WICHTIGE INFORMATION: Aktuell keine Beiträge mit Ausnahme von Pressemitteilungen. Lies den Beitrag hier, um mehr zu erfahren. Letztes Update: 03.09.2026
Obwohl ich euch gestern das Shampoo und die Spülung der neuen Bond Repair-Serie von L'Oréal Paris vorgestellt habe, möchte ich fast verwetten, dass mindestens die doppelte Menge an Leuten auf den Beitrag zum Serum klickt. Ich hatte, nachdem ich mir Shampoo und Spülung selbst gekauft habe, über Bazaarvoice ein Muster des neuen Serums bekommen. L'Oréal Paris hat mit seinem Leave-In Serum nicht gerade wenig versprochen und - für Drogerieverhältnisse - auch einen ordentlichen Preis ans Produkt geheftet. Ich war also ebenso gespannt, was mich erwarten würde.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Isododecane
Silikone
Polyacrylamide
Zitronensäure
Natriumcitrat
Ich hatte schon in meinem Instagram-Beitrag gesagt, dass ich vermute, dass L'Oréal hier ein bisschen auf den Erfolg mit REDKEN's Citric Acid Bonding-Serie zurück gegriffen hat und eine ähnliche Formel für den "Otto-Normal-Verbraucher" herstellen wollte. Denn obwohl die Konzentrationen in der Serie der Drogerie deutlich höher ist (mit bis zu 20% (als Wirkstoffkomplex) gegenüber 11% (reine Zitronensäure) bei REDKEN bzw. 5% im Leave-In-Serum), so sind die Grundsubstanzen ähnlich.
Im Leave-In Serum ist die Formel sogar ein bisschen minimalistisch. Es wird das erdölbasierte Isododecane als Lösungsmittel eingesetzt und das sogar in ziemlich hohen Konzentrationen; es ist mengenmäßig höher angesiedelt als Wasser.
Isododecane ist ein unfassbar gutes und extrem hochverträgliches Lösungsmittel, dass wir vor allem von Liquid Lipsticks kennen. Denn es hinterlässt kein unangenehmes Hautgefühl, keinen klebrigen Film und ist zudem extrem leicht auf der Haut. Man kann es außerdem mit nahezu jedem Stoff kombinieren und am Ende jedes nur erdenkliche Finish herstellen. Das es in so immensen Mengen in einem Haarpflege-Produkt eingesetzt wird, hat mich zwar gewundert, aber auch interessiert gemacht.
Weitere Komponenten sind dann Silikone, Polyacrylamid, Glycerin, Wasser und Urea. Darauf gefolgt ist die namensgebende Zitronensäure, sowie ein Abkömmling, das Natriumcitrat. Gehen wir erst einmal darauf ein, wie Zitronensäure überhaupt in der Haarpflege vorkommt.
Zitronensäure wird seit jeher in Kosmetik verwendet, doch erst seit wenigen Jahren erkennt man die Vorteile hochkonzentrierter Zitronensäure in der Haarpflege. Zitronensäure sammelt sich im Haarfolikel an, zieht Nährstoffe an sich und gibt selbst auch Nährstoffe ab, wirkt glättend auf die Haarstruktur und hat zudem noch einen ziemlich effektiven Trick.
Durch eine chemische Konzentration erhitzt sich Zitronensäure auf der Kopfhaut. Keine Sorge: Feuer entsteht nicht, aber es ist wärmer, als in der Flasche selbst. Das sorgt für eine wahnsinnig langanhaltende Stimulation der Haarfolikel. Es hat sich gezeigt, dass Zitronensäure zu mehr Haar beiträgt und auch zu gesünderem Haar.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist Zitronensäure als AHA. Als chemischer Exfoliator sorgt die Zitronensäure, die als sehr mild wahrgenommen wird, dafür, dass abgestorbene Hautzellen effektiv von der Kopfhaut entfernt werden und dafür, dass auch sonstige Rückstände, sowie Öle entfernt werden. So viel also zu der Zitronensäure.
Das Serum hatte mich als erstes ein wenig verwundert, weil ich "nur" wenige Inhaltsstoffe mit Zusatzpotenzial gesehen habe. Im ersten Moment habe ich nur die vielen Silikone und Synthetikbestandteile gesehen. Ich persönlich bin zwar bis heute treue Anwenderin silikonhaltiger Pflegeprodukte (in Maßen und hohen Qualitäten), aber auf den ersten Blick war das doch eine ziemlich große Menge.
Und die sieht und spürt man tatsächlich auch. Denn ich persönlich empfand das Serum als alles andere als angenehm in der Anwendung. Es ist extrem klebrig, hinterlässt einen öligen Film auf der Haut und muss direkt nach der Anwendung zumindest von den Händen gewaschen werden. Fässt man damit einmal den Föhn an, kriegt man die ölige Schicht wochenlang nicht runter, selbst mit dem besten Reiniger (Ich spreche aus Erfahrung). Ab der zweiten Anwendung also folgende Routine: aus der Dusche, Serum auftragen und verteilen, Hände wäschen, dann föhnen.
Im Haar selbst einmal aufgetragen sieht man ehrlich gesagt kaum etwas. Man sieht vor dem föhnen zwar einen leichten Glanz, aber im Haar wirkt das Serum deutlich sympathischer. Es verklebt das Haar auch nicht, sondern lässt sich sehr, sehr einfach und überraschend gleichmäßig verteilen. Interessant, was Unterschiede in Struktur so alles anrichten.
Das Serum ist im Haar überraschend leicht, sollte aber dennoch schnell eingearbeitet werden. Ich persönlich würde auch zwingend zum föhnen raten. Denn als ich einmal ein bisschen abgelenkt wurde (die beste Freundin hat angerufen, ihr kennt das), fand ich es extrem schwer, mein Haar zu bändigen. Natürliches trocknen ist mit dem Serum also ein No-Go, da das Haar hierdurch sehr klebrig wird und einen fettig wirkenden Glanz hat.
Doch wenn man das Haar föhnt - was so im besten Fall innerhalb der ersten ca. 10 Minuten erfolgen sollte - ist von dem Serum wirklich nichts mehr sichtbar. Aber fühlbar. Und das ordentlich.
Ich fand die Kombination aus Shampoo und Spülung bereits sehr wirksam, sodass hier mein Haar bereits immens an Kämmbarkeit gewonnen hat. Doch mit dem Serum wurde das ganze nochmal auf ein neues Level gebracht.
Das Haar war unfassbar krass weich und wirkte wirklich aalglatt von der ersten bis zur letzten Faser. Es war wirklich wie eine Schutzschicht, die das Haar umgab und das Ganze komplett ohne Rückstände im Haar oder der Kopfhaut und komplett ohne beschwerendes Haargefühl. Obwohl das Serum selbst sehr schwer und ölig auf mich wirkt, ist davon im Haar überhaupt nichts zu spüren.
Fazit
Ich wende das Serum (zum Zeitpunkt, wo ich diesen Beitrag schreibe) seit rund vier Wochen täglich einmal an und muss sagen, dass es doch einen großen Unterschied zu vorher gibt. So bleibt mein Haar zum Beispiel deutlich länger glatt, hat deutlich weniger Spliss und ich sehe auch deutlich weniger Haare in der Bürste.
