Wenn die ersten warmen Tage kommen & wir unsere Winterstiefel gegen Sneaker eintauschen, macht unser Herz einen kleinen Sprung. Liebst du diese Jahreszeit genauso sehr wie wir? Spätestens jetzt ist es an der Zeit, diese sonnige Stimmung auch im Badezimmer zu verbreiten! Daher wartet unser Frühlings- und Sommersortiment nur darauf, von dir entdeckt zu werden.
Weißer Tee-Maracuja, Milch-Honig oder Monoï & Vanilleblüten - Welchen Duft magst du als Erstes ausprobieren? Wie immer gilt: treaclemoon ist vegan, ohne Mikroplastik & synthetische Polymere! Je 375ml: 2,95€ Varianten: love in a seashell | happiness elixir | endless summer feeling
Oh what a peeling! Unsere Duschpeelings entfernen mit natürlichen Peelingkörpern sanft abgestorbene Hautschüppchen. Das sorgt für weiche Sommerhaut, die gezeigt werden will! Je 225ml: 2,95€ Variante: happiness elixir | endless summer feeling
Eine Hand cremt die andere: Wähle zwischen sanft pflegender Aloe vera und reichhaltigem Mandelöl. Deine Hände haben etwas Liebe verdient! Je 75ml: 1,95€ Varianten: endless summer feeling | busy honeybee
Schwebe mit unseren neuen Schaumbädern auf Schaumwolke 7 und gönn dir eine Badeauszeit! Je 425ml: 2,95€ Variante: cherry blossom cloud
Alle Angaben: Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Das gesamte Sortiment ist bei dm erhältlich. Einzelne Varianten sind u.U. bei Rossmann und Müller erhältlich. Verfügbarkeitsinformationen gibt es auf treaclemoon.de.
Bei Rossmann hab es im Januar (vielleicht auch Februar) eine Aktion, bei der es 30% Rabatt auf bestimmte Produkte gab, darunter waren auch Eyeliner. Bei CATRICE hatte ich eigentlich nach einer Foundation gesucht, bin aber dabei wegen des schönen, goldenen Aussehens an den Calligraph Pro Precise Matte Liner von CATRICE gestoßen.
Ich kann euch jetzt schon einmal vorab sagen: dieser Eyeliner wird zukünftig meine Referenz für die gesamte Gruppe der Eyeliner. Ich habe selten einen so genialen, hochdeckenden, ultra-schwarzen und leistungsstarken Eyeliner gesehen und schon gar nicht in dieser Preisgruppe.
Es handelt sich um einen typischen Eyeliner mit einer Filzspitze, die besonders lang ist und sehr eng zuläuft. Mit dem obersten Part kann man absolut präzise, ultra-feine und hauchdünne Linien ziehen und dann mit der vollen Breite des Eyeliners den "ausgehobenen" Bereich ausfüllen.
Wie eingangs erwähnt: die Farbe ist absolut krass. Es ist fast so, als würde man in die dunkelste Ecke des Planeten schauen. Die Farbe ist extrem deckend und ist ein echtes Nachtschwarz, komplett ohne Schleier und Graustich.
Breiter Swatch des Calligraph Pro Matte Liners in Waterproof von CATRICE auf nackter Haut, ohne Primer.
Aber nicht nur die Farbe selbst überzeugt, sondern auch die immense Deckkraft und Pigmentierung. Selbst mit nur minimalstem Kontakt und Druck auf das Lid wird eine volldeckende, ultra-pigmentierte Linie gezogen. Nicht ein einziges mal musste ich eine weitere Schicht auftragen oder Fehler ausbaden.
Die Formel finde ich dabei auch sehr interessant, wenn auch ungewöhnlich. Sie enthält ganz schön viele Tenside aus vielen Stoffgruppen; Polymeren, Glucosiden und Sulfaten; und "nur" zwei Komplexpolymere. Doch die Formel zeigt ihre Wirkung in vollem Umfang.
So überzeugt sie nicht nur in der Deckkraft und Farbe, sondern auch im Finish. Der Eyeliner trocknet extrem schnell und endet in einem voll-mattem, komplett trockenen, aber dennoch flexiblen Finish. Selbst auf der nackten Haut verrutscht der Eyeliner nicht - auch nicht nach über acht Stunden Tragedauer.
Die Effektivität sieht man auch besonders stark beim abnehmen, denn der Eyeliner lässt sich nicht mal eben so weg wischen. Ich habe z.B. immer zum Cleansing Balm greifen müssen, weil der Eyeliner wirklich hartnäckig ist - in diesem Falle aber absolut perfekt ist.
Ganz besonders überrascht hat mich, dass selbst über sehr hellen Lidschatten (weiß, gelb), als auch über ziemlich dunklen (z.B. blau) die Deckkraft des Eyeliners nicht einbrach. Die Linien blieben genauso deckend und perfekt definiert, ohne dass man eine weitere Schicht auftragen oder sonst wie layern musste.
Überrascht war ich auch davon, dass die Spitze so gut hielt. Da immer ein wenig Lidschatten an der Spitze hängen bleibt, ist es vollkommen in Ordnung, wenn über die Zeit ein bisschen nachgeholfen werden muss, aber bei diesem Eyeliner scheint die Farbe so extrem deckend zu sein, dass sie auch die abgetragene Farbe komplett überwindet.
Selbst bei täglicher Anwendung blieb die Farbe gleichmäßig und gleich stark deckend und auch die Spitze hat nicht an Qualität verloren. Sie blieb feucht, ist nicht ausgetrocknet, verbogen, gebrochen oder ausgefranst.
Fazit
Ich bin ehrlich umgehauen von der Qualität. Ich habe in meinem Leben viele, viele Eyeliner probiert und auch einige Favoriten gefunden. Es gab auch viele, die mich zum Nachkauf bewogen haben, aber ich glaube keiner kann im Vergleich so punkten, wie dieser hier.
CATRICE überzeugt nicht nur mit einem extrem günstigen Preis, sondern mit einer Qualität, die man fast ausschließlich im Prestige-Bereich erwarten kann. Begonnen bei der Farbe, über die Deckkraft und Pigmentierung hinweg bis hin zum Finish und der Qualität des Applikators.
