Manchmal stelle ich mir wirklich die Frage, warum ich überhaupt nach verträglichen Produkten suche, wenn sie am Ende doch alle wieder aus dem Sortiment genommen werden. So war es auch mit Dove, die ihr komplettes Sortiment aufgehübscht und auch gleich verteuert haben. Die Sensitive Pflegedusche war eines von gerade einmal drei Duschgelen, dass ich problem- und schmerzlos vertragen habe.
Nur eine einzige Filiale in einem Umkreis von 30km führte die Duschcreme überhaupt und jetzt wollte ich wieder zu Rossmann, mich bevorraten, als ich vor einem leeren Regal stand. Die Dusche gibt es jetzt endgültig nicht mehr.
Doch Dove hat mich gleich auf dem falschen Fuß erfasst, denn sie haben nicht nur meine liebste, duftfreie Dusche aus dem Sortiment genommen, sondern auch ordentlich viel Greenwashing betrieben. Überall ist jetzt das PETA-Zertifikat, die neuen Duschen enthalten 25ml weniger Inhalt und kosten etwa 50% mehr.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Laurin-, Stearin-, Palmitin-, Caprylsäure
(unreifer) Haferextrakt
Kamillenextrakt
Sojaöl
Sonnenblumenöl
Damit wollte ich mich nicht geschlagen geben und habe daher einfach aus Frust die einzige Dusche gekauft, die noch 250ml enthielt und zum alten Preis erhältlich war. Die neue Dusche habe ich mir dank zwei Coupons selbst geschenkt, denn für die musste ich am Ende gar nichts bezahlen. Und sobald die Flaschen aufgebraucht sind, geht es erneut auf die Suche.
Aber stoppen wir einmal und schauen uns die neue Anti-Stress Pflegedusche mit blauer Kamille und Hafer an. Zum einen: es ist ganz normale Kamille, zumindest laut INCI, denn dort steht Chamomilla Recutita, also Echte Kamille und somit weiß. Vielleicht meinten sie aber auch nur den Duft alleine und nicht die enthaltenen Inhaltsstoffe; trotzdem irgendwie ein bisschen "Aufhübschung".
Die Formel ist eigentlich ziemlich gleich geblieben und genau das stört mich. Dove hat extrem nachgelegt und alle Formeln überarbeitet und sie haben in mehreren Interviews und Presseanfragen ausgesagt, dass sie auch Bestandteile wie EDTAs aus ihren Formeln nehmen möchten. Und trotzdem ist das Regal voller brandneuer Sorten und sie alle enthalten weiterhin EDTA.
Außerdem stört mich auch hier wieder, dass man einen eigentlich super sanften Duft in einer so krassen Menge der Dusche beigefügt hat, dass man aus kilometer-weiter Entfernung den Duft noch exakt wahrnimmt. Es ist kein milder, stressreduzierender Duft, sondern ein richtig strenger, extremer und stark konzentrierter Duft, der sich über Stunden im Badezimmer hält.
Aber nun gut. Gibt es denn auch was Positives zu berichten? Naja, nicht wirklich. Zugegeben: die Formel ist dank des Einsatzes von Isethionat-Tensiden schon mal deutlich milder, als klassische Sulfat-Formeln, weil Isethionate nicht austrocknen und einzelne Isethionate sogar rückfettend und schützend wirken. Im Vergleich zu anderen Duschen ist auch diese Formel also relativ mild.
Der heftige Einsatz an Duftstoffen reduziert das Ganze aber. Zwar gebe ich immernoch offen und gerne zu, dass ich die Konsistenz der Duschen sehr gut finde und überraschend gut vertrage, aber gerade einmal ein Viertel der Duftintensität hätte mehr als vollkommen gereicht. Der Duft ist wirklich extrem stark konzentriert und kommt sehr weit vorne in der Auflistung vor, was bedeutet, dass mehr Parfümöl enthalten ist, als alle positiven Wirkstoffe zusammen.
Immerhin hat Dove seine Cremeformel beibehalten. Die Dusche schäumt sehr stark auf, bildet einen extrem dicken, cremeartigen Schaum, der sich fest auf der Haut absetzt und sich erst mit viel Wasser von der Haut löst. Das ist auch ganz gut so, denn so haben die enthaltenen Öle einen längeren Kontakt zur Haut.
Schade finde ich aber, dass Dove hier Farbstoffe eingesetzt haben. Dove hat in seinen "alten" Formeln selten Farbstoffe eingesetzt und warum die Dusche jetzt unbedingt einen Hauch von gelb haben musste, verstehe ich nicht. Auch in Verbindung mit Kamille und Hafer macht die Farbe keinen Sinn.
Dafür ist es aber das erste Mal, dass ich pflanzliche Extrakte in einer Dove-Dusche sehe. Es wird der Extrakt des unreifen Hafers eingesetzt, sowie der Extrakte der Kamille. Beide sind extrem beruhigend und werden z.B. in therapeutischen Formeln für Neurodermitis eingesetzt. Ich kenne daher beide Stoffe sehr, sehr gut. Sie sind hier zwar in extrem geringer Konzentration vorhanden, aber immerhin hat Dove IRGENDWAS versucht.
Im Vergleich zu meiner heiß geliebten Sensitive Pflege-Dusche ist das hier natürlich ein extremer Wertverlust für mich. Ich trauere ihr schon jetzt hinterher und schaue traurig auf meine letzte Flasche im Badezimmer. Dennoch: die meisten konventionellen Marken, allem voran NIVEA, machen es noch schlimmer. Das ist zwar nicht unbedingt ein Gütesiegel, aber ich sag mal so: immerhin.
Fazit
Der Duft an sich ist angenehm, wenn auch viel zu stark konzentriert. Er ist ein wenig künstlich, aber doch ganz angenehm. Stressreduzierend würde ich das Ganze jetzt nicht nennen, aber eben auch nicht das schlimmste, was man einatmen kann.
Die reinigende Leistung ist wie immer exzellent. Das war bei Dove aber noch nie wirklich das Problem; das konnte auch meine Sensitive Pflege-Lieblingsdusche sehr gut. Das Hautgefühl nach der Anwendung finde ich sehr gut.
Es gab aber tatsächlich ein paar einzelne Situationen, wo die Haut doch etwas gereizt wirkte. Und das führe ich direkt auf den massiven Einsatz von Duftstoffen zurück. Glücklicherweise wirklich nur sehr selten, aber etwas, dass eben vorher mit der Sensitive Pflege-Dusche nicht der Fall war.
Alles in allem kann ich das Ganze also nur als "Okay" oder "Meh" bezeichnen. Ich finde es schade, dass Dove aus alten Fehlern schlicht und einfach nicht lernt und jetzt auch noch höhere Preise für im Grunde genommen gleichgebliebene Formeln verlangt. Aber: das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich halte auf jeden Fall Ausschau nach neuen Alternativen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Parabene
Ohne Sulfate
PeTA Cruelty Free
8720181215469
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Niederlande
Hersteller: Unilever SA Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Der Start zwischen mit und BEAUTY EXPERT von Balea verlief wirklich nicht gut. Sowohl der Reiniger, als auch das BHA-Peeling haben mich wahnsinnig enttäuscht. Überzeugt war ich eher von anderen Balea Launches, z.B. der Niacinamide Tagescreme und den Natural Beauty-Duschen. Doch auch aus dem BEAUTY EXPERT-Sortiment gibt es endlich was Positives zu berichten: die Nachtcreme mit 0,3% Retinol und 2% Bakuchiol.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Bakuchiol
Gehärtetes Kokosfett
Coco-Caprylate
Retinyl Palmitate
Sonnenblumenöl
Ich bin eigentlich kein großer Fan davon, Retinol und Bakuchiol zu mischen. Zwar vertragen sich beide Stoffe wahnsinnig gut miteinander und kommen sich auch nicht in die Quere, jedoch ist Retinol bekannt dafür, die Haut zu reizen und vor allem zu Beginn der Anwendung die Haut stark zu reizen. Bei den einen kommt es zu Rötungen, bei anderen schon zu leichten Verbrennungen - häufig durch den Auftrag zu großer Mengen. Deshalb finde ich sie als Mono-Wirkstoffe viel besser, als gemischt in einer Creme.
Immerhin: mit einer Konzentration von rund 0,3% aus Retinolderivaten (Retinyl Palmitate) hat Balea immerhin in noch verträglichem, unteren Bereich angesetzt. Für ein Drogerieprodukt hätte ich persönlich keine Konzentration von über 0,2% angesetzt, aber auch 0,3% sind noch ziemlich verträglich. Und da es erst in der Haut zu "echtem" Retinol umgewandelt wird, gab es - zumindest bei mir - keinerlei Hautreaktionen, die ich als negativ beschreiben würde. Zumindest nicht nach der ursprünglichen Eingewöhnungszeit, dazu aber später mehr.
