In der Schön für mich-Box aus dem Monat August war wieder einmal eine richtig gute Auswahl an Produkten dabei, diesmal sogar ein Parfüm von Kappa in Originalgröße, dass ich euch auch noch später einmal vorstellen werde. Mit dabei war aber auch die Eyebrow Pomade in 04 Chestnut von Rival de Loop, die ich euch in diesem Beitrag vorstellen werde.
Ich habe extrem hohe Ansprüche an Augenbrauenpomaden, denn sie lassen sich auch nur wirklich gut handhaben und einsetzen, wenn sie diese Vorgaben erfüllen. Sie müssen eine extrem hohe Deckkraft besitzen und sich einfach mit einem feinen Pinsel aufnehmen lassen, ohne sich dabei an den Seiten festzusetzen oder Klumpen zu bilden.
Zwar schraube ich meine Erwartungen bei Eigenmarken aus der Drogerie etwas herunter, doch hier war es diesmal ein vollständiger Miss für mich. Und das begann schon beim inkludierten Pinsel.
Zwar wissen wir alle, dass alle Pinsel, die irgendwo beigelegt werden, direkt im Müll landen sollten (insbesondere die Schaumapplikatoren aus einzelnen Lidschatten, die bis heute noch beigesetzt werden), jedoch gibt man sich inzwischen bei neu introduced Produkten Mühe zumindest eine halbwegs gute Qualität beizufügen. Hier war das nicht der Fall.
Der Pinsel hatte zum einen eine komplett bescheuerte Form: ein halbrunder Pinsel, der - für einen Augenbrauenpinsel - viel zu breit war, sodass es absolut unmöglich ist, damit hauchfeine Linien zu ziehen, was gerade bei den Augenbrauen den Unterschied machen kann.
Zum anderen sorgte die Form und Breite dafür, dass man nicht einmal bei höchster Konzentration die Menge an Pomade dosieren konnte. Der Pinsel nahm - egal, was man tat - immer einen ordentlichen Klumpen auf, den man dann wieder herunter schaben musste.
Aber nicht nur der Pinsel war ungeeignet, sondern auch die Pomade an sich. Sie hatte eine wirklich grausame Deckkraft. Es war fast so, als würden nur einzelne, oberflächliche Pigmente untergemischt worden. Und GERADE bei Pomaden erwartet man eine gewisse Deckkraft, die für gut gestylte Augenbrauen auch extrem wichtig ist.
Und auch die Konsistenz war alles andere als gut. Bei einer Pomade erwarte ich ein festes Wachs, bei dem man kleinste Mengen heraus befördern kann, indem man einen hauchfeinen Augenbrauenpinsel verwendet. Doch hier war die Konsistenz wachsig mit einer öligen Note.
Es war eine Mischung aus festem Wachs und einem gel-ähnlichen Öl, sodass sich grundsätzlich immer zu viel Wachs am Pinsel fest gehalten hat. Man musste dann die Reste immer an der Seite abschaben, bevor man überhaupt zu Gange gehen konnte.
Fazit
Ich glaube man hat bis jetzt genug gehört um zu wissen, dass es von mir keine Empfehlung gibt. Und dabei bietet die Rival-Familie durchaus richtig gute Augenbrauenprodukte an: die Stifte z.B. sind richtig, richtig gut.
Aber hier wurde bei der Pomade einfach alles falsch gemacht: billiger Pinsel, eine schlechte Konsistenz und eine noch schlechtere Deckkraft. Selbst mit viel Mühe ließen sich hier keine großartigen Werke verrichten.
Inhaltsstoffe
Cyclopentasiloxane, Isododecane, Polyethylene, Ozokerite, Trimethylsiloxysilicate, Bis-Diglyceryl Polyacyladipate-2, Mica, C10-18 Triglycerides, Silica Dimethyl Silylate, Polyisoprene, Triethoxycaprylylsilane, Acetylated Glycol Stearate, Phenoxyethanol, Caprylyl, Glycol, Glycine Soja Oil, Lecithin, Silica, Tocopherol, [+/-: CI 77491, CI 77492, CI 77499, CI 77891]. Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Wichtige Merkmale und Hinweise
4305615757629
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Inhalt: N/A
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
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Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Vor zwei oder drei Monaten war ich spontan bei Rossmann und weil ich dann immer schnell in die Rival-Theken schaue, ist mir sofort der neue Liquid Eyeliner in 04 Matt White aufgefallen.
Ich habe ja schon öfters gesagt, dass ich an weißen Eyelinern niemals vorbei komme, weil ich ihn fast immer trage und extrem hohe Ansprüche an einen solchen Eyeliner habe. Wann immer mir also eine neue Formel gezeigt wird, will ich sie unbedingt ausprobieren.
Außerdem ist es für deutsche Drogerien ein extremer Sprung. Kaum eine Marke bietet einen Eyeliner an, der für "echte Wings" gedacht ist. Es gibt unzählige weiße Kajal- und Kohlstifte, aber "richtige Eyeliner" in weiß sind extrem selten.
So kenne ich aktuell nur zwei Marken, die - zumindest aktuell - dauerhaft einen weißen Eyeliner im Sortiment haben: essence und got2b. got2b hatte einen schon zum Start der Marke (hier berichtet); essence hat seit einigen Monaten einen im Sortiment. Ich war daher sehr gespannt, wie sich der von Rival loves me schlagen würde.
Die Formel und auch das Aussehen sind relativ unscheinbar. Es handelt sich um einen Pinsel-Eyeliner, also einer Tube mit einem langen Stab, an dem einzelne, feine Härchen angebracht sind. Zwar sind diese etwas schwieriger zu verwenden, als klassische Filz-Eyeliner, jedoch lassen sich häufig mit solchen Haaren präzisere Linien ziehen. Es gibt also sowohl Pro und Contra; Anfänger werden die Anwendung wahrscheinlich etwas schwierig finden.
Was ich extrem imposant fand war, dass der Eyeliner bzw. die Formel wirklich extrem schnell herunter trocknet. Es hat nur wenige Sekunden gedauert bis ich in Echtzeit auf meinem Lid verfolgen konnte, wie die Farbe herunter trocknete. Für einen so krass günstigen Preis ist das wirklich was besonderes.