Nachdem ich den Eyeliner einige Male probiert habe, habe ich mir gleich noch zwei gesichert. Und das Wort scheint rum zu gehen: Regelmäßig sehe ich an der CATRICE-Theke, dass das Fach mit diesem Eyeliner "am leersten" ist - und das absolut berechtigt.
Von mir gibt es daher eine volle, abzugslose Empfehlung.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Alkohol
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Parabene
Vegan
4059729222022
Produkttransparenz
Inhalt: 1,2ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: cosnova GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Ohne große Ankündigung oder Werbekampagne hat L'Oréal (fast) still und heimlich die neue Glycolic Bright-Serie gelauncht. Aktuell gibt es den Cleanser Foam, ein Serum, eine Tagespflege und eine Nachtpflege.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Myristinsäure (als Tensid)
Palmitin-, Stearin- und Laurinsäure
Glykolsäure
Extrakt der Dünen-Trichternarzisse
Salicylsäure
Extrakt der Strauch-Pfingstrose
Wie immer hat L'Oréal Paris prägnant das Wort "Innovation" auf seine Produkte gedruckt; Glykolsäure und Säurekomplexe sind aber seit Jahrzehnten im Einsatz - und während die Formel seine Eigenheiten hat, so gibt es zumindest weltweit betrachtet ähnliche Formeln bzw. Systeme, wie die Formel wirkt.
Dennoch muss ich es L'Oréal Paris lassen, dass sie bei der Gestaltung ihrer Serie tatsächlich mehr Gedanken haben Platz finden lassen. So enthält die Formel weit weniger "bedenkliche Inhaltsstoffe" als zum Beispiel im Vergleich mit der Revitalift-Serie mit Glykolsäure (hier).
Zum Einsatz kommt hier Myristinsäure als anionisches Tensid, was man eher selten sieht - vor allem im Drogeriesortiment - weshalb ich dafür schon mal "Respekt" ausspreche. Hinzu kommen Fettsäuren aus Palmitin-, Stearin- und Laurinsäure; natürlich die namensgebende Glykolsäure (sowie zusätzlich Salicylsäure); Vitamin C in Form von Ascorbyl Glucoside und ihren perligen Farbton erhält sie nicht durch Farbstoffe, sondern durch den Einsatz von Glycol Distearate.
Als ich den Reiniger das erste Mal verwendet habe, hatte ich ein riesiges Déjà-vu. Die Reinigungscreme sieht extrem ähnlich wie die Reinigungscreme von Diadermine's Purely Essential-Serie. Doch nicht nur vom grundsätzlichen Aussehen her: auch der Duft ist sehr ähnlich, die Konsistenz UND das Schaumverhalten. Würde man mir beide Reinigungscreme auf einem neutralen Untergrund präsentieren, wäre ich glaube ich nicht in der Lage, die beiden zu unterscheiden. Jedoch: die Formeln könnten nicht unterschiedlicher sein.
L'Oréal Paris' Glycolic-Bright Cleanser Foam bildet beim Kontakt mit der angefeuchteten Haut einen extrem dicken, extrem starken und festen Schaum, der sich nahezu unendlich weiternutzen lässt. So brauchte ich für jeden "Waschgang" gerade einmal die Größe einer Erbse - und selbst das war eigentlich schon zu viel.
Mit Myristinsäure als Tenside habe ich wenig Erfahrungen, weshalb ich auf das Reinigungsergebnis gespannt war. Myristinsäure hinterlässt ein abperlendes Ergebnis, dass man vielleicht von Alkaliseifen kennt; also "echten Seifen". So entsteht auch hier nach der Anwendung dieses "seifige" Hautgefühl, was ich persönlich noch nie mochte.
Ehrlich gesagt war das ein bisschen kontraproduktiv. Denn wenn man versucht hat, die Creme vom Gesicht abzuwaschen, wurde man von den "nackten Hautstellen" aufgehalten. Dort, wo man die Reinigungscreme bereits abgespült hat, hakte man nun fest, sodass es ehrlich gesagt extrem schwierig war, den Schaum restlos zu entfernen. Egal, wie sehr ich mich bemühte: ein bisschen Schaum blieb irgendwo hängen.
L'Oréal Paris veröffentlicht leider nichts dazu, welche Konzentrationen eingesetzt werden. Weder die Menge an Glykolsäure, noch die Menge an Salicylsäure ist irgendwo ausgewiesen. Auch nicht auf diversen Landesseiten von L'Oréal. Man kann daher nur ein wage raten.
L'Oréal warnt vor der Anwendung davor, dass es durch den Einsatz von Glykolsäure zu einem leichten kribbeln kommt, der wohl auch verbleiben soll. Grundsätzlich "merkt" man Glykolsäure so ca. ab 2-3% Konzentration. Jedoch gewöhnt man sich extrem schnell an so geringe Konzentrationen. Da ich nach über zwei Wochen täglicher Anwendung die Glykolsäure noch auf der Haut spürte, gehe ich von Konzentrationen um die 5% aus.
Die Reinigung gefällt mir dabei sehr gut, wobei es ein Problem gibt: die Formel wirkt extrem reizend auf die Augen. Schon nur ein bisschen in die Nähe der Augen kommen reicht aus, um mindestens ein leichtes brennen auszulösen. Das ist natürlich schwierig, wenn man noch Reste des Makeups entfernen möchte. Ich musste mich daher sehr darauf fokussieren, beim entfernen des Makeups alles restlos zu entfernen, denn den Schaum konnte ich nicht in den Bereich der Augen bringen.
Abgesehen hiervon ist das Ergebnis eigentlich genau so, wie man es sich wünscht: die Haut wird tiefgehend gereinigt und geklärt, auch grober Schmutz wird gründlich entfernt und auch das Makeup löst sich extrem tiefgehend. Nach dem abtupfen der Haut fühlt sich die Haut angenehm glatt und erfrischt an.
Bis man einen großartigen Unterschied sehen konnte, dauerte es allerdings einige Zeit. Es hat gute drei Wochen gedauert, bis sich meine Haut an die Reinigung gewöhnt hat. Und als erstes kam ein richtig schön heftiges "Skin Purging", bevor es eine Verbesserung gab. Für ein paar Tage sah mein Gesicht aus wie Pizza. Ist zwar nicht schön, ist aber wirklich nicht selten.
