WICHTIGE INFORMATION: Aktuell keine Beiträge mit Ausnahme von Pressemitteilungen. Lies den Beitrag hier, um mehr zu erfahren. Letztes Update: 22.09.2026
Im Dezember - und ja, ich weiß, dass das jetzt zwei einhalb Monate her ist - bin ich ganz, ganz zufällig an der Rival loves me-Theke vorbei gegangen und habe mir den Frosty Poem Glitter Eyeliner in der Farbe 03 Frosty mitgenommen. Interessant: ich habe keine anderen Farben im Aufsteller gefunden (also auch keinen Blueprint, wo sie stehen würden), also keine Ahnung, was die anderen beiden Farben wohl waren.
Ich habe hier schon öfters erwähnt, dass ich auch alte LE-Produkte häufiger Mal vorstelle, weil ich gerne schauen möchte, wo Marken hingehen, wie viel Kreativität in eine Marke gesteckt wird und worauf man sich auch vielleicht in Zukunft freuen darf. Und natürlich: ob diese Formeln auch im Standard-Sortiment Bestand haben würden.
Den Glitter Eyeliner hatte ich eigentlich für Silvester gekauft, aber natürlich vorher schon ein bisschen Probe getragen. Da entstanden auch die Swatches oben, hier habe ich jeweils eine deckende Schicht aufgetragen. Dazu gleich mehr.
Die Formel ist soweit ganz passabel: sie ist flüssig genug, um einfach aufgetragen zu werden, aber auch dich genug, um seine "Konsistenz" zu behalten und nicht zu verlaufen. Die Pigmente sind vorwiegend synthetisch, was auch nicht schlecht ist und die Formel ist einfach gestaltet, aber effektiv. Für ein bisschen Konsistenz sorgen Polymere; Standard in den meisten Eyelinern.
Der Applikator ist ein hauchdünner, sehr, sehr feiner Pinsel, der beim herausnehmen aus der Tube im Inneren abgestreift wird. So wird bei jedem eintunken nur eine begrenzte Menge an Produkt aufgetragen, was natürlich auch sehr sinnvoll ist; so kann man nie zu viel, aber auch nicht zu wenig aufnehmen.
Die Farbbasis ist tatsächlich nicht ganz transparent, sondern doch sehr blaulastig. Normalerweise wird bei solchen Eyelinern ja daran gespart, dass die Basis transparent ist und die Pigmente und das Glitter nur als einzelne Flöckchen auftauchen. Das war hier zum Glück nicht der Fall; die Basis war sehr gut deckend.
Auch das Trocknungsverhalten gefiel mir sehr gut: es hat rund zwei Minuten gedauert, bis der Eyeliner vollständig getrocknet ist; dabei behielt er seinen Glitterglanz auch weit darüber hinaus. Auf der nackten Haut ist er sehr deckend, über dunklen Farben ebenso; über hellen Farben wenig deckend.
Für eine durchgehende Linie und einen durchgehenden Effekt waren jedoch auch bei dunklen Farben oder auf nackter Haut mindestens zwei Abläufe notwendig. Die Deckkraft reicht in einer Schicht nicht ganz aus, um die Haut wirklich vollständig abzudecken. Während der Eyeliner noch feucht war, habe ich daher schnell noch eine zweite Schicht darüber aufgetragen.
Wenn man bedenkt, dass der Eyeliner weniger als drei Euro kostet, sind die Pigmentierung, die ausgewählten Pigmente und die Formel mehr als passabel. Klar, man muss ein bisschen gezielter auftragen und mit zwei Minuten braucht der Eyeliner schon etwas länger als der klassische schwarze Eyeliner, aber für den Preis ist das absolut passabel.
Fazit
Die Haltbarkeit empfand ich insgesamt auch als gut, wenn auch das "sehr" fehlt. Nach einigen Stunden kann es schon vorkommen, dass sich die Glitterpartikel lösen und am Ende ein paar "Spots" entstehen. Das war zwar nur ein oder zwei Mal der Fall, kann aber prinzipiell vorkommen.
Dazu muss man aber auch anmerken, dass das bei SEHR vielen Eyelinern passiert, die Glitterpartikel enthalten, die größer sind, als klassische beigemengte Pigmente. Schließlich ist ganz schön viel Bewegung im Auge und so ein Glitterpartikel kann sich durchaus "abreiben". Dennoch: für unter drei Euro eine absolut passable Haltbarkeit.
Insgesamt finde ich den Eyeliner ganz schön. Man braucht ein bisschen Knöf, um ihn voll auszunutzen und man muss grundsätzlich zwei Schichten auftragen, aber für eine Drogerie-Eigenmarke finde ich die Leistung vollkommen ausreichend.
Würde die Pigmentbasis noch etwas kraftvoller sein, könnte ich mir sehr gut vorstellen, diese auch Mal im Standard-Sortiment zu sehen. Zwar braucht es dafür zielgerichtete Kunden, die solche Formeln und Glitter tragen, aber mich würde es definitiv nicht stören, solche Eyeliner Mal öfter zu sehen.
Inhaltsstoffe
Aqua, Propanediol, Propylene Glycol, Mica, Synthetic Fluorphlogopite, Calcium Sodium Borosilicate, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Cellulose Gum, Xanthan Gum, Phenoxyethanol, Sodium Hydroxide, Calcium Aluminum Borosilicate, Silica, Ethylhexylglycerin, Panthenol, Disodium EDTA, Tin Oxide, CI 77891, CI 77510. Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
4305615937847
Produkttransparenz
Inhalt: 1x1 Stk.