Die Pinselhaare waren relativ lang (in etwa die Länge eines kleinen Fingernagels), aber schön gerade. Der Pinsel ist extrem dünn und zart, sodass sich extrem feine Linien ziehen lassen. Zum ausfüllen braucht man dann aber etwas mehr Zeit, weil die wenigen Haare eben auch nur begrenzte Mengen an Eyeliner aufnehmen können. Bei feineren und dünneren Wings ist das aber überhaupt kein Problem.
Die Deckkraft finde ich - für den Preis - extrem krass. Bei der ersten Schicht war schon die Hautfarbe darunter nicht mehr erkennbar, mit einer zweiten Schicht wurde eine extrem ebene, gleichmäßige und durchgehend weiße Farbe abgezeichnet, die zudem auch noch extrem schnell herunter trocknet.
Bei sehr feinen Linien wird in den meisten Fällen eine Schicht komplett reichen; ich trage meinen Eyeliner eher etwas breiter ausgelegt, weshalb ich zur Sicherheit immer eine zweite Schicht aufgetragen habe. Sobald ich mit der ersten Schicht fertig war, konnte ich fast sofort direkt die zweite auftragen.
Was hier auch ganz wichtig anzumerken ist: bei einer zweiten Schicht nimmt man die erste Schicht darunter nicht weg. Die flüssige und die bereits getrocknete Schicht "streiten" sich überhaupt nicht, man hinterlässt also keine Lücken oder Spuren oder nimmt die Farbe wieder herunter.
Fazit
Ich bin ganz ehrlich: aktuell ist das einer der besten Eyeliner, die es zu kaufen gibt. Die Farbe ist extrem hochdeckend, es sind maximal zwei Schichten für ein maximal deckendes Ergebnis notwendig und das matte Finish hält ultra-lange.
Selbst nach mehreren Schichten bricht die Farbe nicht ein und behält sein leuchtendes, knallig-helles, echtes weiß mit einem perfekt matten und trockenen Finish.
Was jedoch nicht möglich ist: dunkle Farben darunter überdecken. Bei tieferen Blau-Tönen, dunklem Grau und Schwarz ist die Formel nicht deckend genug. Der Eyeliner kann also ein paar dunklere Töne durchaus überdecken, aber bei den "echten Dunklen" gibt es ein eher streaky Ergebnis.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Vegan
Produkttransparenz
Inhalt: 4ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Die Verpackung wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Die meisten von Euch wissen, dass ich ein Sucker für Highlighter bin. Ich habe in meinem Leben über 300 unterschiedliche Highlighter besessen und so ziemlich jeden Monat kaufe ich mir neue. Highlighter sind für mich heilig - ich würde auf jedes andere Makeup-Produkt verzichten, wenn ich dafür meine liebsten Highlighter behalten dürfte.
Der Diamond Light Highlighter von Too Faced ist einer, der seit Jahren bei mir auf der Wunschliste stand, aber er war mir einfach zu teuer. Eine Rückgabe gibt es in den meisten Fällen nicht, hätte er mir also nicht gefallen, hätte ich um die 40 Euro verloren.
Bei Douglas war er aber ausnahmsweise Mal mit in einem Deal-Sale und ich bekam ihn für etwas um die 20 Euro herum. Immernoch viel, aber nicht ganz so schmerzhaft, als der Originalpreis. Und ich habe mir viel Zeit genommen, ihn auf jede erdenkliche Art und Weise auszuprobieren.
Dabei möchte ich aber mit einem wichtigen Fakt starten: Während es richtig ist, dass der Highlighter echte Diamanten enthält, muss man bedenken, dass es sich dabei um einen sehr stark verwandelten Inhaltsstoff handelt, namentlich "Benzimidazole Diamond Amidoethyl Urea Carbamoyl Propyl Polymethylsilsesquioxane".
Dabei wird zwar echter Diamant eingesetzt, mit einem richtigen Diamanten hat es aber am Ende rein chemisch betrachtet nichts zu tun. Der Inhaltsstoff ist übrigens Perl- und Farbmittel gleichermaßen wie ein Hautpfleger, denn er wird mit weiteren Pflegestoffen angereichert.
Dennoch muss ich ganz klar zugeben: die Formel ist trotzdem sehr, sehr gut und einzigartig. Nicht nur dass die Basis überhaupt Pflegekomponente enthält (darunter Knorpeltang und Squalan), sondern der Highlighter ist auch extrem reich an Pigmenten in einer unfassbar mikroskopisch kleinen Variante, sodass der Highlighter egal wie stark aufgetragen extrem fein aussieht und nicht dieses klassische "pudrige" an sich hat.
Aber kommen wir erstmal zu den Grunddaten: jeder einzelne Highlighter ist einzigartig. Kein Highlighter ist gleich dem nächsten. Sie alle enthalten aber die gleiche Menge an Pigmenten und Farbspektren.
Die Grundfarbe des Highlighters ist ein kühles silber mit einem grünen Touch, eingearbeitet sind dann diverse verschiedene, perlige Farben, darunter blaue Töne, pinke, gelbe, goldene und violette.
Hierdurch wird bei jeder Anwendung eine eigene Farbe kreiert. Das sagt auch die Produktbeschreibung und es stimmt vollkommen. Durch die einzigartige Anordnung der Farben im gepressten Highlighter ist bei jedem Auftrag die Farbe anders.
Dennoch bleibt der Unterton fast immer gleich: eine kühle Basis, die aber eine leichte Neutralität aufweist. Es ist kein klassisches blaues Eissilber, sondern ein sehr geschickt formuliertes, angenehm kühles blausilber mit grünem Unterton.
Was an diesem Highlighter auf jeden Fall einzigartig ist: die Konsistenz. Es ist ein extrem feines, seidiges, feuchtes Puder, dass sich unfassbar dünn auf der Haut verteilt. Es ist komplett unmöglich, den Highlighter unnatürlich oder pudrig wirken zu lassen, denn die extrem feuchte Basis sorgt dafür, dass die Pigmente förmlich mit der Haut verschmelzen. Selbst beim genausten hinsehen kann man keine einzelnen Körner oder Pigmente erkennen.
Was ich auch extrem gut finde: obwohl er feucht ist, ist er nicht sofort knallig-metallisch auf der Haut. Auf "nackter" Haut aufgetragen wirkt er sehr seidig-perlig und wirft selbst in mehreren Schichten einen super natürlichen Glow aus.