Die Formel an sich finde ich auch wahnsinnig gut gemacht. Es sind starke Rückfetter vorhanden, vor allem das gehärtete Kokosfett, und es gibt keine zusätzlichen Reizstoffe, wie z.B. Duft- oder Farbstoffe, sodass die Creme an sich extrem gut verträglich ist.
Zusammen mit der Niacinamide-Tagescreme habe ich die Pflege mit Retinol und Bakuchiol am Abend verwendet. Nach der Reinigung habe ich einen vollen Pumpstoß, was in etwa der Größe einer kleinen Walnuss entspricht, großzügig auf die Haut aufgetragen und in kreisenden Bewegungen sanft in die Haut einmassiert.
Was mir extrem gut gefiel war, dass die Konsistenz zwar direkt aus der Tube sehr dick und kräftig ist, sich auf der Haut aber eher zu einer öligen Konsistenz wandelt, die sich extrem gut und langanhaltend verteilen lässt. Auf der Haut verbleibt am Ende ein schützender, dünner Ölfilm, der Feuchtigkeit spendet und beruhigend wirkt.
Auch die Wirkung der Creme gefiel mir wahnsinnig gut. Die Haut fühlte sich extrem entspannt an nach dem Auftrag und konnte sich wirklich "gehen lassen". Der Stress war wie weggecremt und gerade auch an heißen Sonnentagen, wo die Haut bei mir unter starker Trockenheit litt, wirkte die Creme extrem erholsam und beruhigend.
Auch bis in den nächsten Tag war die Wirkung zu spüren: man wachte mit sehr glatter, weicher und geschmeidiger Haut auf; das Hautbild sah sehr klar und fein aus und auch Spannungsgefühle und Co. waren überhaupt nicht zu verspüren, selbst dann, wenn man am Tag zuvor lange der Sonne ausgesetzt war und die Haut dadurch natürlich deutlich gestresster war.
Doch auch hier gibt es von mir zumindest ein wenig Kritik. Das hat vor allem mit der Eingewöhnungsphase zu tun. Obwohl ich persönlich schon häufiger Retinoide eingesetzt habe, hatte ich in den ersten Tagen mit Spannungsgefühlen und Rötungen zu kämpfen. Sie waren zum Glück nur ganz leicht, aber die Angabe von 0,3% lässt einen vermuten, dass so etwas nicht vorkommen würde.
Und zum anderen hätte ich die Creme ohne Retinol sogar noch besser gefunden. Bakuchiol wirkt fast exakt genau so auf die Haut, wie es Retinol tut. Retinol geht jedoch noch einige Schritte weiter und hat z.B. auch einen zelllösenden, also peelenden Effekt, der die Haut gerade am Anfang der Anwendung dünner und empfindlicher macht.
Obwohl diese Reaktion erst in der Haut selbst passiert, darf man nicht vergessen, dass bereits 0,3% Retinol ziemlich viel für die Haut sind. Gerade zu Beginn fängt man eigentlich mit einer Konzentration von 0,1% an, teilweise sogar noch darunter, um die Haut schrittweise an Retinoide heran zu führen; und geht dann später auf 0,2%, 0,3% und 0,5%. Viel mehr braucht es gar nicht, es gibt aber natürlich ausreichend Produkte, die noch höhere Konzentrationen anbieten.
Aktuelle Studien und auch ich persönlich als Person, die sich mit Wirkstoffen beschäftigt und seit Jahren mit Retinolen persönlich gehandhabt hat, finde, dass die Creme ohne Retinyl Palmitate sogar noch besser gewesen wäre.
Denn auch ohne dieses Retinolderivat hätte die Haut alle positiven Eigenschaften bekommen: das Hautbild wirkt ebener und glatter, Faltentiefen werden reduziert, die Zellregeneration wird angekurbelt und auch die Kollagen- und Elastinbildung wird alleine durch Bakuchiol in ausreichender Menge angekurbelt.
Zudem darf man nicht vergessen, dass Retinol bzw. Retinoide in fast jedem natürlichen Lebensmittel stecken. Egal ob Karotte, Salat oder das Öl zum anbraten: in ihnen allen stecken ordentliche Menge Retinol, sodass es kaum erforderlich ist, sie zusätzlich noch durch die Hautpflege aufzunehmen.
Und ich persönlich finde einfach, dass 0,3% direkt zu Anfang, am besten noch, ohne jemals Retinoide verwendet zu haben, sind ganz schön heavy. Vor allem, wenn man sich vorher mit verschiedenen Säuren das Gesicht gewaschen und gepeelt hat, wie es im BEAUTY EXPERT-Sortiment der Fall ist.
Fazit
Ich meine; ich bin immernoch zufrieden mit der Creme. Ihre Wirkung hat sie auf jeden Fall erfüllt. Vor allem die extrem tiefgehende und intensive Feuchtigkeitsversorgung gefällt mir hier unfassbar gut, die ich so auch nicht unbedingt von Balea gewohnt bin. Es gibt extrem starke Rückfetter, die wirklich langanhaltend dafür sorgen, dass die Haut geschützt wird.
Und auch den positiven Effekt auf die Haut gibt es, nachdem man sich an die Creme gewöhnt hat. Zu Beginn kommt es zwar häufig zu Reizen, weshalb Balea auch selbst empfiehlt, die Creme erstmal nur jeden zweiten Tag anzuwenden, bis man sich an sie gewöhnt hat; aber sobald man die Toleranz gebildet hat sieht man doch einen deutlichen, positiven Wandel.
Bei mir war es z.B. so, dass der hautreinigende Effekt deutlich verbessert wurde. Durch den zelllösenden Effekt kam deutlich gesündere, strahlendere Haut zum Vorschein und es wurde zusätzlich immens viel Feuchtigkeit in die Haut eingespeist, die sich zudem auch noch gesammelt hat.
Ich würde die Creme daher auf jeden Fall wieder kaufen und auch empfehlen, aber für Neuanfänger mit dem Hinweis, dass man sich das Ganze gut ausplanen sollte. Nicht täglich anwenden, gründlich und LANGSAM daran gewöhnen und keinesfalls - und wirklich KEINESFALLS - Lichtschutzfaktor am nächsten Tag vergessen, denn Retinoide erhöhen die Durchlässigkeit der Haut gegenüber UV-Strahlen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Alkohol
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
Vegan
4058172783098
Produkttransparenz
Inhalt: 30ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich glaube jeder, der in den späten 2000er oder Anfang der 2010er Jahre angefangen hat, mit Makeup herum zu experimentieren ist irgendwann an ARDELL geraten. ARDELL war schon immer ein Teil meines Beautykits, vor allem die Wispies werden von mir gerne nachgekauft. Deshalb hab ich mich auch riesig darüber gefreut, dass ARDELL einer Kooperation zugestimmt hat und ich euch das Sortiment einmal näher bringen darf.
Ich wollte den Anfang unbedingt mit den neuen MAGNETIC MEGA HOLD Liner & Lashes machen, denn das Internet ist gerade überschwemmt mit Beiträgen darüber und auch hierzulande werden die Wimpern nach und nach den Sortimenten hinzugefügt.
Das Prinzip gibt es schon länger; ich persönlich habe aber nie magnetische Wimpern getragen, weil ich schlichtweg das Vertrauen darin haben muss, dass sie halten. Und wenn man, wie ich, vor allem 301s trägt, muss man sich sicher sein, dass der Kleber ordentlich hält. Und gerade bei 301s gibt es auch gutem Grund keine magnetischen Vorrichtungen, denn die Wimpern sind einfach zu schwer.
ARDELL hat jetzt aber mit leichten, synthetischen Wimpern seinen Start in den Magnet-Bereich gewagt und ich habe mich ehrlich darüber gefreut sie auszuprobieren, weil ich mir zu 100% sicher war, dass man der Qualität von ARDELL vertrauen kann und dass man sich dort Gedanken darüber macht, wie Wimpern nicht nur gut aussehen, sondern auch lange halten. Wie gesagt: seit fast 15 Jahren verwende ich ARDELL-Wimpern.
Das Prinzip ist ganz einfach: an den Wimpern sind extrem kleine, dünne Magneten angebracht, die mit dem Eyeliner reagieren, der in dem Startset enthalten ist. Der Eyeliner selbst wird wie ein normaler, klassischer Eyeliner auch am Lidrand aufgetragen und nachdem dieser getrocknet ist, zieht er die Magneten der Wimpern an sich heran. Etwas klebend wirkt er aber dennoch, um die Wimpern festzuhalten.
