verzichtet man zwar auf intensiven Bass, hat jedoch sehr melodievolle und klare Stimmen. Gerade auch beim Podcast hören ist diese Atmosphäre sehr, sehr gut.
Schade ist es hier aber, dass man die Musik nur in zwei verschiedenen Varianten genießen kann: Entweder mit vollem Bass, dafür aber deutlich verringertem Klang und weniger Stimmprofilen oder aber nahezu komplett ohne Bass, dafür aber mit klaren, klangvollen Stimmen und Vocals.
Für mich fehlt hier definitiv noch ein ausgewogener Modus zwischen beiden Profilen. Sowohl klarer, harter Bass, aber gleichzeitig auch gefühls- und klangvolle Stimmen. Hier muss Skullcandy definitiv noch nacharbeiten, wobei ich hier sehr stark davon ausgehe, dass dies mit einem Firmware-Update noch einmal behoben wird.
Denn man darf nicht vergessen, dass die Kopfhörer noch relativ neu auf dem Markt sind und Software sehr anpassungsfähig ist. Ich bin daher der festen Annahme, dass mit den künftigen Updates noch eine Balance zwischen beidem hergestellt wird. Schließlich bittet Skullcandy auch um Nutzerfeedback, um das Klangerlebnis zu verbessern.
Kommen wir zum persönlichen Hörprofil als letzte Instanz. Skullcandy ermöglicht über die Skull-iQ-App das personalisieren des Sounds mithilfe von Klangtests, die genau auffassen, wo welcher Sound in welcher Lage wie erkannt und gehört wird.
Der Test dauert etwa fünf Minuten und spielt unterschiedliche Szenarien ab, bei denen der Nutzer darum gebetehn wird, die Schaltfläche anzutippen, wenn ein bestimmter Sound gehört wird. Daraufhin erstellt die App ein abgestimmtes Klangprofil, dass auf die Höhen und Tiefen des jeweiligen Nutzers eingeht.
Dieses Profil gefiel mir im Vergleich zur vorab gelieferten Hörkulisse deutlich besser. Bei mir waren die Tiefen etwas niedriger und die Höhen etwas höher im persönlichen Profil, als es bei der Standard-Soundausgabe der Fall war. Dadurch ließ sich für mich persönlich tatsächlich noch mehr Klangqualität aus den Kopfhörern herausholen, weshalb ich seitdem das personalisierte Profil aktiviert gelassen habe.
Fazit
Auch der Akku hält seine Versprechen. Zwar würde ich den Akku nie vollkommen entleeren lassen, jedoch kommt die Angabe mit rund 50 Stunden Hörvolumen gut hin.
Ich habe nahezu ununterbrochen rund fünf Stunden Musik über Spotify gehört, dabei konstant den Crusher-Modus mit vollem, harten Bass angelassen und nur rund 11% des Akkus verbraucht. Nach rund fünf Stunden hatte ich also ein Zehntel des Akkus verbraucht, weshalb die Angabe hochgerechnet mit 50 Stunden pro Ladefüllung gut hinkommt.
Die Hardware ist sehr gut verarbeitet, wobei ich sagen muss, dass ich es etwas störend finde, dass innerhalb der Ohrmuscheln die Hardware nahezu freiliegt. Nur eine dünne Schutzschicht liegt über der Soundausgabe; die Lautsprecher sind direkt darunter. Zwar ist mir bewusst, dass dies für das intensive Hands-On-Klangerlebnis sorgt, es sieht jedoch einfach nicht schön aus.
Abgesehen davon ist die Verarbeitung aber sehr gut. Das Material ist extrem hochwertig, das Design ist sehr, sehr schick, glatt und komplett ohne Kanten und auch der verwendete Stoff ist sehr gut und zudem auch noch allergikerfreundlich.
Das Klangerlebnis ist gut bis sehr gut, je nach Modus, mit etwas Luft nach oben, wobei ich hier ja schon angemerkt habe, dass künftige Updates garantiert noch mehr aus der Hardware herausholen werden.
Insgesamt ist die Qualität für diese Preisklasse gut, wobei es auch schon qualitativ ähnliche, teilweise sogar bessere Produkte, für weniger Geld gibt, insbesondere, wenn mal bekannte Marken im Angebot sind.
Dennoch finde ich die Qualität für dieses Preisklasse mehr als in Ordnung. Und ich denke mit künftigen Updates könnte es sogar ein Top-Produkt seiner Klasse werden.
Packungsinhalt, Zertifizierungen
Over Ear Headphones CRUSHER ANC 2
Travel Bag
USB-C Charging Cable
Backup AUX Cable
User Guide
Zertifizierungen: UKCA, EAC, NOM NYCE, CE, Grüner Punkt, SGS Energy Efficiency, ICC.
In der dm-App gab es extrem viele PAYBACK-Punkte für den Kauf von odol-med 3 Produkten, sodass ich selbst der Kauf der günstigsten Varianten lohnte. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich noch nie die einfachen, klassischen Formeln probiert habe und hab mir einfach mal zwei Tuben der "Original"-Formel gekauft.
Die Formel hat viele Fans und sie erfüllt ihren Zweck. Es ist eine optimale Menge an Fluorid enthalten und ich muss sagen, dass der Minzgeschmack wirklich gut gemacht wurde.
Für eine Marke, die sich zu Oral-B und Co. einreiht, die berüchtigt dafür sind, Menthol in eine unnötige Extreme zu heben, ist odol's Geschmack ziemlich mild gehalten. Es ist ein sehr angenehmes Minzaroma, angenehm erfrischend, ohne zu extrem zu sein.
Es ist auch nicht wirklich scharf, sondern ziemlich mild, was optimal für die mit Hypersensibilität ist. Zwar wird auch hier ein frischer Geschmack erzielt, er ist aber viel, viel milder, als z.B. bei Oral-B.
Was ich aber nicht gut heißen kann (und dennoch werde ich die Zahncreme natürlich aufbrauchen): Natriumlaurylsulfat oder SLS. Ich kann nur immer und immer wieder davor warnen.
SLS ist eines der aggressivsten und angreifendsten Tenside, die wir Menschen verwenden. Die Tenside sind so scharf, dass sie bei kontinuierlicher Anwendung nachweislich die Hautbarriere brechen, austrocknen und auch dafür bekannt sind, im Mundraum Aphten auszulösen.
