Ich habe euch ja in den letzten Wochen mit chemischen Peelings überrannt und in dem ein oder anderen Beitrag auch erwähnt, dass meine Lippen die extremen Dosen nicht so einfach hin genommen haben, obwohl ich extrem darauf geachtet habe, einen großen Umweg um meine Lippen zu machen. Ich hatte eigentlich dafür einen Lippenbalsam aus der Apotheke mit LSF gekauft; der war aber so furchtbar, dass ich bei meinem nächsten dm-Trip einfach den objektiv am besten formulierten Lippenbalsam von Balea mitgenommen habe.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Rübsen(Canola)öl
Bienenwachs
Lackbaumwachs
Sheabutter
Arganöl
Sanddorn-Extrakt
Rosmarin-Extrakt
Ich habe mir die diversen Lipbalms einmal zur Hand genommen und fand die Formel des Intensiv Lippenbalsams für trockene Haut einfach am Besten. Es ist eine Ölbasis aus Canola-Öl oder vielmehr Rübsenöl, mit schützenden Wachsen, Sheabutter und Arganöl. Also eine sehr, sehr gut rückfettende Formel mit reichhaltiger Konsistenz.
Als Aromastoff wird hier Ethylvanillin hergestellt; ein komplett synthetisch hergestelltes Aroma, welches jedoch komplett ungefährlich ist. Es sorgt für den angenehmen Duft und Geschmack nach Vanille. Da der Rest des Balsams komplett natürlich ist, hat es mich wirklich nicht gestört, dass man hier auf einen günstigen, synthetischen Aromastoff zurückgegriffen hat, als echte Vanille, die ja bekanntlich alles andere als günstig ist.
Mich hat es sogar ein bisschen überrascht, denn ich empfinde den Duft, sowie den Geschmack sogar fast noch ein bisschen besser, als bei echter Vanille. Für mich ist Ethylvanillin nicht ganz so herb, sondern eher eine mildere Variante, was mir persönlich sehr gut gefiel.
Der Rest ist eigentlich ganz einfach gehalten. Es gibt kein besonderes Design oder einen innovativ aussehenden Behälter, sondern eine ganz einfache, klassische Drehhülse. Finde ich vollkommen okay, der muss nicht gut aussehen, sondern er soll wirken.
Den Lipbalm habe ich mir bei Bedarf aufgetragen. Da ich schon sehr reichhaltige Cremes verwende, achte ich darauf, meine Lippen nicht zu überfetten. Hier und da habe ich den Balm daher aufgetragen, wenn meine Lippen nach Feuchtigkeit geschrien haben.
Gerade als ich z.B. die Neutrogena Anti-Pickel+ Serie getestet und verwendet habe, wurden meine Lippen extrem stark angegriffen, weshalb ich hier zwei oder drei Mal täglich eine dünne Schicht aufgetragen habe.
Ich bin kein so großer Lipbalm-Enthusiast und muss mich beinahe dazu zwingen, einen Lipbalm aufzutragen, aber ich fand die Formel von dem hier so toll, dass ich mich tatsächlich sogar ein bisschen darauf gefreut habe, eine neue, dünne Schicht aufzutragen.
Gerade auch am Abend, nachdem ich mich bettfertig gemacht und ins Bett gelegt habe, habe ich als letzten Schritt, schon im Bett liegend, eine kleine Schicht des Balsam aufgetragen.
Auch die Wirkung gefiel mir unfassbar gut. Obwohl der Balsam so extrem reichhaltig ist und ölbasiert ist, hat es sich auf den Lippen niemals klebrig oder ölig angefühlt. Es wurde eine dünne, aber intensiv pflegende Schicht auf die Lippen abgelegt, die sich zudem auch schön lange gehalten hat.
Meine Lippen fühlten sich sofort viel besser an, das Spannungsgefühl ließ nach und die Haut hat sich auch langsam, aber sicher entspannt. Gerade wenn ich den Lippenbalsam am Abend aufgetragen habe, waren die Lippen am Morgen wie komplett erneuert.
Als sich meine Haut komplett gepellt hat, waren meine Trocken wirklich extrem rau, trocken und aufgebrochen und wenn ich den Lippenbalsam aufgetragen habe, hat sich der Zustand wirklich binnen Sekunden verbessert. Die Lippen wurden wirklich extrem stark unterstüzt und binnen weniger Tage hat sich alles wieder komplett beruhigt.
Fazit
Obwohl die Formel wirklich nicht besonders ist, muss ich sagen, ist die Wirkung der Hammer. Wie gesagt: ich trage ungerne Lipbalms und habe deshalb auch so gut wie nie welche zuhause, aber mir gefiel die Wirkung hier einfach wahnsinnig gut.
Für den günstigen Preis hätte ich nicht erwartet, dass sich meine Lippen so schnell erholen würden. Und vor allem auch, dass mich die Konsistenz so begeistern würde.
Gerade bei Lipbalms mit dicken Ölen (wie eben Arganöl) habe ich immer die Angst, dass die Lippen sich dann anfühlen, als hätte man direkt Rapsöl auf sie aufgetragen, aber hier empfand ich den Film auf den Lippen als unfassbar angenehm und überhaupt nicht störend.
Ich bin insgesamt echt mega begeistert. Die Lippen haben die Formel unfassbar gut vertragen, das Hautgefühl war immens gut, der Geschmack und der Duft waren sehr angenehm und nicht zu stark und vor allem hält eine dünne Schicht wirklich wahnsinnig lange. Für den Preis würde ich ihn daher auf jeden Fall wieder kaufen und auch empfehlen.
Ein bisschen Vorsicht ist geboten bei den Allergikern wegen des Ethylvanillins und der pflanzlichen Extrakte, aber abgesehen davon, ist die Formel extrem verträglich.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Trockene Haut, sensible Haut.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Alkohol
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
Ohne Silikone
4058172621307
Produkttransparenz
Inhalt: 4,8g
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Vor bereits einigen Monaten habe ich mir das 30% AHA Acids Peeling von REVOX B77 gekauft. Die Marke ist seit kurzem bei Douglas erhältlich und umfasst ein riesiges Sortiment an hochpotenten Wirkstoff-Konzentrationen - es gibt Peelings, Seren, Toner, Haarpflegen und in Zukunft bestimmt noch das ein oder andere Produkt mehr.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
AHAs aus Fruchtsäften aus Apfel, Limette und Kiwi
Anders als bei den meisten chemischen Peelings wird hier nicht direkt die Säure eingesetzt, also Glykol-, Milch- oder Mandelsäure; sondern stattdessen der Fruchtsaft verwendet. Dieser enthält die natürlichen Säuren und wird in der Formel auf eine Konzentration von 30% gebracht.
Als zusätzliche Komponente dienen dann nur noch Regulierungswirkstoffe; direkte Säuren sind der Formel nicht hinzugefügt. Ebenso enthält sie keine Farb- oder Duftstoffe. Gelöst ist sie in Wasser.
Das Konzept die Fruchtsäfte anstelle der Säuren einzusetzen ist nicht unbedingt neu, kommt z.B. in one.two.free's Glow Serie vor (hier jedoch als Ferment) oder aber auch in Soap & Glory's Sugar Crush Lotion. Doch das ist die erste Formel, die tatsächlich ausschließlich die Säfte verwendet. Hier sind also keine direkten AHAs gelöst, sondern "nur" die Fruchtsäfte selbst, die die AHAs enthalten. Das habe ich so noch nie zuvor gesehen.
Gemacht wurde die Formel für empfindliche Hauttypen, die den direkten Hautkontakt zu Säuren nicht so gut vertragen. Sie ist außerdem viel sanfter, als direkt gelöste Säuren und hat deutlich weniger Reizungen; der Peeling-Effekt selbst ist aber fast so effektiv, wie bei direkt gelösten Säuren.
Angewendet wird das chemische Peeling wie die meisten: nach der Reinigung soll die Haut komplett getrocknet sein und es darf nichts auf sie aufgetragen werden. Einige Tropfen der Lösung sollen dann in die Haut eingearbeitet werden und für 10-15 Minuten dort verwahren. Danach soll das Gesicht mit viel Wasser gereinigt werden, was gleichzeitig die Wirkung neutralisiert. Im Anschluss wird mit Toner, Serum und Pflege ganz normal weiter gearbeitet.
