WICHTIGE INFORMATION: Aktuell keine Beiträge mit Ausnahme von Pressemitteilungen. Lies den Beitrag hier, um mehr zu erfahren. Letztes Update: 03.09.2026
Über die Try It-Plattform von Bazaarvoice durfte ich mir einen Duft von Marc Jacobs zum ausprobieren und testen anfordern. Es handelt sich um den neuesten Zuwachs aus der Perfect-Familie, das Perfect Eau de Toilette. Während es in den USA bereits im Handel ist und über die Marc Jacobs Webseite bereits für 100,00€ gekauft werden kann, ist es bei anderen Händlern noch spärlich vertreten. Es wird also wohl erst noch seinen großen Launch bekommen oder ist inmitten dessen.
Dieser Duft enthält folgende Noten:
Kopfnote: Rosa Pfeffer, Polygonum (Vogelknöterich)
Herznote: Weiße Narzisse
Basisnote: Zedernholz
Ich bin natürlich mit Daisy vertraut, denn dem Duft konnte man kaum entkommen. Er ist aber auch wahnsinnig gut riechend und das gilt für die gesamte Daisy-Familie. Von Perfect habe ich tatsächlich aber nur beiläufig etwas mitbekommen und den Duft selbst auch noch nicht ausprobiert, weshalb ich ziemlich blind an den Test heran gehen konnte.
Der Duft wird von Marc Jacobs wiefolgt beschrieben: Als Begleiter von Perfect Eau de Parfum und Perfect Intense zelebriert der strahlende, blumige Duft die Kraft, sich selbst treu zu bleiben. Wie der Originalduft, der im Juli 2020 weltweit lanciert wurde, ist Perfect Eau de Toilette von Marc Jacobs' persönlichem Mantra inspiriert: "Ich bin perfekt, so wie ich bin", was durch eine Tätowierung des Wortes "Perfect" auf seinem Handgelenk symbolisiert wird. Das aufmunternde und fröhliche Perfect Eau de Toilette bringt eine neue olfaktorische Facette und eine intimere Interpretation des #PerfectAasIAm-Seins.
Bevor wir aber auf den Duft zu sprechen kommen, muss ich erst einmal diesen genialen Flakon anpacken. Der Flacon selbst, also der Glasflacon, ist eigentlich relativ einfach gestaltet. Länglich mit abgerundeten Seiten und einzelnen Einkerbungen, die eine weitere Rundung hervor bringen.
Noch interessanter ist aber vor allem der Deckel, wo man sich richtig schön ausgelebt hat. Er ist zwar aus einfachem Plastik gestaltet, hat dafür aber ein geniales Design auf sich. In den silbernen Plastikteil, direkt über dem Flakon ist ein Herz eingearbeitet.
Über den gesamten Deckel sind dann kleine Figuren eingearbeitet, darunter ein Dominostein mit den Zahlen 3 und 1, ein Stern in Silber, eine weißgolde Banane, ein blauer Turnschuh, eine riesige Fliege in einem durchsichtigen weiß, ein Diamant, auf dem so ziemlich alles aufliegt, ein grün-transparenter Schuh á la Cinderella, eine matte, blaue Katze, zwei Spielzeugwürfel mit den Buchstaben M und J, sowie zu guter Letzt eine Kirsche an einer silbernen Kette.
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Mit den Duftnoten kann ich nicht ganz so viel anfangen, zumindest aus dem Gedächtnis heraus. So weiß ich zum Beispiel nicht, wie eine Polygonum-Sorte riecht (umfasst ja auch eine ganze Klasse). Der Rest der Noten ist mir aber durchaus bekannt: Rosa Pfeffer, weiße Narzissen und Zedernholz - alles wohl sehr bekannte Duftnoten und -richtungen.
Beschrieben wird der Duft als Komposition als leicht und frisch, was ich zum größten Teil auch bestätigen kann. Ich würde den Duft aber nicht wirklich als frisch bezeichnen, denn damit verbinde ich eher den Duft von frischer Wäsche, Ozeanen und Wäldern. Perfect hat aber eher eine starke florale, leicht herbe Duftrichtung, bei der man ganz besonders stark die Narzisse heraus riecht.
Wenn ich es genau betrachte, so riecht man eigentlich fast nur die Narzisse. Sie hat einen extrem prägnanten, intensiven Duft und ich denke, der rosa Pfeffer schenkt ihr nur eine stärkere Intensität. Und obwohl Zedernholz ein extrem markanter Duft ist, den jeder von uns wohl schon Mal erlebt hat, rieche ich das Zedernholz nur minimal heraus.
Erst nach dem sich der Duft gelegt hat, also nach mindestens einer halben Stunde, merkt man die leicht markante Note von Zeder. Aber nicht so stark, wie man sich das eigentlich bei Zedernholz vorstellt oder auch kennt.
Fazit
Ich bin bei dem Duft ein bisschen zwie gespalten. Ich finde ihn überhaupt nicht schlecht, aber für das was einem geboten wird, doch ziemlich überteuert und wenig gebend.
Mir fehlt hier ganz besonders eine Komplexizität, die man bei Prestigemarken wohl erwarten darf. Hier wird einem eigentlich nur ein leicht veränderter Duft nach Narzisse geboten; etwas das ein Duftspray von Yves Rocher oder The Body Shop genauso gut kann.
Ich merke hier keine Einwirkung von anderen Noten, insbesondere auch derer nicht, die eigentlich in dem Eau de Toilette vorhanden sein sollten. Und das empfinde ich für so einen Preispunkt einfach als nicht akzeptabel. Die Noten kommen alle nicht sonderlich gut zur Wirkung und sind deshalb den Preis auch nicht wert.
Und ich möchte dabei betonen, dass ich den Duft trotzdem gut finde. Es riecht lecker, er hält sich extrem lange und ist angenehm leicht; aber eben einfach nichts, dass ich mit Marc Jacobs verbinden würde oder gar mit diesem Preispunkt.
Ich würde es daher so komplettieren: den Duft finde ich sehr gut und würde ihn so auch kaufen, aber weder zu dem Preis, noch von dieser Marke.
