Ebenso wie der DefinerLINER von ciaté gehört auf das Mood Changing Lip Oil von kndr Beauty zu den Produkten, die ich von einer inzwischen Freundin bei eBay Kleinanzeigen gekauft habe, nachdem sie aus den verschiedenen Boxen ausgemistet hat. Sie ist nämlich bei so ziemlich jeder Beautybox angemeldet und erhält entsprechend viele Produkte; und ich habe mir eine Box zusammen stellen lassen - für 15€ - und da war eben auch dieses Lippenöl vorhanden.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Isononyl Isononanoate
Avocadoöl
Nachtkerzenöl
Das Mood Changing Lip Oil beinhaltet drei sehr gute Öle; Isononyl Isononanoate, Avocado- und Nachtkerzenöl. Vor allem letzteres ist vielen bekannt, insbesondere wenn sie unter trockener Haut leidet. Denn obwohl das Nachtkerzenöl selbst Überempfindlichkeiten auslösen wird es häufig in der Therapie von sehr trockener Haut eingesetzt, weil es extrem stark feuchtigkeitsspendende und anreichernde Eigenschaften besitzt, die Feuchtigkeit in der Haut hält.
Ich persönlich reagiere tatsächlich auch sehr empfindlich auf Nachtkerzenöl; jedoch erst in höheren Konzentrationen. Ab ca. 7-10% toleriert meine Haut das Öl überhaupt nicht mehr; darunter vertrage ich es aber sehr gut. Persönlich verwende ich Nachtkerzenöl daher nicht mehr bewusst; also ich kaufe Produkte, die es enthalten nicht mehr; aber ich war mir sicher, dass man hier in einem Lippenöl wohl eher eine geringe Konzentration einsetzt.
Bevor ich zum Produkt kommt, hier noch einmal ein paar Infos zu kndr Beauty. Wenn ihr die Marke nicht kennt: keine Sorge, ihr seit nicht alleine. Im großen Beautymarkt hat es kaum Relevanz und eher eine kleine, eingeschworene Fan-Community. Das Sortiment ist überschaubar in spielerischer Verpackung; von sich selbst sagt man, dass man Kosmetik mit positiven Botschaften anbietet zu einem überschaubaren Preis. Hier wirke ich jedoch entgegen; denn das Lippenöl kostet schon um die 16 US$, Eyeshadow Pots rund 23 US$, was deutlich im oberen, mittleren Preisbereich liegt.
Die Mood Changing Lip Oils sind in mehreren Farben verfügbar und haben eine leichte Färbung des eigentlich transparenten Öls. Bei der blauen Farbe z.B., die ich hier vorstelle, wird auf der Lippe tatsächlich ein extrem minimalistischer, blauer Hint auf den Lippen hinterlassen. Einen Farbwechseleffekt habe ich aber nicht gesehen. Der blaue Tint war unverändert, ist aber auch nicht wirklich sichtbar. Um das erkennen zu können, muss man schon ziemlich nahe an die Lippe kommen. Selbst im Spiegel betrachtet musste ich nahe heran treten, um überhaupt eine Farbe erkennen zu können. Den gimmick-y Effekt kann ich hier daher leider auch überhaupt nicht erkennen. Im Grunde genommen ist es nur ein ziemlich teures Lippenöl ohne weiteren Zweck.
Zwar gefällt mir das Öl an sich sehr gut; es wirkt stark feuchtigkeitsspendend, ist überraschend angenehm und leicht auf den Lippen, hinterlässt einen minimalen glossy Effekt und lässt die Lippe sehr aufgefüllt wirken. Auch trockene Stellen werden ziemlich schnell ausgemerzt und auch Hautschüppchen werden sanft von der Lippe entfernt, sodass am Ende eine sehr glatte, ebene Lippe zu sehen ist.
Im Grunde genommen wirkt es wie ein sehr gut formulierter und reichhaltiger Lippenbalsam, nur eben in einer öligen Form und ohne Wachsanteil. Schade ist nur, dass sich das Öl nicht sonderlich lange hält, da es von der Lippe eben vollständig aufgesogen wird. Da es keine wachsigen Komponenten enthält oder aber Konsistenzgeber, nimmt die Lippe das Öl fast vollständig auf, sodass nach ein bis zwei Stunden kaum noch Öl auf den Lippen vorhanden ist.
Das ist zwar überhaupt nicht schlecht, schließlich soll das Öl wirken und Feuchtigkeit spenden können, sodass das einziehen auf jeden Fall gewollt ist; aber als Produkt, dass ich doch in die Kategorie dekorative Kosmetik (Makeup) stecken würde, ist eben kein sonderlich langanhaltender, dekorativer Effekt vorhanden.
Fazit
Was ich sehr gut finde: die doch sehr stark feuchtigkeitsspendende und beruhigende Wirkung. Der Duft ist sehr, sehr leicht gehalten und nicht aufdringlich; auf zusätzliche Duftstoffe wie Alpha-Isomethyl Ionone oder Hexyl Cinnamal wurde verzichtet. Die Pigmente sind zwar nahezu unsichtbar, machen sich aber in der Tube selbst ganz schick.
Wogegen ich aber sehr bin ist der Preis. 16 US$ sind hier schlichtweg nicht gerechtfertigt, auch nicht für Indie Brands oder eher klein gehaltene Beautybrands. Das Öl besteht aus 3 einfachen Ölen, einem Konservierungsmittel und dem Ansatz von Pigmenten und tut nichts anderes, als jeder andere 55 Cent-Lipbalm auch. Zwar sind die Öle etwas hochwertiger oder besser ausgewählt und ihr Anteil mag durchaus höher liegen; einen Preis von 16 US$ pro Tube rechtfertigt das dennoch nicht.
So kann ich sagen: es hat mich gefreut, das Lippenöl auszuprobieren, aber ich würde es auf keinen Fall nachkaufen. Man muss hier einmal überlegen: mit dem Preis eines Lippenöls könnte ich mir - je nach Händler - bis zu 16 Lipbalms kaufen. Und auf den minimalistischen blauen Effekt kann ich durchaus sehr gut verzichten.
