WICHTIGE INFORMATION: Aktuell keine Beiträge mit Ausnahme von Pressemitteilungen. Lies den Beitrag hier, um mehr zu erfahren. Letztes Update: 22.09.2026
Vor Ewigkeiten habe ich in meiner GLOSSYBOX die Schaebens Luxusmaske "Golden Glamour" mit Gold, Champagner und Perlen erhalten. Ich bin ganz ehrlich: in letzter Zeit hatte ich nicht gerade die Zeit, um mir eine Maskenzeit zu gönnen, deshalb kommt dieser Beitrag erst so spät. Aber ich habe endlich die Zeit gefunden, mir die Maske genauer anzuschauen.
Laut Schaebens soll sie sich positiv auf die Zellen auswirken, die Zirkulation anregen, den Teint erfrischen und intensiv Feuchtigkeit spenden. Der Duft ist alkoholisch, nach Champagner, und die Konsistenz ist transparent mit goldenem Schimmer. Angewendet werden soll sie wie üblich nach der Reinigung auf die trockene Haut und nach ca. 10 Minuten mit reichlich Wasser abgespült werden.
Die Inhaltsstoffe sind für mich ungewöhnlich. Angeblich soll Gold zwar die Feuchtigkeit anregen, aber an wirklich aussagekräftigen Studien mangelt es. Perlen sehen schön aus, sind aber für die Haut nicht wirkungsvoll; jedoch enthält die Maske tatsächlich auch bewiesene, erprobte Wirkstoffe, nämlich Urea, Milchsäure, Weinextrakt und Hyaluronsäure.
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Nach dem auftragen der Maske ist mir erst einmal der Champagner-"Duft" aufgefallen. Ehrlich gesagt finde ich ihn nicht wie beschrieben entspannend, sondern störend. Es riecht einfach intensiv nach Alkohol und wenn ich etwas mit Gesichtspflege verbinden möchte, dann ist es genau das.
Auch den Einsatz des ganzen Schimmers verstehe ich nicht. Der ist selbst nach Wochen noch - auf irgendeine mysteriöse Art und Weise - noch überall auf der Haut zu finden und ich verbinde damit auch keine Entspannung, sondern ziemlich strapazierte Nerven, wenn man nach vierzig-maligem Gesicht waschen noch immer feinste Partikel auf seiner Haut findet.
Was mir immerhin ganz gut gefiel, war der wirklich stark kühlende Effekt direkt nach dem auftragen. Die Maske fühlte sich auf meiner Haut sehr kühl und erfrischend an, was ich als ganz angenehm empfand; gerade jetzt zu den sehr schwülen Temperaturen, die sich bis in die Wohnung einlagern.
Das abwaschen der Maske war relativ einfach, jedoch waren, wie befürchtet, tatsächlich auch über Tage hinweg noch feinste Partikel auf der Haut zu finden. Gerade wenn man - wie ich - tiefliegende oder vernarbte Poren hat, finden sich diese mikrofeinen Partikel einfach überall ein und sie los zu werden, bedarf einer göttlichen Ebene.
Fazit
Den Effekt auf die Haut empfand ich ehrlich gesagt als minimal. Zwar fühlte sich meine Haut etwas weicher an - dank des Glycerins und der Hyaluronsäure - aber abgesehen davon, war der Effekt kaum von einem leicht pflegenden Serum zu unterscheiden.
Außerdem konnte ich keinen langfristigen Effekt feststellen. Die Haut hat sich weder entschieden besser, noch geschmeidiger, glatter oder weicher angefühlt. Auch den perfektionierten Teint konnte ich nicht feststellen. Es sei denn man nennt das betonen durch feinste Glitterpartikel perfektionierend.
Alles in allem ist das für mich eine der schlechtesten Masken, die es gibt. Und gerade von Schaebens enttäuscht mich das, denn seit über 10 Jahren greife ich regelmäßig und vor allem gerne zu Masken von Schaebens. Aber von dieser hier bin ich sehr enttäuscht.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
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Produkttransparenz
Inhalt: 2x5=10ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Haus Schaeben GmbH & Co. KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben dieses Produkt selbst gekauft.
Vor einigen Monaten ist mir auf Facebook die Marke "SHEZŌ" über den Weg gelaufen. Sie war ganz am Anfang und ich habe sie immer weiter verfolgt und auf den Launch gewartet, der neben dem eigenen Onlineshop zunächst auf Amazon begrenzt war. Kurz vor Start gab es für die Follower einen 50% Gutschein, den man zum Launch auf Amazon einlösen konnte. Damals haben die Produkte je 24,99€ gekostet, ich habe also 12,50€ bezahlt; inzwischen kosten alle 15,99€ - von der eigentlichen UVP ist nichts zu sehen. Auch wenn ich mit dem neuen Preis noch rund 3 Euro gespart habe, fand ich es doch sehr ernüchternd, dass direkt zum Start Menschen belogen wurden. Es ist halt schade, seine Strategie so auszurichten, um so den Kauf künstlich zu steigern. Aber nun gut, kann ich jetzt auch nichts mehr dran ändern.
Für mich war von Anfang an die Yugen 24H Hydrating Face Cream im Fokus, weshalb ich diese auch direkt am Tag des Launches gekauft habe. In die Formel erhielt man hier und da schon Einblicke, weshalb ich es kaum erwarten konnte, das fertige Produkt und die fertige Formel in den Händen zu halten.
Zum einen ist natürlich der Yuzu-Extrakt ausschlaggebend; obwohl ich in im Vergleich zum Rest der Formel nur halbwegs interessant finde. Der Extrakt der Zitrusfrucht enthält tatsächlich deutlich mehr Vitamin C als beispielsweise eine Zitrone und ein Großteil dieser Vitamine zieht damit auch in die Formel ein. In der Haut wirken diese antioxidativ, entzündungshemmend und übrigens auch besonders effektiv gegen Hautunreinheiten, weshalb sich der Extrakt sehr gut für zur Akne neigende Haut eignet, wie ich sie habe.