Inhaltsstoffe
ALCOHOL DENAT., PARFUM, PROPYLENE GLYCOL, AQUA, HYDROXYCITRONELLAL, LINALOOL, ALPHA-ISOMETHYL IONONE, LIMONENE, BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE, ETHYLHEXYL SALICYLATE, CITRONELLOL, COUMARIN, ALCOHOL, TRIS(TETRAMETHYLHYDROXYPIPERIDINOL) CITRATE, BENZYL BENZOATE, CI 60730, CI 42090, CI 19140.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
3616303461874
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Spanien
Hersteller: COTY Inc. Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Im Oktober letzten Jahres habe ich noch einmal das Glück gehabt und eine Schön für mich-Box von Rossmann ergattern können, in der auch ein neues Serum von ISANA med enthalten war: das Beruhigende Serum ultra sensitiv.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Sheabutter
Mandelöl
Nachtkerzenöl
Panthenol
Allantoin
Pantolactone (Vorstufe von Panthenol)
Das Serum ist voll gepackt mit Rückfettern und beruhigenden Wirkstoffen, darunter Nachtkerzenöl, Sheabutter, sowie Panthenol, Allantoin und Pantolactone.
Viele von Euch wissen ja inzwischen, dass ich meine Haut als eine sehr wilde Mischung zwischen Mischhaut, Akne und extrem trockener Haut beschreibe. Meine Haut hat ein sehr eigenes Bedürfnis und ist relativ einfach reizbar, weshalb ich immer gerne Ausschau halte nach genau solchen Unterstützern.
Ich persönlich verwende einige Produkte von ISANA med schon regelmäßig, aber das Serum ist ehrlicherweise an mir vorbei gezogen. Deswegen war es sehr praktisch, es in der Box zu entdecken.
Obwohl die Wirkstoffe davon ausgehen lassen, dass das Serum sehr fest und dick ist, ist es überraschend flüssig und wässrig - aber nicht "schlecht wässrig", sondern immernoch voll gepackt mit guten Stoffen, nur eben in einer sehr flüssigen Version.
Ich habe es zwei Mal täglich - morgens und abends - auf die gereinigte, trockene Haut aufgetragen und sanft eingeklopft, bevor ich mit meiner entsprechenden Creme die Pflege abgeschlossen habe. Ich habe etwa zwei bis drei dickere Tropfen verwendet und kam damit komplett ihn: vom Haaransatz bis hin zum Dekolleté.
Was mich beim anwenden sehr überrascht hat war, dass die Konsistenz zwar sehr dünn und flüssig ist, sich auf der Haut aber wie eine Creme anfühlt. Das Serum wirkt sofort immens beruhigend und hat bei mir z.B. sofort die Spannungsgefühle gelöst, die ich so gut wie jedes Mal nach der Reinigung habe.
Es dauerte auch nicht lange, bis das Serum vollständig eingezogen ist. Binnen einer Minute war kaum etwas noch von dem Serum auf der Haut wahrnehmbar. Es hinterließ auch keinen sicht- oder fühlbaren Film, sorgte aber dennoch dafür, dass die Haut etwas glatter und ruhiger aussieht.
Ich habe jetzt die gesamte Flasche aufgebraucht und bin von der Wirkung wirklich sehr angetan. Ich denke auch, dass das Serum ein richtig guter Zwischenschritt ist.
Ich habe schon öfter darüber berichtet, dass Produkte für besonders empfindliche Haut häufig ihren Fokus falsch setzen und entweder die innere Feuchtigkeit oder die äußerste Feuchtigkeit der Haut außer Acht lassen. Hier wurde mit der Formel an alle Eckpunkte gedacht: die Beruhigung der Haut als Ganzes, das eindringen von Feuchtigkeit in die tieferen Hautschichten, aber auch die Versorgung der obersten und äußersten Hautschicht mit unterstützender Feuchtigkeit.
Fazit
Ich denke, dass man schon aus dem letzten Absatz erahnen kann, dass mir das Serum sehr, sehr gut gefallen hat. Und damit scheine ich auch nicht alleine zu sein. Kurz bevor ich mit dem schreiben angefangen habe, habe ich mal bei Rossmann.de vorbei geschaut und gesehen, dass viele andere die selbe Meinung teilen.
Ich habe auch ähnliche Eckpunkte gesehen, vor allem das beseitigen von Spannungsgefühlen und eine fühlbar langanhaltende Feuchtigkeitsversorgung. In meinem Ergebnis fühle ich mich daher soweit ganz bestätigt.
Ich persönlich kann das Serum daher nur weiter empfehlen. Gerade bei schnell gereizter Haut oder Hauttypen, die über den Tag hinweg schnell an Feuchtigkeit verlieren oder aber mit Spannungstypen zu kämpfen haben, wird dieses Serum langanhaltend unterstützend einwirken können.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Sensible Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
DAAB Allergikerfreundlich
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
4305615886497
Produkttransparenz
Inhalt: 30ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Glas. Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen. Markierung "04".
Ich glaube es gab selten ein so kontrovers diskutiertes Pflegeprodukt wie den 120H Liquid Moisturizer von ISANA. Kunden und Fans der Marke Nø Cosmetics sind teilweise ganz schön kritisch gewesen - und manchmal auch unfreundlich - während sich viele andere darüber gefreut haben, eine günstigere Alternative zu finden. Und ich muss mich auf letztere Seite stellen. Bevor wir ins Produkt gehen, dazu jetzt erstmal mehr.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Panthenol
Aloe Vera-Saft
Niacinamid
Allantoin
Ectoin
Algenextrakt
Hyaluronsäure
Amylopectin
Pantolactone
Phospholipids
Sphingolipids
Bei den Bewertungen auf der Rossmann-Seite gab es ziemlich heftige "Diskussionen". Neue Bewertungen referenzierten vorherige Bewertungen und so weiter. Dabei stach eine Bewertung hervor, die - wie ich zugeben muss - extrem zutreffend ist.