Inhaltsstoffe
ETHYLHEXYL PALMITATE, ISONONYL ISONONANOATE, POLYISOBUTENE, HYDROGENATED STYRENE/ISOPRENE COPOLYMER, PERSEA GRATISSIMA OIL, OENOTHERA BIENNIS OIL, PARFUM, PHENOXYETHANOL, [+/- (MAY CONTAIN): RED 27 LAKE(CI 45410), RED 6 LAKE(CI 15850), BLUE 1 LAKE (CI 42090)]
PeTA Cruelty Free & Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
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5060660642168
Produkttransparenz
Inhalt: 2,5ml
Hergestellt in: China
Hersteller: Crop Beauty Group, Inc. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Vor einiger Zeit habe ich euch auf Instagram gezeigt, was ich mir bei einer mittlerweile Freundin auf eBay Kleinanzeigen gekauft habe, nachdem sie aus all ihren Beautyboxen ausgemistet hat. Leider sieht man den DefinerLINER gar nicht, denn mir ist erst Wochen später aufgefallen, dass er auf dem Bild fehlt. Nun ja, probiert und getestet habe ich ihn trotzdem und zwar in der Farbe Starburst, einem extrem stark metallisch-schimmernden neutralen gelbgold. Es tendiert zwar sehr zum klassischen Gold, hat aber doch einen starken, gelben Kern - der enthaltene Schimmer ist eine Mischung aus Gold und Silber, wobei man gerade auf Fotos das Silber besonders deutlich sieht.
Der DefinerLINER kommt in einer automatischen Drehhülse, die man also hoch- und herunterdrehen kann. Original ausgepackt handelt es sich um eine Spitze, die jedoch nach mehreren Anwendung ganz natürlich leicht abrundet, vor allem, wenn man ihn nicht nur als "Kajal" verwendet, sondern auch als Eyeliner oder im Inner Corner des Auges für ein besonderes Highlight.
Ich persönlich habe den DefinerLINER absolut als Highlighter für den inneren Augenwinkel GELIEBT. Der enthaltene Schimmer ist wirklich extrem und sieht fast exakt so aus wie eine richtig gut polierte, gelbgoldene Dose. Und was ich fast genauso sehr liebte war, dass man den Liner punktiert im inneren Augenwinkel auftragen und dann mit einen Pinsel verblenden und erweitern konnte, ohne auch nur minimal an Deckkraft zu verlieren. Selbst beim verblenden bleibt der extreme, metallische Schimmer vorhanden.
Die Pigmentierung ist dabei extrem. Ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie einen so extrem deckenden Eyeliner gesehen. Selbst wenn man den DefinerLINER nur minimal auf die Haut aufdrückt, wird ein komplett deckendes gelbgold hinterlassen, sodass sich eine minimale Menge wirklich extrem breit verblenden lässt, ohne an Deckkraft zu verlieren. Obwohl ich ihn schon unfassbar häufig angewendet habe, habe ich gefühlt gerade einmal die oberste Spitze verbraucht.
Und beim aktuellen Tempo kann er durchaus Monate, wenn nicht sogar Jahre halten. Zwar kostet der DefinerLINER von ciaté deutlich mehr als ein Eyeliner oder Kajal aus der Drogerie, aber hier hat man wirklich auch unfassbar lange etwas davon. Die Qualität ist unfassbar gut.
Was ciaté hier auch fantastisch gut gemacht hat ist die Formel. Es ist eine UNFASSBAR cremige Konsistenz, die sich so einfach auftragen lässt. Es ist wirklich wie perfekte Raumtemperatur-Butter, die sich ohne Druck und Aufwand perfekt verteilen lässt. Der Liner ist wirklich butterig-cremig und bleibt flexibel, ohne sich aber abzusetzen.
Ich hatte ja eigentlich befürchtet, dass er sich einfach absetzen oder verrutschen würde, da der Liner über Stunden hinweg die gleiche Konsistenz behält, aber dem war überhaupt nicht so. Im August war ich an einem extrem heißen, schwitzigen Tag bei einer Freundin eingeladen und habe den Liner dort getragen und als ich wirklich spät am Abend nach Hause kam, war das so ziemlich das Einzige, dass nicht zerlaufen ist. Obwohl er die ganze Zeit über "weich" bleibt, setzt sich nirgendwo Schimmer oder Glitter ab und auch der Liner behält seine perfekte Position.
Fazit
Ich bin echt komplett verliebt in den DefinerLINER von ciaté und finde es schade, dass man ihn inzwischen nur noch bei eBay Kleinanzeigen und Co. bekommt. Es ist wirklich einer der besten Eyeliner, die ich jemals probiert habe und wer die Möglichkeit hat, ihn nochmal zu bekommen, sollte auf jeden Fall zugreifen.
Gerade im inneren Augenwinkel bringt er eine extreme Strahlkraft, öffnet das Auge und schenkt einen wachen, frischen Blick und irgendwie auch eine Art von Freundlichkeit. Gepaart mit einem feinen, präzisen, schwarzen Eyeliner und einem schönen Paar Wimpern hat man in Windeseile einen komplettierten Look, dem wirklich nichts fehlt. Einfach, aber wirksam.
Inhaltsstoffe
Dimethicone, Trimethylsiloxysilicate, Synthetic Wax, Synthetic Fluorphlogopite, Phenylpropyldimethylsiloxysilicate, Isodecyl Neopentanoate, Microcrystalline Wax, Euphorbia Cerifera Cera, Phenoxyethanol, Caprylyl Glycol, Tocopheryl Acetate, CI 77000, CI 77491, CI 77891.
PeTA Cruelty Free & Vegan
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5060544975474
Produkttransparenz
Inhalt: 1,1g
Hergestellt in: China
Hersteller: Ciaté London Limited Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Als ich bei Rossmann war habe ich mir ein paar Neuheiten in den Theken angeschaut und bin bei essence auf den DOUBLE TROUBLE Mascara gestoßen, der mich sofort fasziniert hat. Man kennt ja inzwischen alle Arten von Mascaras, viele davon bieten auch ein 2-in-1-Prinzip an. Dann aber meistens mit zwei unterschiedlichen Bürsten an jedem Ende des Applikators. Aber eine einzelne Bürste zu sehen, die zwei komplett unterschiedliche Seiten hat, war für mich neu und spannend.
Auf der unteren Seite der Bürste ist ein sehr breit gefächerter, klassischer Volumenmascara mit ganz vielen ineinander gewölbten Fasern, der die Wimpern sehr schön erfasst, ihnen Volumen schenkt und vor allem auch ein intensives schwarz schenkt, während auf der oberen Seite ein sehr guter Definitionsmascara beinhaltet ist, den man z.B. auch von benefit's Roller Lash kennt; nur eben nicht gewölbt.