Doch hier hat ARDELL wirklich schlechte Qualität auf den Markt gebracht. Der Eyeliner ist zwar extrem intensiv pigmentiert und hat ein richtig schönes Nachtschwarz, ist aber extrem schlecht formuliert. Er ist extrem dickflüssig und klumpig. Als erstes dachte ich, das wäre vielleicht einfach ein dummer Zufall, doch bei meiner Recherche bin ich fast nur auf solche Aussagen gestoßen.
Der Eyeliner ließ sich einfach nicht direkt bis zum Lidrand auftragen, weil er sich immer und immer wieder an den Wimpern festgeklebt hat. Ich habe wirklich alles versucht: den Eyeliner auszubürsten, noch einmal komplett von vorne anzufangen, ohne Primer, das Gesicht waschen und im Augenbereich keine Creme auftragen; aber nichts davon hat geholfen.
Dann war noch ein weiteres Problem: die Wimpern wollten nicht halten. Zumindest nicht dort, wo sie sollten. Sie "zogen" sich einfach selbst zurecht und platzierten sich, wo immer sie wollten. Wenn man dann versucht hat, mit Wimpernzange nachzuhelfen oder zu korrigieren, ist einem die Wimper immer wieder abgeflogen.
Ich habe es insgesamt fast zehn Mal probiert und das hier war das beste Ergebnis, dass ich hinbekommen habe:
Fazit
Ich habe mich wirklich mega darauf gefreut, die Wimpern auszuprobieren. Es sind ganz klassische, feine Wimpern, die ein bisschen an die Naked Lashes von ARDELL erinnern, sodass man sie hätte richtig gut tragen können, aber die Formel und die Wimpern beißen sich einfach selbst ins Nichts.
Ich habe wirklich mit größter Präzision gearbeitet, immer wieder frisch von vorne angefangen, weil ich den Wimpern wirklich die bestmögliche Chance geben wollte. Aber am Ende kam einfach nur Müll heraus.
Ein weiteres Problem trat dann bei meinem "besten" Versuch auf: der Eyeliner löst sich vom Auge und setzt sich überall am Auge ab. Ich habe mir bei den Versuchen mehrmals fast das Auge zugeklebt. Und ganz ehrlich: ich trage jetzt seit 15 Jahren Wimpern und finde die Anwendung mit einem klassischen Kleber um ein Vielfaches einfacher, als diese Fisselarbeit.
Es gibt von mir daher leider keine Empfehlung; die "normalen" Lashes lassen sich viel einfacher anwenden.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Cruelty Free (Leaping Bunny)
074764612359
Produkttransparenz
Inhalt: 1 Paar, 1x2,5g
Hergestellt in: China
Hersteller: RP. MSL Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Viele von euch wissen ja, dass ich bereits seit einigen Jahren silbergraues Haar habe. Ich bin von Natur aus dunkelblond, weshalb ich regelmäßig blondiere und töne, bis ich dann entweder eine semipermanente Tönung einsetze oder aber eine dauerhafte Coloration verwende. Bislang habe ich gerne Silvergrey von Colour Freedom verwendet, jedoch sind die dauerhaften Colorationen nur noch selten im Handel aufzufinden. Deshalb hab ich mich gefreut, dass ich über trnd eine neue Coloration ausprobieren durfte.
Ich mag die At Home-Colorationen von L'Oréal Paris extrem gerne. Sie haben eine extrem gute Qualität, sind wahnsinnig gut formuliert und kommen den professionellen Anwendungen sehr Nahe. Vor allem aber sind die After-Care Produkte sehr gut formuliert, sodass man ziemlich schadfrei aus der Coloration heraus kommt. Aus dem riesigen Sortiment an Farben, die man in der Drogerie kaufen kann, ist L'Oréal Paris die einzige Marke, die ich persönlich (abgesehen von Colour Freedom) kaufen würde.
Ganz witzig finde ich dabei zum Beispiel Schwarzkopf, die sich eigentlich selbst den Markt ruinieren. Ich kenne niemanden, der mit den Schwarzkopf-Marken gute Erfahrungen gemacht hat. Gerade Syoss ist ein riesiges Problem, da die meisten Profi-Farben und auch Tönungen mit der Formel nicht kompatibel sind. Ruiniert man sich also das Haar, kann auch der Friseur nicht helfen - oder zumindest selten. Bei den L'Oréal-Farben ist das glücklicherweise nicht so - hat man einen Fehler gemacht, kann der Friseur meistens helfen.
Noch bevor ich wusste, dass ich für den Test ausgewählt wurde, habe ich mit dem B+++ Ultra-Aufheller von Garnier Olia die Haare blondiert. Sie waren schon knapp 15cm heraus gewachsen, weshalb ich erst einmal meinen Undercut geschnitten habe, dann habe ich blondiert und etwa zeitgleich die Bestätigung bekommen, dass ich beim Test dabei bin. Ein paar Tage später habe ich mir dann SoHo Silvergrey von Préférence gekauft und auf das frisch blondierte Haar aufgetragen.
Die Coloration besteht nur aus zwei Komponenten: der Entwicklerlösung und der Farbe. Diese habe ich in der Flasche einfach zusammen gefügt und gründlich für 1-2 Minuten geschüttelt, bis ich sicher war, dass beide Komponenten gut miteinander verbunden sind.
Aufgetragen habe ich die Farbe erst in den unteren Längen und zum Schluss bis an den Ansatz aufgetragen. Zuletzte habe ich die Farbe noch per Hand mit den Handschuhen gründlich eingearbeitet und im Anschluss abgedeckt, damit die zusätzliche Wärme die Farbe schön entwickeln kann.
Die Farbe wurde schnell dunkler und wirkte am Ende fast wie ein dunkles braun mit einem schwärzlichen Ton, was ich aber schon von anderen silbergrauen Farben kenne. Diese sehen aufgetragen um ein vielfaches dunkler aus, als es am Ende der Fall ist.
Im Anschluss bin ich unter die Dusche gesprungen und habe die Farbe gründlich ausgewaschen. Danach habe ich mit einem Shampoo zwei Mal gereinigt, um die Entwicklung zu neutralisieren und alle Farbreste gründlich aus dem Haar herauszuspülen. Ich empfehle auch dringend zwei Reinigungen, da Farbreste sich wirklich einfach ansammeln können.
Im Anschluss habe ich den Farbpflegebalsam gründlich im Haar verteilt und bis zur Kopfhaut einmassiert. Im Anschluss bin ich mit einer breit gefächerten Bürste durch das ganze Haar gegangen, um den Balsam gründlich zu verteilen und habe ihn einige Minuten wirken lassen. Sobald ich mit dem Körper fertig war, habe ich dann auch den Balsam gründlich ausgewaschen.
Fazit
Die Anwendung war extrem einfach, beinahe selbsterklärend und sehr schonend. Mein Haar hat keinen Haarbruch erlitten; das Haar hatte einen wundervollen, sehr sanften Glanz und fühlte sich ausgesprochen weich und geschmeidig an. Das enthaltene Adimethicone füllt die negativ geladenen Flächen im Haar auf (dort, wo sich Schäden befinden), während sich der Rest ausspült, sodass Haarschäden stark minimiert wurden.
Das Ergebnis war eine richtig schöne, extrem leuchtende, mitteldunkle silbergraue Farbe, die sich auch nicht weiter aufhellt. Selbst nach mehreren Haarwäschen und inzwischen knapp ein bis zwei Wochen "Tragedauer" ist die Farbe noch genauso voller Leuchtkraft; das Haar fühlt sich gepflegt, weich und geschmeidig an und auch die Spitzen haben keinerlei Schaden erhalten.
Die Farbe gefällt mir richtig, richtig gut und kam genauso heraus, wie ich sie mir vorgestellt hab. Das die Farbe etwas dunkler ist und der silberne Glanz besonders stark heraus schimmert, gefällt mir ganz besonders gut.
Und auch meine Kopfhaut hat keinen Schaden davon getragen. Das einzige, was ich zu bemängeln habe ist, dass L'Oréal Paris diesmal den unangenehmen Geruch des Wasserstoffperoxids gehemmt hat. Normalerweise sorgt L'Oréal Paris besonders penibel dafür, dass die Farben und Blondierungen nicht in den Augen brennen; was hier jedoch der Fall ist. Es ist ein klassischer, brennender Duft, den man auch von Blondierungen aus dem Friseursalon kennt. Glücklicherweise verflog er aber auch relativ zügig. Es hat mich dennoch gewundert, dass L'Oréal ihn diesmal nicht überdeckt oder minimiert hat, was bei sonst so ziemlich jeder L'Oréal-Farbe der Fall ist.