Interessant fand ich diese Bewertung hier eines Käufers auf der Rossmann.de-Produktseite:
Ganz ehrlich, alle Marken gucken bei den anderen ab. Was gut ankommt, sich verkauft, wird ein kleines bisschen umgewandelt, anderer Name drauf geklatscht und ab damit zum Konsumenten. So auch hier. Das tränenreiche „Original“ ist nämlich gar nicht so originell. Da gab es bereits ein ähnliches Produkt dieser Art auf dem Markt. Die angeblich kleine Marke ist inzwischen gar nicht mehr so klein und macht nen ziemlichen Umsatz. Deshalb freue ich mich einfach mega über dieses günstige Produkt von Isana, das mega verträglich ist und zudem ziemlich nice Inhaltsstoffe enthält. Ich hoffe auf mehr solcher Pflegeprodukte von den Eigenmarken unserer Drogerien. Daumen hoch! Und an die manipulierten Hater: Der Typ nagt nicht am Hungertuch, er ist Influencer, der mit seiner Reichweite und Werbung/PR ziemlich viel Asche auf euren Nacken macht. Kuss an Rossmann.
- Bronan, Dezember 2022, Link. Bewertungen lassen sich leider nicht direkt mit einem Link anzielen.
Zum einen: Es stimmt tatsächlich, dass Nø Cosmetics schon seit langem nicht mehr zu den kleinen Indie-Marken zählt. Während die Struktur des Unternehmens weitaus gleich geblieben ist, ist der Umsatz extrem in die Decke gegangen.
Nø Cosmetics ist inzwischen in fast jeder Drogerie enthalten, gibt unfassbar viel Geld für Werbung und Marketing aus und setzt auch auf zielgerichtetes Targeting auf Social Media. Die Marke ist definitiv nicht mehr klein.
Und zu xskincare: Ich mag den Grundgedanken des Accounts tatsächlich sehr. Früher fand ich es auch sehr differenziert und gut recherchiert, die Tipps waren hilfreich. Doch es stimmt, dass xskincare extrem kommerzialisiert wurde und inzwischen als eigene Marke gilt. Nicht nur Nø macht sich das zu Gebrauch, auch colibri skincare, die einen ähnlichen Weg und Umsatzanstieg hatten.
Und: Es ist vollkommen üblich, gute Formeln selbst zu vermarkten. Der gesamte Amazon-Produktkatalog zeigt das besonders gut. Und das ist niemans schlecht, sondern immer gut. Aus gleich mehreren Gründen:
Günstigere Formeln machen Wirkstoffe zugänglicher
Menschen mit geringem Einkommen werden nicht mehr aus "hochwertiger Pflege" ausgeschlossen
Formeln werden grundsätzlich zugänglicher und massentauglicher; und
Das einsetzen von Wirkstoffen in Pharma-Qualität durch eine Eigenmarke sorgt dafür, dass Marken sich proaktiv darum bemühen müssen, ihren Formeln höhere Standards zu setzen. Es reicht schlichtweg nicht mehr, Glycerin mit ein bisschen Aloe Vera-Saft in Wasser zu lösen. Hydroxysäuren, Ceramide, Phospholipide und exotische Extrakte sind inzwischen in jeder Drogerie anzufinden.
Aber kommen wir einmal weg von dem Thema zum Produkt selbst. Und wir fangen von vorne an: bei der Formel. Die ist wirklich extrem gut und extrem krass bedacht. Enthalten sind 6% Glycerin, Panthenol und Allantoin gemeinsam zu 5%, sowie Phospho- und Sphingolipide als Ceramidproduzenten. Hinzu kommt Aloe Vera-Saft, der Hautverfeinerer Niacinamid, Algenextrakt als Quelle für Calciumcarbonat (und auch allgemein als pflegende Komponente), gepaart mit Amylopectin und Ectoin, zwei extrem hochwertigen und ultra-verträglichen Pflegekomponenten.
Amylopectin ist dabei ein selten anzutreffender Wirkstoff, der zunächst durch Nø eingesetzt wurde. Es ist ein Polysaccharid, das als Biopolymer eingesetzt wird. Es bildet eine wirkstoffbeeinflussende Matrix, die dafür sorgt, dass Wirkstoffe kontinuierlich und konsistent ausgegeben werden. Gleichzeitig bildet sie einen schützenden Film auf der Haut.
Ectoin ist nicht das erste Mal von ISANA eingesetzt worden und ist ein extrem hochwertiger und selten eingesetzter Wirkstoff. Gewonnen wird er von Bakterien und ist sehr einzigartig. Denn der Stoff ist extrem resistent. Er kann erhebliche Schäden aushalten, stört sich nicht an UV-Strahlen und kommt mit sehr hohen Salzkonzentrationen klar, ohne dabei auszutrocknen. In der Haut erhöht er die Feuchtigkeitskonzentration in den Zellen und wirkt pflegend, entzündungshemmend und beruhigend.
Die Konsistenz ist, wie der Name schon sagt, flüssig. Es ist nur ein wenig dicker als Wasser und fließt vollständig. Rossmann empfiehlt pro Anwendung 2-3 Pumpstöße für das gesamte Gesicht. Hier muss ich sagen, dass ich das Doppelte verwendet habe. Grund hierfür war, dass drei Tropfen nicht ausreichten, um meinen Feuchtigkeitsbedarf zu decken. Ich habe daher fünf pro Anwendung verwendet.
Die Flüssigkeit bildet einen dünnen Film auf der Haut, ist aber nicht direkt spürbar. Es stimmt jedoch, dass er minimal klebrig wirkt, wobei dies bereits nach wenigen Minuten nachlässt. Sichtbar ist die Formel auf der Haut kaum, es ist nur ein ganz, ganz leichter Glanz auf der Haut sichtbar, wie man es auch von einer normalen Creme kennt.
Der Gewöhnungseffekt war aber ganz schön langwierig. Dazu muss man aber auch ganz ehrlich sagen, dass es bislang keine Produkte in dieser Art gab. Meine Haut hat etwa eine Woche benötigt, um sich an die Pflege zu gewöhnen. Während dieser Zeit gab es leichte Spannungsgefühle; die Haut fühlte sich aber nicht trocken oder rau an. Auch Rötungen o.Ä. gab es nicht, nur eben das Spannungsgefühl.