Das Einzige, was ich an dem Mascara etwas unüberlegt finde ist, dass die gesamte Bürste leicht gewölbt ist. Das macht zwar Sinn bei einem alleinstehenden Volumenmascara, doch hier verhindert es, dass man die Wimpern einzeln und präzise erfassen kann.
Gerade am unteren Wimpernrand finde ich es mit dieser Bürste schwierig, die Wimpern gut zu erfassen, da die Wölbung dafür sorgt, dass die Bürste die Wimpern nicht optimal erfassen kann. Man muss dafür näher an die Haut treten, was natürlich auch dafür sorgt, dass man häufiger mal mit der Bürste schwarze Flecken auf die Haut anbringt.
Dafür muss ich aber auch sagen, dass die Formel der Flüssigkeit sehr, sehr gut gemacht ist. Sowohl in der Volumenbürste, als auch in der Definitionsbürste sammelt sich die Flüssigkeit sehr, sehr gut an und haftet auch sehr gut an den Wimpern an, sodass man in relativ wenigen Zügen ein volles, deckendes schwarz erhält.
Die Konsistenz ist dabei eine optimale Mischung aus fest und flüssig. Die Flüssigkeit ist flüssig genug, um einfach beim gleiten der Wimpern durch die einzelnen Fasern direkt an den Wimpern anzuhaften, aber gleichzeitig auch fest genug, um den Wimpern eine Definition und ein Volumen zu schenken, dass bei sehr flüssigen Mascaras häufig sehr schwierig ist oder aber viele Strokes benötigt.
Ich finde die Anwendung am oberen Wimpernrand auch wahnsinnig einfach, nur am unteren hatte ich durch die Biegung der Bürste ein ziemliches Problem. Denn ich habe sehr lange, einfach zu erfassende Wimpern am unteren Wimpernrand, aber durch dei ungewöhnliche Biegung der Bürste werden die Wimpern im mittleren Bereich nur sehr schwach erfasst, sodass man hier mit der Bürste extrem Nahe an die Haut kommen muss. Und dadurch habe ich eben häufig unschöne Punkte an der Haut, die sich auch nicht mehr entfernen lassen. Man muss hier also ziemlich präzise arbeiten und Konzentration einbringen, was den Spaß natürlich auch ein bisschen zügelt.
Dafür trocknet der Mascara ziemlich schnell und behält eine angenehme Flexibilität, ohne dass dabei das Volumen oder aber die Definition verloren geht. Die Wimpern werden angenehm in die Länge gezogen, schön voneinander getrennt und erhalten auch eine angenehme Masse hinzu, die sie dicker und voluminöser wirken lassen.
Den Waterproof-Claim kann ich aber nur teilweise bestätigen. Einzelne Tropfen macht dem Mascara nicht viel aus, aber schon ein paar Tropfen mehr lassen den Mascara durchaus herunter tropfen. Ein sehr feiner Mini-Regen mit nur wenigen Tropfen reicht schon aus, um den Mascara zu lösen. Einzelnen Tropfen für einen sehr kurzen Zeitraum hält er zwar stand, aber sobald es schon ein paar mehr werden, gibt der Mascara komplett nach und löst sich von den Wimpern.
Fazit
Ich finde das Konzept des Mascaras richtig gut und auch die Formel gefällt mir wahnsinnig gut. Die Konsistenz ist extrem einfach in der Handhabung und benötigt nicht viel Präzision, um gute Ergebnisse zu erzielen. Sie ist außerdem nicht beschwerend, schenkt den Wimpern aber dennoch eine richtig gute Fülle.
Was ich mir wünschen würde wäre, dass die Bürste komplett gerade heraus gebracht wird und die Wölbung entfernt wird. Wäre die Bürste gerade, würde man deutlich mehr Kontrolle behalten und die Anwendung wäre auch um ein vielfaches einfacher. Gerade an den unteren Wimpern sorgt die Bürste für viele Probleme.
Das der Mascara jetzt nicht sonderlich wasserfest ist stört mich persönlich nicht, da ich eher selten zu wasserfesten Mascaras greife; aber für den Claim ist die Standhaftigkeit doch sehr underperforming. Schon wenig Wasser greift den Mascara vollständig an, weshalb man hier auch gleich zur nicht-wasserfesten Version greifen kann.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Ohne Parabene
Vegan
4059729337153
Produkttransparenz
Inhalt: 12ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: cosnova GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
In einer der früheren Schön für mich-Boxen von Rossmann war der Alterra Nagellack 11 Blue Planet aus der Serie mit Bio-Arganöl enthalten. Es ist ein Duochrome-Nagellack mit einer blau-violetten Basis und einem grün-blauem Shifteffekt. Während der größte Teil des Nagels blau bleibt, sieht man beim schwenken gerade in der Mitte des Nagelbetts den grünen Duochrome-Effekt.
Die Formel ist relativ einfach gestaltet und verzichtet auf einige kritische Stoffe, reiht sich also in die "Free From"-Reihe ein, die für Naturkosmetik aber auch eigentlich immer gilt, da die meisten Stoffe der "Free From"-Liste gar nicht mit Naturkosmetik kompatibel sind.
Der Pinsel gefällt mir hier wahnsinnig gut; er ist schön breit und relativ flach gestaltet, sodass man hier extrem gut die Kontrolle behält. Außerdem ist er relativ stabil, sodass er sich nicht nach außen verbreitet. Der Auftrag ist daher ziemlich einfach und präzise.
Ein großes Problem hatte ich aber mit dem Ergebnis auf dem Nagel. Um jedem Nagellack die beste Chance zu bieten, trage ich sie in drei unterschiedlichen Varianten auf:
Ohne Base und Top Coat
Mit Base Coat
Mit Base und Top Coat
Das bedeutet zwar auch einen erheblichen Mehraufwand, denn bei allen drei Methoden warte ich so lange, bis sich der Nagellack löst, aber immerhin hat man damit einen ziemlich guten Überblick über die Qualität des Lacks.