Bei der ersten Anwendung war ich extrem überrascht davon, wie sanft die Formel ist. Es gab weder ein brennen, noch ein Juckreiz oder eine andere Form von Reizen. Das einzig sichtbare war, dass die Haut stark zusammen gezogen wurde, was bei solchen "trocken aufliegenden" Formeln aber ganz normal ist und sich durch das abwaschen auch komplett löst.
Die Formel ist also tatsächlich extrem gut für diejenigen geeignet, die ein Problem mit brennen oder Rötungen nach der Anwendung einer direkt gelösten Säuremischung haben (z.B. The Ordinary's 30% AHA + 2% BHA).
Die Haut habe ich in den nachfolgenden Tagen gründlich beobachtet und nach jeder Anwendung habe ich mir genau angesehen, wie das Peeling wirkt.
Bei der ersten Anwendung ist mir ein starkes abschuppen aufgefallen. Obwohl ich täglich säurehaltige Produkte verwende, sind die Konzentrationen in einem sehr verträglichen Bereich, weshalb nach und nach Zellen abgelöst werden. Bei einer 30%igen Lösung ist der Effekt aber sehr konzentriert, weshalb selbst bei mir eine sichtbare Abschuppung erfolgte.
Was mir sehr gut gefiel war, dass die Haut nicht so matt und fahl aussah, wie es in den ersten Tagen eines Peelings normalerweise üblich ist. Zwar war ein gewisser matter Effekt durch die noch anhaftenden Hautschuppen gegeben, doch dieser war deutlich milder, sodass man nicht so "krank" aussah.
Abgesehen davon unterscheidet sich die Anwendung eigentlich auch nicht von konventionellen Direktsäuren. Auch hier ist der Prozess nach 2-3 Tagen komplett abgeschlossen, sodass eine strahlende, sehr frische Haut zum Vorschein kommt.
Was mir besonders gut gefiel war, dass die Haut am folgenden Tag nicht so extrem empfindlich reagierte. Ich habe natürlich trotzdem einen LSF von 30 getragen, aber man hat deutlich sehen können, dass die Haut nicht so sehr gestresst wurde. Meine Wangen hatten z.B. gar keine Rötung, was bei mir relativ häufig der Fall ist.
Fazit
Insgesamt muss man aber auch sagen, dass der Effekt nicht ganz so extrem ist, wie bei klassischen direkt aufgetragenen Säuren. Da die Haut die Fruchtsäfte noch selbst verwerten muss und sich die Säuren erst im Prozess aus den Säften herauslöst ist die Wirkung deutlich gehemmter, als bei direkt aufgetragenen Säuren.
Es hat daher auch 2-3 Anwendungen gebraucht, bis ich das "gleiche" Ergebnis hatte als mit einer 30% Direktsäure-Formel. Hier verwende ich ja gerne Revolution's oder The Ordinary's Formel sehr gerne.
Zwar wurde genau so gepeelt, der Effekt ist jedoch deutlich milder, als bei direkt aufgetragenen Säuren, da diese direkten Säuren eine höhere Potenz hat. Sie gehen direkt ans Wert, da sie nicht erst in Säuren umgewandelt werden müssen.
Aber ganz ehrlich: ich nehme es gerne in Kauf, ein Produkt drei Mal zu verwenden anstelle von einer Anwendung, wenn ich dafür eine deutlich mildere und sanftere Wirkung habe und am Ende doch auf so ziemlich das gleiche Ergebnis komme.
Ich finde die Formel ist daher durchaus eine Alternative für die Menschen, die die hochkonzentrierten Säuren entweder nicht vertragen oder sich unsicher bei der Anwendung sind.
Dieses Peeling ist wirklich extrem mild, effektiv, hinterlässt keinerlei brennen oder Juckreiz und reizt die Haut auch bei weitem nicht so stark, wie es eben hochkonzentrierte AHAs tun; vor allem weil hier in der Regel die Glykolsäure im Vordergrund steht, welche bekanntlich eine der reizendsten ist.
Von mir gibt es daher durchaus eine Empfehlung. Der Preis ist mehr als fair, die Formel ist intelligent gestaltet worden und auch der Effekt ist sehr, sehr gut.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Duftstoffe
Ohne Farbstoffe
Vegan
5060565101333
Produkttransparenz
Inhalt: 30ml
Hergestellt in: Europäische Union
Hersteller: Revuele Ltd. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Wer sich die Makeup-Kategorie hier anschaut oder vielleicht schon länger mitliest, weiß, dass es für mich kaum einen besseren Concealer gibt, als die Conceal & Define-Serie von Revolution. Ich brauche einen extrem hochdeckenden Concealer, der wirklich abdeckt und nicht nur so tut, oder es von sich behauptet, und eben das tun die Concealer von Revolution.
Weil die Concealer aber auch grundsätzlich in den helleren Farbtönen ausverkauft sind und ich leider Gottes wirklich geistweiß im Gesicht bin, musste ich mir langsam aber sicher Alternativen heraus suchen, auf die ich zugreifen kann, wenn es mal wieder "Ausverkauft" in der Produktbeschreibung heißt. Meinen ersten Anlauf habe ich daher bei der Schwestermarke Makeup Obsession gewagt und mir dort den MEGA CONCEAL Concealer in der Farbe 02 gekauft. Ein wenig mehr pink als meine geliebte C1 und C0.5 von Revolution, aber nahezu gleich hell.
Auch die Hauptinhaltsstoffe sind gleich: man kann die INCI-Auflistung beider Produkte vergleichen und sieht sofort, dass der erste Chunk an Inhaltsstoffen exakt übereinstimmt. Ich hatte daher die Hoffnung, dass auch die Formel zumindest ähnlich sein würde.
Was jedoch sofort auffällt ist, dass beim MEGA CONCEAL die Liste um ein vielfaches länger ist. Das Problem hierbei: umso mehr Inhaltsstoffe, umso dünner in der Regel auch die Konzentration an Pigmenten. Und genau das ist hier leider passiert.
Obwohl die Grundstoffe und auch der Preis gegenüber der Conceal & Define Concealer ähnlich ist, so ist die Formel des MEGA CONCEALs um ein vielfaches dünner.
Als ich den Applikator aus der Tube genommen habe, ein sehr, sehr großer, leicht abgerundeter Applikator mit einer flachliegenden Seite, mit der man Kontakt zur Haut nimmt, habe ich eigentlich keinen großen Unterschied zu den Conceal & Define Concealern gesehen. Die Konsistenz war nur minimal flüssiger, aber sonst eigentlich sehr vergleichbar.
Doch als ich den Concealer aufgetragen habe, ist sofort die extrem dünne Pigmentierung aufgefallen. Der Concealer hat beim auftragen schon Schlieren gezogen und überall dort, wo man etwas Druck auf die Haut ausübte, hat man sofort gesehen, dass die Konsistenz komplett ausgedünnt wurde. An den Seiten sammelte sich also eine erhöhte Wand, in der Mitte, wo der Concealer entlang streift, sieht man aber nur einen sehr dünnen Film.
Ich habe den Concealer trotzdem eingearbeitet - mit einem Pinsel und mit einem Schwamm - und fand, dass die Deckkraft einfach mit jedem einklopfen auf die Haut noch dünner wurde. Also habe ich mehr Concealer aufgetragen, in der Hoffnung, dass ich Deckkraft aufbauen könnte. Doch auch das schlug komplett fehl.
Egal, wie sehr ich mich bemühte und egal, wie viel Concealer ich aufgetragen habe, die Deckkraft war einfach nicht da. Es fühlte sich eher an, wie eine wässrige Lösung, die einfach auf der Haut aufliegt, aber man konnte einfach keine Deckkraft aufbauen. Und durch das viele einarbeiten und durch die Versuche, die Konsistenz einfach besser zu verteilen, ist am Ende sogar noch die Foundation von der Haut abgelöst worden. Und das obwohl ich einen sehr klebrigen Primer mit einem starken "Grip" verwende, um so etwas zu vermeiden.