Ich komme sogar ein Ticken länger ohne waschen aus (bei mir jedoch auf Stunden bezogen). Mein Haar fettet seit frühester Erinnerung extrem schnell nach (auch durch bedingte Hyperhidrose) und seitdem ich das Serum anwende komme ich länger mit dem "Frisch gewaschen"-Look davon. Teilweise hatte ich noch am selben Tag "schmutzig" aussehendes Haar; mit dem Serum habe ich aber mindestens einen vollen Tag-und-Nacht-Zyklus Ruhe.
Dennoch muss ich - wie schon damals bei REDKEN - sagen, dass die Formel überteuert ist. Wenn man sich das ganz genau anschaut haben wir eine Mischung aus Silikonen, Glycerin, Wasser und Zitronensäure. Alles extrem günstige Wirkstoffe, die wir deshalb weit verbreitet in allen Drogeriemarken sehen.
Zwar kostet es natürlich Geld die Formel zu perfektionieren und Zertifizierungen für den Verkauf einzuholen, aber wenn Marke X eine Creme mit den selben Bestandteilen für 3€ in den Handel haut, kann ich mir nicht vorstellen, dass L'Oréal das dreifache zahlen muss, nur weil es ein Haarserum anstelle einer Creme ist.
Ich hätte mir außerdem mehr Weitsicht gewünscht: eine konzentrierte Säureformel ist die perfekte Gelegenheit, um hochwertige Wirkstoffe, wie Aminosäuren, Vitamine und Keratin in das Haar zu preschen und dank des Silikons nachhaltig festzuhalten. Doch man beruft sich hier nur auf Zitronensäure als Allround-Talent.
Zwar ist es richtig, dass Zitronensäure alleinstehend viel bewirken kann, aber ich bin ehrlich: die Plex-Serie von Balea Professional macht es besser. Es ist für mich einfach nicht ausreichend, Silikon, Wasser und Zitronensäure zusammen zu mischen und eine Wunderwaffe zu vermarkten. Ich finde hier wurde einiges an Spielraum verpasst.
Ich bin zwar sehr zufrieden mit der Wirkung, vor allem auch jetzt nach längerer Anwendung; aber ich finde, dass die Plex-Serie im Grunde genommen dasselbe Haargefühl hinterlassen hat zu weniger als einem Drittel des Preises, den L'Oréal verlangt. Ich zweifle daher sehr an, dass ich das Serum in Zukunft noch einmal kaufen werde.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
3600524075576
Produkttransparenz
Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Viele von euch waren genauso wie Ich gespannt auf die neue Bond Repair-Serie von L'Oréal Paris' Elvital. Hochkonzentrierte Zitronensäure verwendet der Konzern bereits in seiner Pro-Marke REDKEN; eine Serie die ich absolut geliebt habe - und ich war natürlich gespannt, wie man es hier umgesetzt hat.
Die Serie für den Drogeriemarkt hat tatsächlich eine sehr ähnliche Formel. Zwar erkennt man Unterschiede in der Konzentration, aber sowohl bei REDKEN als auch bei Elvital werden ähnliche Wirkstoffe eingesetzt. Neben der Zitronensäure sind das z.B. PEG-55 Propylene Glycol Oleate, Polymere, Silikone und ebenso sanfte Tenside; bei REDKEN jedoch Tenside auf Basis von Zucker und Kokos.
Die REDKEN-Serie habe ich sehr, sehr lange nicht mehr verwendet, deshalb kann ich leider keinen exakten Unterschied beschreiben. Ich denke aber, dass die Konsistenzen ähnlich sein werden.
Für die Reinigung setzt L'Oréal auf eine Mischung verschiedener Tenside und der Zitronensäure, wobei diese im Shampoo nur sehr gering konzentriert ist. Haupttensid ist das gegenüber klassischen Sulfaten mildere Sodium C14-16 Olefin Sulfonate, das Aminosäure-Tensid Sodium Lauroyl Sarcosinate und als Co-Tenside Betaine.
Die Serie hat nicht den klassischen "Elvital-Duft". Er ist etwas leichter und zitrischer, hat aber genauso eine künstliche Süße, wie man sie von Elvital kennt. Ich persönlich mag den Duft etwas weniger, vielleicht liegen mir die Basisnoten nicht so gut.
Das Shampoo hat eine extrem dicke, reichhaltige und wenig fließende Konsistenz. Trotz seiner festen Konsistenz lässt es sich jedoch sehr gut aufschäumen. Es bildet einen so dicken Schaum, dass sich das Shampoo viel mehr wie eine Bodylotion anfühlt.
Die Reinigung ist aber trotz der cremigen Konsistenz extrem gründlich: das Shampoo entfernt auch wirklich tiefsitzenden Schmutz, Ablagerungen und fettige Rückstände. Jedoch muss ich sagen, dass die Frische deutlich kürzer ist als bei Shampoos mit einer leichteren Konsistenz.
Mit dem Shampoo neigte das Haar etwas mehr zu Fettigkeit. Und ich empfand persönlich auch, dass das Haar nicht so lange frisch duftete. Es verlor schnell an "Frisch gewaschen"-Gefühl.
Der Conditioner hat eine komplett andere Konsistenz: er ist sehr cremig, leicht, verteilt sich extrem einfach und hinterlässt auch keine Rückstände. Auf dem Haar verteilt wird die Creme transparent und ist wirklich überhaupt nicht sichtbar.
Was mir am Conditioner auch sehr, sehr gut gefiel war, dass er sich extrem einfach ausspülen ließ. Während das Shampoo etwas belastend wirkte (auch wenn das nach dem ausspülen verschwindet), war der Conditioner wirklich kaum spürbar.
Das Shampoo finde ich in seiner Reinigung als gut, wenn ich auch zugeben muss, dass ich andere Shampoos tiefgehender finde; auch Shampoos, die mit einer reichhaltigen Konsistenz auf stark geschädigtes Haar abzielen.
Den Conditioner finde ich in seiner Pflege sehr gut, ich muss aber zugeben, dass man ganz schön viel von ihm braucht. Da die Konsistenz sehr dünn ist und sich die Creme nicht weit verteilen lässt, muss man ziemlich viel davon verwenden, um das untere Drittel des Haares vollständig zu bedecken; noch mehr, wenn man bis zum zweiten Drittel hoch geht.
Fazit
Obwohl mir der Effekt der Pflege gut gefiel muss ich zugeben, dass ich vom Ergebnis ein bisschen enttäuscht bin. Im direkten Vergleich muss ich zugeben, dass Balea's Professional Plex-Serie um ein vielfaches angenehmer in der Anwendung ist.
Die Bond Repair-Serie ist weitaus dicker, setzt sich gerne mal im Haar ab, wenn man nicht kräftig genug ausspült und fühlt sich auch nicht so angenehm während der Anwendung an. Zwar verschwindet das Gefühl, sobald man beide Produkte ausgewaschen hat, aber gestört hat es mich dennoch ein wenig.
Ich muss einfach sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht für mich stimmt. Ich finde, dass die Serie überteuert ist und nur ein sehr begrenztes Publikum anspricht. Denn ich habe z.B. stark gestresstes Haar durch Bleichen, Colorieren und Co., aber eben auch ein Problem mit schnell stopfenden Talgdrüsen und schneller Fettigkeit, was durch die Serie noch einmal verstärkt wird.