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Dirk Rossmann GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Über die Johnson & Johnson Markenbotschafter-Plattform, die früher noch direkt zu Bazaarvoice gehörte, konnte man sich die neu formulierte Lippenpflege Perlglanz von bebe anfordern, um es im Anschluss zu bewerten.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Caprylic/Capric Triglyceride
Sheabutter
Bienenwachs (synthetisch)
Olus Oil
Rosenextrakt
Obwohl Johnson & Johnson und Ich geistlich auf dem Kriegsfuß stehen (gerne mal Gerichtsprozesse in den USA googlen), muss ich zugeben, dass sich irgendjemand wirklich darum bemüht, alle Formeln zu erneuern und zu verbessern.
Bei allen Marken wird aktuell umgebaut. Von bebe bis hin zu Neutrogena sind alle Formeln aktuell auf dem Prüfstand und mehrere sind inzwischen vollständig ausgewechselt worden. Und bei bebe bemüht man sich zusammen mit einer Imagekampagne darum, das Sortiment natürlicher zu gestalten.
Während die Lipbalms damals noch Paraffin oder Vaselin enthielten - und dazu zählen auch die von bebe - scheint es so, als wechselt man diese gerade alle nacheinander aus. Der bebe Lippenbalsam Perlglanz hat keinerlei Mineralöle mehr; auch keine Bestandteile, die zum Mineralöl zählen, aber nicht direkt erkennbar ist.
Stattdessen wird auf sehr gute Rückfetter gesetzt. So sind Sheabutter und Olus Oil (besonders allergikerfreundlich und schutzfilmbildend) enthalten, dazu kommt der versprochene Rosen(öl)extrakt. Da es sich um die junge Marke von J&J handelt, ist diese hier mit einme perligen Schimmer versetzt.
Die Konsistenz des Lippenbalsams ist sehr, sehr angenehm, leicht ölig, aber nicht fließend. Der Balsam weicht auf der Lippe durch die Wärme sofort auf, sodass er sich richtig gut verteilen lässt, bleibt aber auch an Ort und Stelle und zerfließt nicht weiter. Genau so, wie man sich die Konsistenz eines Lippenbalsams vorstellt.
Der Duft ist ganz angenehm. Rosig, aber ein wenig süßer, als die echte Rose aus dem Garten oder dem Blumenhändler - aber auch nicht zu doll, sondern ganz angenehm gehalten. Der Schimmer wird durch Mica und einige Farbstoffe erzielt; der Lippenbalsam hat dadurch eine pinke Farbe, die sich auch auf die Lippe überträgt.
Denn anstelle nur eines Schimmers, werden auch die Lippen in eine leicht pinke Farbe gehüllt. Was ich nicht ganz so gut finde: während das pink in der Tube relativ babypink und hell gehalten ist, ist es auf den Lippen deutlich dunkler und damit doch ziemlich stark sichtbar. Man sollte daher nicht zu viel auftragen, denn ansonsten kann man fast schon zum Lippenstift greifen.
Fazit
Ich bin alles in allem überraschend positiv gestimmt. Die enthaltenen Rückfetter sind unfassbar gut ausgewählt und wirksam; zudem auch extrem verträglich (wenn auch durch die Duft- und Farbstoffe irrelevant). Nur mit der Intensität der Farbe bin ich nicht soooo zufrieden. Es hätte gerne ein ticken leichter sein dürfen.
Überzeugend ist der Lippenbalsam aber auf jeden Fall in punkto Pflege. Die leichte Konsistenz hüllt die Lippen sehr gut ein und hält sich wahnsinnig lange. Über mehrere Stunden sind die Lippen in einen leichten Schutzfilm gehüllt, der gerade im Winter echt praktisch ist.
Die Lippen fühlen sich währenddessen echt angenehm an; ganz glatt und seidig, das Aussehen ist schön glatt und ebenmäßig. Zwar würde mir diese exakte Formel ohne Farbstoffe und Schimmer noch etwas mehr gefallen, aber grundsätzlich bin ich echt happy mit der Formel und ihrer Wirkung.
Inhaltsstoffe
Caprylic/Capric Triglyceride, Butyrospermum Parkii Butter, Synthetic Beeswax, Olus Oil, Glyceryl Behenate, Mica, Hydrogenated Vegetable oil, Copernicia Cerifera Cera, Tocopheryl Acetate, Rosa Damascena Flower Extract, Candelilla Cera, Vanillin, CI 77891, CI 73360, CI 77492.
Ohne Mineralöle
Ohne Mikroplastik
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Mineralöle
Ohne Mikroplastik
3574661663555
Produkttransparenz
Inhalt: 4,9g
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: Johnson & Johnson SBF Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Wer schon etwas länger mitliest weiß, dass ich ein wahnsinnig großer Fan von share-Produkten bin. Schon direkt zum Start habe ich mir die ersten ein, zwei Produkte bei dm geholt und schaue immer wieder vorbei um zu gucken, was es Neues gibt. Vor ewig langer Zeit habe ich dann das Duschgel Mango & Mandel entdeckt, dass ich aber erst jetzt vorstellen konnte.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Mangoextrakt
Mandelblütenextrakt
Die erste Dusche, die share auf den Markt gebracht hat, kam ja noch in dieser "edlen", dunklen Plastikflasche, inzwischen setzt man dauerhaft auf weiches Plastik; ich gehe einfach mal davon aus, dass man das aus Kostengründen gemacht hat, denn die alten Flaschen waren deutlich dicker und somit auch schwerer (z.B. für den Transport).
Die Formel ist über die Zeit immer mal wieder geändert oder angepasst worden; bei der letzten Dusche, die ich von share probiert habe, habe ich z.B. den Einsatz von einkettigem Alkohol (INCI "Alcohol") kritisiert; im Großen und Ganzen war ich aber trotzdem zufrieden mit der Formel.