Fazit
Ich habe es jetzt genau drei Mal versucht, irgendeine Form von Deckkraft aus diesem Concealer heraus zu suchen und es funktioniert einfach nicht. Es ist einfach ein wässriger Film, den man auf die Haut aufbringt, ohne dass dabei aber irgendwelche Pigmente festhalten.
Die darunter liegende Foundation (übrigens auch von Revolution) ist einfach aufgebrochen und mit jeder weiteren Schicht hat man alles einfach nur verschlimmert.
Wirklich jeder Concealer, den man in der Drogerie findet, so schlecht er auch sein mag, erzielt bessere Ergebnisse als dieser hier. Und da hilft es auch nicht, dass feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, wie Rosenöl enthalten sind.
Der Concealer ist das einzige Produkt, bei dem ich keine Kompromisse erlaube. Concealer müssen decken und überdecken. Es ist eine ziemlich einfache Aufgabe, die sich günstig herstellen lässt. Und das wurde hier einfach nicht getan. Er landete daher - so sehr es mir weh tat - direkt in der Tonne. Für mich ist er einfach unbrauchbar.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
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Wichtige Merkmale und Hinweise
PeTA Cruelty Free & Vegan
5057566090339
Produkttransparenz
Inhalt: 13ml
Hergestellt in: Taiwan
Hersteller: Revolution Beauty Ltd. Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich kaufe relativ wenige Produkte von L'Oréal Paris... Es gibt ein paar Produkte, auf die ich nicht ganz verzichten kann, aber grundsätzlich spricht mich das Sortiment nicht so sehr an. Das Einzige, worauf ich mich immer verlassen habe war, dass die Mascaras von L'Oréal ihr Geld absolut wert sind. In den über 15 Jahren, die ich jetzt Make Up trage kann ich mich an keinen Mascara von L'Oréal Paris erinnern, den ich wirklich schlecht fand.
Da es bei dm gerade eine Aktion mit 40fach Punkten auf einen Wunschmascara von L'Oréal gab, war das die perfekte Gelegenheit, mal einen der neuen Mascaras für (rechnerisch) wenig Geld auszuprobieren. Es gibt ja aktuell wirklich viele neue Mascaras bei L'Oréal, einer davon ist die Serie der LASH PARADISE-Mascaras. Gestartet hat die Linie mit einem Mascara, neu dazu gekommen ist einer mit einem besonders dunklem Schwarz und die wasserfeste Variante. Und letztere habe ich mir während der Aktion gekauft.
Was mir an den LASH PARADISE Mascaras sehr, sehr gut gefällt ist die Bürste. Der Mascara hat eine außergewöhnliche Bürste mit sehr, sehr vielen, eng aneinander liegenden und in verschiedene Richtungen ausgehenden Bürsten aus einem sehr weichen Nylon-Mix. Die Bürste hält zwar stand, biegt sich aber mit den Wimpern, sodass es beim auftragen nicht piekst. Die Bürste und ihre Fasern sind also sehr weich, bleiben aber trotzdem in Stellung.
Außerdem ist die Bürste wahnsinnig gut für alle Wimpernlängen. Sowohl sehr kurze, als auch von Natur aus lange Wimpern werden sehr, sehr gut in die Bürste eingefangen, vernesten sich zwischen den einzelnen Fasern und werden dadurch wahnsinnig gut erfasst.
Auch hat die Bürste eine Sache, die ich so noch nie alleine von einer Bürste erhalten habe: echten, geschwungenen Schwung. Man sieht auf den Bildern ganz deutlich, wie die Wimpern "gerollt" werden und wie ein Fächer nach oben geschwungen werden. Bei meinen Wimpern muss ich immer auf eine Wimpernzange zurück greifen, da meine Wimpern sehr gerade sind und es war die erste Bürste, die ohne zusätzliche Mechaniken die Wimpern wirklich geschwungen hat.
Auch mit der Deckkraft und der Konsistenz war ich sehr zufrieden. Wenn man die Bürste das erste Mal aus der Tube heraus zieht, sieht die Konsistenz sehr uneben und klumpig aus, weil sich ganz viele kleine Reservoire zwischen den einzelnen Fasern bilden; doch beim Auftrag werden diese nicht an die Wimpern abgegeben. Der Auftrag ist dadurch extrem gleichmäßig, Klumpen werden nicht an die Wimpern abgetreten, sondern bleiben zwischen den Fasern gefasst.
Ich habe den Mascara zusammen mit einem 10fach verstärkenden Spiegel angewandt (gibt es wirklich überall, bei dm für rund 3-5 Euro, je nach Ausführung), weil man durch die stark gefüllten Fasern die Wimpern nicht ganz so gut erkennen kann. Ich habe daher den Spiegel verwendet, um zu sehen, dass ich die Wimpern auch wirklich gut erfasst habe. Das ist schon ein kleines Makel, da aber fast jeder, den ich kenne, einen solchen Spiegel zuhause hat, gehe ich nicht davon aus, dass es ein allzu großes Problem darstellt. Dennoch: ein Hinweis an die ohne Spiegel.
Das Volumen der Wimpern gefiel mir auf Anhieb wirklich wahnsinnig gut. Die Bürste hat die Wimpern wirklich extrem gut eingefasst und die Konsistenz wurde wahnsinnig gut und gleichmäßig an die Wimpern abgegeben. Durch die quervernetzten Bürstenfasern wurden die Wimpern zudem sehr schön voneinander getrennt, sodass sich ein richtig gutes Volumen aufbauen konnte.
Was mir auch sehr gefiel war, dass die Wimpern extrem flexibel blieben. Obwohl die Konsistenz sehr schnell herunter trocknet, konnte man die Wimpern noch problemlos biegen (ich teste das, in dem ich mit einer Fingerkuppe Druck auf einzelne Wimpern ausübe und sehe, ob diese in ihre Stellung zurück springen oder verharren).
Und auch den Wassertest hat der Mascara ausgesprochen gut überstanden. Das Bild hierüber zeigt, wie ich frisch aus der Dusche komme, ohne den Mascara abgeschminkt zu haben. Die Wimpern sind noch genau gleich schwarz, es gibt keinerlei Tropfen und keine "Panda-Augen". Obwohl ich mein Kopf komplett unter laufendes Wasser hielt, ist die Farbe weder aufgelöst worden, noch hat sich die Form der Wimpern großartig verändert.
Für einige könnte das aber auch ein Problem sein, denn der Mascara ist zwingend auf eine Abnahme mit einem stark ölhaltigen Reiniger angewiesen. Selbst Waschgel, viel Schaum und Wasser haben dem Mascara nichts angetan. Er ließ sich wirklich nur mit einem Öl-Reiniger entfernen. Wasser alleine, auch mit Waschgel kombiniert, hat den Mascara nicht vollständig entfernt.
Fazit
Ich bin alles in allem echt wahnsinnig beeindruckt. Das ist der erste Mascara, der den Zusatz "Waterproof" wirklich verdient, das Volumen ist sensationell gut und alleine für die geschwungenen Wimpern würde ich den Mascara immer wieder kaufen.
Das einzige Problem: Man kann ihn nicht einfach so schnell auftragen. Hat man irgendwelche Flecken oder kleine Punkte auf dem Lid, lässt sich das Ganze nicht entfernen. Erst ein ölhaltiger Reiniger löst die Farbe wieder ab; hat man also Punkte oder Striche unter den Augen oder auf dem Lidschatten, muss man damit leider leben.
Ich habe sehr sehr unterschiedliche Rezensionen zu dem Mascara gelesen und kann die Bedenken von vielen Leuten nicht verstehen. Ich persönlich fand die Anwendung sehr einfach (trotzdessen, dass ein Spiegel notwendig war) und bin vom Volumen absolut begeistert.
Ich kann ihn daher auch wirklich nur empfehlen. Ich weiß, dass die Leute den "originalen" LASH PARADISE am Besten finden und sowohl an der dunklen Variante, als auch an der wasserfesten auszusetzen haben, aber ich kann ehrlich gesagt nichts bemerkenswert schlechtes in der Formel finden. Extrem dunkel, schöne Trennung, wahnsinniges Volumen und eine extreme Haltbarkeit zu einem vertretbaren Preis. Ich würde ihn also nicht nur empfehlen, sondern auch sofort wieder kaufen.