Insgesamt bin ich mit der Farbe, der Anwendung und der Behandlung extrem zufrieden. Die Farbe ist wie beschrieben und vorgestellt, die Formel ist sehr gut gemacht und auch die Nachbehandlung ist sehr gut. Außerdem waren keine Haarschäden sichtbar oder aber fühlbar.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Haartypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
3600524015107
Produkttransparenz
Inhalt: ml
Hergestellt in: Frankreich
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Für mich sind Highlighter ein absolutes Must Have. Zwischendrin trage ich sie auf der komplett nackten Haut - vielleicht noch mit ein bisschen Mascara oder aber einem ganz dezenten, hauchfeinen Eyeliner. Ich liebe den Glow-Effekt auf die Haut und gerade auf den richtigen Partien aufgetragen, wirken Highlighter wahre Wunder.
Den Highlighter von OFRA x NikkieTutorials habe ich mir bei einer meiner liebsten Verkäuferinnen auf eBay verkauft. Sie abonniert so ziemlich jede Beautybox, die es gibt und die Produkte, die sie nicht mag, verkauft sie einfach. Ich habe bei ihr schon unzählige Produkte gekauft, auch immer mit Originalrechnung und einem Foto der Box.
Der Highlighter war wohl in einer Box in Großbritannien enthalten, dessen Namen ich gerade vergessen hab. Man kann die Box aber soweit ich weiß, inzwischen auch gegen Aufpreis in Deutschland erwerben. Mindestens ein Produkt ist immer ein "High End"-Produkt und in dieser Box war es ein Highlighter nach dem Zufallsprinzip von OFRA. Und sie hatte Glück, bzw. ich bei ihr, denn bei ihr war Space Baby aus der Collab zwischen OFRA und NikkieTutorials enthalten.
Ich wollte mir den Highlighter so oder so kaufen und das ich so noch ein paar Euros gespart habe, kam da natürlich perfekt gelegen. Zusammen mit Rodeo Drive ist Space Baby einer von zwei Highlightern mit einer besonders starken Leuchtkraft, die aber auch nur ganz subtil aufgetragen werden können.
Bei OFRA's Highlightern entscheidet man selbst darüber, wie intensiv der Highlighter wirken soll, je nachdem mit welchem Pinsel man aufträgt und natürlich auch in welcher Menge.
Ich verwende eigentlich immer einen sehr weichen, breiten Highlighterpinsel, fand aber tatsächlich - und das kam nie vor - dass der Highlighter damit viel zu stark auf der Haut wirkt und man einen unschönen Schatten gesehen hat. Gerade wenn man ein bissche seitlich darauf gesehen habe, sah es ein bisschen so aus, als würde der Highlighter von der Haut erhaben sein. Ich habe mich daher auch an OFRA's Empfehlung gehalten und eine Fan Brush verwendet.
Die Formel ist übrigens ein wenig verändert im Gegensatz zu den "Standard"-Highlightern von OFRA, die auch vor der Collab erhältlich waren und immernoch sind. Die Formel ist etwas weicher und enthält z.B. keine Nylon-Bestandteile. Die Highlighter sind eher auf der trocken-pudrigen Seite und das ist auch hier der Fall; jedoch auf der Haut fühlt sich der Highlighter überhaupt nicht trocken an und hat auch nicht den klassischen, trocken-aussehenden Effekt von Pudern.
Der Highlighter hat einen extrem kühlen, silber-weißen Grundton mit einem baby- bis türkisblauen Duochrome-Effekt, der bei sehr dunklen Lichtverhältnissen ein wenig ins hell-violette übergeht. Bei direktem Licht ist vor allem der hellblaue Duochrome-Effekt sichtbar.
Was mir bei der Formel ganz besonders gefällt und auch in dem Gesichtsbild zu sehen ist ist, dass die Formel auf der komplett trockenen Haut nicht pudrig aussieht oder so aussieht, als würden einzelne Staubpartikel auf der Haut liegen, sondern als wären sie mit der Haut "verbunden". Man sieht nicht einzelne, kleine Körnchen, sondern einen sehr flachen, ebenen Ton.
Vor allem gefällt mir der Highlighter in einem subtileren Ton, also wenn ich ihn sehr dünn auftrage. Ich finde, dass er in diesem Fall das Licht besonders natürlich einfängt und nur einen ganz leichten, blauen Ton zurück gibt. Gerade bei direktem Licht hinterlässt er dabei einen richtig schönen, leicht glänzenden Effekt, der ein bisschen wie Wasser auf der Haut aussieht.
Aber auch sehr ausdrucksstark, in mehreren Schichten aufgetragen, ist der Effekt wunderschön. Zwar geht es hier zu einem metallischen Glanz, anstelle eines leichten, natürlichen Glows, aber gerade bei einem schönen, glatten Teint mit nur leichter Betonung der Wangenknochen durch Contouring und gepaart mit einem leichten, subtilen Augen Makeup, wirkt der Highlighter als absoluter Blickfänger.
Was ich auch ganz befürworte ist, dass es fast unmöglich ist, zu viel aufzutragen. Oben hatte ich ja schon erwähnt, dass der Highlighter von der Haut erhaben ansieht, wenn man ihn mit einem Puderpinsel aufträgt; aber mit einem Fächerpinsel (Fan Brush) ist es fast unmöglich, zu viel aufzutragen. Durch die dünnen Haare vom Fächerpinsel, durch den sich auch nur eine bestimmte Menge an Pigmenten festhalten lässt, ist es fast unmöglich, diesen unnatürlichen Effekt zu erzeugen.
Was ich auch hier gerade an dem Ton sehr gut gemacht finde ist, dass selbst dunkle Hauttypen den extrem kühlen Look tragen können. Grund dafür ist die einzigartige Farbbasis mit silber und weiß. Die Basis ist nur ganz leicht pigmentiert, sodass auf dunkleren Hauttypen nicht ein weißer Film auf der Haut zu sehen ist, sondern viel mehr, die shiftenden blauen Pigmente.
Aber auch bei mir, einer albinoweißen Person, ist das ein Vorteil: es wirkt nicht zu "starchy" und trocken auf der Haut und man wird nicht überrannt mit Titan-Weiß, was viele Hersteller für eisige Highlighter als Basis nutzen. Es ist vielmehr so, dass die blauen Pigmente hindurch stechen und die Basis beinahe transparent auf der Haut aussieht. Dadurch ist auch der Duochrome-Effekt selbst bei dunkelsten Farbverhältnissen perfekt zu sehen.
Ich finde auch, dass man mit dem Highlighter ein bindendes Erlebnis erhält. Die Verpackung ist absolut einzigartig und wenn man die kleine Schatulle öffnet, kommt einem dieser muschelähnliche, gepresste Druck entgegen, den man sofort und unverkenntlich mit OFRA verbindet.
Auch die Verpackung und Umhüllung ist wahnsinnig schön. Es ist sehr modern und einfach gehalten, ist aber zugleich trotzdem ein blickfang. Es ist nicht einfaches, dünnes, "helles" Plastik, sondern eine ordentlich schwere Verpackung, die dank echt starkem Metallverschluss auch in der Tasche gut verschlossen bleibt. Und: der Spiegel ist - für so eine kleine Verpackung - echt riesig. Ich konnte damit richtig gut präzise Linien ziehen und hab ihn daher vor allem für den Eyeliner gerne verwendet oder aber um Wimpern aufzusetzen.
Fazit
Ich bin alles in allem mega glücklich mit dem Highlighter und bin absolut fasziniert und verliebt in die halbtransparente Pigmentbasis, die die blauen Schimmerpigmente so extrem gut einfängt. Dadurch ist der Auftrag mega einfach und der Glow-Effekt ist in einfach allen Lichtverhältnissen perfekt gegeben.
Zwar ist der Highlighter mitunter auch einer der teuersten, die ich je vorgestellt habe, aber dennoch trauere ich keinem Cent nach. Er legt sich so schön auf die Haut, wirkt trotz metallischem Glanz nicht aufdringlich und erhaben und lässt sich ganz nach den eigenen Bedürfnissen anpassen.
Und kleiner Tipp: Wer es wirklich EXTREM mag, sollte das Gesicht mit einer hauchdünnen Schicht Fixierspray benebeln. Umso feiner der Strahl, umso besser. Wenn man direkt danach den Highlighter aufträgt, kommt wirklich ein chrom-metallisches Ergebnis hervor, dass einem den absoluten Atem raubt.