Erst wenn man entweder den Highlighter selbst befeuchtet, oder - was ich tue - den Highlighter aufträgt, nachdem man mit einem Setting oder Priming Spray die Haut benetzt hat, kommt ein extremer Glanz hervor. Doch selbst dieser wirkt unfassbar natürlich, obwohl einem förmlich Diamanten entgegen strahlen.
Ich bin ja ein riesiger Fan von extrem knalligen, krass reflektierenden Highlightern, kann es aber durchaus genießen, auch mal einen subtilen Glow auf der Haut zu sehen und mit dem Diamond Light Highlighter ist beides sehr wohl möglich.
Fazit
Ich kann zwar jedem zustimmen, der den Preis für übertrieben hält, aber ich muss zugeben, dass das eine absolut einzigartige, extrem interessante und performante Formel ist. Weder vorher noch nach diesem Highlighter habe ich je wieder eine Formel gesehen, die an diese hier heran kommt.
Die Farben sind beinahe magisch, auf der Haut wirkt er so ultrafein und verschönernd und durch verschiedene Auftragmethoden kann man unterschiedliche Finishes und Intensitäten erreichen.
Egal, wie extrem der Glanz aufgetragen wurde, wirkt er auf eine merkwürdige Weise noch so extrem natürlich. Und so etwas habe ich bislang nicht wieder erlebt und auch vorher nicht gesehen. Trotz des hohen Preises von 40 Euro würde ich ihn mit tatsächlich wieder kaufen.
Einmal abgesehen davon, dass die riesige Menge mindestens mehrere Jahre halten wird, selbst bei täglicher Anwendung.
Inhaltsstoffe
Mica, Cetearyl Ethylhexanoate, HDI/Trimethylol Hexyllactone Crosspolymer, Squalane, Octyldodecyl Stearoyl Stearate, Glycerin, Synthetic Fluorphlogopite, Alumina, Polysorbate 20, Caprylyl Glycol, Ethylhexylglycerin, Silica, 1,2-Hexanediol, Xanthan Gum, Chondrus Crispus, Pentaerythrityl Tetra-di-t-butyl Hydroxyhydrocinnamate, Dicalcium Phosphate, Benzimidazole Diamond Amidoethyl Urea Carbamoyl Propyl Polymethylsilsesquioxane, Tin Oxide, Carmine (CI 75470). MAY CONTAIN (+/-): Titanium Dioxide (CI 77891), Iron Oxides (CI 77491, CI 77492, CI 77499), Ferric Ferrocyanide (CI 77510), Chromium Oxide Greens (CI 77288), Ultramarines (CI 77007), Manganese Violet (CI 77742), Yellow 5 Lake (CI 19140), Yellow 6 Lake (CI 15985), Blue 1 Lake (CI 42090), Red 7 Lake (15850), Red 30 Lake (CI 73360). Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Wichtige Merkmale und Hinweise
651986702404
Produkttransparenz
Inhalt: 12g
Hergestellt in: Italien
Hersteller: Too Faced Cosmetics, LLC Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Bei mir kommen immer Jugendgefühle hoch, wenn ich an Ulric de Varens denke. Bis heute bin ich ein riesiger Fan der Marke und kaufe tatsächlich semi-regelmäßig Düfte von ihnen. Vor ein paar Jahren hatte ich auch Mal mit der Marke zusammen gearbeitet und durfte damals einige der neuen Düfte testen.
Ulric de Varens wird von vielen als Billigmarke abgestempelt, dabei ist die Marke eigentlich ziemlich genial. Ebenso wie die Luxushäuser verwendet UdV hohe Mengen an Parfümölen, verzichtet aber auf patentierte Designs, Flacons und auf einen sehr großen Teil des Marketings. Den übernimmt nämlich meistens der Händler.
Als ich die Schön für mich-Box von Rossmann bekommen habe, war ein Duft von UdV enthalten, nämlich Mini Happy. Ich habe mich echt gefreut, nach langer Zeit mal wieder ein UdV-Parfüm in den Händen zu halten, denn nach La Vie est Belle und Sì habe ich lange Zeit keine neuen Parfums gekauft.
Diesmal war Rossmann's Auswahl für die Box aber - für mich persönlich - ein Griff daneben. Die Noten an sich gefallen mir eigentlich sehr, nur wurden sie in diesem Duft nicht so optimal eingesetzt. Wie man oben sieht, sollte es einen fruchtigen Duft ergeben mit einer leicht romantisch-orientalischen Note.
Und obwohl man doch einen großen Teil der Früchte und der Blüten duftet, so finde ich ist die Komposition diesmal einfach nicht gelungen. Der Alkohol-Duft ist viel zu hoch und man bemerkt eine extrem synthetische Komponente, die in der Intensität fast schon alle Noten erdrückt.
Beim ersten aufsprühen ist der Duft echt angenehm und lecker - schön fruchtig-floral - aber nach nur wirklich wenigen Sekunden kommt eine bittere, stark alkoholische Note zum Vorschein, die dem gesamten Duft eine extrem bittere Note verleiht.
Am Ende verbleibt ein super synthetischer, unleckerer Duft, der sich leider Gottes auch noch richtig lange hält. Das wäre natürlich richtig gut gewesen, wäre der Duft gelungen, aber so ist man bis zur nächsten Dusche an einen extrem bitteren, unangenehmen Duft gebunden.
Fazit
Es gibt so viele leckere, intensive Düfte von Ulric de Varens, einige, die so nahe an Luxusdüften heran kommen, wie selten andere es kommen, aber bei diesem Duft ist wirklich alles schief gelaufen.
Das passiert bei den Mini-Düften aber leider ziemlich häufig. Deshalb habe ich irgendwann die Minis ignoriert und bin zu den "echten Düften" gelangt. Ich mochte früher z.B. Desire und Passion richtig, richtig gerne, die so in etwa den Mittelpreis-Bereich bei UdV ausmachen.
Es gibt zwar auch bei der Mini-Serie einige sehr leckere Düfte, aber mir ist aufgefallen, dass man hier besonders einfach ins Fettnäpfchen treten kann. Bei den anderen Serien habe ich selten einen Duft erlebt, der mir nicht gefiel oder der vom ersten aufsprühen an einen anderen Duft entwickelte. Also: die Marke ist grundsätzlich empfehlenswert, nur dieser Duft war absolut nicht meins.