Die Serie eignet sich wirklich nur, wenn man extrem feines, stark geschädigtes und extrem Frizz- und Splissanfälliges Haar hat. Denn die extrem dicke Konsistenz verschlechtert das Gefühl etwas.
Ich muss aber auch zugeben, dass das Ergebnis trotzdem effektiv ist. Das Haar ist extrem gut kämmbar, lässt sich sehr einfach stylen, fühlt sich extrem weich an und hat einen angenehmen Glanz.
Dennoch finde ich, dass die Plex-Serie von Balea Professional besser ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt viel mehr und das Serum z.B. (das von Elvital stelle ich morgen vor) ist auch viel leichter im Haar und vollkommen schwerelos, was bei Elvital nicht ganz der Fall ist.
Ich denke schon, dass es für die Serie ein Publikum gibt, ich gehöre aber nicht unbedingt dazu. Ich finde sie nicht schlecht, aber eben auch nicht atemberaubend.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Stark geschädigtes, chemisch behandeltes und/oder coloriertes Haar.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Ohne Sulfate
3600524074654, 3600524074791
Produkttransparenz
Inhalt: 200ml, 150ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Es ist jetzt schon einige Zeit lang her, nachdem ich euch meine Käufe von REVOX B77 vorgestellt habe. Ein Produkt aus dem Haul fehlt aber noch: der Unifying Regenerator bzw. das Retinol-Serum von REVOX B77. Es enthält 0,3% Retinol als Retinyl Palmitate, eine besonders sanfte Form des Retinols, der sich auch zur Anwendung auf empfindlicher Haut eignet.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Retinol (0,3%, als Retinyl Palmitate)
Caprylic/Capric Triglyceride
Mandelöl
Sonnenblumenöl
Avocadoöl
Kokosöl
Rosmarinöl
Die Konsistenz des Serums ist weniger wie ein Serum, sondern vielmehr wie ein Hautöl. Durch seinen hohen Anteil an verschiedenen Ölen (u.a. Mandel, Sonnenblume, Avocado, Kokos und Rosmarin) ist auch verständlich, warum das so ist.
Das Serum - ggf. werde ich es wegen seiner Konsistenz mal Öl bezeichnen, in diesem Fall schon jetzt Entschuldigung - hat einen mild intensiven, kräuterigen Duft. Wenn ich es beschreiben müsste, würde ich es in etwa als eine Art Rosmarin bezeichnen, die in Zuckerkulör gehüllt ist. Er ist deutlich milder als Rosmarin, sondern eher eine süße "Form" davon.
Auf der Haut bildet das Serum einen sehr dicken und auch öligen Film, der die Haut auch stark zum glänzen bringt. Da das Serum wegen seiner Dicke und reichhaltigen Konsistenz deutlich länger braucht, um in die Haut einzuziehen, muss man den Auftrag schon ein wenig planen.
Durch die sensibilisierende Wirkung des Retinols sollte man es grundsätzlich nicht morgens anwenden, weshalb ich es von Anfang an abends auf die gereinigte Haut aufgetragen habe. Da es aber doch sehr lange braucht, um einzuziehen, musste ich das Ganze ein bisschen genau planen. Ich habe es etwa eineinhalb Stunden vor dem eigentlichen zu Bett gehen aufgetragen; zu diesem Zeitpunkt war der ölige Film nahezu vollständig eingezogen, sodass man das Serum nicht ins Kissen abdrücken würde und dadurch die gesamte Wirkung verloren geht.
Von Anfang an gefiel mir die extreme Milde des Serums. Durch die extrem reichhaltige und stark ölhaltige Formel bemerkte man kaum etwas vom Retinol; auch das typische brennen, dass auch bei Retinyl Palmitate bereits in geringen Konzentrationen vorkommen kann, dass man vom Retinol kennt, blieb aus. Meine Haut hatte dadurch auch kaum eine Eingewöhnungszeit benötigt.
Was das Serum ein bisschen einzigartig macht: Es ist nicht vorgesehen, eine zusätzliche Pflege aufzutragen. Zwar kann man grundsätzlich über dem Serum eine Creme auftragen, jedoch sagt REVOX B77 selbst, dass die Wirkung am besten ist, wenn es alleine aufgetragen ist. Daran habe ich mich natürlich gehalten.
Es gab hierbei keinerlei "Entzugserscheinungen"; durch die reichhaltige, ölige Konsistenz wurde die Creme sehr gut "ersetzt". Die Haut fühlte sich auch ohne Creme komplett gepflegt, weich und geschmeidig an.
Da ich lange kein Retinol mehr in meiner Routine hatte (ich verwende besonders gerne Milch- und Mandelsäure in Konzentrationen um 5% herum; in meinem Reiniger v.a. Glykolsäure mit Tensiden auf Aminosäurebasis), hatte ich ein ganz retinol-typisches "Skin Purging".
Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann: Retinol wirkt erst richtig, wenn es über einen langen Zeitraum anwendet. Mindestens sechs Monate, empfohlen sind sogar zwölf. Grund hierfür ist, dass das Retinol nach und nach wirkt und verschiedene Phasen durchläuft, eine davon ist das Skin Purging. Das tritt i.d.R. nach dem ersten Monat auf.
Nach dem ersten Monat Anwendung hat sich die Zellregeneration einmal vollständig vollzogen und nun kommt viel "an die Oberfläche". Nach rund einem Monat Anwendung verschlechtert sich das Hautbild zunächst. Man sieht z.B. auch deutlich mehr tote Hautzellen. Ich hatte ein ganz typisches, lehrbuchähnliches Erlebnis: einen leichten Akneausbruch, einzelne, lokale, leichte Entzündungen und ein leicht fahlen Teint.
Das Gute ist aber, dass der Zustand relativ schnell wieder verschwindet. Je nach Hauttyp- und zustand sagt man alles zwischen ein paar Tagen und einem Monat sind üblich. Bei mir beruhigte sich die Haut ziemlich fix. Rund zwei Wochen dauerte es, bis sich die Haut beruhigte.
Ich habe das Serum rund drei Monate lang angewendet, wie oben beschrieben jeden Abend nach der gründlichen Gesichtsreinigung. Im letzten Monat habe einen Wechselrhythmus eingeführt: 1. Tag Serum, 2. Tag Glykolsäure, 3. Tag Pause und wieder von vorne. Denn die Kombination der beiden im richtigen Rhythmus kann die positive Wirkung erhöhen, sollte jedoch erst dann erfolgen, wenn die Haut an das Retinol gewöhnt wurde.
Ich hatte leider das Problem, dass ich das Serum nicht mehr rechtzeitig nachbestellen konnte, da es überall ausverkauft oder nicht auf Lager war. Da ich das Serum aber besonders gut vertragen habe, wollte ich nicht auf eine andere Formel umsteigen und habe die Anwendung lieber abgebrochen. Ich gehe nicht davon aus, dass ich innerhalb der nächsten Stunden sterbe, also habe ich noch genug Zeit dafür, die Behandlung nochmal von vorne anzufangen.
Fazit
Was ich in den drei Monaten so erlebt habe, ist sehr unterschiedlich und sprunghaft. Grundsätzlich kann ich aber ein paar Sachen sagen: das Serum speziell habe ich extrem gut vertragen. Trotz der eingesetzten ätherischen Öle und Duftstoffe hatte ich wirklich 0 Sensibilisierung. Es gab keine Rötungen, keine Spannungsgefühle, keine entzündlichen Reaktionen oder ähnliches. Das muss ich positiv hervorheben, auch wenn ich auf den Zusatz synthetischer Duftstoffe gerne verzichtet hätte.