Fazit
Nach jetzt rund vier, fünf Wochen kontinuierlicher Anwendung finde ich die Reinigung gut, wenn auch sehr gewöhnungsbedürftig. Praktisch ist es natürlich, dass man sich nicht zusätzlich noch einen konzentrierten Glykolsäure-Toner anlegen muss. Die Konzentration (wenn auch nicht bekannt) reicht vollkommen aus, um den Toner zu ersetzen. So hatte ich nicht nur eine gute Reinigung, sondern auch denselben Effekt wie bei der Anwendung eines Toners.
Vorsicht muss man aber walten lassen, da man sich mit der Reinigung gleich zwei Mal pro Tag Glykolsäure aufträgt. Wer empfindliche Haut hat, kann hier unter Umständen echt Probleme bekommen. Denn grundsätzlich sagt man, dass man Glykolsäure maximal einmal täglich anwenden - und auch bei der Konzentration sparsam sein sollte.
Ich hatte das Glück, dass ich die Reinigung extrem gut vertragen hatte. Ich hatte keinerlei Rötungen, Spannungsgefühle oder Verbrennungen - die sich bei zwei Mal täglicher Anwendung alle drei zeigen könnten.
Grundsätzlich kann man es so definieren: die Reinigung ist effektiv, tiefgehend und hält ihre Versprechen. Hat aber auch einige nicht zu verkennende Risiken. Wer z.B. keinen effektiven Sonnenschutz aufträgt, riskiert z.T. heftige Verbrennungen. Die Reinigung würde ich daher als effektiv bezeichnen; ihre Anwendung sollte aber sorgfältig erfolgen und in einem geschützten Rahmen mit entsprechender Nachpflege.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
4037900601125
Produkttransparenz
Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Die Serum-Infused Eye Mask von MUDMASKY liegt schon seit Ewigkeiten kühl, trocken und lichtgeschützt bei mir herum. Sie war Bestandteil einer GLOSSYBOX, die ich vor Jahren einmal bekommen habe, für mich aber komplett uninteressant. Da sie sich extrem lange ungeöffnet hält (Schutzatmosphäre), habe ich einfach gewartet, bis ich mal Lust darauf hatte, sie auszuprobieren.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Illit
Kiwisamen
Teeblätter
Hyaluronsäure
Heidelbeerenextrakt, amerikanische
Bocksdorn-Extrakt
Karottenextrakt
Feigenextrakt
Das war jetzt im Winter der Fall: durch den vielen Stress der letzten Monate dachte ich mir, dass man ein Ergebnis besser sehen würde, als zu einem Zeitpunkt, wo ich bereits ausgeglichen bin. Deshalb kam die Maske jetzt für einige Wochen zum Einsatz um zu schauen ob und was sie verändert hat.
Die Maske spricht in ganz schön hohen Tönen von sich und soll einen stark sichtbaren Effekt innerhalb von vier bis sieben Anwendungen haben; erste Ergebnisse sollen ab der zweiten bis dritten Anwendung erkennbar sein.
Wenn man sich die Formel aber ansieht ist sie gar nicht so besonders. Es werden Extrakte aus Bocksdorn, Feige, Karotte und Heidelbeere verwendet; es ist Illit (eine Tonerde) eingearbeitet und es werden geschnittene Teeblätter, sowie unveränderte Kiwisamen eingesetzt.
Während sich die Extrakte positiv in der Kosmetik zeigen; je nach verwendetem Extrakt wirken sie antioxidativ, feuchtigkeitsspendend oder abschwellend - so ist der Einsatz von Kiwisamen mehrfach unnötig. Vor allem deshalb, weil sich eine Wirkung der Kerne nur zeigt, wenn man ihn zerbricht.
Man könnte zerkleinerte Kiwisamen z.B. verwenden, um einen direkten Extrakt der Pflegeroutine hinzuzufügen, jedoch sind Kiwisamen so komplett wirkungslos. Bei den Teeblättern ist das anders; hier können sich tatsächlich positive Eigenschaften in die Formel hinaus geben - jedoch ist hier die Problematik, dass das auch nicht unbegrenzt möglich ist und man nicht weiß, die lange die Maske schon irgendwo gelagert hat.
Eingesetzt wird auch die Hyaluronsäure. Und während dieser Stoff ausschließlich positiv wirkt und Feuchtigkeit anzieht, sowie speichert; so ist er mittlerweile Bestandteil der billigsten Produkte, begonnen bei 50 Cent-Seifen. Es ist daher schon seit sehr langer Zeit kein Preistreibungsmerkmal mehr.
Aber kommen wir langsam mal zur Anwendung: die Maske soll ein- bis zwei Mal wöchentlich für mindestens vier Anwendungen auf die getrocknete, frisch gewaschene Haut unterhalb der Augen großzügig aufgetragen werden; ein sichtbarer Film soll vorhanden sein und dann für ca. 20 bis 30 Minuten einwirken und im Anschluss trocken abgenommen und nicht abgespült werden.
Problematisch ist das schon wegen der Kiwisamen. Denn egal wie vorsichtig man versucht die Maske abzunehmen, so kommt man leider nicht drum herum, sich die Kiwis ein bisschen in die Haut zu drücken. Selbst mir größter Vorsicht ratscht man leider die Samen immer ein bisschen hin und her. Und das nimmt man auf sich, obwohl sie keine Wirkung haben.
Ich habe die Maske ganz brav fünf Mal angewandt, denn solange hat die Tube bei mir gereicht (beim ersten Mal habe ich aber auch ein bisschen viel heraus genommen, weil ich nicht wusste, wie flüssig die Maske ist).
Wie von MUDMASKY empfohlen, habe ich mein Gesicht erst gründlich gereinigt und tonisiert und dann vollständig trocknen lassen, bevor ich die Maske aufgetragen habe. Dann habe ich 30 Minuten lang gewartet und die Maske mit einem weichen Kosmetiktuch abgenommen. Manchmal blieb ein dünner Film zurück, der etwas bräunlich ist, das habe ich dann mit ein bisschen Wasser und einem Tuch abgenommen.
Fazit
Die Wirkung kann ich - bei mir - nur als unwirksam bezeichnen. Ihr wisst ja alles, dass ich Augenpflegeprodukte komplett ablehne, weil Studien und Forschung immer und immer wieder zeigen, dass für den Augenbereich nichts weiteres nötig ist, als eine gute Gesichtscreme. Doch der Markt boomt.