Inhaltsstoffe
ISODODECANE • CERA ALBA • COPERNICIA CERIFERA CERA • DISTEARDIMONIUM HECTORITE • DILINOLEIC ACID/BUTANEDIOL COPOLYMER • AQUA • ALLYL STEARATE/VA COPOLYMER • ORYZA SATIVA CERA • PARAFFIN • ALCOHOL DENAT. • POLYVINYL LAURATE • VP/EICOSENE COPOLYMER • PROPYLENE CARBONATE • TALC • SYNTHETIC BEESWAX • ETHYLENEDIAMINE/STEARYL DIMER DILINOLEATE COPOLYMER • PEG-30 GLYCERYL STEARATE • CANDELILLA CERA • RICINUS COMMUNIS SEED OIL • PANTHENOL • MALTODEXTRIN • PENTAERYTHRITYL TETRA-DI-T-BUTYL HYDROXYHYDROCINNAMATE • BHT • CENTAUREA CYANUS FLOWER EXTRACT • [+/- MAY CONTAIN: CI 77499 / IRON OXIDES]. Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
3600523902989
Produkttransparenz
Inhalt: 6,4ml
Hergestellt in: Italien
Hersteller: L'Oréal Deutschland GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Dieses Produkt wurde uns freundlicherweise von Kneipp zur Verfügung gestellt.
Kneipp hat gerade die neuen Frühlings-Produkte auf den Markt gebracht; vor allem neue Bäder, Badekristalle und Duschen sind neu dazu gekommen. Da ich nicht mehr die Möglichkeit habe zu baden (was in aktuellen Zeiten gar nicht so schlecht ist), habe ich mich auf die drei neuen Duschen, eine Cremedusche und zwei Aroma-Pflegeduschen, beschränkt.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Marulaöl
Aprikosenmilchextrakt
Sheabutter
Mandarinenöl
Orangenöl
Mandelöl
Jojobaöl
Sojaöl
Die letzten Launches von Kneipp haben sich ja sehr auf den pflegenden Markt konzentriert: es gab neue Seren, Cremes und Reinigungsgele, dafür weniger neue Duschen. Ich hab mich daher sehr darauf gefreut, mit was für Duftwelten man diesmal in Kontakt kommt.
Kneipp hat ja schon vorher Duschen mit einem "Gefühl wie eingecremt" gelauncht, zuletzt die Cremedusche Sanfte Pflege mit Baumwollduft und -extrakt, die ich im Herbst letzten Jahres für euch ausprobiert habe. Diesmal hat man mit der Cremedusche Samtweich auf einen kräftigen, fruchtigen Duft gesetzt; die Formel soll aber dennoch pflegend und feuchtigkeitsspendend sein und sich in die Reihe einfügen.
Die Cremedusche Samtweich enthält ebenso wie ihr Vorgänger keine Farbstoffe; ist aber diesmal nicht vegan. Denn in der Formel wird auf fettfreie Kuhmilch gesetzt. Hinzu kommen für die Serie typisch mehrere Öle und ein großer Schuß Sheabutter. Leider sind jedoch auch hier wieder PEGs vorhanden. Ob man diese jetzt eingesetzt hat, um die Öle tiefer in die Haut einbringen zu können, kann ich nicht sagen, jedoch bevorzuge ich grundsätzlich PEG-freie Produkte.
Der Duft der Cremedusche ist diesmal richtig, richtig gut gelungen. Ich finde Mandarine riecht sehr, sehr schnell zu sauer oder hat einen bitteren Nebengeruch, weshalb ich selten Produkte oder Parfums kaufe, die Mandarine beinhalten. Ich denke, dass die Formel eigentlich nach einem fruchtigen Mix riechen soll; aus Orange, Aprikose und Mandarine, aber für mich riecht sie ganz klar nach Mandarine. Fruchtig, leicht süß, leicht sauer.
Kneipp hat hier eine richtig gute Note getroffen. Es riecht nach frisch aufgeschnittener, perfekt reifer Mandarine - der Duft ist zwar stark, aber auch nicht zu intensiv oder penetrant. Er verteilt sich angenehm beim duschen, verfliegt aber auch relativ schnell, sodass man nicht stundenlang in einer Wolke herumsteht. Ich finde das sehr gut gemacht, weil ich bei zu intensiven Düften einfach auch gerne mal Kopfschmerzen bekomme.
Die Konsistenz der Cremedusche ist extrem dick und auch leicht ölig; sie lässt sich aber dennoch sehr, sehr gut verteilen und aufschäumen. Weil der Schaum sehr, sehr kräftig ist und sich auch sehr gut großflächig verteilen lässt, braucht man relativ wenig pro Anwendung, was ich sehr gut finde. Ein kleiner Tropfen reicht aus, um z.B. den ganzen Arm plus Achsel gründlich zu waschen.
Was ich hier auch ganz praktisch finde: weil der Schaum so dick ist und selbst beim vielfachen einmassieren kaum an "Masse" verliert, kann man sich richtig schön rasieren, ohne dass die Klinge überhaupt engen Hautkontakt hat. Ich habe die Cremedusche daher auch gerne unter den Achseln oder im Intimbereich verwendet, weil die Klinge durch den leicht öligen Film wirklich wahnsinnig gut auf der Haut gleiten konnte.
Die Reinigung gefällt mir auch sehr, sehr gut. Zwar sind auch hier - wie immer - SLES enthalten, aber die immense Anzahl an Ölen und vielleicht auf der Schuß Milch, der in der Formel vorhanden ist, sorgt dafür, dass die Reinigung ziemlich sanft einher geht. Die Haut wird richtig, richtig gründlich gereinigt; auch starker Schweißgeruch vom konstanten Schleppen, wird mit ein paar Tropfen gründlich und komplett entfernt.
Weil man sich hier doch für einen relativ intensiven Duft entschieden hat, für den natürlich auch eine Menge an ätherischen Ölen und hieraus resultierenden, zusätzlichen Duftstoffen zum Einsatz kommen, habe ich eigentlich damit gerechnet, dass die pflegende Wirkung deutlich geringer oder milder ausfällt, als bei der sehr leicht bedufteten Cremedusche Sanfte Pflege aus dem letzten Jahr.
Doch ich bin positiv überrascht worden: der intensive Duft hat die pflegende Wirkung überhaupt nicht ausgehebelt. Zwar gebe ich zu, dass ich die Wirkung der Cremedusche Sanfte Pflege einen kleinen Ticken intensiver empfand, aber dennoch ist der pflegende Effekt bei der Cremedusche Samtweich nicht zu verachten.
Fazit
Ich bin insgesamt sehr, sehr positiv überrascht und angetan. Der Duft ist wahnsinnig lecker, intensiv, aber auch nicht zu intensiv oder penetrant. Der Schaum ist extrem stark, dick und cremig, sodass er sich sehr weit verteilen lässt und die reinigende Wirkung empfand ich als wahnsinnig sanft.
Im Vergleich zu den Aroma-Pflegeduschen spürt man doch sehr, dass die Öle hier gründlich auf die Haut einwirken. Die Haut fühlte sich nach dem duschen sehr weich und gepflegt an, es gab keinerlei Spannungsgefühle und auch das Hautgefühl im Allgemeinen war sehr, sehr angenehm, eben und gleich.
Ich finde, hier wurde die Formel tatsächlich wahnsinnig gut mit dem intensiven Duft verbunden. Die Vielzahl an Ölen macht wirklich einen Unterschied beim duschen und gerade jetzt im Frühlingsanfang empfinde ich die Wirkung und den Duft als sehr angenehm und mild. Ich würde sie daher auch auf jeden Fall nachkaufen.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Mikroplastik
Ohne Mineralöle
Ohne Parabene
4008233163550
Produkttransparenz
Inhalt: 200ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Kneipp GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Über Reviewjoy habe ich mich für den Test mit dem Thickening & Restoring Conditioner von tomorrowlabs beworben und wurde tatsächlich nur wenige Tage später darüber benachrichtigt, dass ich für ihn ausgewählt wurde. Den Conditioner wollte ich unbedingt testen, weil die Formel nur aus wenigen Inhaltsstoffen besteht, gleichzeitig aber für 40€ über die Ladentheke geht. Da wollte ich natürlich wissen, ob das berechtigt ist.