Anders als bei der Retinol-Creme von REVOX B77 kann ich außerdem sehr positiv aussagen, dass es erhebliche Verbesserungen der Haut gab.
Schon nach -relativ- kurzer Anwendung sah die Haut "gespannter" und glatter aus - im positivsten Kontext überhaupt. Außerdem fiel mir - bis auf den Skin Purging-Moment - auf, dass die Haut deutlich reiner wirkte. Es gab viel weniger Pickel und auch im Allgemeinen wirkte die Haut viel ebener und "konformer".
Leichte Vorsicht war dennoch geboten: an Tagen, wo ich den Sonnenschutz vergessen habe (oder wo der Tag keine Sonne verhieß und sie dennoch hervor kam), habe ich diese Entscheidung doch sehr bereut. Denn trotz der geringen Konzentration hat sich die Sensibilisierung gegenüber UV-Strahlen immens stark erhöht. Hier ist wirklich extreme Vorsicht geboten.
Im Allgemeinen kann ich aber dennoch nur Positives berichten. Die Haut sah wirklich top notch klasse aus, Pickel wurden immens stark reduziert, der Hautton war VIEL ebener, die Haut sah frischer und glatter aus, es kam deutlich weniger zu "grauer", fahler Haut und auch im Allgemeinen empfand ich meine Haut als viel frischer und gesünder.
Von mir gibt es daher eine volle Empfehlung, sofern wenn man nicht empfindlich gegenüber ätherischen Ölen reagiert. Da Rosmarin ein doch ziemlich potentes Allergen ist, sollte allein schon beim Verdacht auf eine Empfindlichkeit dringend auf eine Anwendung verzichtet werden. Mit Ausnahme dieser Personengruppe kann ich die Anwendung des Serums aber sehr empfehlen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
5060565103757
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Revuele Ltd. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Im gestrigen Beitrag zum XXude Lip Kit von XX Revolution hatte ich schon angeteasert, dass heute ein Beitrag rund um Douglas Collection kommt. Denn neben dem XXude Lip Kit habe ich mir auch eines von Douglas' Eigenmarke bestellt - auch hier im Sale, denn dieses Lip Kit gehört zur Winter-Kollektion von Douglas Collection.
Und ich kann euch ganz ehrlich sagen: Ich verstehe schon, warum Douglas-Eigenmarken nicht häufig im Warenkorb landen. Ich hatte mich wirklich auf das Kit gefreut, denn schon auf dem Bild konnte man sehen, dass es ein echtes Blaurot, also ein richtig "echtes" Tiefrot sein würde; Etwas, das man selten findet. Doch Bilder können täuschen.
Das Witzige ist nämlich, dass, wenn man den Liquid Lipstick aus seiner Tube zieht, einem sofort ein blauer Schimmer entgegen kommt - denn es sind blaue Pigmente enthalten - jedoch trotzdem eine super einfache, rote Farbe erhält. Aber fangen wir von vorne an.
Der Lipliner gefiel mir auf Anhieb überhaupt nicht. Es ist ein klassischer Lipliner in einer Holzhülse, den man noch anspitzen muss. Die Farbe ist etwas dunkler als die des Lippenstifts, jedoch nur geringfügig.
Die Farbe und Formel selbst sind aber super hart und überhaupt nicht gleitfähig. Bis man Farbe auf die Lippen abgibt, muss man wirklich immens stark pressen, nur etwas weniger Druck, als nötig wäre, um den Lipliner komplett abzubrechen.
Hat man es dann geschafft, den Lipliner irgendwie auf die Lippen zu kriegen, ist die Farbe unfassbar ungleichmäßig. Man muss mehrere Schichten auftragen, um ein halbwegs vernünftiges Ergebnis zu erhalten.
Ein weiteres Problem ist aber, dass sich beim auftragen einzelne Wachskrümel lösen und sich so fest an die Lippe beißen, das man sie nicht abnehmen kann. Man muss sie also "zerdrücken" und im Prinzip übermalen, was den gesamten Zweck des Produkts gen Null fährt.
Der Liquid Lipstick ist hier schon deutlich besser und hat eine angenehme Deckkraft. Nicht komplett deckend, aber ich würde so um die 80% in den Raum stellen. Man kann noch ganz leicht die natürliche Haut hindurch schimmern sehen, was ich aber bei roten Farben tatsächlich nicht schlimm finde. Und wer doch die volle Deckkraft möchte, muss nur ein kleines bisschen nochmal über die Stelle fahren - meistens nur die Lippenmitte.
Enttäuscht war ich aber von der Farbe. Obwohl man beim auftragen die blauen Pigmente sieht, werden diese scheinbar komplett durch die Formel aufgefressen. Es ist ein eher orangelastiges, warmes Rot; nichts, was man von einem Blaurot erwartet - und auch nichts, dass man absichtlich kreieren sollte.
Ich war hier wirklich traurig, denn auf den Bildern und in der Tube selbst sah es nach diesem echten, kühlen, blaustichigen Rot aus und am Ende hat man eigentlich nur ein super einfaches Rot, dass man auch beliebig oft in der Drogerie finden kann. Die Pigmente scheinen komplett gefressen zu werden.
Noch enttäuschter war ich aber von der Formel selbst. Denn Douglas gibt explizit ein Satin-Finish an und sie könnten nicht weiter davon entfernt sein. Es ist ein Lipgloss und nichts anderes.
Die Farbe trocknet überhaupt nicht herunter - selbst nach 15 Minuten ist kein Unterschied im Finish zu sehen. Sie lässt sich außerdem sehr einfach angreifen und abnehmen. Da sie nicht trocknet, ist sie extrem anfällig für Trinkhalme, Essen, Trinken, Zigaretten - eigentlich alles. Die Farbe nutzt sich leider wirklich schnell ab.
Die Farbe ist zwar *vielleicht* ein klein wenig "trockener" als ein klassischer Lipgloss, aber das Finish ist beinahe exakt gleich und ebenso auch die Eigenschaft, dass er eben nicht trocknet.
Fazit
Ich glaube man hört das Endergebnis schon aus dem Text heraus. Ich bin wahnsinnig enttäuscht. Ich habe nicht mit einer großartigen Qualität gerechnet, aber dass man so wenig von dem bekommt, von dem man eigentlich ausgeht, hätte ich nicht erwartet.
Ich finde die Qualität einfach schlecht. Der Lipliner ist grausam; ein zwei Euro Lipliner im Rossi hat die zehnfache Deckkraft und eine wahrscheinlich tausendfach bessere Konsistenz; der Liquid Lipstick hat 0 von einem Liquid Lipstick und ebenso wenig von einem Satin-Finish. Im Endergebnis: ein Reinfall.