Grundsätzlich ist es so, dass man bei hochkonzentrierten Augenpflegen zumindest kurzzeitig doch ein wenig Effekt sieht, doch das war hier bei der Maske überhaupt nicht der Fall.
Mir ist vor allem aufgefallen, dass die Maske nicht wirklich eingezogen ist, sondern nur etwas ausgetrocknet war. Am Ende war nach 30 Minuten eigentlich noch alles der Maske auf der Haut sichtbar, nur eben etwas trockener.
Und bei mir konnte ich nun einfach gar keinen Unterschied erkennen. Ich fand die Maske sogar etwas reizend; ich hatte schon ein bisschen Pipi inne Augen drinne, wenn ich die Maske getragen habe. Nicht schlimm, aber auffallend.
Auf der Haut konnte ich einfach nichts und wirklich gar nichts erkennen. Keine verminderte Tiefe, keine höhere Elastizität und auch kein besserer Hautton. Vielleicht ein Ticken weniger angeschwollen an Tagen, wo ich nur kurz geschlafen habe, aber abgesehen davon überhaupt kein Unterschied.
Von mir gibt es daher überhaupt keine Empfehlung. Sie ist ziemlich teuer, enthält wenig wirksames und zeigt einfach viel zu wenig Effekt für die riesigen Claims, die MUDMASKY macht. Und das obwohl MUDMASKY eigentlich sonst ziemlich gute Masken herstellt.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
PeTA Cruelty Free
8719327297018
Produkttransparenz
Inhalt: 30ml
Hergestellt in: Niederlande
Hersteller: Mousavi Skincare B.V. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Ich habe ja einige Zeitschriften (ja, noch echt in Papier) abonniert und zwischendrin wird man mal mit Proben überrascht. Und vor Ewigkeiten war in einer Ausgabe der GLAMOUR eine XXL-Reisegröße des neuen Noir Allure Mascaras von CHANEL dabei.
Die Bürste kommt dort tatsächlich in Originalgröße, weshalb man - falls man interessiert ist - den Mascara tatsächlich in voller Länge kennen lernen kann, ohne sich direkt für 42 Euro zu binden - und das als Abonnent ganz ohne Zusatzkosten.
Die Bürste gefiel mir tatsächlich auf Anhieb: sie hat eine exzellente Volumenform, die ein bisschen einem Weihnachtsbaum ähnelt. Die Spitze ist sehr dünn und fein, sodass man quer einzelne Wimpern erfassen kann, während der Körper dann langsam breiter wird, wodurch man den gesamten Wimpernkranz erfassen kann.
Aber nicht nur die Bürste an sich gefiel mir richtig gut, sondern auch ihre Nylonfasern. Sie haben einen angenehm großen Zwischenraum, sodass sich die Wimper fest darin einschließen kann, ohne dabei "zerquetscht" zu werden. Die Wimper gleitet sehr einfach in den Zwischenraum und wird dann direkt von mehreren Armen erfasst.
Das vom Mascara kreierte Volumen gefällt mir auch so richtig, richtig gut. Die Wimpern werden angenehm in die Länge gezogen und extrem gut voneinander getrennt, während sie in ein wirklich tiefes Nachtschwarz gefärbt werden.
Der Mascara trocknet zudem auch angenehm schnell und da die Wimpern längenmäßig eher kleiner Natur sind, ist es unwahrscheinlich, dass man mit dem Mascara an die Haut kommt. Dadurch lassen sich sehr gut Pünktchen vermeiden. Es kommt zwar manchmal trotzdem noch dazu, aber durch die relativ kurzen Fasern ist es auf jeden Fall seltener.
Ich hätte es auch ehrlich gesagt nicht erwartet, aber der Mascara ist wirklich wahnsinnig gut gemacht. Man muss einfach zugeben, dass sich alle Prestigemarken eher an die ältere Kundschaft wenden und es ist daher selten, dass man einen Mascara oder überhaupt ein Kosmetikprodukt sieht, das auch für die jüngere Zielgruppe geeignet ist.
Gerade bei CHANEL hätte ich locker damit gerechnet, dass man hier einen semi-schwarzen Mascara heraus bringt, der vielleicht ein bisschen in die Länge zieht, aber die Form natürlich belässt. Das man hier einen "echten" Volumenmascara mit großartigem Effekt heraus bringt, hätte ich persönlich niemals gedacht.
Was diesen Mascara auch richtig gut macht ist, dass man wirklich nur ein bis zwei gute Schichten benötigt für immens in die Länge gezogene, voluminöse und dichte Wimpern. Auch das tiefe schwarz ist sehr überraschend und kann sich locker mit dem des Roller Lash Mascaras von benefit messen.
Fazit
Ich finde das sich hier nicht nur typischerweise um das Design gekümmert wurde, sondern auch um die Farbe und die Formel. Mir gefällt der Mascara richtig, richtig gut, was mich selbst überrascht. Das ich jemals sagen würde, dass ein 45€-Mascara sogar irgendwie sein Geld wert ist, hätte ich niemals vorher gesagt.
Ich bin zwar fest der Meinung, dass er überteuert ist und man viel für den Markennamen bezahlt, aber die Qualität ist tatsächlich mit dem Preis übereinstimmend.
Man bekommt für sein Geld nicht nur ein gut aussehenden Mascara, sondern eine richtig gute Formel, eine richtig, richtig, richtig gute Bürste und eine wirklich langanhaltende, intensive, nachtschwarze Farbe.
Ich würde dem Mascara auf einer 5-Sterne-Skala auch tatsächlich alle fünf Sterne geben - vielleicht einen halben Stern Abzug wegen des Preises, aber das ist ein Mascara den ich genau so wieder kaufen würde. Die Bürste ist hier wirklich einzigartig, einfach in der Anwendung und sorgt für ein richtig gutes Ergebnis.