Doch bei allen drei Varianten kam es zum gleichen Problem: Im Nagellack haben sich keine Blasen gebildet, sondern feste "Erhebungen" die auf dem Nagel auflagen. Etwas in der Formel hat sich verhärtet und für kleine "Spikes" gesorgt. Um diese unsichtbar zu machen, müsste man schon einige Schichten an Top Coat auftragen, was natürlich widerrum an der Qualität zehren würde.
Die Farbe und Komposition selbst gefällt mir sehr gut, aber trotz einer relativ ebenen Nagelfläche kam es immer wieder zu diesen Erhebungen oder Spikes, sodass es einfach nicht gerade schön zum ansehen war.
Fazit
An sich würde ich den Nagellack alleine wegen des wirklich gut gelungenen Duochrome-Effekts empfehlen. Schade ist es eben nur, dass er sich aufbauscht und dass er leider auch ziemlich schnell an Glanz verliert. Auch mit einem Top Coat scheint es so, als würde er an Glanz verlieren.
Zwar hält er sich überraschend lange auf den Nägeln; am längsten 8 Tage an einem Nagel komplett ohne Abnutzung oder Rissen; jedoch bringt einem das nicht sonderlich viel, wenn man diese Spikes auf den Nägeln hat, die einfach nicht schön aussehen. Ich persönlich würde ihn daher nicht unbedingt erneut kaufen. Ich finde dass es hier einfach zu viele gute Marken und Produkte gibt, weshalb ich mich einfach nicht an Alterra binden müsste, um exakt eine solche Farbe zu erhalten.
Inhaltsstoffe
Ethyl Acetate, Butyl Acetate, Nitrocellulose, Adipic Acid/Neopentyl Glycol/Trimellitic Anhydride Copolymer, Alcohol, Triethyl Citrate, Silica, Stearalkonium Bentonite, Diacetone Alcohol, Maltol, Tin Oxide, Argania Spinosa Kernel Oil, Phosphoric Acid, Pentaerythrityl Tetraisostearate, CI 77891, CI 77510, CI 15850.
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
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Empfehlungen; Haut- und Haartypen
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Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
4305615905235
Produkttransparenz
Inhalt: 10,5ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich finde es ja ziemlich witzig, dass auch die Hygienemarken immer wieder mit neuen Dingen raus kommen müssen, so wie es jetzt Fairy getan hat. Neben dem bereits konzentrierten, klassischen Spülmittel möchte man jetzt noch ein Konzentrat anbieten. Die Aussagen sind ziemlich nutzlos; "im Vergleich zu einem nicht-konzentrierten, handelsüblichen Waschmittel in der 1L Flasche bei einer empfohlenen Dosierung von 4ml/5L oder mehr"; im Vergleich zum eigenen Original Spülmittel macht man aber keine Aussagen.
Auch weist man sehr stark darauf hin, dass sich die Flasche sehr gut recyclen lässt. Angaben zum verwendeten Material finde ich aber nicht auf der Flasche. Es soll zudem noch weniger Plastik verwendet werden (im Vergleich zu etwas, dass man sich selbst ausdenken kann), jedoch hat man sich dafür entschieden, den Kopf aus richtig viel Plastik herzustellen, breit und groß zu machen; die Öffnung ist zusätzlich mit Plastik verschlossen. Diese Contraption ist einfach extrem verschwenderisch und ehrlich gesagt auch einfach scheiße designed. Man hätte ganz einfach den normalen Flaschenkörper verwenden können und hätte dabei sogar noch deutlich weniger Ressourcen verbraucht.
Die Formel finde ich dabei ganz schön merkwürdig. Die neue Formel enthält 5-15% anionische Tenside, nicht ionische Tenside; die Standardformel von Fairy Original aber 15-30% anionische Tenside und 5-15% nichtionische Tenside. Ich verstehe hierbei nicht, wie man eine konzentrierte Kraft erreichen möchte, wenn weniger aktive Bestandteile (Tenside) eingesetzt werden. Aber nun gut.
Nachdem man den Sicherheitsschnipsel von der Öffnung abgezogen hat, kann man los legen. Mit ein bisschen Druck auf die Flasche spritzt ein kleiner Tropfen aus der Flasche ins Becken und schäumt schön auf. Der originale Duft wurde exakt beibehalten; zum "normalen" Fairy Original gibt es hier keinen Unterschied.
Fairy ist meiner Meinung nach - handelskettenübergreifend - das beste Spülmittel, was man kaufen kann. Die Fettlösekraft ist unfassbar beeindruckend und auch eingebrannte Stärke hat sich mit Fairy immer problemlos entfernen lassen. Beim abwaschen habe ich daher einfach nur beobachtet, ob das mit dem Konzentrat auch so geschafft wird oder ob es vielleicht etwas mehr nachgibt.
Was mir mit dem Konzentrat sehr stark aufgefallen ist war, dass gerade so kleine Müsli- oder Cornflakes-Schnipsel in der Schüssel überhaupt nicht aufgelöst wurden. Mit dem normalen Fairy Spülmittel muss ich hier überhaupt nichts machen, sobald die Schüssel das Wasser berührt hat, ließ sich eigentlich alles schnell weg schrubben, doch mit dem Konzentrat musste ich immer wieder zum Stahlschwamm greifen. Nur zur Erinnerung: im Konzentrat ist halb so viel drin wie in einem normalen Spülmittel und das zum gleichen Preis.
Ich bin ja aber fair und gebe jedem Produkt eine faire Chance. Also habe ich über ein paar Wochen einfach geschaut, wie mir die Leistung des Konzentrats objektiv gefällt - aber ich komme immer wieder zum gleichen Schluss: das Konzentrat ist schlechter als das normale Spülmittel von Fairy.
Ich musste deutlich öfter schrubben und bei so ziemlich jedem groben Schmutz - Pfannen, Töpfe, Schüsseln, Messer - immer zum Stahlschwamm greifen. Ich finde, dass die Reinigungskraft gegenüber den normalen Spülmittel deutlich schlechter ist. Und das enttäuscht mich besonders, weil ich seitdem es Fairy in Deutschland gibt (war ja erst US only) treue Kundin war. Ich habe eigentlich fast nur zu Fairy gegriffen, außerde um zwischendrin mal eine neue Formel auszuprobieren oder wenn ich vom Originalduft genug hatte und einfach Mal etwas anderes schnuppern wollte.