Inhaltsstoffe
Ultimate Hydra Satin: Dimethicone, Bis-Diglyceryl Polyacyladipate-2, Kaolin, Diisostearyl Malate, Isododecane, Cera Microcristallina, Hydrogenated Polyisobutene, Polysilicone-11, Silica, Phenyl Trimethicone, Isostearyl Isostearate, Caprylic/Capric Triglyceride, Vinyl Dimethicone/Methicone Silsesquioxane Crosspolymer, Silica Silylate, Trimethylsiloxysilicate, Stearalkonium Bentonite, Mica, Astrocaryum Murumuru Seed Butter, Propylene Carbonate, Ethyl Vanillin, Pentaerythrityl Tetra-Di-T-Butyl Hydroxyhydrocinnamate Laureth-12, Dicalcium Phosphate, Calcium Aluminum Borosilicate, Aluminum Calcium Sodium Silicate, Calcium Titanium Borosilicate, Alumina, Calcium Sodium Borosilicate, Synthetic Fluorphlogopite, Tocopherol, Tin OxideMay Contain/(+/-): Titanium Dioxide (CI 77891), Iron Oxides (CI 77491), Iron Oxides (CI 77492), Red 6 (CI 15850), Red 7 Lake (CI 15850), Red 28 Lake (CI 45410), Blue 1 Lake (CI 42090), Yellow 5 Lake (CI 19140), Yellow 6 Lake (CI 15985)
Lipliner: C10-18 Triglycerides, Mica, Hydrogenated Vegetable Oil, Caprylic/Capric Triglyceride, Synthetic Japan Wax, Tocopherol, Ascorbyl Palmitate, [+/-] Cci 77891, Ci 77491, Ci 77492, Ci 75470, Ci 15985, Ci 19140, Ci 15850, Ci 19140
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
4036221986973
Produkttransparenz
Inhalt: 4ml, 1,14g
Hergestellt in: Italien (Lipstick), Tschechische Republik (Lipliner)
Hersteller: Douglas Cosmetics GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Bei Douglas habe ich mir im Sale zwei Lipkits bestellt, eines von XX Revolution, dass ich in diesem Beitrag vorstelle, und eines von Douglas Collection, dass ich euch morgen vorstelle.
Das XXude Kit von XX Revolution enthält einen Lipliner und einen Liquid Lipstick mit Satin-Finish. Der Lipliner ist dabei etwas dunkler als der Liquid Lipstick selbst.
Was mir sofort auffiel war das Gewicht des Lipliners. Es ist ein richtig hochwertiges, metallisches Gehäuse mit einem Drehmechanismus. Der Lipliner wird in kleinen Schritten heraus gedreht; als erstes ist er leicht angespitzt, rundet sich jedoch schnell ab. Da er sehr dünn ist, verliert er dabei nicht an Präzision.
Was mich extrem umgehauen hat, war die unfassbar geniale Konsistenz; schön cremig, weich, aber dennoch präzise anzuwenden und fest genug, dass es nicht sofort weg schmilzt. Der Lipliner glitt wirklich wie eine Eins über die Lippen und hinterließ eine deckende, gleichmäßige, präzise und feine Linie.
Der Liquid Lipstick war eher einfach gehalten, wobei auch hier die Verpackung sehr hochwertig war. Es war hochwertiger, schwerer Kunststoff, der jedoch wie mattes Glas aussah. Der Applikatorkopf, also der Teil, an dem der Applikator dran hängt, ist auch aus einem metall-ähnlichen Kunststoff, das ordentlich Gewicht trägt. Das fühlt sich wirklich luxuriös an und hebt sich auf jeden Fall von der Masse ab, gerade auch bei dem Preispunkt.
Der Applikator selbst, mit dem man das Produkt aufträgt, ist jedoch relativ schlicht gehalten. Er ist relativ flach und größentechnisch eher klein gehalten, füllt aber die Lippen trotzdem ohne große Umschweife in einem Zug aus.
Die Formel des Lipliners bleibt dabei flexibel, ohne angreifbar zu sein - hält also auch Feuchtigkeit, Wasser und Schweiß aus; die Formel des Liquid Lipsticks trocknet zu einem satin-mattem Finish herunter. Die Trocknungszeit ist dabei extrem kurz. Es dauert nur knapp ein bis zwei Minuten, bis der Liquid Lipstick vollständig getrocknet ist.
Richtig gut war hierbei, dass die Formel flexibel bleibt, ohne zu reißen. Außerdem ist sie extrem leicht auf den Lippen, sodass man spätestens nach ein paar Minuten komplett vergisst, dass man überhaupt etwas auf den Lippen trägt. Der Lipliner alleine ist übrigens überhaupt nicht spübar.
Die Deckkraft des Lipliners ist, wie oben schon beschrieben, extrem stark, während sie beim Liquid Lipstick ein wenig seichter ist. Er deckt zwar auch in einer Schicht vollständig ab, hat jedoch eher einen natürlicheren Ton. Die Haut darunter sieht man trotzdem überhaupt nicht.
Fazit
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei weitem nicht damit gerechnet habe, dass das alles so hochwertig und luxuriös gestaltet ist. Die Verpackung ist überhaupt nicht typisch für einen so günstigen Preispunkt und hebt sich wirklich, wirklich stark von der Konkurrenz ab.
Aber nicht nur beim Design selbst wurde richtig gut gearbeitet, sondern auch bei den Formeln. Sie sind exzellent. Der Lipliner ist tadellos, cremig, flockt nicht und zieht eine perfekte, ebene, deckende Linie; der Liquid Lipstick trocknet schnell zu einem super komfortablen Finish herunter, ohne dabei trocken zu wirken oder die Lippen auszutrocknen.
Ich bin alles in allem wirklich hin und weg von dem Lip Kit. Ich habe gerade einmal fünf Euro bezahlt und hätte locker mit dem Wissen, wie das Kit gemacht ist, 20 bis 25 Euro ausgegeben - locker. Von mir gibt es daher eine volle Empfehlung ohne Wenn und Aber.
Inhaltsstoffe
Lipliner: Ethylhexyl Palmitate, Tridecyl Trimellitate, C12-15 Alkyl Benzoate, Ceresin, Polyethylene, Hydrogenated Microcrystalline Wax, Phenoxyethanol, Tocopheryl Acetate, Parfum, CI 77891 (Titanium Dioxide), CI 77499 (Iron Oxides), CI 77491 (Iron Oxides), CI 15850 (Red 6).
Liquid Lipstick: Isododecane, Isononyl Isononanoate, Ethylhexyl Palmitate, Ethylene/Propylene Copolymer, Polyethylene, Hydrogenated Styrene/Isoprene Copolymer, Phenoxyethanol, Tocopheryl Acetate, Pentaerythrityl Tetra-Ti-D-Butyl Hydroxyhydrocinnamate, Parfum, [+/-: CI 77891, CI 77492, CI 77499, CI 15850.
PeTA Cruelty Free & Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
PeTA Cruelty Free & Vegan
5057566531641
Produkttransparenz
Inhalt: 6ml, 0,15g
Hergestellt in: Taiwan
Hersteller: Revolution Beauty Ltd. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Ich wollte schon lange mal Cetaphil ausprobieren; wie auch bei CeraVe ist die Marke nach langer Zeit aus den USA zu uns rüber geschwappt und wird hier von Galderma (Ell-Cranell, GladSkin, Loceryl) vertrieben.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Vaseline
Silikonöl
Sonnenblumenöl
Pantolactone
Mandelöl
Polymere
Während CeraVe gänzlich auf Farb- und Duftstoffe verzichtet, richtet sich das bei Cetaphil nach Serie und Produkt. So enthalten einige Produkte Duftstoffe, sind aber dennoch ECARF-Zertifiziert. Ich habe aber schon sehr häufig zu Wort gegeben, dass ich dem ECARF-Zertifikat wenig Vertrauen schenke, weil sie bei Allergien trotzdem bestimmte Duftstoffe und auch Farbstoffe erlauben.