Inhaltsstoffe
AQUA | ORYZA SATIVA CERA | CERA ALBA | SUCROSE STEARATE | COPERNICIA CERIFERA CERA | POLYBUTENE | CELLULOSE | CETYL ALCOHOL | GLYCERIN | HYDROXYETHYLCELLULOSE | STEARYL ALCOHOL | PANTHENOL | PHENYLPROPANOL | PROPANEDIOL | CHLORPHENESIN | CAPRYLYL GLYCOL | POLYQUATERNIUM-10 | MALTODEXTRIN | TOCOPHEROL | [+/-: CI 75470 (CARMINE) | CI 77000 (ALUMINUM POWDER) | CI 77007 (ULTRAMARINES) | CI 77163 (BISMUTH OXYCHLORIDE) | CI 77288 (CHROMIUM OXIDE GREENS) | CI 77491, | CI 77492, | CI 77499 (IRON OXIDES) | CI 77510 (FERRIC AMMONIUM FERROCYANIDE) | CI 77510 (FERRIC FERROCYANIDE) | CI 77742 (MANGANESE VIOLET) | CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE) | MICA].
Ohne Duftstoffe
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
3145890900188
Produkttransparenz
Inhalt: 3g
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: CHANEL Paris Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich glaube ich bin richtig in der Anname, dass damals, als L'Oréal das erste Mal seine Haarfluids auf den Markt gebracht hat, alle sich dachten "Was soll das denn sein?". Und obwohl es mein Job ist, Produkte zu testen, insbesondere die, die neu am Markt sind, hat es mich einfach nicht wirklich angesprochen.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Glycerin
Behentrimonium Chloride
Cetrimonium Chloride
Weizenprotein
Das Wunder Express Haarfluid von ISANA Professional habe ich tatsächlich auch nur gekauft, weil es in der Rossmann-App einen extrem guten Coupon hierfür gab. Das Fluid war im Angebot und über die App gab es nochmal 25% Rabatt, weshalb ich gedacht habe, "Okay, das ist ein Zeichen".
Das Haarfluid enthält nur wenige Wirkstoffe, darunter zwei Pflegesubstanzen, die sehr häufig vorkommen, Behentrimonium Chloride und Cetrimonium Chloride, sowie ein Komplex aus Weizenproteinen. Hinzu kommt natürlich noch ein angenehmer Duft.
Wenn man sich zu Herzen nimmt, dass die Viskosität, also Dicke von Wasser genau 1,0 η in mPa s beträgt, so würde ich das Fluid auf minimal dicker schätzen. Sagen wir mal so 1,05 bis 1,10. Es ist noch komplett fließend, aber trotzdem ein ticken dicker als Wasser.
Die Anwendung war glaube ich immer das, was mich so immens irritiert hat. Bei allen Haarfluids, unabhängig von Marke, ist die Anwendung exakt gleich beschrieben. Nach dem shampoonieren soll das Fluid in das untere Haar aufgetragen werden, leicht eingeknetet oder einmassiert werden, und nach sieben Sekunden ausgespült werden.
Den letzten Teil muss man nicht exakt wählen: es gilt lediglich, dass Fluid nicht allzu lange einwirken zu lassen, damit es sich nicht übermäßig im Haar absetzt. Nach kurzer Einwirkzeit soll das Fluid gründlich ausgespült werden.
Die Dosierung war immer ein bisschen schwierig; theoretisch soll man etwas von der Emulsion in die Hände geben und dann im unteren Haardrittel einarbeiten, da die Emulsion aber so flüssig ist, funktioniert das einfach nicht.
Stattdessen habe ich meine Hand wie eine Schaufel unter das Haar gelegt und mit dem Spritzapplikator die Emulsion direkt in das Haar "gesprüht" und mit der Hand herunterlaufende Emulsion aufgefangen und dann versucht nochmal ins Haar zu transportieren. Das klappte auch eigentlich ganz gut.
Der Effekt: Ich glaube, dass ist eines der besten Haarpflegeprodukte, die ich jemals ausprobiert habe. Und damit meine ich die vollen 11,5 Jahre, in denen ich hier schreibe.
Die extrem reine, minimalistische Formel, die drei Vollpfleger enthält ist scheinbar so extrem hoch konzentriert, dass sie das Haar binnen dieser sieben Sekunden komplett bändigt. Spült man die Emulsion aus, ist das Haar ultraglatt - wirklich, wie bei einer Keratinglättung (im nassen Zustand).
Es ist extrem geschmeidig und man kann ohne Witz nicht spüren, wie Bürste oder Kamm durchs Haar gehen. Die Haare sind so unfassbar gleitend, dass man überhaupt nichts mehr spürt.
Überrascht bin ich aber vor allem deshalb, weil das Haar trotzdem keinerlei Gewicht dazu erhält oder sich das Produkt im Haar absetzt. Es ließ sich unfassbar einfach heraus spülen und wurde vom Wasser gründlich ausgespült, ohne dass man groß einwirken musste.
Es ist aber dennoch ein bisschen Vorsicht bei der Einwirkzeit geboten. Wer das Produkt zu lange im Haar belässt risikiert es, dass sich das Produkt zu stark an das Haar anheftet. Während es gewünscht ist, dass ein bisschen der Lösung im Haar verbleibt, ist zu viel nicht gut für das Haar.
Es ist daher sehr wichtig darauf zu achten, die Lösung nicht zu lange wirken zu lassen und auch nicht zu viel aufzutragen. Die Flasche reicht bei meinem kurzen Haarschnitt mit Undercut für rund 100 Anwendungen. Nur ein kleiner Spritzer ist notwendig, da sich die Emulsion sehr einfach ins Haar einarbeiten lässt und sich nicht fest setzt.
Zwar wird man sich niemals an die sieben Sekunden halten, da alleine das einarbeiten mehr Zeit benötigt, aber solange man unter ~60 Sekunden bleibt, ist man auf der sicheren Seite.
Ganz krass finde ich den Langzeiteffekt. Ich habe testweise das Haarfluid eine Woche lang nicht angewendet und der Effekt hielt sich trotzdem in beinahe dem vollen Umfang im Haar. Das Haar bleibt tagelang geschmeidig und glänzend, lässt sich wahnsinnig einfach durchkämmen und wird dabei weder beschwert, noch anderweitig belastet.
Fazit
Ganz ehrlich: ich könnte mir in den Poppes beißen, dass ich solange damit gewartet habe, so ein Fluid mal auszuprobieren. Die Wahl fiel zufällig auf ISANA, weil es gerade so günstig war, vor allem aber auch, weil es auf Silikone und Polymere verzichtet.