SLS wird von keiner einzigen Institution empfohlen; es wird sogar proaktiv davon abgeraten. So sehr, dass kaum ein Unternehmen noch das Tensid einsetzt. Und doch findet man es hier.
Hinzu kommt der Einsatz von Titandioxid. Der Stoff wird gerade neu beurteilt vom SCCS, dem Scientific Commitee on Consumer Safety. Odol-med 3 ist damit nicht alleine, Bedenken sind aber trotzdem angebracht.
Bei Inhalation gilt er als gesichert krebserregend. Und auf dem Prüfstand steht der Einsatz nun in der Kosmetik. Der Stoff kann sich nämlich in Zellen anreichern und Entzündungen begünstigen. Gerät er durch offene Wunden (die beim Zähneputzen sehr häufig vorkommen) in den Körper oder in die Blutbahn, sind die Folgen (möglicherweise) kritisch. Vorsicht wird auf jeden Fall bereits seit mindestens 2017 empfohlen.
Wenn man nun bedenkt, dass SLS extrem abnutzend und aggressiv wirkt, begünstigt der Stoff grundsätzlich auch Partikel in den Körper gelangen zu lassen, noch schlimmer dann, wenn man bereits unter Problem in der Mundhöhle leidet. Man sieht also: Gefahren überall.
Die Reinigung ist zwar gut und langanhaltend und auch der Atem wird halbwegs effektiv erfrischt, aber das zu einem ziemlich hohen Preis. Während man beim Einkaufspreis gut sparen kann, zahlt man häufiger mit Gefahr.
Fazit
Für mich gilt daher auf jeden Fall das: Ich werde die beiden Tuben aufbrauchen, denn ich habe (zumindest aktuell) wenig Probleme mit meinen Zähnen und meinem Zahnfleisch. Es ist ziemlich stark und gesund.
Verschenken möchte ich es nicht, denn damit geht das Risiko einfach auf eine andere Person über; und weg schmeißen tu ich nichts, dass seinen Zweck erfüllt. Das ist verschwenderisch.
Bin ich glücklich damit, die Zahnpasta zu verwenden? Nein, ehrlich gesagt nicht. Ist die Reinigung effektiv? Ja. Machen andere Zahnpasten es besser? Oooooh ja, insbesondere die Eigenmarken. Die haben solch aggressive Stoffe schon seit vielen Jahren nicht mehr im Einsatz.
Das Titandioxid lässt sich zwar auch dort finden; nicht aber in Kombination mit entzündungsbegünstigenden Tensiden und einer vielfach milder gestalteten Formel. Nicht ganz risikofrei, aber deutlich risikoärmer.
Im Allgemeinen sage ich daher: Wer Acht auf seine Zähne und sein Zahnfleisch geben will, sollte sich von odol-med 3 trennen. Und zwar besser früher als später.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Erwachsene.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Vegan
5054563010650
Produkttransparenz
Inhalt: 75ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Heute setze ich die Serie der Produkte von Natur für Dich mit dem Bio Fuss-Balsam fort, nachdem ich euch bereits die Bio-Pflegeseife und den Bio Deo Roll-On vorgestellt habe.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Sonnenblumenöl
Lavendelwasser
Bienenwachs
Hanföl
Phosphatidylcholine (Phospholipid)
Gartenkürbisöl
Europäisches Lärchenharz
Apfelpektin
Rosmarinextrakt
Der Fuss-Balsam ist gefüllt mit wohltuenden und auch geruchshemmenden Wirkstoffen, allem voran Hanföl, Bienenwachs, Lavendelwasser und Harz aus der europäischen Lärche. Vergessen darf man natürlich auch nicht den Rosmarin-Extrakt. Der wirkt desinfizierend, adstringierend und durchblutungsfördernd.
Der Fuss-Balsam hat eine eher ölige Konsistenz bzw. auch nicht ganz das. Er ist etwas fester, aber trotzdem noch flüssig. Bei einem Balsam gehe ich eher von einer moussigen oder luftigen, leichten Konsistenz aus; hier ist es aber eher eine Mischung aus Gel, Creme und Fluid, wobei letzteres wohl am besten passt.
Der Duft ist leicht hölzern und frisch, man duftet leicht den Rosmarin und das Hanföl. Er ist angenehm und passt wirklich sehr, sehr gut zu einer erfrischenden Fußpflege.
Die Wirkung finde ich dabei auch extrem gut. Ich habe den Balsam täglich nach der Dusche auf meine noch schön warmen Füße aufgetragen und leicht einmassiert.
Der Balsam zieht dabei überraschend schnell ein und hinterlässt auch keinen wirklichen Film. Wobei ich das ein bisschem umschreiben muss, denn es ist zwar eine Art Film da, er ist aber weder klebrig, noch ölig, noch sonst wie unangenehm.
Ich kann das nur so beschreiben: man trägt den Balsam auf und merkt ihn deutlich auf der Haut, kann aber ohne Probleme sofort die Socken darüber anziehen, ohne das etwas hakt, klebt oder sich festdrückt. Die Socken gleiten über die Füße, als wären sie "trocken".
Sehr gut finde ich die geruchshemmende Wirkung. Der Fuss-Balsam sorgt für einen echt guten desodorierenden Effekt. Die Füße bilden selbst bei starker Anstrengung wenn überhaupt nur leicht einen Geruch; normalerweise aber bleiben sie konstant frisch, selbst noch am späten Abend.
Sehr gut ist aber auch die pflegende Komponente. Die Füße fühlen sich langanhaltend weich und geschmeidig an, auch der Hornhautbildung wird etwas entgegen gebracht. Zwar entsteht diese weiterhin (als Diabetikerin habe ich grundsätzlich immer die Neigung zur Hornhaut), aber viel, viel dünner und langsamer.
Richtig, richtig gut finde ich die gesamte Wirkung nach einer intensiven Fußpflege. Erst ein schönes Fußbad, dann die Entfernung von Hornhaut, das kürzen der Nägel und so weiter. Danach aufgetragen wirkt der Fuss-Balsam sehr gut als Abschluss der Behandlung. Er setzt die Feuchtigkeit schön fest und rundet die Komplettpflege optimal ab.