Alles in allem kann ich verstehen, warum die Highlighter so gehyped werden und ich würde ihn auf jeden Fall wieder und wieder kaufen. Alleine die Verpackung ist schon jeden Cent wert.
Inhaltsstoffe
Mica, Zinc Stearate, Boron Nitride, Aluminum Starch Octenylsuccinate, Magnesium Aluminum Silicate, Silica, Trimethylsiloxysilicate, Dimethicone, Ethylene/Acrylic Acid Copolymer, Phenoxyethanol, Ethylhexylglycerin. May Contain: Bismuth Oxychloride, CI 77891, CI 77491, CI 77492, CI 77499, CI 77000.
Cruelty Free
Ohne Duftstoffe
Parabenfrei
Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Cruelty Free
Ohne Duftstoffe
Parabenfrei
Vegan
693102350106
Produkttransparenz
Inhalt: 10g
Hergestellt in: USA
Hersteller: Ofra Cosmetics Laboratories Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Die neue Niacinamide Tagescreme mit Lichtschutzfaktor 30 und 10% Niacinamiden von Balea gehört zwar eigentlich nicht zum BEAUTY EXPERT-Launch, wurde aber in der selben Woche gelauncht und passt auch ziemlich in die Serie, denn auch die Tagescreme kommt ohne Farb- und Duftstoffe aus - etwas, dass in der BEAUTY EXPERT-Serie durchgehend ist.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Dibutyl Adipate
UV-Filter
Niacinamid
Panthenol
Süßholzwurzel-Extrakt
Die Creme besitzt gleich mehrere synthetische UV-Filter, darunter unter anderem Avobenzon (Butyl Methoxydibenzoylmethane), Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine und Ensulizone (Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid). Daneben gibt es als Lipide Dibutyl Adipate und C12-15 Alkyl Benzoate.
Die Konzentration an Niacinamiden beträgt 10% und ist damit doppelt so hoch wie das wirkende Maximum. Nur bis etwa 5% entfaltet Niacinamide seine volle Wirkung, darüber hinaus gibt es keinen zusätzlichen Effekt. Es ist aber immer gut andere Marken mit höheren Prozenten zu übertrumpfen (Hallo, Paula's Choice), es ist aber absolut unnötig mehr als 5% einzusetzen. Dennoch: die Konzentration liegt über 5%, weshalb alle positiven Effekte von Niacinamide sich entfalten können.
In dieser Formel wirkt Niacinamide also talgreduzierend und klärend (ab ca. 4%), peelend (ab ca. 2%), reinigend (ab ca. 2%), zellregenerierend (ab ca. 1-3%), feuchtigkeitsspendend (ab ca. 1%) und aufhellend (Alters-/Pigmentflecken, ab ca. 2-5%).
Die Konsistenz der Creme ist sehr, sehr dick und etwas fest-cremig. Sie verläuft nicht mehr, ist also schon so dick, dass ein zerfließen nicht mehr möglich ist. Der Auftrag ist aber überraschend einfach, da sich die Creme extrem gut verteilen und ausbreiten lässt.
Auf der Haut wird ein feuchtigkeitsspendender und schützender Film hinterlegt, der zwar leicht glänzt, aber nicht fettig wirkt. Es sieht ein bisschen so aus, als hätte man gerade eine rückfettende Pflegemaske aufgetragen. Der Glanz ist also definitiv nicht störend und es sieht auch nicht so aus, als würde die Haut fettig sein.
Etwa ein Teelöffel (ca. 3-4ml) ist notwendig (laut Empfehlung von Dermatologen), um das Gesicht vollständig mit dem angegebenen Lichtschutzfaktor zu bedecken. Ich bin aber ehrlich: das ist eine wahnsinnig riesige Menge, die man auch schlichtweg nicht eingearbeitet kriegt. Obwohl erst bei dieser Menge der vollständige Schutzfaktor auftritt, habe ich deutlich weniger verwendet. Etwa 2ml pro Anwendung habe ich verwendet, sodass eine Tube knapp einen Monat hält.
Mit knapp 2ml lässt ist die Verteilbarkeit noch sehr gut. Es dauert zwar schon ein wenig, bis alles an Ort und Stelle eingezogen ist, aber ich habe nie mehr als eine halbe bis vielleicht eine Minute gebraucht. Übrigens: es gab auch keinen weißen Film auf der Haut - zumindest nicht mit ca. 2ml. Ich glaube aber auch, dass bei vollem ausreizen der Menge wenn überhaupt nur ein leichter Film entsteht, der aber auch schnell abklingen sollte, da keine Oxide in der Creme enthalten sind (z.B. Titanium Dioxide / CI 77891).
Der Creme konnte ich auch ganz überraschend einen Härtetest unterziehen. Zum Muttertag sind meine Eltern und Ich zusammen mit meinem Onkel zum Fischmarkt nach Eckernförde gefahren. Es war immens heiß, bis zu knapp 30°C und der Himmel war komplett wolkenfrei. Knapp fünf Stunden waren wir der offenen Sonne ausgesetzt, nur selten gab es kurze Wolkenvernnebelungen.
Und siehe da: auch die 2ml haben komplett gereicht. Mein gesamtes Gesicht war komplett frei von Sonnenbränden, während mein restlicher Körper verbrannt war. Denn es sollte eigentlich ziemlich kalt werden, weshalb ich nur mein Gesicht eingecremt habe und dachte, ich würde die ganze Zeit mit der Jacke herum laufen. Falsch gedacht.
Ich hatte einen leichten Sonnebrand auf der Kopfhaut, einen leichten auf den Armen und einen ziemlich starken im Bereich des Ausschnitts meines T-Shirts. Mein Gesicht hingegen war vollkommen gesund. Es gab keinerlei Verbrennungen, keine Rötungen, keine Reizungen. Die Haut war komplett gesund und strahlend, auch die Tage danach gab es keinen Sonnenbrand. Die Effektivität ist damit also auf jeden Fall gesichert.
Aber auch allgemein gefällt mir die Creme ausgesprochen gut. Obwohl nur wenige Lipide enthalten sind, fühlt sich die Haut extrem gut, geschmeidig und wahnsinnig weich an. Auch ein geschütztes Gefühl ist vorhanden. Es gab weder Spannungsgefühle, noch trockene oder aber gereizte Hautstellen.
Auch über den Tag hinweg ließ die Pflegewirkung nicht nach. Selbst ganz früh morgens aufgetragen fühlte sich die Haut am Abend noch echt gut, geschmeidig und weich an - und das obwohl ich gerade an heißen Tagen mit viel Sonne schnell unter trockener Haut leide.
Was für mich aber ganz besonders wichtig war, war der Einsatz zusammen mit Foundation und Co. Doch auch hier gibt es Entwarnung: die Creme verstand sich mit allen Foundations und Concealern extrem gut und auch Primer ließen sich problemlos über den leichten Film auf der Haut auftragen, ohne dass Foundation, Concealer und Co. verrutschten oder aber weniger gut an Ort und Stelle hielten.
Es gab jedoch auch leider Tage, an dem meine Haut die Creme nicht sehr gut vertragen hat. Vor allem Tage nach chemischen Peelings oder nach der Rasur. Selbst am nächsten Tag kam es dann zu einem "Brandgefühl" nach dem Auftragen. Gegen die Inhaltsstoffe bin ich jedoch nicht allergisch. Ich gehe daher davon aus, dass die unnötig hohe Menge an Niacinamiden die Haut gereizt hat, da sie ab ca. 5% bereits einen peelenden Effekt aufweist.
Fazit
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich positiv überrascht. Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, die Creme so gut zu finden, weil es mir ein wenig an Rückfettern fehlte, aber selbst ohne diese fühlte sich die Haut die ganze Zeit über echt gut und geschmeidig an.
Gerade auch, dass sie sich so gut mit anderen Produkten verstand und weder die eigene, noch die der anderen Produkte verfälschte, war für mich ein riesiges Plus. Wenn eine Creme sich nicht mit meinem Makeup versteht, wechsle ich nicht das Makeup, sondern die Creme. Doch das musste ich hier glücklicherweise nicht.
Und auch der leicht glänzende Film auf der Haut hat mich überhaupt nicht gestört. Er klebt nicht und ist auch nicht wirklich "ölig", wenn man ihn berührt, sondern er ist einfach "da". Deshalb hat er mich überhaupt nicht gestört. Wäre er klebrig, wäre das für mich ein riesiges Minus gewesen.