Alleine aufgrund dieser Tatsache hätte ich fest damit gerechnet, dass es nur ansatzweise so gut wirkt, wie es wirklich gewirkt hat. Die Formel ist so einfach gestaltet und dennoch so wahnsinnig effektiv. Ich hätte niemals gedacht, dass so wenige und relativ "einfache" Wirkstoffe einen so großen Effekt auf das Haar haben können.
Das Fluid gefällt mir unfassbar gut. Es ist extrem wirksam, günstig, nicht belastend oder beschwerend, pflegt immens stark, glättet das Haar, macht es geschmeidig, kämmbar und glänzend. Inzwischen habe ich jeden aus meinem Familien- und Freundeskreis damit angesteckt und werde es auf jeden Fall weiter kaufen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Geschädigtes, trockenes Haar.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Silikone
Vegan
4305615886602
Produkttransparenz
Inhalt: 200ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich habe jetzt schon einige Produkte von REVOX B77 vorgestellt und ich sage immer, dass die Marke das noch günstigere Pendant zu The Ordinary ist. Einige Formeln sind richtig gut, andere versagen auf ganzer Linie; und da sich die Wirkstoffe trotz ihrer Ähnlichkeit zu The Ordinary stark unterscheiden, lohnt es sich, sich die Formeln noch einmal einzeln selbst anzuschauen. Und genau das tue ich heute mit dem Glycolic Acid Peeling Toner aus der JUST-Serie.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Glykolsäure
Hyaluronsäure
Aloe Vera-Extrakt
Kollagen (und) Aminosäuren
Was man beim REVOX-Toner im Gegensatz zu dem von The Ordinary sieht ist, dass die Formel um ein vielfaches reduzierter und simplistischer ist. Während die Formel von REVOX gerade einmal 11 Inhaltsstoffe umfasst, sind es bei The Ordinary satte 43. Hierzu muss man aber auch sagen, dass die Formel von The Ordinary deutlich wirksamer und sanfter ist, als die von REVOX. Es ist daher verständlich, dass der Toner von REVOX weniger als die Hälfte von der des The Ordinary Toners kostet.
Der Peeling Toner von REVOX B77 enthält neben der Glykolsäure noch Urea und Hyaluronsäure, sowie Aminosäuren aus Kollagen und Aloe Vera-Extrakt als Beruhigungsmittel. Da es hier keine oberflächlichen Besänftigungsstoffe gibt (wie z.B. Rosenwasser, Aloe Vera-Blattsaft, etc.), bemerkt man die Wirkung bei REVOX direkt und intensiv, während es bei The Ordinary kaum zu spüren ist.
Sobald der Toner auf die Haut trifft, entsteht ein leichtes kribbeln; auch dann, wenn man sich über Jahre an Treatments aus AHA, BHA, LHA oder PHA gewöhnt hat. Da die Glykolsäure direkt im Toner schwimmt und nicht behüllt ist, merkt man den peelenden Effekt tatsächlich sehr stark. Es ist zwar nicht schmerzhaft, aber dennoch spürbar.
Meine Empfehlung wäre daher tatsächlich auch, nicht direkt mit dem Toner anzufangen, wenn man nicht schon vorher Erfahrungen mit Säuren jedweder Art hat. Hier ist The Ordinary tatsächlich im Vorteil, da man deren Formel selbst als frischer Anfänger problemlos vertragen kann.
Zuständig sind hierfür bei The Ordinary u.a. mehrere Blütenwasser mit beruhigenden Wirkstoffen, der Einsatz vieler Aminosäuren, sowie ganz besonders der Einsatz von Glycerin, der bei REVOX' Toner gar nicht eingesetzt wird.
Dennoch ist die Wirkung an sich bei beiden vergleichbar. Zwar ist die Anwendung unterschiedlich und auch das empfinden der Haut nach der Anwendung, aber das Ergebnis bleibt eigentlich ziemlich gleich. Schließlich arbeiten beide mit der selben Glykolsäure-Konzentration von 7%.
Was hier aber auch einen Unterschied machen wird, ist die Tatsache, dass The Ordinary's Toner noch Propanediol einsetzt. Dieser Wirkstoff sorgt dafür, dass aufgetragene Wirkstoffe schneller und tiefer in die Haut eindringen können.
Bei REVOX ist dieser Wirkstoff nicht vorhanden. Das bedeutet zwar nicht, dass die Wirkung hier schlechter ist, aber, dass es die Glykolsäure ein wenig schwerer hat, in die Haut einzuziehen. Glücklicherweise ist Glykolsäure darin aber auch alleinstehend sehr gut.
Bevor ich den Toner das erste Mal verwendet habe, habe ich eine Zeit lange auf jegliche Form von Peelings verzichtet, damit ich besser einschätzen konnte, wie gut (oder schlecht) er auf meine Haut wirkt. Durch den Verzicht hatte ich einen fahlen Teint mit verinzelt trockenen Stellen, sowie einen leicht ungleichmäßigen Teint.
Wie es bei solchen Tonern üblich ist, habe ich ihn einmal täglich abends nach der Reinigung auf die getrocknete Haut mit einem Wattepad aufgetragen und gewartet, bis der Toner komplett eingezogen ist. Danach habe ich dann mit meiner Nachtpflege die Haut abschließend gepflegt.
Es hat nicht lange gedauert, bis man einen Unterschied erkennen konnte. Nur einige Tage sind verstrichen, bis ich gerade im Bereich meines Haaransatzes gesehen habe, dass die trockenen, schuppigen Stellen verschwunden sind. Also nicht Schuppen im klassischen Sinne, sondern schon tote Hautzellen, die sich noch an der Haut festhalten.
Einen sehr großen Unterschied konnte man nach ungefähr zwei bis drei Wochen erkennen. Hier sah man nicht nur einen Unterschied im Bereich des Haaransatzes, sondern im gesamten Gesicht. Die Haut hatte wieder einen angenehmen Glow und wirkte auch viel, viel ebener; vor allem auch optisch, da das Licht nicht mehr an unterschiedlichen Texturen abprallte.
Fazit
Was ich dem Toner gut halten muss: trotz weniger Wirkstoffe und einer extrem reduzierten Formel entsteht ein durchaus pflegender und angenehm peelender Effekt auf der Haut, der nicht nur auf der obersten Hautschicht anlagert, sondern auch tiefer einzieht.