Was ich an der Formel auch sehr gut finde ist, dass sie keine verstopfenden Inhaltsstoffe enthält. Alle Öle wirken zwar schützend und filmbildend, lassen die Haut aber weiterhin atmen und zirkulieren. Dadurch wird noch einmal gesunde Haut gefördert. Zudem wirkt es einer exzessiven Schweißbildung entgegen.
Fazit
Gut ist aber auch die durchblutungsfördernde Komponente. Die Füße haben keine Kältegefühle, ebenso keine Nässe und auch kein Juckreiz. Auch die Räume zwischen den Zehen werden ausreichend desinfiziert und gepflegt.
Insgesamt finde ich den Fuss-Balsam daher sehr, sehr gut ausgewogen und pflegend. Er duftet leicht und angenehm, hat eine sehr gute geruchshemmende und -vorbeugende Wirkung und pflegt zudem auch sehr, sehr gut.
Jedoch sollte angemerkt werden, dass er bei sehr trockener oder rauer Haut weniger geeignet ist. Hier ist tatsächlich eine Salbengrundlage mit hohem Fettgehalt die Lösung Nummer 1.
Zwar wirkt er gegen trockene Haut, aber bei wirklich stark angestrengter und fester, rauer Haut ist die Wirkung nicht tiefgehend genug, um effektiv zu wirken.
Alles in allem bin ich extrem happy mit der Pflege. Sie ist schön leicht, aber dennoch extrem wirksam, fühlt sich sehr gut auf der Haut an und hat echt tolle Wirkstoffe. Ich kann ihn daher definitiv empfehlen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Bio
Cruelty Free
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
9120100910328
Produkttransparenz
Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Österreich
Hersteller: Naturstofflabor Wenigzell Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Über Bazaarvoice's Try It-Plattform konnte ich mir den Hella Thicc Volumizing Mascara von Fenty in der Farbe "Cuz i'm Black" anfordern. Ich habe sehr, sehr viel Gutes gehört und gelesen, aber auch einige sehr, sehr kritische, fast schon verbitterte Stimmen gehört. Ich hab mich daher sehr darauf gefreut, den Mascara zu testen.
Kommen wir erst einmal zu den grundlegenden Eigenschaften und den positiven Dingen. Da hätten wir zum einen ein sehr, sehr modernes, stilistisches Design, dass ein bisschen an einen Kristallgestein erinnert. So eine Verpackung habe ich auf jeden Fall noch nie gesehen.
Was auch extrem gut ist: der Inhalt. Satte 10ml werden geboten, was für eine Marke in diesem Preisbereich fast schon einzigartig ist. Normalerweise bewegen sich celebrity-owned Brands und "For Sephora"-Brands so um die 5-7ml herum. Es ist selten, dass man so viel für sein Geld bekommt.
Auch die Farbe ist richtig, richtig gut gelungen. Es ist ein wirklich tiefes, dunkles Nachtschwarz, dass sofort vollständig abdeckt und keine Transparenz zulässt. Auch die Konsistenz ist sehr gut.
Sie ist eine optimale Mischung aus flüssig und dick, lässt sich sehr einfach von der Bürste auf die Wimpern übertragen und ist extra so formuliert, dass sie sich schichten lässt.
Mit einer dünnen, gleichmäßigen Schicht werden die Wimpern angenehm in die Länge gezogen, mit jeder weiteren Schicht werden sie aber um ein vielfaches verdickt und intensiviert.
Es ist die erste Konsistenz bzw. Formel, die sich wirklich maßgeblich verändert, umso mehr Schichten man aufträgt. Man kann sich mit zwei, drei Schichten wirklich immens verdickte, sehr intensive Wimpern zaubern.
Überraschend ist hierbei aber auch, dass die Konsistenz trotzdem extrem leicht bleibt. Die Wimpern werden auch in mehreren Schichten nicht beschwert und sind genauso federleicht wie bei komplett nackten Wimpern. Ich habe selbst mit mehreren Schichten wirklich kein Unterschied feststellen können.
Auch die Bürste finde ich, insbesondere in Kombination mit dieser Formel, sehr gut ausgewählt. Es ist eine sehr klassische Bürstenform, die man von Mascaras der Anfang 2000er Jahre kennt. Sehr flach, relativ dünn, mit einer sehr, sehr schlanken Spitze. Die Form ist sehr gleichmäßig ineinander übergehend.
Fazit
Der Mascara gefällt mir wirklich ausgesprochen gut. Es ist bislang der Mascara, mit dem ich am schnellsten zum intensivsten Ergebnis komme. Es braucht wirklich nur ein paar dünne Schichten, um ein exzessives, extremes Volumen zu erzielen und die Wimpern immens länger und dicker wirken zu lassen.
Es gibt aber einen wahnsinnig wichtigen Grund, bei dem der Mascara gnadenlos durchfällt: der Haltbarkeit.
Der Hella Thicc Mascara ist extrem anfällig für jede Art von Feuchtigkeit, selbst in kleinsten Mengen. Es kam mehr als nur ein paar Mal vor, dass ich eine halbe Stunde nach dem auftragen schwarze Flecken und einen grauen Schleier überall um die Augen herum gesehen habe.
Denn der Mascara ist absolut überhaupt nicht schweißfest. Im Sommer ist er nahezu untragbar. Selbst der kleinste Schub an Feuchtigkeit reicht aus, um den Mascara vollständig zu lösen. Und das ist - gerade für diesen Preispunkt - ein immenses Manko.
Man darf seine Erwartungen bei nicht-wasserfesten Mascaras herunterschrauben, aber dennoch muss ein Grundgerüst an Haltbarkeit bestehen. Und das wird hier erheblich unterschritten.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Parabene
840026654548
Produkttransparenz
Inhalt: 10ml
Hergestellt in: Luxemburg
Hersteller: Kendo San Francisco Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Ich habe euch zunächst von der Bio-Pflegeseife von Natur für Dich berichtet und komme direkt zu einem spannenden Produkt, bei dem ich jedoch von Anfang an Sorge hatte: dem aluminiumfreien Bio Deo Roll-On.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Nordmanntannen-Wasser
Grüne Minze-Wasser
Natron
Kartoffelstärke
Phosphatidylcholine (Phospholipid)
Bienenwachs
Sanddornextrakt
Sonnenblumenöl
Zunächst einmal das ganze Gute: der Roll-On ist vollgepackt mit extrem pflegenden und rückfettenden Wirkstoffen, darunter beruhigendes und desinfizierendes Wasser aus Nordmanntanne und grüner Minze; Sonnenblumenöl, Bienenwachs und dem Phospholipid Phosphatidylcholine. Dieser ist u.a. auch an der Produktion von Ceramiden beteiligt und kann bei gereizter Haut wahre Wunder bewirken.