Alles in allem bin ich sehr begeistert mit Ausnahme der oben genannten Tage, wo es zu einem brennenden Hautgefühl kam. Auch verstehe ich den Einsatz von 10% Niacinamiden (abgesehen vom Marketing) nicht, aber auch trotz des hohen Einsatzes (der aber nur bis 5% eine richtige Wirkung erzielt), bin ich mit der Creme größtenteils zufrieden.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Alkohol
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Vegan
4066447068467
Produkttransparenz
Inhalt: 50ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Vor ein paar Wochen habt ihr vielleicht schon den ersten Beitrag rund um die Beauty Expert-Serie von Balea gelesen, als ich euch von dem AHA & PHA Cleansing Gel berichtet habe. Ich habe einmal das komplette Sortiment gekauft und darunter natürlich auch das Liquid Peeling mit 2% BHA.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Salicylsäure (BHA, 2%)
Tee-Extrakt
Als ich mir die ersten Meinungen und Kommentare angesehen habe, bin ich unfassbar oft auf Paula's Choice gestoßen und da möchte ich nur kurz sagen: Paula's Choice ist wegen massivem Marketings bekannt, ja, aber bei weitem nicht die Erfinderin von Salicylsäure. Die gibt es nämlich schon seit unzähligen Jahrzehnten, auch in der Drogerie. Nur wurde sie eben nie als solches explizit angeworben. So basiert z.B. die gesamte Hautklar-Serie von Garnier auf Salicylsäure und in Apotheken waren BHA-haltige Produkte schon seit Urzeiten erhältlich.
Ein weiteres Argument, was ich in den Bewertungen auf dm.de gesehen habe, war, dass viele Kund*innen das Peeling mit eben dem von Paula's Choice verglichen haben. Es fielen Argumente wie "günstiger, aber nicht so effektiv", ebenso wie "es fehlt der Wirkstoff Methylpropanediol". Und auch hier einmal klar gestellt: beides falsch.
Was Balea und das weltbekannte 2% Peeling von PC unterscheiden, ist lediglich die Art und Weise, wie die Formeln aufgebaut sind. Sie sind aber exakt gleich effektiv; beide enthalten Diole, zweikettige Alkohole. Balea setzt auf Propanediol, Paula's Choice auf Methylpropanediol. Obwohl sich beide chemisch und strukturell unterscheiden, erfüllen beide den exakt gleichen Sinn, nämlich, dass die BHA weiter in die Haut transportiert wird, als es ihr natürlich möglich wäre.
(Methyl)Propanediol sind sogenannte Lösungsmittel, die in der Lage sind, Wirkstoffe, ganz besonders Säuren, in tiefere Hautschichten zu transportieren. Beide basieren also auf dem exakt gleichen Wirkprinzip, was das Peeling von Balea zu einer deutlich günstigeren Alternative macht. Und auch hier wird Tee-Extrakt eingesetzt, um die reizende Wirkung von BHA, gerade bei Erstanwender*innen zu mildern.
Es gitb aber tatsächlich einen Unterschied in der Effektivität zwischen beiden Produkten. Das liegt aber nicht an der Formel oder den eingesetzten Wirkstoffen selbst, sondern daran, dass Balea es vielleicht ein bisschen zu milde gemeint hat.
Aber nach dem ganzen Vergleich hin und her, wandern wir einfach mal kurz zurück zum Ursprung. Das Liquid Peeling von Balea ist frei von Duftstoffen, basiert auf nur sechs Inhaltsstoffen und ist extrem gut verträglich. Im Vergleich zu ähnlichen Peelings (die häufig als "Gesichtswasser" vermarktet werden), ist die Lösung von Balea ölig und braucht sehr lange zum einziehen. Das ist so ziemlich der einzig echte Unterschied zu etablierten Marken. Und damit kommen wir wieder zum letzten Absatz.
Balea setzt hier nämlich ein bisschen zu freundlich an, was dafür sorgt, dass die Wirkung erheblich verzögert wird. Statt eine Wasserbasis einzusetzen, setzt Balea vor allem auf Propanediol. Es ist der umfänglichste Inhaltsstoff in der Formel; alle anderen Stoffe, wie eben das Wasser, kommen danach. Und das ist ein bisschen das Problem.
Propanediol ist nämlich eine ölige Substanz, die eigentlich eingesetzt wird, um Wirkstoffe tiefer in die Haut vordringen zu lassen. Bei sehr hohen Konzentrationen spielt aber die ölige Konsistenz des Lösungsmittels dagegen. Denn ölige Konsistenzen lagern sich auf der Haut ab und ziehen erst nach langer Zeit in die Haut ein. Hier hat Paula's Choice es tatsächlich richtig gemacht: es ist eine Wasserbasis, gefolgt von Methylpropanediol und mit Verzicht auf Glycerin, welches beim Balea-Peeling enthalten ist.
So ziemlich alle BHA-Peelings sind flüssige, wässrige Lösungen, die mit einem Wattepad oder direkt mit der Hand auf das Gesicht aufgetragen werden. Dabei zieht die Lösung in der Regel binnen weniger Sekunden vollständig ein und hinterlässt ein trockenes, leicht mattiertes Hautbild.
Bei Balea ist es aber anders: es ist eine sehr ölige und dicke Konsistenz, die ein bisschen an verdicktes Wasser zu Ernährung von Menschen mit Schluckreflex-Problemen eingesetzt wird. Die Lösung lagert sich in einem schmierigen, öligen Film auf der Haut ab und zieht auch partout nicht ein. Selbst zehn Minuten nach dem Auftrag ist noch ein schmieriger Belag auf der Haut sicht- und fühlbar. Und genau das sorgt dafür, dass das Peeling als "milder" oder "weniger effektiv" bezeichnet wird, was auch stimmt.
Die hohe Konzentration an Propanediol sorgt dafür, dass es keine wässrige, von der Haut aufnehmbare Lösung ist, sondern das die einzelnen Moleküle zu dick sind, um effektiv von der Haut aufgenommen zu werden. Das bedeutet zwar nicht, dass die Salicylsäure nicht eindringen kann; jedoch wird sie nicht vollständig aufgenommen. Das Ergebnis: es wird als "milder" empfunden, obwohl die richtige Antwort eigentlich ist, dass es nicht effektiv ist.
Fazit
Balea hat sich im Grunde genommen die Formel selbst versaut. Die Salicylsäure kann die dicke, ölige Konsistenz nicht durchbrechen und kann damit auch nicht effektiv in die Haut einziehen. Dadurch werden nur prozentuale Mengen der Säure überhaupt in die Haut transportiert, während der Rest mit der Zeit auf der Haut einfach aufliegt und durch die Luft inaktiviert wird.
Viele haben sich bei dm.de z.B. darüber beschwert, dass die Lösung einfach nicht einzieht und das stimmt. Die Haut kann die Formel nicht richtig aufnehmen, weil die extrem dicke Konsistenz dafür sorgt, dass die Haut aktiv daran behindert wird, die Wirkstoffe aufzunehmen.
Das Ergebnis ist also, dass das Peeling nicht so wirkt, wie es soll. Nur ein Teil der Aktivstoffe dringt in die Haut vor, was letztendlich dafür sorgt, dass das Peeling ziemlich ineffizient ist. Es ist war nicht komplett unwirksam, aber der Effekt ist um ein vielfaches leichter, als bei jeder anderen 2%-Lösung.
Bei mir war z.B. überhaupt kein peelender Effekt sichtbar. Es drang so wenig in die Haut ein, dass man im Grunde genommen auch vollständig darauf hätte verzichten können. Ich habe daher mal experimentell ein 2% BHA-haltiges Gesichtswasser einer Konkurrenzmarke verwendet und siehe da: es hat keine drei Tage gedauert, bis man die abgestorbenen Hautzellen überall auf der Haut beobachten konnte. Gerade im Bereich der Nase hatte sich richtig viel Hautschmutz angelagert, weil ich über Wochen, in denen ich das Balea Peeling verwendet habe, gar nicht richtig gepeelt habe. Ebenso war es auch mit dem Neutrogena Anti-Pickel+ Waschgel: auch hier war schnell ein Ergebnis sichtbar.
Im Grunde genommen ist das Peeling also nicht mild, sondern schlichtweg ineffizient. Es zieht nicht in die Haut ein, es peelt nicht richtig und sorgt zudem für eine extrem schwierige Zeit in der Gesichtspflege, weil sich jede Creme mit der öligen Masse auf der Haut verbindet und dadurch ebenso schlecht einzieht.
Bis Balea die Formel also komplett überarbeitet hat, ist meine Empfehlung: nicht kaufen. Es ist nicht effektiv, es ist extrem nervig und dadurch auch einfach sein Geld nicht wert. Gleichzeitig empfehle ich aber dennoch auch nicht das Peeling von Paula's Choice, denn das ist extrem überteuert, was absolut nicht gerechtfertigt ist.