Nach rund einer Woche hatte sich die Haut ausreichend an die Formel gewöhnt. Die Spannungsgefühle ließen nach und man merkte auch den Pflegeeffekt. Wie gerade gesagt gab es während der Umgewöhnungsphase keine Anzeichen von Trockenheit; nachdem also die Spannungsgefühle verschwanden, konnte man richtig merken, wie die Haut gepflegt wurde.
Die Haut hatte eine sehr angenehme Spannkraft und Elastizität, außerdem wirkte der Teint sehr angenehm. Ganz zu Beginn kamen zwar ein paar Pickel hinzu, diese verschwanden aber wirklich extrem schnell. Ich denke, dass war vielleicht ein Purging-Effekt - wobei man anmerken muss, dass "richtiges" Skin Purging eigentlich einige Zeit in Anspruch nimmt.
Am Ende fand ich die Pflege aber doch sehr gut - zumindest im Gesicht. Denn während sich die Haut wirklich gut anfühlte, voller Spannkraft war und einen schönen, gleichmäßigen Teint hatte, der zudem auch einen sehr angenehmen, gleichmäßigen Hautton hatte, fühlten sich die Lippen sehr trocken an.
Die Lippen kommen wirklich nicht gut mit der Pflege klar. Bei ihnen reicht die Pflege nicht aus, um den Feuchtigkeitsbedarf zu füllen und den Haushalt langfristig in Takt zu halten.
Fazit
Ein bisschen Umstellung war nötig beim Makeup. Denn durch den extrem dünnen Film gibt es nichts, woran sich Foundation und Co. wirklich anheften können. Ich konnte daher nach der Umstellung auf diese Formel nicht auf einen Primer verzichten. Denn ohne Primer hielt das Makeup nicht richtig fest und zerlief deutlich schneller.
Abgesehen davon aber finde ich die Formel extrem gut. Sie ist extrem universell, bietet für wirklich jeden Hauttyp, -ton und -zustand passende Komponente an und ist zudem extrem verträglich.
Zwar ist die Umstellung etwas anstrengend und man muss sich wirklich daran gewöhnen, eine Art Wasser anstelle einer Creme aufzutragen, aber sobald die erste, vielleicht zweite Woche herum ist, ist man voll drin.
Ich persönlich finde die Formel richtig gut. Meine Haut verträgt sie super, ich musste auf nichts verzichten und meine Haut fühlt sich wahnsinnig gut an und sieht auch sehr frisch und gesund aus. Ich würde sie daher auf jeden Fall auch wieder kaufen und entsprechend auch empfehlen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Vegan
4305615918082
Produkttransparenz
Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich bin ein wirklich großer Fan von CATRICE's Gesichtspflege geworden. Ich fand nicht nur den Peeling Toner gut, sondern habe mir inzwischen auch das Enzympeeling zugelegt (Beitrag dazu kommt bald) und habe meine erste Gesichtspflege ausprobiert, nämlich den Hydro Protext Melting Moisturizer.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Silikonöl
Kokosölalkane
Hyaluronsäure
Erythritol
Ceramide NP
Rosellenextrakt
Polymere
Über die Gesichtscreme habe ich wirklich nur Positives gehört, aber ich nehme es einmal vorweg: ich gehöre nicht dazu. Und dabei fand ich einfach ALLES an der Pflege so unfassbar gut. Die Wirkstoffe, die Formel, der Verzicht auf alles "Böse": Duftstoffe, Farbstoffe, Paraffine. Und doch enttäuscht die Pflege auf ganzer Höhe.
Bevor ich aber dazu komme, wieder einmal die Grundfakten: es handelt sich um eine sehr, sehr dicke, fast schon feste, auf Silikon basierte Creme, die mit Polymeren angereichert wurde. Eingearbeitet sind Kokosölalkane, Hyaluronsäure, Erythritol und das Ceramid NP (Ceramid III), sowie Rosellenextrakt.
Eigentlich ist das auch eine richtig gut zusammen gestellte Formel: Ceramid als Sphingolipid arbeitet direkt an der Oberfläche, Hyaluronsäure verhindert Wasserverlust, Silikone sorgen für einen Schutzfilm und Erythritol wirkt als hochverträgliches Hautpflegemittel.
Die Konsistenz ist aber schon das Erste, das mich wahnsinnig gestört hat. Die Pflege soll eigentlich "schmelzen", ist aber einfach nur ein Klumpen. Sie ist super fest, verklebt Augenbrauen und fühlt sich auf der Haut an wie ein Pritt Klebestift. Zwar zieht ein Großteil ein, aber es verbleibt trotzdem ein unangenehmer, fühlbarer Film auf der Haut. Und die Augenbrauen muss man wirklich von der Creme befreien, ansonsten sehen sie aus wie schlecht gemachte Soapbrows.
Und was ich absolut nicht verstehe: die Creme ist voll mit guten Inhaltsstoffen und wirkt dennoch überhaupt nicht. Ich habe bislang noch nie eine Pflege verwendet, die so gute Wirkstoffe einsetzt und dennoch so katastrophal schlecht pflegt.
Ich hatte so extreme Spannungsgefühle und die Oberfläche wirkte wirklich trocken und rau. Und ich habe die Pflege trotzdem durchgezogen. Volle zwei Wochen habe ich es versucht, aber meine Haut wurde irgendwann so trocken, das ich einfach abbrechen musste. Es ist überhaupt keine Pflege in die Haut eingezogen.
Ich bin mir zwar sicher, dass das Ceramid III und das Erythritol irgendwo gewirkt haben, aber es hat bei weitem nicht ausgereicht, um die Haut vollumfänglich zu versorgen. Ich bin der festen Überzeugung, dass man zwar die richtigen Wirkstoffe eingesetzt hat, die Konzentration aber vollkommen falsch angegangen ist.