Die Feuchtigkeitscreme jedoch enthält weder Duft- noch Farbstoffe. Ihre Basis ist eine Mischung aus Vaseline und Silikonöl; als natürliches Lipid wird einfaches Sonnenblumenöl und Mandelöl verwendet.
Dafür werden hier aber ziemlich viele Zusatzstoffe eingesetzt. So werden Polymere eingesetzt, ebenso PEGs, BHT und Chelatbildner auf Basis von (Disodium) EDTA. Weitere Inhaltsstoffe sind Niacinamid, Panthenol, sowie dessen Vorstufe, das Pantolactone.
Die Creme hat eine sehr feste und dicke Konsistenz, die ein bisschen aussieht, als hätte man ein bisschen Luft hinein gemischt. Bereits bei sanftem einmassieren jedoch nimmt die Dicke stark ab, sodass ein ebenmäßiger, leichter und nicht klebriger Film gebildet wird.
Ich muss sagen, die Feuchtigkeitsversorgung gefällt mir richtig, richtig gut. Die doch relativ reichhaltige Konsistenz verteilt sich wahnsinnig gut auf der Haut und sorgt ohne Wartezeit für einen sofortigen, entspannenden Effekt. Die Haut wird sofort beruhigt und auch Spannungsgefühle werden sofort genommen.
Jedoch ist mir im Bereich der Augen aufgefallen, dass die Creme hier ganz leicht reizend wirkt. Sie sorgt für ein ganz leichtes brennen, dass auch nach regelmäßiger Verwendung nicht nachlässt, weshalb ich hier gerne einen halben bis einen Zentimeter Abstand zum unteren Augenbereich nehme. Durch die regelmäßige Verwendung von feuchtigkeitsspendenden Tonern und Masken sorge ich dafür, dass die Haut dennoch regelmäßig im Augenbereich versorgt wird.
Abgesehen hiervon war die Feuchtigkeitsversorgung aber sehr gut. Über den gesamten Tag hinweg fühlte sich die Haut geschmeidig und versorgt an, sah gesund aus und hatte auch einen angenehmen, gleichmäßigen Teint. Es gab keinerlei Rötungen, Juckreiz oder Spannungsgefühle.
Problematisch finde ich hier jedoch, dass man einen ähnlich "klinischen" Aufbau wie bei CeraVe hat - die Formel aber weitaus "schlechter" für tatsächlich allergene Haut ist und die Preise erheblich teurer sind. So kostet die kleine Tube der Creme je nach Händler zwischen 9 und 14 Euro. Die große Tube kann gerne mit 30 Euro einschlagen, während man bei CeraVe nie über ca. 15 Euro zahlt.
Problematisch ist für mich natürlich die vorgetäuschte Milde. Es lässt sich durch das Packungsdesign und die Beschreibungen nicht immer sofort erkennen, dass einige Produkte noch Zusatzstoffe, wie Duftstoffe enthalten. Wenn man bedenkt, dass man locker das Doppelte für die Produkte zahlt (im Vgl. zu CeraVe), ist das schon sehr enttäuschend.
Fazit
Im Allgemeinen würde ich erst einmal den Hautschutz positiv betrachten. Spannungsgefühle werden sofort und sehr langanhaltend gelindert; Rötungen ebenso. Auch wird die Haut langfristig mit Feuchtigkeit versorgt.
Die Grundformel finde ich persönlich sehr einfach gehalten, weshalb ich auch die Preisfindung nicht verstehe. Vaseline und Silikonöl sind immens billig; auch Mandel- und Sonnenblumenöl schlagen nicht zur Kasse. Man zahlt hier also für eine vielleicht zwei, drei Euro kostende Formel mindestens das Dreifache - alleine wegen des Namens.
Ich persönlich habe die Creme gut vertragen und hatte auch eine gute Zeit damit, würde sie aber nicht nachkaufen. Mir gefallen sowohl die Lotion, als auch die Creme von CeraVe (Apotheke) und Mixa (Drogerie) deutlich besser - mit einem viel günstigeren Preis.
Es gibt auch keine wirklichen Vorteile - weder die Formel ist sonderlich einzigartig, noch der Effekt.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen, trockene Haut, sensible Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
3499320003803
Produkttransparenz
Inhalt: 85g
Hergestellt in: Kanada
Hersteller: Galderma Laboratorium GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Im Jahre 2018 habe ich diese Foundation schon einmal vorgestellt, damals bereitgestellt über den inzwischen nicht mehr existierenden Blogger Club. Ich muss aber zugeben, dass der Beitrag nicht so tiefgehend war, wie ich es mir gewünscht hätte und vor allem auch, dass sich meine Haut sehr verändert hat. Ich habe größere Probleme mit einem unregelmäßigeren Hautton und man darf auch nicht vergessen, dass sich mein Bart in fünf Jahren deutlich verdichtet hat.
Ich habe inzwischen einen deutlich dickeren und dichteren Bart, da das Selbstbestimmungsgesetz noch ein wenig auf sich warten lässt und es aktuell keine für mich günstige Methode gibt, um diesem entgegen zu wirken. Ich wollte daher schauen, ob sich die Foundation heute noch genau so gut oder vielleicht sogar besser machen würde, als damals. Und: diesmal hatte ich auch den passenden Farbton, den ich nicht zusätzlich mit Concealer aufhellen musste.
Es gibt für mich nur wenige Foundations, die ihren Zweck sinngemäß erfüllen. Ich benötige nicht nur eine extrem hohe Deckkraft, sondern auch ein gewisses Maß an Haltbarkeit und Flexibilität. Sie sollte nicht nur den Hautton gleichmäßig kaschieren, sondern auch lange aushalten können. Ein weiteres Problem ist, dass die Barthaare ziemlich schnell nachwachsen.
Es ist daher notwendig, dass die Foundation eine Flexibilität behält, sodass sie nicht aufbricht, wenn ein oder zwei Millimeter hindurch stechen. Für mich essenziell ist außerdem eine gute Blau-Abdeckung, der durch den sogenannten Bartschatten zum Vorschein kommt. Nicht einfach.
Während ich früher einfach zu MAC greifen konnte, haben sich die Formeln der Foundations dort zum schlechteren verändert. Es gibt nur wenige Foundations, auf die ich mich wirklich verlassen kann: die Foundation Sticks von Revolution, die jedoch durch ihre Fettbasis weniger lange halten; die All Nighter Foundation von Urban Decay, die aber extrem häufig in meinem Farbton ausverkauft ist; oder die Estee Lauder Double Wear Foundation, die mir inzwischen schlichtweg zu teuer ist.
Früher konnte ich gut auf DERMABLEND setzen, aber in Deutschland wurden die Formeln nie verändert und bis heute gibt es nur fünf oder sechs verschiedene Farbtöne, während in den USA inzwischen eine riesige Produktpalette entstanden ist. Die hellste Farbe ist mir inzwischen zu dunkel und hat einen zu starken Rot/Orange-Stich, weshalb auch diese für mich nicht mehr verwendbar ist.