Für starkes Haar und eine aktive Kopfhaut. Der regenerierende Thickening & Restoring Conditioner mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen wurde mit wissenschaftlichen Experten entwickelt, um das Haar intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen und das Haar gesund und stark zu halten.
Der echte und einzige Wirkstoff, der hier auf den Haaraufbau wirkt, ist Redensyl (Larix Europaea Wood Extract, Glycine, Sodium Metabisulfite, Larix Europaea Wood Extract, Glycerin, Zinc Chloride und Camellia Sinensis Leaf Extract). Er zeichnet sich wiefolgt aus:
This ingredient is the best alternative to hair transplantation, and the first hair care cosmetic active ingredient based on regenerative medicine to fight against hair loss. Redensyl reactivates the bulge stem cells (ORSc) to stimulate hair growth. It provides better results in 84 days than a surgical hair transplant procedures, with up to +28,200 new hairs. The technology received the silver Innovation Zone award at in-cosmetics 2014, in Hamburg. [Quelle]
Die Kurzfassung lautet: es ist der erste kosmetische Wirkstoff, der regenerativ gegen Haarausfall wirkt. Bei einer Anwendung über 84 Tage werden bis zu 28.200 neue Haare gebildet und bietet dadurch bessere Resultate, als bei einer Haartransplantation.
Ich persönlich habe keinen besonders starken Haarausfall, befinde mich also im gesunden Durchschnitt, jedoch hat mich die unterstützende Wirkung interessiert. Denn der Conditioner soll auch aufbauen und stärkend wirken. Zwar wird er vor allem bei Haarausfall beworben, jedoch auch bei geschwächtem oder stark geschädigtem Haar, in dessen Kategorie ich falle.
Angewendet habe ich den Conditioner mit einem neutralen Shampoo. Es enthielt keine Aktivstoffe und keinerlei Filmbildner; nur Behentrimonium Chloride wurde als leichtes Konditionierungsmittel eingesetzt. Nach der grünldichen Wäsche habe ich den Conditioner aufgetragen und bis auf die Kopfhaut einmassiert, mehrere Minuten lang einwirken lassen und danach gründlich ausgespült.
Ich gehe sehr stark davon aus, dass ich nach 84 Tagen nicht unbedingt einen Unterschied in der Masse der Haare feststellen würde, weil bei mir weder kahle, noch ausgedünnte Haarstellen vorhanden sind. Jedoch konnte ich den Conditioner auch nicht über volle 84 Tage testen; ein Mal, weil für den Test nur 30 Tage bereitgestellt wurde, zum anderen, weil eine Flasche hierfür nicht ausreichen würde.
Das Ganze hört sich jetzt ein bisschen niederschmetternd an, aber keine Sorge: trotz des deutlich verkürzten Zeitraums habe ich doch ziemlich starke Ergebnisse gesehen. Auf die komme ich gleich zu sprechen; ich möchte aber erstmal bei den ersten Anwendungstagen ansetzen.
Ganz zu Anfang war ich tatsächlich extrem genervt von dem Conditioner. Mein Haar fühlte sich extrem trocken und stark unterpflegt an und so war es z.B. für mich immens schwer, das Haar irgendwie zu bändigen. Ich musste zwingend auf ein Leave In-Spray einer anderen Marke zurück greifen, um das Haar überhaupt nur durchkämmen zu können. Aber ich sag immer selbst: einige Produkte müssen erst eingewöhnt werden. Und so habe ich den Conditioner ganz brav Tag ein, Tag aus angewendet.
Nach etwa fünf Tagen hatte sich dieser Effekt langsam gelegt. Als ich aus der Dusche kam ist mir das erste Mal nach diesen knapp fünf Tagen aufgefallen, dass das Haar etwas weicher und geschmeidiger wurde. An den Spitzen ist mir vor allem aufgefallen, dass sich Wasser gebunden hat. Sobald ich meine Haare handtuchtrocken getrocknet hatte, waren die Spitzen sofort komplett trocken; es legte sich kein Wasser daran fest.
Doch nach knapp fünf Tagen verblieb auch in den Spitzen Feuchtigkeit. Für mich war das ein Zeichen, dass sich die Wirkstoffe nun fest im Haar manifestiert haben und somit eine Art Wasserspeicher aufgebaut wurde. Bis die Haare jedoch wirklich geschmeidig wurden, hat es aber doch noch einige Tage gedauert.
Ich würde sagen um die 10-14 Tage täglicher Anwendung herum, hat man das volle Spektrum der Haarpflege erst wirklich bemerken und spüren können. Das Haar wurde langsam wirklich weich und geschmeidig und unter der Dusche konnte ich z.B. mit meinen Fingern ohne hängen zu bleiben durch das Haar hindurch fahren.
Auch nach dem ausspülen war es das erste Mal, dass sich das Haar wirklich gepflegt und genährt anfühlte. Ab etwa dem 10. Tag habe ich auch vollständig auf weitere Pflegeprodukte verzichtet, sondern das Haar nur mit einem neutralen Shampoo gereinigt und mit dem Conditioner gepflegt.
Es scheint so, als würde es bei diesem Conditioner etwas länger dauern, bis sich die Pflegestoffe wirklich im Haar festsetzen, sobald dies jedoch geschehen ist, fand ich die Pflege als sehr gut und wahnsinnig verträglich.
Ich wende den Conditioner jetzt knapp seit drei Wochen an und muss sagen, dass sich das Haar sehr weich und geschmeidig anfühlt. Es sieht auch tatsächlich danach aus, als würden weniger Haare ausfallen, denn es dauert deutlich länger, bis sich in meiner Bürste eine "erste Schicht" an Haaren angesammelt hat. Für mich persönlich ist das jetzt nicht unbedingt wichtig, da ich ja nicht unter Haarausfall leide, aber selbst mir ist aufgefallen, dass die Menge an Haaren - zumindest subjektiv - die ausfiel, geringer war.
Auch mit Bürste und Kamm kam ich jetzt direkt durch das Haar, ohne dass es weiterer Pflege bedarf. Manchmal setze ich mich nach dem duschen einfach hin, höre ein wenig Musik oder schaue mir etwas auf YouTube an. Dann sind die Haare meistens halbtrocken und extrem widerspenstig, weil sich die Feuchtigkeit mit der Trockenheit streitet. Doch selbst hier hatte ich wirklich keinerlei Probleme, die Haare zu kämmen oder durchzubürsten. Es ziepte minimal, aber auch nicht in einem Umfang, den ich als schmerzhaft oder unangenehm empfinden würde.
Fazit
Was mich persönlich nur sehr gestört hat, war der EXTREM intensive und massive Duft. Öffnet man die Flasche, füllt sich beinahe der ganze Raum binnen Sekunden mit dem Duft. Die ausgewählten Noten - blumig, süßlich, würzig - sind zwar nicht unangenehm, aber die schier massive Konzentration ist einfach viel zu heavy.
Nicht ganz entschlossen bin ich auch mit dem Wirkstoff Redensyl. Für mich persönlich war er ja nicht wirklich sinnvoll, da ich keinen Haarausfall habe; aber auch die generelle Beschreibung und Definition löst in mir einen leichten Schreck aus.
Obwohl die Studienlage tatsächlich wohl genährt ist und alle Meinungen zum gleichen Ergebnis kommen, zweifelt mein Unterbewusstsein daran, dass eine Spülung oder eine Pflege aus Shampoo und Spülung alleine eine Haartransplantation ersetzen soll.
Vor allem irritiert mich hierbei, dass, während bei einer Haartransplantation gezielt, gerade Linien transplantiert und eingesetzt werden, Rinse Off-Pflegeprodukte eben dort wirken, wo sie am aktivsten reagieren können. Ob man beide Ergebnisse wirklich vergleichen kann, kann ich einfach nicht direkt glauben.