Fazit
Wenn ich ganz ehrlich sein soll scheint es so, als hätte man hier einfach verschlimmbessert. Die Flasche nimmt viel mehr Platz ein, ist viel breiter, umständlich designt und benötigt in der Produktion auf alle Fälle mehr Ressourcen als eine normale Fairy-Flasche. Die Formel wurde grundlos downgegradet und das Ergebnis ist auch viel "schlechter" als beim klassischen Fairy.
Zwar wird das Geschirr immernoch gründlich sauber, aber man braucht eben viel mehr Kraft dafür, man muss extrem häufig zum Stahlschwamm greifen und sowohl fettiges, eingebranntes oder mit Stärke bedecktes lässt sich deutlich schlechter reinigen im Vergleich zum klassischen Fairy Original Spülmittel.
Ich sage mal so: man kriegt sein Geschirr damit sauber, ja. Aber wer die Wahl zwischen dem Max Power Konzentrat und dem normalen Original Fairy hat, sollte immer zum Normalen greifen. Löst deutlich besser Schmutz, Fett und Eingebranntes und benötigt deutlich seltener einen Stahlschwamm.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Handspülung.
Wichtige Merkmale und Hinweise
8006540422465
Produkttransparenz
Inhalt: 370ml
Hergestellt in: Tschechische Republik
Hersteller: Procter & Gamble International Operations SA Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Vor schon knapp zwei oder drei Monaten habe ich auf Instagram gezeigt, was ich beim Räumungsverkauf der letzten Real-zu-Kaufland-Umstellung gekauft habe, darunter auch die Original Feuchtigkeitscreme von Bulldog Skincare. Die Marke wollte ich schon länger Mal probieren, aber es kamen so unfassbar viele Launches dazwischen, dass ich einfach nie die Zeit dazu gefunden habe.
Die Formel gefiel mir schon Mal sehr gut; Leindotteröl wirkt stark feuchtigkeitsspendend, -bindend und -speichernd, außerdem wirkt es stark beruhigend, weshalb man es häufig auch z.B. in Aftershaves findet. Außerdem hat man sich für einen SAP entschieden, der Wasser mindestens an der Oberfläche der Haut hält und somit mindestens äußere Trockenheit gut aufbaut.
Der Duft ist ganz typisch männlich und 08/15; ein typisch männlich-frisch-minziger Duft, den man so überall findet. Ich hatte ja bei der neuen Dove Dusche schon Mal darüber gesprochen, weshalb ich da jetzt hier nicht noch einmal komplett ausarbeite. Angenehmer Duft, aber eben nichts erfrischendes oder neues.
Die Konsistenz der Creme finde ich ungewöhnlich, wenn auch nicht schlecht. Ich weiß nicht genau, wie ich das beschreiben soll, aber es ist eine Art sehr wässriges, aber zugleich ziemlich festes Gel. Aus der Tube heraus gepresst ist es ein relativ dickes Gel, aber wenn man es auf der Haut verteilt, wird das Ganze sehr flüssig und wässrig, wodurch die Creme auch binnen weniger Sekunden vollkommen in die Haut einzieht.
Ich denke, dass hat man ganz bewusst so formuliert, denn auch Bulldog selbst sagt, dass die Creme schnell in die Haut einzieht, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Dem stimme ich auch komplett zu; es gibt kein Gefühl von klebenden oder fettigen Rückständen, ABER es verbleibt für einige Minuten doch ein ziemlich starker Glanz auf der Haut. Nach etwa 10-15 Minuten verschwindet der aber auch vollständig.
Die Pflege gefällt mir soweit gut, aber ich habe da doch ein paar Punkte, auf die ich eingehen möchte. Zum einen ist mir aufgefallen, dass ich im Vergleich zu jeder anderen Creme deutlich mehr der Original Feuchtigkeitscreme von Bulldog verwenden musste. Während bei jeder anderen Gesichtscreme - unabhängig von vermarktetem Geschlecht - normalerweise ein großer Klecks (ca. zwei Erbsen) ausreicht, musste ich hier wirklich massig zugreifen. Etwa die Größe einer großen Walnuss war für mich hier notwendig um denselben feuchtigkeitsspendenden Effekt einer vergleichbaren Creme zu erhalten.
Ich denke das liegt hier auch am SAP. Zwar wird viel Wasser auf der Haut selbst gebunden, aber ich habe das Gefühl, dass kein großer Teil tatsächlich in die Haut einzieht. Da hier kein Absorptions- oder Penetrationsmittel eingesetzt wird, lagert ein großer Teil der Wirkstoffe, u.a. auch das Leindotteröl auf der Haut. Damit sich meine Haut wirklich langanhaltend versorgt anfühlte, musste ich wirklich zu einem riesigen Klecks greifen. Die empfohlene Menge hat bei mir in keinem Fall ausgereicht.
Schlecht finde ich die Creme dadurch aber trotzdem nicht. Nicht optimal, aber auch nicht schlecht. Ich habe einen sehr komplizierten Mix-Hauttyp; grundlegend habe ich sehr trockene Haut, oberflächlich aber eine stark zu Fett und Glanz neigene Oberfläche und eine starke Neigung zu entzündlicher Akne. Und ich denke hier ist die Feuchtigkeitscreme von Bulldog vielleicht nicht unbedingt optimal geeignet. Ich hatte zwar mit der Originalformel eigentlich gedacht, dass es sich um die "Universalpflege" handelt, gehe aber doch davon aus, dass die eingesetzten Konzentrationen bei mir nicht für eine starke Feuchtigkeitsversorgung ausreichen. Jedoch: Habe ich dann die Masse an Creme verwendet, empfand auch meine Haut die Pflege als ausreichend. Ist aber natürlich nicht optimal, dass man die drei- bis vierfache Menge verwenden muss, um auf den gleichen Effekt zu kommen.
Fazit
Ich denke das die originale Formel sehr gut für die normale, "stabile" Männerhaut geeignet ist. Besteht aber ein Bedarf an mehr Feuchtigkeit, dann kommt man schnell an seine Grenzen. Man kann den Feuchtigkeitsmangel zwar ausgleichen, indem man eine erheblich größere Menge verwendet, aber das ist natürlich weder effektiv noch kostensparend.
Da ich den grundsätzlichen Effekt aber sehr gut finde; z.B. hat die Creme nach der Rasur hervorragend Rasurpickeln, Rötungen und Reizungen entgegen gewirkt, würde ich die Creme dennoch sehr wohl empfehlen. Nur der richtige Hauttyp sollte gefunden werden, um zu schauen, ob die Creme für einen geeignet ist.