Sucht anstelle nach einem 2%igen Gesichtswasser oder Serum ohne Duftstoffe. Ich habe z.B. zwei richtig gute auf Amazon für mich entdeckt, die tausendfach so effektiv sind, wie dieses hier. Und hier darf man nicht vergessen: ob sie Gesichtswasser oder Peeling heißen, ist irrelevant: sie tun beide exakt dasselbe.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
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Wichtige Merkmale und Hinweise
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Ohne Mikroplastik
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Vegan
4058172783098
Produkttransparenz
Inhalt: 125ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
In der Kampagne zur VoxBox, die mir unter anderem auch das Revitalift Glykolsäure-Set von L'Oréal Paris beschert hat, wurde ich gefragt, ob ich auch an Nahrungsergänzungsmitteln interessiert sei. Ich habe zwar explizit angegeben, dass ich kein Interesse daran habe, habe aber dennoch ein Paket mit den INAO by essence Clean Skin Gummies bekommen.
Ich halte ehrlich gesagt nicht viel von Nahrungsergänzungsmitteln. Das einzige, was ich verwende, sind Flohsamenschalen in einer praktischen Kapsel, um mir mein Sexleben ein wenig einfacher gestalten zu können (Darmreinlichkeit). Abgesehen davon halte ich nichts von teilweise extrem überdosierten Vitaminen.
Grund dafür ist, dass nahezu alles, was wir uns täglich einführen; ob es jetzt direkt frisches Gemüse, aber auch teilweise ein Softdrink oder die 5-Minuten-Terrine von Maggi ist; extrem viele Vitamine und Mineralien zu uns nehmen. Gerade in Deutschland ist eine Unterversorgung extrem selten und Ärzte sind sich einig, hohe Dosen täglich einzunehmen, kann sogar stark negativ wirken. Es gibt nämlich auch Überdosen an Vitaminen und Mineralstoffen.
Immerhin: Anders als die Skin Gummies diverser anderer Marken, übertreibt INAO by essence es in den Konzentrationen nicht so stark. Zwei Gummies decken 100% des Vitamin C-Bedarfs, 200% des Biotin-Bedarfs und 30% des Zink-Bedarfs. Das ist zwar immernoch ganz schön viel, aber andere Marken setzen Konzentrationen in mehreren Tausend-Prozent ein. Immerhin hat man sich hier ein wenig gezügelt.
Dennoch bleibt: ihr nehmt genug von allem auf, was ihr esst. Und selbst eure Öle in Kosmetik sind extrem reich an Wirkstoffen. Nahezu jedes Öl enthält z.B. Retinolderivate und Vitamine. Wir nehmen also schon so genug von Wirkstoffen auf - deshalb wollte ich an der Kampagne auch nicht teilnehmen.
Da ich jetzt aber nunmal "drin" war und die ganzen Gummies auch nicht verwerfen wollte, habe ich einen Monat lang die Gummies eingenommen. Versorgt wurde ich mit 3 Monatspackungen, aber für mich stand fest: nach einem Monat wird Schluss sein; schließlich mangelt es mir weder an Vitaminen, noch Mineralien oder Mikronährstoffen, denn diese werden bei mir alle drei Monate im Bluttest getestet.
Influenster und essence waren sich wohl auch schon einig bei der Wirksamkeit, denn bewerten soll man nicht explizit die Wirkung, sondern das empfinden nach der Einnahme, den Geschmack und die einfachheit der Integration in den Alltag.
Ich muss sagen, dass ich von Anfang an nicht sonderlich begeistert war. Zum einen kleben die Gummies extrem zusammen und man muss die Dose mit einer Kraft schütteln, um auch nur zwei Gummies herauszubekommen, weil sie alle aneinander kleben. Obwohl sie kühl, trocken und vor Licht geschützt bei mir zuhause lagern.
Aber nicht nur das war ein Problem, sondern auch der widerliche Geschmack. Es wird zwar natürliches Bananenaroma angegeben, aber ich finde, dass sie einfach nur grausam künstlich schmecken. Keine Banane der Welt schmeckt so. Ich gehe sehr stark davon aus, dass man die Konzentration einfach komplett übertrieben hat. Denn es schmeckt nicht wie eine normale Banane, sondern als hätte man den Geschmack aus 100 Banenen extrahiert und in einen einzelnen Gummie herein gespritzt.
Auch die Konsistenz ist nicht angenehm. Es ist ein bisschen wie Silica-Gel und zwischendrin sind kleine "Stücken", die beim draufbeißen auch noch schön zwischen den Zähnen knirschen. Schon beim darüber schreiben wird mir wieder schlecht. Aber: ich habe es durchgezogen. Einen Monat lang habe ich mir täglich zwei dieser Gummies herunter gewürgt.
Und was ist passiert? Naja, wie erwartet gar nichts. Zwar ist in der Formel tatsächlich ein Stoff enthalten, der von Innen heraus wirken kann, nämlich die Ceramide aus Reiskleieextrakt, jedoch merkt man davon nichts. Ceramide sind extrem hilfreich und verdammt wichtig für unsere Haut, aber selbst bei einem Monat täglicher Zufuhr sieht oder merkt man keinen Unterschied. Dennoch: immerhin bei den Ceramiden bin ich mir sicher, dass sie tatsächlich vom Körper irgendwie genutzt und verstoffwechselt wurden.
Fazit
Aber auch abgesehen davon habe ich einfach keinen Unterschied festgestellt. Meine Haut war weder deutlich reiner, noch war der Teint irgendwie verbessert, noch hat sich an dem allgemeinen Zustand der Haut etwas verbessert. Wenn Verbesserungen auftraten lag das einzig und allein daran, dass ich wirkstoffbasierte und hochkonzentrierte Pflegeprodukte verwende und mein Gesicht fast schon religiös zwei Mal täglich gründlich reinige.
Die Gummies haben einfach nichts bewirkt, was nicht auch eine halbwegs vernünftige äußerliche Pflege tun würde. Es ist zwar gut, dass Aktivkulturen enthalten sind, denn in einigen Studien hat man tatsächlich heraus gefunden, dass diese sich zumindest positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken und auch der Einsatz von natürlich gewonnen Ceramiden gefällt mir, wobei ich bei der Recherche leider nur auf chinesische Shopping-Angebote, vor allem von AliExpress gestoßen bin, als ich nach "Reiskleieextrakt Ceramide" gesucht habe.
Im Großen und Ganzen: herausgeschmissenes Geld. Wie nahezu jedes Nahrungsergänzungsmittel, dass ohne ärztlichen Rat bezogen werden kann. Man sieht nichts, fühlt nichts und optimiert nichts, da es in der Regel auch nichts zu optimieren gibt. Und genau deshalb wollte ich von Anfang an gar nicht am Test teilnehmen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Nährwerte
Nährstoffangaben
je 2 Gummies (Tagesdosis)
NRV*
Vitamin C
80mg
100%
Biotin (B7)
100µg
200%
Zink
3mg
30%
Lactobacillus Plantarum
109 Kulturen
-
Reiskleieextrakt
60mg
-
davon Ceramide
6mg
-
*NRV: Prozent des Nährstoffbezugwertes nach Lebensmittelinformationsverordnung (VO (EU) Nr. 1169/2011)
Wichtige Merkmale und Hinweise
Glutenfrei
Laktosefrei
Vegan
4059729366573
Produkttransparenz
Inhalt: 180g = 60 Gummies
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: cosnova GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Dieses Produkt wurde uns freundlicherweise von Hands on Veggies zur Verfügung gestellt.
Zum Produkt bei Hands on Veggies
In den vergangenen Wochen habe ich euch einige Produkte von Hands on Veggies vorgestellt. Mit dabei waren das feuchtigkeitsspendende Duschgel, der Lipbalm Wild Forest und das unfassbar gute Haarpflege-Duo Repair & Care. Ein Produkt habe ich jedoch noch nicht vorgestellt, nämlich die Sensitive Bodylotion mit Grünkohl. Ich wollte mir die Formel sehr genau ansehen und habe die Bodylotion daher aktuell fast vollständig aufgebraucht.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Kokosöl
Kakaobutter
Sheabutter
Kamillenblütenwasser
Jojobaöl
Ferment aus Lactobacillus und Radieschen
Mandelöl
Kokosextrakt
1-Eicosanol (Fettalkohol; Arachidyl Alcohol)
Grünkohlproteine
Löwenzahnwurzelextrakt
Brennnesselblütenextrakt
Zitronenproteine
Rosmarinextrakt
Karottenproteine
Hopfenextrakt
Sonnenblumenöl
Was mir sofort auffiel und was ich wirklich noch nie gesehen habe, ist die schiere Menge an Wirkstoffen. Satte 17 Stück sind alleine in dieser einen Tube. Öle und Lipide aus Kokos, Kakao, Jojoba, Mandel und mehr, Extrakte aus Rosmarin, Hopfen und Kokos, Blütenwasser aus Kamille, sowie diverse Proteine aus Grünkohl, Karotte und Zitrone. Ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie ein Körperpflege-Produkt gesehen, dass so extrem gefüllt ist mit tatsächlich echten Aktivstoffen - also Stoffen, die tatsächlich in der Haut wirken und nicht nur für Konsistenz, Duft oder Ähnliches zuständig sind.