Bevor ich auf das Produkt selbst zu sprechen komme, sind zwei Wirkstoffe noch sehr ausschlaggebend. Neben dem Yuzu-Extrakt enthält die Creme nämlich auch die Vorstufe des Retinols, nämlich Retinyl Palmitate, welches nach Aufnahme der Haut erst in der Haut selbst zu Retinol umgewandelt wird. Wie die meisten vielleicht wissen, ist Retinol und auch die Vorstufe, das Retinyl Palmitate, extrem effektiv gegen Umweltreize, Zellschäden, bei Unreinheiten, bei fahler Haut und auch bei ersten Altersanzeichen. Ich habe mich daher sehr gefreut, den Wirkstoff in der Formel zu sehen, denn er ist inzwischen neben meinen Fruchtsäuren einer meiner liebsten Wirkstoffe geworden.
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Noch spannender war aber etwas, dass überhaupt nicht angepriesen wird: der Wirkstoff Hydroxypinacolone Retinoate, kurz auch HPR genannt. Dieser ist für mich eigentlich sogar viel, viel interessanter als der Yuzu-Extrakt. HPR ist nämlich ein direktes Ester der Retinsäure, dass vielen vielleicht als Aknenormin oder auch Isotretinoin oder eben seinem direkten Namen Tretinoin. Tretinoin ist der Wirkstoff von Aknenormin bzw. Isotretinoin und ein verschreibungspflichtiges Akne-Medikament, dass häufig ab mittelschwerer bis schwerer Akne eingesetzt wird. Auch ich habe in meiner Jugend ein Jahr lang das Medikament eingenommen.
Was an HPR jetzt so spannend ist, ist, dass der Wirkstoff sich direkt von Tretinoin ableitet, jedoch ohne die für Tretinoin bekannten Nebenwirkungen. Auch verschreibungspflichtig ist der neue Wirkstoff nicht. Obwohl die Studien derzeit noch sehr stark begrenzt sind, deutet es darauf hin, dass HPR ähnlich, vielleicht sogar gleich wirkt, wie das verschreibungspflichtige Tretinoin. Es wird daher in Formeln zur Bekämpfung der Akne verstärkt eingesetzt und ich finde es überragend, es durch Zufall hier in der Formel zu sehen. Gut, ich muss zugeben, die Studien sind aktuell noch Mangelware, aber ich habe tatsächlich viel Hoffnung in den Wirkstoff - auch aufgrund meiner Erfahrung mit der Creme. Kommen wir also jetzt langsam mal zum Punkt.
Die Creme ist ungefärbt, also ganz klassisch weiß, kommt in einem Airless-Pumpspender und hat eine mitteldicke, cremige Konsistenz, die sich sehr einfach verteilen lässt. Für die Anwendung im gesamten Gesicht, dem Hals und der Brust habe ich nur etwa zwei Pumpstöße benötigt, was in etwa der Größe einer kleinen Haselnuss entspricht.
Die Creme hat einen sehr fruchtigen Duft, der wohl tatsächlich nach der namensgebenden Yuzu-Frucht duften soll. Die habe ich bislang noch nichts vor's Näschen bekommen, aber der Duft ist sehr, sehr angenehm, super erfrischend und sehr fruchtig.
Die Creme verteilt sich wahnsinnig gut auf der Haut und hinterlässt einen sehr dünnen, nicht klebrigen Film auf der Haut, der nicht stört. Die Haut erhält einen ganz leichten, seidigen Glanz, der jedoch nicht fettig oder ölig wirkt, sondern wie eine leichte Reflektion des Lichts. Das gibt einen richtig schönen, frischen Effekt auf der Haut.
Die Creme habe ich jetzt beinahe vollständig aufgebraucht bei einer zwei Mal täglichen Anwendung am Morgen und am Abend. Und ich bin ehrlich gesagt wirklich sehr, sehr positiv überrascht. Als erstes war ich total genervt wegen des Kampagnenstarts und des Preis-Dumpings, aber der Effekt der Creme hat dafür alles wieder rein geholt.
Am Anfang, wenn ich mich recht zurück erinnere, vielleicht die ersten drei oder vier Tage, wirkte meine Haut am Abend etwas trocken und gespannt. Aber nach ein paar Tagen war davon wirklich überhaupt nichts zu spüren. Der Gewöhnungseffekt war bei mir extrem schnell vorüber und nach den ersten Tagen fühlte sich meine Haut den ganzen Tag über frisch, weich und geschmeidig an.
Die Haut wurde dabei stets mit wahnsinnig viel Feuchtigkeit versorgt; die Spannkraft konnte man wirklich im Vergleich zu vorher verbessert sehen; die Haut wirkte wahnsinnig glatt, weich und geschmeidig.
Vor allem war für mich aber eines der absolute Selling Point: mein Hautbild. Da ich mit einem der Wirkstoffe (HPR) überhaupt keine Erfahrungen hatte und auch die Formel an sich auf Wirkstoffe setzt, die ich so noch nicht probiert habe (z.B. das Lösungsmittel Dimethyl Isosorbide), hatte ich natürlich erst einmal Bedenken, weil ich hier etwas für mich vollkommen Neues ausprobiert habe.
Ich wurde aber absolut positiv überrascht: in der ersten Woche hatte meine Haut etwas empfindlich reagiert, wie gerade eben schon beschrieben, aber danach hat sich mein Hautbild wirklich extrem gewandelt. Die 50ml haben jetzt über ca. 6 Wochen gereicht und ich bin kurz vor Ende, sodass ich mir sicher bin, dass die Ergebnisse auch anhalten werden. Aber welche Ergebnisse?
Fazit
Nun, ich muss sagen, dass diese Creme meinem Hautbild wirklich unfassbar gut zugetragen hat. Wie oben schon beschrieben, hatte ich als Jugendliche mittelschwere Akne und bis heute habe ich mit Unreinheiten zu bekämpfen. Zwar habe ich das Glück, dass meine Haut keinen einzigen Mitesser besitzt, dafür neigt meine Haut gerne zu entzündlichen Pickeln.
Und ich muss ehrlich gestehen, dass die Creme mein Hautbild wirklich extrem positiv beeinflusst hat. Ich muss wirklich sagen, dass meine Haut unfassbar rein, klar und verfeinert wirkt. Meine Poren sind erheblich kleiner, ich habe jetzt schon seit einiger Zeit auch keine "schweren" Pickel mehr bekommen und mein Hautbild wirkt wirklich frisch, rein und fast schon jugendlich.