In dieser Dusche wird auf Alkohol verzichtet, dafür ist aber die Formel nahezu gleich geblieben. Auch hier werden die Extrakte der beworbenen Früchte und Nüsse eingesetzt, einmal der Mangoextrakt und einmal der Extrakt aus Mandelblüten. Abgesehen davon ist es eine sehr klassische, einfache Formel.
Der Duft ist - eigentlich - ganz angenehm. Der Mangoduft ist extrem gut gelungen, wirkt überhaupt nicht künstlich und ist angenehm erfrischend mit einer leichten, angenehmen, zitrischen Note. Doch beim Mandelduft hat man auf einen Marzipan-ähnlichen Duft gesetzt, der leider überhaupt nicht zur Mango passt. Damit wurde der eigentlich sehr leckere Duft - für mich persönlich - ein bisschen schlechter gemacht.
Was mir hier auch aufgefallen ist war, dass die Formel dieser Dusche etwas anders wirkt, als die der alten Dusche; sowohl gegenüber der letzten, die ich hier vorgestellt habe, als auch der ersten share-Formel überhaupt.
Das Duschgel hat eine deutlich festere Konsistenz und muss förmlich aus der Tube gepresst werden; es scheint auch, dass die Öffnung nicht groß genug ist, um eine "effektive Entnahme" zu ermöglichen. Leider schäumt die Formel auch nicht so gut auf.
Es entsteht ein sehr dezenter, sehr leichter Schaum, der auch nicht wirklich auf der Haut sichtbar ist; ich fand es ein bisschen schwer zu erkennen, ob man die Haut bereits eingeseift hat oder nicht.
Fazit
Die Reinigung war effektiv, was mich aber auch nicht sonderlich überrascht. share setzt auf SLES als Tensid mit Cocamidopropyl Betaine als Co-Tensid; eine sehr effektive, wenn auch leicht harsche Formel. Die Haut wird gründlich von Schmutz befreit, auch unangenehme Gerüche werden gründlich entfernt.
Die Formel schwächelt ein wenig bei Schweißgeruch; ist hier intensiver Geruch vorhanden (z.B. nach einem langen Workout), so muss man schon zwei oder drei Mal gründlich den Schaum in die Achseln einarbeiten, um den Geruch wirklich gründlich zu entfernen.
Sonderlich pflegend empfand ich die Dusche jetzt nicht; meine Haut dürstete ein wenig nach der Anwendung. Es war absolut erträglich; nur ein leichtes Spannungsgefühl - aber eben dennoch anmerkenswert. Für den Massenmarkt finde ich die Formel ausreichend und gut, mir persönlich ist sie aber ein bisschen zu harsch und der Duft ist nicht so ganz meins.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Alkohol
Ohne Duftstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
4260556676968
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: share GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Vor ein paar Monaten habe ich ein richtig guten Deal bei GLOSSYBOX über MyDealz gefunden, bei der es zwei Boxen plus ein Goodie von wild. für um die 14 Euro gab. Darin enthalten war auch der lose Lidschatten Power Foil in Golden Hour von Lottie London.
Die Power Foils sind ein sehr luftiger Lidschatten, in denen hauchfeiner Glitter eingearbeitet ist. Wenn man die kleine Dose öffnet sieht man sehr feine, luftige Flocken, die als erstes sehr unscheinbar aussehen.
Sobald man aber mit dem Pinsel hinein geht und die Power Foil auf das Auge aufdrückt (und nicht wie einen klassischen Lidschatten aufträgt oder verwischt), "zerbricht" die aufgenomme Flocke und hinterlässt ein extrem reflektierendes, wirklich metallisches Finish.
Ich habe schon einige Foil Shadows oder Eyefoils ausprobiert, aber ich glaube keiner hatte einen so extremen Effekt wie der von Lottie London. Die Flocken wirken in der Dose wirklich so unscheinbar, tatsächlich ein bisschen matt und farblich auch eher ins violett gehende und entfalten sich beim auftragen komplett anders.
Ich habe euch hier mal ein Foto hinterlassen, wie die Foil in der Dose aussieht und dann wie sie aufgetragen und verteilt aussieht, damit ihr versteht, was genau ich meine.
Sobald man das Power Foil zerdrückt und ein wenig verteilt, entsteht ein metallischer Effekt, der fast schon an Autolack erinnert. Es ist extrem stark reflektierend und liebt das direkte Licht. Doch selbst wenn das Licht etwas gedimmt ist, sieht man noch das extreme Glitzern auf den Augen.
Ich habe für das beste Ergebnis auf die Augen ein wenig cremigen Concealer aufgetragen (der nicht sofort trocknet) und meinen Pinsel etwas befeuchtet. Da ich das Pigment aufdrücken würde, habe ich einen besonders weichen Pinsel verwendet.
Dann habe ich mit dem leicht angefeuchteten Pinsel eine kleinstmögliche Flocke aufgenommen und erst auf das Auge "festgedrückt", am besten mittig. Und von dort aus habe ich es dann mit dem selben Pinsel leicht verteilt, sodass der gesamte Bereich, in denen ich die Farbe haben möchte, ausgefüllt ist.
Was ich bei der Eyefoil so genial finde ist, dass sie ihre "Weichheit" behält und fast noch ein wenig feucht wirkt, aber überhaupt keinen Abrieb hat. Ich habe das Augen Make-up fast zehn Stunden getragen (auch am Heiligabend z.B.) und es ist nicht ein einziges Pigment vom Auge verschwunden.
Es hat mich auch sehr überrascht, dass ich darüber problemlos noch weitere Produkte auftragen konnte. Selbst mein ganz einfacher, flüssiger Eyeliner ließ sich darüber auftragen, ohne dass es die Foil aufgenommen hat oder sich mit dem schwarzen Liner vermischt hat.