Worum ich mir jedoch Sorgen gemacht habe ist die Wirkung. Wie ihr alle wisst verwende ich ausschließlich aluminiumhaltige Antitranspirante und Antiperspirante. Nicht nur, weil ihre Wirkung nachgewiesen und hocheffektiv ist, sondern auch, weil ich mit meiner Hyperhidrose zwingend auf einen extrem stark einschränkenden Wirkmechanismus angewiesen bin.
Ich verstehe aber durchaus den Gedanken dahinter, bei seinen Deos auf eine natürliche Alternative setzen zu wollen. Dennoch: die Kundengruppe ist stark eingeschränkt.
Um sich auf natürliche Deos verlassen zu können muss man schon eine genetische Lenkung hierzu haben. Wer wenig schwitzt oder einen neutralen Schweißgeruch hat (Es gibt ja einige glückliche Menschen da draußen), kann mit solchen Deos extrem effektiv arbeiten.
Aluminiumchlorid-haltige Deos und Antitranspirante sind aber deshalb so weit in die Gesellschaft gerückt, weil eben sehr viele Menschen nicht das Glück haben.
Dazu muss man erst einmal verstehen, dass Alumiumchlorid nicht nur die Poren verstopft, sodass weniger Schweiß heraustreten kann, sondern auch die geruchsbildenden Bakterien unterdrückt werden. Dies kann zwar auf natürliche Weise auch erzielt werden, aber bei weitem nicht so effektiv. Das sind nunmal (leider) die Fakten.
Ich habe das Deo natürlich trotzdem lange Zeit angewendet und vielfach ausprobiert. Dabei habe ich es wie alle anderen verwendet: Jeden Tag nach der Dusche. Eine gründliche Schicht, gut trocknen lassen und dann die Kleidung darüber.
Jedoch fiel mir leider sehr, sehr schnell auf, dass das Deo bei mir keinerlei Wirkung hat. Zwar war die Haut angemessen feucht, der Schweiß hatte aber einen extrem penetranten Geruch, der zudem mit jedem Tag stärker wurde.
Trotz einer besonders gründlichen "Hochdruckreinigung" der Achseln konnten die Bakterien sofort wieder aufflammen, sodass es mit jedem Tag weniger und weniger Zeit benötigte, bis es zu einem sehr starken Geruch kam.
Nach rund zwei Wochen war die Wirkung so schlecht, dass ich sofort nach dem duschen wieder nach Schweiß roch. Es musste sich nicht einmal viel Schweiß bilden; die Bakterien konnten sofort Gerüche erzeugen.
Schade ist das vor allem, weil der Deo Roll-On echt gut riecht. Schön minzig und wahnsinnig frisch, jedoch ganz ohne Geschlechtsrichtung. Der Duft ist neutral-frisch, wie nach einer guten Dusche. Und ich hätte den Duft gerne getragen.
Fazit
Für mich war es leider ziemlich schnell klar, dass das Produkt absolut nichts für mich ist. Die Wirkung ist viel zu oberflächlich; die austrocknende Wirkung ist zu gering und die geruchshemmende Wirkung ist für mich persönlich nahezu nicht vorhanden.
Dennoch: wer mit natronhaltigen Deos gute Erfahrungen hatte, darf sehr gerne zu diesem Roll-On greifen. Man muss aber leider tatsächlich eine Veranlagung dafür haben.
Für mich steht - erneut - fest, dass ich niemals auf aluminiumchlorid-haltige Produkte verzichten werde. Ich vertrage sie extrem gut und ihre Wirkung ist einfach exzellent.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Bio
Cruelty Free
Ohne Aluminiumsalze
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
9120100910137
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Österreich
Hersteller: Naturstofflabor Wenigzell Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Zum Zeitpunkt dieses Beitrages ist mein Kauf schon lange her, aber im Juni gab es bei Rossmann den ISANA Men 3-Klingen Rasierer im Angebot. Als ich vor dem Regal stand ist mir aber sofort aufgefallen, dass die Klingen nicht ebenmäßig glänzen und stellenweise matt sind, was immer darauf hindeutet, dass die Qualität meh ist. Ich entschied mich daher, den 4-Klingen Rasierer aus der Pace-Serie zu kaufen, die scheinbar gut angenommen werden.
Ich finde es persönlich unfassbar interessant, wie Hersteller und Marken ihre Rasierer auf den Markt gibt, denn es gibt so unfassbar viele und teilweise tiefgreifende Unterschiede in den Klingen, dass man sich wirklich durch viele Reviews durchlesen muss, um den für einen selbst passenden Rasierer zu finden. Deshalb stelle ich auch halbwegs regelmäßig unterschiedliche Systeme vor.
Was mir erstmal sehr positiv auffiel war die Qualität des Handstücks. Es ist ein ziemlich schweres Stück Metall, dass sehr, sehr hochwertig designt wurde. Es gibt überhaupt keine Makel am Handstück; keine ungefeilten Stücke oder minderwertiges Plastik. Für knapp sechs Euro mit einer Klinge wirklich beeindruckend.
Und auch die Klingen sahen auf den ersten Blick besser aus, als beim 3-Klingen System. Sie waren gut glänzend, aber auch stellenweise matt, was eben darauf hindeutet, dass das schleifen mit nicht so großer Aufmerksamkeit ausgeführt wurde oder die Maschine nicht gerade auf hochwertiges Material eingestimmt ist.
Dennoch: der Gleitfilm wirkte hochwertig und die Klinge sah schön fest und eben aus. Das Plastik war sehr gut geformt und auch das biegen ging problemlos von statten, ohne dass es hakte oder quietschte.
Doch dann: der Schein trübt. Ich habe wirklich selten eine so schlechte Rasur. Die Klinge gleitet wirklich überhaupt nicht über die Haut, hakt extrem und zieht rote Streifen über die gesamte Haut.
Es fühlt sich wirklich so an, als würde man eine feine Kanüle tief in die Haut drücken, ohne dass sie komplett eindringt, während man mit der Klinge über das Gesicht fährt.