Was mich aber noch viel mehr überrascht hat, war die Konsistenz. Bei so vielen Ölen und Aktivstoffen geht man irgendwo automatisch von einer richtig, richtig fettigen und ölüberströmten Konsistenz aus, aber ehrlich gesagt fühlt sie sich genau so leicht an wie die schnell einziehende Bodylotion von Neutrogena oder die Serummilch von Balea. Sie ist zwar dicker, zieht aber ebenso schnell ein und hinterlässt auch überraschenderweise keinen Fettfilm.
Auf der Haut liegt zwar ein schützender Film, der u.a. dafür sorgt, dass kein Wasser aus der Haut entweichen kann (transepidermaler Wasserverlust), aber er ist weder fettig noch ölig. Selbst wenn man die Haut direkt berührt, fühlt es sich nicht wie eine Fettschicht an, sondern einfach, wie sehr glatte Haut, so als ob man sie gerade gepeelt hat. Mich erinnert das Hautgefühl sehr an die Zeit, wo ich noch häufig Selbstbräuner verwendet habe. Da musste man auch richtig doll schrubben, weil es zu der Zeit noch keine chemischen Peelings für den Körper gab und genau diese Glätte empfinde ich auch hier.
Was ich aber auch ganz genau hervorheben möchte: Viel heißt nicht unbedingt gut. Ganz klar. Aber hier sieht man, dass man sich tatsächlich damit auseinander gesetzt hat, was empfindliche Haut benötigt. Kamillenblütenwasser wirkt immens beruhigend, lindert Rötungen und ist zudem stark entzündungshemmend. Kokosöl liegt auf der Haut auf und zieht nur ganz langsam ein, Kakao- und Sheabutter sind immens gute Rückfetter und von der Haut extrem gut annehmbare Lipide, die lange auf der Haut aufliegen können. Und die Proteine füllen vielerlei Speicher auf, unterstützen den Schutzmantel der Haut und sind erheblich daran beteiligt, Signale korrekt weiterzuleiten. Es sind also nicht nur irgendwelche 17 Aktivstoffe, sondern tatsächlich welche, die der Haut nachhaltig gut tun.
Das ich empfindliche Haut habe, wissen die meisten von euch, die schon ein bisschen länger dabei sind. Erst vor einigen Wochen hatte ich es in ein paar Rezensionen wieder angesprochen. Ganz schlimm sind bei mir die Arme, Bauch (witzigerweise aber nicht Brust) und der Unterschenkel. Gerade letzteres habe ich mir schon so oft aufgekratzt, dass tiefe Narben vorhanden sind, die ich nie wieder los werden werde. Es ist mir daher immens wichtig, dass, wenn ich eine Bodylotion trage, sie sofort lindert, aber vor allem auch langanhaltend. Eine Bodylotion, die im Schlaf ihre Wirkung verliert, bringt mir einfach nichts. Die Sensitive Bodylotion hat aber tatsächlich alle Erwartungen erfüllt.
Bevor ich darüber erzähle, möchte ich aber noch kurz auf den Duft eingehen. Der ist... sagen wir einzigartig. Schließe deine Augen und denke an nichts. Und jetzt denke langsam an gekochten Grünkohl... den du dir auf die Haut reibst. Ich kann auf jeden Fall verstehen, warum man einen Grünkohl-Duft in eine Bodylotion packt, in der einer der Hauptwirkstoffe Proteine aus Grünkohl ist. Aber ganz ehrlich: der Duft ist nicht gerade angenehm. Ich finde er riecht eher wie der Vorkoch-Tag bei Omi. Das Gute ist aber: der Duft ist extrem leicht und verfliegt unfassbar schnell. Beginnt man den zweiten Arm einzucremen, ist der Duft am ersten Arm schon fast verschwunden.
Kommen wir aber zur Wirkung, begonnen nach dem ersten Auftrag. Nachdem ich aus der Dusche gestiegen bin und mein Körper komplett trocken war, habe ich kleine Mengen der Bodylotion großzügig in die Haut einmassiert. Während ich nicht zwingend meinen gesamten Körper eincreme, habe ich jeden Tag mindestens meine Arme und meine Beine eingecremt, denn das sind die Stellen, die erheblich unter trockener Haut leiden.
Nachdem auftragen kommt erst einmal ein aufatmen, denn die lästigen Spannungsgefühle sind weg. Die Haut hat wie oben schon angedeutet einen leichten, glättenden Film auf der Haut, der die Haut wahnsinnig glatt erscheinen lässt, selbst wenn darunter noch die eine oder andere abgestorbene Hautzelle liegt. Die Haut wirkt wahnsinnig glatt und ebenmäßig und hat einen ganz, ganz leichten, gesunden "Glanz". Vor allem aber wirkt die Bodylotion extrem beruhigend. Die Haut kann wirklich aufatmen und endlich wieder entspannen. Das war die ersten Tage nach der Anwendung mein Highlight aus dem gesamten Paket (zusammen mit dem Conditioner).
Wie ich ganz zu Anfang schon erwähnt habe, habe ich die Tube inzwischen fast vollständig aufgebraucht. Ich wollte eigentlich als erstes über die Balea BEAUTY EXPERT Bodylotion berichten, weil sie eben brandneu ist, aber ich habe einfach immer zur Bodylotion von Hands on Veggies gegriffen. Obwohl ich den Duft bis heute nicht sonderlich ausstehen kann, ist die Wirkung wirklich fantastisch.
Die trockenen Hautstellen haben extrem abgenommen und gerade auch an den Gelenken ist die raue, tote Haut wieder schön weich und geschmeidig geworden. Die Bodylotion wirkt wirklich extrem lange nach, sodass man selbst noch am nächsten Tag den dünnen Film auf der Haut fühlt. Und am morgen aufgetragen bis hin zum späten Abend am nächsten Tag gibt die Haut wirklich Ruhe. Ich hatte deutlich weniger Juckreiz, kaum Spannungsgefühle und viel, viel weniger Rötungen. Außerdem habe ich mich in der Nacht nicht mehr gekratzt. Die Feuchtigkeitsversorgung hat also auch in der Nacht ihre volle Wirkung gezeigt.
Fazit
Ich weiß, ich hab die Marke wirklich von A bis Z gepriesen mit nur kleinen Makeln am Rand, aber auch die Wirkung der Sensitive Bodylotion ist einfach unfassbar gut. Die Bodylotion ist mit knapp 10 Euro für all das, was sie enthält und wie intensiv sie wirkt, extrem günstig. Und vor allem überrascht war ich davon, dass trotz der ätherischen Öle kein einziger negativer Reiz verursacht wurde.
Die rückfettende Wirkung ist wirklich unverkennbar und kaum von einer hochpreisigen Pflege aus der Apotheke zu unterscheiden und ich finde, dass sich das Hautbild unfassbar stark ins positive gewandelt hat. Die Haut ist viel weicher, geschmeidiger, reizärmer und vor allem gestärkt.
Obwohl ich den Duft echt nicht gut finde, habe ich einfach jeden Tag rituell zur Lotion gegriffen, weil ich wusste, wie gut sie meiner Haut tut. Und es hat mir ehrlich Spaß gemacht, sie Tag für Tag aufzutragen. Ich finde wirklich selten richtig, richtig gute Bodylotions, die mir auf allen Ebenen gefallen - aber diese hier gehört definitiv dazu. Und ganz ehrlich: sie kostet nur ein Ticken mehr als Produkte von konventionellen Marken aus der Drogerie, wirkt aber tatsächlich, anstelle nur Paraffine auf der Haut aufzuschichten. Von mir gibt es daher eine volle Empfehlung.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Trockene, sensible Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Bio
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Ohne Farbstoffe
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PeTA Cruelty Free & Vegan
9120043489325
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Inhalt: 150ml
Hergestellt in: Österreich
Hersteller: No Planet B GmbH / niceshops GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.