Das Einzige, wo man etwas aufpassen muss ist beim ersten aufdrücken des Pigments. Denn auf dem Pinsel verfangen sich natürlich auch ganz, ganz feine Pigmente, die sich von der Flocke abgelöst haben und die machen sich gerne auf dem Gesicht breit. Mein Tipp ist es daher eine wirklich gute, dicke Schicht Puder unter die Augen aufzutragen, damit man das Pigment am Ende ganz einfach weg wischen kann.
Dabei muss man wirklich darauf achten, dass die Puder keinen echten Kontakt zur Haut hat, sondern wirklich "aufgetürmt" wird, denn ansonsten ziehen sie einen Streifen, wenn man mit dem Pinsel versucht, sie weg zu wischen. Also: lieber etwas mehr Puder, als zu wenig.
Fazit
Ich bin wirklich mega, mega, MEGA beeindruckt von dieser Eyefoil. Zum einen weil ich noch nie eine so krasse Reflektion in einem einzelnen Produkt gesehen habe, dass eigentlich so unscheinbar wirkt und zum anderen, weil es trotz der feuchten Formel so wahnsinnig gut performt.
Vor allem ist es praktisch, dass man durch die bestehende Feuchtigkeit nicht einmal unbedingt einen Primer auf dem Auge braucht. Ich habe das auch einmal ausprobiert und es hält genau so, wie mit einem Primer. Da ich aber natürlich auch andere Farben verwende, habe ich eher zu einem Primer oder Concealer gegriffen, da natürlich nicht alle Formeln, die ich für einen Look verwende, diese Feuchtigkeit besitzen.
Ich bin einfach extrem happy mit dem Eyefoil und will mir auch noch ein paar mehr kaufen. Man braucht so unfassbar wenig, dass man selbst bei täglicher Anwendung mindestens ein Jahr brauchen würde. Ein einziger, kleiner "Korn" reicht für ein komplettes Auge aus - problemlos. Und für diese immense Qualität ist der Preis (8.99€/6.95GBP) mehr als nur fair.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
PeTA Cruelty Free & Vegan
N/A
Produkttransparenz
Inhalt: 2g
Hergestellt in: China
Hersteller: Lottie London Ltd. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Der Hersteller hat keine Angaben zur Verpackung gemacht.
Über die Try It-Plattform, die ja offiziell seit dem 7. Februar zu Influenster gehört und nur noch hierüber bemustert, hatte dazu eingeladen, ein Produkt von L'Oréal Paris vorab auszuprobieren. Darüber berichten darf ich aber erst seit einigen Tagen und auf Social Media posten ging auch erst vor Kurzem. Ich hatte mich wahnsinnig darüber gefreut, nach langer Zeit mal wieder bei einem Pre-Trial dabei gewesen zu sein.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
UV-Filter
Ascorbyl Glucoside (Vitamin C)
Hydroxyacetophenone
Hyaluronsäure
Die Formel enthält mehrere Breitspektrum-UV-Filter, die sowohl gegen UV-A, als auch UV-B-Strahlen wirken; der Lichtschutzfaktor wird als 50+ angezeigt, 50 sind also garantiert, es kann aber auch mehr sein. Sehr überraschend war hier sofort eine Aussage: es ist das erste Produkt, dass explizit sagt, dass man den Augenbereich NICHT aussparen soll. Dadurch ließ sich ja schon feststellen, dass die Formel schonend gestaltet scheint.
Die Formel an sich ist eigentlich relativ unspannend. Den größten Teil machen mehrere UV-Filter aus, es verbleibt "nur" ein Vitamin C-Derivat, Diisopropyl Sebacate als künstlichen Hautpfleger, Glycerin, Hyaluronsäure und Vitamin E.
Um ehrlich zu sein ist die Formel nicht sonderlich weiterentwickelt oder neu - sondern so oder so ähnlich schon im Handel verfügbar. Nicht unbedingt direkt mit einer hohen Vitamin C-Konzentration; aber die einzelnen Komponente sind bereits bekannt.
Das Fluid ist wirklich sehr, sehr flüssig, was die Anwendung ein bisschen schwierig macht. Ich trage meine Gesichtspflege immer und wirklich immer mit den Händen auf. Und wenn man die Flasche kopfüber hält und etwas aus der Flasche herauspresst, läuft es überall über und verwendet die einzelnen Rillen der Haut als eine Art Fluss. Man muss also schon echt vorsichtig sein, denn schließlich muss man eine ordentliche Menge auftragen, um den Schutz zu erhalten.
Das Fluid ist leicht gelblich, volldeckend weiß und hinterlässt auch auf der Haut für wenige Sekunden einen leicht weißen/gräulichen Filter. Dieser blasst aber tatsächlich vollständig aus; auch auf dünkleren Hauttönen ist am Ende nichts zu sehen. Nur bei sehr dunklen Hauttönen bin ich mir nicht sicher, wobei ich hier zumindest von Kolleg*innen gehört habe, dass es wenig Probleme gab.
Weil es L'Oréal ist, duftet es natürlich kräftig. Das Fluid hat einen typischen Sonnencreme-Duft, wie wir ihn aus der Kindheit kennen mit einer minimal pudrig-süßen Note. Im Grunde genommen könnte ich es aber auch aus mehreren Optionen nicht herausschnuppern. Der typische Sonnenduft eben.
Das Hautgefühl ist ziemlich angenehm, wenn auch nicht ganz unscheinbar. Auf der Haut liegt doch ein sicht- und fühlbarer Film, dessen leichter Glanz auch nach einigen Stunden noch wahrnehmbar ist. Es ist aber nicht schlecht aussehend. Es ist nicht klebrig oder vollglänzend wie bei fettiger Haut, sondern eher ein sanfter Glow.