Zum Einen: man braucht nicht viel Silikonöl. Silikonöl sorgt eigentlich für einen angenehmen slip auf der Haut, aber man hat die Formel hier so voll gehauen, dass es wie ein Klebstoff wirkt und nicht wie eine Pflegecreme.
Ein ganz fataler Fehler war außerdem, das Glycerin nur spärlich einzusetzen. Das Glycerin hätte in Konzentrationen bis um die 30% herum eingesetzt werden können, darin eingemischt das Ceramid III und vielleicht noch ceramidanregende Stoffe, sowie die Hyaluronsäure und dann hätte man mit dem Silikonöl und dem Polymer nur noch für eine angenehme Konsistenz sorgen müssen.
In der jetzigen Formel erhält die Haut überhaupt keine Pflege. Es ist nur ein dicker, belastender Film auf der Haut, der jedoch keinerlei wirklichen, tiefgehenden Pflegeeffekt hat. Zwar verhindert man durchs zustopfen der Haut, dass irgendwas aus der Umluft in die Poren sickert, aber um die Haut selbst wird sich nicht gekümmert.
Bei wirklich allem Respekt dieses Planeten kann ich nicht verstehen, wie irgendjemand die Pflege gut heißen konnte. Die Formel ist komplett auf den Kopf gestellt; die Fokuswirkstoffe sind vollkommen falsch eingesetzt und man hat sich auf Synthetik verlassen, ohne dafür Sorge zu tragen, dass überhaupt irgendwas wirksames eingebettet wurde.
Fazit
Es ist eine der schlechtesten Gesichtspflegen, die ich jemals in meinem Leben ausprobiert habe. Ich habe selten eine Creme erlebt, die eine so schlechte Performance an den Tag legt.
Die Formel ist komplett falsch, die Konsistenz ist grausam, es klebt, es zieht nicht ein und hinterlässt ein grausames Hautgefühl. Ich hätte mir direkt Dimethicone auf die Haut schmieren können und wahrscheinlich einen besseren Effekt erlebt, als mit dieser Pflege.
Ich bin wirklich ein riesiger, ultimativer Fan von CATRICE und habe eine tiefe Verbundenheit mit der Marke, aber das ist das schlechteste Produkt, dass ich jemals im Bereich der Gesichtspflege aus all meinen Erinnerungen heraus probiert habe.
Am liebsten würde ich mich bei cosnova an den Tisch setzen und sagen: Konzept genial, aber Leute, wir müssen an die Formel ran. Und ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass nur minimale Änderungen großes tun würden.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Glutenfrei
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Parabene
Vegan
4059729377104
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: cosnova GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Es ist schon eine Weile her, seitdem ich mit den Moussy Face Moisturizer aus der Hello, Good Stuff! Serie von essence bei Douglas bestellt habe. Da das Sortiment immer umfassender wird, dachte ich mir, es wäre eine gute Idee, die Gesichtspflege einmal auszuprobieren. Da die Formel gut aussah und für alle Hauttypen gleichermaßen gut ist, fiel die Wahl auf genau diese Creme.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Caprylic/Capric Triglyceride
Panthenol
Sojaöl
Sonnenblumenöl
Dessertbanenenblütenwasser
Betacarotin
Möhrenextrakt
Die Formel ist zwar relativ einfach aufgebaut, aber dafür sehr effektiv. Außerdem sieht man hier zwei eher selten anzutreffende Inhaltsstoffe, nämlich den Möhrenextrakt und das Blütenwasser von Dessertbananen. Der Möhrenextrakt zusammen mit dem Beta-Carotin ist ein starker Antioxidans, während das Beta-Carotin zusätzlich in der Haut zu Vitamin A (Retinol) umgewandelt wird.
Das Blütenwasser der Dessertbananen ist eher selten anzutreffen, wenn, dann verwendet man meistens den Extrakt der Staude oder des Fruchtfleiches; das Blütenwasser ist aber ebenso effektiv. Es wirkt feuchtigkeitsspendend und macht die Haut schön geschmeidig. Und Bonus: es ist ein guter Duftträger und wird manchmal auch als Duftstoff in Parfums eingesetzt. UND: es hat nahezu keine allergene Relevanz.
Der Moussy Face Moisturizer beschreibt seine Konsistenz tatsächlich sehr gut. Es ist eine sehr feuchte, fast wässrige Creme, aber in einer mousseähnlichen, geligen Konsistenz, die auf der Haut aufbricht und einen dünnen Film hinterlässt.
Die Formel enthält keine Pigmente, sondern das Beta-Carotin sorgt für seine leicht gelbliche Färbung. Und obwohl der Duft von Bananen nicht ganz so meins ist, ist er hier tatsächlich sehr gut gelungen und "naturbelassen". Auch die Verträglichkeit war sehr, sehr gut.
Wie immer habe ich die Feuchtigkeitscreme nach einer gründlichen Reinigung auf die trockene Haut aufgetragen. Einmal mit der Fingerkuppe in den Tiegel tauchen hatte die optimale Menge für das gesamte Gesicht; etwa die Größe von zwei bis drei kleinen Erbsen.
Mir gefiel das Gefühl der Creme auf der Haut soweit ganz gut. Ein großer Teil der Creme zieht schnell ein und die wässrig-gelige Konsistenz fühlt sich erst einmal sehr leicht auf der Haut an. Jedoch empfand ich die Textur ein wenig klebrig auf der Haut, witzigerweise erst nach einiger Zeit tragen. Es verblieb also definitiv ein Film auf der Haut.
Die Verträglichkeit, auch unabhängig vom Duft, war überaus gut. Es gab keinerlei Reizung oder Rötung oder aber sonstige negative Merkmale. Die Haut fühlte sich gut und entspannt an; jedoch ist mir aufgefallen, dass die Wirkung nach ein paar Stunden stark nachlässt. Es kommt teilweise zu leicht trockenen Hautpartien oder aber Spannungsgefühlen um die Nase herum. Mir ist auch aufgefallen, dass das Gel auch ein bisschen die Augenlider beschwert. Sie "bapsten" ein bisschen aneinander.