Zwar habe ich keine Falten, weshalb ich diesen Aspekt natürlich nicht berücksichtigen kann, aber dafür hat sich mein Hautbild wirklich extrem geklärt, obwohl ich gar nicht mit dieser Vorstellung in den Test rein gegangen bin. Ich habe zu Anfang mit einer völlig anderen Erfahrung gerechnet, aber ich glaube wirklich, dass diese Creme erheblich dazu beigetragen hat, dass sich mein Hautbild verbessert hat.
Ich bin wirklich positiv überrascht und das trotz des holprigen Starts und kann sie daher nur ausdrücklich weiter empfehlen. Wahrscheinlich werden die Ergebnisse und die Erfahrungen erheblich variieren, aber ich glaube wirklich, dass diese Creme der Haut viel Gutes tut. Und dafür bekommt sie von mir eine volle Empfehlung.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
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Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
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PeTA Cruelty Free
Silikonfrei
Vegan
4260702010042
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Clearsson GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben jedoch einen Rabattgutschein erhalten.
Als ich vor ein paar Wochen war, bin ich wirklich mehr als zufällig an der Hornhautentferner Salbe von Balea vorbei gelaufen. Sie stand in meiner Filiale als Display vor der Babynahrung, neben den Reinigungsmitteln und ich habe sie nur entdeckt, weil ich noch ein Spülmittel brauchte. Ich habe schon häufig davon erzählt, dass ich sehr schnell und stark Hornhaut bilde und deshalb fand ich es spannend, sie einfach mal auszuprobieren.
Produziert wird sie von der Dr. Kleine Pharma GmbH für Balea. Sie basiert dabei auf gerade einmal drei Inhaltsstoffen, die jedoch aufgrund der Verwendung in einem Arzneimittel anders aufgelistet sind: Salicylsäure (5g/100g = 5%), dünnflüssiges Paraffin (INCI: Paraffinum Liquidum) und weißes Vaselin (INCI: Petrolatum). Geeignet ist sie tatsächlich nur für sehr stark beanspruchte und fortgeschrittene Hornhaut.
Grund dafür ist, dass die Konzentration an Salicylsäure, obwohl es "nur" 5 Prozent sind, extrem hoch ist. Mehr als das doppelte der Menge, die in kosmetischen Formeln zugelassen ist. Und da Salicylsäure sehr lange und vor allem schnell wirkt, sollte sie wirklich nur bei fortgeschrittener oder schwer zu behandelnder Hornhaut verwendet werden; bei einigen Krankheiten, darunter auch u.U. Diabetes, ist sie nicht zu verwenden.
Das Prinzip der Salbe ist denkbar einfach: während die Salicylsäure die toten Zellen von der Haut ablöst, sorgen das Paraffin und die Vaseline dafür, dass die Haut geschützt wird. Auf die Haut legt sich ein extrem fettiger und klebriger Film, der die Haut nachhaltig versorgt, während die Salicylsäure arbeitet.
Ich habe die Salbe nur 2-3x pro Woche aufgetragen; mehr ist bei weitem nicht notwendig. Da die Salicylsäure auch über das abwaschen hinaus wirkt, ist es nicht notwendig, die Salbe wie eine normale Fußcreme zu verwenden. Sie sollte daher nur kurzzeitig und gezielt angewendet werden.
Erste Ergebnisse sieht man tatsächlich schon nach - je nach Stärke - ein bis zwei Anwendungen. Als erstes sieht man an den Knackpunkten, an der Seite des großen Zehs, dem Ballen und dem Bereich direkt unter den Zehen, weiße Flecken. Das ist tote Haut, die sich aktuell noch an den gesunden Hautstellen festhält.
Mit den nächsten Anwendungen werden diese weißen Stellen nach und nach vollkommen von der gesunden Haut getrennt und z.B. beim duschen oder beim Fußbad nach und nach abgetragen. Es ist nicht unbedingt notwendig, hier noch mit einer Raspel oder Feile nachzuarbeiten; wem der Prozess aber zu lange dauert, kann mit wenig Druck und einer weichen Hornhautfeile die Reste sanft abnehmen.
Ich fand die Wirkung tatsächlich extrem gut und es war genau das, was ich mir vorgestellt habe. Nach ein bis zwei Wochen und insgesamt etwa vier oder fünf Anwendungen der Salbe hat sich bei mir die Hornhaut - wenn auch immer nur stückweise - vollständig gelöst.
Fazit
Etwa 1-2 Tage nach dem letzten Auftrag habe ich meinen Füßen noch einmal ein schönes Bad gegönnt und mit einer besonders feinen Fußfeile die letzten Reste mit leichtem Druck noch selbst abgetragen. Geblieben sind mir wirklich extrem weiche, geschmeidige und glatte Füße.
Was mir bei der Salbe auch so besonders gefällt ist, dass sich die Haut nicht in "Fetzen" abtrennt, wie es z.B. bei Peelingsocken der Fall ist. Man wacht auf und am Ende des Bettes hat sich ein Berg an toter Haut gebildet. Und genau das wollte ich nicht, weil nicht einmal der Gedanke daran schön ist.
Hier hat die Salbe tatsächlich wahnsinnig gut gewirkt. Die Wirkung war gezielt, absehbar und zumindest für mich wie gewünscht. Die Salbe liegt ab jetzt immer parat im Badezimmer. Zum Zeitpunkt, an dem ich diesen Beitrag schreibe, habe ich sie aber auch rund drei Wochen lang nicht mehr verwenden müssen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Stark verhornte, trockene Haut.
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Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
4058172323300
Produkttransparenz
Inhalt: 50g
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG / Dr. Kleine Pharma GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben dieses Produkt selbst gekauft.
Im letzten Beitrag zu ORINIQ, der neuen Marke der Macher von treaclemoon, habe ich euch die Cremedusche vorgestellt. Aber auch der Duft der Pflegedusche Bali Experience hatte es mir angetan, weshalb ich sehen wollte, wie diese Formel wohl gestaltet wurde. Und diese stelle ich euch heute genauer vor.
Was mir tatsächlich sofort aufgefallen ist war, dass hier ausnahmsweise mal nichts grün gewaschen wurde. Wie auf der Flasche steht, ist tatsächlich Reisöl enthalten (bzw. Reis"milch"). Und diese sogar in entscheidend hoher Konzentration, denn sie nistet sich weit vorne mit in der Liste der Inhaltsstoffe an.