Sehr gut finde ich, dass sich das Fluid nicht so schnell abbaut. Selbst am Abend nach stundenlangem Tragen ist noch ein Film auf der Haut, der sich erst durch Reinigung löst. Man erkennt das gut daran, dass es zwei Waschgänge braucht. Beim ersten wird erst der Rest abgenommen, beim zweiten reinigt man erst wirklich die Haut.
Auch den Schutz finde ich gut, nun muss man aber auch zugeben, dass das im Winter/Frühling schwer zu beurteilen ist. Es gab bei uns tatsächlich ein paar richtig krasse Sonnentage, wo die Sonne wirklich stark gestrahlt hat und hier war ich komplett geschützt. Keine Rötung, kein brennen, kein Brand und auch sonst keine typischen Sonnenschäden. Also die Schutzwirkung würde ich spontan als sehr gut bezeichnen.
Was mich aber sehr stört: die Polymere im Fluid scheinen nicht so gut zu harmonisieren. Es kam zu einem "Pilling"-Effekt, den man vielleicht davon kennt, mehrere silikonbasierte Produkte übereinander aufzutragen. Es entstanden kleine "Knüllchen" und "Bällchen" die sich auf der Haut abgelegt haben.
Insbesondere in den Augenbrauen konnte man das sehen: hier haben sich am Ende des Tages drei, vier kleine Kügelchen eingenistet. An Tagen, wo ich das Fluid nicht verwendet habe, war das nicht so. Und auch nachdem ich das Fluid abgesetzt habe, ist das ganze komplett verschwunden; es lag also tatsächlich direkt am Fluid.
Ein weiteres Problem sehe ich im Vitamin C-Versprechen. Vitamin C ist unfassbar gut für die Haut, aber es braucht perfekt abgestimmte Konzentrationen und vor allem eine extrem kontinuierliche Anwendung über mehrere Monate. Man sagt so mindestens 3-6 Monate sollten es sein. Doch einen UV-Schutz trägt man nicht unbedingt jeden Tag, nicht einmal im Sommer. Es gibt ja auch Tage, wo man nicht vor die Tür geht. Oder krank wird. Oder, oder, oder.
Und die Konzentration ist hier auch leider gar nicht angegeben - dabei ist diese immens wichtig. Es sollten um die - eigentlich genau - 20% sein, denn nur dann zeigen sich alle positiven Effekt; immerhin das verwendete Derivat ist optimal und mild zur Haut.
Fazit
Insgesamt sehe ich einfach keine Vorteile gegenüber einem klassischen Vitamin C-Serum und einer guten, ausgewogenen Tagespflege mit LSF. Vor allem der Einsatz von Duftstoffen ist immer kritisch, wenn es um schützende und optimierende Wirkstoff-Kosmetik geht.
Ich fand persönlich ein Vitamin C-Serum am Abend aufgetragen und das trennen meiner Tages- und Nachtpflege besser als mit diesem Fluid. Denn Seren bieten vor allem den Vorteil, dass es sich (bei einer guten Marke) um einen reinen Wirkstoff in einer neutralen Formel handelt - ganz ohne Schnickschnack. Dadurch wirkt der Wirkstoff ungehemmt und besonders effektiv.
Also: Ich finde schon ein Schritt in die richtige Richtung; die Formel ist deutlich minimalistischer und effektiver konzentriert als es von L'Oréal Paris üblich ist - dennoch nichts, was man nicht schon in einer effektiven Form großflächig findet.
Ich habe lieber ein Serum am Abend zusammen mit einer reichhaltigen Pflege aufgetragen und mich morgens auf den Sonnenschutz in einer effektiven, wirkstoffreichen Tagespflege konzentriert und fahre damit deutlich bessere und sichtbare(re) Ergebnisse ein. Für mich persönlich also kein Wiederkaufspotenzial, aber auch nicht explizit "schlecht".
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen, reife Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
3600524069674
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Das Verpackungsmaterial wurde vom Hersteller nicht ausgewiesen.
Vor ein paar Wochen habe ich euch bereits das Körperpeeling aus der winter fairytale "Limited Edition" von treaclemoon vorgestellt, die - soweit ich mich recht erinnern kann - inzwischen den zweiten Winter im Handel gelandet ist. Und heute möchte ich euch noch einmal die reichhaltige Handcreme aus derselben Edition vorstellen.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Sheabutter
Mandelöl
Sonnenblumenöl
Da treaclemoon bei mir persönlich dafür bekannt ist, mit seinen Inhaltsstoffen zu lügen (z.B. wurde in der creamy winter dreams Dusche statt des beworbenen Arganöls ein synthetisch verändertes Derivat eingesetzt, namentlich "Argan Oil Glycereth-8 Esters", dass keines der positiven Eigenschaften von echtem Arganöl hat); habe ich mich doch sehr positiv überrascht gefühlt, als ich gesehen habe, dass tatsächlich Sheabutter und Mandelöl eingesetzt wird - und kein Abkömmling, dass entfernt verwandt ist.
Die Konsistenz der Handcreme hat mich extrem an die Handcreme von Dove erinnert, die ich wörtlich wirklich auseinander genommen habe (hier nachlesen); jedoch war der erste Vergleich zum Glück schnell wieder verzogen.
Obwohl sich die Konsistenz ähnelt; auch diese Handcreme wirkt sehr flüssig, zieht schnell ein und hat auch keinen wirklichen, schützenden Film auf der Haut - habe ich festgestellt, dass sie immerhin wirklich pflegt. Die Haut wirkte nach dem auftragen tatsächlich geglättet; raue Stellen wurden angenehm geglättet. Ganz besonders habe ich das auf dem Handrücken gesehen, auf der "flachen Hautebene"; hier wirkte die Haut wirklich glatt und geschmeidig.