Der Teint sieht frisch und geschmeidig aus, aber nich unnormal glänzend, was die Menschen mit öliger Haut sehr freuen wird. Es gibt zwar mit der Konsistenz und der langanhaltenden Wirkung ein paar Probleme, aber ich würde die Pflege jetzt auch nicht als schlecht bezeichnen. Aber ganz überzeugen tut sie eben auch nicht. Das Hautgefühl gefällt mir nicht so gut und der extrem starke Duft nach Banane erinnert einen immer an synthetische Duftstoffe.
Fazit
Mir gefällt die Formel gut. Sie ist zwar wirklich nicht "besonders", sondern relativ einfach gestaltet, aber dennoch begrenzt effektiv. Nur bei sehr empfindlicher oder extrem trockener Haut würde ich dringend von der Anwendung abraten; alleine aufgrund der Duftstoffe, wenn auch natürlich gehalten.
Abgesehen davon empfinde ich sie als "solide". Nicht überwältigend, aber auch nicht unterdurchschnittlich. Ich muss aber zugeben, dass es im selben Preisbereich deutlich bessere Formeln gibt und der Markt extrem übersättigt ist. Wer einen Duft haben möchte, der kann gerne dazu greifen, aber ich würde doch eher zu einer wirkstoffreichen Formel greifen, die sich an meinen exakten Hauttyp richtet.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
4059729360823
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Österreich
Hersteller: cosnova GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Vor einiger Zeit habe ich bei MyDealz einen Deal für Amazon gesehen, bei der es die rehab+REVIVE Haarbalsam-Maske von John Frieda für gerade einmal 2,95€ gab. Da John Frieda-Produkte allesamt mindestens um die 6 Euro kosten, war das ein richtig gutes Angebot und deshalb habe ich mir die Maske mal zum ausprobieren bestellt.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Silikonöl
Behentrimonium Chloride
Polymere
Cetrimonium Methosulfate
Stearoxypropyl Dimethylamine
Äpfelsäure
Honigextrakt
Inkanussöl
C14-28 Isoalkyl Acid
C14-28 Alkyl Acid
Wie die meisten Brand Names aus der Drogerie setzt auch John Frieda bei seinen Formeln auf Silikone, Polymere und seltener Paraffine. Das ist nicht schlecht, sofern die Formel ausgewogen formuliert wurde und nicht nur auf Synthetik gesetzt wurde.
Neben dem Silikon und den Polymeren setzt John Frieda hier auf gut verträgliche, bekannte Pflegesubstanzen, namentlich Behentrimonium Chloride, Cetrimonium Methosulfate, Stearoxypropyl Dimethylamine, sowie die beiden mit Kohlenstoff versetzten Fettsäuren C14-28 Isoalkyl Acid und C14-28 Alkyl Acid. Zwar ist auch der Honigextrakt enthalten, der auf der Verpackung steht, sowie das Inkanussöl, diese tragen aber beide mengenmäßig überhaupt nichts zur Wirkung bei.
Die Maske hat einen angenehm süßlichen Duft nach Honig, der wohl Nahe bringen soll, dass hier Honig enthalten ist (was wie gerade gesagt mengenmäßig irrelevant ist) und hat eine relativ leichte, cremige Konsistenz. Die Maske ist zudem nicht mit Farbstoffen gefärbt worden.
Was ich hier gut finde ist die Konsistenz. Die Formel ist sehr reichhaltig, die Maske hat aber eine sehr flüssige, sehr leichte Konsistenz, die sich auch sehr einfach im Haar verteilen und einarbeiten lässt. Da sie relativ leicht ist, benötigt es keinen Kamm, um sie gleichmäßig im gesamten Haar zu verteilen.
Es hat mich auch sehr überrascht, dass trotz der hohen Konzentration an "Synthetik" die Maske relativ leicht im Haar ist. Während die Maske im Haar lag, fühlte es sich nicht schwerer an, sondern eigentlich nahezu unverändert. Und die Maske ließ sich auch vollständig und rückstandslos ausspülen. Man hat nicht einmal wirklich bemerkt, dass man bis eben noch eine Maske im Haar hatte.
Ich muss aber auch sagen: obwohl man eigentlich davon ausgehen kann, dass Silikone das Haar sofort besser wirken lassen, so fand ich den Pflegeeffekt bei dieser Maske eher mittelmäßig. Nicht schlecht, das auf keinen Fall, aber doch nicht so, wie man es von Silikonen erwarten würde oder könnte.
Das Haar war direkt nach der Anwendung deutlich besser kämmbar, aber der Effekt nutzte sich sehr schnell wieder ab. Schon am nächsten Tag war der Effekt mindestens um die Hälfte reduziert, spätestens ab dem dritten Tag hat man kaum noch einen Effekt gemerkt.
Gut anmerken muss man aber, dass nicht nur der Effekt alleine verschwand, sondern auch keine Rückstände im Haar hinterlassen wurden. Es gab keinen Buildup-Effekt, es kam nicht zu einer Nachfettung und das Haar wirkte vollständig befreit und frisch. Es war nicht so, als hätte sich hier irgendetwas abgelagert oder angesammelt.
Fazit
Ich muss aber zugeben, dass ich mir von John Frieda doch ein bisschen mehr erhofft habe - unabhängig davon, ob sie Silikone einsetzen oder nicht. Ich komme noch aus den "alten" John Frieda-Zeiten wo eine einzige Anwendugn einen kompletten Friseurbesuch unnötig gemacht hat.
Ich glaube, dass man hier ein bisschen von der Wirksamkeit zurückgetreten ist; vielleicht auch um Kundensorgen wie Buildup-Effekte zu verhindern. Aber dabei darf man nicht vergessen, dass für Buildup-Effekte wirklich massive Mengen nötig sind und vor allem auch die Formel gelitten haben muss. Also gibt es eigentlich keinen wirklichen Grund dafür, im Effekt zurück zu schreiten.