Die Konsistenz der Pflegedusche ist tatsächlich ziemlich ähnlich zu der der Cremedusche. Auch hier ist es eine sehr dicke, gelige, aber weiterhin flüssige Konsistenz mit einer leicht milchigen Farbe - jedoch auch hier ohne Zusatz von Farbstoffen. Sie schäumt nur etwas leichter auf und verteilt sich auch etwas besser, als die Cremedusche, die doch etwas dicker war.
Der Duft gefällt mir von allen ORINIQ-Produkten hier tatsächlich am Besten. Der Duft wird nicht genau beschrieben, wobei man wahrscheinlich auf den fruchtigen Duft von Litschi deutet, für mich ist es aber etwas fruchtiger. Für mich riecht die Dusche sehr nach einer ausgewogenen Mischung von Litschi und Kirsche. Der Duft ist sehr fruchtig und sehr belebend, jedoch auch sehr natürlich gehalten. Er wirkt nicht künstlich, sondern vergleichbar mit einem "echten" Kirschjoghurt.
Die Formel gefiel mir auf Anhieb deutlich besser. Nicht nur die Formel an sich mit ihren Inhaltsstoffen ist besser, sondern auch, wie sie sich auf der Haut verhält. Zwar werden auch hier Sulfate eingesetzt, aber die Dusche ist viel, viel sanfter zur Haut, als die Cremedusche.
Nach dem duschen gab es bei mir z.B. überhaupt keine Spannungsgefühle oder den Anschein von Trockenheit oder Strapazien. Sobald ich aus der Dusche gestiegen bin, fühlte sich die Haut tatsächlich sehr gut und gepflegt an. Ich habe hier tatsächlich nicht das Gefühl gehabt - wie bei der Cremedusche - dass meine Haut hierbei angegriffen wurde. Sie fühlte sich sogar ziemlich angenehm und gepflegt an.
Ich glaube hier war der entscheidende Faktor, dass Reisöl eingesetzt wurde. Es wirkt wahnsinnig stark feuchtigkeitsspendend und beruhigend und das schon in vergleichsweise geringen Konzentrationen. Durch den entzündungshemmenden Einsatz von Weihrauch- bzw. Boswella-Extrakt, sowie dem pflegenden Extrakt der Litschi, entstand hier tatsächlich eine gute, schonende Formel.
Fazit
Zwar bin ich auch hier generell dafür, dass die Tenside noch einmal ausgetauscht werden, z.B. gegen Sodium Cocoyl Isethionate, aber insgesamt bin ich mit dieser Formel hier wirklich wahnsinnig zufrieden. Die Haut fühlt sich gut an, die Konsistenz ist toll und der Duft ist atemberaubend lecker und frisch.
Wundern tut mich allerdings der Einsatz des Wirkstoffs Leuconostoc/Radish Root Ferment Filtrate. Denn dieser wirkt antifungal und wird beispielsweise bei Pilzerkrankungen, z.B. Fußpilz, in Cremes und Salben beigemischt. Warum er hier eingesetzt wird, ist für mich nicht ganz klar.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
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Wichtige Merkmale und Hinweise
Glutenfrei
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Parabenfrei
Vegan
42426363
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Vendoleo GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben dieses Produkt selbst gekauft.
ORINIQ ist relativ neu in den Regalen der Drogerien, das Unternehmen dahinter ist aber mit einer anderen Marke sehr gefragt. Hinter den Machern von ORINIQ steckt nämlich Vendoleo und die produzieren auch die Marke treaclemoon. Eigentlich interessierte mich die Marke nicht wirklich, denn schon bei treaclemoon wurde sehr viel Greenwashing betrieben; Formeln wurden als besser bepriesen, als sie eigentlich sind. Dennoch wollte ich mir doch anschauen, was unter dem Dach der neuen Marke so los ist und entschied mich erst einmal zwei Duschen mitzunehmen.
In zwei verschiedene Beiträge packe ich die beiden Duschen auch nur, weil sich schon ihre Bezeichnung unterscheidet. Die heute vorgestellte French Grape Luxury-Dusche wird als "Cremedusche" bezeichnet, die andere "Bali Experience" jedoch als "Pflegedusche", weshalb ich die beiden Formeln voneinander trennen wollte.
Was mir an der French Grape Luxury tatsächlich sehr gut gefiel, war der Duft. Anders als bei treaclemoon, ist der Duft aus der Flasche und der während der Anwendung tatsächlich exakt gleich. Der Duft ist sehr, sehr stark, erfrischend und belebend. Es ist eine Art süßere Variante von Traubensaft. Er ist wirklich sehr angenehm und trotz seiner Intensität nicht unangenehm. Hier sollte aber angemerkt werden: wer seinen Duft schnell wieder los werden möchte, ist mit ORINIQ nicht gut bedient, denn die Düfte halten sich durchaus für ein paar Stunden auf der Haut.
Kommen wir zur Formel. Natürlich basieren alle Duschen wieder auf SLES und diversen Co-Tensiden, hier z.B. Laureth-10 und Cocamide MEA. Die Reinigung ist also auch bei der neuen Marke sehr scharf. Sonderlich pflegend und schonend ist auch hier die Reinigung nicht.
Immerhin ist in der Formel ein wenig Besserung in Sicht: Es sind Extrakte aus Weintrauben und Schwertlilie enthalten. Doch leider wird auch hier der positive Eindruck wieder extrem durch eine Lüge gemildert. Die Dusche soll "Traubenkernöl" enthalten - das stimmt aber nicht. Die Dusche enthält Grape Seed Oil Glycereth-8 Esters. Der Stoff basiert zwar auf Traubenkernöl aber wurde synthetisch so extrem stark verändert, dass er damit nicht einmal mehr verglichen werden kann. Gelistet wird dieser Stoff nur noch als "Emulgator" und schon gar nicht mehr als Hautpflegemittel. (Siehe z.B. CosIng)
Obwohl ich es nicht anders erwartet habe, bin ich doch enttäuscht darüber, dass sich solche Marken immer wieder in die Regale schleichen. Aus den Fehlern von treaclemoon wurde scheinbar überhaupt nichts gelernt und gelogen wird weiterhin. Kommen wir aber nun zum Produkt selbst.
Die Reinigung ist natürlich extrem gründlich - schließlich sind diverse Tenside vorhanden, die die Haut richtig schön von allem Schmutz befreien - nur leider auch dem Guten, der unsere Hautbarriere schützt. Die Reinigung ist also gründlich, aber bei weitem nicht mild.