Ich muss aber auch hier feststellen, dass die Creme schnell an ihre Grenzen kommt. Gerade für den Winter ist die Creme viel zu leicht formuliert. Sie wäscht sich sofort ab und bildet keinen schützenden Film auf der Haut; außerdem verliert sie relativ schnell ihre Wirkung (im Vergleich zu Handcremes im gleichen Preissegment).
Der Winter hat uns teilweise echt kalte Temperaturen geliefert und hier hat die Creme keine Verbesserung erzielen können. Die Haut wirkte immernoch sehr strapaziert, gespannt und trocken.
Fazit
Ich persönlich finde, dass die Handcreme für die falsche Jahreszeit formuliert wurde. Im Sommer hätte ich mich sehr über die Handcreme gefreut, weil sie eben so schön leicht ist und vor allem auch schnell einzieht; aber selbst mit nur halbwegs kühlen Temperaturen ist der Pflegeeffekt einfach zu wenig.
Die Creme wirkt hier nur sehr oberflächlich und hilft auch nicht dabei, ein Feuchtigkeitsdepot aufzubauen. Wäscht man sich die Hände, so ist der gesamte Effekt nahezu vollständig verschwunden. Für eine "konstante Pflege" müsste man also beinahe im Sekundentakt die Hände eincremen.
Ich finde die Creme wirklich nicht schlecht - sie duftet angenehm, enthält zwei sehr gute Lipide und hat tatsächlich auch einen angenehmen, pflegenden Effekt - nur eben nicht im Winter. Hier wirkt die Creme viel zu oberflächlich und hilft nicht dabei, Feuchtigkeitsverluste und Spannungsgefühle zu lindern. Für mich würde sie also keinesfalls wieder in Frage kommen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Mikroplastik
Vegan
42000891
Produkttransparenz
Inhalt: 75ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Vendoleo GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Verpackungsmaterial
Der Hersteller hat keine Angaben zur Verpackung gemacht.
Ich habe noch nie wirklich in Sachen Körperpflege, also Lotionen, Cremes, Balms und Milks, zu Garnier gegriffen, denn die Formeln enthielten eigentlich immer synthetische Zusätze. Doch die neuen Formeln der Superfood-Serie haben mich alle interessiert werden lassen und als es dann in der Rossmann-App auch noch 30% Rabatt gab, habe ich mich dazu entschieden, die Bodylotion einmal selbst auszuprobieren.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Sheabutter
Avocadoöl (hieraus auch das beworbene Omega-6)
Propanediol
Sojaöl
Sonnenblumenöl
Rosmarinextrakt
Zunächst einmal müssen wir die schier unfassbaren Claims auseinander nehmen, das wird aber nicht so lange dauern. Punkt 1: 48 Stunden Feuchtigkeit. Dieser Claim entstand einem Konsumententest - hier ist immer Vorsicht geboten, da Endverbraucher durch gezielte Fragenstellung zu besseren Antworten bewegt werden können.
Punkt 2: Zieht bis zu 10 Hautschichten tief ein. Dieser Claim ist unmöglich, denn Wirkstoffe, die über die Epidermis hinaus gehen (Lederhautschicht; obere Hautschicht) sind pharamazeutische Formeln und in der Regel sogar verschreibungspflichtig. Außerdem gibt es kein Modell, dass der menschlichen Haut 10 Schichten zuordnet.
Die Epidermis besteht aus insgesamt fünf Unterschichten (somit insgesamt 6), darunter kommt die Dermis, die als alleinige Schicht benannt wird und darunter die letzte Schicht, die Hypodermis, manchmal auch als Unterhaut und in Schulmaterialien häufig als Unterhautfettgewebe bezeichnet. Wie dieser Claim also zustande kommt, ist fraglich.
Abgesehen von diesen beiden Punkten ist die Formel aber auch extrem... basic. Es gibt keine technologischen oder biotechnologischen Wirkstoffe, sondern ausschließlich extrem häufig anzufindende Wirkstoffe, darunter Öle aus Sonnenblume, Avocado und Soja, sowie Penetrationsmittel (Propanediol) und Zusätze, die duftgebend oder emulgierend wirken. In der gesamten Formel ist kein Wirkstoff enthalten, der nicht in eienr 95 Cent Eigenmarken-Bodylotion anzufinden ist.
Dazu kommt ein wahnsinnig großes Problem mit dem Duft. Er ist widerlich. Grausam. Berstig. Es ist exakt der gleiche Duft, den ich damals bei Balea's Sol de Janeiro-Dupe (namentlich Balea Bodycreme Cosy Brazil) als abscheulich und untragbar bezeichnet habe.
Der Duft war so schlimm, dass ich mehrfach auf meinen üblen Geruch angesprochen wurde. Daraufhin habe ich meinen eingecremten Arm hingehalten und gefragt "Das?", worauf nur ein Gesicht mit Abscheu zurück kam. Der EXAKT gleiche Duft ist hier vorhanden. Und in beiden Fällen ist er auch hier schon in der Tube so.
Der Duft ist verrottet, mit nichts aus der Natur zu vergleichen und leider auch besonders langanhaltend. Einmal aufgetragen, verteilt sich der Duft über Stunden hinweg und lässt auch nicht wirklich ab. Erst beim nächsten Duschen duftet man wieder normal.
Immerhin ein einziger Claim kann von mir bestätigt werden: die Konsistenz ist wirklich sehr leicht und schnell einziehend, ohne einen Film zu hinterlassen. Und das obwohl die Formel beim entnehmen aus der Dose erst einmal sehr dick und reichhaltig wirkt.