Jetzt im Nachhinein würde ich wahrscheinlich eher die Sensitive-Creme für mich sehen anstelle der originalen Formel. Und Männern, die unter trockener Haut leiden, würde ich ebenso die Sensitive Pflege anstelle der originalen Formel empfehlen. Als After Shave kann ich sie aber allen empfehlen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Cruelty Free
Ohne Farbstoffe
Vegan
560144644718
Produkttransparenz
Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Großbritannien
Hersteller: Bulldog Skincare For Men Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich weiß, ich berichte selten über Männerprodukte und das tut mir auch irgendwo leid, aber es gibt für mich wenig ansprechendes; es gibt kaum Entwicklungen im Bereich der Männerpflege und Marken, die etwas besser machen möchten, sind meistens nur über Umwege zu beschaffen. Aber wenn dann mal eine neue Formel rauskommt, gerade von den "großen Marken", schaue ich mich natürlich auch dort um.
So ist es bei der Men+Care Sensitive Dusche von Dove gewesen. Ich habe die Dusche öfter gesehen, war aber schon vom 3-in-1 komplett abgeschreckt. Doch beim letzten Gang zu Rossmann konnte ich dann doch nicht dran vorbei gehen und habe mir die neue Dusche einmal mitgenommen.
Was mir SOFORT aufgefallen ist war, dass Dove anscheinend ein Zwei-Klassen-System führt. Denn während bei allen weißen Dove-Flaschen ("Frauensortiment") alle Sulfate oder aber mindestens SLS und SLES entfernt wurden, werden diese in der Männerpflege freilich weiter verwendet - auch in der neuen Sensitive Dusche. Und doch findet sich nur wenige Inhaltsstoffe weiter die Klasse der Isethionate.
Isethionate - und das umfasst fast alle der Isethionate - wirken um ein vielfaches milder als jegliche Sulfate und viele von ihnen wirken sich sogar positiv auf die Haut aus. Einige wirken feuchtigkeitsspendend; andere stärken die Hautbarriere - komplett ohne auf weitere Zusätze bestehen zu müssen. Und hier hat man tatsächlich zwei Isethionate eingesetzt, aber trotzdem noch Sulfate eingesetzt. Genau die, die man in den weißen Flaschen komplett ausgemerzt hat. Und das sehe ich extrem kritisch. Denn auch Männer haben Ansprüche - und ein "Recht" auf eine wohlwollende Hautpflege mit milden Inhaltsstoffen.
Außerdem sind hier auch wieder Polymere im Spiel. Im Grunde genommen sehe ich daher kaum einen Unterschied zu den alten Dove Men+Care-Formeln. Man hat die Formel minimal geändert, einige Inhaltsstoffe rausgenommen und neue hinzugefügt; am Ende kommt aber fast dieselbe Formel heraus. Aber kommen wir einmal zur Anwendung und zu den Eindrücken.
Vorher aber noch: Verwendet 3-in-1 Produkte NIEMALS tatsächlich für alle drei Zwecke. Die Ansprüche von Gesichtshaut, Körperhaut und Haar sind so extrem unterschiedlich; Gesichtspflege ist reichhaltiger, da die Haut dünner ist und auch für den Augenbereich und die Lippen reichhaltig genug sein muss; das Haar braucht Aminosäuren, Talgregulierer und im besten Falle Ceramide, sowie Proteine und Formen von Keratin. All das ist in dieser 3-in-1 Dusche und allen anderen da draußen nicht enthalten.
Die Dusche hat eine ausgesprochen dicke, fast schon feste Konsistenz, die man wirklich mit extremen Druck aus der Flasche heraus pressen muss. Es ist so fest, dass es überhaupt nicht fließt. Gar nicht. Es verbleibt an Ort und Stelle. Es lässt sich dadurch wahnsinnig schwer handhaben und es ist ziemlich schwierig, es aufzuschäumen. Man muss es in der Handfläche eigentlich "vorschäumen", bevor man es auf dem Körper verteilen und in die Haut einmassieren kann.
Der Duft ist super 08/15 und könnte langweiliger nicht sein. Denkt an einen Männerduft. Ja. Genauso riecht es. Es ist dieser typische frisch-minzige Standardduft, der absolut kein Alleinstellungsmerkmal bietet. Nicht schlecht, aber auch nichts, was man aus der Masse heraus riechen könnte. Jede andere Marke da draußen bietet exakt so einen Duft an. Also auch beim Duft hat man sich keine Mühe gemacht.
Die Reinigung, sofern man denn das Duschgel zum aufschäumen gebracht hatte, war effektiv, aber auch ganz schön zehrend. Während der Schaum schän cremig und man sich während des duschens ganz wohl fühlte, zehrte es nach dem abtrocknen doch ganz schön extrem an der Haut.
Meine Arme haben ganz furchtbar gespannt und am Unterarm hatte ich einen leichten Juckreiz. Hier einmal angemerkt: ich muss mich regelmäßig auf Allergien testen lassen und gegen keinen der verwendeten Wirkstoffe habe ich eine Überempfindlichkeit oder Allergie. Und daher kann ich selbstbewusst sagen, dass dieses Duschgel meine Haut einfach immens ausgetrocknet hat.
Nachdem man die Haut eingecremt hat, hat sich das meiste zum Glück gelegt, aber ein Stück weit blieb die Haut gespannt. Das Spannungsgefühl hat erst nach sehr langer Zeit nachgegeben; höchstwahrscheinlich, nachdem die Haut selbst nachgesorgt hat.
Fazit
Im Grunde genommen bietet das Duschgel absolut keinen Mehrweit für einen Preis, der über die Jahre immer höher geworden ist. Das Duschgel hat die exakt gleiche Formel wie jedes billige 55 Cent-Duschgel aus jeder Drogerie und bietet absolut keinen Mehrwert. Zwar versucht man mit bestimmten Säuren die Haut noch etwas anzuregen, aber im Grunde genommen ist es auch nur Sulfatwasser mit Verdickungsmitteln und Konsistenzgebern.