Ich habe selten eine so außergewöhnlich unangenehme Rasur erlebt. Mich hatte Wilkinson's Barber Style-Serie bereits sehr gestört, aber das hier ist auf einem völlig anderen Niveau. Unterirdisch. Und keinesfalls 5,99 Euro wert.
Die hier gebotene Qualität würde ich in einem Billig-Einwegrasierer gerade noch so verzeihen können, aber selbst da würde es bereits Grenzen unterschreiten. Aber in einem System-Rasierer? Den man eigentlich jahrelang verwenden soll? Keinesfalls.
Also ich bin hier wirklich maßlos enttäuscht. Gerade bei Rasierern und Klingen erlaube ich keinesfalls Qualitätsmängel, denn im wahrsten Sinne des Wortes, fährt man eine ultrascharfe Klinge über die Haut, was zu nicht gerade unerheblichen Verletzungen führen kann.
Die Klinge gleitet hier wirklich überhaupt nicht, reizte die Haut immens und hinterlässt eine exakt nachvollziehbare Bahn an Rötungen und Irritationen auf der Haut.
Und am Ende, wenn man die gesamte Tortur durch hat, ist trotzdem so ziemlich jedes Haar noch vorhanden. Die Klinge schneidet extrem ungründlich, ganz besonders stark an den Konturen.
Es bleiben wirklich mehrere Millimeter lange Stoppeln übrig, die mehr an einen Drei-Tage-Bart erinnern, als an irgendeine Form der Rasur. Besonders problematisch sind Hals (und hier besonders der Adamsapfel) und Kinn.
Die 6 Euro sollte man sich eher sparen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Spart die gleiche Summe noch einmal und holt euch einen Hydro 3 oder Hydro 5 von Wilkinson (mit den Standard-Klingen, nicht mit den Sensitive, denn die sind erheblich schlechter; zwar immernoch sehr gut, aber im Vergleich trotzdem viel schlechter).
Inhaltsstoffe
Polystyrene, PEG-90M, PEG-9M, Chamomilla Recutita Extract, Olea Europaea Leaf Extract, Allantoin, CI 77891, CI 74160, CI 73915. Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
4305615613925
Produkttransparenz
Inhalt: 1x1 Stk., 1x1 Stk.
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Ich halte mich sehr davon ab, über Nahrungsergänzungsmittel zu schreiben, auch wenn sie mittlerweile (leider) ein Teil des Beauty-Universums geworden sind. Nahezu jeden Tag entsteht irgendwo eine Supplement-Brand, die auf Instagram wirbt - genau so, wie es jeden Tag neue Dropshipper für Haarentfernungsgeräte gibt.
Bei Kneipp, aber, habe ich mir gedacht, dass hier mindestens einige Gedanken hinein fließen, was helfen könnte. Zur Kneipp-Philosophie gehören ja sehr viele Heilpflanzen und Kräuter, weshalb ich mir bereitwillig alle drei Sorten zum ausprobieren bestellt habe.
Es hat aber nicht lange gedauert, um zu sehen, dass Kneipp auch hier mehr nach Trend, als nach Wissenschaft geht. Aber kommen wir erstmal in die Basics.
Es gibt drei verschiedene Varianten. Mentaler Fokus mit Bacopa (10mg)- und Ginseng (20mg)-Extrakt, sowie B-Vitaminkomplex (B1, B2, B6, B12); Stress Balance mit Ashwagandha-Extrakt (50mg), Vitamin B6 und B12; sowie Gute Nacht mit 1,85mg Melatonin, Vitamin B6 und Kalifornischer Mohn-Extrakt (50mg).
Die zugesätzten Vitamine decken 100% (Gute Nacht, Stress Balance) oder 50% (Mentaler Fokus) des gesamten Tagesbedarfs dieser Vitamine pro Gummi. Damit hält sich Kneipp immerhin im verträglichen Bereich, wobei ich auch hier sagen muss, dass das viel zu viel Zusatz ist, da sich diese Mengen sehr einfach jeden Tag zuführen lassen.
Kommen wir also zur Wissenschaft. Ich habe mich jetzt tagelang mit Studien beschäftigt und die Wirksamkeit der Extrakte ist mehr als grenzwertig. Fangen wir mit Ashwagandha an.
Der Stand der Wissenschaft kommt zu dem Schluss, dass Ashwagandha mögliche positive Effekte hat, die Studienlage ist aber sehr dünn. Es gibt daher keine Health Claims, die von der EU zugelassen werden.
Es gab zwar geringe positive Effekte, jedoch nur bei dem vielfachen der hier eingesetzten Konzentration. Mindestens 240mg/Tag über einen Zeitraum von acht Wochen waren notwendig, um *irgendwelche* positive Eigenschaften zu finden, die in (sehr kleinen) Kontrollgruppen aufgezeigt werden konnte; Placebo-Blindstudien kamen aber erst ab 600mg (zwei Mal täglich 300mg) zu einer verbesserten Stressresistenz. Es müssten also 12 Gummis pro Tag verzehrt werden, um einen Effekt zu haben, der nur in extrem kleinen Kontrollgruppen (64 Probanden) nachgewiesen werden konnte.
Als nächstes kommen wir dann zu Mentaler Fokus. Ginseng-Extrakt ist medizinisch sehr gut erforscht und es ist belegt, dass Ginseng die geistige Funktion und Aufnahmefähigkeit erhöht. Die Studienlage ist hier zwar besser, jedoch in anderen Maßstäben aufgesetzt. Eine vielfach zitierte Studie wendete 240mg pro Tag an; andere Studien gingen auf bis zu 1.500mg pro Tag hoch.
Kneipp wendet hier eine Menge von gerade einmal 50mg ein; etwas, dass durch Ginseng-Tee und die meisten freiverkäuflichen OTC-Präparate weiter übertroffen wird. 50mg haben keinerlei Relevanz.
Beim Melatonin ist die Studienlage zum Glück sehr, sehr gut und sehr gut erforscht. Nahezu alle Studien sind sich darüber einig, dass Melatonin ein hochverträgliches Produkt ist, dass einen positiven Effekt erzielt.