Inhaltsstoffe
Alcohol denat., Aqua, Parfum, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Ethylhexyl Salicylate, Butyl Methoxydibenzoylmethane, BHT, Benzyl Salicylate, Citral, Citronellol, Coumarin, Geraniol, Hexyl Cinnamal, Hydroxycitronellal, Limonene, Linalool, CI 14700 (FD&C Red 4), CI 19140 (FD&C Yellow 5), CI 17200 (D&C Red 33).
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
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Wichtige Merkmale und Hinweise
3326240052256
Produkttransparenz
Inhalt: 25ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: PARFUMS ULRIC DE VARENS Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich habe vor ein paar Wochen das Braut Makeup für eine meiner Freundinnen gemacht und wir wollten ein wenig Glanz auf das offene Dekolleté bringen, waren aber mit den doch eher stark glänzenden Highlightern unzufrieden, weshalb ich schnell zu Rossmann bin, um dort den Hollywood Glow Face & Body Luminizer von Rival loves me gekauft habe.
Der flüssige Highlighter ist deutlich feiner pigmentiert und nicht ganz so stark glänzend, wie man es sich eben von einem Puderhighlighter wünscht; sondern eher subtil und leicht reflektierend, sodass der Haut ein angenehm sanfter Glow anstelle eines metallischen Glanzes geschenkt wird.
Durch den Pumpspender ließ sich der Body Luminizer sehr, sehr gut und einfach dosieren. Pro Pumpstoß kam nur ein kleiner Tropfen heraus, wobei man aber auch nicht sonderlich mehr benötigte. Für das gesamte Dekolleté bis hin zu den Schulterseiten haben wir z.B. nur zwei kleine Pumpstöße benötigt.
Der Body Luminizer wirkt beim Auftrag eher klebrig und gar nicht sooo angenehm in der Konsistenz, was sich jedoch schnell änderte, sobald man ihn ein bisschen in die Haut eingearbeitet hat. Ich habe z.B. einen Bufferpinsel verwendet, um ihn leicht in die Haut einzuarbeiten und währenddessen ist die doch klebrige Konsistent getrocknet und war so auch kaum noch auf der Haut spürbar. Das war auch meiner Freundin wichtig.
Der Glow ist sehr subtil, aber dennoch auffallend. Man erkennt also schon, dass sich auf der Haut etwas Glänzendes befindet, was ja auch Sinn und Zweck sein soll. Der Glow ist aber sehr, sehr subtil und fast schon so natürlich gelegen, dass man ihn als natürlich vorkommend ansehen würde.
Die eingesetzten Pigmente (v.a. Mica und Synthetic Fluorphlogopite) haben einen angenehmen, neutral-kühlen, goldenen, vereinzelt mit ein paar silbernen Pigmenten bespickten Ton. Die Pigmente legten sich wahnsinnig gut auf die Haut und wirkten sehr gut verteilt. Es war also nicht so, dass an einer Stelle mehr, an anderer Stelle weniger Pigmente vorhanden waren. Von Seite zu Seite war der Ton sehr gleichmäßig.
Was mir persönlich auch sehr gut gefiel war, dass sich die feinen Pigmente sehr lange hielten und auch nicht an das Kleid abtrugen. Wie oben beschrieben trocknete die Formel herunter und fixierte dabei scheinbar die Pigmente auf der Haut. Zwar waren ein paar einzelne Schimmerpartikel am späten Abend auch ans Kleid geraten, aber das war nur bei genauestem hinschauen sichtbar.
Sehr gut gefiel mir auch die Resistenz gegenüber Schweiß und Anstrengung. So eine Hochzeit ist eben auch mal sehr chaotisch; es wird getanzt und gerade die Braut läuft gefühlte Kilometer in hohen Schuhen. Doch an dem Body Luminizier ließ sich das nicht wirklich sehen. Der Schimmer hielt sehr, sehr gut und war auch am späten Abend noch gleichmäßig und eben.
Der Duft ist leicht süßlich angelegt, hier muss ich aber zugeben, dass der Duft so subtil war, dass man ihn schon nach dem verblenden kaum noch wahrnahm. Das finde ich auch eigentlich ganz gut so, damit sich der Duft des Body Luminizers nicht mit dem des Parfums aneckte.
Fazit
Insgesamt bin ich mit dem Body Luminizer sehr zufrieden. Die Formel ist sehr einfach gehalten, einfach anzuwenden und sehr gut zu verblenden; die eingesetzten Pigmente und Schimmerpartikel sind extrem fein und legen sich sehr angenehm und subtil auf der Haut ab.
Einmal getrocknet hielt er über viele Stunden stand, sodass man sich nach dem einmaligen auftragen um nichts weiter kümmern musste. Auch bei Schweiß und Anstrengung hielt er gut und wusch sich (so würde mir später bestätigt) dennoch super einfach unter der Dusche ab. Also eigentlich optimal für so ein Produkt.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Vegan
4305615900551
Produkttransparenz
Inhalt: 33ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Der 111. Geburtstag von Douglas war ein riesen Spektakel. Es gab nicht nur viele wirklich lohnende Angebote, bei dem man sogar Luxusprodukte zu einem halbwegs vernünftigen Preis kennen lernen durfte, sondern es gab auch viele Produkte von sonst eigentlich auf sich beschränkten Marken, die exklusiv zum Geburtstag hergestellt wurden. Von Morphe gab es z.B. das Morphe x Douglas Brush Set und von youstar eben die Senseyetions Palette in 04 Hint of Summer.
Die Palette umfasst 28 Farben in drei verschiedenen Finishes: matt, pearl und high shimmer. In der Palette sind deshalb auch drei verschiedene Formeln vorhanden, allesamt vegan. 16 Farben davon sind matt, vier sind High Shimmer und acht Pearl.
Die Palette kam mir gerade gelegen, denn als ich bei mir ausgemistet habe, habe ich leider auch eine richtig geniale Nude-Palette weg gegeben, die ich echt dringend für viele Looks benötige. Da die Palette gleich mehrerer solcher Farben beinhaltete, war sie nicht nur wegen des Preises einen Kauf für mich wert.
Die Farben sind ein bisschen chaotisch angelegt, aber dennoch gut zusammen passend. Es gibt viele Nude-Töne in braun, creme und weiß, aver auch rote und orangene Farben, sowie ein richtig gutes pink. Hinzu kommen dann Perlfarben in Braun- und Rosétönen, abschließend vier High Shimmer Farben, in die mehrere Farben und Pigmente eingearbeitet sind.