Ich persönlich hätte nicht erkannt, dass es sich hier um eine John Frieda-Maske handelt, sondern wäre eher von einer Eigenmarke oder einer unbekannten Marke ausgegangen. Für mich ist die Wirkung hier wirklich nicht im Einklang mit dem, wie ich John Frieda kennen und lieben gelernt habe (auch wenn ich schon lange kein John Frieda mehr verwende).
Insgesamt ist der Pflegeeffekt relativ gering und auch nicht langanhaltend. Hier gibt es schlichtweg schon deutlich effektivere Produkte, die die 3 Euro Grenze allesamt unterschreiten (z.B. auch Balea's Plex-Serie). Ich persönlich würde sie also nicht noch einmal kaufen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Extrem geschädigtes Haar.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
5037156271676
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Guhl Ikebana GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Der Hersteller hat keine Angaben zur Verpackung gemacht.
Ich mag die Marke REVOX B77, ein Pendant zu The Ordinary und Revolution's cleaner Skincare, tatsächlich sehr. Jedoch sind die Formeln, obwohl sie die gleichen Hauptwirkstoffe wie The Ordinary und Co. verwenden, ganz anders als bei eben denen. Man setzt auf andere Basen und Cremegrundlagen, weshalb die Formeln mal sehr gut, mal eben nicht so gut sind.
Ich habe mir ein paar der Produkte aus der Retinol-Serie bestellt, darunter auch die Retinol Daily Protection Cream mit einem Lichtschutzfaktor von 20.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
UV-Filter
Paraffin
Arganöl
Bisabolol
Retinol (als Retinyl Palmitate)
Die Creme ist formeltechnisch wirklich extrem simpel aufgebaut. Die Grundlage ist Paraffinöl, darin eingebettet sind direkt die UV-Filter auf syntheitscher Basis. Als natürliche Komponente dient dann Arganöl als Lipid, Retinol als Hauptwirkstoff.
Gut anmerken kann man hier, dass sich Retinol in so einer Formel sehr, sehr wohl fühlt, da es nichts gibt, dass das Retinol verdünnt oder ihre Wirkung verändert oder gar verzögert; gleichzeitig mangelt es der Creme aber auch an nachhaltigen Rückfettern oder Lipiden. Dies habe ich auch sehr häufig in Bewertungen bei Onlineshops zur Creme gesehen und hier muss ich den vielen Menschen zustimmen. Aber erstmal die Grundlagen.
Die Creme wirkt wie ein Hybrid aus Mousse und Creme. Sie fühlt sich sehr reichhaltig an, ist aber sehr leicht und luftig und verteilt sich leicht trocken auf der Haut, sodass auch kein Fett- oder Klebefilm entsteht.
Die Creme ist parfümiert, was einer der größten Unterschiede zu The Ordinary und Revolution Skincare sind, da beide Marken gänzlich auf Duftstoffe verzichten. Der Duft in dieser Creme erinnert mich sehr an klassische Duftnoten und alte, bekannte Parfums; ein süßer Duft mit leicht floralen Noten. Die Intensität ist Mittelfeld; sie hält sich ein paar Minuten, verfliegt dann aber doch vollständig.
Was mir sofort bei der Creme auffiel war, dass sie zwar als erstes aus dem Tiegel genommen sehr reichhaltig wirkt, auf der Haut aber komplett aufgesogen wird. Im Vergleich zu einer jeden anderen Creme aus der Drogerie braucht man hier etwa die drei- bis vierfache Menge, um den gleichen Effekt zu erzielen.
Bei den ersten Malen habe ich daher zu wenig Creme verwendet, obwohl ich schon ordentlich tief in den Tiegel gefasst habe. Für eine vernünftige Versorgung musste ich schon locker die Menge zweier gehäufter Fingerkuppen einsetzen; in etwa die Größe einer großen Haselnuss.
Problematisch fand ich hier: selbst dann reichte die Versorgung nicht aus. Die Haut neigte sehr schnell zu Spannungsgefühlen und man konnte sehr stark Falten erkennen, die darauf beruhen, dass die Feuchtigkeit in der Haut unzureichen ist. Es waren Falten aufgrund von Feuchtigkeitsmangel; also die Art von Falten, die man tatsächlich weg cremen kann. Man hat hier gesehen, dass die Creme nicht ausreichend Feuchtigkeit gespendet hat, um dies zu verhindern.
Ganz schlimm war es tatsächlich, wenn man dann auch noch Makeup tragen wollte. Es war egal, ob man eine mattierende Foundation oder eine feuchtigkeitsspendende angewendet hat; sobald sie sich gesettet hat, hat sich der Feuchtigkeitsmangel der Haut noch einmal ganz stark gezeigt. Sie neigte zu starker Trockenheit und starken Spannungsgefühlen, die mit der Zeit deutlich schlimmer wurden.
Trotz unzähliger Versuche war es mir nie möglich, eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung mit der Creme zu erzielen. Selbst wenn ich mehrere Schichten aufgetragen habe, war das Gefühl meiner Haut immer trocken und gespannt. Und das sagen eben auch viele andere Kunden, unabhängig von Alter und Geschlecht.
Innerhalb von drei Wochen habe ich fast den kompletten Tiegel aufgebraucht, weil ich wirklich so massive Mengen verwenden musste, um an eine annähernd ausreichende Versorgung zu kommen.
Fazit
Ich mag wirklich viele Produkte von REVOX B77, aber manchmal greift die Marke wirklich daneben und verzichtet auf Qualität, um dafür günstige Preise anbieten zu können. Normalerweise gleichen sich beide gut aus, aber hier wurde wirklich daneben gegriffen.
Hier sieht man ganz klar, dass die Versorgung nicht ausreicht, selbst dann, wenn man nicht an trockenen Hautzuständen leidet. Die Creme arbeitet schlichtweg nicht tiefgehend genug und endet seine Versorgung an der absolut äußersten Schicht, was für keinen Hauttyp ausreicht.