Meine grundsätzliche Meinung ist aber: die Formel ist extrem gut ausgewählt. Es gibt Konditionierungsmittel, die bis in den Haarkern eindringen; es wird aktiv eine Wasser-Speichermöglichkeit in die Haarfasern eingearbeitet; das Haar fühlt sich bei regelmäßiger Anwendung tatsächlich besser, stärker und gesünder an; und die Formel setzt einzig und allein auf aktive Wirkstoffe (mit Ausnahme des Parfüms).
Ich denke, ich wäre sogar dazu bereit, jedes Mal 80 Euro für Shampoo und Spülung auszugeben, wenn ich nach einer Alternative zu einer Operation suchen würde. Ob ich in meinem jetzigen Zustand die Spülung noch einmal kaufen würde, wage ich aber zu bezweifeln.
Ich finde den Effekt wirklich gut und mein Haar fühlt sich tatsächlich kräftiger an, sieht strahlend aus und hat einen wunderschönen, gleichmäßigen Glanz. Das Problem ist aber, dass ich ähnliche Effekte durchaus auch von günstigeren Produkten erhalten kann.
Obwohl auf mehrere Kundengruppen gezielt wird, bin ich doch der Meinung, dass ich die Pflegeserie nur empfehlen würde, wenn tatsächlich ein Leiden durch Haarausfall ausgelöst wird. Für mich als einen "Otto-Normalverbraucher" mit ganz einfach geschädigtem Haar durch chemische Behandlungen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis auf Dauer zu gering.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Dünner werdendes, strapaziertes Haar.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
9180005930029
Produkttransparenz
Inhalt: 250ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: tomorrowlabs GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Ja, wir haben ein kostenfreies Muster erhalten.
Nachdem Stiftung Warentest das Tandil Waschmittel von ALDI Nord als Testsieger gekürt hat, sind die Regale zumindest bei meinen Filialen - wie leer gefegt. Woher also noch schnell ein gutes, günstiges Waschmittel holen? Dank Rossmann-App konnte ich das Love Nature Waschmittel für unter drei Euro kaufen und bei dm gab es dann später 40fach Punkte; also kam ich auch hier auf knapp 3 Euro. Mit zwei Flaschen sollte ich also die nächsten Wochen überleben können.
Love Nature-Produkte gibt es ja inzwischen fast überall, selbst Nachfüllstationen werden immer mehr lanciert. Es ist also eine gute Alternative zu bekannten Eigenmarken, vor allem auch, weil es preislich nicht viel teurer ist. Ich hab mir das Waschmittel daher gerne einmal genauer angeschaut.
Die meisten Substanzen sind gleich: verschiedene Tensid-Arten, Enzyme und Seife. Enzyme können problematisch sein, gerade bei empfindlichen Stoffen; aber da ich fast alles aus Baumwolle habe, war der Punkt für mich jetzt nicht ganz so wichtig, denn Baumwolle kommt sehr gut mit zugesetzten Enzymen klar.
Die Duftstoffe sind ECARF-Zertifiziert; das allergische Risiko ist damit nicht ganz vom Tisch, jedoch werden nur Duftstoffe mit einem extrem geringen Allergie-Risiko zertifiziert. Auf die Farbstoffe hätte ich gut verzichten können, gerade wenn man allergikerfreundliche Produkte auf den Markt bringt, aber nun gut. Da orientiert man sich wahrscheinlich auch sehr an den Konkurrenzprodukten direkt nebenan, die eben auch alle gefärbt sind.
Den Duft finde ich soweit sehr angenehm. Es ist ein sehr, sehr frischer, ganz leichter, angenehmer Duft, der mich so ein bisschen an ein frisch bezogenes Bett erinnert. Ich finde den Duft wahnsinnig gut, vor allem, weil er sich auch nicht mit zugesetzten Produkten streitet; ich verwende z.B. ein Wäscheparfüm, damit die Kleidung länger frisch bleibt und aus dem Schrank heraus noch wie frisch gewaschen riecht.
Das einzige, was ich an der Formel und auch an der ECARF-Zertifizierung störend finde ist, dass der Einsatz von Benzoisothiazolinone klein geredet wird. Das ist ein Konservierungsmittel, dass bakterizid und fungizid wirkt und als Biozid dient. Das Sensibilisierungsrisiko ist bei diesem Isothiazolinon zwar geringer als bei den restlichen, jedoch besteht immernoch eine ganz kleine Chance. Wie so etwas dann als allergikerfreundlich zertifiziert werden kann, frage ich mich immer wieder. Inzwischen vetraue ich da auch nur noch dem Label vom DAAB.
Dazu muss man wissen: ich bin auf diese Label nicht angewiesen. Ich hatte bislang keinerlei Probleme mit Waschmitteln. Aber ich weiß eben, dass es viele Menschen da draußen gibt, die auf solche Zertifizierungen dringend achten müssen. Deshalb merke ich hier an, dass ich ECARF nicht als sonderlich strikt empfinde; Duftstoffe sind erlaubt und auch Inhaltsstoffe bleiben erlaubt, wenn sie nur eine gewisse Schwelle unterschreiten.
Aber kommen wir jetzt endlich mal zum wichtigen; auch für die Menschen, die einfach nur wissen wollen, ob das Waschmittel etwas taugt. Für meinen Test zuhause habe ich sowohl schwarze, als auch dunkle, sowie helle und farbige Kleidung gewaschen. Für mich waren wichtig: wurden Flecken und Schmutz gründlich entfernt? Wurden Gerüche entfernt? Gab es Streifen oder sonstige Ablagerungen? Wurde die Farbe verfälscht? Wie "frisch" wurde die Kleidung?
Am beeindruckensten empfand ich die Waschleistung bei Neonfarben. Ich habe z.B. eine neonpinke Jogginhose mit neongelben Zugfäden, sowie ein neongelbes Oversize T-Shirt. An beiden hängt sich Schmutz sofort fest und man sieht richtig gründlich, wenn auch nur ein kleinstes Partikelchen daran hängen bleibt, weshalb ich hier am meisten darauf gespannt war, wie diese aus der Waschmaschine kommen.
Zu meiner Überraschung konnte ich die Waschleistung in Echtzeit noch in der Waschmaschine sehen. Auf meiner Jogginghose ist Kaffee verlaufen, als ich gestolpert bin. Die Zugfäden waren komplett braun und weil ich meine Waschmaschine nicht für ein Teil anstelle, auch schon ziemlich eingetrocknet.
Als die Waschmaschine so langsam begann sich zu drehen und zu wenden, habe ich durch die Scheibe hindurch gesehen, wie ein wirklich neongelbes Licht erstrahlte. Es war der Zugfaden, der schon nach wenigen Minuten in der Seifenlauge richtig krass strahlte. Das war ganz witzig anzusehen, wenn man in die Küche kam und einem gefühlt ein Neonlicht entgegen strahlte. Auch beim T-Shirt konnte man ein richtig kräftiges leuchten sehen.
Den gleichen Effekt hatte ich auch bei der weißen Wäsche. Die Wäsche wurde wieder richtig schön zum strahlen gebracht. Bereits ergraute Kleidung wurde zwar nicht wieder auf ein frisches weiß poliert, aber man konnte doch deutlich sehen, dass sie zumindest ein wenig Leuchtkraft zurück erhalten hat. Also auch hier fand ich die Leistung erst einmal sehr gut.
Bei der dunklen Wäsche konnte ich nicht wirklich eine Verbesserung sehen. Die Farben blieben aber immerhin ziemlich echt und auch nach mehreren Wäschen konnte ich keinen grauen Schleier feststellen. Das schwarz sah immernoch sehr gut aus und wirkte auch nicht verfälscht, weshalb ich auch hier keine Probleme sehe.
Am schwierigsten für ein neues Waschmittel ist meine Art zu waschen. Und jeder, der das Waschen seiner Eltern übernommen und beibehalten hat, sollte jetzt die nächsten Absätze überspringen.