So enthalten alle vier High Shimmer-Farben nicht nur ein Pigment, sondern eine regelrechte Auswahl mehrerer Farben, die beim verwenden ineinander gemischt werden. Es gibt ein eisiges silberweiß mit einem kühlen, blauen Unterton, darin gesprinkelt pinke und türkise Krümelchen.
Dann gibt's ein Roségold, in das helle türkisblaue Krümelchen eingearbeitet sind, ein violett mit einem ganzen Spektrum an Farben: pink, gold, blau, türkis, andere violette und sogar ein bisschen rot; zuletzt noch ein rustikales Altgold, indem noch weiß und ein Ticken grün eingearbeitet ist.
Von allen Farben der Palette finde ich diese vier am interessantesten, obwohl ich zugeben muss, dass mir alle Farben extrem gut gefallen. Doch diese vier sind ganz besonders und ich habe selten so gemischte Farbspektren gesehen. Übrigens: beim auftragen verschmilzen die Farben alle ineinander; der Hauptton ist am stärksten, wird aber mit Schimmer in den vielen Farben ergänzt.
Was mir an der Palette sehr gut gefiel war, dass es sowohl kühle, neutrale, als auch warme Töne gab. So gibt es sowohl ein kühl-neutrales, als auch ein sehr warmes Nudebraun; ein eher gediegenes, kühles Altrot und ein sehr starkes, warmes Rot. So ließ sich eigentlich für wirklich jedes Makeup eine passende Farbe finden; mindestens zum ein- und verblenden eines Looks.
Aber nicht nur die Farben an sich und ihre Finishes gefielen mir, sondern auch die Formel und Qualität des Ganzen. Die matten Farben waren nahezu perfekt trocken-matt; hatten also nicht dieses typische Satin-Finish, dass gerne als matt verkauft wird und überzeugten allesamt mit einer extrem hohen Deckkraft, die sich jedoch wahnsinnig gut verarbeiten ließ.
Und auch die perligen Farben waren richtig gut. Der eingearbeitete Schimmer sorgte für ein sehr feines, perliges Schimmer auf den Augen, dass nicht zu doll, aber auch nicht zu wenig schien. Fiel Fotolicht heirauf, gaben sie ein sehr angenehmen Schimmer zurück, der jedoch nicht wie ein unnatürlicher "Glanz" wirkte.
Und bei den vier High Schimmer-Farben war es genau so, wie man es sich vorstellt: ein extrem starker, fast metallischer Schimmer mit wunderschönen Unternoten, die einen minimalen Multichrome-Effekt hatten. Je nachdem, wann, wie und wo man die Farben aufgetragen hat, konnte man je nach Lichteinfall zwischdrin die fein gesprinkelten Schimmerpigmente in diversen Farben sehen.
Während die matten Farben ein echtes, trockenes matt hatten, waren die perligen Lidschatten ein wenig softer, während die vier High Shimmer-Farben eine sehr cremige, fast schon butterige Konsistenz hatten.
Fazit
Das Einzige, was die Palette von derer höherpreisiger Marken unterscheidet ist, dass alle Farben einen ziemlich starken Fallout hatten. Man musste beim auftragen also doch schon ein wenig aufpassen, weshalb ich z.B. immer etwas weniger auf die Pinsel aufgenommen habe.
Bei den High Shimmer-Farben konnte man zudem in der Palette sofort sehen, welche Farben man verwendet hat. Die feinen Pinselhaare hinterließen leichte Spuren in der Pfanne. Das ist überhaupt nicht schlimm und hat nichts mit der Anwendung oder Pigmentierung zu tun, ist jedoch etwas, dass man deutlich seltener bei höherpreisigen und Profimarken sieht.
Alles in allem bin ich richtig, richtig happy mit der Palette. Die Farbauswahl ist genial und universal einsetzbar, die Deckkraft und Pigmentierung ist ausgesprochen gut und auch die unterschiedlichen Formeln harmonieren hervorragend. Und das alles für gerade einmal um die 15 Euro.
Und was man ganz selten in dieser Preiskategorie sieht: ein Spiegel, der sich über die gesamte Palettengröße hinweg zieht. Nicht nur ein kleiner 5x5cm großer Spiegel in der Mitte, sondern die gesamte aufklappbare Seite ist ein Spiegel.