Der Duft ist gut. Punkt. Er passt zur Beschreibung, man stellt sich im Kopf zumindest beim lesen einen ähnlichen Duft vor und er ist sehr angenehm. Für ein paar bestimmt deutlich zu stark konzentriert, aber immerhin "echt" und zur Beschreibung passend.
Die Cremedusche hat eine dicke Konsistenz mit einer leicht milchigen Farbe, enthält jedoch keinerlei Farbstoffe. Die Zusammensetzung der Formel sorgt für den milchigen Effekt. Beim Kontakt mit der Haut bildet sie einen kräftigen Schaum, der sich auch weit verteilen lässt, nur wirklich pflegend ist er nicht. Immerhin benötigt man pro Anwendung tatsächlich nicht viel vom Produkt, um den gesamten Körper gründlich zu reinigen.
Fazit
Das Hautgefühl nach der Reinigung ist leicht gespannt und etwas trocken. Nicht extrem, aber definitiv verbesserungswürdig. Hätte man echtes Traubenkernöl angewandt, bin ich mir sicher, dass man dem hätte kontern können. Vielleicht wäre es dann gar nicht zu Spannungsgefühlen gekommen.
Der Duft passt zum Produkt, ist lieblich und sehr angenehm. Auch hier finde ich gab es immerhin eine kleine Besserung gegenüber dem Verkaufsschlager treaclemoon.
Empfehlen würde ich es nicht direkt. Wer seinen Körper in eine Art Parfüm einhüllen möchte und nicht viel Wert auf Pflege legt, wird mit dem Produkt sicherlich zufrieden sein. Wer aber schon nur leicht trockene Haut hat, wird sich mit der Dusche nichts Gutes tun. Schon einzelne Stoffe auszutauschen hätte die Formel um ein Vielfaches besser gemacht.
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42426370
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Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Vendoleo GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben dieses Produkt selbst gekauft.
Viele von euch, insbesondere die, die gooloo schon etwas länger verfolgen, wissen, was für ein großer Fan ich von chemischen Peelings (Exfolianten) bin und welche Vorteile sie gegenüber mechanischen Peelings (z.B. Fruchtkerne) haben. Immer, wenn ich einen peelenden Toner "neu" in der Drogerie sehe, muss ich ihn ausprobieren. Bislang verlasse ich mich größtenteils auf darauf spezialisierte Marken (wie The Ordinary) oder aber pharmazeutische Produkte, die einfach, aber effizient aufgebaut sind. Als ich bei dm den Glycolic Toner von Мой gesehen habe, musste ich ihn auf jeden Fall ausprobieren.
Als chemische Peeling-Wirkstoffe kommen hier vor allem Glykolsäure und Milchsäure zum Einsatz. Antioxidativ und beruhigend wirken zusätzlich die Extrakte der schwarzen Weidenrinde, sowie der Drachenfrucht. Leider ist der Toner parfümiert, was ich gerade bei chemischen Peelings kritisch finde, aber ich kann verstehen, dass gerade für die junge Zielgruppe ein Duft besser verkäuflich ist. Dennoch: gerade bei chemischen Peelings, auch in Form von täglich anwendbaren Tonern, sollte auf Duftstoffe verzichtet werden.
Was mich sehr stört ist, dass nirgendwo die Konzentration angegeben ist. Weder in Social Media-Posts, noch auf den Webseiten von dm in Deutschland und Österreich ist angegeben, wie hoch die Konzentration liegt. Weder zur Formel insgesamt, noch zu den Säuren selbst. Ich kann daher nur schätzen. Da ein ganz leichtes brennen bei der Anwendung bemerkbar ist, schätze ich, dass sich die Konzentration im Bereich 5% und darunter befindet.
Zwar ist die Formel nicht optimal, aber ich finde die Anwendung durchaus angenehm und auch wirksam. Den Toner habe ich täglich abends angewendet und einziehen lassen, bis das Hautbild vollkommen "trocken" war, bevor ich im Anschluss mein Serum und meine Creme aufgetragen habe.
Der Toner wirkt dabei sehr sanft, aber durchaus sichtbar. Gerade an Stellen, wo man häufig die gründliche Reinigung vergisst oder übersieht, also gerade zum Haaransatz hin und an den Bereichen, die vom Gesicht zum Hals übergehen, konnte ich schon einen peelenden Effekt feststellen.
Als erstes wurden die Zellen abgelöst, was zu einem leicht matten Teint führte und bei regelmäßiger Anwendung konnte man durchaus ein "erhellen" des Teints feststellen. Die Konzentrationen reichen zwar nur ganz oberflächlich an, aber es ist durchaus wirksam und auch im Hautbild sichtbar.
Fazit
Für den Einstieg in chemische Exfolianten würde ich den Toner durchaus empfehlen. Er ist relativ sanft zur Haut und wirkt effektiv, wenn auch nur oberflächlich. Gerade Menschen, die noch nie zuvor mit Glykolsäure oder AHAs im Allgemeinen gearbeitet haben, bietet der Toner einen günstigen Einstieg.
Für mich persönlich war die Wirkung aber relativ schnell an ihren Grenzen angekommen. Da ich inzwischen mit Konzentrationen ab 7% und regelmäßig im 30%-Bereich arbeite, ist die Penetrationskraft dieses Toners natürlich begrenzt. So kam er schon nach wenigen Wochen schnell an seine Grenzen, wo man keinen wirklichen "Erfolg" mehr auf der Hautoberfläche sehen konnte.
Schlecht ist er aber auch nicht. Zwar könnte die Formel auf die Duftstoffe verzichten, damit die Haut ruhiger und besinnter arbeiten kann, aber er sie ist auch nicht schlecht.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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4058172230172
Produkttransparenz
Inhalt: 200ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben dieses Produkt selbst gekauft.
So langsam nähern wir uns dem Ende meiner Einkaufsliste im Reformhaus. Nachdem ich die Schaumdusche und die Seife vorgestellt habe, fehlt nur noch die Haarcreme aus diesem Beitrag und dann noch eine Sheabutter von ARYA LAYA, die ich in den kommenden Tagen vorstellen werde.