Das Duschgel ist keineswegs vergleichbar mit den deutlich besser und intelligenter formulierten, weißen Dove-Flaschen und ist im Grunde genommen die richtig billige, abgespeckte, aggressive Version dieser. Weil es Männer anvisiert, hat man hier richtig schön gespart und sich wirklich null Gedanken gemacht. Und das spürt man mit jeder Anwendung.
Für mich steht damit wieder einmal fest, dass Dove einfach nur scheiße labert. Ich sehe die Plakate selbst hier in meiner Kleinstadt und alles was man tut ist Produkte teurer machen, die Formeln aber schlecht zu lassen. Und gerade die Männer scheinen hier ordentlich abgezogen zu werden. Das Duschgel landet auf jeden Fall nie wieder in meinem Haushalt. Und so solltet ihr es auch handhaben.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
8720181210785
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Niederlande
Hersteller: Unilever RA Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Über die Rossmann-App habe ich einen Coupon gefunden, mit dem man die neuen Magic Leaves Waschmittelblätter von Dr. Beckmann mit 20% Rabatt kaufen konnte. Wenn man dann noch einen 10% Coupon hat, kam man sogar auf 30%. Von Waschmittelblättern habe ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört und deshalb musste ich sie sofort ausprobieren.
In jeder Packung sind 25 Blätter zu je 4g enthalten; die Blätter sind vollkommen wasserlöslich, auch im Kurzprogramm und bei kalten Waschgängen (>20°C). Es sind im Grunde genommen gepresste Tenside in einem Mischmedium, dem Enzyme und Duftstoffe zugesetzt wurden. Mir ist aber auch aufgefallen, dass hier nur ein Typ an Tensiden verwendet wird, nämlich anionische Tenside. Eine Art klassische und alteingesessene, wenn auch sehr effektive Tenside.
Da die Blätter für 4,5kg Ladungen gemacht worden sind, musste ich mit meiner gut gefüllten 8kg Waschmaschine stets zwei Blätter verwenden, bei starken Verschmutzungen sogar drei. Im Grunde genommen kostet das Ganze aber trotzdem so viel wie vergleichbare Flüssigwaschmittel, denn die meisten Hersteller sind auch im Bereich 18-25 Waschladungen pro Flasche und berechnen eine Waschladung auch als 4-4,5kg.
Die Blätter werden einfach in die leere Trommel gegeben und die Wäsche dazu gegeben. Sie lösen sich bei Wasserkontant direkt auf und geben die Tenside und Enzyme frei, weshalb sie nicht für Vorwäschen geeignet sind, da hierbei ein nicht unerheblicher Teil der aktiven Bestandteile heraus gewaschen werden würde, ohne dass diese aktiv werden konnten.
Ich habe die gesamte Packung inzwischen aufgebraucht und so viele unterschiedliche Wäschen damit vollzogen, wie es nur ging. Mischwäsche, mal nur weiße Wäsche, mal nur Kochwäsche, etc. Bei allen Wäschen war ich insoweit zufrieden, aber auch nicht vollständig gehyped. Denn bei einigen sehr alltäglichen Problemen, kommen die Waschmittelblätter nicht an Flüssigwaschmittel oder Tabs heran.
Ein gutes Beispiel war bei mir z.B. eine Wärmesalbe. Die habe ich mir gekauft, weil ich starke Muskelschmerzen im Nacken hatte. Die paraffinbasierte Salbe hinterlässt natürlich Rückstände auf Shirts und Co., lässt sich aber selbst mit dem billigsten Flüssigwaschmittel rückstandslos lösen. Mit den Blättern aber nicht. Selbst nach einer Kochwäsche und knapp 2,5 Std. Laufzeit kamen die Shirts mit Flecken aus der Trommel. Etwas, dass mit Flüssigwaschmitteln noch nie passiert ist.
Ein weiteres Problem war für mich der Duft der Wäsche. Während die Blätter selbst einen sehr intensiven, leicht fruchtigen, frischen Duft haben, haftet kaum etwas davon in der Kleidung. Habe ich sie aus der Trommel genommen, roch die Wäsche eher nach nassem Hund. Zwar hielt sich das zum Glück nicht; die trockene Wäsche roch nach nichts; aber ein wirklich sauberes, frisches Gefühl hatte ich aber trotzdem nicht.
Natürlich habe ich auch geschaut, ob etwas mit dem Wasser oder der Maschine nicht stimmt und die Waschmaschine einmal gründlich mit einem Hygienereiniger ca. 3 Std. auf 90° kochen lassen (was sowieso mal wieder an der Zeit war), aber auch trotz einer intensiven Reinigung roch die Kleidung sehr "klamm".
Fazit
Ich denke, dass man hier ganz klar sieht, dass die Kompisition nicht komplettiert ist. Ein normales Waschmittel besteht aus einem Komplex an verschiedenen Tensiden, einem kleinen Teil Seife, Enzymen und bei Hygienezusätzen noch ca. 5% Desinfektionsmitteln. Hier wird aber nur eine Tensidgruppe verwendet und keinerlei Seife. Und ich denke, dass macht dann doch einen ziemlich großen Unterschied.
Obwohl ich die Idee fantastisch finde und auch glaube, dass eine Marke wie Dr. Beckmann noch einmal nachbessern wird, finde ich die Blätter im aktuellen Zustand fehlgeschlagen. Es verbleibt nach jeder Wäsche ein Gefühl, dass die Wäsche nicht komplett sauber ist; Flecken überstehen jede einzelne Wäsche und auch das Gefühl von mindester Hygiene fehlt.
Es ist toll, dass man an neuen Konzepten, nachhaltigeren Lösungen und weniger Verpackungsprodukten arbeitet, aber es darf einfach nicht an Effektivität gespart werden und das ist hier meiner Meinung nach passiert. Im aktuellen Zustand würde ich sie daher nicht nachkaufen und auch nicht empfehlen, was gerade für eine Marke wie Dr. Beckmann, die sich ausschließlich auf Wäsche konzentriert, natürlich noch ärgerlicher ist.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Mikroplastik
Vegan
4008455088112
Produkttransparenz
Inhalt: 25 Blätter á 4g = 100g
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: delta pronatura GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Verpackung wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Ich habe über Facebook gesehen, dass Dresdner Essenz Tester für die neu formulierte und neu designte Formel der Shampoo-Konzentrate sucht, bei der drei verschiedene Varianten zur Auswahl standen. Ich hab bislang noch nie Glück bei Dresdner Essenz gehabt, aber dennoch mein Glück probiert und wurde tatsächlich als eine der Tester*innen ausgewählt. Ich entschied mich für die Variante Repair & Pflege.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Sehr sanfter Tensid-Komplex
Panthenol
Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride
Arginine
Weizenprotein
Avocadoöl
Das Shampoo-Konzentrat wird zusammen mit 160ml heißem Wasser zu insgesamt 200ml Shampoo. Für das Konzentrat gibt es auch eine wiederverwendbare PET-Flasche samt Pumpspender im Handel, an der eine Markierung ist, bis wie weit das heiße Wasser aufgefüllt werden soll. In das heiße Wasser wird das Shampoopulver hinzu gegeben und kräftig für ca. eine Minute geschüttelt. Im Anschluss soll das Konzentrat mindestens 30 Minuten ruhen; ich habe es komplett abkühlen lassen, also ca. 1,5-2 Std., bevor ich es das erste Mal verwendet habe.