PUPA Milano musste es also sein. Ich gebe gerne mehr für eine Foundation aus, wenn sie meinen Hautton abdeckt und zudem meine Anforderungen erfüllt. Und ich hatte mich instinktiv an 2018 erinnert und mir die Foundation für knapp 30 Euro bei Douglas bestellt; einen der wenigen Händler, der die Marke führt.
Ich war sofort wieder hin und weg. Zum einen wegen der extrem reichhaltigen Konsistenz, die sich jedoch wie im Traum verteilen ließ und zum anderen war ich sofort happy mit der immensen Deckkraft, die mir die Foundation bot. Ich habe kleinste Punkte überall im Gesicht verteilt und dann mit einem Schwamm eingearbeitet - was am Ende nicht mehr als ein mittelgroßer Tropfen an Foundation war - und hatte eine gleichmäßige, voll bedeckte, undurchlässige und komplett korrigierte Farbe im Gesicht.
Was mich hier sehr überrascht hat war, dass die Foundation zwar ein Ticken dunkler ist als mein natürlicher Hautton, aber auf der Haut kein Maskeneffekt zu sehen war. Trotz des Farbunterschieds war der Hautton extrem natürlich gehalten und ich musste keinerlei Korrekturen vornehmen.
Mir gefiel auch wahnsinnig, dass die Foundation sofort zu einem semi-mattem, satin-ähnlichen Finish herunter trocknete. Sie verlor sofort an "Flüssigkeit" und legte sich sofort auf der Haut fest, ein bisschen wie eine Selbstfixierung. Das war besonders hilfreich, da darüber aufgetragene Cremes, wie z.B. Concealer, die Foundation darunter nicht aufbrachen oder verdünnen.
Mir gefiel auch wahnsinnig gut, dass die Foundation mit unterschiedlichsten Formeln klar kam. So habe ich unterschiedliche Concealer von mehreren Marken, z.B. von MANHATTAN, L'Oréal oder Revolution, verwendet und hatte nie Probleme damit, dass die Foundation sich löste. Selbst die relativ flüssigen und leicht öligen Concealer von Revolution machten keine Probleme.
Aber nicht nur das auftragen und das Aussehen gefielen mir sehr gut, sondern auch die immense Haltbarkeit der Foundation. Sowohl an sehr sonnigen Tagen, als auch bei Wind und Wetter hielt und hielt und hielt die Foundation. Einmal gut abgepudert und mit einem guten Fixierspray fixiert hielt die Foundation über unzählige Stunden hinweg. An einem Tag trug ich sie fast 16 Stunden lang durchgehend und mit Ausnahme eines bisschens Glanz war überhaupt nichts zu erkennen.
Fazit
Ich glaube man erkennt das schon im Beitrag selbst, aber ich bin komplett Hin und Weg von der Foundation. Meine Erinnerungen scheinen mich nicht getrübt zu haben. Sie hat eine immense, extreme Deckkraft, die selbst den blauen Unterton vollständig kaschiert, ein angenehmes, "trockenes" Finish, eine extreme Haltbarkeit und vor allem auch eine sparsame Anwendung, sodass sich der relativ hohe Preis am Ende doch rentiert. So verbrauchte ich weitaus weniger, als bei einer Foundation aus der Drogerie (und auch dort gibt es Gute).
Mir gefällt die Formel wahnsinnig gut, das Auftrageverhalten, die Konsistenz im Allgemeinen und der glättende, besänftigende Effekt auf die Haut. Der Ton ist schön gleichmäßig, die Anwendung einfach und die Haltbarkeit immens lange. Für mich erfüllt sie dadurch wirklich alles, was ich in einer guten Foundation suche.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Parabene
8011607297962
Produkttransparenz
Inhalt: 30ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: Micys Company S.p.A. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Ich komme heute - nach langer Zeit - endlich mal zum Abschluss des Pakets von GEHWOL, dass sich rund um ätherische Öle dreht. Vor einigen Monaten habe ich es im Rahmen des Testerclubs mit verschiedenen Produkten enthalten, die ihre Wirkung vorwiegend aus ätherischen Ölen gewinnen. Hieraus habe ich z.B. das GEHWOL Extra vorgestellt.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Bergkieferöl
Lavendelöl
Lanolin
Rosmarinöl
Aloe Vera
Urea
Anders als bei der Variante FUSSKRAFT Grün ist diese Creme hier ein wenig einfacher in der Konsistenz. Es ist eine "echte Creme" mit einer einziehenden Wirkung, die keinen Film hinterlässt. Bei GRÜN war es ja eher eine sehr dicke, reichhaltige Creme, die nach und nach einzieht; BLAU ist da eher die typischere Variante, die schon beim eincremen zum größten Teil einzieht.
In dieser Formel sind Öle aus Lavendel (u.a. desinfizierend, reinigend, pflegend, entspannend, antiviral, fungizid), Bergkiefer (u.a. desinfizierend, durchblutungsfördernd) und Rosmarin (u.a. pflegend, feuchtigkeitsspendend, durchblutungsfördernd, elastizitätsfördernd) enthalten. Als Rückfetter wirkt vor allem das Lanolin, während Urea sich um die Empfindlichkeit und Hautschutzbarriere kümmert.
Die Creme ist zwar ziemlich reichhaltig, fühlt sich aber auf der Haut eher wie eine Gel-Creme an. Sie hat eine reichhaltige Konsistenz, die sich aber sehr einfach einarbeiten und einmassieren lässt und zudem nicht wirklich klebt. Zwar verbleibt ein dünner Film auf der Haut, ich finde ihn aber deutlich angenehmer, als z.B. bei der extrem fettenden EXTRA-Formel.
Der Duft ist sehr, sehr stark und extrem frisch. Das ist aber beim Einsatz von Kiefer, Rosmarin und Lavendel auch sinnig. Der Duft ist zwar im ersten Moment sehr überwältigend, verfliegt aber auch ziemlich schnell. Ein frischer Duft verbleibt aber dennoch über Stunden hinweg, der auch eine desodorierende Wirkung mit sich bringt.
Die Formel ist auch als eine Art Allround-Talent im Einsatz; jedoch sind hier die Wirkstoffe fokussierter (es geht vor allem um eine keimhemmende und erfrischende Wirkung) als z.B. bei GEHWOL, wo ein breites Spektrum an Problemen aufgegriffen wird.
Gut ist: auch hier ist eine pilzvorbeugende und pilzhemmende Wirkung vorhanden, die sich v.a. aus dem Lavendelöl heraus löst. Da ich jedoch wenig Probleme mit Pilzinfektionen habe, ist die Pflege nicht ganz so für mich. Ich habe eher den feuchtigkeitsspendenden und aufweichenden Effekt genossen.
Durch den besonders hohen Öl- und Urea-Anteil wird die Haut am Fuß langsam aber sicher aufgeweicht und auch abgetragen. Man sieht nach rund vier Wochen Anwendung einen immensen Effekt bei der Dicke der Hornhaut und auch bei der Flexibilität der Haut. Sie wird deutlich umgänglicher, weicher und weniger spannend.
Im Vergleich ist die Wirkung ähnlich wie bei der Formel von EXTRA, nur das hier das Wirkspektrum etwas kleiner angelegt ist. Außerdem ist hier auch ein starker Fokus auf einen Temperaturausgleich gegeben; es wirkt sowohl der Kälte, als auch der Hitze und damit einhergehender Schwitzigkeit entgegen.