Dabei werden Mengen zwischen 0,5mg und 1mg empfohlen; die meisten Nahrungsergänzungsmittel liegen bei 0,5mg pro Tagesdosis. Kneipp wendet satte 1,85mg ein, was ich persönlich bereits viel zu hoch dosiert finde. Ich hatte mit 0,5mg bereits wahnsinnig guten Erfolg beim einschlafen; 1,85mg haben mich hier tatsächlich ein bisschen aus den Latschen gekippt. Gerade für jemanden, der neu anfängt, ist das eine vollkommen überlastende Dosierung.
Kommen wir also kurz zum wissenschaftlichen Schluss: Mit Ausnahme von "Gute Nacht" mit 1,85mg Melatonin hat kein Präparat einen wissenschaftlich nachgewiesenen Effekt, der auf den ausgelobten Wirkstoff zurückzuführen ist.
Die Vitamine sind zwar hilfreich und diese haben tatsächlich nachgewiesene Effekte; sie sind jedoch nicht verkaufs- oder marketingrelevant, weshalb sich mein Fokus nicht hierauf setzt. Außerdem werden alle Vitamine täglich über die Nahrung in ausreichenden Mengen zugeführt. Selbst eine kleine Dose 250ml Energy Drink eines jeden beliebigen Herstellers deckt die gesamte Tagesdosierung ab. Auch das ist also zweifelhaft.
Fazit
Geschmacklich sind Gute Nacht und Stress Balance sehr gut. Gute Nacht schmeckt nach fruchtigen, süßen Waldbeeren, Stress Balance nach super leckerer Süßkirsche; Mentaler Fokus mit seinem Ananas-Geschmack ist jedoch grenzwertig.
Der Geschmack ist sehr bitter und unangenehm, man kann zwar irgendwo die Ananas schmecken, aber was auch immer mit dieser Ananas passiert ist: es war nicht gut.
Zusammen sollte man sie auch nicht einnehmen; die Geschmäcker beißen sich.
Effekte: Es gab keine. Mit Ausnahme des Gute Nacht-NEMs mit Melatonin hat keines der Präparate einen sicht- oder fühlbaren Effekt gehabt. Es gab überhaupt keinen Unterschied bei einmal täglicher Einnahme konsistent über zwei Wochen hinweg.
Beim Melatonin empfehle ich die Gummis aber trotz positiver Wirkung nicht. 1,85mg Melatonin ist extrem übertrieben. Effektiv ist Melatonin schon in ultra-kleinen Dosen. Bei mir, einer Person, bei der mehrere Schlafkrankheiten diagnostiziert sind, reichen 0,5mg mehr als genug aus. Ich habe daher auch wieder zu denen gewechselt; der schlauchende Effekt war bei den Gummis von Kneipp nämlich doch ziemlich stark.
Insgesamt kann ich also leider keines der Präparate empfehlen.
* Referenzmenge (RM) für die tägliche Zufuhr gemäß EU-Verordnung 1169/2011
** keine Referenzmenge vorhanden
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Inhalt: 30 Stk. / 81g
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Kneipp GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Ich habe von Natur für dich, einer österreichischen Bio-Naturkosmetikmarker, ein großes Paket mit Bestsellern und Kundenlieblingen zur Verfügung gestellt bekommen, die ich euch in den kommenden Wochen nach und nach vorstellen darf. Heute geht es erst einmal um die Pflegseife.
Die Pflegeseife ist für mich das erste Mal, dass ich verseiftes Öl in einer flüssigen Form verwende. Es handelt sich nämlich um eine Seife auf Basis von verseiftem Sonnenblumen- und Hanföl.
Neben den echten Seifen sind noch desinfizierende und pflegende Öle enthalten, hier von grüner Minze, Hanf und Sonnenblume. Als Konservierungsmittel wird Alkohol eingesetzt; durch den hohen Ölanteil wird die Haut aber tatsächlich nicht ausgetrocknet, obwohl sie in hoher Menge vorkommt.
Ich bin eigentlich kein großer Fan von "echter Seife", also verseiften Ölen, weil sie bei mir immer dazu tendieren, die Haut auszutrocknen, da sie tatsächlich weniger verträglich sind als Syndets, also synthetischen Tensiden, vor allem der neuesten Generation, wie Sodium Cococyl Isethionate oder aber klassischen Tensiden wie Coco-Glucoside.
Hier wurde ich jedoch wirklich, wirklich positiv überrascht. Und mein Partner ebenso. Denn wir beide vertragen echte Seifen nicht so gut und fanden die Seife wirklich unfassbar gut. Sogar so gut, dass wir besonders sparsam dosiert haben, damit wir besonders lange was von der Seife haben.
Die Konsistenz ist eine Art festes Gel, dass aber trotzdem noch flüssig ist. Es ist ein bisschen so wie bei einer Cremedusche; sehr dick, aber immer noch fließend.
Der Duft ist ganz angenehm, leicht minzig, leicht nach Hanf. Da wir beide den Duft von Hanf lieben, fanden wir es natürlich sehr schön, dass die Seife einen hanf-igen Duft hat.
Dazu muss man aber auch sagen: Er ist bei weitem nicht so stark, wie z.B. bei The Body Shop's Hanf-Serie, wo der Duft wirklich extrem stark ist und wahnsinnig lange hält. Hier ist er eher sehr sanft und auch relativ schnell verfliegend, sodass man kurz in den Genuss kommt, aber eben auch nicht überlastet wird.
Die Reinigung empfanden wir beide als extrem gut. Denn die Seife reinigte wirklich extrem tiefgehend und überraschenderweise auch extrem stark geruchshemmend (so z.B. auch von Zwiebeln und Knoblauch), trocknete aber überhaupt nicht aus.
Selbst bei vielem Händewaschen, insbesondere dadurch, dass ich Neurodermitis und gleichzeitig einen Waschzwang habe und daher ein besonderer Fokus hierauf liegt, wurde meine Haut nicht ausgetrocknet. Auch bei meinem Partner, der sehr empfindliche Haut hat, gab es weder eine austrocknende, noch eine errötende oder reizende Reaktion. Wir haben sie beide wirklich herzlich gut vertragen.
Fazit
Insgesamt sind wir beide von der Seife extrem angetan. Sie hat uns auch beide gleich stark überrascht, denn wir beide haben einzigartige Umstände, bei denen wir viel Achtung auf unsere Pflege legen müssen.