Vorsicht ist aber dennoch bei der Dosierung geboten. Die Creme zieht erst einmal einen weißen Film auf der Haut, den man mit dem eines schlechten Sonnenschutzes vergleichen kann. Er verfliegt zwar nach ein paar Sekunden, doch wenn man nur ein wenig zu viel aufgetragen hat, kann der Film nirgendwo hin verfliegen und der weiße Film bleibt vorhanden, bis die Haut ihn absorbiert hat.
Fazit
Aber wie steht es den jetzt um die Pflege? Ehrlich gesagt: ziemlich gut und ausnahmsweise mal ohne Silikone und Paraffine. Der Effekt auf die Haut ist überraschend gut. Spannungsgefühle legen sich beinahe sofort, die Haut wirkt geschmeidig und glatt, außerdem scheint die Elastizität erhöht.
Nach dem auftragen der Creme hat man für einen überraschend langen Zeitraum Ruhe. Auch am nächsten Tag (hier am Vortag dann direkt morgens aufgetragen) ist der pflegende Effekt noch vorhanden und die Haut gleich glücklich.
Würde man also nicht so unfassbar viel lügen und dieses grässlichen, stinkenden Duft einsetzen, wäre die Creme echt gut. Das Marketing sollte dringend herunter geschraubt werden (inkl. dem auf der Verpackung selbst) und am Duft gearbeitet werden. Mit nur ein bisschen Nachbesserung wäre die Creme tatsächlich empfehlenswert.
Doch es gibt einfach viel, viel und wirklich VIEL bessere Formeln, die nur wenige Zentimeter weiter stehen. Wenn man beim L'Oréal-Konzern bleiben möchte Mixa's Deep Moisture Creme; wenns auch ein anderer Hersteller sein darf, das Balea Beauty Expert Cremegel oder die Leichte Körpercreme Lebensfreude von Kneipp.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Vegan
3600542470360
Produkttransparenz
Inhalt: 380ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Vor bereits vielen Monaten gab es bei Amazon eine große Rabattaktion rund um Rasurprodukte, darunter auch Produkte von Gillette. Ich habe mich schon vor langer Zeit der Marke abgewandt, aber das SkinGuard Sensitive Set mit Handstück und vier Klingen kostete nur rund 10 Euro und war damit unschlagbar günstig. Also entschied ich mich, den Rasierer mal auszuprobieren.
Der Rasierer wurde speziell für empfindliche Haut konzipiert, federt den Druck durch unterlegte Zwischenräume zwischen den Klingen und enthält anders als die meisten Gillette Rasierer zwei Gleitstreifen.
Der Rasierer enthält zudem eine Art integrierten Kamm, der die Haare in einer festen Struktur durch die Klingen gleiten lässt. Ist der Zwischenraum gefüllt können keine weiteren Haare eingebettet werden, sodass dies dazu beitragen soll, die Menge an Haaren zu kontrollieren, um Reibung zu verhindern.
Sehr gut gefiel mir der Griff, da er zwar relativ schwer, dafür aber extrem fest in der Hand liegt. Selbst bei großen Wassermengen gleitet man nicht vom Griff ab und hat ihn stets fest in der Hand, selbst wenn man mal an Konturen hin- und hergleiten muss.
Auch die beiden Gelstreifen gefallen mir gut, wenn auch sie nicht so besonders sind. Der Wechsel von Gelkissen zu Gleitstreifen hat mich damals bei Gillette Venus zu Wilkinson Sword wechseln lassen, da Wilkinson eine Kombination aus Streifen und Gel verwendet.
Die Streifen bilden zwar einen Film, der die Klinge theoretisch besser gleiten lassen soll, jedoch ist die "ausgeschiedene" Menge extrem wenig. Hier ist zwingend ein gut gleitendes Rasiergel erforderlich, um die Klinge korrekt zu bewegen, denn der Streifen alleine reicht nicht aus, um ein optimales gleiten zu erzeugen.
Was mir zusätzlich nicht gefiel war, dass sich der Gleitstreifen wahnsinnig schnell abnutzt. Während die Klingen noch problemlos verwendbar sind, hat sich der Streifen schon so abgenutzt, dass er wohl kaum noch Wirkung zeigt.
Schlimm fand ich aber die Rasur komplett. Ich finde hier wird unfassbar stark gelogen. Die Haare klemmen sich fest ein und verhaken beinahe, es kommt immer wieder zum stocken und die Rasur ist EXTREM ungründlich.
Die Haare werden nur bis zu einem gewissen Grad erfasst, aber mehrere Millimeter Stoppeln bleiben trotzdem übrig, auch wenn man mehrmals über die gleiche Stelle fährt. Dabei ziept es immens, denn ein wirklich smoothes gleiten wird hier schlichtweg nicht möglich.
Und ich denk das liegt vor allem auch an der "Zwischenstation", dem Kamm, in dem die Haare erst festgehalten werden, bevor sie zur Klinge fahren. Denn dieses ziepen und zerren ist mir bislang nur bei diesem Rasierer der Fall gewesen und es ist der einzige, der ein solches Konzept verwendet.
Fazit
Ich bin insgesamt - mal wieder - extrem enttäuscht von der Leistung, insbesondere im Preis-Leistungs-Verhältnis. Während es Gillette bestimmt gut meint, ist man mit diesem Rasierer weit weg von einer gründlichen Rasur.
Man muss mehrmals über die gleiche Stelle gleiten und kommt trotzdessen am Ende nur auf ein wenn überhaupt mittelmäßiges Niveau. Große Probleme gibt es auch überall dort, wo es nicht glatt ist.
Ob am Übergang von Lippe zu Kinn oder von der Wange zum Hals; überall dort, wo es nicht geradlinig ist, ist die Rasurleistung absolut ungenügeng. Haare werden nicht gekürzt, teilweise sogar komplett ausgelassen. Mit immenser Präzision muss man dann immer und immer wieder über die gleichen Stellen gleiten.