Weil ich nämlich relativ wenig Kleidung besitze und meine Kleidung bis zum letzten Ende trage; und zu etwa gleichen Teilen helle, dunkle und farbige Wäsche besitze, wasche ich meine Kleidung immer zusammen. Hierfür verwende ich Farb- und Schmutzfangtücher und das schon seit Jahren, ohne dass jemals etwas passiert ist. Müsste ich die Wäsche trennen, hätte ich spätestens nach ein paar Tagen nichts zum anziehen und niemals eine volle Maschine, weshalb ich vor Jahren angefangen habe, alles zusammen zu waschen. Dabei ist nie etwas passiert. Es ist jedoch eine Herausforderung an das Waschmittel, da gemischte Wäschen erheblich schwerer sauber zu bekommen sind. Das ist für mich dann immer das Merkmal, dass mich sehen lässt, ob es sich lohnt, das Waschmittel weiter zu kaufen.
Und siehe da: auch bei gemischten Waschladungen hatte ich nichts zu bemängeln. Die Leuchtkraft blieb bei hellen und colorierten Textilien gleich gut, während dunkle Kleidung und schwarze Farben schön dunkel blieben und auch keinen Schleier bekommen haben.
Da ich viel schwitze und leider immer wieder mit bakteriellen Infektionen zu kämpfen habe (Immunschwäche durch Diabetes Typ I), muss ich leider alles auf 60° waschen, was auch erheblich dazu beitragen kann, dass die Kleidung kaputt geht. Aber auch hier konnte ich nichts erkennen, dass mich an der Waschkraft von Love Nature zweifeln lassen würde.
Fazit
Ich habe inzwischen die erste Flasche verbraucht und 15-20 Ladungen komplett damit gewaschen. Und ich bin konstant mit der Waschleistung zufrieden gewesen und musste kein einziges Kleidungsstück ein zweites Mal waschen, weil es entweder nicht richtig sauber gewaschen wurde oder aber noch Geruchsrückstände hatte.
Ich empfinde die Waschleistung als sehr, sehr gut. Die Wäsche kommt wirklich komplett sauber und fleckenfrei aus der Maschine; die Fasern werden geschont, fühlen sich nicht rau oder angekratzt an; die Farben leuchten sehr schön und auch dunkle Wäsche bleibt schän farbgetreu.
Außerdem gefällt mir der erfrischende Effekt sehr gut. Die Wäsche riecht nicht übermäßig nach den Duftstoffen, aber stets super frisch und angenehm. Selbst schweißgebadete Kleidung (ich hab ja zwischendrin auch beim renovieren geholfen) kommt super sauber und frisch aus der Maschine.
Ich persönlich werde das Waschmittel daher auf jeden Fall auch erneut kaufen. Der Preis ist fair, die Waschleistung sehr gut und auch die Farbechtheit mehr als zufriedenstellend. Außerdem ist der Duft nicht ganz so krass übersteuert, wie es im Waschsortiment sonst so üblich ist. Für mich daher auf jeden Fall eine Alternative zum Warentest-Testsieger.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Leaping Bunny Cruelty Free
ECARF Allergikerfreundlich
Vegan
4260664610267
Produkttransparenz
Inhalt: 960ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: Love Nature GmbH Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Als ich bei dm war, um mir die ganzen neuen Sachen von Balea Beauty Expert und der Natural Beauty-Serie zu kaufen, habe ich auch kurz halt bei den Handcremes gemacht. Ich wollte gerne eine schnell einziehende Handcreme für unterwegs und zur Anwendung zwischendrin haben, die auch nicht zwingend extrem reichhaltig sein musste. Überraschenderweise habe ich die schnell einziehende Handcreme von Balea noch nie ausprobiert und da der Preis so günstig war, habe ich diese einfach mal mitgenommen.
In dieser Formel sind unter anderem enthalten:
Sheabutter
Caprylic/Capric Triglyceride
Sesamöl
Limettenöl
Bambusextrakt
Ich gucke mir ja erst die Rückseite an - die Inhaltsstoffe - bevor ich mir überhaupt den Rest eines Produkts angucke. Wenn mir die Formel schon da nicht gefällt, interessiert es mich überhaupt nicht, das Produkt jemals auszuprobieren. Bei der Handcreme war ich relativ überrascht darüber, wie sanft die Formel eigentlich ist.
Es wird ein super sanfter Emulgator eingesetzt (Sodium Cetearyl Sulfate), als Lipide kommen gleich vier Stück zum Einsatz: Sheabutter, Limetten- und Sesamöl, sowie Triglyceride. Der enthaltene Bambusextrakt wirkt zusätzlich irritationshemmend, beruhigend und antioxidativ. Für eine so günstige Formel ist das eine ziemlich starke Zusammensetzung.
Die Handcreme hat eine ganz normale, weiße, cremige Farbe und enthält keine zusätzlichen Farbstoffe. Die Konsistenz ist auf den ersten Blick extrem dick und reichhaltig, verteilt sich auf der Haut aber ganz leicht und nimmt dabei an Masse ab.
Der Duft kommt hauptsächlich vom Limettenöl, es ist ein leicht zitrischer, frischer Duft. Er ist extrem mild, nur ein kleiner Teil davon verbleibt tatsächlich auf der Haut und selbst ich mit meinen geschundenen Händen habe sowohl das Limettenöl, als auch die zusätzlichen Duftstoffe sehr gut vertragen. Ein Großteil der zusätzlichen Duftstoffe rührt tatsächlich auch vom Limettenöl selbst, welches ein ätherisches Öl ist und diese daher natürlich beinhaltet.
Das verteilen und einmassieren empfand ich als extrem angenehm. Obwohl keine Stärke oder Talc enthalten ist, zieht die Handcreme wirklich überraschend schnell ein, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Wie genau man das geschafft hat, kann ich ehrlich nicht sagen, aber ich kann definitiv bestätigen, dass bereits nach kurzer Zeit nichts mehr von der Creme zu fühlen ist.
Sie bildet einen angenehmen, schützenden Film auf der Haut und ein sehr großer Teil der Creme zieht bereits beim einarbeiten in die Haut ein, sodass man selbst bei einem großen Klecks Creme nicht lange arbeiten muss, um die Creme von der Haut absorbieren zu lassen. Beispielsweise habe ich einmal zu doll auf die Flasche gedrückt und mindestens die doppelte Menge entnommen. Ich habe die Creme einfach bis über das Handgelenk verteilt und schön eingearbeitet und schon war die gesamte Creme aufgenommen.
Was mich hier besonders positiv überrascht hat war, dass ich direkt nach dem eincremen schon wieder Display und Co. berühren konnte. Zwar ist der übliche Fingerabdruck auf dem Display gelandet, aber weder ein fettender, noch ein glänzender Film. Einmal kurz am T-Shirt abgewischt, war das Display wieder sauber. Also auch hier ließen sich keinerlei "echten" Rückstände zurück.
Und auch die Wirkung finde ich wahnsinnig beeindruckend. Wie oben erwähnt, sollte es eigentlich nur eine leichte Handcreme sein, die ich zwischendrin mal kurz auftragen kann, aber die Pflege, die die Handcreme spendet geht deutlich darüber hinaus.
Was sofort geschieht ist, dass sich die Haut um ein vielfaches glatter anfühlt. Die Haut ist viel, viel ebener, weicher und geschmeidiger; Falten werden leicht ausgeglichen und gerade trockene, raue Stellen an den Fingerknöcheln sind wie verschwunden. Die Rauheit der Haut wird wirklich immens verbessert und das komplett ohne Wartezeit.
Außerdem hielt die Wirkung extrem lange an. Als ich vor ein paar Tagen bei meiner besten Freundin war, habe ich die Handcreme einmal nach dem Hände waschen aufgetragen - irgendwann um die Mittagszeit herum - und habe mir bis zum Abend hin nicht einmal mehr Gedanken darum gemacht. Die Haut blieb schön weich, sah sichtlich gepflegt aus und hatte auch keinerlei Spannungsgefühle.
Fazit
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bei weitem nicht damit gerechnet habe, dass die Handcreme so gut sein würde. Neben der neuen Handcreme Repair von ISANA, die meine "Haupt-Handpflege" geworden ist, ist das eine der besten Handcremes, die ich jemals probiert habe.
In letzter Zeit habe ich sogar ein paar Mal öfter zur Creme von Balea gegriffen, weil sie eben binnen Sekunden einzog und ich somit ohne Pause und Wartezeit direkt weiter arbeiten konnte, ohne dass ich am Ende wieder Fettfinger von Tastatur und Display abwischen musste.