Die Hair Repair Cream von Hennaplus' Hairwonder ist mir tatsächlich nur ganz zufällig ins Auge gefallen. Von der Marke gab es bis auf dieses Produkt nichts weiter im Reformhaus, sodass es ganz an der Seite des Regals stand, wo es nicht wirklich auffallend wirkte. Nur die rote Farbe hatte mich noch angezogen.
Die Haarcreme ist ein nicht fettender, nicht beschwerender Balsam für das Haar, der am besten nach der Wäsche in das handtuchtrockene Haar einmassiert wird. Die Konsistenz ist eine Mischung aus Gel und Mousse, lässt sich aber sehr einfach verteilen und auch einkneten bzw. einmassieren.
Für die Anwendung habe ich jeweils etwa eine haselnussgroße Menge zunächst in die Spitzen einmassiert und von dort aus bis nahe der Kopfhaut eingearbeitet. Im Anschluss bin ich das erste Mal mit der Haarbürste durch das Haar und habe im Anschluss das Haar ganz einfach geföhnt.
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Die Hair Repair Cream wirkt auf den ersten Blick sehr, sehr gut formuliert. Sie enthält Proteine aus Weizen, Soja und Mais, sowie acht verschiedene Extrakte aus Bio-Anbau, darunter Rooibos, Tee, Senna, echte Kamille, Hopfen, Melisse und Ginseng. Außerdem ist noch Jojobaöl enthalten. Die Zusammensetzung ist also wirklich voller natürlicher Extrakte, Lipide und Stärker, die das Haar schön geschmeidig und weich machen.
Was mir aber erst zuhause auffiel war, dass als allererster Wirkstoff nach dem Wasser Quaternium-87 enthalten ist, ein synthetisch hergestelltes Polymer, dass ähnlich wie Silikon wirkt. Es macht das Haar geschmeidig, weich und glänzend, wie es auch Silikone tun. Zwar ist es einfacher abbaubar und setzt sich nicht ganz so stark im Haar fest, im Prinzip ist es aber gleichwirkend mit Silikonölen.
Bei der Hair Repair Cream wird also vor allem auf einen synthetischen Stoff gesetzt, der die größte Wirkung ausmacht. Man merkt das tatsächlich auch bei der Textur und Konsistenz, denn diese ist ganz typisch für beispielsweise einen auf Silikonöl basierten Makeup-Primer. Leicht klebrig und dick, wie man es von Silikonen kennt, beim Hautgefühl aber absolut weich und glatt.
Zwar ist hier eine extreme Menge an durchaus hochwertigen, natürlichen Rohstoffen enthalten, aber grundsätzlich wirkt erst einmal das Quaternium. Die Extrakte sind nur in extrem geringer Konzentration enthalten und kommen auch erst ganz zum Schluss. Und zwischen Quaternium-87 und einfachem Jojobaöl liegen immerhin fünf Füllstoffe. In der Naturkosmetik wäre es beispielsweise nicht zertifizierbar.
Zwar finde ich, dass hier doch ziemlich viel Greenwashing betrieben wird, weil fast exklusiv die Proteine und Extrakte angemerkt werden, während dass Quaternium-87 die eigentliche Aufgabe übernimmt; dennoch hat die Hair Repair Cream auch viel Gutes.
Nach der Anwendung fühlt sich das Haar wirklich deutlich weicher an, lässt sich unfassbar einfach kämmen, wirkt nicht beschwert und hat nach dem föhnen einen schönen Glanz. Gerade auch die Spitzen wirken gepflegt und sehen nicht brüchig aus. Auch strapazierte Enden werden sanft zusammen gehalten.
Das Haar wird überhaupt nicht beschwert und es gibt auch keine Überfettung. Auch eine Reaktion auf der Kopfhaut konnte ich überhaupt nicht feststellen, obwohl ich gerade an der Kopfhaut gerne einmal empfindlich reagiere.
Zudem sollte man beachten, dass Quaternium-87 nicht ganz so stark im Haar abgelagert wird, wie typisches Silikonöl. Zwar wirkt es ähnlich, denn auch das Polymer legt einen Film um das Haar; die meisten Polymere sind aber wasserlöslich und werden häufig sogar durch ganz einfache Peelings restlos aus dem Haar entfernt.
Zwar finde ich immernoch, dass hier ganz schön gemogelt wurde, aber dennoch kann ich nichts wirklich kritisches an dem Produkt sehen. Es erfüllt seinen Zweck mehr als gut, pflegt angenehm weich und geschmeidig und enthält immerhin alles, was auf der Flasche versprochen wird.
Fazit
Zusammengefasst: die Hair Repair Cream ist vollgepackt mit natürlichen Feuchthaltern, Feuchtigkeitsspendern und Energie für's Haar. Die Proteine tun jedem Haar gut und die Formel wirkt weder beschwerend, noch fettend.
Das Ergebnis ist sehr, sehr weiches, sehr einfach zu kämmendes und strapazierfähiges Haar, dass auch der einen oder anderen Misshandlung standhält. Das Haar ist im Vergleich zur Anwendung ohne Hair Repair Cream viel, viel einfacher zu bändigen, glänzender und fühlt sich auch um ein vielfaches besser an.
Übertreiben würde ich es aber nicht, damit keine Ablagerung durch zu häufiges Auftragen entsteht. Zwischen jeder Anwendung stehen bei mir mindestens zwei weitere Haarwäschen. In dieser Zeit bleibt der Pflege-Effekt vollkommen vorhanden, die Kämmbarkeit und der Glanz bleiben erhalten. Und durch die Zeit zwischen den Aufträgen können sich die gröbsten Rückstände von alleine lösen, sodass kein Build-up entsteht.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Frenchtop Natural Care Products BV Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben dieses Produkt selbst gekauft.
Vor ein paar Tagen habe ich euch ja schon von meinem ersten Besuch in einem Reformhaus berichtet. Dort habe ich mich mit allerlei Kosmetik eingedeckt, darunter auch eine Seife, die ich schon immer Mal ausprobieren wollte: die Dudu-Osun Schwarze Seife Classic. Die gibt es schon seit Ewigkeiten und ist auch ein beliebter Verkaufsschlager in Shops für Naturkosmetik.
Die Seife enthält zwei verseifte Palmöle, Glycerin, Sheabutter, Honig, Aloe Vera, sowie die Fruchtsäfte aus Limette und Zitrone. Ihre schwarze Farbe und einen großen Teil ihrer Wirkung enthält sie durch das Puder der Baphia Nitida, auch bekannt als afrikanisches Sandelholz.