Von mir gibt es daher überhaupt keine Empfehlung. Sowohl Hydro 3 als auch Hydro 5 von Wilkinson erzielen bessere, sanftere und präzisere Rasuren. Und auch dort wird mit Aloe Vera gearbeitet.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
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Wichtige Merkmale und Hinweise
7702018582419
Produkttransparenz
Inhalt: 1x1 Stk., 4x1 Stk.
Hergestellt in: Polen
Hersteller: Procter & Gamble GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Über die Try It Community-Plattform hatte ich die Möglichkeit, mir den Duft Her von BURBERRY kostenfrei zum testen und ausprobieren anzufordern und; es kommt bald noch ein anderer Duft dazu.
Das neue Elixir de Parfum ist die Ergänzung zum bereits bestehenden Her-Sortiment mit einem noch intensiveren, kräftigeren und stärkeren Duft, der zugleich auch markanter wirkt.
In dem Duft enthalten sind unter anderem Noten aus dunkelroten Beeren, Jasmin, Vanille und Ambra. Der Duft beschreibt sich selbst als "Ein Duft für Frauen, die der Erkunding des Unbekannten voller Selbstsicherheit nachgehen" und "(...) verkörpert den Entdeckergeist und die ungehinderte Leidenschaft, neue Abenteuer zu bestreiten".
Ich persönlich hatte noch nie die Chance, selbst einen BURBERRY-Duft zu tragen außer über vereinzelte Proben hinaus und habe mich daher wahnsinnig darauf gefreut, den Duft auszuprobieren. Denn es gibt eine sehr treue BURBERRY-Kundschaft, die sich immer wieder in die neuen Duftkompositionen verlieben.
Der Flacon hatte es mir auf jeden Fall angetan. Ein sehr eigenes, wohl überlegtes Design mit einer blasspinken Farbe, einem BURBERRY Relief am Fuß des Flakons und ein mit Gold abgerundeter Deckel. Extravagant und doch sehr modern und minimalistisch gehalten.
Bevor ich darauf zu sprechen komme, wie ich den Duft auf Basis der Noten finde, kommen wir zu einem wichtigen Detail: der Lebensdauer. Der Duft hält sich EXTREM lange - über mehrere Wochen in gleichbleibender Intensität - so stark, wie ich es selten erlebt habe. Der Duft hält sich wirklich an der Kleidung oder der Jacke fest und ist auch nach Wochen noch vollständig erlebbar.
Kommen wir zum Duft selbst: er ist extrem intensiv und sehr würzig mit einer feurigen Note; eigentlich nichts, dass ich zwingend als floral bezeichnen würde. Zwar kommen florale und fruchtige Noten durchgehend durch, dennoch empfinde ich ihn weniger als floral, sondern mehr als "aromatisch".
Schwer fand ich es auch, die Noten heraus zu bekommen. Zwar kommen einem fruchtige Noten, vor allem aus Johannisbeere, entgegen, jedoch verliert sich der Duft in einen sehr komplizierten Mix aus unterschiedlichsten Duftrichtungen.
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Es ist, als würde sich der Duft von Sekunde zu Sekunde veändern und die Nase hat nicht wirklich die Möglichkeit, sich an einen Duft oder gar eine Richtung zu gewöhnen. Man wird überladen mit einer schieren Masse an nicht deutlich zu erkennenden, extrem deckenden Noten.
Für mich war es daher nicht das klassisch extravagante, dass ich von einer Marke wie BURBERRY erwarte, sondern beinahe schon ein zusammengeschustertes Cluster aus den unterschiedlichsten Regionen und Kompositionen.
Der Duft ist mir viel zu sehr überladen und lässt auch keine wirkliche Intention erkennen. Man wird überzogen mit einem extrem starken Mix aus unterschiedlichsten Beeren, die durch das Ambra extrem verdunkelt werden. Man hat hier scheinbar versucht, einen Duft aus den Anfängen der Duftgeschichte wieder auferleben zu lassen, aber ich fand ihn persönlich komplett überanstrengt.
Der Duft kommt auch nicht wirklich zur Ruhe. Er ist sehr beißend und beinahe schon brennend und durch die extrem gewürzten Noten kann man ihn auch nicht wirklich genießen. Der eigentlich zugrunde liegende, floral-seichte Duft wird komplett überspitzt von Noten, die scheinbar nicht wirklich zusammen passen.
Ich konnte mich daher leider überhaupt nicht an dem Duft erfreuen. Er war viel zu stark und unruhig, bot kein wirkliches Grundprofil und wirkte fast schon ein wenig säuerlich. Er war beißend in der Nase und das auch ziemlich langanhaltend. Wirklich genießbar wurde der Duft eigentlich erst, wenn er schon über mehrere Tage verflogen ist.
Fazit
Obwohl ich mich immens über die Chance gefreut habe, BURBERRY mit diesem Duft näher kennen zu lernen, muss ich sagen, dass die Marke und ihre Duftprofile scheinbar einfach nicht in meine Welt passen.
Man kann sich an dem Duft nicht festhalten und wird mit Reizen überflutet, die man nicht einordnen kann; aber eben auch nicht in einem luxuriösen, Ikonen-Stil, sondern einfach eine Übermacht an extrem konzentrierten Düften, die sich nicht eindeutig trennen lassen.
Wer im wahrsten Sinne des Wortes auf extreme, komaauslösende Düfte steht, wird mit der Fortsetzung der Her-Story wohl gut auskommen, aber für mich ist der Duft nicht genießbar und leider extrem überladen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Inhalt: 30ml
Hergestellt in: Spanien
Hersteller: COTY Inc. Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
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