Die Seife pflegte unfassbar gut, hielt ein angenehmes Feuchtigkeitsdepot in der Haut, wirkte nicht austrocknend und auch nicht reizend. Zudem war die Reinigungsleistung wirklich exzellent und entfernte selbst stark klebrige und ölige Rückstände extrem gut von der Haut.
Mit 9,90€ ist sie auch überhaupt nicht teuer. Sie wird per Hand in kleinen Chargen abgefüllt, enthält ausschließlich Bio-Wirkstoffe (auch die Tenside auf Ölbasis sind aus Bio-Anbau) und hält wahnsinnig lange. Ich denke, dass sie durchaus dauerhaft bei uns einziehen könnte.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Bio
Cruelty Free
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
Vegan
9120100910106
Produkttransparenz
Inhalt: 300ml
Hergestellt in: Österreich
Hersteller: Naturstofflabor Wenigzell Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Heute kommt ein Beitrag, auf den ich persönlich selbst schon lange gewartet habe. Nachdem ich euch den Eyeliner von L.O.V. x Oskar Artem vorgestellt habe, der bei mir knallhart durchgefallen ist (trotz überwiegend positiver Stimmen anderer), war ich natürlich extrem gespannt darauf, wie die Palette wohl sein würde.
Dazu muss ich sagen: sie ist inzwischen eine Rarität. L.O.V. hat nun schon vor einiger Zeit seine Marke aufgegeben und hält stattdessen an INAO, essence und CATRICE fest. Ich finde diese Entscheidung, insbesondere jetzt mit Sicht auf die Palette, extrem bedauerlich.
Ich muss zugeben: mit L.O.V. gab es sehr viele Inkosistenzen und ein Premium-Design, dass nicht immer mit Premium-Qualität überzeugen konnte. Aber dann gab es auch Produkte, die fast schon einzigartig waren. Darunter zählen für mich z.B. das Set bestehend aus Bronzer und Pinsel von L.O.V. x LOU.
Es war mir ausgesprochen wichtig, diese Palette noch auszuprobieren. Ich wollte wissen, was L.O.V. hier veranstaltet hat, denn diese Palette entstammt aus meinen persönlichen feuchten Träumen. Einzigartig knallige Farben mit einem so starken Neon-Effekt, der sich so nicht in diesem Preissegment findet - schon gar nicht als Palette.
Für solche Farben muss man gerne mal zwanzig Euro auf den Tisch legen - pro Farbe wohl gemerkt. Es war deswegen schon alleine aus preislichen Gründen interessant zu wissen, was man hier gemacht hat.
Und ich muss sagen... ich bin ehrlich traurig gestimmt. Ich glaube man konnte es bis hierhin schon leicht heraus lesen, dass die Palette meine Erwartungen erfüllt, genauer sogar um das hundertfache übertroffen hat. Und zu wissen, dass ich sie wahrscheinlich nie wieder kaufen kann ist wirklich, wirklich mies im Hintergrund zu verinnerlichen.
Aber kommen wir, wie immer, erst einmal zu den Fakten: die Palette hat eine relativ günstig gemachte Fassade; einfache Pappverpackung; Spiegel in ausreichender Größe vorhanden, wenn auch nicht sonderlich groß.
Das Design ist natürlich sehr cool gemacht. Ich finde das Design wahnsinnig ansprechend und auch einzigartig. Es ist modern, schick, ansehnlich und das ein oder andere Element zaubert schon ein lächeln auf's Gesicht, vor allem der kleine Regenbogen um den Mond herum.
Enthalten sind 15 gepresste Pigmente (keine Lidschattenfarben, das ist immer wichtig anzumerken). Mit Ausnahme von High Society, einem sanften gelbgold Schimmer und Kund Alini, einem gepressten, großflockigen Silber, sind alle Farben matt.
Hierzu zählen ein Schneeweiß (oder wie ich gerne sage Kokainweiß), Türkis, Blau, Dunkelbraun ("Schattierungsbraun"), Pink, Violett, Neongrün, Dunkelgrün ("Sumpfgrün"), Hellbraun ("Transitionbraun"), Neonrot, Rotbraun, Neongelb und Schwarz.
Das Schwarz hat zwar auf den ersten Blick einen grauen Schleier, erfüllt aber doch die Bedingung "Schwarz". Es ist auf alle Fälle dunkel genug, um als Schwarz durch zu gehen. Nur wenn man sehr wenig verwendet (z.B. zum verblenden), ist der graue Ton sichtbar.
Und hier kommen wir direkt zum Lob, bevor ich überhaupt genau darauf eingehe, warum ich lobe. L.O.V. hat mit dieser Palette eine der besten Paletten auf den Markt gebracht, die ich jemals erlebt habe. Jede Bewertung unter fünf Sterne ist ungerecht. Jede. Es gibt keine Palette, die so viel Lob verdient hat, wie diese hier.
Das hat auch mehrere Gründe: Zum einen weil cosnova, bzw. die New Trend GmbH, die für Marken wie essence, L.O.V. und Co. zuständig ist, nicht immer die beste Qualität auf den Markt bringt und auch irgendwo haushalten muss. Denn auch als Europas größte Makeup-Marke (im Drogeriebereich), muss man Risiken ziemlich stark abwägen. Denn das kann in der Bilanz ganz schön schlecht aussehen, wenn etwas falsch kalkuliert wird.
Dennoch hat man hier scheinbar alle Züge zusammen genommen und gesagt: Wir risikieren es. Und wie gut dieses Risiko eingegangen wurde, sieht man vor allem an vier Neonfarben: Pink, Gelb, Grün und Rot. Ich habe in meinem Leben, mit Ausnahme der UV Eyeliner von SUVA Beauty, noch nie so gute Neonpigmente erlebt.
Das Gelb ist vollständig deckend - in einer Schicht. Es braucht nicht einmal viel vom Pigment, um das gesamte Auge voll deckend und durchgehend in die Farbe zu hüllen. Selbst ohne Basis oder Primer lässt sich das Pigment nahezu vollständig deckend auf die Haut aufbringen.
Das Gleiche gilt auch für das Grün - nach dem gelb die schwerste Farbe, die ein Hersteller produzieren kann. Denn Neonfarben sind nicht wie andere Pigmente. Und umso heller und greller, umso schwieriger ist es, sie herzustellen. Das sind die beiden besten Neonfarben, die ich jemals besessen habe - und ich trage mein Makeup seit 15 Jahren auf.