Für die Seife ist das Puder der Hauptwirkstoff, weshalb ich mich erst einmal darin einlesen wollte. Schließlich ist es das mir einzig bekannte Produkt, dass dieses Puder enthält. Studien sind hierzu sehr rar, aber es gibt immerhin eine Handvoll an fundierten Berichten, die dem Baum, sowie seinem Extrakt und auch dem Puder antibakterielle und entzündungshemmende Wirkungen nachweisen (hierfür habe ich mich z.B. hierauf berufen: .
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Die Seife darf am ganzen Körper angewandt werden; ist also sowohl als Duschseife, Gesichtsseife und als Shampoo anwendbar - für mich war aber vor allem die Reinigung des Körpers im Vordergrund. Gerade im Gesicht achte ich auf eine sehr ausgewogene Pflege, weshalb ich die Seife persönlich nur zum duschen angewendet habe.
Sie hat eine typische dunkelbraune, fast schwarz aussehende Farbe und schäumt schon bei wenig Feuchtigkeit extrem stark auf. Sie bildet einen sehr, sehr reichhaltigen, dicken und festen Schaum, der sich beinahe ins unendliche weiter aufschäumen lässt. Nur wenig Seife ist notwendig, um sich von Kopf bis Fuß zu reinigen.
Der Duft ist sehr eigen; er ist leicht zitrisch durch die Fruchtsäfte, vor allem aber holzig-erden. Er ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber ehrlich gesagt auch nicht unangenehm. Nach der zweiten oder dritten Anwendung ist man schon vollkommen daran gewöhnt und kann die Frische durchaus genießen.
Die Reinigung der Haut empfinde ich als extrem gründlich, tiefgehend und langanhaltend. Der extrem kräftige, dicke Schaum reinigt die Haut wirklich tiefgehend und gründlich und hat durchaus auch seine bakterienhemmende Wirkung. So ist mir z.B. aufgefallen, dass meine Akne auf den Schultern leicht zurückging. Sie ist zwar nicht verschwunden, aber die Entzündungsherde wurden definitiv sichtbar gehemmt. Die Unreinheiten waren weniger schmerzhaft und auch nicht so stark entzündet. Mit jeder Anwendung wurde die Entzündung weiter gehemmt, einige Pickel verschwanden sogar vollständig.
Nach dem duschen fühlt sich die Haut auch ziemlich gut an. Sie hat den für Seife typischen Abperl-Effekt, jedoch ohne den für echte Seife typischen austrocknenden Effekt. Die Haut fühlte sich nach der Dusche ehrlich gesagt sogar ziemlich gepflegt und weich an. Auch Juckreiz oder Spannungsgefühle konnte ich nicht feststellen.
Dafür machte ich vor allem die Sheabutter verantwortlich. Die ist nämlich reichlich vorhanden und wirkt stark feuchtigkeitsspendend und schützend auf die Haut. Ich finde daher auch, dass sie in der Seife sehr gut als Feuchtigkeitsspender ausgewählt wurde. Einen Teil des entzündungshemmenden Effekts schreibe ich auch dem Honig zu, der von Natur aus stark antibakteriell wirkt.
Fazit
Ich bin insgesamt sehr erfreut über die Anwendung. Zwar werde ich wahrscheinlich auch in Zukunft eher auf synthetische Tenside setzen, da diese einfach von ihrer Wirkweise deutlich sanfter zur Haut sind, aber ich bin mit der echten Seife von Dudu-Osun wirklich sehr zufrieden.
Die Haut wurde wirklich tiefgehend gereinigt, fühlte sich nach der Anwendung sehr, sehr gut an und hatte eine weiche, geschmeidige Oberfläche. Zur Sicherheit habe ich aber trotzdem nach jeder Anwendung eine leichte Körpermilch oder -lotion angewandt; und das obwohl ich nach dem duschen weder ein Spannungsgefühl, noch einen Juckreiz festgestellt habe.
Für die unreine, zur Akne neigende Haut kann ich sie auf alle Fälle empfehlen. Ich habe bei mir wirklich einen starken Effekt gesehen. Die Pickel wurden "am Kern" angegriffen und die Entzündung wurde sehr, sehr stark gehemmt, ohne dabei die schützende Barriere der Haut zu reizen.
Grundsätzlich kann ich sie daher doch sehr empfehlen. Wichtig ist es mir aber anzumerken, dass gerade empfindliche und sehr trockene Haut u.U. durch die Seife leiden könnte. Hier sind synthetische Tenside einfach viel milder.
Wer sie einfach mal testweise probieren möchte, sollte also eher zur kleinen Größe greifen, anstelle gleich den großen 150g Brocken zu kaufen. So kann man auf jeden Fall mal antesten, bevor man sich auf's Volle einlässt.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Alkoholfrei
ICADA Natural
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Parabenfrei
Silikonfrei
Sulfatfrei
6156000059495
Produkttransparenz
Inhalt: 150g
Hergestellt in: Nigeria
Hersteller: Tropical Naturals Ltd. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben dieses Produkt selbst gekauft.
Ihr alle wisst, dass, wenn ein neues Produkt für sehr trockene, hypersensible oder allergene Haut raus kommt, es wahrscheinlich hier landen wird. Ich habe schon mein Leben lang Neurodermitis und liebe es daher neue Formeln für sehr, sehr trockene und sensible Haut auszuprobieren und hierbei auch schon so einige Schätze gefunden.
Mir unbekannt war die Marke Vasenol - doch inzwischen hat jeder mindestens 30 Mal den Vasenol Werbespot gesehen. Entweder im Fernsehen, auf Twitch, YouTube oder wo sonst noch Videoanzeigen laufen. Bevor die Welle an Spots kam, war ich bereits bei dm und habe mir die Intensive Rescue Bodylotion ohne Farb- und Duftstoffe gekauft.
Wie der Name schon verrät, basiert Vasenol zum Teil auf Vaseline und Petrolaten. Da das nun wirklich nicht übersehbar ist, werde ich mit der Kritik hier ein wenig seichter umgehen, aber dennoch natürlich noch drauf eingehen. Vasenol ist übrigens ein deutsches Produkt und wurde in Leipzig hergestellt. Dann wurde es mit der US-Marke Vaseline vereint und dann an Unilever verkauft. Informationen dazu, wie lange Unilever Vasenol bereits besitzt, habe ich leider nicht gefunden, der Markteintritt in Deutschland war aber offiziell 2021.