Inhaltsstoffe
MATTE EYESHADOW: TALC, MICA, MAGNESIUM STEARATE, SYNTHETIC FLUORPHLOGOPITE, DIMETHICONE, SILICA, ETHYLHEXYL PALMITATE, BORON NITRIDE, POLYISOBUTENE, SYNTHETIC WAX, PHENOXYETHANOL, METHICONE, PARAFFINUM LIQUIDUM, BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE, ETHYLHEXYL METHOXYCINNAMATE, AQUA, DIETHYLHEXYL SYRINGYLIDENEMALONATE, ETHYLHEXYLGLYCERIN, STEARIC ACID, TIN OXIDE, TOCOPHEROL, BHT, CAPRYLIC / CAPRIC TRIGLYCERIDE, [+/- CI 77891, CI 77499, CI 77491, CI 77492, CI 77007, CI 15850, CI 45410, CI 42090, CI 19140]
PEARL EYESHADOW: TALC, SYNTHETIC FLUORPHLOGOPITE, CALCIUM ALUMINUM BOROSILICATE, MICA, DIMETHICONE, MAGNESIUM STEARATE, PENTAERYTHRITYL TETRAISOSTEARATE, ISOPROPYL ISOSTEARATE, SYNTHETIC WAX, POLYISOBUTENE, PARAFFINUM LIQUIDUM, ETHYLHEXYL STEARATE, DIISOSTEARYL MALATE, PHENOXYETHANOL, METHICONE, BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE, ETHYLHEXYL METHOXYCINNAMATE, TIN OXIDE, AQUA, DIETHYLHEXYL SYRINGYLIDENEMALONATE, ETHYLHEXYLGLYCERIN, STEARIC ACID, TOCOPHEROL, BHT, CAPRYLIC / CAPRIC TRIGLYCERIDE, [+/- CI 77891 ,CI 77499, CI 77491, CI 77492, CI 15850, CI 19140, CI 15985]
HIGH SHIMMER EYESHADOW: TALC, SYNTHETIC FLUORPHLOGOPITE, DIMETHICONE, PHENYL TRIMETHICONE, CALCIUM ALUMINUM BOROSILICATE, MICA, SILICA, MAGNESIUM STEARATE, SYNTHETIC WAX, PHENOXYETHANOL, DIISOSTEARYL MALATE, METHYL METHACRYLATE CROSSPOLYMER, TIN OXIDE, ETHYLHEXYLGLYCERIN, AQUA, STEARIC ACID, TOCOPHEROL, [+/- CI 77891, CI 77499, CI 77491, CI 77492, CI 77007, CI 15850, CI 77510, CI 19140, CI 47005, CI 45410]
PeTA Cruelty Free & Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
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Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Parabene
PeTA Cruelty Free & Vegan
4044794718402
Produkttransparenz
Inhalt: 28x1g
Hergestellt in: China
Hersteller: Dobner Kosmetik GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Im letzten Beitrag habe ich euch bereits das neue Gesichtswasser aus der Derma Skin Clear-Serie von NIVEA vorgestellt, die ich im Rahmen einer Botschafter-Aktion zusammen mit dem Nacht Peeling Serum bekommen habe, dass heute darauf folgt.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Salicylsäure (1%)
Glykolsäure (7%)
Niacinamid (>1%)
Gluconolacton (~1%)
Extrakt aus chinesischem Süßholz
Weil ich im Beitrag zum Gesichtswasser bereits auf das Thema Duftstoffe eingegangen bin und diese auch im Serum eingesetzt werden, mache ich es mir ausnahmsweise bequem und kopiere den Teil aus dem Beitrag heraus:
Bei Produkten, deren einziges Ziel es ist, bis in tiefere Hautschichten hervorzudringen, kann ich bis heute einfach nicht verstehen, wie man als Produktentwickler oder Chemiker gut heißen kann, Duftstoffe hinzuzufügen.
Dafür kann ich aber sagen, dass die Formel des Peelings tatsächlich richtig gut gemacht ist und eine ordentliche Dosis an Aktivstoffen enthält. Es sind 1% Salicylsäure, sowie 7% Glykolsäure enthalten, was dafür sorgt, dass die oberen Hautschichten gründlich und sanft gepeelt werden, Feuchtigkeit in die Haut transportiert und dort gespeichert wird und der antibakterielle Effekt der Salicylsäure auch hier enthalten ist.
Sehr argwöhnisch sehe ich aber den Claim des Niacinamids. Niacinamid wirkt erst in Konzentrationen ab 2% und wirkt über eine Konzentration von 7% nicht hinaus. In dieser Formel wird unter 1% eingesetzt, was daran zu erkennen ist, dass Niacinamide in der INCI-Auflistung der Salicylsäure folgt, welche mit 1% angegeben ist. Bedeutet: Geringere oder gleiche Dosis, also maximal 1% und damit zu wenig, um eine Wirkung entfalten zu können.
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Das Peeling-Serum hat mich aber doch über die letzten Wochen hinweg ziemlich überrascht. So habe ich auch im Beitrag zum Gesichtswasser bereits gesagt, dass die beiden Produkte mein Hautbild extrem bereinigt und verfeinert haben und das ich trotz der enthaltenen Duftstoffe keinerlei negativen Reaktionen hatte.
Bei dem Peeling-Serum merkt man aber doch sehr schnell, dass es eine sehr hohe Konzentration an aktiven Wirkstoffen ist, denn selbst meine bereits seit Jahren an AHAs, BHA und PHAs gewöhnte Haut hatte das typische "Chemische Peeling"-brennen auf der Haut.
Zwar verflog es bei mir auch wieder extrem schnell, nach maximal ein paar Sekunden, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es für Einsteiger eine ziemlich heftige Reaktion ist. Daher auch hier mein Tipp: erst jeden zweiten Tag anwenden, dann auf täglich hoch immer gepaart mit einer Creme, die viel Feuchtigkeit spendet und beruhigt.
Das Peeling habe ich direkt nach der Verwendungs des Gesichtswassers, als die Haut vollständig trocken war, in geringer Menge aufgetragen und in die Haut bis hinunter zum Hals (da ich dort auch Pickel habe) einmassiert. Ich habe hierzu in etwa die Größe einer kleinen Haselnuss verwendet. Darüber habe ich dann meine Nachtcreme aufgetragen.
Das Peeling gefiel mir wirklich auf Anhieb extrem gut. Nach ein paar Tagen hat sich wirklich die gesamte oberste Hautschicht verabschiedet, sodass ich wirklich strahlende, frische Haut sah. Sie hatte einen unfassbar schönen Glow und hatte eine extrem ebenmäßige Textur, fühlte sich trotz des intensiven Peelings aber überhaupt nicht trocken oder gespannt an; das Gegenteil war sogar der Fall. Dazu muss ich aber auch anmerken, dass ich nach der Anwendung stets eine stark feuchtigkeitsspendende Creme aufgetragen habe, was die peelende Wirkung stark abfedert.
Ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich das Peeling-Serum tatsächlich direkt wieder nachkaufen würde. Zum einen ist die Formel für das was sie ist, wirklich günstig und ist zugleich extrem effektiv aber wenig belastend. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass ich Säuren eben schon lange in meiner Routine habe, aber ich gehe nicht davon aus, dass Neueinsteiger ein stark verändertes Erlebnis haben würden.
Ich finde auch, dass die eingesetzten Wirkstoffe hier richtig gut konzentriert und eingesetzt wurden. 7% Glykolsäure (um genau zu sein alles zwischen 5 und 7%) ist extrem effektiv dabei, alle toten Hautschuppen zu entfernen, ohne dabei reizend zu wirken und durch die verringerte Menge von Salicylsäure (1% in dieser Formel) wird die Haut deutlich weniger belastet.
Interessant finde ich, dass man den Fokus scheinbar nur auf zwei Catchphrases oder genauer gesagt Catchingredients gesetzt hat, denn es wird auch in geringfügiger Menge die Polyhydroxysäure (PHA) Gluconolacton eingesetzt. Hier hat sich gezeigt, dass diese selbst in sehr geringen Mengen zu einer Verbesserung der Hautschutzbarriere beiträgt und außerdem das typische brennen von anderen Säuren verringert. Da PHAs außerdem natürlich in der Haut vorkommen, ist die Verträglichkeit generell besser (wenn auch dafür eine etwas andere Formel vorrausgesetzt ist, die idealerweise auf Duftstoffe gänzlich verzichtet).