Wenn man dann bedenkt, wie unfassbar günstig die Palette ist, ist das Ganze noch erstaunlicher: mit rund 25 Euro hat man eine der beeindruckendsten Paletten besessen, die wir wohl jemals im Drogeriepreis-Segment gesehen haben oder sehen werden.
Ich weiß nicht, was L.O.V. hier angetrieben hat; ob es vielleicht auch Oskar war, der vorherige Lab Samples nicht abgesegnet hat, aber man hat hier alles richtig gemacht. Und das man kurz darauf die Marke aufgegeben hat, bricht mir wirklich das Herz.
Das hat auch den Grund, dass ich ganz explizit weiß, dass wir so etwas nie wieder von cosnova oder New Trend sehen werden. Diese Exkursion war einmalig und wird sich nicht wiederholen. Denn die Zielgruppe ist zu klein, ein Vertrieb in der Filiale ist nahezu unmöglich für solche Hochkaräter und für einen großen Umsatz müsste man immense, sehr zielgerichtete Werbung schalten müssen. Und so scheiße das klingt, aber ich traue cosnova nicht zu, dies alles einzugehen.
Ich muss wirklich sagen, dass ich mich glücklich schätze, diese Palette im Besitz zu haben. Und ich werde sie auch niemals weg geben, denn ich weiß einfach, dass ich diese Qualität nirgends wieder antreffen werde.
Die Pigmente sind nicht nur richtig krass deckend, leuchtend und hochwertig, sondern auch in einer richtig, richtig guten Formel. Sie sind zwar nicht wirklich cremig, aber auch nicht trocken. Es gibt verhältnismäßig wenig Fallout und eine unfassbar gute Verblendbarkeit.
Es ist also ein wirklich einzigartiges Gesamtpaket: Zwar eine günstige Aufmachung (in Bezug auf die Verpackung), aber abgesehen davon alles im Ultra-Premium-Segment. Etwas, dass man preislich an Estée Lauder heran ziehen würde, aber nicht im Drogerie/E-Commerce-Segment außerhalb des Indiespektrums.
Fazit
Ich muss wirklich zusammenfassend sagen, dass ich unfassbar traurig bin, so ein gutes Produkt wahrscheinlich sehr, sehr lange Zeit nicht wieder antreffen werde.
Das ist die erste und einzige Influencer-Collab, die eine ausschließlich positive Bewertung bekommt. Und es ist schade, dass es überhaupt einen Influencer benötigte, um so viel Kreativität mit Qualität in Einklang zu bringen.
Das ist bis heute, wo ich diesen Beitrag schreibe; im Juni 2023, die beste Palette, die ich jemals gesehen und besessen habe. Sie ist extrem nischig, denn es gibt wenig Menschen außerhalb der Makeup-YouTube-Bubble, die explizit nach solchen Farben sucht, aber kaum zu übertreffen.
Die Pigmente sind unfassbar gut, die Formel ist einzigartig und hochwertig und das Ergebnis ist eine Kombination aus Faktoren, die ich so wahrscheinlich nicht wieder sehen werde. Nicht für 25 Euro.
Es gibt gute Examples an Neonfarben, aber es gibt keine einzige Marke, die alles so gut und richtig gemacht hat, wie L.O.V. mit dieser Oskar Artem-Collab. Und auch wenn ich Oskar nicht kenne und verfolge, darf er sich wirklich glücklich schätzen, dass in seinem Repertoire zu haben.
Inhaltsstoffe
YIN, NINA, ARTPOP, MARY, AURA, FORTUNA, LOTTA, CURCOR, AURORA, YANG: TALC, MICA, MAGNESIUM STEARATE, OCTYLDODECYL STEAROYL STEARATE, PENTAERYTHRITYL TETRAISOSTEARATE, TOCOPHERYL ACETATE, TROPOLONE, DIMETHICONE, LAUROYL LYSINE, DECYLENE GLYCOL, DIMETHICONOL, PHENOXYETHANOL, MAY CONTAIN/[+/-]: CI 15850 (RED 7 LAKE), CI 19140 (YELLOW 5 LAKE), CI 42090 (BLUE 1 LAKE), CI 45410 (RED 28 LAKE), CI 77007 (ULTRAMARINES), CI 77491, CI 77492, CI 77499 (IRON OXIDES), CI 77510 (FERRIC AMMONIUM FERROCYANIDE), CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE).
HIGH SOCIETY: TALC, CALCIUM SODIUM BOROSILICATE, MICA, DIMETHICONE, MAGNESIUM STEARATE, OCTYLDODECYL STEAROYL STEARATE, CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE, TOCOPHERYL ACETATE, TROPOLONE, DIMETHICONOL, TIN OXIDE, MYRICA PUBESCENS FRUIT WAX, PHENOXYETHANOL, SODIUM DEHYDROACETATE, CI 77491 (IRON OXIDES), CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE).
BEGINNING, DIVA, LOST: POLYURETHANE-11, TALC, MICA, MAGNESIUM STEARATE, OCTYLDODECYL STEAROYL STEARATE, PENTAERYTHRITYL TETRAISOSTEARATE, TOCOPHERYL ACETATE, TROPOLONE, DIMETHICONE, LAUROYL LYSINE, DECYLENE GLYCOL, DIMETHICONOL, PHENOXYETHANOL, MAY CONTAIN/[+/-]: CI 15850 (RED 6), CI 15850 (RED 7 LAKE), CI 16035 (RED 40 LAKE), CI 19140 (YELLOW 5 LAKE), CI 77288 (CHROMIUM OXIDE GREENS).
KUND ALINI: TALC, CALCIUM SODIUM BOROSILICATE, DIMETHICONE, MAGNESIUM STEARATE, OCTYLDODECYL STEAROYL STEARATE, CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE, TOCOPHERYL ACETATE, TROPOLONE, DIMETHICONOL, TIN OXIDE, MICA, SYNTHETIC FLUORPHLOGOPITE, SILICA, CALCIUM ALUMINUM BOROSILICATE, MYRICA PUBESCENS FRUIT WAX, PHENOXYETHANOL, SODIUM DEHYDROACETATE, CI 77499 (IRON OXIDES), CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE).
Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Vegan
4065406000814
Produkttransparenz
Inhalt: 15g
Hergestellt in: Italien
Hersteller: NextGen Beauty GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.