Was mir erst einmal positiv an der Formel auffiel war, dass sie nicht auf Petrolaten basiert; also sie als Grundstoff einsetzt, der wirkt, sondern vor allem auf Glycerin setzt. Dieser ist ganz oben in der Liste aufgeführt, hinzu kommen Feuchthaltemittel u.a. auf Basis von Palmöl, danach kommen Silikonöl und erst danach Paraffin und Petrolat (Vaseline).
Gesetzt wird hier also vor allem auf das Lipid Glycerin, dass tatsächlich sehr wirksam ist und daher auch in fast jedem Kosmetikprodukt eingesetzt wird. Ob Shampoo, Duschgel, Zahncreme oder Bodylotion: Glycerin ist überall enthalten - zurecht. Ich gehe sehr stark davon aus, dass hier eine besonders hohe Menge enthalten ist - im zweistelligen Prozentbereich; schließlich wird es auch als Hauptwirkstoff der gesamten Formel aufgesetzt.
Die Bodylotion ist weiß mit einer ganz leichten Transparenz, wie es für eine Lotion typisch ist. Sie hat eine ganz angenehme Konsistenz, die sich einfach aus der Flasche entnehmen und auf der Haut verteilen lässt. Jedoch sollte man sie auf keinen Fall so anwenden, wie in der Werbung. In den Vasenol-Spots wird pro Bein gefühlt eine ganze Walnuss-Größe an Bodylotion verwendet. Diese Menge würde man NIEMALS einmassieren können.
Die Konsistenz ist nämlich zwar sehr leicht scheinend, die Lotion verteilt sich aber extrem lange. Es ist deshalb wirklich nur ein kleiner Tropfen für ziemlich große Areale notwendig. Pro Arm verwende ich beispielsweise nicht mehr als einen Tropfen auf der Fingerkuppe und selbst das ist manchmal schon zu viel. Die Bodylotion sollte wirklich sparsam dosiert werden.
Was mir wirklich, wirklich gut gefällt ist, dass Unilever ausnahmsweise mal die Produktbeschreibung wirklich wahrheitsgetreu gestaltet hat. Es wird gesagt, dass bereits ab der ersten Anwendung Spannungsgefühle, Trockenheit und Juckreiz gehemmt werden. Und das stimmt tatsächlich.
Ja, es hat auch mich persönlich mehr als überrascht, aber Vasenol lindert wirklich wie kaum ein anderes Produkt alles Symptome von trockener Haut. Sofort nach der Anwendung hört der Juckreiz auf, die Haut spannt überhaupt nicht mehr und fühlt sich tatsächlich auch wahnsinnig glatt, geschmeidig und weich an.
Obwohl ich wirklich nicht damit gerechnet habe und gerade die Formel mit so einigen kontroversen Wirkstoffen erst einmal mehr Angst, als Interesse auslöste, muss ich sagen, dass Vasenol hier wirklich gut getroffen hat. Die Haut fühlt sich wirklich sofort nach der Anwendung generalüberholt an. Auch eine Gewöhnung konnte ich nicht feststellen.
Es bleiben aber dennoch einige sehr kontroverse Wirkstoffe. Zum einen wird der Viskositätsregler EDTA eingesetzt, der in Studien genotoxische, also genschädigende Wirkungen nachgewiesen wurden; weiterhin werden zwei Parabene, Methyl- und Propylparaben eingesetzt, die ausschließlich bei Erwachsenen eingesetzt werden dürfen. Denn es hat sich gezeigt, dass Parabene durchaus in der Lage sind, hormonelle Änderungen auszulösen, wobei dies kontrovers diskutiert wird. Ich versuche jedenfalls meinen Parabengehalt so gering wie möglich zu halten.
Außerdem werden auch Polymere eingesetzt. Polymere zählen zu einer Untergruppe der Mikroplastik-Partikel, da sie von Kläranlagen in der Regel nicht gefiltert werden können und sich dadurch immens in der Umwelt anreichern. Außerdem ist zu beachten, dass ein PEG-Derivat enthalten ist. Das macht die Haut durchdringlicher, wodurch sich die Gefahr der anderen kritischen Stoffe natürlich erhöht.
Fazit
Grundsätzlich gilt für mich daher folgendes: Ja, die Wirkung ist wirklich, wirklich gut. Der hohe Anteil an Glycerin speichert immens viel Feuchtigkeit, die beigefügte Hyaluronsäure ermöglicht zudem die Erhöhung des Speichervolumens an Feuchtigkeit. Außerdem wird mehr auf Silikone, als auf Petrolate gesetzt (wenn auch nur ggf. geringe %-Abweichungen zwischen den beiden bestehen) - Silikone dienen durchaus als Feuchtigkeitsspeicher und schützender Film, der eine Atmung der Haut noch zulässt, was beispielsweise bei Petrolaten nicht der Fall ist (inkl. Vaseline).
Für mich besteht daher grundsätzlich nur eine Empfehlung, wenn andere Mittel nicht wirken oder aber preislich nicht auf teure Apotheken-Kosmetika gesetzt werden kann. Ich kenne das, auch ich bin finanziell nicht gerade gut ausgelegt. Im Gegenteil.
Ich kann mich daher auch durchaus darin sehen, dass es eines der wenigen Produkte sein wird, die 1) überall erhältlich sind, 2) wirken und 3) auch noch günstig sind. Bedarf ist also auf jeden Fall da und grundsätzlich kann ich die Wirkung auch empfehlen.
Man sollte es aber nicht damit übertreiben. Die Formel enthält nahezu alle kritischen Stoffgruppen, weshalb man die Anwendung wirklich sparsam vornehmen sollte. Grundsätzlich kann ich sie erst einmal empfehlen, wenn wirklich eine hohe Sensibilität besteht, aber zugleich möchte ich auch darauf hinweisen, dass es weitaus bessere Produkte gibt (Stichwort CeraVe).
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Sehr trockene, sensible, angegriffene Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
8720181090868
Produkttransparenz
Inhalt: 200ml
Hergestellt in: Niederlande
Hersteller: Unilever RA Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben dieses Produkt selbst gekauft.
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