Fazit
Ich habe beide Produkte - Gesichtswasser und Serum - jetzt seit einigen Wochen im Einsatz und obwohl ich mit NIVEA häufig auf dem Kriegsfuß stehe muss ich ehrlich sagen, dass diese Formel mein Gemüt deutlich besänftigt hat.
NIVEA ist hier aus deren Standard-Formelbereich herausgetreten und hat zum ersten Mal wirklich effektive Wirkstoffe in einer relativ milden Formel eingesetzt, die nicht nur schnell Ergebnisse zeigt, sondern bei kontinuierlicher Anwendung diese auch noch hält.
NIVEA gibt an, dass die Haut nach 7 Tagen sichtlich verfeinert ist und was soll ich sagen: das stimmt. Man konnte wirklich einen erheblichen, sicht- und fühlbaren Unterschied sehen. Die Haut ist super fein, Pickel sind nicht neu dazu gekommen und ich gehe tatsächlich stark davon aus, dieses Serum fest in meine Routine einzuführen.
Ich finde die Formel - gerade für eine Drogeriemarke - extrem gut zusammen gestellt, relativ mild, nutzerfreundlich und vor allem nicht nur kurzzeitig wirksam. Für Menschen mit einem kleinen Geldbeutel, die trotzdem auf eine effektive Formel angewiesen sind, ist NIVEA's Derma Skin Clear eine echte Alternative.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Unreine Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
4005900973924
Produkttransparenz
Inhalt: ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Beiersdorf AG Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Ich hatte bei NIVEA noch nie Glück bei Botschafter-Aktionen, wollte aber an dieser unbedingt teilnehmen, weil die neue Derma Skin Clear-Serie für mich, wie jeder, der hier schon etwas länger mitliest, vollkommen perfekt passt. Ich verwende seit vielen Jahren ausschließlich chemische Peelings und liebe es, über die Vor- (und Nachteile) zu berichten. In meinem Botschafter-Paket habe ich mich für das Gesichtswasser und das Nacht-Peeling entschieden. Um ersteres geht es heute.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Methylpropanediol
Salicylsäure
Niacinamid
Hyaluronsäure
Von vorne herein möchte ich hier schon einmal anmerken, was ich auch bei dem Nachtpeeling wiederholen werde: es gibt ein sehr großes Problem mit der Formel. Denn an sich ist sie gut aufgestellt und gut ausgeglichen, enthält aber warum auch immer Duftstoffe ("Parfum").
Bei Produkten, deren einziges Ziel es ist, bis in tiefere Hautschichten hervorzudringen, kann ich bis heute einfach nicht verstehen, wie man als Produktentwickler oder Chemiker gut heißen kann, Duftstoffe hinzuzufügen. Gerade in Kombination mit Salicylsäure kann ich den Zusatz nicht verstehen. Ich hatte Glück: bei mir gab es keine Reaktion und ich habe beide Produkte sehr gut vertragen, aber das wird definitiv nicht so bleiben.
Ansonsten ist die Formel ziemlich gut aufgestellt: Methylpropanediol verhilft zum tieferen eindringen in die Haut, Salicylsäure ist ein sehr wirksames Peelingmittel, dass stark antibakteriell wirkt; Niacinamid (in ausgewogener Konzentration) spendet Feuchtigkeit und schützt die Hautschutzbarriere und Hyaluronsäure ist ein sehr guter Feuchtigkeitsspeicher.
Das Einzige, was ich nicht ganz so gut heiße: während in der gesamten Serie bei allen Produkten angegeben ist, wie hoch die einzelnen Konzentrationen sind, so fehlt diese Angabe hier im Gesichtswasser. Auch im Produktpaket, auf der NIVEA-Webseite und in verschiedenen Onlineshops fehlt diese Angabe beim Gesichtswasser. Ich gehe daher vom zugelassenen Maximum aus, also 2% Salicylsäure - da Niacinamid und Hyaluronsäure direkt vorher in der Auflistung zu sehen sind, gehe ich von geringfügig höheren Konzentrationen aus, die sich aber auch so um den 2%-Bereich aufhalten sollten.
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Interessant finde ich den Einsatz von L-Carnitin; der ist relativ sinnlos in der Hautpflege und wird als Nahrungsergänzungsmittel als "Fettburner" eingesetzt und gehört zur Gruppe der Aminosäuren. Welchen Zweck er hier erfüllt oder erfüllen soll, sehe ich nicht. Grundsätzlich ist es auch kein Stoff, den man normal in Kosmetikprodukten anfindet. Schädlich ist er dennoch nicht.
Das Gesichtswasser ist ungefärbt, also transparent und wässrig; der Duft ist leicht säuerlich mit einer minimal floralen Note, die wahrscheinlich den stark sauren Duft ein bisschen dämpfen soll. Ich hätte mir gewünscht, dass er nicht enthalten ist, aber hey: man kann nicht alles haben.
Wie ich oben schon einmal angemerkt habe: ich habe das Gesichtswasser ausgesprochen gut vertragen. Dazu muss man aber auch anmerken, dass ich chemische Peelings bereits fest in meiner Routine habe und meine Haut daher schon sehr daran gewöhnt ist.
Zwar ist die Konzentration an Salicylsäure sehr geläufig, ich würde trotzdem erst eine Eingewöhnung empfehlen; erst abends, dann bei aufgebauter Toleranz morgens und abends (morgens zwingend mit Sonnenschutz kombiniert).
Der Beitrag hört sich bis hierhin eher negativ belastet an, aber tatsächlich bin ich ziemlich zufrieden mit dem Gesichtswasser. Obwohl er noch immer Duftstoffe enthält ist er bei weitem sanfter formuliert, als das gesamte, restliche NIVEA-Sortiment und man hat sich hier an ziemlich wohl bekannten und erprobten Wirkstoffen bedient, die gleichzeitig auch noch sehr effektiv sind.