Negativ behaftet finde ich jedoch, dass hier nicht ein wenig dem Konzept anderer Marken gefolgt wurde, allem voran The Ordinary. Das The Ordinary so viele Wirkstoffe einsetzt ist kein Versehen, sondern dient dazu, die Verträglichkeit immens zu erhöhen und auch dafür Sorge zu tragen, dass mit einem chemischen Peeling einhergehende Effekte, wie z.B. brennen oder Juckreiz, minimiert werden.
Bei REVOX B77 ist man dem gesamten Komplex ausgesetzt. Man merkt also bei jeder Anwendung ein leichtes brennen und die Verträglichkeit ist nicht ganz so gut, sondern muss langwierig der Haut antrainiert werden.
Dafür hat man hier aber den besten Preisvorteil: es ist einer der günstigsten Toner seiner Art; mit 7,49€ für 250ml ist er halb so günstig wie der Toner von The Ordinary (14,990€ für 240ml). Zwar ist dafür die Formel auch nicht so komplex, aber im Grunde genommen tut sie dasselbe, nur hier etwas mehr wahrnehmbar.
Insgesamt kann ich mir für mich persönlich sehr gut vorstellen, zu diesem Toner zu wechseln. Er ist nicht nur günstiger, sondern auch viel häufiger auf Lager und: ich vertrage ihn gut. Hätte ich jedoch säureempfindliche Haut oder gar sehr sensible Haut, würde ich eher zu The Ordinary wechseln oder vielleicht ganz auf eine geringfügig konzentrierte Retinolpflege (0,1% bis max. 0,2%) umsteigen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Ohne Sulfate
Vegan
5060565104860
Produkttransparenz
Inhalt: 300ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Revuele Ltd. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Über die Try It-Plattform von Bazaarvoice durfte ich mir einen Duft von Marc Jacobs zum ausprobieren und testen anfordern. Es handelt sich um den neuesten Zuwachs aus der Perfect-Familie, das Perfect Eau de Toilette. Während es in den USA bereits im Handel ist und über die Marc Jacobs Webseite bereits für 100,00€ gekauft werden kann, ist es bei anderen Händlern noch spärlich vertreten. Es wird also wohl erst noch seinen großen Launch bekommen oder ist inmitten dessen.
Dieser Duft enthält folgende Noten:
Kopfnote: Rosa Pfeffer, Polygonum (Vogelknöterich)
Herznote: Weiße Narzisse
Basisnote: Zedernholz
Ich bin natürlich mit Daisy vertraut, denn dem Duft konnte man kaum entkommen. Er ist aber auch wahnsinnig gut riechend und das gilt für die gesamte Daisy-Familie. Von Perfect habe ich tatsächlich aber nur beiläufig etwas mitbekommen und den Duft selbst auch noch nicht ausprobiert, weshalb ich ziemlich blind an den Test heran gehen konnte.
Der Duft wird von Marc Jacobs wiefolgt beschrieben: Als Begleiter von Perfect Eau de Parfum und Perfect Intense zelebriert der strahlende, blumige Duft die Kraft, sich selbst treu zu bleiben. Wie der Originalduft, der im Juli 2020 weltweit lanciert wurde, ist Perfect Eau de Toilette von Marc Jacobs' persönlichem Mantra inspiriert: "Ich bin perfekt, so wie ich bin", was durch eine Tätowierung des Wortes "Perfect" auf seinem Handgelenk symbolisiert wird. Das aufmunternde und fröhliche Perfect Eau de Toilette bringt eine neue olfaktorische Facette und eine intimere Interpretation des #PerfectAasIAm-Seins.
Bevor wir aber auf den Duft zu sprechen kommen, muss ich erst einmal diesen genialen Flakon anpacken. Der Flacon selbst, also der Glasflacon, ist eigentlich relativ einfach gestaltet. Länglich mit abgerundeten Seiten und einzelnen Einkerbungen, die eine weitere Rundung hervor bringen.
Noch interessanter ist aber vor allem der Deckel, wo man sich richtig schön ausgelebt hat. Er ist zwar aus einfachem Plastik gestaltet, hat dafür aber ein geniales Design auf sich. In den silbernen Plastikteil, direkt über dem Flakon ist ein Herz eingearbeitet.
Über den gesamten Deckel sind dann kleine Figuren eingearbeitet, darunter ein Dominostein mit den Zahlen 3 und 1, ein Stern in Silber, eine weißgolde Banane, ein blauer Turnschuh, eine riesige Fliege in einem durchsichtigen weiß, ein Diamant, auf dem so ziemlich alles aufliegt, ein grün-transparenter Schuh á la Cinderella, eine matte, blaue Katze, zwei Spielzeugwürfel mit den Buchstaben M und J, sowie zu guter Letzt eine Kirsche an einer silbernen Kette.
This content is blocked because Instagram cookies have not been accepted.
Mit den Duftnoten kann ich nicht ganz so viel anfangen, zumindest aus dem Gedächtnis heraus. So weiß ich zum Beispiel nicht, wie eine Polygonum-Sorte riecht (umfasst ja auch eine ganze Klasse). Der Rest der Noten ist mir aber durchaus bekannt: Rosa Pfeffer, weiße Narzissen und Zedernholz - alles wohl sehr bekannte Duftnoten und -richtungen.
Beschrieben wird der Duft als Komposition als leicht und frisch, was ich zum größten Teil auch bestätigen kann. Ich würde den Duft aber nicht wirklich als frisch bezeichnen, denn damit verbinde ich eher den Duft von frischer Wäsche, Ozeanen und Wäldern. Perfect hat aber eher eine starke florale, leicht herbe Duftrichtung, bei der man ganz besonders stark die Narzisse heraus riecht.
Wenn ich es genau betrachte, so riecht man eigentlich fast nur die Narzisse. Sie hat einen extrem prägnanten, intensiven Duft und ich denke, der rosa Pfeffer schenkt ihr nur eine stärkere Intensität. Und obwohl Zedernholz ein extrem markanter Duft ist, den jeder von uns wohl schon Mal erlebt hat, rieche ich das Zedernholz nur minimal heraus.
Erst nach dem sich der Duft gelegt hat, also nach mindestens einer halben Stunde, merkt man die leicht markante Note von Zeder. Aber nicht so stark, wie man sich das eigentlich bei Zedernholz vorstellt oder auch kennt.