Ich bin wirklich überrascht davon, wie begeistert ich von einem komplett zufälligen und nichts-ahnenden Kauf bin. Ich habe die Handcreme extrem gut vertragen, die Pflege ist viel intensiver, als man von der Beschreibung her annimmt und die Formel ist wirklich gut gestaltet.
Mir gefällt außerdem, dass man hier Limettenöl eingesetzt hat. Zum einen hat das Öl einen bereits intensiven, eigenen Duft, sodass man weniger Parfüm einsetzen muss, zum anderen ist das Öl selbst aber auch tatsächlich hautpflegend und feuchtigkeitsspendend. Und ich finde schon, dass man das in der Formel auch bemerkt.
Ich werde sie auf jeden Fall nachkaufen. Zusammen mit der ISANA Repair Handcreme ist das eines von wenigen Produkten, dass ich konstant bei mir haben möchte. Wie auch mit der Handcreme von ISANA werde ich wohl also bald meine Schublade auch mit dieser Handcreme auffüllen, damit ich sie immer griffbereit habe. Und bei dem günstigen Preis tut das nicht einmal im Portemonnaie weh.
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Ohne Farbstoffe
Ohne Mikroplastik
Vegan
4058172926037
Produkttransparenz
Inhalt: 100ml
Hergestellt in: Deutschland
Hersteller: dm-drogerie markt GmbH & Co.KG Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.
Ich weiß gar nicht, wie sehr euch Cult Beauty bekannt ist; der Onlineshop bietet zwar viele Indie-Marken für den Versand nach Deutschland an, war aber auch häufig mal kontrovers unterwegs. Deshalb war ich auch absolut nicht im Bilde, dass zusammen mit Lime Crime eine Kollektion zum 10-jährigen Jubiläum der Marke auf Cult Beauty kreiert wurde.
Den Shop selber wollte ich nicht unbedingt unterstützen und auch Lime Crime ist erst seit wenigen Jahren wieder "problemlos kaufbar", nachdem die Macherin aus ihrem CEO-Posten ausgestiegen ist, ABER eine liebe Freundin von mir hatte noch einen Liquid Lipstick aus der Kollektion in der Farbe #18 original verpackt rum liegen und ihn mir zugeschickt.
Ich persönlich bin konstant und wirklich jeden Tag auf der Suche nach den krassesten Pink-Tönen, die es in Lippenstiftform gibt und der Velvetine #18 reiht sich genau hierin ein. Es ist ein extrem knalliges Neon-Pink, dass fast so aussieht, als hätte es einen blauen Unterton; enthält aber keine blauen Pigmente. Es ist dieses verrucht knallige, dass mich an dieser Farbe so fest gebissen hat.
Egal, was man von der Marke hält oder aber ihrer Entstehungsgeschichte: die Velvetines sind eine der besten Formeln an Liquid Lipsticks, die es überhaupt zu kaufen gibt und nur deshalb ist Lime Crime konstant auf dem Markt geblieben. Ich kann es verstehen: wenn ich mich an diese Formel gebunden habe, wäre es auch für mich schwer, sie einfach so fallen zu lassen. Man darf nicht vergessen, dass die Formel bis heute eine der besten auf dem gesamten Liquid Lipstick-Markt ist.
Auch bei dieser Farbe wird die Formel wieder richtig gut in Szene gesetzt. Alle Velvetines haben ein Velvet-/Satin-Finish und sind eine der wenigen Formeln, die sich trotz ihres noch leicht "feuchten" Zustandes so lange auf den Lippen hält. Ist der Liquid Lipstick einmal getrocknet, ist es wirklich schwer, ihn irgendwie zu verfälschen. Man kann mit den Velvetines trinken, essen und rauchen; selbst fettige Gerichte tun dem Liquid Lipstick kaum etwas an. Und damit ist Lime Crime eine der wenigen Marken, denen man in dieser Sache komplett vertrauen kann.
Wie auch sonst üblich hat die Farbe #18 den klassischen, süßlichen "Lime Crime"-Duft, der für mich ein bisschen wie eine Mischung aus frischem Jahrmarkt-Popcorn und gebrannten Mandeln riecht. Auch der Applikator ist gleich geblieben: ein ultra-weicher, synthetischer Doefoot-Applikator mit abgeflachter Spitze, auf der sich das Produkt gut sammelt.
Bei den meisten Farben von Lime Crime reicht eine Applikation vollkommen aus, um ein volldeckendes, undurchsichtiges Finish zu erzielen. Es gibt nur wenige Farben, bei denen das nicht der Fall ist. Bei #18, der Cult Beauty-exklusiven Farbe, ist die Deckkraft so stark, dass ich mit einem eintunken in die Tube beide Lippen vollständig, fehlerfrei und vollkommen deckend ausfüllen konnte.
Durch die leicht abgeflachte Spitze sammelte sich bei mir ausreichend Farbe, um beide Lippen ohne erneutes eindippen einzuhüllen, was schon ziemlich beeindruckend ist. Ich habe nicht gerade große Lippen, aber im Großen und Ganzen doch etwas größere Lippen, weshalb ich meistens ein zweites Mal in die Tube greifen musste, um beide Lippen vollständig zu bedecken.
Fazit
Ich habe die Farbe jetzt schon einige Male getragen. Das eine Mal zu einer Geburtstagsfeier, bei der ich um 5 Uhr morgens noch das Licht der Sonne erhaschen konnte, an anderen Tagen einfach nur so als Farbfleck im Gesicht, um einfach etwas im Gesicht zu haben.
Die Farbe hielt und hielt bei allen Möglichkeiten. Auch nach der Geburtstagsfeier sah meine Lippe noch fast so aus, als hätte ich die Farbe frisch aufgetragen. Dabei fühlten sich meine Lippen konstant weich und gepflegt an; das velvety, cremige Finish hat dafür gesorgt, dass selbst beim zusammen pressen der Lippen sich alles schön weich, gleichmäßig und geschmeidig anfühlte.
Und obwohl die Farbe so extrem deckend ist, war sie doch sehr einfach abzunehmen. Eine Reinigungscreme oder aber ein Öl-Reiniger hat die Farbe vollkommen aufgelöst, ohne dass dabei die Lippe eingefärbt wurde.
Ich kann also gar nicht anders und muss auch der Farbe die volle Punktzahl geben. Ich sehe Lime Crime immer noch etwas kritisch an, aber die Farbe ist einfach unfassbar gut gestaltet, extrem stark deckend und wahnsinnig langanhaltend - ganz ohne ausbluten, aufbrechen oder Farbverlust.
Inhaltsstoffe
Isododecane, Cyclopentasiloxane, Trimethylsiloxysilicate, Dimethicone, Kaolin, Aroma, Hydrogenated Polyisobutene, Synthetic Beeswax, Silica Dimethyl Silylate; Aqua, Benzyl Benzoate, BHT, Caprylyl Glycol, Cinnamal, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Hexylene Glycol, Phenoxyethanol, Tocopheryl Acetate, Triethoxycaprylylsilane, +/-: Iron Oxides (CI 77491), Iron Oxides (CI 77492), Iron Oxides (CI 77499), Red 27 (CI 45410), Red 30 (CI 73360), Red 7 Lake (CI 15850), Titanium Dioxide (CI 77891), Yellow 5 Lake (CI 19140).
Cruelty Free (Leaping Bunny)
Vegan
Wichtig: Die Inhaltsstoffe entsprechen den Angaben auf dem vorliegenden Testprodukt. Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung sind ausschlaggebend. Bitte beachte auch unsere Allgemeinen Hinweise. Du findest hilfreiche Informationen rund um die Inhaltsstoffe in unserem INCI Glossar.
Empfehlungen; Haut- und Haartypen
Alle Hauttypen.
Wichtige Merkmale und Hinweise
Cruelty Free (Leaping Bunny)
Vegan
816652023072
Produkttransparenz
Inhalt: 2,6ml
Hergestellt in: USA
Hersteller: Lime Crime Dieses Produkt wurde gesponsert: Nein, wir haben das Produkt selbst gekauft.