NIVEA verspricht ein sichtbar verbessertes Hautbild innerhalb von sieben Tagen und dieses Versprechen wurde tatsächlich tadellos eingehalten. Dazu muss man aber bedenken, dass ich nicht *nur* das Gesichtswasser verwendet habe, sondern auch das Nacht-Peelingserum. Ich gehe daher fest davon aus, dass die Kombination beider Produkte zum Ergebnis geführt hat.
Als ich die beiden Produkte in meine Routine integriert habe, hatte ich ziemlich viele, aber sehr kleine und schmerzfreie Pickel, gerade im Bereich der T-Zone (nahe den Lippen, Nasenflügel und mittlere Stirn) und hier haben die beiden ziemlich viel Wirkung gezeigt.
Zum Einen sind die Pickel verschwunden, zum anderen sind auch keine neuen dazu gekommen. Außerdem fand ich, dass die Haut im Bereich der Stirn wirklich deutlich klarer und verfeinerter war. In den ersten Tagen waren zwar zwischendrin mal wieder neue Pickel aufgetaucht, sie verschwanden aber auch sehr schnell wieder; bis heute hat sich kein Pickel länger als ein oder zwei Tage gehalten, wenn überhaupt.
Dieses Ergebnis führe ich aber nicht dem Gesichtswasser hinzu, sondern dem Nacht-Peelingserum, dass im nächsten Beitrag kommt. Denn das Gesichtswasser alleine wirkt bereits gut antibakteriell und feuchtigkeitsspendend dank Niacinamid und Hyaluronsäure; ist aber im Prinzip nicht sonderlich anders aufgestellt als jedes andere Anti-Pickel-Gesichtswasser im Handel. Etwas sanfter und mit mehr Bedacht auf die Feuchtigkeitsversorgung, aber keinesfalls brandneu formuliert.
Fazit
Also: Ich will kein NIVEA-Bashing betreiben, sondern ganz im Gegenteil. Ich glaube, dass man sich mit der Serie von den normalen NIVEA-Formeln erheblich verbessert hat. Es gibt immer Luft nach oben, insbesondere in Bezug auf reizende Inhaltsstoffe, wie eben Duftstoffe, aber für NIVEA ist das doch schon eine erheblich verbesserte Rezeptur.
Ich muss aber zugeben: ich bezweifle sehr stark, dass die Anwendung des Gesichtswassers alleine viel ändert. Ein effektives Reinigungsgel und das Peelingserum kamen bei mir zusätzlich zum Einsatz und ein Gesichtswasser hat eben auch nur ein begrenztes Wirkspektrum.
Ich bin insgesamt zufrieden gestellt und positiv überrascht, aber natürlich nicht ganz kritikfrei. Für den kleinen Geldbeutel ist dieses Gesichtswasser auf jeden Fall deutlich sanfter als viele andere Drogerieprodukte und das kann ich durchaus gut heißen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Unreine Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
4005900975317
Produkttransparenz
Inhalt: 200ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Beiersdorf AG Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Ich versuche so gut es geht bei jedem Launch von Rival-Liquid Lipsticks eine "Probe" mitzunehmen, denn ich bin immer gespannt, ob es diesmal eine Formel ist, die ich liebe oder eine die ich hasse. Denn Rival-Marken haben in der Vergangenheit so geile und geniale Formeln raus gebracht - immer limitiert und nie wieder davon gehört. Und jetzt gab es einen Liquid Lipstick in blau für UNTER DREI EURO?! Musste ich mitnehmen, ging nicht anders.
Wie bei fast allen Versionen ist der Applikator extrem basic und günstig gehalten, was ich aber überhaupt nicht schlimm finde, wenn dafür dann die Formel gelungen ist. Also hier ein ganz klassischer, einfacher Doefoot-Applikator; sehr klein mit eng zulaufender Spitze für die Konturen der Lippen.
Was am wichtigsten ist: die Deckkraft ist für ein - ich wiederhole es nochmal - LIQUID LIPSTICK FÜR UNTER DREI EURO echt gut gelungen. Nicht volldeckend, aber mit maximal zwei Schichten hat man ein komplett gleichmäßiges, ebenes, dunkles blau. Bei einer Schicht schimmert es zwischendrin ein bisschen heller durch, aber selbst das finde ich vollkommen verzeihbar.
Wo Rossmann aber den komplett falschen Turn gemacht hat ist bei der Formel. Ich habe glaube ich in meinem Leben noch nie einen so klebrigen, bapsigen Lippenstift erlebt, wie den hier. Und gerade die Rival-Marken sind mir so ans Herz gewachsen, weil eigentlich alle Formeln durchgehend komfortabel auf den Lippen waren. Das hat man hier auf jeden Fall verworfen.
Ein weiteres Problem war, dass der Lippenstift einfach nicht trocknete. Selbst nach über eine Stunde Probetragen für Swatches war noch immer ein sehr starker Glanz feststellbar. Zwar sind die Konturen getrocknet, aber alles, was auch nur einen Millimeter weiter nach Innen geht, ist schlichtweg nicht getrocknet. Zusammen mit dem klebrigen Hautgefühl also so richtig unangenehm.
Ich halte den Beitrag ausnahmsweise Mal kurz, denn die LE ist offiziell ja schon raus aus dem Sortiment, aber ich weiß ehrlich nicht, was Rossmann hier veranstaltet hat. Seinen Ansprüchen an die Deckkraft ist man hier doch im Großen und Ganzen gut nachgekommen, aber bei der Formel hat man diesmal wirklich alles vermasselt.
Fazit
Ich finde es bis heute einfach unerträglich, dass Rossmann sich immer nur auf Zeiträume von 1-2 Monaten konzentriert, anstelle endlich Mal eine richtig, richtig gute Reihe an Liquid Lipsticks dauerhaft in den Handel zu bringen.
Einige Limited Editions enthielten die besten Formeln, die man für den Zeitraum überhaupt in der Drogerie kaufen konnte und direkt danach folgt dann eine LE mit einer Formel, die man komplett in die Tonne treten kann.
Ich verstehe einfach nicht, wie man sich nicht auf eine Formel konzentrierten kann, die mit den meisten Pigmenten harmoniert und daraus eine erstklassige, dauerhafte Kollektion herstellt, an der man sich dann länger als 1-2 Wochen erfreuen kann, bis zum ersten Mal alle Liquid Lipsticks für Wochen ausverkauft sind.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Vegan
4305615932767
Produkttransparenz
Inhalt: 10ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Der Hersteller hat keine Angaben zur Verpackung gemacht.