Das fertige Shampoo hat eine leicht grünliche Farbe (ohne Farbstoffe, daher durch die Inhaltsstoffe selbst) und eine extrem angenehme, gelige Konsistenz. Nicht zu fest, aber auch nicht zu flüssig, sodass es sich durch den Pumpspender sehr einfach entnehmen lässt.
Das Shampoo schäumt sehr stark und gründlich auf und das Shampoo hat eine Konsistenz, die ich so noch nie erlebt habe. Es fühlt sich beim auftragen ins Haar ein bisschen wie eine leichte Bodylotion an. Man fühlt ganz klar den öligen Anteil heraus. Es wirkt ein bisschen wie die Konsistenz von Joghurt; ganz außergewöhnlich, aber auch extrem angenehm.
Die Reinigung empfand ich hierbei als extrem gut und wahnsinnig schonend. Das Haar wurde wirklich gründlich und tiefgehend gereinigt, selbst Stylingcremes und Haarsprays wurden sehr gründlich entfernt. Hierbei sage ich aber auch ausdrücklich, dass ich das Shampoo zwei Mal verwendet habe; so wie Shampoo eigentlich auch konzipiert wurde. Denn im ersten Schritt entfernt man nur das, was auf dem Haar liegt, erst bei der zweiten Wäsche kann sich das Shampoo gründlich entfalten und auch auf die Kopfhaut einwirken.
Der Duft ist wahnsinnig angenehm, leicht fruchtig, leicht süßlich, verflog aber auch relativ schnell wieder. Im Haar verblieb nur ein leichter Touch, was ich aber überhaupt nicht schlecht fand, sondern besser als einen komplett intensiven Duft, der selbst nach einem Tag noch vorhanden bleibt.
Das Haar fühlte sich nach der Anwendung wirklich extrem gut an, ließ sich unter fließendem Wasser deutlich besser mit den Fingern durchkämmen und hatte auch eine leicht geglättete Konsistenz, sodass die Finger, aber auch die Bürste, nicht mittendrin stecken blieben. Ein wenig schade fand ich, dass es aus der Reihe keinen Conditioner gibt, deshalb habe ich zu einem von ISANA Professional gegriffen (Keratin & Repair), da dieser ebenso keine Silikone und kein Mikroplastik enthielt, sodass sich der Effekt nicht so sehr entfremden ließ.
Was mir sehr gut gefiel war auch der Effekt auf die Kopfhaut. Diese fühlte sich nicht nur richtig schön sauber an, sondern wirkte auch sehr entspannt und gepflegt. Es kam nicht zum jucken und es gab auch keinerlei Ablagerungen oder Rückstände, die sich auf der Kopfhaut hielten. Die Kopfhaut war richtig schön erfrischt und "klar".
Den pflegenden Effekt fand ich sogar ein bisschen besser, als beschrieben. Dresdner Essenz hat sich hier zurück gehalten und von einem "leichten Repair-Effekt" gesprochen, jedoch finde ich die Kämmbarkeit im Vergleich zum Vorher deutlich besser. Auch ohne die Spülung von ISANA (in den ersten Tagen habe ich zum Vergleich nur das Shampoo verwendet), ließ sich das Haar deutlich besser kämmen. Nur an den Spitzen kam nicht extrem viel Pflege an; hierzu muss man aber auch ganz fair sagen, dass das Shampoo auch nicht darauf abgezielt hat.
Fazit
Ich finde das Konzentrat wirklich, wirklich gut gelungen. Die Formel ist extrem sanft, setzt auf extrem milde Tenside und reinigt dennoch extrem gründlich und tiefgehend, sodass auch schwere Rückstände gründlich entfernt werden. Die Anwendung ist sehr einfach und wenn man dem Shampoo genug Ruhe und Abkühlung schenkt, ist die Konsistenz wirklich perfekt.
Es hat einen leichten, nicht beschwerenden Pflege-Effekt, macht das Haar um Längen deutlich besser kämmbar und schenkt zudem auch einen angenehmen, sehr natürlichen und gediegenen Glanz. Wer trotz schwerer Schädigungen des Haares unbedingt dieses Konzentrat verwenden möchte, sollte aber definitiv eine kräftig schützende Spülung von einem anderen Hersteller dazu verwenden, da hier das Shampoo definitiv an seine Grenzen kommt.
Was mir sehr gut gefällt ist der Zusatz von Weizenproteinen (als Ersatz für beispielsweise tierisches Keratin) und das Avocadoöl, denn das ist reich an Fettsäuren, setzt sowohl am Haar, als auch an der Kopfhaut an, hinterlässt aber kein beschwerendes Gefühl, sondern ist im Vergleich zu anderen Ölen ziemlich leicht und umgänglich.
Ich bin tatsächlich überrascht, dass mir das Shampoo am Ende doch so gut gefallen hat, weil ich wegen der doch eher simplen Formel doch davon ausgegangen bin, dass es meinem Haar an zu vielen Dingen mangeln würde; dem war aber nicht so. Ich finde die Formel wirklich gut gelungen und zudem extrem empfehlenswert. Ich hoffe eben nur, dass man in Zukunft auch noch einen Conditioner zum selbst anmischen herstellt oder in die Serie einfügt, damit man nicht zwischen zwei Marken hin- und herspringen muss.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Vegan
4017512191788; PZN 17929734
Produkttransparenz
Inhalt: 40g, ergibt 200ml Shampoo
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Li-iL GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.