Im direkten Vergleich zu EXTRA kann man wohl sagen: die Fusskraft BLAU-Formel kümmert sich eher um die "sporttypischen" Füße. Es gibt eine pilz- und keimhemmende Wirkung, die Haut wird aufgeweicht und erfrischt (und dadurch strapazierfähiger), gut durchblutet (v.a. durch das Kieferöl) und typische Dysfunktionen werden angegriffen: Kältegefühle durch Durchblutungsstörungen, als auch hitzige und schwitzige Füße durch Überreaktionen oder Anspannungen.
Im Vergleich zu sowohl EXTRA als auch GRÜN würde ich BLAU persönlich bei "eher gesunden" Füßen empfehlen, gerade so für Sportler. Der durchblutungsfördernde Effekt ist mir hier z.B. sofort aufgefallen und die extreme Frische ist sehr prägnant.
Bei jedoch grundlegenden Problemen, wie z.B. extremer Hornhautbildung, starken Pilzinfektionen oder Problemen in der Hautschutzbarriere finde ich die Wirkung nicht so effektiv wie bei anderen Produkten, hier v.a. EXTRA von GEHWOL.
Gut finde ich aber den ziemlich schnellen Eintritt einer dehnenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkung. Die Haut wird in kurzer Zeit deutlich elastischer, Vergilbungen durch Hornhaut nehmen ziemlich schnell ab (ca. vier Wochen tägliche Anwendung) und auch die Weichheit der Haut wird verbessert.
Wo bei mir die Creme aber z.B. "versagt" hat - bzw. ein Problem, bei dem sie nicht so wirksam ist - war bei mir das kribbeln am Fußnageln, dass häufig bakteriell bedingt ist (und bei dem ich als Diabetikerin nur symptomatisch arbeiten kann). Während sich das Problem bei EXTRA binnen weniger Tage komplett aufgelöst hat, ist es nach dem Umstieg auf BLAU wieder zurück gekommen.
Fazit
Insgesamt finde ich die Creme sinnig für sehr aktive Menschen. Besonders der geruchshemmende Effekt ist hier bemerkenswert, denn nach dem eincremen ist selbst nach über 24 Stunden und viel Anstrengung kein neuer Geruch gebildet worden.
Wer dann zusätzlich noch unter trockener oder spannender Haut leidet, wird hier auch einen guten Effekt erzielen. Das Lanolin ist extrem rückfettend und hält sehr, sehr lange an, sodass selbst nach einem absetzen der Creme der Effekt ziemlich lange vorhält, bevor man in ein "altes Muster" zurückkehrt.
Für mich persönlich finde ich die Creme aber nicht so optimal angelegt. Der Fokus der Creme passt nicht zu meinen persönlichen "Problemen", oder genauer gesagt nur teilweise. Da ich mich schon so sehr mit der EXTRA-Formel angefreundet habe und mit dieser wirklich exzellente Ergebnisse erziele, würde ich eher bei EXTRA bleiben, als auf BLAU zu wechseln.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Parabene
Ohne Farbstoffe
4013474101001
Produkttransparenz
Inhalt: 75ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Eduard Gerlach GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Wer schon länger mitliest weiß sicherlich, dass ich ohne meine aluminiumsalzhaltigen Antitranspirante das Haus nicht verlasse. Oder zumindest ungern. Normalerweise verwende ich den klassischen Cotton Dry Antitranspirant von Rexona, doch ich wollte mal den Antitranspirant der Schwestermarke Dove ausprobieren, vor allem weil ich den Duft so gerne habe.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Aluminum Zirconium Tetrachlorohydrex GLY
Silikonöl
Der Antitranspirant verwendet einen sehr starken Aluminiumkomplex, der für eine langanhaltende Trockenheit in den Achseln sorgt. Die Gleitfähigkeit bekommt er durch den Einsatz von Silikon- und Sonnenblumenöl.
Die Aufmachung ist nahezu identisch zu der des Rexona Antitranspirants. Macht jedoch auch Sinn, schließlich kommen beide von Unilever. Wie auch bei Rexona wird der Antitranspirant mit einem Drehmechanismus aus der Tube nach oben getragen.
Der Duft ist angenehm intensiv, aber auch nicht zu stark. Er riecht exakt wie die "Original Pflegedusche" von Dove, was doch sehr überraschend ist, wenn man bedenkt, dass die Formel vollkommen andere Inhaltsstoffe verwendet, die sich natürlich auch anders verhalten.
Der Antitranspirant hat eine sehr angenehme, cremige Konsistenz, die mich auch sehr an die der Pflegeduschen und klassischen Bodylotions erinnert. Eine relativ dünne Schicht reicht aus, um einen effektiven Schutz zu erhalten.
Wie die meisten Antitranspiranten bildet auch dieser hier zunächst einen weißen Film auf der Haut, der jedoch ziemlich schnell wieder verschwindet, sofern man nicht zu viel aufträgt. Ein einziger "Swipe" reicht vollkommen aus, um einen effektiven Schutz zu erzielen.
Vorsicht ist jedoch vor der Aluminiumverbindung geboten: genau dieser Komplex kann gelbliche Spuren auf der Kleidung hinterlassen und ggf. auch bleichend wirken. Man sollte ihn daher nur sparsam mit dunkler Kleidung verwenden.
Ich persönlich habe den Antitranspiranten mit nahezu jeder erdenklichen Farbe an Kleidung verwendet und ich hatte weder einen gelblichen Fleck, noch einen bleichenden Effekt. Wer sich jedoch Sorgen darum macht (oder zu extremer Nässe neigt, die die Formel dünner macht und somit auch angreifbarer), sollte auf diese Formel eher verzichten.
Fazit
Die Effektivität finde ich gleich gut wie bei Rexona mit dem Unterschied, dass Dove's Formel nicht ganz so lange hält. Außerdem ist sie weniger effektiv, wenn man unter extremer Anstrengung steht. Sowohl physischer, als auch psychischer Stress können hier doch noch zu unangenehmen Gerüchen führen, was bei Rexona nicht der Fall ist.
Dafür muss ich aber zugeben, fühlt sich der Antitranspirant noch ein Ticken angenehmer auf der Haut an. Er ist ein bisschen reichhaltiger und cremiger und die Schicht ist ein wenig dünner, weshalb ich das Tragegefühl hier persönlich noch ein Stück weit angenehmer finde.
Grundsätzlich würde ich ihn definitiv nachkaufen, aber wenn mein Rexona im Regal vorhanden ist, würde ich wohl weiterhin eher dazu greifen.
Inhaltsstoffe
Aluminum Zirconium Tetrachlorohydrex GLY, Stearyl Alcohol, C12-15 Alkyl Benzoate, PPG-14 Butyl Ether, Hydrogenated Castor Oil, PEG-8, Parfum, Dimethicone, Silica, Polyethylene, Helianthus Annuus Seed Oil, Steareth-100, BHT, Alpha-Isomethyl Ionone, Benzyl Alcohol, Benzyl Benzoate, Benzyl Salicylate, Citronellol, Geraniol, Hexyl Cinnamal, Hydroxycitronellal, Linalool. Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
80466437
Produkttransparenz
Inhalt: 40ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: Unilever RA Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
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