Fazit
Ich bin bei dem Duft ein bisschen zwie gespalten. Ich finde ihn überhaupt nicht schlecht, aber für das was einem geboten wird, doch ziemlich überteuert und wenig gebend.
Mir fehlt hier ganz besonders eine Komplexizität, die man bei Prestigemarken wohl erwarten darf. Hier wird einem eigentlich nur ein leicht veränderter Duft nach Narzisse geboten; etwas das ein Duftspray von Yves Rocher oder The Body Shop genauso gut kann.
Ich merke hier keine Einwirkung von anderen Noten, insbesondere auch derer nicht, die eigentlich in dem Eau de Toilette vorhanden sein sollten. Und das empfinde ich für so einen Preispunkt einfach als nicht akzeptabel. Die Noten kommen alle nicht sonderlich gut zur Wirkung und sind deshalb den Preis auch nicht wert.
Und ich möchte dabei betonen, dass ich den Duft trotzdem gut finde. Es riecht lecker, er hält sich extrem lange und ist angenehm leicht; aber eben einfach nichts, dass ich mit Marc Jacobs verbinden würde oder gar mit diesem Preispunkt.
Ich würde es daher so komplettieren: den Duft finde ich sehr gut und würde ihn so auch kaufen, aber weder zu dem Preis, noch von dieser Marke.
Inhaltsstoffe
ALCOHOL DENAT., PARFUM, PROPYLENE GLYCOL, AQUA, HYDROXYCITRONELLAL, LINALOOL, ALPHA-ISOMETHYL IONONE, LIMONENE, BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE, ETHYLHEXYL SALICYLATE, CITRONELLOL, COUMARIN, ALCOHOL, TRIS(TETRAMETHYLHYDROXYPIPERIDINOL) CITRATE, BENZYL BENZOATE, CI 60730, CI 42090, CI 19140.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
3616303461874
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Spanien
Hersteller: COTY Inc. Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Im Oktober letzten Jahres habe ich noch einmal das Glück gehabt und eine Schön für mich-Box von Rossmann ergattern können, in der auch ein neues Serum von ISANA med enthalten war: das Beruhigende Serum ultra sensitiv.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Sheabutter
Mandelöl
Nachtkerzenöl
Panthenol
Allantoin
Pantolactone (Vorstufe von Panthenol)
Das Serum ist voll gepackt mit Rückfettern und beruhigenden Wirkstoffen, darunter Nachtkerzenöl, Sheabutter, sowie Panthenol, Allantoin und Pantolactone.
Viele von Euch wissen ja inzwischen, dass ich meine Haut als eine sehr wilde Mischung zwischen Mischhaut, Akne und extrem trockener Haut beschreibe. Meine Haut hat ein sehr eigenes Bedürfnis und ist relativ einfach reizbar, weshalb ich immer gerne Ausschau halte nach genau solchen Unterstützern.
Ich persönlich verwende einige Produkte von ISANA med schon regelmäßig, aber das Serum ist ehrlicherweise an mir vorbei gezogen. Deswegen war es sehr praktisch, es in der Box zu entdecken.
Obwohl die Wirkstoffe davon ausgehen lassen, dass das Serum sehr fest und dick ist, ist es überraschend flüssig und wässrig - aber nicht "schlecht wässrig", sondern immernoch voll gepackt mit guten Stoffen, nur eben in einer sehr flüssigen Version.
Ich habe es zwei Mal täglich - morgens und abends - auf die gereinigte, trockene Haut aufgetragen und sanft eingeklopft, bevor ich mit meiner entsprechenden Creme die Pflege abgeschlossen habe. Ich habe etwa zwei bis drei dickere Tropfen verwendet und kam damit komplett ihn: vom Haaransatz bis hin zum Dekolleté.
Was mich beim anwenden sehr überrascht hat war, dass die Konsistenz zwar sehr dünn und flüssig ist, sich auf der Haut aber wie eine Creme anfühlt. Das Serum wirkt sofort immens beruhigend und hat bei mir z.B. sofort die Spannungsgefühle gelöst, die ich so gut wie jedes Mal nach der Reinigung habe.
Es dauerte auch nicht lange, bis das Serum vollständig eingezogen ist. Binnen einer Minute war kaum etwas noch von dem Serum auf der Haut wahrnehmbar. Es hinterließ auch keinen sicht- oder fühlbaren Film, sorgte aber dennoch dafür, dass die Haut etwas glatter und ruhiger aussieht.
Ich habe jetzt die gesamte Flasche aufgebraucht und bin von der Wirkung wirklich sehr angetan. Ich denke auch, dass das Serum ein richtig guter Zwischenschritt ist.
Ich habe schon öfter darüber berichtet, dass Produkte für besonders empfindliche Haut häufig ihren Fokus falsch setzen und entweder die innere Feuchtigkeit oder die äußerste Feuchtigkeit der Haut außer Acht lassen. Hier wurde mit der Formel an alle Eckpunkte gedacht: die Beruhigung der Haut als Ganzes, das eindringen von Feuchtigkeit in die tieferen Hautschichten, aber auch die Versorgung der obersten und äußersten Hautschicht mit unterstützender Feuchtigkeit.
Fazit
Ich denke, dass man schon aus dem letzten Absatz erahnen kann, dass mir das Serum sehr, sehr gut gefallen hat. Und damit scheine ich auch nicht alleine zu sein. Kurz bevor ich mit dem schreiben angefangen habe, habe ich mal bei Rossmann.de vorbei geschaut und gesehen, dass viele andere die selbe Meinung teilen.
Ich habe auch ähnliche Eckpunkte gesehen, vor allem das beseitigen von Spannungsgefühlen und eine fühlbar langanhaltende Feuchtigkeitsversorgung. In meinem Ergebnis fühle ich mich daher soweit ganz bestätigt.
Ich persönlich kann das Serum daher nur weiter empfehlen. Gerade bei schnell gereizter Haut oder Hauttypen, die über den Tag hinweg schnell an Feuchtigkeit verlieren oder aber mit Spannungstypen zu kämpfen haben, wird dieses Serum langanhaltend unterstützend einwirken können.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Sensible Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
DAAB Allergikerfreundlich
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
4305615886497
Produkttransparenz
Inhalt: 30ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Glas. Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen. Markierung "04".