Diese Creme ist wirklich enttäuschend und erhält daher auch ganz klar keine Empfehlung. Sie ist zu dünn und in ihrer Wirkung deutlich zu lasch. Es mangelt hier wirklich an tiefgehenden Feuchtigkeitsspeichern.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
PeTA Cruelty Free
Vegan
5060565103771
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Revuele Ltd. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
In der Oktober-Ausgabe der Schön für mich-Box von Rossmann war die neue White & Charcoal Zahnpasta von PERLWEISS enthalten. Sie enthält mehrere Farbstoffe, die eine violette Färbung ermöglichen, wie man es z.B. aus Weiß- und Silbertonern für blondes Haar kennt; Aktivkohle dient als Peelingmittel und soll dafür sorgen, dass Verschmutzungen von den Zähnen gelöst werden.
Was mir hier sehr gut gefällt ist, dass man eine günstige Alternative zu den ganzen TikTok- und Instagram-Brands hergestellt hat und sich an denselben Prinzipien orientiert hat. Denn violette Pigmente tönen alles und können eine weiße Färbung aus nahezu allem heraus holen.
Die Zahnpasta sieht ein bisschen aus eine typische, violette Haarkur, nur mit einem ich sage mal cremigen weiß mit dabei. Also eine Art cremiges violett. Auf den Zähnen aufgetragen bildet sich ein sehr stark pigmentierter, cremiger Schaum, während die Aktivkohle Ablagerungen von den Zähnen löst.
Während der ersten Anwendungen habe ich keinerlei Probleme gehabt, doch nach so drei, vier Tagen wurde die Empfindlichkeit meiner Zähne extrem verstärkt. Ich sage schon seit Ewig und drei Jahren, dass man keine groben Partikel verwenden sollte und wenn Peelingkörper, dann eher Silica oder Cellulose, anstelle von sehr hartem und auch nicht weich werdender Aktivkohle, die ihre Festigkeit die ganze Zeit über behält.
Denn das konstante reiben erhöht die Empfindlichkeit der Zähne immens stark und reizt zudem auch das Zahnfleisch. Obwohl man die Partikel nicht sieht und auch nicht sonderlich stark fühlt, reicht es aus, um einen extrem wichtigen Schutzmantel anzugreifen, der sich nicht wiederherstellen lässt. Abgeriebener Zahnschmelz kann nicht wiederhergestellt werden, sondern bleibt ein Leben lang geschädigt.
Gleichzeitig ist aber auch die reinigende Wirkung nicht gerade sensibel formuliert. Es sind extrem mächtige Tenside im Einsatz, die teilweise sogar in industriellen Reinigern eingesetzt werden. Die Kombination aus harschen Tensiden mit dem groben abreiben durch Aktivkohle sorgt dafür, dass man sehr schnell sehr viel Schutz verliert.
Dabei möchte ich PERLWEISS gar nicht bashen, aber man hat sich hier für eine viel zu extreme Formel entschieden. Violette Pigmente brauchen keine fein polierte Oberfläche; man hätte die violetten Pigmente auch ganz einfach mit etwas Cellulose anmischen können, um denselben Effekt zu erzielen, aber tausendfach milder zu sein.
Ein wichtiger Indikator für die Milde einer Zahnpasta ist der RDA-Wert. Doch den geben viele Marken gar nicht erst aus und das ist hier auch der Fall. PERLWEISS macht keine Angaben dazu, wie hoch der RDA-Wert ist. Doch basierend auf Zahnpasten mit ähnlichen Wirkstoffen wird der Wert sich auch um mindestens 120 herum tümmeln; der ideale Wert liegt aber unter 80.
Es fehlt mir hier auch ganz besonders an zahnschmelzsschützenden und remineralisierenden Wirkstoffen, wie z.B. Potassium Citrate oder Hydroxylapatit. Beide sind billig, großflächig verfügbar und gerade bei so harschen Zahnpasten echte Wundermittel, die negativen Effekten zuvor kommen.
Fazit
Dabei ist der Effekt eigentlich ganz gut. Die Zahnpasta zeigt schnell Ergebnisse; nach zwei bis drei Anwendungen lässt sich bereits eine extreme Aufhellung erkennen. An den Stellen, wo wenig Ablagerungen sind, ist nach zwei bis drei Anwendungen ein echtes Weiß zu entlocken (Zahnmitte), während an den typischen Ablagerungsstellen - in den Zwischenräumen und am unteren Zahnhals - mindestens eine Aufhellung des Gelbstichs zu sehen ist.
Jedoch: dieser Effekt ist vergänglich. Wer die Behandlung mit der Zahnpasta unterbricht, wird unweigerlich und in der Regel auch ziemlich schnell wieder zu den gleichen Verfärbungen kommen, denn violette Pigmente nutzen sich ab und waschen sich aus. Leichte Tenside können die Wirksamkeit bereits beeinträchtigen, weshalb eine konstante Anwendung erforderlich ist.
Da die Zahnpasta aber so extrem harsch ist, kann ich das nicht mit gutem Gewissen empfehlen. Und ich sage es immer wieder: einem Bleaching beim Zahnarzt und einer professionellen Zahnreinigng kann man schlichtweg nicht entkommen.
Man kann direkt danach mit Produkten nachhelfen, dass sich Verfärbungen gar nicht erst wieder bilden, aber bereits bestehende Verunreinigungen und Verfärbungen mit handelsüblichen Zahnpasten zu entfernen, ist nahezu unmöglich.
Obwohl mir das Prinzip gefällt ist mir die Formel einfach viel zu aggressiv und scharf. Es bedarf hier dringend einer Reformulierung, in der vor allem auf den Zahnschmelzschutz geachtet wird. Und gerade empfindliche Zähne sollten weit weg von dieser Zahnpasta bleiben.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
4008890009154
Produkttransparenz
Inhalt: 75ml
Hergestellt in: Vereinigtes Königreich
Hersteller: Murnauer Markenvertrieb GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Der Hersteller hat keine Angaben zur Verpackung gemacht.
HAPPY EASTER VIBES MIT DER CATRICE HOP, HOP HOORAY RELOADED LIMITED EDITIONERHÄLTLICH AB 20.03.2023!
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HOP, HOP HOORAY RELOADED NAIL LACQUER
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